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 End of a search, beginning of a journey

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BeitragThema: End of a search, beginning of a journey   19.07.16 21:26

End of a search, beginning of a journey
Noel Kreiss & Mauro Chavira
15. Juni 2013 
Streets of Chicago, Illinois

Neue Stadt, neues Glück, so sagte man doch, oder nicht? Noch immer fiel es Mauro schwer, zu glauben dass die schlimmer Wunde, von der er noch immer nicht wusste, woher sie gekommen war, vollkommen verschwunden war. Nicht einmal eine Narbe erinnerte noch an das schreckliche Erlebnis. Ein paar Tage war er dennoch bei Claire und Balthazar geblieben, aber wirklich anfreunden konnte er sich mit deren Lebensweise einfach nicht. Er war zu ehrlich dafür. So hatte er sich verabschiedet und war weitergezogen, um seinen Herrn zu finden, auch wenn ein Teil von ihm die Hoffnung längst aufgegeben hatte. Zumindest der bewusste Teil, der sagte, dass es ohnehin nie irgendwohin führen würde, dass die Welt zu groß war, um rein zufällig den richtigen Meister zu finden, jener Teil, der ihn dazu anhielt, nicht länger zu suchen und sich der nächsten Hexe darzubieten, die ihm über den Weg lief. Doch tief in seinem innersten sagten seine Instinkte, dass es zu früh war, einen derartig drastischen Schritt zu unternehmen. 

Sein Weg hatte ihn nun nach Chicago geführt. Es war Mittag und recht geschäftig. Viele kamen für die Mittagspause aus den Büros, kauften am Stand an der Kreuzung Rasch einen Hotdog oder eine Pizza vom Straßenverkauf. Es roch nach Essen, Abgasen und Schweiß. Das Wetter heute war überraschend warm und längst suchte er nach einer schattigen Ecke, in der er würde ausharren können, denn er konnte gar nicht genug hecheln um seine Körpertemperatur auszugleichen. Der Wolf, der langsam den Fußweg entlang trottete, wurde kaum beachtete und wer kurz den Blick auf ihn warf verschwendete keinen Gedanken daran, was er hier treiben mochte. Ein weiterer Hund in den Straßen von Chicago, der von einem kleinen Jungen mal eben eine halb Wurst hingeworfen bekam. Mauro näherte sich vorsichtig schnuppernd dem kleinen Happen und schlang ihn schwanzwedelnd mit einem haps hinunter. Es waren diese kleinen Gesten, die ihn am Leben hielten, wenn er keine Gelegenheit zur Jagd fand. Doch im Moment wäre ihm Wasser viel lieber gewesen. Irgendwo musste es doch einen Brunnen geben, aus dem er trinken konnte. In Chicago war er allerdings noch nie gewesen und kontne sich nicht auf irgendwelche Erinnerungen stützen, während er auf der Suche nach Wasser und einem ruhigen Ort weitertrottete. 

Auch wenn er sich sagte, dass es keinen Sinn hatte, blieben seine Sinne scharf und die Leute die ihn umgaben wurden angesehen, fast schon studiert ob nicht irgendwo die bereits bekannte Reaktion erfolgen würde, die ihm zeigte, dass dies sein Meister oder seine Meisterin war. Das Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit, so lang vermisst und doch noch immer im Gedächtnis als hätte er es erst am Vortag verloren.  An der Ampel blieb er stehen, in einer Traube von Menschen, wartete dass die Ampel umschaltete, die Menschen sich in Bewegung setzten und ihn mit sich reißen würden, wie die Wellen des Ozeans.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   19.07.16 21:48

Wieder musste er sich einen neuen Versteck suchen. Die Jäger die hinter ihm her waren schien selbst nach all den Jahren nicht locker lassen zu wollen. Doch gegen sie zu Kämpfen war nicht wirklich seine Art gewesen. Er wollte doch wirklich nicht mit all dem zu tun haben und dennoch kam er aus dem Übernatürlichen nicht raus. Zu sehr vermisste er die alten Zeiten in dem er noch Glücklich gewesen war. Vor allem vermisste er seine geliebte Frau. Wieso war es nu so weit gekommen? Diese frage stellte er sich immer und immer wieder. Er vermisste aber auch sein kleines Mädchen, dass er zurück gelassen hatte und hoffte das sie wenigstens ein Normales Leben führen konnte. Gerne hätte er sie wieder gesehen, doch das konnte er dank seinen Verfolger nicht riskieren. Er hatte angst das die beiden sie auch töten würde, so wie sie Melissa getötet hatten.

An einer Ampel blieb er stehen und sein blick war traurig auf den Boden gerichtet und die Menschen um ihn herum waren laut gewesen. Dies war ihm einfach zu viel gewesen. Er mochte diese Menschen gedrängel nicht. Endlich wurde die Ampel grün und lies sich mit den anderen doch mit riss und wich die Menschen aus, die auf ihm zu kamen. Sein blick ging kurz zu Seite. Ein Hund, oder eher ein Wolf lief am ihm vorbei und für einen Moment blickte er beim Vorbeigehen in dessen Augen, die fast so wie seine Wirkten. Verloren und Einsam. Doch Noel blieb nicht stehen, ging daher weiter. Er wollte nur weg hier. Weg von den Menschen, die ihn einengten.

Er hatte von einem kleinen Park in der nähe gehört, wo er mal hin wollte. Dort konnte er mit Sicherheit abschalten. Es dauerte ein wenig bis er den erreicht hatte. An einem kleinen See setzte er sich auf eine Bank und hoffte mal hier ein wenig entspannen zu können. Vor allem hoffte er das die Jäger nicht plötzlich auf tauchten. Zu gerne hätte er seine Tochter mit genommen ihr so einen Schönen Ort gezeigt. Und nicht nur Lena sondern auch Melissa. Ich vermisse euch beide. Vergibt mir das ihr da mit rein gezogen wurdet. Das wollte ich wirklich niemals. Bitte verzeiht mir, bettete er innerlich und blickte in den Himmel und hielt dabei das Familienfoto in seiner Hand ehe er er sich nach vorne beugte und seine Augen schloss. Ihm wurde immer mehr klar das er sich früher oder später den Jägern stellen musste und das machen musste, was er niemals wollte.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   19.07.16 22:23

Fast schon automatisch trottete Mauro in der Traube aus Menschen auf die Straße und wieder glitt sein Blick flehend zu den ihnen entgegenkommenden Menschen, als könne er allein durch seinen sehnlichen Wunsch seinen Meister manifestieren. Blaue Augen, die seine eigene Trauer wiederzuspiegeln schienen, trafen auf seine eigenen, grünen Augen und wie angewurzelt blieb der Wolf mitten auf der Straße stehen. Jemand stolperte über ihn und fluchte, doch das war ihm egal. Sein Herz raste, ein Kribbeln zug durch seinen Körper, dass kurz die angespannten Muskeln zuckten und das schwarze Fell sträubte sich leicht. Das war doch nicht möglich! 

Hupen riss ihn aus seinen Gedanken und erst jetzt bemerkte er, dass er noch immer mitten auf der Straße stand und die Ampeln längst umgeschaltet hatten. Rasch warf er sich herum und rannte zurück, von derStraße herunter. Wo waren sie? Wo waren die blauen Augen? Warum hatter er nicht besser aufgepasst? Was hatte der Mann getragen, welche Farbe hatten seine Haare gehabt? Blond? Fast schon panisch suchte er die Rücken der Menschen ab. Groß war er gewesen, das wusste er und erfüllt von Trauer. Ein Seelenverwandter, die andere Hälfte die ihm entrissen worden war udn ihn so unvollständig hatte sein lassen. Doch wo in diesem Gewirr aus Menschen steckte er nun? 

Mauro schloss die Augen und atmete tief durch, rief sich den Moment in Erinnerung, den Geruch, jedes Quentchen Information das sich ihm entziehen wollte. Dann lief er los, die Straße entlang, an Menschen vorbei, immer wieder einen Blick zurück werfend, um ja nicht an diesem einen, besonderen Menschen vorbei zu laufen. In einiger Entfernung kreuzte ein großer, blonder Mann die Straße und Mauro wusste einfach, dass er es war. ER. Sein Meister. Kurz wurde nach links und rechts gesehen, ehe er ebenfalls die Straße kreuzte und in den Park einbog, den der Mann betreten hatte. Scheinbar hatte sein Meister ihn noch nicht bemerkt. Zu versunken in seinen Gedanken, seiner Trauer. Still beobachtete er, wie der Mann auf einer Bank Platz nahm und eine erneute Welle von Trauer schwemmte durch seine Gedanken, von der er aber sicher war, dass es nicht seine eigene Trauer war. Langsam, vorsichtig trottete er näher, aber ein Irrtum war ausgeschlossen. Seine Instinkte hatten ihre Wahl längst getroffen und der neue Meister war gefunden. Jetzt musster er ihm das nur noch klar machen. 

Leicht stupste die kalte Schnauze gegen das Knie, die grünen Augen suchten den Blick der aktuell geschlossenen, blauen Augen. 'Sieh mich an. Du musst mich doch erkennen. Ich bin dein Schutzgeist, dein Seelenverwandter. Wie konntest du das vorhin nicht spüren?', flehte er innerlich.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   19.07.16 22:59

Das der Wolf, den er kurz zu vor auf der Straße gesehen hatte, ihn verfolgte, ahnte der Hexer nicht. Er war innerlich so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass er ein wenig die Umgebungen und die Menschen vergessen hatte. Erst recht hier in dem Park, wo keiner war. Es war schon ruhig. Etwas was man wirklich normal genießen sollte. Doch die Trauer um seine Familie war zu groß gewesen und er schloss alles aus. Erst nach einen kleinen kühlen stupser an seinen Knie, lies ihn langsam die Augen öffnen und blickte wieder in diese grünen Wolfsaugen, die er kurz zu vor gesehen hatte. Etwas nachdenklich blickte er nun was länger den schwarzen Wolf neben sich an. Du scheinst mir gefolgt zu sein, dachte er sich und zog leicht die Augen zusammen.

Eine andere Stimme tauchte nun langsam in seinem Kopf auf. Eine stimme die er nicht kannte. "Ein Schutzgeist? Natürlich. So was gibt es doch gar nicht.", musste er nun leise von sich geben, denn er hatte noch nicht verstanden das es der Wolf war, der es zu ihm im Gedanken gesagt hatte. Für ihn war es nur ein normaler gewöhnlicher Wolf. Etwas was eigentlich normal war. Abgesehen davon das sich Wölfe nicht so sehr in der Öffentlichkeit zeigen. Vor allem nicht bei so vielen Menschen. Mit einem leichten zögerlichen lächeln, strich er nun dem Wolf über den Kopf. "Du wirkst auch so verloren. Wo ist den dein Rudel? Normal leben doch Wölfe in einem Rudel, oder nicht?", meinte er dann zu ihm und hatte nie damit rechnen können das der nun wirklich antworten würde. Immerhin war es schließlich nur ein wildest Tier. "Ich hab leider nichts zu essen dabei. Tut mir leid.", entschuldigte sich der Hexer und musste leicht enttäuschen mir den Schultern zucken.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   19.07.16 23:15

Wäre da nicht der kurze, zufällige Augenkontakt gewesen und die Tatsache, dass Mauro seit Jahren nach diesem Menschen gesucht hatte, ohne zu wissen, wie er denn eigentlich aussah, so hätte auch er womöglich verpasst, dass sie sich endlich gefunden hatten. Er nahm es sicherlich nicht persönlich, dass der Mann nicht sofort stehen geblieben war. Es war der Schutzgeist, der sich seinen Herren aussuchte, nicht andersherum. Natürlich war er ihm gefolgt, denn wenn man etwas so besonderes erst einmal gefunden hatte, ließ man es doch nicht mehr gehen. Doch in den blauen Augen sah er keine Angst. Eher Verwirrung. Das stimmte ihn sogleich zuversichtlich. Verwirrung konnte man beseitigen. Es brauchte nur den richtigen Anreiz. 

Mauro schmunzelte als der Mann seine Gedanken beantwortete. Ihm war anscheinend gar nicht bewusst gewesen, woher der Gedanke stammte, den er hier gerade kommentierte. Irgendwie war das niedlich. So unwissend, so jung im Geiste. Ja, er war es, er war perfekt und die Verbindung die sie untrennbar machen würde, begann bereits zu entstehen. Ein Vorgang, der unter Umständen Tage, sogar Wochen in Anspruch nehmen konnte, wenn der Schutzgeist nicht den perfekten Meister gefunden hatte. Mauro versuchte dennoch, seine Gedanken etwas zurückzuhalten. Er wollte den Mann nicht sofort überfordern oder gar erschrecken. Kurz schlossen sich die grünen Augen, als ihm sanft über den Kopf gestreichelt wurde und ein behagliches Brummen erklang. Mauro kam näher, so dass seine Brust sich gegen das Schienbein und Knie des Mannes presste und dieser ihn nun bequem streicheln konnte, sofern er das wollte. Essen brauchte er im Moment nicht und verloren war er auch nicht mehr. Er hatte seine Heimat gefunden. In diesem blonden Mann, der noch nicht zu befreifen schien, was hier gerade vor sich ging. 'Es gibt auch einsame Wölfe', dachte er schmunzelnd. 'Doch dieser Wolf ist nicht mehr einsam'. Leicht wedelte er mit dem Schwanz erneut das Verhalten eines Hundes an den Tag legend, als sich wirlklich wölfisch zu geben.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   19.07.16 23:40

Der Wolf schien anscheindet nicht mehr weg zu gehen. Im Gegenteil. Er kam immer näher und wollte anscheint nur noch mehr gestreichelt werden. Es war wirklich ein seltsames Tier gewesen. Noch nie zu vor hatte er es erlebt das ein Wolf so zutraulich sein konnte. Immerhin schien dieser doch auf der Straße genauso verloren zu sein, wie er selber und jetzt war dieser großer schwarzer Wolf wie ausgewechselt. Als ob er sich freuen würde das er ihn gefunden hatte. Oder vielleicht ein wenig aufmuntern wollte. Es war wirklich seltsam gewesen, aber doch auf der einen Art spannend. Immerhin mochte Noel Tiere. Sie konnten nie einen wirklich böse sein und nahmen niemanden wirklich was übel. Erst recht nicht wenn man ein Hexer war, so wie er. Der es im Grunde noch nicht mal sein wollte. Es machte ihn immerhin von klein auf das Leben schwer.

Wieder hörte er auf einmal diese fremden Gedanken in seinem Kopf als er nun den Wolf über den ganzen Körper streichelte. Doch diesmal zog er leicht seine Augenbraue zusammen und legte ein wenige den Kopf zur Seite. Es klang fast so, als ob der Wolf mit ihm reden würde. Als ob er ihn wirklich verstanden hätte und ihm in seinen Gedanken sagen wollte, dass er nun nicht mehr einsam war. Mit einen mal hatte er seine Hand wieder zurück genommen und musste leicht seinen Kopf schütteln, als ob er so diese Fremden Gedanken heraus bekommen würde. Das konnte immerhin nicht sein und war vermutlich ein schlechter Scherz gewesen, dem ihm seine Gedanken spielten.

"Ich glaube für heute ist doch ein wenig genug, von merkwürdigen Ereignissen. Nicht das ich es kennen würde. Weißt du. Ich bin ja immerhin kein normaler Mensch. Aber das ist wirklich kein gutes Zeichen. Du scheinst wirklich ein netter Wolf zu sein, aber du gehört doch eher in einen Wald.", meinte er langsam und rutschte was zur Seite um dann auf zu stehen. Dann beugte er sich runter und streichelte ihm noch einmal über den Kopf. "Na los lauf.", kam es dann noch und Noel drehte sich wieder um um am See entlang zu laufen.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 0:12

Er hatte zu lange nach diesem Mann gesucht, um jetzt einfach wieder zu gehen, auch wenn Mauro das Gefühl bekam, dass seinem Meister wirklich gar nicht klar war, was hier gerade passierte oder wer er tatsächlich war. Vor kurzem war er wirklich noch verloren gewesen, doch Mauro wusste, dass er das jetzt nicht mehr war, er hatte gefunden, wonach er gesucht hatte. Mit welchen Problemen der Mann zu kämpfen hatte und welche negativen Gefühle er mit dem Dasein als Hexer verband, wusste Mauro noch nicht, doch würde er auch diesen Umstand über kurz oder lang erfahren. Alles nur eine Frage der Zeit, genauso wie die Akzeptanz durch seinen Meister. Er würde es schon merken. Darauf vertraute Mauro einfach. 

Mauro genoss die Streicheleinheiten und konnte davon gar nicht genug bekommen, doch der Mann sah reichlich verwirrt aus, so als würde ihm langsam klar, dass die Gedanken in seinem Kopf gar nicht seine eigenen waren. Mauro ahmte die Bewegung nach und legte ebenfalls den Kopf leicht schief, sah den Blonden erwartungsvoll an. Würde endlich der Groschen fallen? Nein. Stattdessen zog sich die warme Hand zurück und ein kleines Winseln entkam seiner Kehle, ehe er sich zur Ordnung rufen konnte. 

Auch die Worte die nun folgten machten mehr als deutlich, dass er sich hier keinen einfachen Fall ausgesucht hatte. Er würde in den Wald gehören, meinte sein Meister und wieder wallte die Trauer und die Einsamkeit hoch, die er für einen Moment schon fast vergessen gehabt hatte. Er wollte ihn nicht. Der eine Mensch, dem er gehörte, wollte ihn nicht? Das konnte einfach nicht sein. Etwas verloren blieb Mauro noch einen Moment stehen und blickte ihm nach, machte aber gewiss keine Anstalten in die gewiesene Richtung zu gehen. Wieder erklang ein leises Winseln und dann trottete er langsam, mit gesenktem Kopf in die gleiche Richtung, in die sein Meister gerade gegangen war, blieb aber vorsorglich auf Abstand. Nur aus den Augen verlieren wollte er ihn nicht. Da die Verbindung noch nicht gestärkt war, konnte er nun seinen Gedanken nachhängen, ohne Gefahr zu laufen, dass sein Meister alles mitbekommen würde. 

Zwischendurch trottete er kurz näher an den See um endlich seinen Durst zu stillen, doch auch dabei behielt er den Blonden im Auge, um ihn ja nicht wieder zu verlieren. Wie er ihm allerdings erklären sollte, wer er war, und was sie füreinander bedeuteten, war ihm noch nicht klar. Überhaupt nicht. 'Warum willst du mich nicht? Kannst du nicht spüren, dass wir zusammengehören? Wir sind eine Einheit, zwei Seiten einer Medallie, untrennbar und unvollständig, auf uns allein gestellt', dachte er traurig und trottete weiter am See entlang.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 0:52

Das der schwarze Wolf ihm nach machte brachte in innerlich zum lächeln, doch äußerlich war nichts zu sehen. Denn er hatte schon lange damit abgeschlossen keine Glücklichen Gefühle zu zeigen. Sie brachten nur noch Schmerz hoch. Vor allem nach dem tot seiner geliebten Frau. Sie war diejenige gewesen die ihm ein Menschliches Leben ermögliche hatte und gezeigt hatte das man nicht immer traurig sein konnte, sondern auch mal das Leben genießen konnte. Das das Leben mehr wert war, als es den Anschein hatte. Vor allem lies sie ihn die Erinnerungen an seine Eltern vergessen und das leben im Heim, was er nicht leiden konnte, da die anderen Kinder aus allem ausgeschlossen hatten, weil sie angst vor ihm hatten nur weil er als Kind seine Kräfte nicht unter Kontrolle hatte.

Als er am See lang lief und dachte der Wolf wäre verschwunden dachte er wieder an seine Tochter und überlegte was sie wohl gerade machen würde. Ob es ihr auch gut ging und ob sie viele Freunde gefunden hatte, oder ob sie ihn doch dafür hassen würde, dass er sie als Kind im Stich gelassen hatte, so wie es seine Eltern getan hatten. Wieder kamen diese Schuldgefühle hoch und begann wieder sich selbst dafür zu hassen. Warum musste er blos als ein Hexer geboren wären? Er fand es einfach nicht gerecht.

Immer noch in Gedanken versunken sah er sich ein wenig um und blickte auch dabei hinter sich und konnte nicht glauben, das dieser Wolf ihn immer noch verfolgte. Wieso verfolgt mich dieser Wolf? Was will der nur von mir?, dachte er sich und blieb stehen um ihn nun zu mustern. Es war eigenartig gewesen. Auf der einen Art machte es ihm irgendwie schon ein wenig Angst das der Wolf ihn verfolgte, doch auf der anderen Art fühlte er sich doch ein wenig beschütze von ihm. Er konnte es einfach nicht einordnen. Er holte tief Luft und ging mit nun mit einem ernsten blickt auf das Tier zu, ehe er dann vor ihm stehen bleibt und sich hin kniete. "Ich weiß nicht was du von mir willst? Also bitte sag es mir doch.", meinte er dann und blickte in die grünen Augen. "Ich kann dir kein Zuhause bieten. Ich bin nur ein Mann der davon läuft um nicht getötet zu werden. Die Männer die hinter mir her sind würden dich bestimmt auch töten und das willst du doch nicht, oder? Also sag mir doch was du von mir willst.", kam es fast schon fehlend aus seinen Mund und er sackte nur noch mehr zu Boden.

Eine Flucht war doch kein Leben für ein Tier, oder. Nein Noel wusste nicht einmal das der Wolf vor ihm ein normales Tier war, sondern ebenfalls ein Übernatürliches Wesen, wie er selber. Immerhin hatte er sich eigentlich aus dieser Welt zurück ziehen wollen, doch ihm blieb anscheinend keine andere Wahl. Mit einem schweren Seufzen raffe er sich wieder hoch und stand wieder vor dem Wolf. "Ich wüsste ja nicht einmal ob ich dich beschützen könnte. Ich könnte es nicht noch einmal ertragen jemanden zu verlieren. Das würde ich nicht überstehen können. Ich habe es ja noch nicht mal geschafft meine Frau retten zu können.", kam es mit einer zitternde stimme aus ihm heraus und seine Augen erfühlten sich wieder einmal mit Trauer und Schmerz an diese Erinnerung. An das Bliebt wie seine Frau leblos zu Boden fiel. Ja wie sollte er da bloß einen Wolf beschützen können, wenn er nicht einmal seine Frau retten konnte? Das wusste er wirklich nicht.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 8:59

Auch wenn er keine klaren Gedanken von dem Mann bekam, da dieser sich nicht darauf konzentrierte, mit ihm zu kommunizieren, konnte Mauro doch die Trauer und den Verlust seines Meisters spüren. Er hatte etwas sehr wichtiges verloren. Jemand sehr wichtiges. Das war überdeutlich. Außerdem war deutlich, dass er mit sich nicht im Reinen war, aber bisher konnte Mauro noch nicht verstehen, woran das lag. Ihre Verbindung war noch zu schwach und zu wackelig, um einander wirklich verstehen zu können. Während er dem Mann in einigem Abstand folgte, war er zu weit entfernt um wirklich viele Gedanken oder Gefühle von ihm zu empfangen. Nur die Trauer schien über ihn zu schwemmen wie die Wellen des Ozeans, weil sie so intensiv war. 

Mauro blieb stehen, als der Blick der blauen Augen erneut auf ihm lag und mit leichter Enttäuschung empfing er die Verwirrung seines Herrn, der einfach nicht wusste, was er von ihm wollte. Der Blick aus den blauen Augen war ernst, als der Mann wieder zu ihm kam und automatisch legte sich Mauro auf den Boden, drehte leicht den Kopf, in einer unterwürfigen Geste seinen Hals darbietend. Langsam, fast schon zögerlich klopte der Schwanz auf den Boden. Seine Gedanken hielt er absichtlich abgeschirmt, um den Blonden vor neuer Verwirrung zu schützen. Nur die Hoffnung, die das Herz in seiner Brust hämmern ließ, die konnte er nicht abstellen. Leicht runzelte er die Stirn, als der Mann ihn geradezu anflehte, ihm zu sagen, was er denn von ihm wollte. Wollte er wirklich eine Antwort auf die Fragen? Oder würde er sich dann erneut zurückziehen, eine weitere Flucht antreten, weil sein Verstand zu erklären versuchte, was nicht erklärt werden konnte? Erneut richtete sich Mauro auf und kam näher, bot dem zusammengesackten Mann den eigenen Körper als Stütze und Trost an. Seine Schnauze schob sich unter den Arm des Blonden, als wolle er darunterschlüpfen, damit er sich an dem Wolf festhalten konnte. 

Die nächsten Worte machten alles klarer. Seine Frau war gestorben und wie Mauro das Leben der Übernatürlichen kannte, war sie keines natürlichen Todes gestorben, denn der natürliche Tod trat nur selten ein, wenn es sich um Hexer oder andere Übernatürliche Wesen handelte. Meist wurden sie von einem anderen Monster getötet oder von einem Jäger. 'Das ist nicht deine Aufgabe, sondern meine.' Mauro sah ihm aufmerksam in die blauen Augen. 'Ich bin dein Schutzgeist, hier, um dich zu beschützen, dir zu helfen. Ich brauche kein Haus und keinen Garten, nur deine Nähe.' Der Wolf hielt fast die Luft an, gespannt, ob der Mann nun wieder aufspringen und gehen würde, oder ob er bleiben würde. Fast wünschte er sich, dem Mann in seiner Menschengestalt begegnet zu sein, denn dann konnte er viel besser mit ihm reden. Allerdings war Mauro sich sicher, dass er ihn übersehen hätte, denn nur die instinkte des Wolfes hatten den Meister erkannt und es möglich gemacht, ihm zu folgen. Nein, das war schon besser so. Er war ein Hexer. Er musste doch wissen, dass es mehr zwischen Himmel und Hölle gab, als normale Menschen und Tiere.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 10:42

Dieser Wolf hier schien ihn anscheint trösten zu wollen, der der schwarze Wolf versuchte alles ihn auf den Beinen zu halten ihm zu zeigen das er für ihn da sei. Er blickte immer noch in die grünen Wolfsaugen die immer und immer wieder sein blick suchten. Nun hörte er wieder diese Gedanken, die nicht seine waren und langsam wurde ihm nun klar das diese Gedanken die des Wolfes waren. Seine Atmung schien schneller zu werden und sein Herz klopfte wild. Denn so was hatte er bisher in seinem Leben noch nie mit bekommen. Es schien wieder diese Welt zu sein aus die er sich eigentlich seit seiner Kindheit heraus ziehen wollte. Sie verfolgten ihn schon wieder.

"Du bist es der mit seinen Gedanken in meinem Kopf herum schwirrt, hab ich recht? Ich meine bisher war ich ja immerhin nicht verrückt gewesen. Und ich kann immerhin nicht auf hü und hot durch drehen. Aber seit du mich verfolgt habe ich fremde Gedanken in meinem Kopf.", fing er langsam an zu schlussfolgern das es wirklich dieser Wolf war, der ihm sagte das er sein Schutzgeist war. Der Wolf schien ihn immerhin ernst an zu schauen. Das Wölfe so was konnten wusste Noel noch nicht mal. Wieder musste der Hexer tief Luft holen und sah sich noch einmal schnell um. In der nähe war eine Bank. Sie schien wirklich abseits und versteckt gewesen zu sein, das keiner sie beobachten konnte. Mit einer Hand hatte er auf die Bank gedeutet, als ob er sagen wollte das wir jetzt da hingehen.

So ging er zur der Bank um sich dann hin zu setzten, denn er musste irgendwie sitzen. Er hatte es so im Gefühl, dass er es gerade brauchte. "Gut sagen wir wir gehen auf dieses Spiel ein....", fing er an und atmete noch einmal tief durch. Es war wirklich praktisch das hier gerade keiner war, denn bestimmt hätten die meisten Menschen ihn für verrückt erklärt weil er mit einem Wolf sprach der sie wie ein Hund verhielt. "Ich habe nur noch nie von einem Schutzgeist gehört. Von Schutzengeln ja, aber die sind ja nicht real. Aber wenn es wirklich so wäre, müsstest du dann nicht schon da gewesen sein als ich noch ein Kind war?", wollte er wissen und legte den Kopf ein wenig schief um den Wolf weiter zu mustern. "Ich meine was ist die Aufgabe eines Schutzgeistes? Mich beschützen und zu helfen? Ich verstehe das nicht. Immerhin habe ich nie davon gehört das ein Tier das machen würde.", meinte er dann und erklärte er auch gleich das er von so was wirklich keine Ahnung hatte. "Und wenn, wieso bitte ich? Ich bin doch nichts besonderes? Nur ein Mensch.", meinte er dann und konnte gerade kaum noch aufhören. Er selbst bezeichnete sich lieber als Mensch als wie einen Hexer, da er die Seite an sich nicht wirklich mochte.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 11:52

Mauro mochte es ohnehin nicht, wenn jemand traurig war und würde auch bei Fremden unter Umständen Trost spenden wollen. Dies hier war aber kein Fremder sondern sein Herr, sein Meister. Und seine Trauer riss auch Mauro mit. Umso stärker war der Wunsch, das Bedürfnis, ihm eine Stütze zu sein, ihn zu trösten. Mauro's scharfe Ohren vernahmen wohl, wie Atmung und Herzschlag schneller werden, als langsam Erkenntnis in die blauen Augen floss. Die Erkenntnis dass die fremden Gedanken von dem Wolf vor ihm stammten. Das Schwanzwedeln wurde etwas heftiger, denn noch blieb der Blonde wo er war, versuchte nicht, sich ihm zu entziehen oder zu flüchten. Das ließ die Hoffnung erneut auflodern wie eine Buschfeuer.

Und tatsächlich sprach er gleich darauf die einzig logische Schlussfolgerung aus. Mauro nickte knapp. 'Du bist nicht verrückt', beruhigte er seinen Herrn sanft. 'Schutzgeister und ihre Meister können thelepatisch miteinander kommunizieren. Bitte entschuldige das Eindringen in deine Gedanken.' Immerhin war er unaufgefordert und ohne Vorwarnung eingedrungen. Das war nicht gerade die feine englische Art, oder? Mauro folgte der Geste und setzte sich sogleich in Bewegung zu der Bank. Vermutlich war es wirklich besser, wenn er sich setzte, bevor er doch noch umkippte. Das war ja nun wirklich nicht Sinn und Zweck des Ganzen.

Leicht runzelte Mauro die Stirn, ließ es aber bleiben, ihn zu belehren, dass dies keineswegs ein Spiel war. Leicht schüttelte er den Kopf und überlegte, wie er ihm die Angelegenheit am Besten erklären sollte. 'Wir sind selten, sogar noch seltener geworden, in den letzten Jahren. Ich bin dein Schutzgeist, aber ich musste dich erst finden', versuchte er zu erklären. Als der Mann ihn als Tier bezeichnete musste Mauro lachen was als eine Mischung aus Schnauben und glucksen hervor kam. 'Ich bin kein Tier', meinte er amüsiert und fast war er versucht, sich in seine Menschengestalt zu verwandeln. Da wäre es auch einfacher, sich zu unterhalten. Aber er glaubte nicht, dass der Mann damit klar käme. Noch nicht. Es war zu früh. 'Ich bin ein Familiar.' Nun war es Mauro, der erneut den Kopf schief legte, als der Blonde meinte, er sei ja nichts besonderes. 'Du bist mehr als ein Mensch und das weißt du auch', meinte er so sanft wie es ohne Stimme nur möglich war. 'Außerdem bist du mein Meister. Für mich macht es dich nicht nur zu etwas Besonderem sondern zu dem wichtigesten Wesen, das auf dieser Welt wandelt.'
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 12:38

Das der Wolf seine Gedanken hören kannte machte ihn doch ein wenig mumerich im Bauch, denn immerhin waren es ja seine Gedankengen, die niemanden was angehen sollten und dennoch konnte sie nun jemand hören. Das hieß für ihn, das er anscheint doch nicht alles verbergen konnte was Noel wollte. Denn es würde doch jemand mit bekommen. Mit einer Hand ging er sich durch seine Haare um musste schwer seufzen, da es doch sehr ungewohnt für den Hexer war. Jedoch fiel ihm aber schon auf, das er ihn öfters Meister nannte. Was hatte das nur zu bedeuten?

"Also egal was ich denke, du bekommst es mit oder wie?", fragte er noch mal nach und musste ein wenig zurück lehnen. "So wenige. Also kann es deshalb daran liegen das ich nie was von einem ... Familar ... gehört habe? Aber wieso nennt ihr euch so. Ich meine du siehst doch aus wie ein Tier. Man könnte dich immerhin glatt als Hund durch gehen lassen. Und ein Hund ist doch auch nur ein Tier, nur dass man deren Gedanken nicht im Kopf hat. Also was ist da der unterschied? Mal abgesehen davon, das du meine Gedanken hören kannst und ich deine?", wollte er wissen und blickte den Wolf weiter an.

"Ich weiß das ich kein normaler Mensch bin. Aber ich sehe mich lieber so, als wie ein Hexer. Ich mag diese Seite nicht an mir. Sie hat mir bisher kein Glück gebracht. Nur Schmerz und Kummer. Für mich ist es wie ein Fluch, denn ich einfach nicht mehr los werden kann. Eine Bestrafung, für das was ich nie getan hatte. Und dennoch werde ich gejagt, obwohl ich nichts angestellt habe.", seufzte er und man merkte schon, dass er den Hexer in sich nicht leiden konnte, dass er es am liebsten wegschmeißen wollte und ein normales Leben haben wollte. Sein altes Leben. Doch das war nun fast neun Jahre her gewesen und bis heute konnte er nicht damit klar kommen, obwohl er sich nun mehr in seiner Hexer rolle versuchte. Doch die Magie zu kontrollieren war schwer gewesen und erst recht, wenn man als Kind das letzte mal angewendet hatte.

"Dein Meister?", wiederholte er fragend. "Was bedeutet das, dass ich dein Meister bin? Bin ich jetzt so was wie dein Beisitzer oder wie muss ich das verstehen.", kam es wieder fragend. Im Grunde hatte er noch nie ein Tier gehabt, also eins das immer an seiner Seite war. Er wollte eigentlich immer ein Hund für Lena kaufen, da sie immer einen haben wollte, doch dazu war er nicht gekommen. Doch das alles schien doch ein wenig in Hintergrund zu geraten, denn was hier gerade passierte, lenkte ihn doch um einiges ab. "Das ist wirklich verrückt. Ich hab ein Schutzgeist, der meine Gedanken lesen kann." Irgendwie musste er gerade lachen. Etwas was man schon lange nicht mehr bei Noel gesehen hatte. Doch die Sache was gerade hier passierte war einfach nur verrückt gewesen. Doch er beruhigte sich schnell wieder und sah den Wolf an. "Aber bitte nenne mich nicht Meister. Das hört sich so komisch an. Ich bin Noel.", stellte er sich dann vor und war wieder ernster. "Noel Kriess"
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 19:12

Der Hexer konnte immer noch Dinge verbergen und Mauro würde ihm beibringen, wie. Denn manche Dinge wollte man einfach nicht teilen. Im Moment redete der Mann allerdings mit ihm und von seinen Gedanken bekam der Wolf eher Bruchstücke mit, Gefühle, mehr als wirklich Gedankengänge, denn der Blonde konzentrierte sich ja nicht darauf, ihm seine Gedanken mitzuteilen. Aufmerksam beobachtete Mauro den anderen Mann, um zu verstehen, abzuschätzen, was in ihm vor sich ging. 

Mauro schüttelte rasch den Kopf bei der Frage. 'Nein, so funktioniert das nicht. Ich kann nicht einfach deine Gedanken lesen und du meine auch nicht, wir können über Gedanken kommunizieren', versuchte er zu erklären. Als Mensch wäre es einfacher. Aber er wagte es noch nicht, seine Gestalt zu wechseln. 'Das ist möglich. Wobei in den Hexer und Hexenkreisen durchaus über uns geredet wird' Auch wenn mancher es für einen Mythos hielt, aber dass der Blonde noch gar nichts von Familiaren gehört hatte, war doch etwas seltsam. 'Wir sind magische Wesen', meinte Mauro als wäre das Erklärung genug. Ein wenig musste er schmunzeln. 'Ich könnte dir ja zeigen, was ich noch kann, aber versprich, dass du nicht wegrennst und mir die Gelgenheit gibst, alles zu erklären? Bitte?', flehte er geradezu, denn die Vorstellung, seinen Meister wieder zu verlieren weil der durch die Tatsache abgeschreckt war, dass der Wolf irgendwo auch ein Mensch war, war einfach zu grausam.

'Du wirst gejagt? Von wem?' Na da hatte er sich ja ein feines Herrchen ausgesucht. Gleich mal in die Vollen. Aber es machte Sinn. Wenn er verfolgt wurde, hatte er einen Schutzgeist bitter nötig, wie Mauro schien. Viel wusste er noch nicht von den Problemen und Überlegungen seines Meisters und Mauro hoffte wirklich, dass sich das bald ändern würde, dass der Andere ihn richtig einlassen würde, sein Leben ihm mitteilte und seine Hilfe annahm. Aber alles mit der Zeit. Erzwingen konnte man so etwas schließlich nicht. 

Leicht legte Mauro den Kopf schief. 'So in der Art, ja. Es bedeutet, dass ich dir gehöre und niemandem sonst', versuchte er zu erklären, 'dass die Verbindung die zwischen uns besteht einmalig ist und von niemandem durchtrennt werden kann' Es bedeutete auch, dass er ihm bei der Magie helfen konnte, dass er die Zauber seines Meisters verstärken konnte. Aber alles zu seiner Zeit. Offenbar war der Hexer ja nicht gerade froh darüber, ein Hexer zu sein. Im Moment freute sich Mauro einfach nur, dass er ihn endlich gefunden hatte, nach Jahren des suchens. Und dass der Mann bisher noch nicht schreiend davon gerannt war. Im Gegenteil. Er schien es alle sehr gut aufzunehmen. 'Es freut mich, dich kennenzulernen, Noel. Ich höre auf den Namen Mauro. Sofern er dir behagt.' Seine erste Meisterin hatte ihm diesen Namen gegeben und er trug ihn seither, doch sollte Noel der Name missfallen, würde er auf jeden Namen hören, den dieser sich wünschte.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 20:24

Noel versuchte zu verstehe,e der Wolf das meinen könnte, Denn es schien ja doch nicht so zu sein wie er es zu erst glaubte. "Also ich kann für mich denken und wenn ich aber mit dir in meinen Gedanken reden will muss ich daran denken oder wie geht das." Ja es schien wirklich kompliziert zu sein und vielleicht würde er da irgendwann hinter kommen doch jetzt gerade blickte er ja noch nicht mal wirklich durch das der Wolf wegen ihm hier war. Das er hier war weil er sein Schutzgeist sei. Das er dann nur für ihn da sein würde. Vor allem als er meinte das er dann doch noch mehr könnte, lies ihn leicht eine Braue hoch ziehen, erst recht als der Wolf auch noch bettelte das er ja nicht weglaufen sollte.

Noel hatte ja nichts mit den Hexenkreisen zu tun, darum kannte er diese Wesen auch nicht. Nur von ein paar hatte er mal gehört, aber die meisten waren ihm unbekannt. Er musste doch leicht zögern, denn er ahnte ja nicht was noch kommen würde. Was dieser Familar noch alles konnte. "Okay ich werde nicht weg rennen, aber lass ja den Park stehen. Nicht das ich noch schuld bin.", musste er dann leicht schmunzelt von sich geben. Ja es war zum teil als Scherz gemeint, aber er würde nicht weglaufen, zumindest wenn es nicht so schlimm war.

"Ich werde von Jägern gejagt. Ja ich weiß ich bin groß und sehe sportlich aus. Aber ich Kämpfe nicht gerne, da ich kein Sinn in so was sehe. Ich bin einfach nicht der Mensch dafür. Doch die wollten nicht verstehen das ich eigentlich nichts mit meiner Hexerseite zu tun haben will. Sie dachten ich würde andere genauso schaden zufügen.Eben genauso wie es meine Eltern taten. Dabei hatte ich nicht viel mit ihnen zu tun gehabt.", erklärte er ihm und wieder kam ein kleiner teil von Wut in dem Hexer hoch. Vor allem Hass. Nicht nur den Jägern gegen über sondern auch seinen Eltern gegen über. Sie haben eben sein leben ruiniert und er konnte es nicht ungeschehen machen.

Also hatte er jetzt nun tatsächlich ein persönliches dir an seiner Seite, der für ihn da war wenn er ihn brauchte. Nicht das er sich nicht freuen würde. Denn wer hätte den nicht gerne ein Wolf als Haustier. Aber es war doch ein wenig eigenartig. Nun bekam er auch endlich den Namen zu hören. "Mauro.", meinte er leiste und mit einer wirklich sanften Stimme. "Ein schöner Name für einen Wolf.", kam es hinterher. Ja es war wirklich ein schöner Name. Doch er wartete im Grunde immer noch darauf was das Tier noch alles konnte. "Na komm schon. Ich möchte gerne mal sehen was du noch kannst:", meinte er dann schließlich.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 21:12

Wieder legte Mauro leicht den Kopf schief. 'So in etwa', gab er schmunzelnd zurück. 'Du musst dich konzentrieren,  um mir deine Gedanken mitzuteilen. Deine Gefühle, allerdings, die kann ich durchaus spüren, vor allem wenn es sehr starke Gefühle sind' So wie die Einsamkeit und die Trauer die ihn zuvor beinahe mit sich gerissen hätte. Doch auch seine Gefühle dürften sich auf den Menschen übertragen. Die Hoffnung und Freude, die von ihm Besitz ergriffen hatte, seit er ihm begegnet war. 

Das Zögern fiel Mauro durchaus auf und er hielt beinahe die Luft an. Doch als der Mann dann meinte, er solle den Park stehen lassen, musste er doch lachen. 'Keine Sorge. Ich bin keine zerstörerische Kreatur', beruhigte er ihn sofort. Ob er weglaufen oder bleiben würde, würde sich noch zeigen. Mauro hoffte inständig auf letzteres, aber sicher war er sich in dem Punkt noch nicht, zumal der Hexer den Eindruck machte, als würde er viel lieber ein normaler Mensch sein und von all dem Übernatürlichen Kram nichts wissen. Er merkte sehr wohl, dass der Mann neugierig war, doch noch immer zögerte Mauro, sich vor seinen Augen zu verwandeln. Die Angst, ihn dadurch doch zu verschrecken war einfach zu groß. 

Mauro hörte aufmerksam zu, als Noel ihm knapp erklärte, wer ihn jagte und warum. Was sein Körperbau mit seinem Kampfvermögen zu tun haben sollte, erschloss sich ihm nicht so ganz, aber er kommentierte die Aussage nicht. Das Kind von Eltern, die ihre Begabung zum Schlechten genutzt hatten. Natürlich würden manche Jäger auf ihn Jagd machen. 'Manche Jäger sehen nur Schwarz und Weiß', stimmte er nachdenklich zu. Doch er runzelte die Strin. 'Vorsicht. Hass und Wut bringen Menschen dazu, Dinge zu tun, die so gar nicht in ihrem Wesen liegen', warnte er vorsichtig. Selbstbeherrschung war wichtig für einen Hexer, aber daran würde Noel wohl noch arbeiten müssen. 'Sie sind mächtige Emotionen, die starke Zauber ermöglichen, doch wer sich an ihnen nährt läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren.' Hey, er hatte wissen wollen, was der Familiar noch alles konnte. Und der kannte sich mit Magie vermutlich besser aus als der Hexer selbst. 

Mauros Herz macht einen kleinen Satz, als Noel seinen Namen aussprach und seine Stimme dabei so sanft klang, dass es einem Lob gleichkam. Mauro seufzte leise. 'Wie du wünschst.' Er trat langsam zwei Schritte zurück und richtete sich auf in seine Menschengestalt. Nicht mehr als ein zwei Atemzüge und anstelle des Wolfes stand ein 1,92m großer, langhaariger Mann von etwa 35 Jahren, in leger-sportlicher Kleidung. Diesmal hielt er wirklich die Luft an, während er angespannt auf die Reaktion wartete, die auf seine Verwandlung folgen würde. 

"Hallo Noel." Seine Stimme war ruhig und sanft.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 22:02

Anscheint hatte er wirklich zwei Jäger erwischt gehabt die nur noch schwarz und weiß sahen. Insbesondere der eine, der die Kontrolle nicht mehr über sich selbst hatte und seine Frau durch einen Schuss ermordet hatte, die so oder so nichts mit all dem zu tun hatten. Das war die Wut die in ihm wieder hoch kam. Doch schnell holte der Wolf ihn wieder runter, als er meinte das er doch vorsichtig sein sollte mit seinen Gefühlen und das die Magie bei ihm nur noch verstärkt werden würde. Ja das hatte er schon einmal selbst erlebt. Vor allem als der der seine Frau ermordet hatte auf ihn zu kam. Die Wut ihn ihm hatte ihn verletzt gehabt. Etwas was der Hexer nicht wollte. Das war ein Grund warum er mit der Magie nicht wirklich arbeiten wollte. Aber so wie es der anschien hatte, schien der Wolf wirklich viel davon zu wissen. Das ist wirklich amüsant. Er ist ein Familar und hat mehr Ahnung von der Magie als ich der ein Hexer ist. Das ist wirklich interessant, dachte er sich und musste leicht mit den Kopf schütteln.

Nun nachdem er ihm fast schon befohlen hatte zu zeigen was er denn noch könnte, dauerte es nicht mehr lange. Noel sah zu wie der Wolf ein wenig zurück ging und da wo kurz zu vor ein Wolf war, stand auf einmal ein Mann der sogar großer war als er selber. Sein Mund hatte sich leicht geöffnet und seine blauen Augen wurden buchstäblich groß. Sein ganzer Gesicht sah danach aus als würde er einfach nicht glauben was da gerade passiert war, das da auf einmal ein Mann stand. Noel selber hielt die Luft an und konnte irgendwie kaum noch selber atmen, da er angst hatte was falsches zu machen. Das war wirklich zu viel des guten gewesen, denn irgendwie sackte gerade sein Kreislauf zusammen, erst reicht, da er seit ein paar Tagen nicht wirklich was gegessen hatte, da das Geld doch recht knapp war. Er merkte nur noch wie ihm auf einmal dunkel vor den Augen wurde und versuchte sich an der Bank fest zu krallen um nicht herunter zu fallen. Das wollte er eindeutig nicht. Wie hätte das wohl vor ihm ausgesehen?
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 22:23

Es gab viele Jäger. Manche blieben offen für neue Möglichkeiten, andere sahen alles, was kein Mensch war, als potentielle Gefahr, die beseitigt werden musste. Noel hatte wohl wirklich Pech gehabt, dass er ausgerechenet an solche geraten war. Die Tatsache, dass Noel nicht einmal den Mann der seine Frau getötet hatte, durch seine Magie hatte verletzen wollen, würde Mauro den imaginären Hut ziehen lassen. Demanch war wohl Noel eines der friedlichsten Wesen, die auf dieser Erde wandelten. Doch alles zu seiner Zeit. Nachdem sie einander nun gefunden hatten, würden sie sich besser kennen- und verstehen lernen, mehr vom Leben des jeweils Anderen erfahren. Da war sich Mauro sicher. Es gab keinen Grund, um irgendetwas zu überstürzen. Mauro wäre ein schlechter Familiar, wenn er keine Ahnung von der Magie hätte. Zumal wenigstens einer von ihnen wissen sollte, wie man am Besten damit umging und der jemand war nun einmal nicht Noel. Noch nicht. Solche Dinge konnte man immerhin lernen. Allerdings würde das schwer werden, wenn er sich dagegen wehrte. Dabei war es eher ungesund, die eigene Magie zu unterdrücken. 

Die Überraschung und der Schock standen überdeutlich auf Noel's Gesicht geschrieben und Mauro senkte kurz beschämt den Blick. Er hätte ihn eben vorwarnen sollen, doch nun war es auch schon zu spät. Aus dem Augenwinkel sah er, wie sich Noel geradezu an der Bank festkrallte. Sofort eilte Mauro zu ihm und starke Hände stützten den schwankenden Körper. "Noel!", flüsterte er bestürzt. "Tut mir leid. Ich wollte dich nicht erschrecken, aber ..." Das war mehr oder minder ein Befehl gewesen. Wie hätte er sich dem Widersetzen sollen? Gut, es wäre gegangen, aber es hätte ihn viel Kraft gekostet, Kraft die er auch für die thelepatische Kommunikation gebraucht hatte und deren Reserven nicht mehr allzu groß gewesen waren. Es war immerhin nicht einfach, ganze Konversationen nur mit den Gedanken zu führen. "Hey, alles in Ordnung?" Selbst wenn er jetzt doch noch das Bewusstsein verlor, fallen würde Noel nicht. Mauro hatte ihn im Griff, obgleich er sehr sanft mit ihm umging, sich der Kraft seines menschlichen Körpers vollauf bewusst.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   20.07.16 22:58

Ja es hatte ihn um wirklich einiges geschockt. Mal abgesehen davon wusste er nicht mal ob es besser gewesen wäre wenn er es ihm gesagt hätte. Vermutlich nicht. Aber am meisten lag es nur das er mehr oder weniger Hunger hatte und vor allem mal schlaf brauchte. Drei Wochen musste er im Auto schlafen und das war nicht gerade angenehm gewesen, weshalb er nur ein paar Stunden geschlafen hatte. Doch ein Zimmer zu Mieten und mal in einem richtigen Bett zu schlafen, wollte er auch nicht wirklich, denn in seinen Träumen würde er sie wieder sehen und das machte die Sache auch nicht gerade besser.

Er merkte auf einmal wie er festgehalten wurde, als ihm dunkel vor den Augen wurde. Seine Atmung war gerade zu schwer geworden und er musste sich wirklich anstrengen nicht ganz sein Bewusstsein zu verlieren. Die Worte von Mauro bekam er mit, doch er sagte erst mal nicht. Es dauerte einige Sekunden bis er endlich wieder was klarer sah und dann in das Gesicht des Mannes schaute der vor ihm stand und festhielt, dass er nicht nach vorne Kippte. Nun holte er wieder normal Luft und musste einmal schwer schlucken. "Oh nein. Da bist du nicht schuld dann. Ist eher meine. Sollte wohl was essen und trinken.", meinte er dann leise und lehnte sich wieder was zurück und die Bank. Er war gerade froh gewesen das er überhaupt saß und nicht stand.

Doch dann sah er sich ein wenig um, ob irgend jemand in der nähe gewesen war, der die beiden beobachtet hätte können. Aber keiner schien da gewesen zu sein. Dann blickte er zu Mauro, was wirklich schon ein wenig ungewohnt war, aber es fühlte sich besser an als wie mit einem Wolf zu reden. "Ich denke mal wir sollten wo anders hingehen. Wo wir was ungestörter sind und keiner zuhören kann.", schlug er dann vor. Ein wenig Geld hatte er noch um sich ein Zimmer zu mieten und eine Dusche könnte er auch gerade gut vertragen. "Hier in der nähe ist ein Hotel, dass billig ist. Aber ich glaub es wäre besser wenn du in diesen Fall....", er stockte leicht und sah ihn von oben bis unten an. " Naja ein Mensch bleibst. Tiere sind in Hotels nicht immer gerne gesehen. Selbst wenn sie so sind wie du.", fuhr er dann fort und stand langsam auf.

Die ersten schnitte waren noch ein wenig wackelich gewesen, ehe es langsam wieder ging und er sich dann auf dem Weg machte um das Hotel an zu steuern. Er wollte wirklich nicht hier mit ihm reden, denn da waren sie eine Zielscheibe gewesen und Noel wusste nicht wo die Jäger gerade waren. Es dauerte knapp zehn Minuten bis sie das Hotel erreicht hatten und in der Zeit hatte er kein Wort mit ihm geredet, blickte immer nur leicht zur Seite um zu schauen ob das alles nicht doch ein Traum gewesen wäre. Ob es wirklich real war. Noel lies sich ein Zimmer für eine Nacht geben und ging dann mit seinem Begleiter hinein. So sehr sah er sich nicht um. Immerhin war es ja ein billig Hotel. "Sorry, aber mit mehr kann ich nicht dienen.", seufzte er leise, als Noel seine Jacke aus zog und diese über einen Stuhl geworfen hatte. "Füher hätte es dir gefallen. Da hatte ich ein Haus gehabt, mit einem schönen Garten wo du raus hättest gehen können und mit Lena spielen könntest.", erklärte er ihm und setzte sich aufs Bett. Ja da hätte sich Mauro sicherlich wohl gefühlt.
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