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 About witches and familiars

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Gast
BeitragThema: About witches and familiars   18.08.16 7:48

About witches and familiars
5. Juli 2013 
Luna Amico & Julius Rae 
Julius' Wohnung 

--> CF: Californien -Dance with me 

Er schloss die Wohnungstür auf und ließ Luna eintreten. "Was zu trinken? Hab Wasser, Cola, Orangensaft oder Bier hier", erkundigte er sich, als er hinter ihr die Wohnung betrat und sich erst einmal die Schuhe von den Füßen trat. Die Wohnung war vergleichsweise groß und geräumig. Auffällig waren in erster Linie die vielen Klettermöglichkeiten, die dort angebracht waren. Ganze Baumstämme und dicke Äste waren mithilfe von Balken an den Wänden und unter der Decke befestigt und ließen das große und sehr hohe Wohnzimmer fast schon wie ein Waldstück wirken. Der kleine Eingangsbereich mit den Jacken und Schuhen war nicht sonderlich abgetrennt und öffente sich direkt in das große Wohnzimmer. Zu ihrer linken befanden sich ein paar große Fenster die den Blick auf die Stadt freigaben und zu ihrer rechten die Türen zum Bad und der Küche. Eine Treppe führte an der hintersten Wand entlang nach oben zu dem offenen Schlafbereich über Bad und Küche, wo sich das Bett und der Kleiderschrank befanden. Das halbe Stockwerk nur durch ein Geländer abgetrennt. 

Julius ging in die Küche um Getränke zu besorgen. "Sitzplatz kostet nichts", rief er noch über die Schulter zurück. Irgendwie ging ihm das 'Du' einfach nicht über die Lippen und er vermied es, sie direkt anzureden, damit es ihr nicht auffiel. Aber sie war nunmal eine Fremde. Ob es die beste Idee war sie in seine Wohnung zu lassen, wusste er noch nicht. Aber nun war sie hier und vielleicht würden Sie einander doch etwas kennenlernen können?
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Luna Amico
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   18.08.16 19:43

Sie Wollte ihm lieber alles in ruhe erzählen, wenn sie sich in ruhe hinsetzten konnte. Und so wie es den anscheint gemacht hatte hatte es auch nicht lange gedauert bis sie endlich bei ihm waren. Er wohnte also ganz oben. Luna ging natürlich die Treppen heraus und lies JC aber dennoch den Vortritt. Immerhin musste er ja die Tür aufschließen das sie dann rein gehen konnten und er brauchte sich dann nicht an ihr vorbei zu drängeln, da sie doch ein wenig noch den Abstand zueinander gehalten hatten.

Endlich oben angekommen ging sie dann herein als er ihr es erlaube. Natürlich musste sie erst einmal die Wohnung ein wenig in Augenschein nehmen. Dann musste sich auch noch Festellen das diese Wohnung wirklich sehr schön einrichtet war und ein wenig wirkte als ob sie in einem Wald gewesen wäre. Er schien es sich so eingerichtet zu haben das er hier in seiner Tiergestalt ein wenig klettern konnte. Immerhin hatte er ja schon gesagt gehabt das er sich eigentlich nur in seiner Wohnung verwandelte, da es draußen einfach zu gefährlich für ihn gewesen war. "Nun ich glaube ein ein Glas Wasser wäre nicht schlecht. Oder vielleicht doch ein Bier. Immerhin muss ich das hier doch ein wenig verdauen, was hier gerade Passiert war.", meinte sie und sah zu wie der dunkelhaarige Mann in der Küche verschwand.

Als er meinte das Sitzplatz nichts kosten würde. musste sie doch ein wenig grinsen, aber das konnte er natürlich nicht sehen. Dennoch sah sie sich kurz um und überlege sich wo sie sich hinsetzten wollte. So entschied sie sich einen Sessel zu nehmen. Also setzte sie sich hin und schlug ihre Beine übereinander. Dabei hatte sie sich dennoch ein wenig weiter umgeschaut, als ob sie sich alles einprägen wollte, ehe sie dann in die Richtung der Küche schaute und darauf wartet das er wieder kam. "Es ist wirklich schön hier.", meinte sie während dessen und zupfte ein wenig an ihren Kleid damit es wieder richtig saß.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 8:31

"Okay." Ein Bier also. Na, das war ja kein Problem. Julius holte zwei Bier aus dem Kühlschrank und dazu noch eine Flasche Wasser und zwei Gläser. Alles wurde in das Wohnzimmer gebracht und dort auf den Tisch gestellt. Er selbst nahm auch erst einmal einen großen Schluck von seinem Bier. "Danke." Ein wenig verspätet kam der Dank zu ihrer Aussage, dass er eine schöne Wohnung hatte. "Ich bin als Mensch aufgewachsen", meinte er schließlich leise "War 16, als ich überhaupt erfuhr, was ich bin." Er seufzte etwas und sehnsüchtig glitt sein Blick nach oben. Julius fühlte sich immer noch unruhig und nervös, aber was würde sie sagen, wenn er jetzt anfing dort oben herumzuklettern? Immerhin wollten sie ja reden. "Ich hab nie gelernt, meine Fähigkeiten zu kontrollieren", gab er schließlich zu. "Dass ich in ihrem Kopf bin ... das ist wirklich keine Absicht." Setzen konnte er sich im Moment nicht. Er ging stattdessen auf und ab, wie ein Tiger im Käfig.

"Sorry, ich ...", murrte er, ehe er sich wieder in den Nebelparder verwandelte. Geschickt kletterte die Raubkatze nach oben und legte sich auf einen der dickeren Äste. Wache, grüne Augen blickten zu der Hexe hinunter und der lange Schwanz des Tiers peitschte leicht nervös herum. 'Ich wollte nie ein Schutzgeist sein, sondern einfach nur mein Leben leben'. Langsam wurde er aber doch ruhiger, der Unmut über die Situation legte sich und neugierig beobachtete er die Hexe, die hier in seiner Wohnung saß.
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Luna Amico
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 11:16

Dankend nahm sie das Bier entgegnen und nahm auch gleich einen Schluck, als er wieder kam. Dabei musste sie ihn auch weiterhin beobachten und merkte schon das er sehr unruhig war. Denn er lief hin und her und das machte auch sie ein wenig nervös. Für sie fühlte es sich schon ein wenig an als ob sie was Falsches gemacht hatte, doch wen wusste sie nicht genau was sie gemacht hätte. Außer das sie kurz mal gemein zu ihm gewesen war. Wieder erzählte er aber was von sich und erklärte ihr wann er herausgefunden hatte das er kein normaler Mensch war. Das er eben ein Familar war. "Naja es ist eine reine Übungssache und ich denke das man das mit den Gedanken wirklich kontrollieren kann.", meinte sie dann was nachdenklich. Immerhin konnte sie ihre Kräfte ja auch kontrollieren. Bis auch eine Sache, das wollte einfach nicht so wie sie es wollte.

Wieder bekam sie dann auf einmal zu sehen wie er sich in die Raubkatze verwandelte. Nun sah sie es zum ersten mal richtig und in einem helleren Licht. In der Dunklen Gasse konnte sie es nicht wirklich erkennen. Denn das erste mal stand sie ja mit dem Rücken zu ihm und wo er wieder zum Mensch geworden war war er doch was weiter weg gewesen. Es sah wirklich faszinieren aus, als er es gemacht hatte und irgendwie konnte sie nicht verstehen warum er die Seite an sich nicht mochte. Sie beobachtete auch wie er hoch sprang. Und wieder konnte sie seine Stimme im Kopf hören. Sie stand auf und kam ihm was näher. Sie wollte ihm was genauer betrachten, vor allem da sie einer Raubkatze noch nie so nah gewesen war wie jetzt. Sie mochte eben Tiere. Ganz besonders Hunde und Katzen.

"Also ich kann nicht verstehen wieso du es nicht sein willst. Ich finde es cool. Also ich würde es auch gerne können. Ich würde mich aber in ein Vogel verwandeln wollen. Dann könnte ich überall hin fliegen wo ich wollte. Und niemand würde mich aufhalten können.", meinte sie dann mit einem lächeln und legte ihren Kopf ein wenig zur Seite. Eigentlich konnte sie ja überall hin fliegen wo sie wollte, aber das war dann doch ein wenig anders gewesen als es wie mit einer Vogelgestalt zu machen. "Also wieso willst du den kein Schutzgeist sein?", fragte sie dann schließlich nach und sah in die Katzenaugen vor sich.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 11:49

Nein, sie hatte nichts falsch gemacht, aber dass sie es vermutete war durchaus logisch. Dabei lag es eher an der gesamten Situation, dass er so unruhig war und daran, dass er sich wirklich einmal wieder richtig austoben müsste. Aber im Moment war es wichtiger, dieses aktuelle Problem zu besprechen, vor dem sie nun standen. Oder vielmehr, vor dem er stand. Immerhin war er es, der innerlich zerrissen war, zwischen dem Schutzgeist, der sich der Hexe anschließen wollte und dem Menschen, der seine Freiheit nicht aufgeben wollte. Ein wenig musste er schmunzeln. "Klar ist es Übungssache. Hatte nur nie die Möglichkeit, um zu üben." Immerhin war sie die erste Hexe, die diese Wirkung auf den Familiar gehabt hatte. Selbst, wenn sie nur eine halbe Hexe war. 

Also sie aufstand und näher kam, peitschte erneut der lange Schwanz der Raubkatze unruhig hin und her, denn er wusste nicht recht, was sie nun vor hatte und noch immer hörte er ihre Worte, dass sie ihm einen Jäger auf den Hals hetzen würde, weil sich sein Fell bestimmt gut als Handtasche machen würde. Scherz oder nicht, es war ein ganz unlustiger und verletzender Scherz gewesen.  Sie fand es cool, dass er sich verwandeln konnte. Ja, an sich war es das auch. Wenn es doch nur ein Tier wäre, mit dem er auch herumrennen konnte. Eine Hauskatze, die niemand genauer beachtete, wenn sie draußen auf der Straße herumrannte. Aber nein, er musste ja eine seltene und gefährdete Art sein, die gewiss nicht in eine Stadt oder überhaupt nach Amerika gehörte, außer in einem Zoo. 

Dass sie dennoch so furchtlos vor ihm stand, faszinierte ihn dann aber doch ein wenig. Klar, sie wusste, dass ein Mensch in der Raubkatze steckte und dennoch ... er könnte ihr ernsthaft weh tun noch bevor sie ihre Magie anwenden konnte, um ihn zu verletzen. Nicht, dass er das überhaupt tun würde oder so. 'Weil ich mein eigener Meister sein will', gab er zurück und trotz allem löste sich ein kleines Fauchen aus seiner Kehle. 'Würde es dir denn gefallen, jemandem zu gehören?' Sie machte nicht den Eindruck, als wäre das ein sehnlicher Wunsch von ihr.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 13:15

Sie hatten sich anscheint gegenseitig beobachtet. Nur um zu sehen was wohl als nächstes kommen würde, was nun der andere Manchen würde. Luna hingegen wollte sich die Raubkatze nur etwas genauer anschauen. Sie fand es immerhin faszinierend. Denn als Raumkatze fand sie ihn doch ein wenig netter als wie ein Mensch. Vielleicht lag es einfach an seiner Art oder so. Sie wusste es nicht genau und lies sich daher nur ein wenig überraschen was nun kommen würde. Aber sie musste auch zu geben das er als Katze doch was süßer war als wie in Mensch, weshalb sie doch ein wenig schmunzeln musste, als sie ihn weiter angeschaut hatte.

"Aber du bist doch dein eigener Meister oder nicht? Ich meine du hast eine Wohnung. Du gehst sicherlich arbeiten. Hast dein leben. Das heißt doch das du dein eigener Herr bist.", meinte sie dann und hob leicht eine Braue. Ja er hatte sich doch immerhin ein leben aufgebaut. Daher verstand sie das nicht so recht was genau er jetzt damit meinte. Bei seiner nächsten frage musste sie kurz nachdenken und zuckte leicht mit ihren Schultern. "Also ich finde es kommt auch die Art an. Wenn man jemanden Liebt will man ihm doch gehören oder nicht? Man mochte mit ihnen doch das leben teilen damit man nicht alleine ist. Aber ich verstehe dennoch nicht was das nun mit uns zu tun haben soll? Immerhin zwinge ich dich zu nichts.", sagte sie dann und hatte sich wieder umgedreht und ging ein wenig durch den Raum und dann zum Fenster um raus zu schauen.

Sie zwang doch immerhin niemanden und ihn wollte sie so wie so zu nichts zwingen. Sie kannte ihn nicht einmal. So ein Mensch war sie nun mal auch wieder nicht und das hatte ihre Mutter ihr auch nicht beigebracht. "Also du sagtest das du ein Familar wärst. Ein Schutzgeist für eine Hexe oder Hexer. Nun ja ich bin ja nur eine halb Hexe, also wieso suchst du dir dann keinen anderen? Ich meine immerhin gibt es doch genug von den hexen. Oder du machst einfach weiter wie bisher. Was wäre denn so schlimm daran?", fragte sie nach, sah aber weiter aus dem Fenster. Man der hatte wirklich eine schöne Aussicht, dass musste die doch gestehen.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 13:59

Es klang so logisch und einfach, wie sie das sagte. So betrachtet war er wirklich sein eigener Herr. Nur dass ein Teil von ihm das einfach nicht wollte. Ein Teil wollte jemand anderem gehören, sehnte sich nach einer Bindung, die jenseits von Logik und Erklärungsversuchen war. Sie sprach dann auch noch von Liebe und wieder einmal kam ihm in den Sinn, wie der Andere ihm eingebläut hatte, dass er niemals, niemals, NIEMALS mit seinem Meister oder seiner Meisterin intim werden dürfte, weil das allen Regeln widersprach. Nein, mit Liebe hatte das absolut nichts zu tun. Und er hatte sich gewiss nicht in sie verliebt. Ein Teil von ihm konnte sie nicht mal besonders gut leiden, im Moment. Er überlegte noch, wie er es am Besten erklären sollte, während sie zum Fenster ging und hinaus blickte. Wieder klangen ihre Worte logisch und als wäre es das Einfachste auf der Welt. Genau, einfach jemand anderes suchen. Nur war er mit sich selbst nicht im Einklang und was sein Kopf sagte und wollte, interessierte seine Instinkte absolut nicht. 

Julius sprang von dem Ast herunter auf den Boden, auf leisen Sohlen, ganz der Jäger, der sein Nebelparder nun einmal war. Langsam näherte er sich dieser Halbhexe, die hier in seiner Wohnung stand, gezogen von einem unsichtbaren Band, das er in seiner Familiar-Gestalt dummerweise noch weniger ignorieren konnte als in seiner menschlichen. 'Es ist kompliziert', meinte er und die Raubkatze schlich ganz dicht an sie heran. Da war etwas an ihr, etwas das sie besonders machte, etwas das seine Instinkte aufwühlte und ihn lockte und er hatte keine Ahnung, was es war. 'Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll', meinte er, als er nachdenklich die Luft einsog, als könne er wittern, was sie so besonders machte, warum er sie unterbewusst ausgewählt hatte. 'Es ist ... mein Unterbewusstsein, das jemandem gehören will, aber mein bewusstes Ich will davon nichts wissen', gab er zurück und mit Sicherheit konnte sie seine innere Zerrissenheit spüren. 'Und dieses Unterbewusstsein hat dich ausgewählt und ich weiß nicht, warum.' Da, nun hatte er es gesagt. Nun gut, gedacht. Nun hatte er die Bombe platzen lassen und er wartete gebannt auf ihre Reaktion.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 19:04

Leise hatte sie schon mit bekommen das er nun von dem Ast runter gesprungen war, auch wenn sie nicht wirklich was gehört hatte. Doch sie konnte es fühlen. Sie konnte fühlen wie er langsam näher kam. Wieder konnte sie seine Stimme im Kopf hören und es verpasste ihr erneut eine Gänsehaut über ihren schlangen Körper. Irgendwie konnte sie sich noch nicht so ganz daran gewöhnen und irgendwie wollte sie sich auch nicht daran gewöhnen. Erst als die Raubkatze dich an ihr war blickte sie dann doch mal zu ihm herunter. Sie konnte ein wenig sein Fell an ihren Beinen spüren, auch wenn es nur ein paar Haare waren. Aber es kitzelte ein wenig, weshalb sie das Bein von ihr ein wenig weg machte, damit es eben nicht mehr Kitzelte.

Sie lies sich von ihm erklären, das es da was gab, was er selbst nicht kannte. Das es eine Unsichtbare macht wäre der ihn dazu bringen würde sich jemanden binden zu wollen. Also Luna war sich sicher das sie kein Zauber ausgesprochen hatte. Sie konnte wirklich spüren das er innerlich hin und her gerissen war. Das er eigentlich nichts von ihr wissen wollte, doch ein anderer Teil von ihm hingegen schon. So musste sie ihn doch ein wenig verwirrt anschauen. Es hörte sich nämlich doch ein wenig seltsam an. Auch wenn sie mit Übernatürlichen Sachen groß geworden war, gab es doch einige Dinge von denen selbst die nicht einmal wusste.

Sie lies ihn aber weiter aussprechen und was sie dann zu hören bekam, lies sie gerade zu erstarren. Sollte das wirklich wahr sein? Sollte er denn ihr Schutzgeist sein? Nein das konnte doch nicht wahr sein. Das ging doch nicht. Sie war immerhin eine Halbhexe. Da Liefen die Dinge doch ein wenig anders ab als wie bei einer richtigen Hexe oder Hexer. Ja die Frage warum war wirklich interessant gewesen und sie hätte auch selbst gerne eine Antwort darauf gehabt. Doch bei der Information musste sie sich doch erst einmal hin setzten und nahm sich die Flasche Bier um daraus einen kräftigen Schluck zu nehmen. "Vielleicht wegen dem was ich kann.", murmelte sie leise. Sie versuchte krampfhaft eine Antwort auf diese frage zu finden. "Immerhin hab ich ja auch Dämonen hinter mir her, die deswegen einfach nicht von mir lassen können.", murmelte sie leise mit sich selber und vergaß für einen Augenblick das sie ja nicht alleine war.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 20:16

Sie sagte nichts, ließ ihn einfach reden - oder vielmehr Denken. Dass sie allerdings etwas von ihm wich, merkte er deutlich und wieder brandete kurzer Schmerz auf, als der Familiar in sich Sorge bekam, dass sie ihn nicht wollte und er weiter alleine bleiben müsste. Verdammt nochmal, genau das wollte er doch. Alleine sein, sein eigener Herr und Meister, das tun was ihm gefiel, wann es ihm gefiel, in seinem Revier bleiben, seiner Stadt, in der er sich ein Leben aufgebaut hatte. Und doch war da der innere Zwang, sich an ihr Bein zu schmiegen, sie dadurch zu markieren, dass alle anderen Katzen, Haustiere und Familiare wussten, zu wem sie gehörte, dass sie ihm gehörte, seine Meisterin war ... 'Fuck' Julius wich fast schon erschrocken von ihr zurück und hoffte, dass sie seine Überlegungen nicht mitbekommen hatte. Warum nur, war er sich so uneins? Reed hatte nie von derartigen Problemen gesprochen. Warum hatte er sie dann? Das war doch einfach nicht gerecht. 

Seine Gedanken schienen sie zu schocken, aus der Bahn zu werfen oder zumindest zu irritieren. Er beobachtete, wie die dunkelhaarige Frau sich erneut setzte und einen kräftigen Schluck von ihrem Bier nahm. Ihre  Worte machten keinen wirklichen Sinn für ihn und erneut tapste die Raubkatze auf leisen Sohlen näher, sprang auf die Couch und rollte sich dort etwas ein, wodurch er viel kleiner und fast schon kuschelig wirkte. Erwartungsvoll sah er sie an, doch nichts folgte. 'Was kannst du denn, dass selbst Dämonen hinter dir her sind?', erkundigte er sich schließlich neugierig. 'Welche Art der Magie beherrschst du eigentlich?', fragte er schließlich weiter, denn es gab tausend Fragen, die er gerne beantwortet gehabt hätte.
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Luna Amico
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   20.08.16 21:56

Sie bekam nur vereinzelt was mit von wegen irgendwas mit seinem Revier und ihm gehören. Was genau es zu bedeuten hatte wusste sie nicht, aber es schien ihn selber zu nerven das er darüber nachdachte. Es schien so als ob er sich wirklich dagegen wehrte und es aber doch nicht wollte. Die Unsicherheit von ihm konnte sie spüren, doch sie wollte sich davon nicht beeinflussen lassen und versuchte es zu ignorieren. Nein sie versuchte an was anderes zu denken und vor allem darüber nach zu denken was er ihr gesagt hatte. Das wollte immerhin einfach nicht in ihren Kopf und versuchte eine Antwort drauf zu finden.

Jedoch riss ihn seine Frage aus ihrer kleinen Welt die sie sich gerade selbst auf gebaut hatte und sah dann zu ihm wie sich dieser da eingerollt da lag. Fast schon so als ob man ihn gleich knuddeln wollte, weil es einfach zu süß aus sah. "Ach es ist nichts besonderes. Nur eine Kleinlichkeit. Die Denken das es ihnen weiterhelfen würde. Dabei hilft es noch nicht mal mir weiter.", meinte sie mit einer Handbewegung das darauf deutete, dass sie nicht darüber reden wollte. Sie hatte wirklich keine Lust jetzt noch über ihre Visionen zu reden, denn viel würde es auch nichts bringen und helfen erst recht nicht. Und es schien auch irgendwie keine gute Idee gewesen zu sein.

"Nun ich beherrsche sehr viele Sachen. Liebeszauber, Flüche, Illusionszauber, Zauber mit denen ich andere Kontrollieren kann. Dann kann ich noch Hexenbeutel herstellen und natürlich kann ich Geister herbei rufen. Also da kommt doch schon einiges zusammen. Immerhin gibt es ja unendlich viele Zauber und Sachen die man als Hexe und Medium machen kann.", erklärte sie ihm dann und lehnte sich ein wenig zurück und musterte die eingerollte Raubkatze. "Ich bin jedenfalls mit solchen Dingen groß geworden. Meine Mutter war eine hexe und brachte mir viele ihrer Sprüche bei und von meiner Großmutter hatte ich dann das mit den Geistern Gelernt.", erklärte sie ihm dann und blieb nun ein wenig ruhiger um zu sehen wie er reagieren würde. Immerhin hatte er ja am Anfang nicht so die Interesse an ihr gezeigt.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   21.08.16 9:32

Sie hingen wohl gerade beide ihren Gedanken nach und konzentrierten sich so sehr auf sich selbst, dass sie nicht wieder ständig im Kopf des anderen waren. Das war schon einmal gut und für den Moment waren sie wohl auch beide etwas ruhiger. Na, immerhin etwas. Dass sie ganz offensichtlich nicht darüber reden wollte, was sie so besonderes konnte und draufhatte, nervte ihn zwar ein wenig, aber er ließ ihr ihren Willen. Sie vertrauten einander beide nicht, obwohl sie genau das tun sollten.

Ihre Aufzählung ließ ihn innerlich schmunzeln. Wie niedlich. Illusionszauber und Hexenbeutel. Liebeszauber? Na Prost. Davon sollten alle Hexen ihre Finger lassen, denn es war falsch jemanden derartig zu manipulieren. Flüche und andere Kontrollieren? Da wandelte aber jemand auf düsteren Pfaden. 'In wie fern kannst du andere kontrollieren?', erkundigte er sich doch weiter. 'Aber das meinte ich nicht. Ich meinte die Art der Magie ... Telekinese, Elementar- oder Naturmagie, Blutmagie, Kerzenmagie, Ritual- und Glaubensmagie, Chaosmagie ...', versuchte er seine Frage genauer zu erklären. Wenn sie Hexenbeutel benutzte, klang es schwer nach Runen- oder Sigille-Magie. Ja, er kannte sich ein bisschen damit aus. Das hatte er auch interessant gefunden. Sein interesse daran, zu lernen wie er seine Gedanken und Gefühle kontrollieren konnte, war nur nie groß gewesen, denn er hatte sich ja darauf versteift, dass er sich keinen Meister suchen würde. Also warum Energie auf etwas verschwenden, was er nicht brauchte?

'Also Hexe von mütterlicher Seite und Medium von Seite des Vaters?', erkundigte er sich. Sie war also damit großgeworden, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Welch ein Luxus. Erneut stand er auf und kletterte wieder auf den Ast hoch. 'Ich wurde leider ohne Gebrauchsanweisung im Waisenhaus abgeliefert', meinte er doch etwas verbittert und legte den Kopf auf den Pfoten ab, der lange Schwanz war um den Ast gewickelt, auf dem er saß.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   21.08.16 10:32

"Naja es geht nicht immer das ich andre kontrollieren kann. Der Zauber hält nie lange an und ich kann es leider nicht abschätzen. Ich hatte ihn mal an einen Dämon ausgetestet, doch der war nach ein paar Minuten wieder der Alte. Das liegt daran das ich als Halbhexe meine Volle stärke nicht habe.", erklärte sie ihm und sah ihn weiterhin an. "Nun es ist eher Natur bezogen. Mit Blutmagie würde ich eher weniger was anfangen denn es ist schwarze Magie. Und ich bin dann doch eher eine die Lieber gut als Böse ist. Bisher hatte ich immerhin meine Magie nur für den Job benutzt. Doch seit ich jemanden Kenne und mich ihnen angeschlossen habe nutze ich sie auch im Kampf.", meinte sie dann und nahm noch ein Schluck aus der Flasche. "Und Telekinese, beherrscht doch jeder.", meinte sie mit einem lächeln und hob mit ihren Gedanken den Tisch vor sich an und lies ihn aber wieder runter.

"Fast.", meinte sie. "Mein Vater schien das mit dem Medium Sache übersprungen zu haben. Warum weiß keiner, aber schlimm war es auch nicht wirklich. Er hatte jedenfalls nichts dagegen eine Hexe zu heiraten die älter war als er selber und es machte ihm nichts Aus, dass ich eine Hexe bin und auch ein Medium. Im Gegenteil, er freute sich darüber das ich etwas anders bin als die meisten. Immerhin gibt es ja nicht viele Mischlinge wie mich. Zumindest bin ich bisher nie einen begegnet der auch was anderes war als nur eine Rasse.", meinte sie was nachdenklich und lächelte dabei.

Dann sah sie wieder zu, wie er erneut auf den Ast kletterte und ihr dann über den Gedanken dann sagte, das er im einem Waisenhaus war. Sie stand daher auf und ging wieder zu ihm. Immerhin waren sie jetzt in Augenhöhe. "Naja aber es hat dich doch nicht daran gehindert dir dein Leben auf zu bauen. Viele die in einem Heim waren, kommen nicht in gute Verhältnisse und laden meistens auf der Straße. Aber du nicht, du hast deine eigene Wohnung und einen Job. Also finde ich schon das du dich nicht beklagen kannst.", meinte sie dann und hob leicht eine Hand die dann zu seinem Kopf führte, doch ehe sie ihn kraulen wollte hielt sie dann doch inne. Sie hatte dann doch eher Angst was falsche zu machen.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   22.08.16 11:05

Begeistert war er noch immer nicht davon, dass sie mit solchen Zaubern spielte, auch wenn sie Derartiges an einem Dämon ausprobiert hatte und nicht an einem Menschen. Nein, als Halbhexe würde sie einer vollen Hexe wohl nie das Wasser reichen können. Wobei es ihr durchaus helfen konnte, einen Familiar zu haben. Das sollte helfen, ihre Magie zu verstärken. Ob sie das wusste? Innerlich rollte er die Augen, als sie meinte, Blutmagie sei schwarze Magie. 'Das ist ein allgemeines Missverständnis. Magie an sich ist immer neutral. Sogar Blutmagie. Es kommt darauf an, wer sie nutzt und wofür', widersprach er. 'Egal welcher Art du dich bedienst, Flüche und Kontrollzauber gehören zur schwarzen Magie, auch wenn du kein Blut dafür einsetzt.' War ihr das wirklich nicht bewusst? Jeder würde Telekinese beherrschen, meinte sie. Nun, dem war nicht unbedingt der Fall, aber er ersparte sich die Belehrungen. 

Schweigend hörte sie zu, wie sie von ihrem Vater erzählte und fragte sich, ob sie stolz war, dass sie nicht nur eine Halbhexe war sondern auch ein Medium. Als hätte sie sich das erarbeitet oder erkämpft. Doch wieder schwieg er einfach, ließ sie reden. Dass sie von ihrem Vater in der Vergangenheit redete, fiel ihm aber doch auf. 'Wo ist dein Vater jetzt?', erkundigte er sich schließlich. 

Von dem Waisenhaus hatte er nicht gesprochen, weil er bestätigung wollte, dass er sich gut geschlagen hatte. Das wusste er selbst. Er hatte hart dafür gearbeitet und gekämpft. Nur hatte er eben niemanden gehabt, der ihm beibrachte, wie er seine Fähigkeiten kontrollieren konnte, oder was es überhaupt mit ihm auf sich hatte. Dass sie aber meinte, dass er sich nicht beklagen könne, entriss ihm ein kleines Fauchen und er sprang auf einen höhergelegenen Ast. Seine jetzige Situation verdankte er einzig sich selbst. Ihm war nichts in die Wiege gelegt worden. Vielleicht war er solch ein Einzelgänger, weil er es nicht anders gewohnt war, weil ihn nie eine Familie lang genug bei sich behalten hatte, um ihm zu zeigen, was Liebe eigentlich war, was Zusammenhalt bedeutete, wie man einem anderen Menschen vertraute. Wie ein ungeliebtes Haustier hatte man ihn immer wieder zurückgebracht. Wieder peitschte der Schwanz wild und der Schmerz in seinem innersten war so gewaltig, dass er keuchen musste. Das Tier kam nicht damit klar, war nicht darauf vorbereitet gewesen. Er sprang zu einer der Plattformen und verwandelte sich zurück in die menschliche Gestalt. Er kauerte sich dort zusammen, schlang die Arme um die Beine und sein Blick war in die Ferne gerichtet, tränenverschleiert, doch als Mensch konnte er mit dem Schmerz besser umgehen und schaffte es, sich wieder zu beruhigen, den Schmerz und die Tränen zurückzudrängen. "Sorry", murmelte er leise, denn sie hatte es sicherlich nicht böse gemeint.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   22.08.16 11:49

Das die Magie neutral war, war ihr schon klar. Immerhin lag es an einem selber ob man sie für das böse oder das gute anwenden wollte. Und bisher hatte sie ja nie wirklich einen Menschen damit verletzt, eher hatte sie bei den Flüchen schon dafür gesorgt das ein Mensch höchstens seinen Job oder sonst was verlieren würde. Aber ihn ernsthaft verletzt noch nicht wirklich. Sie hatte nur einmal aus versehen einen verletzt gehabt mit ihrer Telekinese. Doch das war keine Absicht gewesen, er ihn nur einfach an einem Dämon dran. Aber dieser hatte es ihr ja nicht böse genommen, vielleicht weil er einfach noch unter schock gestanden hatte.

"Vielleicht sollte ich zu einer kleinen bösen Hexe werden, immerhin wäre das einfacher als jedes mal auf alle Rücksicht zu nehmen.", brummte sie leise genervt. Die Verführung für das böse war ja immerhin schon groß gewesen, denn es machte so viele Sachen einfacherer und nicht so kompliziert. Aber sie war immerhin nicht wirklich der Mensch dafür gewesen andere Menschen töten zu wollen. Als er dann fragte wo ihr Vater war stockte sie und schlag artig hatte sich ihr verhalten geändert. Das Zickige und gereizte verschwand und würde durch Trauer und Schuldgefühle ersetzt. "Es ist Tod.", meinte sie dann leise und knapp und musste schwer schlucken. Immerhin hatte sie es zu gelassen, an stand es zu verhindern.

Aber auch er hatte sich schlagartig verändert, denn ihm schien es nicht zu passen was sie da gerade gesagt hatte. Dabei meinte sich es immerhin gut. Eher so als ob es ein Lob gewesen ist das er so weit gekommen war. Und das schafften ja nicht wirklich jeder. Sie sah zu wie die Raubkatze hin und her gesprungen war und dann am ende auf einer Plattform sich zurück verwandelte. Das verhalten was sie zu sehen bekam, kam ihr auf der einen Art bekannt vor. Es erinnerte sie ein wenig an Chance, als er einen nerven zusammen Bruch hatte und dieser sich auf den Boden zusammen gekauert hatte. Daher verhielt sie sich ruhig und beobachtete ihn weiter bis er endlich wieder runter kam und sich dann auch bei ihr entschuldigt hatte. Sie hätte ihn ja in den Arm genommen, aber da wollte sie nun wirklich nicht hoch klettern, dass war dann doch nicht so ihre Welt gewesen.

So hatte sie sich wieder auf den Sessel gesetzt und sah die Flasche Bier vor sich an. "Familie endet nicht mit dem Blut.", meinte sie dann etwas nachdenklich. "Dieser Satz hatte mir Castiel gesagt als ich mich mit ihm unterhalten hatte.", fing sie dann an und sah dann wieder zu ihm hoch. "Ich bin zwar mit einer Familie groß geworden war aber nachdem sie gestorben waren Jahrelang alleine gewesen. Ich hatte niemanden mit den ich mich unterhalten konnte. Viele meine r alten Freunde waren nur auf das Geld ausgewiesen, dass ich dann den Kontakt mit ihnen abgebrochen hatte. Ich war auf mich alleine gestellt. Doch dann habe ich Sam getroffen. Er hatte mir wieder gezeigt das eine Freundschaft wirklich wertvoll sein kann. So hatte ich auch Charlie und Castiel kennen gelernt. Sie sind wirklich was besonderes und ich fühle mich so geborgen bei ihnen.", fing sie an und sah wieder auf den Tisch vor sich. "Was ich damit sagen will ist, dass man sich seine Familie aussuchen kann. Es können die besten Freunde sein, sei es auch nur einer, der dann zu deiner Familie wird.", meinte sie dann und sah zu ihm hoch. Sie hatte ja immerhin gemerkt, dass es ihn innerlich zerrissen hatte als Kind keine Familie zu haben und das ihn keiner haben wolle, aber genau das hieß immerhin nicht das man sich nicht selbst eine Familie aufbauen konnte.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   26.08.16 9:41

Gut oder böse definierte sich nicht über das Ausmaß des Schadens, den man anrichtete, sondern darüber, dass man bereit war, eine derartige Gabe für etwas Negatives zu nutzen, ganz gleich wie 'klein' der Schaden darin war. Julius verengte die Augen zu Schlitzen. Herrgott nochmal! Nicht mal eine richtige Hexe und dann auch noch eine, die Flüche benutzte und davon plapperte, dass sie vielleicht böse werden sollte? Was hatte er sich da eigentlich angetan? Oder was war er im Begriff, sich anzutun? Und warum zum Teufel ließ sich der Familiar in ihm, der Instinkt, der sie erwählt hatte, auch von solchen Dingen nicht beirren? Es war ja wohl nicht seine Aufgabe, sie auf dem Rechten Pfad zu halten! Die Frage nach ihrem Vater ließ die Stimmung dann aber umschwenken. Julius senkte betroffen den Blick. Das war nun nicht seine Absicht gewesen. 'Das tut mir leid', gab er sanft zurück. Aber mehr wusste er nicht zu sagen. Er hatte nie einen Vater oder eine Mutter gehabt und wusste nicht, wie es sich anfühlte, einen Elternteil zu verlieren. 

Es war Absicht gewesen, dass er höher gesprungen war, denn im Moment musste er sich erst einmal wieder fangen, sortieren. Julius wollte in diesem Moment alleine sein, denn das war er gewohnt. Er hatte immer alleine klarkommen müssen. Er wusste gar nicht, wie man sich in so einer Situation von jemandem helfen lassen sollte. Aufmerksam lauschte er ihren Worten. Solche Sachen hatte er in der Vergangenheit schon gehört. Das einzige Problem, das er mit dieser selbst ausgesuchten Familie hatte, war wohl die Tatsache, dass er so gewohnt war, als Einzelgänger zu leben und so auf seien Freiheit aus gewesen war, dass er sich nie enger oder länger an einen anderen Menschen gebunden hatte. Er seufzte und stand auf. Auf dem nächsten Ast balancierend verwandelte er sich wieder in den Nebelparder, der dann herabsprang und auf leisen Sohlen auf dem Boden landete. Erst dort stand er wieder zu seiner menschlichen Form auf - das schien ihm sicherer, bei dem aktuellen Thema - und ging zur Sitzgruppe, um sich wieder auf die Couch zu setzen. Noch immer waren seine Bewegungen geschmeidig und fließend, geradezu anmutig. Etwas, das er auch gar nicht abstellen konnte. "Das klingt toll", meinte er schließlich leise. "Aber ich hab nicht mal geschafft wirklich längerfristig eine Freundschaft aufzubauen." Vielleicht lag es genau daran, dass der Familiar in ihm sich die nächstbeste Hexe auserkoren hatte, die ihm über den Weg gelaufen war? Womöglich war tief in ihm verborgen eben doch der Drang, sich jemandem anzuschließen, auf irgendeine Art und Weise so etwas wie Familie zu erfahren. "Ich bin wohl zu sehr Einzelgänger, um auf Dauer etwas derartiges Aufzubauen. Ich brauche meine Unabhängigkeit. Von jemandem Abhängig zu sein, egal in welcher Weise, ist mir ein Graus." So weit hergeholt war das auch gar nicht. Immerhin hatte er von klein auf nie eine wirkliche Bindung zu irgendwem hergestellt. Der einzige war Reed gewesen, doch selbst der zog dann mit seinem Meister weiter und er war zurückgeblieben, des einzigen Freundes beraubt, mit dem er wirklich offen über alles hatte reden können. Seufzend strich er sich die etwas längeren Haare zurück und zog die Beine an und schlang die Arme darum. "Ich wüsste nicht, wo anfangen", gab er zu.
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Luna Amico
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   26.08.16 11:09

Sie sah zu wie er nun doch langsam wieder herunter zu ihr kam. Das wirklich gut. Immerhin wollte sie ja auch nicht immer nach oben schauen, war nicht gut für den Nacken gewesen. Aber dieses Hin und Her Verwandeln, verwirrte sie doch ein wenig. Es war immer noch auf der einen Art faszinierend gewesen, doch auf der anderen Art ein wenig nervig. Aber da musste sie durch. Immerhin war das hier sein zu Hause gewesen. Hier konnte er eben machen was er wollte und auf der Straße würde das was er hier tun würde nicht gerade gut herüber kommen. Schon gar nicht bei den Jägern. Egal welche es nun waren. Dennoch blieben auch seine Bewegungen als Mensch sehr elegant und geschmeidig. Da kam anscheint auch als Mensch die Raubkatze hervor.

Also schien der Familar ein Einzelgänger zu sein und konnte sich nicht wirklich auf andere einlassen. In dieser Sache viel es ihr ein wenig schwer, darauf zu antworten. Immerhin war sie da doch ein wenig anders gewesen. Sie war zwar Jahrelang alleine gewesen, doch sie konnte immer ganz einfach auf andere zu gehen. Und hätte sie sich früher schon irgendwo niedergelassen hätte sie schnell Freunde gefunden. Aber denen hätte sie jedoch nicht wirklich verraten, was sie eben war. Darum war sie doch schon froh darüber gewesen Sam über dem Weg gelaufen zu sein. Bei ihnen musste sie sich nicht verstellen und konnte mit ihren Fähigkeiten öffentlich herum hantieren. Er jedoch konnte es nicht.

"Aber du redest doch gerade mit mir. Ich bin eben auch kein normaler Mensch und wir hatten eben kein guten Start gehabt, aber das muss ja nicht heißen das wir und gleich umbringen wollen. Ich meine Wir können doch Freunde sein. Du kannst eben dich hin und her Verwandeln wie du es eben willst. Mir macht es nichts aus.", meinte sie dann mit einem lächeln. "Vielleicht solltest du einfach mal über dein Schatten springen.", kam es dann von ihr. Nun sie war zwar gerade nicht die beste Wahl gewesen, da sie ja schon gemerkt hatte das es ihm nicht passte das der Familar in ihm ausgerechnet sie auserwählt hatte, oder so was. Aber versuchen konnte man es eben, oder nicht? Also stand sie auf und wollte eigentlich zu ihr gehen, ehe sie dann einfach stehen blieb. Sie merkte wie sie langsam Kopfschmerzen bekam und sie wusste was es bedeutete. Das konnte sie nun wirklich nicht gebrauchen. Oh, nein bitte nicht jetzt., dachte sie sich und hielt sich mit einer Hand ihren Kopf. "Ich glaub ich muss gehen ... ", kam es dann hektisch aus ihren Mund und suchte ihre Tasche. Sie wollte nicht das er es mit bekommt. Egal was kommen würde, er musste nichts davon erfahren.

Ohne ein weiteres Wort lief sie auch schon zu Tür und raus, doch weiter kam sie nicht. Ein paar Treppen weiter runter blieb sie dann stehen. Sie selber war auf einmal nicht mehr hier gewesen.

Im nächsten Moment befand sie sich in einem alten verlassenen Haus. Ihr blick glitt durch ein herunter gekommen Wohnzimmer, ehe sie einen Mann Festgebunden auf einem Tisch sah. Und ein zweiter Mann um ihm herum lief. Denn Festgebunden Mann kannte sie. Es war Dean gewesen. Doch den anderen hatte sie noch nie zu vor gesehen gehabt. Dean war am schlafen und wirkte sehr unruhig. Gerade so als ob er ein Albtraum gehabt hätte. Der andere Mann schien sich darüber zu freuen. Dean schien also wieder in Gefahr gewesen zu sein. Sie konnte nicht verstehen warum er auf einmal hier war. Immerhin war er doch eigentlich im Bunker gewesen.

Ihr blick war leer und in die ferne gerichtet. Es wirkte einfach so, als ob da nur eine Leere Hülle stehen würde, die keine Seele in sich hatte. Sie hatte sich noch immer nicht von der Treppe gerührt.
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   26.08.16 12:28

Er tat es nicht absichtlich, dass er sich ständig verwandelte. Er wusste nur nicht recht, in welcher Gestalt er sich gerade wohler fühlte. Eigentlich war der Nebelparder angenehmer, zumal er da besseren Zugang zu den blöden Instinkten hatte, die ihn überhaupt erst in diese verdammte Situation gebracht hatte, doch das Tier hatte ernste Probleme mit den Gefühlen des Menschen und bei dem Thema Freundschaften und Familie war er als Mensch besser beraten, weil er eher damit umgehen konnte. Nur deshalb wechselte er ständig die Form und ja, im Normalfall, wenn er sich in Gesellschaft bewegte, war es ihm nicht möglich, auf das Tier zuzugreifen. Das musste er irgendwie schon ausnutzen, dass es sie nicht schreiend von Dannen rennen ließ, wenn er sich verwandelte. Nein, er hatte niemanden. Reed war lange aus seinem Leben verschwunden und irgendwie hatten sie den Kontakt nicht wirklich halten können. Und sonst war da niemand, der wusste, wer er wirklich war. WAS er wirklich war. 

Es hatte weniger mit ihr zu tun. Er verstand nicht, warum der Familiar in ihm überhaupt jemanden erwählt hatte und ja, wenn es schon jemand sein musste, warum eine Halbhexe, mit der er seit dem ersten Moment irgendwie nur am Zoffen war und die sich auch dunkler Seiten der Magie bediente? Julius verstand einfach nicht, was seine Instinkte ihm zu sagen versuchten, was es mit ihr auf sich hatte. Als sie dann vorschlug, dass sie ja Freunde sein könnten, wusste er nicht, ob er sie auslachen oder sich ihr zu Füßen schmeißen sollte und sah sie nur völlig sprachlos an. Meinte sie das ernst? Doch noch ehe er wirklich über ihre Worte nachdenken oder eine Entscheidung treffen konnte, verspürte er plötzlich stetig wachsenden Schmerz. Julius hob den Blick, wollte gerade fragen, ob alles in Ordnung war, als sie schon meinte, dass sie gehen müsste. "Was? Aber ..." Doch sie rannte wortlos zur Türe raus. 

Dieses mal waren Mensch und Tier sich einig. Das ging so nicht. Ohne groß darüber nachzudenken sprang er auf und lief ihr nach. Sie würde ihn jetzt nicht einfach so zurücklassen können. Das sah er mal gar nicht ein und da waren auch die Schmerzen, die ihn irritierten und ihm durchaus Sorgen bereiteten. "Luna!", rief er ihr nach und setzte ihr nach, die Treppen nach unten. Beinahe wäre er in sie hineingerannt, als sie auf einmal stehengeblieben war. "Was ist ..." Weiter kam er aber nicht. Verwirrt sah er sich um. Was zum Teufel war hier los? Ihm war, als würde er in einem alten Haus stehen und er sah einen Mann auf einen Tisch gefesselt liegen, der sich wand. Ein weiterer lief um den Tisch herum. Was zum Teufel war hier los? Wo waren sie? Er streckte die Hand aus. Sie hatte direkt vor ihm gestanden. War sie immer noch dort? Tatsächlich berührte er die junge Frau, legte die Hand auf ihre Schulter. Das Bild verschwamm und er konnte sie sehen, wie sie im Treppenhaus stand, der Blick leer, als wäre niemand zu Hause.

"Luna", flüsterte er, als die Realitäten wieder verschwammen und er erneut den gefesselten Mann sehen konnte. "Was ... was ist hier los?" Seien Stimme war leise und ein wenig zittrig. Ihm gefiel das alles überhaupt nicht und das sie wie ein Roboter wirkte, gefiel ihm noch viel weniger. Sie schien wie in Trance.
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Luna Amico
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BeitragThema: Re: About witches and familiars   26.08.16 12:58

Luna sah zu was der Mann mit Dean machte. Wie er mit dem dessen Träumen am spielen war. Es war ein Übernatürliches Wesen gewesen. Das merkte man sofort. Vor allem sah man es, denn dessen Hand leuchtete blau auf und seine Augen waren auch leuchtend blau gewesen. Doch sie wusste noch nicht was für ein Wesen er wohl sein mochte. Dann spürte sie, dass sie nicht alleine war. Jedenfalls war es ganz anders. Anders als sonst. Etwas stimmte nicht. Es war der Familar, der sich in ihrer Vision einmischte. Wieso war er hier gewesen? Das konnte nicht sein. Nein das durfte nicht sein. Es ging ihn rein gar nichts an. Jedoch sah Luna wie der Mann anfing von Dean Blut ab zu nehmen und es zu trinken. Das war wirklich widerlich gewesen. Doch ihr blick ging noch einmal durch den Raum, ehe sie dann herausgerissen würde.

Sie musste tief Luft holen und ihre Atmung beschleunigte sich um einiges. Sie wusste erst mal nicht wo sie war und sie hatte immer noch die starken Kopfschmerzen. Nun langsam merkte sie aber, dass sie ja doch nicht alleine war. Das er wirklich hier gewesen war. Hatte er es mit bekommen? Sie wusste es nicht, sie fühlte nur seine Hand auf ihren Schultern, ehe sie sich von ihm weg gezogen hatte und sie sich fast schon an die Wand presste nur damit er ihr nicht so nah war. "Ich .. ich ... ich muss ... gehen", keuchte sie immer noch vor schmerzen und drückte sich an der Wand entlang die Treppen weiter herunter.

Die Visionen raubten ihr einfach ihre nerven, vor allem ihre Kräfte. Sie fühlte sich danach immer so schwach und müde. Also ob sie Tage lang dann nur schlafen könnten. Kurz bevor sie dann aber die neuen Treppen erreichen konnte lehnte sie sich nur noch mehr an die Wand und rutschte langsam runter bis sie nun auf dem Boden saß. Sie fühlte sich einfach zu schwach um weiter laufen zu können und sie Zitterte am ganzen Körper, als ob ihr Kalt wäre. Das das war ihr nicht, es war nur der Kreislauf der nicht mit spielen wollte. "Ich muss ihn warnen...", kam es noch leise heraus, ehe ihr doch die Augen zu vielen und sich vor Erschöpfung nicht mehr rührte.
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