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 Good old times (beendet)

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AutorNachricht
Andrew Holloway
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Mensch
Anmeldedatum : 31.08.16
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   24.09.16 23:23

Lachen war ja bekanntlich gesund. Andrew hatte sowieso schon das Talent gehabt in den unmöglichsten Momenten lachen zu müssen. Das war nicht immer hilfreich gewesen, aber nicht zu vermeiden. Er räusperte sich leise. "Alles wieder gut.", meinte er dann. Er wischte sich ein paar Tränchen vom Lachen weg. Er sah zu Sam. "Die ganze Wirkung für'n Arsch, mhm?", grinste er dann. Aber was wusste er schon über diese Symbole und diese Tattoos. Er hatte tatsächlich überhaupt kein Tattoo. In jüngeren Jahren hatte er mal darüber nachgedacht, aber damals hatte er auch noch mehr oder weniger die Absicht gehabt ein Anwalt zu werden und somit war diese Idee gestorben und auch nie wieder aufgetaucht. "Ganz bestimmt.", nickte er deshalb auf die Worte des Größeren. Er zweifelte ja ein wenig an den Effekt auf die Damenwelt. Das mit dem Weihwasser konnte er sich auch nur schwer vorstellen. "Und was passiert dann?" Er dachte an den Zauberer von Oz und die böse Hexe des Westens, die durch Wasser einfach mal zusammengeschmolzen war. Vermutlich würden Dämonen einem diesen Gefallen nicht tun.

Also doch ein undankbares Leben. Nicht mal eine Todesanzeige. Wieder schlich sich Mitleid in das Gesicht des Blonden. Immerhin war Sam ein netter Kerl. Der hatte es nicht verdient einfach sang- und klanglos unter der Erde zu verschwinden. Befremdliche Vorstellung. "Meine Mum sagt immer, dass man meine große Klappe separat bestatten muss.", grinste er dann breit und wackelte mit den Augenbrauen. Er war nun einmal so. Er hatte sich schon immer gefragt von wem er das wohl hatte. "Weißt du: manchmal habe ich gedacht, dass ich adoptiert bin, aber dafür sehe ich meinen Dad zu ähnlich. Weil ich einfach nicht weiß von wem ich das habe." Er zuckte die Schultern und grinste. Als Sam den Vergleich mit dem Pulverfass brachte, musste Andrew wieder grinsen. "So ähnlich ist es dir sicherlich in Stanford mit uns gegangen.", zwinkerte er. Immerhin hatte das Abhängen mit der kleinen Chaos-Clique auch immer Gefahr bedeutet. Allerdings nur die Gefahr negativ aufzufallen und zum Gespött des Campus zu werden. "Aber ich verstehe, was du meinst." Er sah zu Sam. "Aber es kann immer etwas im Leben passieren. Ich könnte auch da raus gehen und unter einen Bus kommen. Dann wäre ich auch tot ohne, dass Dämonen damit zu tun hätten. Es gibt nie eine Sicherheit. So ehrenvoll deine Absicht ist, deine Freunde zu schützen... Du hast aber auch nichts davon, wenn du alle Brücken abbrennst und dich alleine durch diese kranke Welt beißt. Jeder braucht mal eine Auszeit und wenn es nur für ein paar Stunden ist."

"Wenn ich mir noch so eine prachtvolle Mähne wachsen lassen, könnte ich als dein kleiner Zwilling durchgehen.", schmunzelte der Journalist. Nie im Leben würde er das Haar so tragen. Höchstens, wenn er mal wieder eine Wette im Suff verloren hätte. Und sogar dann wäre es fraglich. Da eher würde er eine kleine Strafe hinnehmen. Er sah zu ihm. "Das stimmt schon... vielleicht solltest du das Geld einfach einklagen, Herr Anwalt." Vermutlich würde Sam das jedoch nie machen. "Ich glaube sie alle halten deine Bemühungen in ehrenvoller Erinnerung.", grinste er weiter. "Sie werden ihre Kinder nach dir benennen." Die Vorstellung war absurd. Aber erinnern würden sie sich sicherlich alle an den großen Kerl.

"Unbedingt.", meinte Andrew darauf. "Sie sollen sich ja nicht für ihren Spießer-Vater schämen müssen.", lachte er dann weiter. "Das fände ich glaube ich schlimmer, als die Taxi-Geschichte. Dann bin ich lieber der lässige Dad um den die anderen Kids einen beneiden." Vermutlich wäre er so ein lässiger Dad. Aber vielleicht auch nicht. Das wusste man vermutlich erst, wenn man in der Situation war, aber bisher hatte sich das nicht ergeben und auch in naher Zukunft schien das keinen Platz in seinen Leben zu haben. "

"Scheiterhaufen? Ehrlich Mann?", starrte er den Jäger an. "Ich meine Flammen sind bestimmt ein spektakulärer Abgang, aber... ich weiß nicht." Da mochte er die Idee mit dem Gemüsegarten auf dem Grab schon eher. "Vielleicht saufe ich auch mit dem Tod um die Wette und handel Verlängerung aus.", zwinkerte er. "Aber vermutlich hast du recht. Ich glaube wenn man mit einem Lächeln ins Gras beißen kann, hat man im Leben alles richtig gemacht." Dann hob er eine Augenbraue. "Mein Sensenmann? Hat jeder Mensch seinen eigenen Kundenberater in der Unterwelt, oder was?" Das wäre absurd. Er musste schmunzeln. Aber um die ganze Problematik mit dem Tod hatte er sich noch nicht gekümmert. Das ganze Himmel-Hölle-Ding war schon kaum greifbar für jemanden, der es nicht kannte.

Deans Kommentar mit dem Mädchengeburtstag lösten erneut einen Lachkrampf an. Er hatte das Bedürfnis dem anderen ein High Five zu verpassen, stattdessen sagte er aber mit einem breiten Grinsen. "Ich mag ihn. Du hättest ihn mal nach Stanford einladen sollen." Mit Blick zu Dean, fügte er an. "Du hättest dir Partys auf dem Campus vermutlich geliebt.", zwinkerte er. Alles daran. Er sah zu Sam. "Wir haben genug Haare auf den Kopf. Wir sehen nur nicht aus, wie ein Werbegesicht für Pflegespülung." Er klopfte Sam leicht auf die Schulter. "Die 60er sind auch schon eine Weile vorbei." Dann sang er leise. "If you going to San Francisco..be sure to wear some flowers in your hair..." Er sah wieder zu Dean. "Scheint so.", grinste er. "Liegt vielleicht einfach an der Uni. Sams Verschwinden hat vermutlich die Arbeitsmoral und die Notendurchschnitte sinken lassen." Er verstand, was Sam über die Kappeleien zwischen Geschwistern gesagt hatte. Nur, dass es zwischen ihm und seinen Bruder nie so unterhaltsam war. Die Frage des anderen war berechtigt. "Ich bin Journalist und war so einer seltsamen Sache auf der Spur und hatte dann auch gleich das zweifelhafte Vergnügen eure Freundin zu treffen." Es war eine komische Situation. Aber es war immer noch besser als weiter auf diesem Fabrikgelände festzusitzen oder mit Dämonen ein Hotelzimmer zu teilen.
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Dean Winchester
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Dämon
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Alter : 38
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   24.09.16 23:57

Sams Belehrung das er Sam und nicht mehr der kleine Sammy war ließ mich lächelnd seufzen. Ich sagte wirklich selten Sammy zu meinem Bruder, außer wenn die Situation ziemlich aussichtlos war. Zugegeben: Die Situation in der ich zu der Zeit steckte war zwar nicht mehr aussichtslos, da sich einiges gebessert hatte. Doch ich fühlte mich einfach noch schlecht und verdammt schwach, und ich war mehr als froh meinen kleinen Bruder wieder an meiner Seite zu haben. Also ließ ich diese Anmerkung unbemerkt, dachte mir lediglich meinen Teil.Für mich wirst du immer mein kleiner Bruder sein, Sammy.

Grinsend musterte ich Sams Haare in der Kopfbewegung mitschwingend und schüttelte leicht den Kopf. "Ich bin ganz zufrieden mit meiner Frisur, Sam." meinte ich lediglich und fuhr mir durch eben jene.  Einzelne Strähnen waren noch feucht von dem Wasser welches ich mir zuvor in das Gesicht geworfen hatte, erfrischten meinen Kopf noch immer. Ich sah Sam an seinem Gesicht an das auch er wusste das wir noch ein Gespräch vor uns liegen hatten, ein ernstes Gespräch. Mein Blick glitt auf den Burger den Sam auf einen Teller legte und auf seine verbundene Hand. Mit einer gehobenen Augenbraue musterte ich diese. "Was hast du angestellt?" wollte ich knapp von Sam wissen.

Andrews Grinsen deutete mir das auch er meinen kleinen Spaß über den Mädchengeburtstag ziemlich treffend fand. Mich nach Stanford einladen? Auf Campuspartys bei denen sturzbetrunkene Studenten ihr Leben feierten?  Nein, das wäre vermutlich absolut nicht meine Welt gewesen. Die jungen Mädchen die auf diesen Partys waren wären zu der Zeit vielleicht eher in mein Auge gefallen. Also lachte ich nur und schüttelte den Kopf leicht. "Das werden wir wohl nie erfahren." Nein zu dieser Zeit war ich damit beschäftigt mit Dad die Rache für unsere Mutter zu bekommen, Monster zu bekämpfen. Sam und Ich hatten in dieser Zeit ein ziemlich angespanntes Verhältnis.

Breit grinsend über seinen Kommentar über die Haare von Sam klopfte ich auf den Tisch. Seine kleine Gesangseinlage war auch mehr als passend und ich konnte ein leises Lachen nicht zurück halten. "So sieht es aus. Sam, das kannst du nicht bestreiten." Ich lachte und grinste Sam breit an. Das Sam ein guter und vor allem genauer Schüler war wusste ich, das war schon in der Schule so. Da lag es nahe das er auch als Student an einer Uni nur gute Noten hatte. Ich nickte nur lächelnd, um dieses Thema nicht weiter anzusprechen. Die Zeit als  Sam in Stanford gewesen war lag noch immer bei den Dingen über die ich ungern sprach, denn das war der Anfang allen Übels.
Andrew war also Journalist. Ein interessanter Berufszweig, wenn auch nichts für mich. Ich war Vollblutjäger und würde das auch immer sein. "Freundin?" Mein Blick glitt wieder zu Sam. "Welche Freundin meint er?" Meine Stirn lag in Falten und mein Blick musterte meinen kleinen Bruder. Welche Freundin meinte er nur?
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Sam Winchester
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Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   25.09.16 17:45

Da war nichts mehr hinzuzufügen fand Sam und beschloß das Andy später sich mit dem ganzen auseinandersetzen sollte. Für heute war es genug fand Sam. Überhaupt das Andy das ganze so gut verkraftete war ein Wunder wenn man außer Acht ließ das er Lachanfälle hatte. Das machte nichts dennoch konnten die Panikattacken ja noch kommen. Dann wäre Sam da um ihm beizustehen außer er war gerade nicht da. Sicherlich würde einer der anderen sich dann um Andy kümmern. Nur in sein Motel bzw. Hotelzimmer würde er ihn nicht mehr gehen lassen sondern er würde hier schlafen. Sam konnte auch die Couch nehmen bzw. den Ohrensessel in der Bibliothek. Er hatte auch schon an schlimmeren Orten geschlafen. Dafür konnte Andy dann das Zimmer von Sam benutzen. Den Vorschlag würde er ihn gleich machen. „Weißt du ich erkläre dir später alles noch genauer wenn du dir ein paar Bücher durchgelesen hast. Für heute ist es genug“, meinte Sam freundlich und war froh das er überhaupt diese ganze Aktion im Lagerhaus gut überstanden hatte. Sein verdammter Knöchel schmerzte zwar doch das war noch nichts im Vergleich von dem was Sam noch alles an Verletzungen erlitten hatte. „Wenn du willst kannst du nachher mein Zimmer nehmen. Ich schlaf dann in der Bibliothek“, ergänzte Sam um dann noch auf das das Thema mit dem Tod einzugehen.

„Es ist so bei den Jägern Tradition.“ Wobei kurz Sam das Gefühl hatte das er ein Deja-Vu hatte:

Der Tod und er saßen sich gegenüber in einer Hütte. „Du weißt weswegen ich gekommen bin. Normalerweise hole ich niemals Seelen selbst ab doch welche die es verdient haben werden von mir persönlich geholt so wie die deine, Sam. Gut gekämpft mein Junge“, hörte Sam von dem Tod und irgendwie fühlte sich das ganze richtig an. Fühlte sich erleichtert und war bereit zu gehen......

Genau ein Moment später war dieses Art von Deja-Vu vorbei. Sam wieder voll konzentriert auf das Thema das er hier mit Andy besprach. „Ein Sensenmann hat eine bestimmte Menge Seelen zu holen. Manche von ihnen sind bestimmten Personen zugeteilt. Wie das ganze an sich abläuft weiß ich nicht.“ Nur das der Tod selbst kommen würde wenn Sam endgültig sterben würde. Daran erinnerte sich Sam jetzt. Dennoch würde seine Leiche verbrannt werden außer es gab keinen der das tun würde dann würde man ihn einfach ohne Namen irgendwo vergraben. Er lenkte seine Gedanken wieder darauf das sie nun in die Küche gingen.

Das Thema besprachen sie nun nicht mehr als sie in der Küche saßen und einfach einen gelassene Runde waren. Was sicherlich nicht lange andauernd würde da er & Dean miteinander sprechen mußten. „Nur nicht neidisch werden mit meinen Haaren. Dafür werde ich bestimmt ein interessantes Werbeproduktgesicht“, grinste Sam und schmunzelte. „Wenn ich Dean mit nach Stanford genommen hätte hättest du keine Freundinnen mehr gehabt“, scherzte Sam. Sein Bruder war nicht dumm oder so etwas. Er hätte locker die Aufnahmeprüfung für jede Uni schaffen können wenn er sich vorher in der Schule angestrengt hätte doch da Dean zu sehr Jäger gewesen war hatte ihn all das nicht interessiert. Höchstens wie man die Mädels verführte und wie man den Impala reparierte.

Leider war Dean eindeutig ein Spürhund wenn es um Sam ging. Sei es nun um diverse Verletzungen oder andere Dinge. „Ich habe mir den Knöchel verstaucht als Andy sich neue Freunde wie Meg gesucht hat. Meg ist wieder da und ich hoffe Cas ist ihr noch nicht begegnet. Sie ist ziemlich angepißt aber nicht wegen uns sondern wegen Crowley. Und ich glaube sie weiß irgendetwas wie man Abaddon los wird.“ Nur warum sollten sie sich da einmischen? Im Grunde könnten sie doch einfach zusehen wie sich die Hölle selbst dezimierte um dann mit den Gewinnern aufzuräumen. Und was Castiel betraf Sam machte sich da wirklich Sorgen. Nicht das Meg ihn erwischt hatte nun wo er ein Mensch war und kaum eine Chance gegen einen Haufen Dämonen hatte.

Ein Moment lang saß Sam nachdenklich da um dann zu Andy zu sehen. „Soll ich dir mein Zimmer zeigen?“ Dann konnte er mit Dean reden ohne das Andy zuhörte. Solche Gespräche waren nur untereinander bestimmt. Manchmal war es schon zu Handgreiflichkeiten gekommen oder gar zu unschönen Worten. Das mußte nun Andy nun wirklich nicht mitbekommen.
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Andrew Holloway
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Mensch
Anmeldedatum : 31.08.16
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   25.09.16 18:57

Er hob eine Augenbraue und schaute etwas ungläubig drein. "Im Ernst?", fragte er dann und schüttelte grinsend den Kopf. "Das kann auch wirklich nur von dir kommen, Sam." Andrew klopfte dem Größeren auf die Schulter. "Da waren Dämonen, aber egal. Erst mal ein paar Bücher lesen." Er sah zu dem anderen. "Und da hast du dir Sorgen gemacht, dass du nicht mehr der alte Streber von früher bist?" Er grinste wieder. "Ich glaube da brauchst du wirklich keine Angst haben. Du bist als Streber geboren und wirst als Streber sterben, egal wie viele Monster du zwischendurch tötest." Da war er sich sicher, aber es war auch irgendwie gut zu wissen, dass da noch etwas von Stanford in Sam schlummerte. Vermutlich war das schon vor der Zeit an der Uni dort gewesen, aber dort hatte der Blonde ihn erst kennengelernt. Als Sam dann noch meinte, dass er in der Bibliothek schlafen würde, runzelte Andrew wieder die Stirn. "Was habe ich eben gesagt? Streber durch und durch." Er grinste. Er meinte das ja auch nicht böse. Immerhin kannte er den Dunkelhaarigen nur so und sie hatten sich immer gut verstanden. "Du musst dein Zimmer nicht räumen, ich bin immerhin eher ein ungeplanter Gast. Ich bin pflegeleicht. Du weißt ja, die Nacht in der Dusche...", zwinkerte er.

Andrew sah Sam nachdenklich an, als dieser offenbar gedanklich weit weg war. "Erde an Sam, Erde an Sam...", meinte er. "Alles okay, Kumpel?" Dann redete der Jäger weiter. "Die berüchtigte Prämienjagd... Ist ja wie bei der Zeitung.", kommentierte er das mit der Seelenanzahl. "Gut, dass ich mir zumindest darum keine Gedanken machen muss. Abholservice klingt doch ganz bequem. Reiseführer ins Licht." Er zuckte die Schultern. Am Ende war dann vielleicht doch ganz anders, aber das würde er noch früh genug merken. Oder eben später. Denn eigentlich wollte er noch nicht allzu bald in die Kiste steigen.

Er zwinkerte zu Sam. "Oh Stanford hätte genug hübsche Damen für alle gehabt. Solange hätte ich gar nicht studieren können um sie alle zu haben." Er grinste breit bei dem Gedanken und schwelgte kurz in Erinnerungen. "Je spießiger sie sich nach außen gegeben haben, desto..." Er räusperte sich. "Stille Wasser sind tief... und schmutzig." Da konnte man eben schon ein bisschen wehmütig werden. Sam hatte die Damenwelt dort weniger interessiert, aber er hatte ja auch immerhin Jess gehabt. Natürlich hatte der Blonde auch ein paar Prinzipien gehabt. Zum Beispiel hätte er sich keine Freundin innerhalb der Clique gesucht und die Freundinnen und Exfreundinnen waren sowieso tabu.

"Hey...ich habe sie nicht gesucht, sie hat mich gefunden. Hinter einem Müllcontainer, wenn du es genau wissen willst." Er verzog leicht das Gesicht. Geplant war das nicht gewesen. Er hatte wirklich mehr erfahren, als er je wissen wollte Immerhin war der Abend mit ihr dann ganz lustig gewesen. Wenn er Sam von dem kleinen Spiel in der Bar erzählen würde, würde dieser sicher mit den Augen rollen. Das war eine Sache gewesen, die nicht gerade Sams Humor traf. Aber es war ein unterhaltsamer kleiner Wettbewerb gewesen zwischen ihm und der Dämonin gewesen. Es war immerhin vergnüglicher gewesen, als die ganze Zeit darüber nachzudenken ob man nun sterben müsste oder nicht. In der Hinsicht hatte Meg nicht gelogen: es hätte alles wesentlich schlimmer sein können und sie hatten alle überlebt.

"Solange du mir nicht deine Briefmarkensammlung zeigen willst.", erwiderte er aufs Sams Frage und grinste wieder breit. Die ganze Geschichte mit Meg noch einmal aufzurollen war auch nicht gerade das, was er wollte. Das konnte Sam erledigen. Immerhin wusste der schon Bescheid und hatte auch alles andere auf dem Schirm. Tatsächlich war er nach den letzten Tagen etwas müde. Er nickte Dean zu. "Gut, dich kennengelernt zu haben.", meinte er amüsiert. Der andere schien wirklich schwer in Ordnung. Dann stand er auf um Sam zu folgen.
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Dean Winchester
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Dämon
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Alter : 38
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   26.09.16 16:58

Mein Blick lag weiterhin missfallend auf der verletzten Hand von Sam. Jeder wusste das ich bei ihm meinen verletzlichen Nerv hatte, egal in welcher Hinsicht. Zwar war der Panzer den ich um mich aufgebaut hatte auch bei dem Thema Sammy dicker geworden, doch brach dieser viel schneller als bei mir. Mir könnte man antun was Himmel und Hölle hergaben, doch wenn jemand versuchte Sam etwas anzutun hielt man mir das rote Tuch vor Augen. Seine Erklärung klang jedoch ziemlich harmlos, auch wenn mir missfiel das scheinbar Meg dafür verantwortlich war. Ich nickte nur, sah ihn weiter an. "Meg ist also wieder zurück? Ist ja mal etwas ganz neues das sie nicht uns tot sehen will, sondern ihre Dämonenfreunde." Der Gedanke diesem Dämon wieder zu begegnen gefiel mir irgendwie auch nicht, und würde es wohl auch nie. Doch das Meg wohl gegen Crowley aufgebracht war und vielleicht sogar eine Lösung gegen Abbadon hatte spielte mir un die Karten. "Hm.. Das klingt doch mal nützlich. Vielleicht könnte uns das wirklich noch in unsere Karten spielen." Vielleicht war das ja mal ein Lichtschein im Dunkel.

Bei dem Gedanken an die Frauen musste ich tatsächlich lachen. "Na gut, zu der Zeit hätte ich vielleicht der Frauen wegen wirklich Spaß gehabt auf diesen Partys. Ich stimme dir da voll und ganz zu." breit grinsend trank ich aus der Flasche einen großen Schluck Wasser und genoss das prickeln in meinem Hals. Stille Wasser waren wirklich verdammt tief, das wusste ich ebenfalls sehr gut. Früher hatte ich sehr viel Zeit damit verbracht die verschiedensten Gewässer zu untersuchen, doch mittlerweile war selbst ich ruhiger geworden. Frauen waren noch immer sehr, sehr schön anzusehen und auch der Spaß den man mit ihnen haben konnte sollte nicht verachtet werden. Aber meine Prioritäten sind nun einfach anders sortiert. Wenn sich etwas ergibt sage ich natürlich nicht nein, doch suchen.. Nein, das war vorbei.

Ich sah Andrew eindeutig an das ihm diese Sache mit den Dämonen nicht gefiel, oder er darauf vorbereitet war. Unweigerlich musste ich ein wenig an meine erste Begegnung mit Dämonen denken. Die Zeit, zu der wir dachten Geister und die kleinen Monster waren böse. Damals, als es noch hieß unseren Vater zu suchen. Jetzt standen wir im Krieg zwischen Himmel und Hölle, mit Engeln, Lucifer und Dämonen. Wie schnell sich alles drehen kann..
Ich nickte Andrew lächelnd zu. "Kann ich nur zurück geben. Ich bin mir sicher das man sich noch mal wieder sieht." Unweigerlich würde das wohl geschehen wenn er eine Zeit im Bunker blieb. Zwar war der Bunker ziemlich groß, doch auch hier lief man den Mitbewohnern immer wieder über den Weg. Auch wenn ich den anderen länger nicht mehr begegnet war..
Während Sam und Andrew das Zimmer verließen warf ich meinem Bruder noch einen Blick zu, der ihm deuten sollte das ich in der Küche auf ihn warten würde. Das Gespräch lag mir wirklich auf der Seele und ich wollte es schnell hinter mich bringen.
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Sam Winchester
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Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   26.09.16 18:28

„Ich wohne eben praktisch dort“, scherzte Sam und dabei Andy nicht einmal das der Großteil einer Jagd dariin bestand zu recherchieren ehe man dann sich endlich auf das Wesen stürzen konnte. Wußte man nicht um was es sich handelte starb man schnell. Genau deswegen war Recherche immer gut. Früher hatte ihnen Bobby noch geholfen mit seinen großen Wissen. Doch seit er im Himmel war griffen sie auf andere Quellen zurück eben wie die hier im Bunker. „Ich glaube die Dusche wäre hier zwar genauso gemütlich aber ich würde dir doch raten ein Bett zu nutzen“, schmunzelte Sam und beschloß trotzdem sein Zimmer freiwillig zu räumen damit Andy dort schlafen konnte. Der Ohrensessel würde es schon aushalten oder wenn einer der anderen gerade nicht da war konnte Sam auch dort schlafen. Irgendetwas würde sich schon finden und im Impala schlafen wäre auch eine Möglichkeit. Zwar nicht gerade gut für den Rücken doch da Sam das schon früher gemacht hatte hatte er damit keinerlei Probleme.

Durch das Deja-Vu hatte er wohl etwas abwesend ausgesehen und mußte kurz zwinkern als Andy ihn ansprach. „Ja alles gut. Mach dir keine Sorgen.“ Über das würde er nicht reden weil es ein Erlebnis war das nur ihm selbst gehörte. Wenigstens wußte er jetzt wer ihn holen kommen würde falls er sterben würde. „Na nicht ganz so. Nur sie werden dir sicherlich nicht sagen wohin sie deine Seele bringen. Staatsgeheimnis“, erzählte Sam und dachte darüber nach wohin dann seine Seele kommen würde. Nach allem was er angestellt hatte vermutete er das er in der Hölle landen würde auch wegen dem Dämonenblut in seinen Adern. Da würden die guten Taten sicherlich nicht aufwiegen was er dadurch wieder schlechtes getan hatte. Ob das ganze dann tatsächlich so war oder nicht das würde sich am Ende herausstellen. Noch war er ja am Leben und versuchte erneut die Welt zu retten.

„Ach komm wahrscheinlich hast du mit Mark ein Wettbewerb laufen. Ich habe da von zweistelligen Zahlen gehört. Und Dean hätte euch beide sicherlich den Rang abgelaufen“, grinste Sam und trank einen Schluck Wasser wobei er wirklich froh war das sie hier jetzt zu dritt saßen. Dean wirkte entspannt und locker. Wahrscheinlich weil er wohl auf der gleichen Wellenlänge wie Andy war. Nun die beiden konnten sicherlich um die Häuser ziehen und reihenweise Frauen abschleppen. Da konnte sicherlich Castiel noch einiges von ihnen lernen außer besagter Ex-Engel wollte lieber nicht schon wieder in einen Bordell enden so wie vor einigen Jahren. Bei dem Thema Meg hatte Sam eher Bauchschmerzen. Diese Dämonin war unberechenbar und im Grunde machte das alles noch komplizierter als jetzt schon. „Das verklompliziert das ganze einfach nur.“ Da wußte man echt nicht mehr wo einem der Kopf stand.

Sam rollte mit den Augen. „Nein ich zeige dir meine Waffensammlung“, scherzte Sam und erhob sich wobei er das Kopfnicken von Dean sehr wohl gesehen hatte. Er schien ebenfalls darauf aus zu sein sich zu unterhalten. Gut dann konnten sie gleich die Sache klären. Gemeinsam mit Andy verließ Sam die Küche und führte seinen besten Freund bis zu seinem Zimmer. Es war recht ordentlich aufgeräumt, da zeigte sich wieder auch Sam´s Charakter, und weniger chaotisch als Dean´s Zimmer. Fernseher & DVD-Player waren ebenfalls vorhanden inklusive einiger gut sichtbar stehende DVD´s. „Das hier wäre mein Zimmer. Mach es dir gemütlich.“ Was Sam an Andy´s Klamotten erinnerte. „Erst einmal kannst du meine Sachen tragen bis wir dir etwas zum anziehen besorgt haben.“ Nach ein Moment und einigen weiteren Fragen später ließ Sam Andy alleine und kehrte in die Küche zurück.

Setzte sich Dean gegenüber und sah ihn an. „Also?“, fragte er nur und war gespannt auf irgendwelche Erklärungen die sein älterer Bruder liefern würde. Oder Entschuldigungen. Je nachdem was Dean nun erzählen würde. So einfach würde Sam dennoch nicht vergessen was Dean ihn aufgedrängt hatte. Gadreel würde er nicht vergessen.
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Dean Winchester
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Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   26.09.16 19:57

Während Sam einige Zeit verschwunden war und ich wieder kurz die Zeit für mich hatte, erhob ich mich etwas umständlich und lief zur Küchenzeile. Ein Blick in den Kühlschrank werfend seufzte ich und flüsterte ein "Ach, Sam.." Natürlich war kein Bier im Kühlschrank. Dafür jede Menge grünes Zeug, Joghurt und andere Dinge die ich nicht kennen wollte. Sein Hang zum gesunden Leben war allen bekannt und auch was ich davon hielt. Ich war einfach der Typ Mensch der sich gern von Fastfood, Bier und Kuchen ernähren konnte. Gerade wir wussten wie schnell das Leben vorbei sein konnte, also musste ich dieses doch genießen können. Missfallend nahm ich einfach eine neue Flasche Wasser und ging wieder zum Tisch, setzte mich zurück auf den Platz.

Kurze Zeit später betrat Sam wieder die Küche, setzte sich mir gegenüber und blickte mich mit dem typischen Blick an den er hatte wenn es ernst wurde. Auch ich wechselte den Blick in die ernste Miene, was ziemlich selten vor kam. Doch jetzt war selbst für mich die Zeit der dummen Sprüche vorbei. Seine Stimme klang ebenfalls trocken und deutete mir das er jetzt eine Erklärung erwartete. Seufzend fuhr ich mir mit der hand durch das Gesicht, versuchte innerlich irgendwie den Faden zu finden wie ich dieses Gespräch beginnen könnte. Doch ich fand diesen Faden einfach nicht.
"Ich.. Ich habe keine Ahnung wo ich anfangen soll." gab ich ehrlich zu und lehnte mich zurück. "Ich fühle mich als hätte mich irgendetwas aufgekotzt. So sehe ich auch aus." Mein Blick glitt von Sammy zurück auf den Tisch vor mir, als würde ich jede einzelne Faser untersuchen wollen. Die Situation war mehr als unangenehm. Aber nötig.

"Okay. In der letzten Zeit ist viel passiert. Die Sache mit Crowley.. Ich wünschte es wäre nicht so weit gekommen. Ich habe mich so stark gefühlt mit diesem Blut in mir, habe nicht nachgedacht. Mir war alles egal, ich habe nur daran gedacht was für mich das Beste ist. Und in diesem Moment fühlte es sich gut an. Dieses Blut gibt dir Kraft.. Du weißt selbst wie es ist. Wie eine Droge mit der man nicht fertig wird.." Ich stockte ab, holte wieder tief Luft. "Ich war zu lange bei Crowley. So lange, das ich mich selbst fast vergessen hatte. Irgendwann dachte ich das es zu spät war zurück zu kehren. Das ich nun verloren wäre. Die Seite in mir die wusste was geschah wollte weg, wollte immer wieder von Crowley weg. Im Grunde ist nichts passiert. Ich saß in diesem Zimmer, habe mich stark gefühlt. Bis ich dann mit diesem Gedanken durch die Weltgeschichte gefahren bin.. Und irgendwann eingesehen habe das ich es beenden muss, bevor es wirklich zu spät ist. Die Begegnung mit Felicia hat mir unter anderem die Augen geöffnet. Ich habe gesehen was Crowley mit Menschen macht, ich hab es endlich wieder verstanden. Dann ist das passiert, weshalb ich im Krankenhaus war." Ich schaffte es endlich Sam anzusehen. Diese Worte lagen so unfassbar schwer auf meiner Zunge das ich Angst hatte an ihnen zu ersticken.

"Ich habe wirklich viel Mist gebaut, Sam. Das weiß ich. Ich habe Menschen verletzt.. Ich habe dich verletzt. Die Sache mit Gadreel.." Ich schluckte. Verdammt. "Das war falsch. Ich weiß. Aber Sam.. Ich musste irgendetwas tun. Ich konnte nicht zulassen das du.. Das du nicht wieder gesund wirst. Das kann ich nicht." Ich hätte in diesem Moment vermutlich alles getan um ihm irgendwie zu helfen. Die Sache mit dem Engel war anders geplant, aber im Endeffekt hat sie ihn zurück auf die Beine gebracht. Das war es was für mich zählte.
"Ehrlich. Ich weiß nicht was mit mir los war in der letzten Zeit. Aber ich habe endlich wieder den Durchblick. Vielleicht.." Wieder sah ich Sam an. "..war es diese Nähe zur Hölle die mich so gefesselt hat. Meine Zeit in der Hölle und im Fegefeuer.. Sie war schlimm, Sam. Grausam. Und ich will.. Nie wieder. Aber ich fühlte mich bei Crowley stark, stark genug der Hölle zu trotzden. Nicht wieder auf der Bank zu landen und gefoltert zu werden." Mein Blick musste ausdruckslos und meine Augen glasig wirken. Es fiel so schwer darüber zu reden, obwohl es nur ansatzweise war. Es schnürte meine Kehle zu, zog meinen Magen zusammen. Doch es musste sein, Sam hatte die Wahrheit verdient nach allem was geschehen war.

"Ich habe große Fehler begangen. Aber ich bin zurück und will wieder gegen das Böse arbeiten. Die Höllentöre schließen und den verdammten Engeln in den Arsch treten. Ich will meine Freunde und meine Familie wieder beschützen. Sam, ich will wieder mit dir jagen." Vermutlich waren dies meine kitschigsten Worte die ich jemals gegenüber Sam in den Mund nahm. Doch es war die Wahrheit. Ich vermisste die Stunden mit meinem kleinen Bruder zusammen nach einer Jagt auf dem Highway. "Ich habe euch viel zu lange allein gelassen und nicht daran gedacht in welcher Gefahr ihr alle schweben könntet. Himmel und Hölle jagen uns hinterher.. Ich habe einfach nur an mich gedacht. Das tut..Mir leid. Wirklich. Ich kann nichts wieder gut machen oder eine Sache von den Geschehenen schön reden. Das weiß ich. Aber ich kann dafür gerade stehen und die Zukunft verändern, dafür sorgen das soetwas nie wieder passieren wird. Ich kann wieder für meine Familie da sein und meinen kleinen Bruder beschützen." eine Sekunde lächelte ich leicht. Ich wusste wie er es hasste wenn ich den großen Bruder raus hängen ließ, aber in diesem Moment war alles egal. Ich hatte eine Grenze überschritten die ich bisher unfassbar selten übertreten konnte. Ich sprach über das was in mir vor ging, so offen wie ich es selbst nicht kannte. Ich war erschrocken über meine eigenen Worte, obwohl sie alle so schwer wogen.

Doch im Endeffekt hoffte ich einfach das Sam mir vergeben konnte. Das was gewesen war irgendwie verzeihen. Auch wenn es schwer war. Wir waren doch Familie und mussten immer füreinander da sein. Wir hatten nur noch uns, da konnte ich es nicht verkraften ihn zu verlieren. Niemals. "Sam, es tut mir leid. Alles." Beide Hände glitten durch mein Gesicht. Er musste sehen können wie schwer mir jedes einzelne Wort gefallen war. Ich hoffte das er es sehen konnte, das er meine Offenheit vielleicht sogar schätzte.
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Andrew Holloway
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Mensch
Anmeldedatum : 31.08.16
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   26.09.16 20:04

"Die Wanne ist wohl schon vergeben?", grinste er dann, nickte aber. Er würde einfach tun, was Sam sagen würde. Immerhin war dieser hier der Herr im Haus oder zumindest einer davon und er war nur der unwissende Gast, der irgendwie in die Situation gestolpert ist. Nach einer guten Mütze Schlaf würde die Welt sicher auch schon wieder besser aussehen oder eben schlimmer, je nachdem, was der Große ihm noch alles zu erzählen hatte. Allein der Gedanke daran, machte ihn gleich noch ein wenig müder und demotivierter. "Solange ich nicht irgendwann Tauben anschrei und mit Brot bewerfe, weil ich dahinter irgendetwas Böses vermute, ist alles gut." Aber im Moment fühlte er sich überraschend gut, eben nur müde und verwirrt.

Er blickte auf. "Wenn du das sagst." Dann würde er auch nicht weiter nachfragen. Der Blonde schmunzelte. "Das wäre ja auch zu einfach, wenn man das vorher wüsste. Wo bliebe denn da die Überraschung?" Er dachte an die Gespräche mit Meg zurück, was Himmel und Hölle betraf. "Ich glaube so genau würde ich das auch nicht wissen wollen. Das würde einem nur den Rest seines Lebens verderben. Zumindest, wenn es abwärts geht." So sah er das zumindest. Sam wusste da sicher besser Bescheid bei diesen Dingen. "Aber ich glaube wir haben ja eh nicht vor heute oder morgen zu sterben, nicht wahr?" Nach Sams Worten war er sich zumindest sicher, dass dieser nicht in den nächsten zwei Tagen umkippen würde, wenn ihm wohl offenbar durch sein Berufsrisiko doch ein schnelleres Ende anstehen würde. Kein schönes Thema. Darüber sollte man nun wirklich nicht bei einem Wiedersehen reden. "Meine Güte, wir reden schon wie als hätten wir unser 80. Klassentreffen und würden gerade auswerten wer schon alles weggestorben ist die letzten Jahre und wer wohl nächstes Jahr nicht mehr mit am Kaffeetisch sitzen wird."

"Sagen wir es so: Wäre die holde Weiblichkeit nicht gewesen, wäre auch niemand freiwillig auf so eine Party gegangen." Dann wäre man wohl eher bei ein paar Bier in einer kleinen Kneipe versackt, bei Bowling oder Billard. Als es auf den Wettbewerb kam, musste er lachen. "Das ist aber schon ein paar Jahre her. Vielleicht ist es ja mittlerweile dreistellig?" Der Journalist schüttelte den Kopf. "Mark ist mittlerweile stolzer Familienpapa mit Haus, Frau, Kind und Hund. Jenny hat ihn gebändigt." Jenny war fast so eine Streberin wie Sam gewesen, nur eben eine Streberin der unangenehmen Art. "Ich frage mich, wie man es mit ihr aushalten kann. Die hat echt keine Gelegenheit ausgenutzt uns irgendwo anzuschwärzen.", meinte er grummelig. So richtig mochte er die ja noch nie. Mit Blick zu Dean. "Dann bis später." Dann sah zu Sam und grinste. "Ich weiß nicht ob es das besser macht." Das Wortspiel mit dem Schwert ließ er jetzt einfach mal in die Flachwitz-Schublade zurückfallen.

Im Zimmer angekommen, meinte er: "Immer noch der alte Putzteufel..." Vermutlich lag hier kein Stäubchen. "Ich hätte mir Sorgen gemacht, wenn es nicht so gewesen wäre." Andrew schmunzelte. "Keine Sorge, ich werde nichts kaputt machen." Fremde Zimmer waren eben fremde Zimmer und da hatte der Blonde schon Respekt, selbst, wenn er sonst nicht zimperlich war, was irgendwelche Scherze anging. Außerdem war er müde. Sehr müde. "Ich werde schon nicht wegrennen." Vermutlich würde er hier eh nicht ohne Hilfe herausfinden. Er sah ihn fragend an. Das klang so, als würde er hier wirklich ewig bleiben. "Du weißt schon, dass meine sieben Sachen in einem Hotelzimmer in Atlanta sind und mich die Hotelrechnung an den Rand der Armut treiben wird." Der Journalist lachte kurz auf. "Ach scheiße...was solls." Was sollte er groß tun. Und wer wusste denn ob sein Hotelzimmer nicht noch bewohnt war. Als Sam gegangen war, legte er sich einfach schlafen.
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Sam Winchester
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Jäger
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   27.09.16 15:56

„Nein ist sie nicht. Wenn du dort nächtigen willst anstatt in meinen Bett dann gerne.“ Andy war und blieb ein Witzbold da ging nichts drumherum. Warum auch nicht. Warum das Leben misepetrig nehmen wenn es auch mit guten Witzen & einer großen Klappe ging. Wie erwähnt fand Sam das Andy Dean sehr ähnelte nur eben das Andy lockerer durchs Leben ging als besagter älterer Bruder. „Dann hoffe ich das deine Nerven gut sind um nicht doch in einer Nervenheilanstalt zu enden.“ So wie es damals bei Sam geschehen war ehe Castiel das ganze auf sich genommen hatte. Keine angenehme Erfahrung wenn man von einer Halluzination fast in den Wahnsinn getrieben wird so das man fast stirbt.

Sam schüttelte den Kopf. „Vorhabe ich das sicherlich nicht und ich schätze du wirst auch nicht so schnell sterben wenn du vorbereitet bist. So schnell möchte ich meinen besten Freund nun auch nicht tot sehen.“ Es hatte schon zu viele Tote gegeben die ihre Freunde gewesen waren auch wenn Sam mit dem Tod einer guten Freundin/Freund besser umgehen konnte als Dean. Der seit jeher damit seine Probleme hatte. „Das nächste Klassentreffen besuche ich mit dir. Dann bin ich gespannt ob es wirklich so klingt“, scherzte Sam auch wenn er wußte das es niemals dazu kommen würde. Weil er eben genug Schulen besucht hatte um sie nicht mehr zählen zu können.

„Ihr beide könnt euch später noch mit den Frauenzahlen übertrumpfen. Dann könnt ihr mir ja gerne erzählen wer gewonnen hat“, scherzte Sam der glaubte das Andy & Dean damit anfingen würden sich genauso ein Wettbewerb zu liefern so wie Andy & Mark. „Mark ist häuslich geworden? Das hätte ich von ihm nicht erwartet“, war Sam überrascht das zu hören. Und auch noch mit Jenny. Wer hätte das gedacht? Er sicherlich nicht. „Überraschungen soll es ja immer wieder geben.“ Mehr wußte er nicht so ganz über sie weil er weniger mit Frauen beschäftigt gewesen war sondern mit seinen Studium & Jessica. Alles andere hatte er so nebenbei mitbekommen oder wenn er mit seinen Freunden mal zusammengewesen war.

Sein Zimmer war eben ordentlich da konnte Sam nichts für. Es war eben sein Charakter. Und zweitens hatte er genug von unordentlichen & unsauberen Motelzimmern wo der Dreck schon starrte. Da mußte es in seinen Zimmer nicht auch so sein. „Besser so als wenn ich wie du wäre“, scherzte Sam und nickte. „Schlaf gut. Und wir werden uns was überlegen was deine Klamotten in Atlanta betrifft.“ Und verließ das Zimmer um dann zurück in die Küche zu gehen.

Dort saß Dean immer noch auf der gleichen Stelle und wirkte als hätte er ein Magenproblem. So sah er immer aus wenn er etwas ausspucken sollte und es ihm schwerfiel. Sam jedoch erwartete das Dean alles sagte und nichts verschwieg. Und das tat er nicht. Er redete und legte alles offen. Scheinbar konnte er nicht einmal mehr aufhören. Bis er dann endete. Sam hatte zugehört und im Grunde hatte er Dean schon längst verziehen doch andererseits mußte er ihm irgendwie begreiflich machen das er das nicht immer machen konnte. Eine Lektion bräuchte Dean sicherlich nur Sam dachte darüber nach. Im Grunde froh das der Leitwolf wieder die Leitung übernehmen wollte. Jedoch irgendetwas mußte getan werden damit Dean verstand das ihre dauernden Entscheidungen immer wieder zu einem schlechten Ergebnis führten.

„Ich verstehe dich sehr gut und glaub mir ich weiß wie das ist wenn man von Dämonenblut abhängig ist nur in deinen Fall hätte es zum Tod geführt. Hast du darüber mal nachgedacht?“ In Sam´s Blut war seit der Kindheit Dämonenblutanteile und die würden auch nicht verschwinden bis zum Tod. Genau deshalb würde Sam auch nicht sterben sollte er über einen längeren Zeitraum Dämonenblut zu sich nehmen. Im Gegensatz zu normalen Personen. Sein Blick blieb auf Dean haften. Hoffte das sein älterer Bruder wirklich mal darüber nachgedacht hatte auch wenn er weniger daran glaubte. Wenn Dean etwas tat dann richtig nur um dann in einer Tinte zu stecken. Das er sich selbst daraus befreit hatte war im Grunde dann schon ein Wunder. „Du weißt genau wie Crowley ist. Selbst wenn er schwach wirkt ist er noch gefährlicher als eine Schlange. Wir beide und auch Cas wissen das er immer mehrere Eisen im Feuer hat. Hättest du auf mich gewartet hätte ich dir helfen können.“ Und ja er war immer noch sauer auf Dean wegen Gadreel. Das sich Dean über die Entscheidung seines Bruders hinweggesetzt hatte und einfach aus Egoismus gehandelt hatte weil er nicht alleine sein konnte. „Was Gadreel betrifft eigentlich sollte ich wütend auf dich sein und ein bißchen bin ich es immer noch gerade weil du mich auch in Stich gelassen hast als mich Charlie & ein Antichrist retten mußten nur weil du dich irgendwo verkrochen hast.“ Sam zügelte seine Wut und seine Enttäuschung schließlich hatte sich Dean ja entschuldig doch das machte nur teilweise etwas gut. „Und ich werde es nicht vergessen das verstehst du hoffentlich. Dennoch wir sind Familie und ich bin froh das du wieder da bist damit wir gemeinsam mit Charlie, Cas, Luna und anderen die Welt retten können....“ Bei den ganzen Problemen die da lauerten wie Engel auf der Erde und Dämonen die fast ebenfalls an der Grenze zum Bürgerkrieg standen. Nachdenklich starrte Sam auf seine Hände um dann wieder zu Dean zu sehen. „Wir müssen trotzdem eine Lösung finden. Wir können nicht immer uns gegenseitig retten nur weil wir es nicht anders können. Weil wir nicht alleine sein wollen oder aus welchen Gründen auch immer. Wir sollten nicht mehr nach unseren Herzen gehen sondern mehr nach unseren Verstand. Entscheiden was das richtige ist und dann uns daran halten.“ Wenn sie dauernd nach ihren Herzen gingen würde alles immer schlimmer werden bis es zum großen Knall kam. Ob Sam oder Dean sich daran halten würden war eine andere Frage. Wahrscheinlich eher weniger. Trotzdem hatte es Sam ansprechen wollen und hoffte Dean verstand es.
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Dean Winchester
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Dämon
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   29.09.16 5:44

Es fühlte sich ein wenig so an, wie als wenn ein Schmerz abklingen würde. Dieses Gefühl, wenn man sich verbrannt hatte und der Schmerz unter kühlem Wasser langsam nachließ. Ungefähr so war es mit der Last dieser Dinge die in mir umher kreisten und sich so schwer wie Tonnenweise Steine machten. Es war wirklich schwer mich zu öffnen, doch auf eine seltsame Art und Weise fühlte es sich gut an Sammy die komplette Wahrheit erzählen zu können. Immerhin hatte er diese verdient.
Während Sam auf das Dämonenblut einging blickte ich nur auf den Tisch und nickte immer wieder. "Ja, mir war bewusst das es mich getötet hätte. Deshalb habe ich die Reißleine gezogen.." Natürlich war er auch immer noch dezent gekränkt das ich nicht warten wollte um mir von ihm helfen zu lassen, sondern lieber einen gefährlicheren Weg wählte, den ich allein durchzog und nur mit Biegen und Brechen überlebt hatte. "Wie gesagt, es ist vieles so gelaufen wie es wohl besser nicht gelaufen wäre. Aber ich kann nichts davon verändern.." Was geschehen war, war nun mal geschehen. Da konnte nicht mal Dean Winchester mehr etwas unternehmen.

Auch das Thema Gadreel war bei Sam noch immer ein glühendes Eisen. Verständlich wie ich fand, wäre ich in seiner Haut gewesen wäre ich genau so angepisst darüber. Ich wusste das es falsch von mir gewesen war gegen seinen Willen zu entscheiden das er weiter leben sollte, nur weil ich nicht allein sein konnte oder wollte. Ja, er hatte Recht. Ich wollte nicht ohne Sam weiter machen. Ich könnte nicht ohne ihn weiter machen. Das war das große Problem zwischen uns: Wir zogen den Kopf des anderen aus der Schlinge, nur um selbst in die Bärenfalle zu treten. Einer von uns beiden war immer mit einem Bein in der Hölle oder zumindest beim Tod in der Warteschlange. Wir konnten beide nicht allein sein, vieles stellten wir hinter unsere eigenen Wünsche an. Das war falsch. Das wusste ich, das wusste ebenso Sam. Also nickte ich bei seinen Worten einfach nur stumm. Kurz darauf lachte ich leise. "Du weißt genau das das nicht klappen wird.. Wir müssen einfach versuchen unseren Kopf mal nicht gleich bereitwillig in die nächste Schlinge zu stecken." Vielleicht wäre das ein Anfang gewesen. Zumal es nicht nur uns betraf, sondern mittlerweile auch unsere Freunde. Ich würde Charlie oder Cas in diesem Krieg nie allein lassen wollen, und das würde ich auch nie.

"Ich bin froh das du mir verzeihen kannst.. Ich hätte es nie verkraften können meinen einzigen Bruder zu verlieren." leicht lächelnd fuhr ich mir wieder durchs kratzige Gesicht, spürte erneut einen Haufen an Ballast abfallen. "Ich wäre dafür, das wir uns bald darum kümmern die Höllentore zu schließen und uns um die Amok laufenden Engel zu kümmern. Mit Charlie und den anderen sollten wir eine ziemlich gute Einheit bilden." hab ich ernst zu Wort und schaute Sam an. Ich hatte vor die Vergangenheit ruhen zu lassen, so weit wie es mir möglich war. Wir mussten uns um die Zukunft kümmern, um das Hier und Jetzt. Denn es gab genug Baustellen die nur darauf warteten abgeschlossen zu werden.
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Sam Winchester
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Jäger
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   29.09.16 19:54

Na ob das Sam ihm so glauben wollte war eine andere Frage da er Dean zu gut kannte. Der zog die Reißleine eher fast wenn es zu spät war und auch nur dann wenn man ihm den Kopf zurechtrückte. Da fragte sich Sam wer das getan haben könnte. Wenigstens hatte Sam´s Blut Dean geholfen und nun war Dean absolut clean. Bereit sich ins Abenteuer zu stürzen. „Das stimmt und es hat keinen Sinn wenn wir uns die Köpfe deswegen einschlagen“, stimmte Sam absolut zu dennoch war er ja immer noch sauer wegen Gadreel was ihn davon aber nicht abhalten würde mit Dean zu arbeiten. Mit seinem Bruder der zwar so manche schlimme Macke hatte dennoch der beste Bruder sein konnte den man bekommen konnte. Auch wenn das Geglucke an manchen Tagen wirklich nervig sein konnte. Da wünschte man sich dann praktisch das sich Dean jemanden suchte den er damit jeden Tag beglücken konnte.

So gesehen waren die Winchesters wirklich die Chaos-Könige hoch 10. Dicht gefolgt von ihrem Schutzengel. Dennoch es klang so als wollten beide das gleiche nämlich nicht noch mehr Chaos anrichten nur wie Dean schon erwähnte würde das natürlich nicht so gänzlich klappen weil sie beide genau wußten das sie immer wieder ihren Herzen folgen würden anstatt mal ihren Verstand einzuschalten. Dennoch gab es Hoffnung das Sam die richtige Art gewählt hatte damit sie wirklich mal versuchten anders zu entscheiden als sonst immer. Problem war eben nur das jeder sie tot sehen wollte und die Welt sowieso mal wieder aus den Fugen geraten war. Und bei ihrem Glück kam da sicherlich noch einiges hinzu. Da traute man sich ja nicht einmal mehr einzuschlafen wenn man daran denken mochte doch Sam würde nicht aufgeben. Und Dean sicherlich auch nicht. Sie hatten schon früher eine Lösung gefunden. Dieses Mal würden sie auch eine finden. Und darauf hoffen das alles nicht noch weiter kompliziert wurde. „Das wird klappen wenn wir beide darüber reden anstatt wie sonst immer gleich handeln“, war Sam der Meinung und man konnte nur hoffen das seine Wünsche in Erfüllung gingen.

„Du hättest mich nicht verloren. Wir hätten auch dann eine Lösung gefunden wenn wir getrennte Wege gegangen wären.“ Das hatten sie immer. Zwar hatten sie früher heftig gestritten, waren gegeneinander handgreiflich geworden und waren vielleicht auch mal getrennte Wege gegangen dennoch hatten sie immer einen Weg gefunden ihr Brüderband nicht aus den Augen zu verlieren auch wenn es manchmal so richtig heftig gewesen war. Sie konnten eben nicht ohneinander und außerdem waren sie älter als früher geworden. Vernünftiger auch wenn das Wort bei Dean scheinbar etwas länger brauchte. „Adam ist da auch noch und ich möchte nicht wissen wie es ihm da unten bei Lucifer & Michael geht“, murmelte Sam der ihren Halbbruder sicherlich nicht vergessen hatte sowie Dean. Gerade weil sie beide da unten eine kurze Zeit miteinander verbracht hatten bis Sam wieder auf die Erde zurückgekehrt war. Doch Adam war da immer noch unten. Wahrscheinlich so schlimm zugerichtet das er nicht einmal er selbst wäre. Das einzige was man hoffen konnte war das Adam´s Seele tot war oder irgendwie anderweitig nichts mehr mitbekam. Das wäre eine Gnade für Adam auch wenn Sam weniger daran glaubte. Wenigstens hatte Dean endlich den Leitwolf wieder zu geben. Wahrscheinlich hätte Sam ihm diese Stelle auch lieber freiwillig abgegeben. Er war mehr der Typ im Hintergrund als derjenige der den Leitwolf gab. „Das sollten wir so bald wie möglich mit allen bereden.“ Die Hölle schließen wäre eine gute Lösung. Problem war nur wenn Sam das ganze noch einmal machen würde wäre er tot oder mußte er nur einen Dämon heilen damit die Hölle sich schloß? Eine Frage die sich ihm wirklich stellte. „Ich wünschte wir hätten Kevin hier oder einen anderen Prophenten...“ Und auch hier ergab sich das Problem das die beiden Tafeln leider nicht mehr in ihrem Besitz waren. Dafür hatten sie aber die Leivathanen-Tafel. Gab es eigentlich noch andere Tafeln? Oder gar Texte die sich hier in den Bunker befanden die sie noch nicht gefunden hatten? Da wurde einen wirklich ganz schwindelig bei dem ganzen. Luna & Charlie hatten sich hier umgesehen. Die beiden konnte man ja später mal fragen.

Und Andy war da ja auch nocht. Wie konnten sie ihn da heraushalten? Gar nicht. Dennoch würde Sam versuchen seinen besten Freund so gut es ging einiges beizubringen damit er beim nächsten Mal in keine weitere Schwierigkeiten geriet. Nur glaubte Sam da nicht so ganz daran. "Und wir müssen Andy etwas beibringen aber aus den ganzen anderen Mist heraushalten. Ich möchte nicht das er noch mehr mitbekommt als jetzt schon", wandte Sam sorgenvoll ein und ihm fiel auch Chance ein. Die Frage war nur ob dieser noch lebte oder tot war.
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Dean Winchester
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Dämon
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   29.09.16 20:39

Sam und Dean Winchester: Die Meister des Chaos und der Verwüstung. Der Titel war uns wirklich immer wieder gerecht geworden, wenn auch ungewollt. Von der einen Katastrophe stolperten wir in die andere. Normale Menschen wurden gekündigt, vergaßen eine Blume zu gießen oder den Müll raus zu bringen. Bei uns allerdings ging es immer um die Apokalypse de gesamten Welt. Kleine Unterschiede, die jedoch viel ausmachten.
Mir war bewusst das wir uns als Familie zusammen reißen müssten. Auch ich müsste mich am Riemen reißen und daran arbeiten das in Zukunft das Zusammenleben und das Arbeiten besser funktionierte. Ich musste mehr mit Sam sprechen statt zu handeln, musste einfach diesen inneren Schweinehund überwinden der meine Worte verschluckte und lieber alleine die Dinge regelte. Ich würde mich nie ganz verändern, dazu war zu viel geschehen. Doch ich wusste das ich Sam zumindestens entgegen kommen musste.

"Unsere Liste an Feinden wird nicht kleiner.. Eher im Gegenteil. Die Hälfte der Welt und alles darüber hinaus will uns tot sehen.. Aber wir schaffen das. Zusammen. Wir schaffen die unglaublichsten Dinge immer." So war es, und so würde es immer bleiben. Keine Macht dieser Welt würde sich jemals über das Band zu meinem Bruder stellen. Nicht einmal die Hölle konnte dieses Band zerbrechen. Kein Dämon, kein Engel. Ich atmete tief durch und vergrub das Gesicht kurz in meiner Hand, ehe der Blick zurück zu Sam glitt. "Das ist es, was ich nicht will. Getrennte Wege. Ohne dich will ich nicht diese Welt verbessern oder retten, Sam." Schwere Worte die mir alles andere als leicht fielen, doch es war die einzige Wahrheit die Sam verdient hatte. Schon immer gab es nur ihn und mich, wir hatten schon so vieles erlebt. Allein würde ich unter gehen.

Adam.. Ja, Adam war da. Und Adam war verloren. Er war tot, vermutlich noch immer bei Lucifer und Michael. Ich hatte versucht ihn zu retten, ich hatte es wirklich versucht. Doch ich konnte ihm nicht helfen. Es war meine Schuld das Adam all das durchmachen musste. Nur weil ich nicht Ja sagte haben die Engel ihn geholt und als Köder genutzt, ihn in diese Hölle geworfen. Er verdiente das alles nicht.. Immerhin hatte er das Leben was Sam immer wollte, ein Leben mit Vater und ohne Monster. Dad war mit Adam beim Baseball und hat die Sachen gemacht die normale Kinder machten. Mir brachte er das schießen bei und wie man sich gegen Monster wehrte.. Ich sollte an seiner stelle in dieser Hölle sitzen. "Ja, Adam.." brachte ich nur hervor und schluckte die aufkommenden Gedanken runter. Da war er wieder: Der Dean Winchester der diese Miene ohne Emotionen aufsetzte. Der immer wieder sagte das es ihm gut ging obwohl es in ihm ein Schlachtfeld war. Sam schien zu glauben das ich Adam vergessen hatte.. Aber nein. Das tat ich nicht. Er war Familie, und ich hatte es nicht geschafft ihm zu helfen. Es war meine Schuld.

"Andrew ist da ausgerechnet an einen Dämon geraten der nicht gerade dumm und unwichtig ist.." murmelte ich und fuhr wieder durch meinen Dreitagebart. "Wir sollten ihm ein paar Tricks zeigen, ohne zu viel zu zeigen. Für den Fall der Fälle. Vielleicht ein bisschen in Monsterkunde unterrichten, aber auf keinen Fall irgendetwas verraten. Desto weniger er weiß, desto weniger ist er in Gefahr wenn es drauf ankommt."
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Sam Winchester
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Jäger
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   30.09.16 15:48


Das stimmte leider. Die Liste ihrer Feinde war wirklich nicht klein auch wenn sich die großen Fische wie die Engel & Dämonen sich an die erste Stelle drängelten. Wobei es schon fast verwunderlich war das diese beiden Gruppen sich im Moment eher um sich selbst kümmerten als um die beiden Brüder und Freunde. Na gut abgesehen jetzt von dem was Crowley mit Dean vorgehabt hatte. Ansonsten war alles ruhig. Irgendwie einfach zu ruhig für Sam´s Geschmack. Was planten beide Gruppen und wie würde alles am Ende aussehen? Da bekam man wirklich das Gefühl das man am liebsten alles hinschmeißen wollte um dann andere das ganze machen zu lassen. Was nie geschehen würde dazu war Sam schon zu lange wieder Jäger und war so darauf fixiert das ihn höchstens der endgültige Tod aufhalten würde. „Nur ist es mir zu ruhig was unsere beiden Hauptgruppen von Feinden betrifft“, wandte Sam ein und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ja nur mit unheimlichen Glück“, erwiderte Sam und dachte nach ehe dann Dean sich wieder ins Gespräch brachte. Und wieder kam der leichte Egoismuß durch den Dean wohl nie ablegen würde egal wie alt er werden würde. Was bei ihnen sicherlich nicht alt sein würde obwohl es schon ein Wunder war das sie die 30 Jahre schon überschritten hatten. Auch nur mit purem Glück. Am liebsten hätte Sam ihn mal den Kopf geradegerückt damit Dean von seinen Egoismus mal runterkam doch das würde sowieso nicht geschehen. Und zweitens Dean war ein Bruder von den man nur träumen konnte. Der sich aufopferte und beschützte. Den wollte man wirklich nicht austauschen außer wenn er wieder mal Anfälle von Egoismus, Gluckenhaftigkeit oder diesen Anfall von `Ich stürze mich dann mal alleine in die Gefahr` hatte. Und selbst da würde Sam ihn nicht tauschen wollen auch wenn er manchmal darüber nachdachte. Familie eben. Es hätte auch schlimmer kommen können. Das Dean solche Worte natürlich schwerfielen war klar. Er trug nie sein Herz auf der Zunge. „Ich weiß das du so denkst und ich denke gleichfalls so nur sollten wir beide wirklich uns daran halten was ich eben erwähnt hatte.“ Was nicht hieß das Sam Gadreel vergessen hatte. Nur war er gerade weniger Thema weil sie miteinander ein ehrliches Gespräch führten.

Ein bißchen schien sich Dean an ihren gemeinsamen Halbbruder zu erinnern. Er gehörte auch zur Familie und sie hatten ihn in Stich gelassen. Problem war nur das man eben nicht einfach so in den Käfig kam um jemanden zu retten der evtl. schon tot war oder eben nicht ganz bei Verstand. Ja gut sie hatten die Ringe der Reiter um den Käfig zu öffnen doch hineinspringen oder ähnliches hatte keiner von ihnen vor. Und zweitens was würde passieren wenn der Käfig auf solche Weise geöffnet wurde? Was kam heraus? Das war ein Gedanke der Sam umging doch schnell wieder verdrängte. Es gab keine Lösung um Adam da herauszuholen und ihn ein gutes Leben zu ermöglichen. Glücklicherweise hatte Sam die Ringe gut versteckt so das nichts damit passieren konnte. Das Dean sich die Schuld gab offenbarte sein Bruder nicht doch Sam konnte sich das auch so denken. Dazu kannte er ihn zu gut. Nur die Schuldgefühle nehmen konnte er ihm die nicht.

Jedenfalls blieb es kurz bei der Erwähnung von Adam um dann gleich zu Andy zu wechseln. Er schüttelte den Kopf wobei Sam wieder ein paar Haarsträhnen hinter sein Ohr klemmte. „Meg hat außerdem erwähnt das sie wisse wie man Abaddon los wird nur weiter hat sie da nichts mehr zugesagt. Und Andy möchte ich nicht weiter reinziehen. Etwas wissen über Dämonen und wie man sie fernhält würde reichen. Er soll ja nicht gleich zum Jäger werden.“ Das würde Sam nicht zulassen. Da würde er sich auf die Hinterbeine stellen.
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Dean Winchester
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Dämon
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   04.10.16 6:54

Mit einem nachdenklichen Nicken bestätigte ich seinen Gedanken. Es war wirklich zu ruhig für normale Verhältnisse. Kleine Pausen gab es zwar immer mal wieder, doch in der letzten Zeit blieb es einfach zu ruhig auf diesem Gewässer. Auch con CrowleysSeite aus, nachdem was war. Sein Spielzeug war ihm davon gelaufen und er hatte bisher nicht einmal versucht es sich wieder zu holen. Vielleicht hatte er Felicia nun endlich auf seiner Seite? Wenn sie überhaupt noch lebte.. Vielleicht würde ich meine Fühler einmal in diese Richtung ausstrecken und zumindest nachfragen ob sie noch lebte oder die Zuneigung zu dem Dämon ihr schon das Leben gekostet hatte..
Doch auch die Engel waren mir persönlich viel zu ruhig. Midnight war ein anderes Thema, doch diesen zählte ich einfach nicht zu dem allgemeinen Himmelsgeschehen. "Das stimmt. Es gefällt mir gar nicht, das es so ruhig ist. Ich weiß lieber was meine Feinde so tun.. Vielleicht planen beide Seiten etwas?" Verwunderlich wäre das nicht, immerhin hatten wir auf beiden Seiten große Feinde. Als Winchester machte man sich nun mal nicht unbedingt Freunde, egal was man tat.

Das Thema wie wir uns verhalten solltten falls mal wieder einer von uns in Gefahr war hatte ich für mich schon beendet. Ich konnte nicht jetzt schon festlegen das bei der nächsten katastrophe gewisse Dinge genau so geschehen würden. Ich handelte meistens spontan und unvorhersehbar, ich konnte solche Dinge einfach nicht festlegen. Wie ich mich verhalten würde sollte sich dann zeigen, wenn es wieder soweit sein würde. Ich hoffte jedoch das eine solche Situation auf sich warten lassen würde, vielleicht nie wieder kommen würde. Ein ziemlich naives Denken, dich selbst Dean Winchester konnte manchmal träumen. Wenn auch heimlich und ganz tief in der dunkelsten Ecke meiner Selbst.

Andy sollte nicht zu viel wissen und erstrecht nicht zu viel gezeigt bekommen. Er war zwar unglücklich an diesen Dämon geraten, doch auch ich wollte nicht das noch ein unbeteiligter Mensch in diese Sache rutschte. Vor allem nicht durch die Winchesters, das wäre sein Todesurteil in diesem Krieg der Welten gewesen. "Ja, vielleicht sollte er einfach nur wissen wie man sie von sich fernhält. Ein paar Zeichen. Und falls das nicht klappt zumindest wie man überlebt. Das reicht, mehr werde ich ihm nicht zeigen." stellte ich klar fest. Ich wollte einem harmlosen, scheinbar netten Menschen helfen und keinen neuen Krieger ausbilden. Ich würde genug zu tun haben wenn ich Castiel und Charlie noch so einiges zeigen müsste.
Das Thema mit Meg und Abbadon brannte mir in den Gedanken und ließ einfach nicht locker. Wenn Meg wirklich wusste wie man diese Rothaarige Schlange vernichten könnte.. Würde man Meg irgendwie dazu bringen dieses Wissen zu verraten? Wir waren nicht gerade gute Freunde wenn man es genau nehmen wollte, daher war die Annahme das sie ausgerechnet uns helfen würde eher unmöglich. "Sie weiß es, also gibt es doch einen Weg dieses Miststück loszuwerden. Wir können weiter rätseln wie, oder wir finden einen Weg das Meg uns hilft. Ich bezweifel zwar das sie sich freut wenn ihre Lieblingsjäger Kontakt zu ihr aufnehmen, aber.. Was bleibt und anderes übrig?" Wieder fuhr ich mir durch mein Haar und seufzte. Wenn man ein Problem aus den Weg schaffte bauten sich ein paar Meter weiter gleich Zwei neue auf. Es war ein Teufelskreis und würde es wohl immer bleiben.
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Sam Winchester
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Jäger
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BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   08.10.16 15:13

(wollen wir das beenden?)

Sam gefiel es genauso wenig wie Dean und sie konnten entweder rumrätseln oder sich um die Dinge kümmern wobei die Jagd doch mehr eine gute Ablenkung wäre anstatt sich den Kopf zu zerbrechen. „Das vermute ich eher das beide Seiten etwas planen.“ Dennoch sie konnten wirklich nur eines tun nämlich so lange etwas anderes tun. Wie z.B. Andy zu unterrichten damit er nicht in weitere Schwierigkeiten geriet. Auch wenn es nur wenig wäre. Hauptsache er wußte wie man sich Dämonen vom Hals hielt. „Das wäre auch besser wenn es so wäre. Ich möchte nicht das er plötzlich zum Jäger mutiert oder ähnliches. Er ist mein bester Freund und ich möchte ungern das er das gleiche Leben lebt wie ich.“ Mit allen was dazugehörte. Es würde Sam nicht freuen und genau deswegen würde er es verhindern. So gut er konnte.

Dean wollte unbedingt mit Meg Kontakt? Sam schüttelte einfach nur den Kopf. „Vielleicht lügt sie auch einfach nur. Ich traue ihr noch weniger als Crowley. Auch wenn sie eine gute Spielerin ist und gegen Crowley. Dennoch ist sie immer noch ein Schoßhund von Lucifer. Halten wir sie einfach raus. Und hoffen das Cas ihr nicht auch noch begegnet.“ Andererseits konnte man das nie wissen das sich Meg das entgehen ließ. Das mit den Hürden war auch Sam bekannt und am liebsten hätte er Dean vorgeschlagen das doch mal andere die Welt retten sollten doch das war nicht Sam´s Art. Entweder gingen sie gemeinsam unter während sie ihr bestes gaben oder sie überlebten das ganze um dann in noch mehr Chaos zu geraten. Ein Dazwischen gab es selten.
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Dean Winchester
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Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Good old times (beendet)   10.10.16 20:02

(Ich jedenfalls bin raus, Andy kann ja wieder dazu stoßen. Ansonsten kannst du natürlich auch beenden. Smile )

Ich seufzte und lachte ein wenig abfällig. Wir standen nicht zum ersten mal vor dem "Ende der Welt", wenn es auch nur unseres gewesen war. "Vermutlich bleibt uns nicht anderes übrig als so weiter zu machen wie immer. Monster suchen, die jagen und töten. Menschen helfen. Beide Seiten im Auge behalten, und abwarten bis sie etwas tun. Wer weiß wie lange diese Ruhe anhält.. Vielleicht sollten wir die Ruhe vor dem Sturm einfach nutzen." Wir wussten nicht was danach geschehen würde, also sollten wir wohl wirklich jede Möglichkeit nutzen. "Nein, er wird keiner. Dafür sorgen wir." Andy würde kein Jäger werden. Ich hatte schon bei so einigen Menschen versagt, die ich beschützen wollte, denen ich versprochen habe auf sie aufzupassen. So viele Menschen verloren, die mir vertraut hatten. Andy hatte ich zwar nichts versprochen oder eine Bindung zu ihm, doch Sam mochte ihn und das genügte mir um dieses Leben nicht von Dämonen und Engeln zerstören zu lassen.

"Ja, vielleicht tut sie das. Dämonen lügen doch immer, so lange es ihnen den verdammten Arsch rettet.." Meg war einer von den besonders guten Lügnern. Es wäre nicht das erste mal das man auf ihre Tricks rein fällt. "Aber wir sollten das im Auge behalten. Wenn sie doch nicht lügt.. Es wäre einfach eine Chance." Lucifer hin oder her, erst einmal waren die Probleme die present waren im Vordergrund. Lucifer wäre natürlich eine neue Dimension von problemen, doch so lange nicht im Raum stand das er zur Gefahr werden könnte wollte ich keine Möglichkeit außer Acht lassen.

"Okay. Ich bin froh das geklärt zu haben, Sammy." Wieder glitt meine Hand durch mein Gesicht, wobei ich mich diesmal langsam erhob und mich dabei am Tisch abstützte. "Ich werde mich wieder zurück ziehen.. Ein wenig .. Erholen, schätze ich. Immerhin haben wir wohl bald wieder zu tun. Außerdem musst du dich um deinen Gast kümmern. Nicht, das er doch noch zu Dämonen wechselt weil die gastfreundlicher sind." Ich grinste breit, klopfte ihm leicht auf die Schulter und verließ die Küche, lief zurück in mein Zimmer und legte mich auf mein Bett, um noch ein wenig zu schlafen.
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