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 End of a search, beginning of a journey

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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   22.07.16 23:26

Mauro musste sich das immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Noel sich mit dem ganzen erst noch einfinden musste und es noch nicht wirklich verstand, denn für ihn selbst war alles so klar und einfach. Wie lange es dauern würde, bis Noel sich daran gewöhnt hatte oder es einfach als gegeben hinnehmen konnte, wusste Mauro nicht. Das würde allein die Zeit zeigen. Mauro lächelte etwas. "Familiare und ihre Hexer haben eine enge Verbindung. Wenn der Hexer oder die Hexe einen Zauber wirkt, können sie auch die Hife und Energie des Familiars dazu ziehen wodurch die Magie verstärkt wird und auch kompliziertere Zauber besser gelingen", versuchte Mauro zu erklären. "Es kostet dich weniger Kraft, weil ich meine Energie mit einfließen lassen kann." Ob das überhaupt einen Sinn für Noel ergab? 

Noel musste seinen Wunsch nicht verstehen, sondern es nur annehmen. Mehr wollte Mauro nicht von ihm. Er wollte keine wirkliche Gegenleistung. Sicherlich würde er es nicht abschlagen, wenn sich Noel um ihn kümmerte und sorgte, so wie er es zuvor getan hatte, als er Mauro tröstend in den Arm genommen hatte. Doch würde der Familiar so etwas nie fordern oder verlangen sondern es gerne annehmen und nicht hinterfragen. Das Gefühl von Geborgenheit hatten sie im Moment beide und damit verstärkte es sich noch mehr. 

Als Mauro zurückkehrte, stellte er erfreut fest, dass Noel sich tatschlich bereits bequem hingelegt hatte. Er setzte sich schräg neben ihm auf das Bett - einfacher wäre es für ihn, wenn er sich über den Mann setzte, aber so bedrängen wollte er ihn dann auch nicht. Immerhin war das alles noch sehr neu für ihn. Von dem Öl ließ er etwas in seine Hand tropfen und rieb die Hände kurz aneinander, um das Öl zu erwärmen. Dann begann er selbiges auf dem Rücken des Hexers zu verteilen. "Sag bescheid, wenn ich zu fest oder leicht anpacke", meinte er noch leise, als er anfing, die verspannten Muskeln langsam zu bearbeiten und zu lockern. 

"Also. Familiare", begann er dann mit sanfter Stimme zu sprechen. "Wir sind Schutzgeister der Hexen und Hexer. Ein Familiar sucht sich seinen Meister aus, nicht umgekehrt. Viele Hexen hätten gerne einen Familiar, doch wenn sie nicht erwählt werden, können sie es nicht erzwingen. Für uns ist das nicht immer eine bewusste Entscheidung, sondern ein Instinkt der uns treibt." Er fing wohl am Besten wirklich mit dem absoluten Grundstein an, da sich Noel ja nie in Hexerkreisen bewegt zu haben schien. "Zwischen einem Familiar und seinem Meister entsteht eine enge Verbindung, die nur schwer zu zerstören ist." Dennoch war es möglich, hatte er zumindest gehört. "Wir können telepathisch miteinander kommunizieren", fuhr er fort. "Das ist aber ein bewusster Vorgang. Ich kann nicht einfach all deine Gedanken lesen. Nur solche, die du bewussst denkst. Es ist etwas Übungssache." Er überlegte wie er Noel das mit der Telepathie besser erklären konnte, denn gewiss würde er wissen wollen, wie er das erreichen konnte, oder nicht?
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   22.07.16 23:53

Naja irgendwie klang es ja schon was Logisch und man konnte es nun verstehe. "Also wenn ich Magie anwende und du bei mir wärst, da du zu mir gehört, ist meine Magie verstärkt und ich kann es dann ohne Probleme und ohne das es mich schwächen könnte. Aber wenn ich das dann machen, wird es dich dann nicht schwächen? Ich meine dann, wenn ich es richtig verstanden habe, nutze ich in diesenfall deine Energie.", versuchte er nach zu fragen ob es denn ihm nicht schaden würde oder vielleicht doch. Denn das wollte Noel wenn nicht, denn Mauro konnte seine Energie sicherlich gebrauchen.

Er versuchte ihn leicht an zu schauen, jedenfalls so gut es ging, wie man auf dem Bauch lag. Darum hatte er seinen Kopf ein wenig zur Seite gedreht. "Ist okay.", meinte der Hexer mit einem leichten nicken, dass er ihm bescheint geben würde. Als dann der Wolf anfing schloss Noel seine Augen und genoss die Massage, dennoch hörte er ihm aufmerksam zu. Es klang wirklich sehr interessant wie das mit den Familar und den Meistern so anlief. Das es einfach so passierte ohne es mal zu ahnen, so wie jetzt bei ihm.

"Also hast du mich wegen deines Instinktes ausgesucht? Wie fühlt sich das denn an. Ich meine wie hatte sich das den angefüllt als wie uns auf der Straße gesehen haben. Ich war ja weiter gegangen und hatte ja nicht mal mit bekommen das du mich verfolgt hattest.", fing er an und öffnete die Augen um ihn wieder an zu sehen. Das sie telepathisch miteinander kommunizieren hatte Noel ja schon bemerkt gehabt. "Hmm also sagen wir mal so ... Wenn ich jetzt in meinen Gedanken mit dir reden will muss ich mehr oder weniger daran denken das es so sein sollte?", fragte der Hexer was genauer nach. "Geht das auch wenn du wie jetzt eine Menschengestalt hast? Oder nur in deiner Wolfsgestalt?", kamen weitere fragen hinterher und er blickte ihm immer noch an. Dennoch genoss er weiter die Massage die ihn gerade dazu brachte das seine angespannten Muskeln sich langsam lockerten und er völlig relekst im Bett lag. Er hätte es wirklich von morgens bis abends genießen können. Aber er wusste ja das es nicht ging, also genoss er es solange wie es nur ging. "Wenn du willst kannst du ruhig was fester machen", musste er dann mit einen kleinen grinsen von sich geben.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 0:33

Es war fast schon niedlich, wie Noel gleich besorgt nachfragte, ob er ihn damit nicht schwächen würde. Offenbar war er durchaus besorgt, ihm Schaden zuzufügen. Ein guter Meister, wie Mauro wusste. "Nein, nicht ganz." Mauro überlegte kurz, wie er es am besten erklären konnte. "Stell es dir eher vor wie ein Gefäß, in dem deine Energie ist. Wenn du alleine zauberst musst du dich an dieser Energie bedienen und je größer und aufwändiger der Zauber, desto mehr Energie benötigst du, richtig?", erkundigte er sich, auch wenn es eher eine rhetorische Frage war, denn er wusste, dass dem so war. "Wenn ich in der Nähe bin, ist dieses Gefäß doppelt so groß, hält deine eigene wie auch meine Energie und du kannst daraus schöpfen. Ein größerer Pool, wenn man so will, der nicht so schnell leer wird. Wenn du also nicht gerade versuchst, den Mond vom Himmel zu holen oder mit einem Schlag alle Dämonen zu vernichten, wird keinem von  uns etwas passieren." Er hoffte, dass es nun verständlicher war und Noel sich nicht länger sorgte, dass er ihm Schaden könnte, wenn er in seiner Nähe einen Zauber anwandte. 

Selbst wenn Noel unter seinen massierenden Händen und beim klang seiner sanften Stimme einschlafen sollte, wäre Mauro nicht böse darüber und würde ihm den Rest eben ein anderes Mal erklären. 

Kurz dachte Mauro nach, wie er diesen Instinkt beschreiben sollte. "Hm. Ein bisschen wie ein Stromschlag? Ein Prickeln, das durch meinen Körper zog, jeder Muskel für einen Moment gespannt und das absolute Wissen, dass meine Suche endlich ein Ende hatte." Vermutlich klang das reichlich bescheuert, wenn man es nicht selbst erlebt hatte. Ein wenig musste er schmunzeln, denn dass Noel ihn absolut nicht bemerkt hatte, war ihm bewusst. "Wie gesagt: Es ist der Familiar, der seinen Meister aussucht. Nicht umgekehrt. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass ich dir nicht großartig aufgefallen bin." Es gefiel ihm, dass Noel nachfragte, von sich aus versuchte, die Sache genauer zu verstehen. Er machte nicht den Eindruck als wollte er keinen Familiar oder wollte ihn wegschicken. Das war gut. Sehr gut, sogar. "Ja, so sollte es funktionieren. Du musst den Gedanken erst formen und dann bewusst denken, als würdest du es sagen wollen, aber halt ohne den Mund zu bewegen", erklärte er erneut. 'Das geht auch während ich ein Mensch bin.' Mauro schmunzelte leicht. "Aber warum unnötig Energie darauf verwenden, wenn man sich normal unterhalten kann, hm?" Schließlich konnte er das als Mensch ja. 'Aber du kannst es gerne versuchen, um zu sehen ob es klappt', fügte er noch an. Denn es war sicherlich nicht verkehrt, wenn der Hexer es auch probierte und nicht erst, wenn es dringend war oder er ihm etwas wichtiges Mitteilen musste, ohne dass es jemand mitbekommen durfte. "Okay." Mauro nickte und verstärkte sanft den Druck seiner massierenden Hände, wandte seine Aufmerksamkeit verstärkt den Schulterblättern zu, wo er so einige Konten unter der Haut des Mannes spüren konnte.


Zuletzt von Mauro Chavira am 23.07.16 1:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 1:15

Der Hexer musste weiter genau zu hören um zu verstehen wie es hier vor sich ging, wenn er selbst die Magie wandte, dabei nickte er auch immer wieder leicht. Also füge ich dir wirklich kein schaden zu wenn ich meine Magie anwende?", wiederholte er leise noch einmal. "Das ist dann gut, oder. Also ich meine dann kann ich ja doch ein wenig üben und herausfinden was für Zauber ich noch hinbekommen würde.", musste er dann mit einem leicht nachdenklichen Gesichtsausdruck fest stellen. Ja vielleicht half das wirklich. Jedenfalls hatte er sich selbst dazu entschlossen sie wenigstens wein wenig mit der Magie an zu Freunden, auch wenn es sich nur um das Verteidigen ging. Das würde die Sache jedenfalls für den Anfang ein wenig einfacher machen, als wie es zuvor war, als er alleine war.

So musste er ihn aber weiter zu hören und schlafen würde er jetzt eh nicht können, dafür war es gerade wirklich interessant gewesen. "Hmmmm... ", fing er nachdenklich an. "Es hört sich fast so an als ob man sich das erste mal verlieben würde.", meinte er dann schließlich. Immerhin hatte es sich fast so angehört als wie er Melissa das erste mal gesehen hatte. Immerhin war sie ja regelrecht über ihn gestolpert weil die Frau es eilig gehabt hatte. Für einen Moment kam die Trauer zurück, die er die Zeit wo Mauro nun bei ihm war ein wenig vergessen hatte. Doch es legte sich schnell wieder, was ihn selbst ein wenig verwunderte. so hörte er ihm lieber weiter zu um keine weitere Gedanken daran zu verschwenden.

Noel wollte es gleich austesten. Also wenn ich jetzt gerade denke das kannst du hören? , dachte er dann und hatte sich dabei auf Mauro konzentriert und sah ihn dabei fragend leicht von der Seite an. Dann machte er einen zweiten versuch und versuchte aber Mauro dabei raus zu halten. Ich könnte jetzt einen schönen großen Becher Kaffee vertragen. , dachte er hinterher und sein Blick war immer noch fragend auf Mauro gerichtet. Obwohl er wirklich einen Kaffee gebrauchen könnte. Damit hielt er es eben gerne wach, wenn er nicht wirklich schlafen wollte. Immerhin hatte man ja gesehen was dabei heraus kam, wenn er es tat. Als der griff von Mauro fester über den Rücken ging, seufztet er wollig auf. Oh man tut das gut, dachte er dann und wusste jetzt nicht ob Mauro das gehört hatte oder nicht. Er sah ihn auch gerade nicht an, denn er hatte die Augen geschlossen um es noch besser genießen zu können.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 1:48

"Nein, tust du nicht", stimmte Mauro sanft zu. "Nicht mehr als dir selbst. Wenn du also selbst müde wirst und dich schwach fühlst, wird es mir ebenso gehen. Aber du kannst mich nicht leersaugen und dir selbst geht es gut. Niemand kann den Energieverbrauch derartig steuern", erklärte er ergänzend. Gut, das war so nicht richtig. Manche wenige Magier konnten die Energie anderer Menschen benutzen und diese damit sogar umbringen, aber auch das war eine Technik die gelernt werden musste und da Noel nicht zum Ziel hatte, ihm zu schaden, machte er sich da keine Gedanken. "Natürlich kannst du üben. Das solltest du sogar", stimmte er erneut zu. 

Mauro schmunzelte etwas, bei dem Vergleich. "Ja, das tut es, nicht wahr?", meinte er und ein kleines, fast schon geheimnisvolles Lächeln schlich sich auf seine Lippen. Doch rasch rief er sich wieder zur Ordnung. Dafür war ein Familiar nicht gedacht und in Hexenzirkeln war es sogar verpönt und verboten, dass ein Meister und sein Familiar intim wurden. Den kurzen Anflug von Trauer nahm er am Rande wahr, doch er war rasch wieder verschwunden und so sagte er nichts dazu. 

Mauro lächelte und nickte. "Ja, das kann ich hören", stimmte er zu und klang fast schon etwas stolz, dass Noel es sofort ausgetestet und Erfolg gehabt hatte. "Einen Kaffee kann ich dir nachher gerne besorgen, obwohl du versuchen solltest, noch etwas zu schlafen, wenn du schon mal ein anständiges Bett hast." Auch diesen Gedanken hatte er gehört, war sich aber nicht bewusst, dass der nicht für ihn bestimmt gewesen war. Noel hatte sich wohl zu sehr auf das Denken konzentriert und es so an ihn übermittelt. "Gefühle sind eine andere Geschichte", meinte Mauro, während seine Hände nun etwas fester anpackten. "Die kann man schlechter kontrollieren. Sie sind einfach und sie werden offen zwischen uns übertragen. Wenn wir etwas ähnliches fühlen, verstärkt das dieses Gefühl noch, wenn es völlig entgegengesetzte Gefühle sind, können diese einander abschwächen. Wenn du also vor Wut kochst, kann ich dich beeinflussen, indem ich völlig ruhig bleibe und dich damit auch etwas beruhige", fuhr er mit seinen Erklärungen fort und massierte ihn unbeirrt weiter.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 3:46

"Ah okay.", kam es leise aus dem Mund des Hexers als Mauro ihm noch eine Sache wegen der Magie hinzufügte. Vor allem als er dann meinte das es wirklich gut sei wein wenig zu üben. Wie gesagt gut war es sicherlich zu üben und das wusste Noel, mal abgesehen das man Jagt auf ihn machte. Doch es wirklich zu machen, war eine ganz andere Sache. Etwas was für ihn sich fast schon verboten angefüllt hatte. "Was wäre wenn ich die Magie überhaupt nicht anwenden würde? Also wenn ich ein ganz normales Leben führen würde, so wie ich es einst hatte? Wärst du dann dennoch mein Schutzgeist?", fragte er dann nach und blickte ihn dabei weiterhin so gut er es im liegen konnte an. Das kleine Geheimnisvolle Lächeln verwunderte ihn ein wenig, da er es nicht einordnen konnte, was es genau zu bedeuten hatte. Denn in Noels Augen sah es so aus als ob der Wolf sich da verliebt hätte, zumindest nachdem Noel es so beschrieben hatte.

Zumindest schien er wirklich seine Gedanken zu hören, denn Mauro antwortete gleich, aber leider auch auf den zweiten Gedanken, worauf hin gleich leises "Mist...", folgte das es nicht so geklappt hatte wie der Hexer es wollte. Ja das war eine Kleinlichkeit die man sicherlich merken konnte. Das wenn was nicht so lief wie er es wollte ihn es leicht aufregte, aber auch nur für ein kurzen Moment. Dann fuhr aber Mauro auch schon weiter fort mit den Erklärungen, doch diesmal waren die Gefühle dran. "Hmmmm." Machte er leise. Langsam verstand er warum er wie sonst auch nicht mehr so Traurig war, wie die letzten Jahre, denn er schien die Gefühle seines Familar zu spüren, der Glücklich schien. "Was ist wenn du Wütend bis und ich aber dafür ruhig? Würde es dann anders herum auch gehen? Ich meine würde es dich dann auch beruhigen?", fragte er neugierig nach. Weil Wütend war er im Grunde nicht wirklich gewesen, das war eher selten der Fall. Meinst war er eher der ruhige Mensch gewesen und hörte lieber den anderen zu die mit ihm sprachen.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 11:19

Mauro runzelte ein wenig die Stirn bei der Frage nach dem normalen Leben und ob er dann trotzdem noch sein Schutzgeist sei. "Die Magie ist ein Teil von dir. Auch wenn du sie nicht nutzt, bist du immer noch ein Hexer und als solcher bin ich immer noch dein Schutzgeist", meinte er schließlich. "Auch wenn ich relativ nutzlos wäre und eher ein Haustier als ein Schutzgeist." Er lächelte sanft. "Ich habe zu lange nach dir gesucht um dir so einfach den Rücken zu kehren", meinte er sanft. "Aktiver Hexer oder nicht." Sollte es wirklich Noels Wunsch sein, sich wieder von der Magie abzuwenden, so würde er es akzeptieren und dennoch bei ihm bleiben. Liebe in der Form stand ihm als Familiar nicht zu, doch die Verbindung zwischen einem Familiar und seinem Meister war der Liebe durchaus ähnlich. Interessant fand er allerdings, dass die Überlegung, der Schutzgeist habe sich in ihn verliebt, ihn nicht abrücken oder austicken ließ. Er schien das recht problemlos aufzunehmen. 

"Ich schließe aus deiner Reaktion, dass der Kaffee-Gedanke nicht mir galt?", erkundigte sich Mauro sanft. "Mach dir keine Sorgen. Du wirst die Telepathie schneller meistern als du dir im Moment vorstellst." Binnen kürzester Zeit würde es für ihn so normal werden wie sprechen. Da war sich Mauro sicher. "Ja." Mauro nickte knapp. "Es funktioniert in beiden Richtungen. Die Gefühle des anderen beeinflussen die eigenen. Auch wenn es für gewöhnlich meine Aufgabe ist, ruhig und bestärkend auf dich zu wirken und ich eher selten selbst aus der Haut fahre." Unbeirrt massierte er weiter, während er Noel die Geheimnisse ihrer Verbindung offenbarte. "Aber das funktioniert mit allen Gefühlen. Trauer und Freude, Angst und Zuversicht, Hass und Zuneigung ...", fuhr er unbeirrt fort. "Manchmal ist es aber von Nöten, sich vom anderen abzuschotten und auch das ist uns möglich. Du kannst deine Gefühle in dir einschließen, mich mehr oder weniger aussperren. Es benötigt einiges an Konzentration und Selbstbeherrschung, aber es ist möglich", erklärte er weiter und kurz wallte Trauer in ihm auf, die jedoch nicht lange währte. "Ich muss dazu aber auch gestehen, dass es für einen Familiar extrem irritierend ist, auf diese Weise ausgesperrt zu sein", fuhr er leiser fort. "Ein wenig ist das, als wäre die Verbindung durchtrennt und hinterlässt bei einem Schutzgeist ein Gefühl von Leere und Verlorensein." Ein leises Seufzen brach aus ihm hervor. "Es ist fast so als wenn man den Meister verliert und wir sind nicht dazu geschaffen, alleine zu sein." Für kurze Zeit war es manchmal nötig, doch es gab nichts schlimmeres für einen Schutzgeist, als einem Meister zu gehören, der ihn immerzu aussperrte.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 12:49

Als Mauro meinte das die Magie ein teil von ihm sei konnte man zu gut mit einem leisen brummen hören das es dem Hexer nicht sonderlich passte. Doch Noel war es klar geworden das er sich davon nicht abwenden konnte. Das wurde ihm auf eine schmerzliche Art und weiße offenbart das er niemals vor der Magie weg rennen konnte. Genauso wenig von der Trauer, die danach folgte. "Ich werde nie wieder ein normales Leben führen können, selbst wenn ich es wollte. Es scheint mir keine andere Wahl zu belieben als die Seite zu akzeptieren und mich darauf ein zu lassen.", murmelte er leise und vergrub sein Gesicht leicht ins Kissen um es ein wenig zu verstecken. Es wäre nicht einfach, aber was blieb ihm auch schon anderes über. Vielleicht bekam er es aber hin? Immerhin hatte er ja jetzt einen Schutzgeist, der ihn so oder so daran erinnern würde das er kein normaler Mensch war.

"Jaaaaa...", murmelte er leise mit einer enttäuschten stimme als der Wolf ihm fragte ob der Kaffee-Gedanke doch nicht ihm galt. Doch Mauro schien ihm gleich auf zu munter und meinte das es bald ganz normal sein würde und er sich darüber keine sorgen machen müsste. Und wenn er wollte konnte er seine Gefühle als auch noch vor ihm verbergen, aber das würde sicherlich etwas schwieriger sein als wie mit den Gedanken. Zumindest vermutete es der Hexer. Aber Mauro schien es nicht so zu gefallen wenn er es machen würde. Mit einmal hatte er sich auf gerichtete und unterbrach die Massage die wirklich sehr gut tat und Noel sich jetzt um einiges besser fühlte. Jedenfalls waren die schmerzen nicht mehr so schlimm wie davor.

Er hatte sich zu Mauro gerichtet und sah ihn an. "Ich kann dir kein Luxus Leben bieten oder einen festen Wohnsitz, zumindest nicht solange ich ein gejagter bin, dass ist für mich momentan nicht möglich. Ich weiß das das hier was gerade passiert ist, dass du mich als Schutzgeist ausgesucht hat, immer noch ein wenig verwirrend für mich ist. Doch ich weiß jetzt das, seit du bei mir bist, ich mich nicht mehr so verloren fühle, vor allem nicht mehr so einsam. Dabei wollte ich immer alle von mir fern haben, um sie zu schützen. Aber ich glaube ich werde dich nicht ausstoßen und dich von mir fern halten, den jeder sehnt sich nach jemanden mit dem er reden kann.", meinte Noel mit einer sanften Stimme und lächelte ihn liebevoll an. "Also macht dir keine Sorgen, ich werde versuchen ein guter Freund zu sein.", kam es dann hinter her und legte sanft eine Hand auf Mauros Wange. Er hatte mit absieht nicht gesagt das er versuchen würde ein guter MEISTER zu sein, da es sich für ihn immer noch ein wenig komisch anhörte.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 14:10

Der Hexer hatte wirklich nicht viel mit der Magie am Hut, wenn Mauro das missmutige Brummen richtig deutete. Aber sie war nun mal ein Teil von ihm. Leise seufzte der Familiar, denn es tat ihm durchaus leid, dass sich Noel in solch einer miesen Lage befand. "Vielleicht kannst du das, wenn du diese Jäger losgeworden bist", räumte er ein. "Niemand kann dich zwingen, die Magie anzuwenden, die dir innewohnt." Seine Stimme war sanft und er strich für einen Moment eher beruhigend als massierend über den Rücken des anderen Mannes. Sollte Noel es wirklich wünschen, würde er nicht mehr von der Magie sprechen und nur als Freund an seiner Seite stehen. Auch wenn er dadurch ein wenig seines Lebensinhalts beraubt wäre. Aber es ging nicht um ihn, sondern um seinen Meister. Darum, ihm zu helfen, wieder glücklich zu werden. 

Ein wenig verwirrt sah Mauro den Hexer an, als dieser sich plötzlich aufsetzte und seine Hände von ihm glitten. Hatte er schon genug? Dabei konnte Mauro noch immer deutlich einige verhärtete Stellen in den Muskeln spüren. Aufmerksam sah er Noel an, als dieser sprach. Erleichtert atmete der Schutzgeist auf, als Noel meinte, dass er nicht vorhatte, ihn wegzuschicken, denn jeder würde jemanden zum Reden brauchen. Genau dazu war er ja auch hier, um ihm zur Seite zu stehen, eine Stütze zu sein. Leicht schmiegte er bei der sanften berührung die Wange in die Handfläche des Hexers und Erleichterung brandete in seinen Emotionen auf. Freund, Meister, Herr ... das waren alles nur Worte, bezeichnungen. Wichtig war für ihn, dass er bei Noel bleiben durfte. "Ich brauche keinen Luxus", gab er ebenso sanft zurück. "Mein Zuhause ist da wo du bist und wenn das ein Auto mitten in der Pampas ist, ist mir das auch Recht." Da seine Hände noch immer voll Öl waren, erwiderte er die sanfte Berührung nicht, doch der Ausdruck in seinen grünen Augen war dankbar, liebevoll und aufrichtig. "Du kannst immer mit mir reden." Und das meinte er auch ernst, denn er hörte gerne zu, auch wenn er im Moment derjenige war, der am Meisten redete. 

"Leg dich aber wieder hin", meinte er dann sanft. "Ich bin noch nicht fertig mit dir." Ein kleines Grinsen stahl sich auf seine Lippen. "Du bist immer noch tierisch verspannt." Das war keine Frage, denn er hatte es ja selbst gespürt, dass dem so war.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 14:43

Nein dazu zwingen konnte ihn keine, doch ihm war klar sich wenigstens damit zu befassen. Lernen damit um zu gehen und vor allem lernen es zu kontrollieren. es nicht mehr zu ignorieren. Wenn es dann sein müsste das er sich dann wenigstens mit der Magie verteidigen konnte. Dennoch würde er versuchen sich aus den streite reinen heraus zu halten und sich nicht ein zu mischen. Noel war eben ein ruhiger Mensch, der lieber redete als sich zu prügeln, denn darin fand er auch keine Lösung, sondern nur schmerzen die einen ein paar Tage aus den geschehen heraus zogen. "Nun ja ich würde eher mal sagen, das wir sehen was noch auf einem zu kommt. Immerhin kann man ja nicht in die Zukunft schauen, was einen erwartet.", meinte er dann und zuckte leicht mit den Schultern.

Das der Wolf erleichtert war, was Noel zu ihm sagte merkte der nun alt zu gut den es über tagte sich sofort auf ihm. Es war so als ob er es selbst spüren würde und nun Verstand er auch ein wenig mehr was die Gefühle angingen. Was Mauro damit gemeint hatte. Das sie mit dem Auto in der Pampa sitzen könnten lies Noel ein lachen hervor bringen. "Nun das könnte ich mir sogar gut vor stellen, aber da brauch ich mir keine sorgen zu machen. Immerhin weiß ich wie ich ein Auto wieder reparieren kann. Ich war immerhin Automechaniker, ehe ich alles aufgegeben hatte.", musste er immer noch ein wenig lachend von sich geben. Also darüber machte sich Noel wirklich keine sorgen.

"Ach bin ich das?", meinte er was nachdenklich und bewegte seine Schulter leicht. Er hatte anscheint recht gehabt denn da gab es noch ein paar stellen die ein wenig zwirbelten. "Du bist wirklich gut was das angeht.", musste er dann gestehen und legte sich leicht wieder hin, wobei er aber wieder das Handtuch ein wenig richten musste, sonst hätte sein Hintern vielleicht abgelenkt. Das wollte er Mauro ja nun auch wieder nicht antun. Immerhin wusste er ja nicht wie dieser dazu stand. Nichts das er was gegen Homosexuell hatte, doch selbst hatte er es bisher noch nie ausgetestet gehabt, obwohl es da mal ein paar anzeichne gab. Doch Melissa war die erste und einzige in sein Leben gewesen.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 15:06

Mauro nickte zustimmend, denn in die Zukunft blicken konnte auch ein Familiar nicht. Da hatte Noel durchaus recht. Er  hatte ihm nur Hoffnung schenken wollen, dass es keine Voraussetzung war, dass er Magie anwendete um seinen ständigen Begleiter bei sich halten zu können. 

Gewiss würde sich ihm vieles im Laufe der Zeit erschließen und klarer werden. So wie nun die Sache mit den Gefühlen. Sie hatten Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen und voneinander zu lernen. Sofern nicht die Jäger am nächsten Tag zu ihm aufschließen und es zum Eklat kommen würde. Die Information, dass Noel zuvor als Mechaniker gearbeitet hatte, nahm er interessiert auf. "Na dann müssen wir uns da ja keine Gedanken machen", gab er schmunzelnd zurück. 

"Bist du", bestätigte Mauro schlicht und ein kleines Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als Noel meinte, er sei darin gut. "Danke. Ich hatte viel Übung." Immerhin war Mambo Twanna eine ältere Dame gewesen, die oft mit solchen Problemen zu kämpfen hatte und auch in der Pflege von Kranken um die sie sich kümmerte, hatte er gelernt sich um andere Menschen zu kümmern. Mauro wartete bis Noel sich wieder bequem hingelegt hatte und ihm entging nicht, dass der andere das Handtuch wieder zurechtzupfte. Da er nicht denken musste, nur fühlen wo die verspannten Stellen waren und diese zu lockern, hätte es ihm nichts ausgemacht, wenn das Handtuch tiefer geblieben wäre. Aber er dachte, dass es Noel unangenhm wäre, so kommentierte er dies nicht. Aufgewachsen in einer Religion, in der Homosexualität erlaubt und die Polygamie bei Männern weit verbreitet war, hatte er durchaus schon Erfahrungen in beiden Richtungen gesammelt. Vor allem in den zehn Jahren die er in dem Glauben gelebt hatte, dass er ein normaler Mensch sei. 

Nachdenklich betrachtete er einen Moment den Rücken des Mannes. "Stört es dich, wenn ich mich über dich hocke?", fragte er schließlich vorsichtig nach. "Ist einfacher und ich kann gleichmäßiger Druck ausüben", erklärte er sogleich, denn er wollte nicht, dass Noel womöglich dachte, er wolle ihm aus sexuellen Gründen näher kommen. So war es ja nicht. Immerhin wusste Mauro, dass es verpönt war, sich mit seinem Meister auf solche Art einzulassen. Auch wenn seine Zuneigung für Noel eine andere Nuance hatte, als er sie für Mambo Twanna gespürt hatte. Doch noch wusste er nicht, was das zu bedeuten hatte und schob es darauf, dass Noel eben ein Mann war.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 15:25

Das Mauro viel Übung darin hatte lies ihn leicht schmunzeln. Da fragte er sich schon was er noch alles konnte. "Was kannst du den noch so gut?", wollte Noel dann immerhin wissen. "Also ich bin jedenfalls sehr gut mit den Autos. Ach Kochen kann ich auch. Und Violine kann ich auch spielen. Ich liebe Klassische Musik. Sie beruhigt einen und lässt gerne mal so einige Dinge vergessen. Was ich aber auch gerne manche ich gehe gerne Laufen und mach halt gerne Sport, am liebsten in der Freien Natur.", fing Noel dann mal an ein wenig über sich zu erzählen, was er so konnte und vor allem was er so gerne machte um sich was ab zu lenken. "Naja das mit der Violine kann ich dir ja mal zeigen, ich hab ja eine. Jedenfalls wenn du es möchtest", meinte er dann mit einem Lächeln. Ja die hatte er noch und die würde er auch nicht verkaufen, lieber würde er eher verhungern, als sie jemals zu verkaufen. Denn sie war von seiner Familie gewesen.

"Wenn du es möchtest kannst du es gerne machen. Ich will ja nicht das du dich wegen mir verrenken musst. Hatte mich schon gewundert das du es nicht gleich gefragt hat.", musste er grinsend fest stellen. Nein er hatte in diesen Fall wirklich nichts dagegen, immerhin genoss er es doch sehr, dass sich nach all den Jahren mal jemand um ihn kümmern wollte. "Wie sah es denn so bei dir aus? Ich meine hattest du schon mal eine Freundin gehabt oder warst du vielleicht sogar schon mal verheiratet gewesen?", wollte er jetzt mal wissen. Immerhin wollte er doch ein wenig mehr von ihm erfahre. Schließlich würden sie ja nun zusammen unterwegs sein.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 16:05

Die Frage, was er noch so alles könne, war für Mauro gar nicht so leicht zu beantworten und er dachte einen Moment darüber nach, während Noel ihm erzählte, was er alles konnte und mochte. "Ich würde dich sehr gerne einmal spielen hören", gab er lächelnd zurück. Musik war etwas schönes. "Und beim Laufen wäre ich auch dabei. Vorzugsweise aber in meiner Wolfsgestalt." Er lachte leise, denn als Wolf würde er den Mann vermutlich recht schnell abhängen. "Ich kann tanzen", meinte er nach erneuter Überlegung "Und die Trommel spielen. Kochen kann ich allerdings nicht wirklich", gestand er und senkte den Blick. "Das hat Mambo Twanna immer selbst gemacht und als Wolf brauchte ich es ja nicht." Da hatte er sein Essen immerhin roh verschlungen. "Außerdem kenne ich viele Heil- und Schutzzauber des Voodoo", fügte er noch nachdenklich hinzu. Aber damit war er schon am Ende der Liste angekommen. Zumindest konnte er sich gerade nichts mehr denken. "Und als Wolf bin ich ein ausgeprochen guter Jäger", meinte er zum Abschluss noch. Aber sonst? Vielleicht hatte er noch mehr Fähigkeiten, Dinge, die er konnte und an die er gerade nur nicht dachte. Das war gut möglich. 

Mauro schmunzelte etwas und krabbelte dann ohne Umschweife auf das Bett. Er hockte sich auf Knien über die Oberschenkel des Blonden, den großteil seines Gewichts links und rechts von ihm auf seinen eigenen Knien abgestützt. "Nicht jeder mag derartige körperliche Nähe", meinte er erklärend. "Schon gar nicht von einem eher Fremden. Ich wollte dich nicht bedrängen." Dann jedoch nahm er die Massage wieder auf. Die Frage ließ ihn kurz die Stirn runzeln. "In den ersten zehn Jahren, als ich noch dachte, ich sei einfach ein normaler Mensch, hatte ich eine Freundin, ja. Auch einen Freund", erzählte er frei heraus. Immerhin war er in einem Glauben aufgewachsen, der Homosexualität nicht verwerflich fand und es kam ihm auch gar nicht in den Sinn, dass Noel sich daran stören könnte. Das war doch etwas völlig normales? Oder nicht? "Aber verheiratet war ich nie. Nein", gab er ruhig zurück und seine Stimme klang nicht, als wäre ihm da etwas abgegangen oder als hätte er das Gefühl, in seinem Leben würde etwas fehlen. 

Seine Massierenden Hände wanderten tiefer, strichen neben der Wirbelsäule entlang nach unten und streiften das Handtuch ein wenig tiefer, damit er den unteren Rücken seines Herrn auch anständig massieren konnte. Denn auch dort fand er die ein oder andere Verspannung.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 16:38

"Wenn du beim laufen dabei sein möchtest okay, aber ich glaube da würde ich nicht mit halten. Ich weiß ja das Wölfe eine sehr lange und gute Ausdauer haben. Das nutzen sie immerhin für die Jagt. Sie treiben ihre Beute, bis diese nicht mehr können.", meinte er dann und zeigte auch gleich, dass er schon ein wenig was wusste über Wölfe. "Tanzen kann ich zum Beispiel nicht. Aber ich glaube es reicht dann auch wenn ich Violine spiele und du dazu tanzt.", kam es noch mit einem leichten grinsen hinterher. Nein Tanzen lag irgendwie nicht in seinem Blut, immer wenn er es versucht hatte hatte er auf einmal zwei linke Füße. "Nun vielleicht kannst du mir ja ein paar Zauber bri bringen? Immerhin hab ich mich ja doch dazu durchdringen lassen sie zu lernen.", meinte er dann schließlich als er wieder hörte, dass er sich damit aus kannte.

Ja da hatte Mauro recht gehabt, nicht jeder möchte nähe von fremden. Aber Noel hatte sich in seiner nähe doch recht schnell wohl gefühlt, dass es ihm schon egal war, ob er jetzt nun auf ihm saß oder nicht. So hörte er ihm weiterhin zu als er meinte das er mit beiden Seiten schon eine Beziehung hatte. "Wie ist das denn?", fing er dann und hatte die Augen wieder geschlossen als Mauro mit seiner Arbeit fortsetzte. "Wie ist das mit einem Mann? Ich weiß es nicht. Ich war bisher nur mit einer Frau zusammen gewesen.", wollte er wissen und war ein wenig neugierig geworden, wie sich so was anfühlen konnte. Es aber mal aus zu testen war ihm aber bisher noch nie in den Sinn gekommen, obwohl er sich schon ein paar mal zu den Männern hingezogen fühlte.

Noel hatte weiter die Augen geschlossen gehalten und atmete ruhig weiter. Mauro hatte jede stelle erwischt die ihn ein wenig schmerzten und löste die Knoten heraus, die ein kurzen Moment weh taten aber sich gleich wieder entspannten. Der Hexer hatte noch nicht mal was gesagt als er ihm das Handtuch dann doch wieder ein wenig runter geschoben hatte um dann an dem unteren Bereich seines Rückens weiter zu machen. Im wurde sogar eher ein wenig dabei warm dich sich langsam durch seinen Körper zog. Etwas was er schon lange nicht mehr gefühlt hatte. Etwas was er zu Letzt bei Melissa gespürt hatte. Doch er sagte nichts und hoffte nur das es Mauro nicht wirklich mit bekommen würde. Was sollte er denn sonst von ihm denken.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 18:23

"Ich kann auch langsam laufen", gab Mauro leise lachend aber durchaus neckend zurück. Dass Noel sich mit Wölfen doch recht gut auszukennen schien, wunderte ihn ein wenig. Das war auch nicht alltäglich, wie er fand. Bei dem nächsten Vorschlag musste er erneut lachen. "Ritualtänze", meinte er dann zwinkernd. "Gut. die Standardtänze hab ich auch gelernt, aber die kann man nicht gut alleine tanzen." Der Vorschlag, dass er Noel ein paar Zauber beibringen könnte ließ Mauro leicht die Stirn runzeln. "Ich kann es versuchen, aber Voodoo ist nicht nur eine Magieform sondern auch eine Religion. Ich weiß gar nicht, ob es funktioniert, ganz ohne die Religion sich der Zauber zu bedienen", meinter er nachdenklich. 

Er wollte gerade nachfragen, wie was wäre, als Noel seine Frage auch schon genauer ausführte und meinte, dass er nur mit Frauen Erfahrung gemacht habe. Dass sich der Hexer hin und wieder auch schon zu Männern hingezogen gefühlt hatte, wusste Mauro in dem Moment nicht. Die Frage war irgendwo naheliegend - obwohl sicherlich nicht jeder Mann wirklich nachfragen würde, wie das so wäre - aber auch irgendwie schwer zu beantworten. Nachdenklich sah Mauro auf die Muskeln, die unter seinen massierenden Händen entspannten. "Anders", meinte er schließlich. "Man kann sich mehr gehen lassen, muss sich nicht so zurücknehmen. Kann auch mal bisschen härter vorgehen", versuchte er zu erklären. "Es ist anfangs ungewohnt. Beides. In einem Mann zu sein fühlt sich anders an als in einer Frau. Es ist enger. Ein ziemlich irres gefühl. Genauso wie es ein wahnsinnsgefühl ist, jemanden so tief in sich zu spüren, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Sich derartig jemandem hinzugeben ist schwer zu beschreiben." Irgendwie fehlten ihm da wirklich die Worte. Mit seinem Freund hatte er beide varianten ausprobiert, auch wenn er lieber den passiven Part übernommen hatte als den aktiven. 

Was sollte Mauro denn von ihm denken? Es war eine ganz natürliche Reaktion, dass der Körper auf Berührungen reagierte und gerade am unteren Rücken bewegte man sich gefährlich nah an einer erogenen Zone entlang. Noch bemerkte er nicht, dass dem anderen Mann etwas warm wurde, doch sollte er dessen Gefühle, Gedanken oder gar körperliche Reaktionen bemerken, würde ihn das nicht stören oder irritieren, denn er sah es als natürlich an. Aber Noel konnte natürlich nicht ahnen, wie offen Mauro in dem Bereich war. Woher auch?
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 18:58

"Naja vielleicht kannst du mir ja so ein Ritual tanz zeigen. Ist mit Sicherheit sehr Interessant es sich mal im Realen an zu schauen als wie in einem Fernseher.", meinte er dann mit einem grinsen. "Aber ich glaube selbst so was würde ich noch nicht mal hin bekommen, wenn es um Tanzen geht hab ich einfach zwei Linke Füße, aber gib mir was zum schreiben und ich blüh darin richtig auf.", musste er dann mit einem lachen von sich geben. "Aber jeder Mensch hat eben stärken und schwächen", kam es dann noch hinter und Noel versuchte ihn leicht an zu schauen, was aber diesmal ein wenig schwieriger war, da er nun auf ihm saß.

Noel hörte ihm zu, als er es erklärte wie es den sein könnte. Und er stellte es sich auch noch bildlich vor wie es sein könnte. Der Hexer musste schwer schlucken und versuchte an was anderes zu denken, was jedoch gerade nicht so leicht fiel, denn Mauro hatte gerade die stelle erwischt, die sehr empfindlich bei ihm war und ihm erst recht zum nachdenken brauchten. Und so drehte er seinen Kopf weiter in den Kissen rein und versuchte sich auf seine Unterlippe zu beißen. Seine Atmung hatte sich auch ein wenig beschleunigt und ihm war schon klar, das er auf jedenfalls noch eine kalte dusche brauchte um wieder runter zu kommen. Doch aufstehen wollte er jetzt gerade sicherlich nicht, denn dann hätte Mauro es gesehen.

Eigentlich wollte er das er gerade damit aufhört, doch auf der anderen Art wollte er es nicht, denn es war einfach unglaublich gewesen und er fühlte sich nach so langer Zeit wieder richtig gut. So was konnte man doch nicht einfach so schnell beenden oder? Sein Kopf hatte er weiter im Kissen behalten, nicht das er noch sehen würde wie er rot angelaufen war, außer man würde es auch noch im Nacken sehen, da er gerne mal, wenn ihm was peinlich war komplett rot an lief. "Ich hätte nicht gedacht das du es mir so beschreiben würdest...", murmelte er fast schon in den Kissen rein.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 19:52

"Vielleicht", murmelte Mauro gedankenverloren. Es würde womöglich eher unfreiwillig passieren, wenn er einen Loa-Festtag richtig feiern wollte aber an sich sah er seine Religion nicht als Unterhaltungsthema an. Leicht hob er die Augenbrauen bei den weiteren Worten. Das klang so als wären Ritualtänze kein wirkliches Tanzen. Da hatte der gute Noel aber wirklich keine Ahnung von der Materie. Übelnehmen wollte er es ihm aber nicht. Mauro wusste, dass seine Religion nicht allzu verbreitete war aber er war damit aufgewachsen und konnte sich mit ihr identifizieren. "Schreiben, hm? Was zum Beispiel?", erkundigte er sich neugierig. 

Mauro war so auf seine Massage konzentriert, dass ihm die schnellere Atmung und die Tatsache, dass Noel sich geradezu im Kissen vergrub, gar nicht so wirklich auffielen. Seine Worte legte er dann auch völlig falsch aus, denn er dachte, Noel könne mit seiner Beschreibung zur Thematik Sex unter Männern nicht viel Anfangen und entschuldigte sich gleich für die Unzulänglichkeit. "Ja, ich weiß. Ist nicht wirklich brauchbar als Beschreibung, aber ich weiß nicht, wie ich es besser in Worte packen sollte, um ehrlich zu sein", meinte er entschuldigend und hob den Blick vom unteren Rücken hoch zum Hinterkopf des Blonden, wo ihm auffiel, dass der im Nacken ziemlich rot war. Ein wenig verwirrt runzelte er die Stirn. 

"Alles in Ordnung?", erkundigte er sich besorgt. "Ist dir zu heiß? Vielleicht solltest du noch etwas trinken ..." Dass es ihm peinlich sein könnte, auf Nähe, Berührungen und Beschreibungen zu reagieren, kam Mauro absolut nicht in den Sinn, denn solch ein Gefühl kannte er nicht. Nicht, wenn es um Sexualität ging, denn er war in dem Hinblick sehr frei aufgewachsen. Noch immer massierte er diese Stelle tief an seinem Rücken und erst jetzt merkte er, wie seine eigene Zufriedenheit und Erfüllung von etwas anderem berührt wurde, das deutlich von seinem Meister stammte: Peinlichkeit. Mauro überlegte gerade, welche Gefühle denen seinen Meisters am ehesten entgegenwirken könnten, um ihm ein wenig zu helfen, aber da er Peinlichkeit nicht wirklich kannte, war er sich da auch nicht sicher. Er entschied sich jedoch, lieber nichts zu sagen, damit es dem Blonden nicht noch peinlicher wurde.
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BeitragThema: Re: End of a search, beginning of a journey   23.07.16 20:48

Ja er schrieb gerne genauso wie er gerne Musik spielte. "Nun einiges. Ich schreibe gerne Gedichte oder auch kleine Geschichten. Früher habe ich sehr viel geschrieben. Vor allem für Lena. Die Geschichten habe ich dann vor gelesen und sie ist dabei eingeschlafen. Ohne eine Geschichte wollte sie meistens nämlich nicht einschlafen, selbst als sie noch ein Baby war.", musste er leise erzählen und erinnerte sich doch er erinnerte an die Zeit zurück, wo er es gemacht hatte. Heute vermisste er es, obwohl er wusste das sie vielleicht schon zu alt dafür war. Aber wenn er sie jemals wieder sehen sollte und sie es wollte würde er es sofort machen.

"Oh nein so habe ich das nicht gemeint. Ich kann ja noch nicht mal wirklich darüber reden, immerhin weiß ich es ja nicht wie es sein könnte, vielleicht wäre es bei mir ja was ganz anderes. Ach ich weiß nicht. Ich glaub ich bin einfach für diese Welt nicht geschaffen.", seufzte er. Ja vielleicht war es für ihn ja wirklich ganz anders, als wie für Mauro. Jeder hatte immerhin doch ein anderes empfinden, niemand hatte wirklich die gleichen, und wenn waren es eher ähnliche. Aber niemals voll kommen die gleichen.

Wieder musste er hörbar seufzen als Mauro fragte ob alles okay sei oder ob ihm gerade heiß war. Wie sollte er ihm das jetzt bloß erklären? "Nein es ist alles in Ordnung.", meinte er leise und musste sich noch einmal auf seine Unterlippe beißen. "Es ist nur .... Du hast ...", fing er an zu stammeln. "Eine falsche stelle erwischt ... Die naja ... ein wenig. Oh man wie erkläre ich das bloß." Er musste räuspern und drehte sich ein wenig mit dem Oberkörper zu ihm das er ihn verlegen anschauen konnte. "Die ein wenig was in mir auslöst. Nicht das es mir nicht gefallen würde.", räumte er gleich ein, dass der Wolf nichts falsches gemacht hatte. Vielleicht war es wirklich zu lange her gewesen das er jetzt so reagiert hatte. "Naja sagen wir es mal so, ich könnte eine kalte Dusche vertragen.", räusperte er leise vor sich hin und musste doch leicht grinsen.
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