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 Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)

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AutorNachricht
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   20.09.16 19:15

Swimming as a drunk men is not a good idea
30 Juli 2013
Lebanon
Cas, Lu und April?

Was er gestern noch getan hatte wußte er. Den Sex mit Meg bereute er nicht, er war froh das sie es gewesen war mit der er geschlafen hatte anstatt mit einer Frau die ihn für seine Unerfahrenheit ausgelacht hätte, eher den Alkohol. Worunter er heute noch litt. Sein Kopf schmerzte und ihm war schlecht. Diese Anzeichen kannte er noch als er ein Engel gewesen war doch da hatte es einen ganzen Schnappsladen gebraucht bis er mehr als volltrunken war. Als Mensch ertrug er ziemlich wenig und nein er beschloß keinen Alkohol mehr zu trinken. Das war das erste und das letzte Mal für ihn gewesen. Nachdem er mehrmals sich übergeben hatte und glücklicherweise die Kopfschmerztabletten bekommen hatte von einen der Brüder war es ihm besser gegangen so das er mit April, nachdem er sich frisch gemacht und umgezogen hatte, ins Schwimmbad eingeladen hatte.

Da das Wetter immer noch recht warm war hatte das Schwimmbad das Freibad geöffnet. Deswegen saß Castiel in Badehose, die er sich von Sam geliehen hatte, auf den Handtuch und rieb sich die Stirn. Wenigstens ging es ihm einigermaßen besser auch wenn er sich nicht ganz traute ins Wasser zu gehen. Wo April gerade war wußte er nicht. Hoffte jedoch ihr war nichts passiert. Sie war noch unschuldiger als er was die Menschheit anging obwohl sie sich wohl gut eingelebt hatte. Aufmerksam sah er sich um.


Zuletzt von Castiel am 30.09.16 16:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lusia Feligen
Mensch
Anmeldedatum : 10.09.16
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   20.09.16 20:13

Es war jetzt etwas über eine Woche her seit sie Balthazar wieder über den Weg gelaufen ist. Im Grunde hätte es sie nicht wundern sollen, dass man ihn ausgerechnet in einer Bar antraf. Aber die Neuigkeiten, die er gehabt hatte und die Gründe weshalb er solange wie vom Erdboden verschluckt gewesen war, waren weniger erfreulich gewesen. Sie verstand immer noch nicht alles. Aber das musste Lusia zum Glück auch nicht. Das waren Dinge, die ein Mensch eh nicht ändern könnte. Das mussten die da oben mit sich selber ausmachen. Nicht, dass dieser Gedanke der Diebin ein gutes Gefühl gab. Eher im Gegenteil. Aber sie hatte auch versprochen, dass sie nach seinem kleinen Bruder suchen würde und diesem helfen würde, weil dieser jetzt ein Mensch war und der Ältere offenbar dachte, dass das Probleme nach sich zog.

Die Rothaarige betrachtete den Zettel erneut. Darauf war der Ort an dem er sich vermutlich noch aufhielt, eine Beschreibung und ein paar andere Informationen. Es hatte ihren Chef erstaunt, dass sie so kurzfristig Urlaub eingeplant hatte. Sie hatte das mit familiären Gründen erklärt. Allerdings war es nicht ihre Familie, die da verrückt spielte. Aber das musste ja niemand wissen. Nachdem sie zwei Tage lang sämtliche Bars abgeklappert hatte und nicht fündig geworden war, beschloss sie sich bei einem solchen Wetter auch eine kleine Pause zu gönnen. Gut, sie war nicht ausschließlich in Bars gewesen. Denn wenn Castiel wirklich das Gegenteil seines Bruders war, dann müsste sie wohl eher in staubigen Museen suchen oder im Buchladen oder wo auch immer. Aber sie hatte ja noch ein paar Tage Zeit um das alles herauszufinden. Lusia hatte vor ihrem Aufbruch eine Liste mit Orten und Dingen, die es in Lebanon gab, notiert. Einfach um ein paar Anhaltspunkte zu bekommen. Ein Schwimmbad war auch dabei gewesen - sehr zu ihrem Gefallen. Für so etwas hatte sie im Normalfall einfach zu wenig Zeit.

Als sie im grünen Bikini durch die Sonne lief, fragte sie sich ob das so gut war. Immerhin vertrug sich ihre sommersprossige, blasse Haut nicht wirklich gut mit zu viel Sonne. Von blass zu rot und von rot zurück zu blass. Aber darüber konnte sie sich ärgern, wenn sie am Abend wieder das Gefühl hatte, dass ihre Haut brennen würde. Sie schwamm eine Bahn, kletterte aus dem Wasser und ihr Blick fiel auf einen dunkelhaarigen Mann, der etwas merkwürdig wirkte - woher sollte sie auch wissen, dass er verkatert war? - und der Beschreibung zum Verwechseln ähnlich sah. Erstaunlich blaue Augen, wie sie fand. Aber vielleicht irrte sie sich auch. Das würde sie wohl durch Beobachtung herausfinden müssen. Sie suchte sich einen Platz in der Nähe und beobachtete ihn. Wenn er aufschauen würde, dann würde sie ja irgendwie versuchen können mehr herauszufinden. Nicht, dass sie nicht genug Selbstbewusstsein hatte, aber es wäre doch ziemlich peinlich aufgeregt die falschen Leute anzuquatschen. Das war ihr gestern und vorgestern schon passiert. Zwar hatte sie keine Namen genannt, aber es wurde schon immer nach wenigen Minuten klar, dass es definitiv nicht der Ex-Engel sein konnte. Es war verdammt warm, aber von den schattigen Plätzen aus, hatte sie nun einmal keine gute Sicht auf ihr Zielobjekt. Als er dann aufsah, legte sie den Kopf schief. Bist du es oder bist du es nicht?, fragte sie sich während sie angestrengt weiter starrte. Als sein Blick in ihre Nähe kam, sah sie weiter fragend zu ihm und formte lautlos mit den Lippen. "Castiel?"
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Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   21.09.16 17:21

Die Sonne schien wirklich sehr warm und Castiel´s Haut wurde etwas braun davon während er auf den Handtuch saß. Sein Kopf schmerzte sachte vor sich hin aber wenigstens ging es ihm etwas besser. Dennoch hatte er sicherlich einen Alkoholpegel der nicht gerade niedrig war obwohl er vorhin etwas geschlafen hatte. Zusammen mit April hier zu sein war weitaus anders als wenn er mit Meg hier gewesen wäre. Die beiden Frauen/Wesen waren zwei unterschiedliche Wesen eben wie Tag & Nacht. Und mit beiden fühlte er sich wohl. Genau deswegen war er heute mit April hier obwohl sie wohl etwas sauer war da er eine Seele aus dem Fegefeuer herausgeholt hatte. Das sie mit ihm hierher gegangen war freute ihn. Zwar war sie weitaus weiter was das Verstehen von Menschsein anging als er dennoch machte er sich Sorgen um sie.

Er rieb sich die erneut die Stirn und beschloß sich nach April umzusehen. Castiel stand auf und bemerkte erst jetzt das ihn jemand ansah. Solche Blicke an sich kannte er schon, da war diese Fremde nicht die einzige die ihn so seltsam ansah denn es hatte schon früher viele Frauen gegeben die ihn irgendwie ansahen als wollten sie etwas von ihm, und wollte es ignorieren so wie er das immer machte. Doch als er bemerkte das sie etwas lautlos sagte das so aussah als würde es sein Name sein war er sofort in Alarmstellung. War sie ein Engel? Dämon? Anderes Wesen? Und er hatte keine Waffe bei sich. Und wenn sie ein Engel war wie hatte sie ihn gefunden? Seinen seelischen Schmerz hatte er so gut es ging gedämpft auch wenn es schwierig war. Das Tattoo hatte ihn doch geschützt eben so gut es ging. Im Grunde hätten sie ihn nicht finden können. Oder war es eine seiner Schwestern die Hilfe brauchte? Castiel fühlte sich entzweigerissen. Vorsicht oder eher nicht? Er beschloß einfach in ihre Richtung zu gehen. Sein Helfersyndrom schlug wieder zu.

Die wenigen Schritte waren schnell überwunden. „Kann ich dir helfen?“, fragte er die fremde die er für eine seiner Schwestern hielt und ging auf die Knie damit er auf gleicher Höhe mit ihr war.
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Lusia Feligen
Mensch
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   21.09.16 19:00

Überrascht stellte sie fest, dass er sie offenbar bemerkt hatte und sich auch angesprochen fühlte, denn er kam zu ihr rüber. Lusia legte den Kopf schief als er sich näherte. Das war also wirklich Castiel. Der schüchterne, kleine Bruder von Balthazar. Für einen schüchternen Engel oder Menschen, oder was auch immer, schien er sehr zielstrebig zu sein. Die Rothaarige konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Allerdings sah sie dann ein wenig verwundert drein, als er sich hinkniete und hob eine Augenbraue.  Dennoch lächelte sie dann. "Castiel, richtig?", fragte sie noch einmal um sich zu vergewissern, dass sie auch den Richtigen angelockt hatte. Sie klopfte neben sich auf die Bank. "Du musst nicht da unten knien." Dann fügte sie schmunzelnd an. "Balthazar hat mir zwar gesagt, dass du ein wenig speziell bist, aber im Dreck muss man sich vor mir wirklich nicht suhlen."

"Es war gar nicht so einfach dich zu finden.", redete sie dann munter weiter. "Am wenigsten hätte ich vermutlich hier mit dir gerechnet.", fügte die Diebin nachdenklich an. "Aber da du einmal hier bist, trifft sich das gut." Sie hielt kurz inne. "Keine Sorge ich bin nicht hier um dich einen Kopf kürzer zu machen. Eher im Gegenteil. Ich bin übrigens Lusia oder Lu, wie du magst." Die Rothaarige sah sich kurz verschwörerisch um. "Wie gesagt: Balthazar schickt mich. Er macht sich Sorgen um dich und ich soll nach dir sehen und dir ein paar Sachen ausrichten." Sie sah ihr Gegenüber ernst an und wartete seine Reaktion ab. Vielleicht glaubte er ihr auch nicht? Das konnte immerhin jeder behaupten, dass der Engel sie schickte. Man könnte damit vermutlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. "Falls du mir nicht glaubst. Er meinte, dass ich irgendeinen Stein erwähnen soll." Sie dachte kurz nach. "Lotus...? Nein, Lotosstein. Irgendso ein Ding eben." Lusia hatte keine Ahnung was es war und was es tat, aber das musste sie auch nicht.

Sie runzelte die Stirn. "Es geht mich zwar nichts an, aber gesund siehst du nicht gerade aus...", kommentierte sie Castiels Erscheinung bei näherem Betrachten. Dann wurde sie wieder ernster. "Keine Ahnung ob das hier ein geeigneter Ort für das ist, was ich dir zu sagen habe. Aber das liegt an dir. Ich störe doch nicht?" Immerhin hatte sie keine Ahnung ob der Dunkelhaarige nicht gerade irgendetwas Besseres zu tun hatte. Obwohl. Er saß ja nur da drüben herum. "Es ist wichtig.", fügte sie an.
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Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   22.09.16 15:36

Die Fremde wirkte ziemlich selbstbewußt doch Castiel glaubte im Moment das sie eine seiner Schwestern wäre die ihn um Hilfe bitten wollte. Und er würde ihr helfen auch wenn er im Grunde ja eigentlich vorsichtig sein sollte. Besser wäre es natürlich jedoch wenn es um seine Geschwister ging dann setzte bei ihm alles aus. Sein Helfersyndrom eben. „Ja der bin ich“, antwortete er ruhig wobei er sich kurz umsah um dann wieder zu ihr zu sehen. Oh...Etwas peinlich war das schon und so erhob er sich. Setzte sich neben sie.

„Bist du eine meine Schwestern?“, fragte er dann leise doch nach als sie sich mit ihren Namen vorstellte. Die Frage war jetzt nur ob das der Name ihrer Hülle war oder ob sie wirklich so hieß. Nur als sie dann Dinge erwähnte die nur er & sein älterer Bruder wußten runzelte er die Stirn. Lot´s Stein hatte er immer noch doch der war Zuhause. Gut untergebracht und versteckt in seinem Zimmer. Nicht das er in falsche Hände geriet. „Weswegen schickt dich Balthazar?“, fragte er leise nach und musterte sie noch einmal. Fragte sich wirklich ob sie seine SChwester war oder nicht. Es war schon vertrackt wenn man nicht mehr Fähigkeiten hatte. Und das Engelsradio war auch nicht gerade hilfreich.

April entdeckte er immer noch nicht. Wahrscheinlich genoß sie das ganze während er unter seinen Kater litt. „Wir können uns hier unterhalten da ich mit jemanden hier bin. Ich möchte sie nicht alleine lassen. Nur sollten wir uns leise unterhalten.“ Wäre besser auch wenn es ihm lieber wäre sie würden sich woanders befinden.
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Lusia Feligen
Mensch
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   23.09.16 18:34

"Gut.", grinste sie. Es wäre wirklich unangenehm gewesen, wenn er es nicht gewesen wäre und vermutlich sehr problematisch, wenn es einer seiner Brüder gewesen wäre. Aber diese Katastrophe würde zum Glück ausbleiben. Lusia sah ihn kurz irritiert an und schüttelte dann den Kopf. "Nein, ich bin keiner von euch. Ich gehöre zu den haarlosen Äffchen." , zwinkerte sie mit einem leisen Lachen. So hatte sie Balthazar damals bezeichnet und für die meisten Engel waren die Menschen offenbar auch nichts anderes. Abgesehen von praktischen Hüllen. Offenbar glaubte Castiel ihr, denn die Sache mit dem Stein schien ihm durchaus bekannt zu sein. Als er fragte, wurde sie etwas ernster. "Er hat mir erzählt, was passiert ist und dass du in Gefahr bist.", fing sie an. "Er selbst ist im Moment auch nicht gerade beliebt da oben und auch nicht gerade sicher.", fuhr sie fort und bedachte den Dunkelhaarigen mit einem nachdenklichen Blick. Immerhin hatte der andere versucht den anderen Engel zu töten. Das konnte sie sich fast nicht vorstellen, wenn sie Castiel so sah. Gut, so eine Hülle konnte sicherlich täuschen. "Er hat wohl etwas Wichtiges geklaut...", meinte sie und murmelte dann noch ein: "Mal wieder." Sie sah zu ihm. Immerhin wusste ihr Gegenüber ja nicht, dass sie den Engel erst auf den Geschmack des Stehlens gebracht hatte. "Aber das ist glaube ich das geringste Problem im Moment. Balthazar ist wohl wieder da oben und sucht nach einer Lösung um deine Gnade zu finden. Und einer Möglichkeit den ganzen Spuk zu beenden."

Sie redete während der ganzen Zeit recht leise, denn das war nun wirklich nichts, was andere hören sollten. Weder das gemeine Besuchervolk noch irgendwelche Wesen, die unter Umständen die Ohren spitzten. War die Begrüßung ziemlich locker und lustig gewesen, so war das Gespräch dann doch ziemlich ernst geworden. Die Rothaarige sah ein wenig traurig aus. Sie machte sich immerhin auch verdammt nochmal Sorgen. "Er hat dich wirklich gern.", meinte sie mit einem sanften Lächeln. "Das solltest du wissen und ich denke er wird eine Lösung finden." Sie wirkte nachdenklich. "Ich mache mir noch Sorgen wo das alles enden wird.", fügte sie leise an. Dann blickte sie wieder auf. "Ich soll dir helfen und werde es auch tun, wenn du Hilfe benötigst." Sie fuhr sich durchs Haar. "Ich weiß ja nicht, wie weit du dich bisher eingelebt hast und woran es dir mangelt." Lusia sah fragend zu ihm. Offenbar hatte er ja jemanden gefunden, wenn er mit jemanden hier war. Mit einer sie. Die Diebin unterdrückte ein leichtes Grinsen. Doch nicht so schüchtern..., kam es ihr in den Kopf.
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Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   23.09.16 20:03

Sie war ein Mensch? Nur wieso schickte Balthazar einen Menschen? Das war seltsam und nicht ganz üblich denn schließlich war Balthazar nicht gerade der Typ der Menschen sehr nah an sich heran ließ sondern mehr mit Distanz sie mochte. Verabscheuen tat er sie auch nicht gerade auch wenn er nicht viel von ihnen hielt. „Ich benutze den Begriff schon lange nicht mehr weil ich euch Menschen schätzen gelernt habe seit ich vor über 5 Jahren direkt in Kontakt mit Menschen hatte“, murmelte Castiel und erinnerte sich an die allerste Begegnung mit Dean der ihn gleich mit einen Messer direkt ins Herz begrüßt hatte. Oder eben die Begegnung mit Claire die er mit den Worten `Er sei nicht ihr Vater` direkt einen Dolchstoß versetzt hatte. Wie es dem Mädchen heute ging wußte er nicht genau außer eben das was ihm Balthazar kurz erzählt hatte. Das sie auf der Suche nach Castiel sei. Eigentlich sollte er sich schämen dafür das er die Familie Novak ziemlich auseinandergerissen hatte. Und tat es irgendwie auch. „Es geht mir gut und bis jetzt ist mir nichts mehr passiert was mit meinen Geschwistern zu tun hat. Dennoch danke.“ Und blieb weiterhin bei seinem fragenden und besorgen Gesichtsausdruck als sie erzählte was Balthazar da trieb. War sein Bruder verrückt geworden? Außerdem wer sagte denn das Castiel plötzlich wieder ein Engel sein wollte? Auch wenn er sich danach sehnte so manchesmal seine Fähigkeiten wiederzuhaben oder gar das was er an sich von früher vermißte, diesen Zusammenhalt z.B., dennoch hatte er sich wohl oder übel damit abgefunden ein Mensch zu sein. Und er machte sich ja nicht ganz so schlecht auch dank der Hilfe von den Brüdern oder eben Charlie & Luna. Ohne Hilfe wäre er sicherlich verloren gewesen und hätte mehr seelischen Schmerz erlitten als jetzt. „Ich weiß und Balthazar ist verrückt das er das tut. Ich habe es nicht von ihm verlangt. Er soll sich da nicht einmischen nicht das er gleichfalls als Mensch endet.“ Castiel war jetzt um so mehr besorgt das Balthazar sich wohl Metatron angeschlossen hatte und irgendeien verrückte Tour vorhatte. Oder wollte Balthazar nur auf der Seite der Sieger sein weil er wußte das die anderen Engel ihn umbringen würden? Opferte er deswegen Castiel und schob das nur vor? Da konnte Castiel nicht sicher sein denn sein bester Freund hatte sich verändert.

Die Sorgen machte sie sich nicht alleine sondern jetzt sorgte sich Castiel auch noch um Balthazar. „Wir sind Geschwister und beste Freunde. Wir sind uns näher im Alter als mit den anderen. Nur was du jetzt mir erzählt hast das macht mir jetzt wirklich Sorgen.“ Was sollte er nur machen? Das ging doch nicht. Wie konnte er seinen älteren Bruder davon abhalten so einen Mist zu bauen auch wenn der Stein schon in den Brunnen gefallen war? Er hatte wirklich keinen Plan. „Kannst du ihn eine SMS schicken oder ähnliches? Er soll es lassen sonst endet er wahrscheinlich entweder im Engelsgefängnis, tot oder als Mensch. Etwas was du sicherlich auch nicht möchtest oder?“ Irgendwie hatte Castiel das Gefühl das Lusia mehr für Balthazar bedeutete als sonst. Wissen konnte er das nicht weil er von Verliebtsein keine Ahnung hatte obwohl er wußte was Liebe war. Wie es sich anfühlte. „Danke für das Angebot nur ich glaube wir müssen jetzt Balthazar helfen anstatt mir.“ Castiel wußte echt nicht was er machen sollte. Wo er vorher einigermaßen im Frieden mit sich war, auch wenn er so einiges über den Engelsfunk gehört hatte, war es nun mit dem Frieden vorbei. Castiel wollte sich lieber nicht ausmalen was Metatron mit Balthazar anstellen würde sollte der das bekommen was er wollte. Ihre darauffolgenden Satz ließ ihn nachdenken. „Es geht mir gut. Ich habe Freunde die mir helfen wenn ich Fragen habe und einen Ort wo ich schlafen/essen und trinken kann.“ Hätte er das nicht gehabt hätte er sie sicherlich um Hilfe gebeten. So jedoch war alles gut. Bloß einen Job hatte er noch nicht. Den würde er sich irgendwie besorgen müssen auch wenn er davon keinen Plan hatte. "Balthazar muß dir sehr vertrauen wenn er dich zu mir schickt."
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Lusia Feligen
Mensch
Anmeldedatum : 10.09.16
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   23.09.16 21:18

Ihr Gegenüber schien etwas verwirrt über sie zu sein. Vor fünf Jahren?, dachte sie. Da waren sie sich auch begegnet. "Gut zu wissen, dass es tatsächlich ein paar von euch gibt, die so denken.", meinte sie dann. Bisher war sie nur Balthazar begegnet und Castiel zählte gerade auch nicht wirklich als Engel. Aber sie verstand nun die Worte ihres Freundes. Sein jüngerer Bruder schien wirklich auch zu der angenehmeren Sorte zu gehören. Es war auch gut zu hören, dass es dem Dunkelhaarigen hier gut ging. Sie hoffte, dass es so blieb. Immerhin war gerade genug Ärger dort oben los und hier unten brauchte man das nicht wirklich. Sie nickte als Antwort. Lusia war etwas überrascht, dass der Ex-Engel so reagierte. Immerhin hatte sie immer geglaubt, dass Engel gerne Engel waren - das betonte Balthazar immer wieder. Aber Castiel schienen die Neuigkeiten zu entsetzen, was ihre eigenen Sorgen auch noch einmal wachsen ließ. Immerhin kannte Castiel die Gegebenheiten da oben und wenn er so reagierte, dann war es wohl noch schlimmer, als sein Bruder zugegeben hatte. Sie lächelte matt. "Das habe ich ihm auch gesagt. Er ist ein Sturkopf. Aber wem sage ich das. Du kennst ihn wesentlich besser als ich..." Sie runzelte leicht die Stirn. "Ich schätze keiner von uns beiden kann ihn davon abbringen, noch sonst irgendjemand.", flüsterte sie dann leise. "Und ich schätze wir können ihm beide nicht wirklich helfen." Sie sah zu dem anderen. "Dafür dass du ihn umbringen wolltest, riskiert er ziemlich viel für dich." Das war eine Sache, die sie einfach nicht unausgesprochen lassen wollte.

Lusia schüttelte den Kopf. "Ich habe keine Ahnung, wie ich ihn sicher erreichen kann.", meinte sie leise. "Er sagte es sei zu gefährlich, wenn ich da hineingerate." Die Diebin lächelte traurig. "Als wäre es für ihn nicht weniger gefährlich." Sie sah zu Castiel. Ja, sie machte sich Sorgen. Ziemlich viele sogar. "Ich weiß nicht ob wir ihn helfen können ohne ihn auffliegen zu lassen." Das wäre definitiv tödlich für Balthazar und er hatte auch erwähnt, dass es wichtig war, dass das nicht passierte. "Das würde ihm nicht helfen. Wenn er da oben ist, können wir ohnehin nichts tun." Das frustrierte sie. Aber sie wusste auch, dass sie dem Engel vertrauen musste. Sie lächelte, als der Dunkelhaarige ihr erzählte, wie er lebte. "Das ist gut.", meinte sie. "Dann haben wir eine Sorge weniger." Seine nächsten Worte, ließen sie kurz innehalten. Ihr Gesicht wurde etwas nachdenklich. "Wir kennen uns schon eine Weile. Wir sind uns vor fünf Jahren begegnet." Lusia musste lachen obwohl das alles gerade so ernst war. "Ich bin in das Haus seiner Hülle eingebrochen und er hat mich erwischt.", erklärte sie dann. "Er hat mich fast umgebracht." Sie schüttelte den Kopf und lächelte etwas. Damals hatte sie gelernt, was Angst wirklich bedeutet. "Ich habe ihm ein wenig geholfen, was Menschen betrifft." Ebenso, wie Castiel offenbar auch Freunde gefunden hatte, die ihm halfen. "Vor drei Jahren war er dann einfach verschwunden und vor ein paar Tagen bin ich ihm wieder über den Weg gelaufen." Sie seufzte leise. "Und dann erzählt er mir von diesem ganzen Chaos und was ihm alles passiert ist." Die Rothaarige erwähnte das mit der Folter besser nicht. Der jüngere Ex-Engel schien beunruhigt genug. Das war natürlich nicht alles, was an diesem Abend vorgefallen war, aber das hatte Castiel nicht zu interessieren. Es hatte auch nichts mit ihrer Botschaft an ihm zu tun. "Keine Ahnung, wo er gerade ist. Vielleicht da oben. Vielleicht irgendwo versteckt."
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Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   24.09.16 17:12

So viele Engel gab es nicht die gut über die Menschen dachten oder sich nicht wie bösartige Biester benahmen wenn sie einen Menschen begegneten. Castiel hatte früher auch anders gedacht & gehandelt doch seit er mit den Winchesters Umgang hatte und eben auch mehr mit den Menschen im allgemeinen in Kontakt gekommen war hatte sich sein Denken verändert wobei er mehr litt als andere seiner Geschwister. Sie haßten ihn für all das was er getan hatte und alles nur weil er sich immer wieder auf die Seiten der Winchesters schlug oder weil er meinte der Himmel brauchte eine Rettung. Die Menschen waren zwar ziemlich chaotisch doch im allgemeinen waren sie auch fazinierend. Castiel liebte es jetzt immer noch sie zu beobachten und zu lernen auch wenn er nun ein Mensch war. „Du willst lieber nicht wissen wie unsere Geschwister sonst über euch denken“, murmelte Castiel und fragte sich immer noch was sie mit Balthazar zu schaffen hatte. Eben weil es nicht dem Wesen seines Bruders entsprach.

Kurz schloß er die Augen ehe er sie wieder aufmachte. Besorgt um Balthazar. „Ich kenne ihn seit ich geschaffen worden bin und wir zusammen in einer Garnison gedient haben. Mein Bruder war schon immer sehr komisch. Es hat mich nur verwundert das die Erzengel ihn nie erwischt haben bei dem was er getan hat. Aber er hat seine Arbeit dennoch getan.“ Eigenwillig und immer mit seltsamen Sprüchen auf Lager die Castiel wahrscheinlich heute auch noch nicht verstehen würde. „Verdammt Balthazar...“, war Castiel´s Antwort darauf und hoffte sein älterer Bruder und Freund würde es hören. Leider konnte das Castiel nicht im Engelsradio verkünden da er nur hören konnte aber nicht antworten. Was wohl auch besser war denn sonst wären sicherlich ziemlich viele Engel hinter ihm her. Da hätte nicht einmal mehr sein Tattoo geholfen. „Nun ja Vater hätte ihn sicherlich abhalten können doch anscheinend interessiert es ihn sowieso nicht das der Himmel oder die Erde durchmacht.“ Ein bißchen verbittert klang das schon auch wenn kaum einer Gott mehr gesehen hatte außer eben letztens Balthazar. Das er sich Castiel nicht gezeigt hatte sondern nur das Amulett zurückgeschickt hatte, das der Ex-Engel an Dean wieder zurückgegeben hatte, machte gar nichts gut. Er hatte doch schon alles gegeben und für die Menschheit gekämpft. Liebte die Menschheit so wie es Gott damals befohlen hatte auch wenn Castiel das ganze spät entdeckt hatte bzw. erneut da Naomi aufgrund der Befehle der Erzengel immer wieder in seiner Gnade herumgepfuscht hatte damit er ja nicht die Affinität für die Menschen fand. Jedenfalls lag Castiel´s Hoffnung sicherlich nicht auf Gott oder sonst wen sondern nirgends. Das einzige was Castiel hoffen konnte war das Balthazar wirklich da gesund herauskam.

Bei diesen Satz wirkte Castiel leicht beschämt. Balthazar hatte ihn verziehen und im Grunde tat es Castiel dennoch immer noch leid das er ihn umbringen hat wollen. „Er hat mir verziehen auch wenn er es mir wahrscheinlich viele Male vorhalten wird.“ Das ganze ihr zu erklären hätte sowieso keinen Sinn wenn sie schon die Geschichte von Balthazar kannte. Und Castiel war froh das er nicht mehr diese Person war die so voller Machtgier, Arrogantheit und all die anderen schlechten Eigenschaften war. Wahrscheinlich schlummerten sie immer noch in ihm, auch wenn er keine Gnade mehr hatte, doch er würde weiterhin versuchen gut zu sein. Und keiner Versuchung nachzugeben.

„Da hat er recht das er dich da raushalten möchte. Du kennst unsere Geschwister nicht“, erwiderte Castiel und konnte nur über Balthazar den Kopf schütteln. Wie sollte er das nun machen? Sorgenvoll runzelte er die Stirn und versuchte eine Lösung zu finden obwohl es keine gab. Glaubte er. Wenigstens brauchte sie Castiel nicht helfen da er ja schon Freunde hatte die ihm halfen. Wäre er ohne Freunde hätte er ihr Angebot angenommen. „Danke jedenfalls“, sagte er ehrlich und lächelte sie freundlich an. Legte kurz seine Hand auf ihre Schulter um ihr etwas Beistand zu geben und das sie keine Angst haben brauchte. Es war eine Angewohnheit die er sich nicht abgewöhnen konnte gerade weil er es auch öfters bei Dean getan hatte doch das war eben aufgrund ihrer Verbindung miteinander. Eine Verbindung die nicht mehr bestand aufgrund Castiel´s fehlender Gnade. Ein Moment lang blieb seine Hand auf ihrer Schulter ehe er sie wieder herunter nahm. „Es klingt nach einer abenteuerlichen Begegnung.“ Balthazar hatte scheinbar jemanden gefunden den er mochte. Und sie war ein Mensch. Wirklich sehr komisch und seltsam. Nun sein Bruder war schon immer schwer zu durchschauen selbst für seinen jüngsten Bruder und Freund. „Bei mir ist er auch unvorhergesehen aufgetaucht obwohl ich gedacht hatte ich hätte ihn getötet.“ Scheinbar tauchte Balthazar immer überall unvorhergesehen auf. „Hoffen wir das er versteckt ist und nicht oben.“ Nicht das Balthazar doch als Mensch änden würde. Castiel hatte sich schwer damit anfreunden können doch mittlerweile kam er gut klar auch wenn er wahrscheinlich immer noch nicht alles verstand. Balthazar würde verloren sein als Mensch doch er hatte ja sie.
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Lusia Feligen
Mensch
Anmeldedatum : 10.09.16
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   24.09.16 18:39

Die Rothaarige schmunzelte. Da hatte Castiel wohl recht. So genau wollte sie nun wirklich nicht wissen, wie der Himmel über die Menschen dachte. Es reichte ihr zu wissen, dass Engel einem in der Regel nicht helfen würden, wenn man bis zum Hals in Problemen steckte, sondern eher dazu neigten ein Problem darzustellen, wenn man ihnen begegnete. Angeschossen werden war da vermutlich noch das Harmloseste, was einem passieren konnte. Lusia hörte dem ehemaligen Engel zu und lächelte. Das konnte sie sich alles ziemlich lebhaft vorstellen. Die Erzengel hatte er auch am Rande erwähnt, als sie sich das erste Mal begegnet waren. Als er erzählt hatte, dass er es leid war immer nur Befehlen zu folgen und deshalb auf der Erde abgetaucht war und sie die ehrenvolle Aufgabe bekommen hatte ihn auf ein irdisches Leben vorzubereiten. Es war Teil einer Abmachung gewesen. Sie durfte weiterleben und er würde lernen, wie er auf der Erde nicht auffallen würde.

Die Diebin konnte es nachvollziehen, dass der andere sich sorgte. Sie wusste nur nicht, wie sie den anderen ein wenig trösten konnte. Diesem schien die Sache mit dem versuchten Mord an seinem Bruder offenbar wirklich leid zu tun. Und ja, sie konnte sich wirklich gut vorstellen, dass Castiel diese Geschichte immer wieder abbekam. Vermutlich auf ewig und das konnte man bei solchen Wesen wörtlich nehmen. "Ich glaube du bist trotzdem der Einzige, den er dort jemals als Freund angesehen hatte.", lächelte sie dann. Das hatte Balthazar öfters anklingen lassen. "Egal wie oft du seinen Tod gewollt hättest." Der Dunkelhaarige redete von Gott. Ob Gott Balthazar davon abbringen könnte? Sie lachte leise und sah wieder zu ihrem Gegenüber. "Seit wann hören Kinder auf ihre Eltern?" Lusia musste ein wenig schmunzeln und sah zu ihm. "Ich glaube das ist nicht einmal im Himmel so." Sie schüttelte amüsiert den Kopf. Dann sah sie zu ihm. "Wobei. Ganz offensichtlich ist es so. Sonst wäre ja nicht dieses Problem." Auch, wenn sie sich die letzten Tage wirklich öfters gefragt hatte warum Gott nicht eingriff, wenn jemand anderes da oben Ärger stiftete. Konnte man so müde von seiner eigenen Schöpfung sein? War es Resignation oder irgendeine tiefgreifende Entscheidung, die nicht einmal Engel nachvollziehen konnten? Die Rothaarige hatte schon vor langer Zeit aufgegeben irgendeinen Sinn in all diesen Dingen zu finden. Das war immerhin auch nichts worüber Menschen im Normalfall nachdenken mussten oder sollten.

"Ich bin auch nicht sonderlich scharf darauf sie kennenzulernen.", bemerkte sie trocken. Offenbar waren sich Engel untereinander auch manchmal recht fremd. Ob es so war wie bei ihr und ihren ältesten Bruder? Er war Familie, aber irgendwie war da keinerlei Verbindung, kein Thema, was sie gemeinsam hatten - außer eben ihre Verwandtschaft. Vielleicht konnte man sich das so vorstellen. Sie hatte auch keine genaue Vorstellung wie viele von den Flattermännern es überhaupt gab. Sie hatte damals bei ein paar Recherchen Zahlen gelesen, die irgendwelche Mystiker und Forscher zusammengetragen hatte, die so viele Stellen hatten, dass sie keine Ahnung hatte, wie man diese überhaupt aussprechen sollte. Auf der anderen Seite konnten diese wohl kaum die richtigen Zahlen darstellen. Denn dann würden alle Menschen auf der Erde nicht als Hüllen ausreichen. Lusia schüttelte leicht den Kopf. Nein, das war schon wieder viel zu komplex und verwirrend. "Keine Ursache. Aber vielleicht sollten wir später unsere Nummern tauschen, falls er sich bei einen von uns meldet oder falls du wirklich Hilfe brauchst.", schlug sie vor. Seine Geste war zwar durchaus eine menschliche und doch wirkte sie etwas befremdlich. Aber er wollte nur nett sein. Auf Castiels nächste Worte, folgte ein Grinsen. "Oh..du hast keine Ahnung wie abenteuerlich." Sie musste leise lachen. "Ich hatte vermutlich noch nie so viel Angst in meinem ganzen verdammten Leben." Sie sah zu dem Dunkelhaarigen. "Mittlerweile kann ich darüber lachen. Immerhin war das bei weiten nicht das Verrückteste, was wir angestellt haben." Lusia zwinkerte und schmunzelte kurz. Vermutlich würde der anderer seinen älteren Bruder nur noch seltsamer finden, wenn sie aus dem Nähkästchen plaudern würde. Dann wurde sie wieder ernster. "Etwas anderes als hoffen können wir im Moment sowieso nicht." Ihr Blick fiel kurz auf das Tattoo des anderen. Sie runzelte etwas die Stirn. Es erinnerte sie doch schon sehr an das, was sie an Balthazar gesehen hatte.
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Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   25.09.16 15:05

Balthazar hatte nicht nur Castiel als Freund gehabt dennoch waren sie beide, auch wenn Castiel mehr derjenige gewesen war den man im Himmel schon praktisch als Musterbeispiel für einen Engel angesehen hatte obwohl nur die Erzengel & Naomi sehr wohl gewußt hatten das Castiel sehr wohl ein Faible für die Menschheit gehabt hatte was sie immer wieder verhindert hatten, beste Freunde. Hatten zusammen zuerst unter Anna gedient bis Castiel dann ihren Posten erhalten hatte als sie gefallen war. „Ich war nicht der einzige mit dem er befreundet war“, erwähnte Castiel überflüssigerweise. Wahrscheinlich hatte Balthazar das nur vergessen zu erwähnen. Um dann kurz mal wieder beschämt auszusehen. Wahrscheinlich würde ihm das Lusia auch öfters vorwerfen obwohl er sich doch schon dafür entschuldigt hatte und immer noch darunter litt was er alles angestellt hatte. Jedoch ließ er den Selbsthaß und seelischen Schmerz nicht zu da er wußte das er von einen Riet-Zien dennoch gefunden werden konnte obwohl sein Tattoo wirksam war. Ein Wunder war nur das sich hier kein Engel aufhielt und wenn dann schienen sie ihn nicht erkannt zu haben. „Vater wird sich weiter heraushalten bis zum bitteren Ende“, vermutete Castiel und dieser leicht verbitterte Tonfall war immer noch zu hören bis er sich wieder unter Kontrolle hatte. Lusia mußte nicht auch noch damit belästigt werden. Es reichte wenn Castiel so dachte.

Sie wollte keine weiteren Engel kennenlernen. Das war gut nur wußte man nie ob der Gesprächspartner einer war oder eben nicht. Ein Ratespiel. „Nur weißt du nie ob nicht die Person hinter dir ein Engel ist oder nicht. Von daher kannst du nie wissen ob du mit einem sprichst und kennenlernst oder nicht.“ Außer man achtete eben auf bestimmte Sachen doch das kannte Lusia sicherlich schon wenn sie das was sie eben erzählte wie sie Balthazar kennengelernt hatte wahr war. „Ich habe meine Handy-Nr. im Kopf. Wenn du also ein Zettel oder ähnliches hast schreibe ich sie dir jetzt auf“, schlug er vor und hatte bemerkt das sie seine Geste etwas seltsam fand doch nichts dagegen sagte. Wahrscheinlich war das doch falsch angebracht gewesen und er beschloß es zu lassen. „Ja wahrscheinlich.“ Und musterte kurz den Himmel.
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Lusia Feligen
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   25.09.16 16:36

Lusia lächelte sanft. "Aber er vertraut dir von allen da oben am meisten." Sie wollte nicht, dass der Dunkelhaarige sich schlecht fühlte, nur weil sie in dieser Wunde gebohrt hatte. Im Grunde war es auch eine Sache zwischen den beiden Brüdern, aber es hatte sie nun einmal schockiert, als Balthazar ihr das erzählt hatte. Außerdem fühlte es sich nie gut an, wenn man von einem Freund so enttäuscht wurde, egal ob man verzieh oder nicht. Es waren immerhin nur Bruchstücke, die sie über die dreijährige Abwesenheit des gefallenen Engels wusste. Das war zu Beginn ihres Wiedersehens wichtig gewesen, aber gegen Ende des Abends war das dann doch ziemlich in den Hintergrund gerückt. Die Rothaarige grinste leicht bei dem Gedanken, fing sich aber wieder. Zwar konnte Castiel vermutlich keine Gedanken mehr lesen, aber wer wusste schon ob er nicht irgendwelche eigenen Gedanken dazu finden würde. Wer wusste schon wie er über so etwas dachte.

Sie sah zu ihm. "Kannst du es ihm denn verübeln?", fragte sie dann und legte den Kopf schief. "Ich glaube wenn man sich Ewigkeiten damit herumschlägt immer wieder Chaos zu ordnen und sich das alles immer wieder verselbstständigt, hat man irgendwann keine Lust mehr immer wieder den Dreck anderer zu beseitigen." Sie hatte keine Ahnung, was Gott genau nach der Schöpfung alles getrieben hatte außer die Sachen, die man aus der Bibel kannte. "Ich stelle es mir frustrierend vor. Ich meine die Menschen bekriegen sich, die Engel bekriegen sich. Keine Ahnung was die Hölle macht..." Sie zuckte die Schultern. "Aber ich schätze ihr kennt ihn besser." Ein anderer Gedanke ging ihr durch den Kopf. Etwas, das ihre Großmutter immer gesagt hatte. "Man lernt Dinge erst zu schätzen, wenn sie nicht mehr da sind...", murmelte sie. Vielleicht würde Gott sich ja doch noch melden und die Notbremse ziehen - wie auch immer sich das äußern würde.

"Da hast du recht, aber ich glaube ein Engel würde sich irgendwann bemerkbar machen, wenn er denkt, dass es etwas zu holen gibt." Vor allem, wenn sie wüssten, dass sie Balthazar oder Castiel begegnet war. Ein Grund mehr nicht darüber zu sprechen sobald sich ihre Wege wieder trennen würden. Das wäre für alle drei gefährlich. Er war wirklich lustig. Sie hob eine Augenbraue und deutete an sich herab. Sie saß hier immerhin nur im Bikini. "Und wo genau denkst du, habe ich etwas zum Schreiben versteckt?" Sie musste lachen. "Ich komme einfach nachher noch einmal auf dich zurück bevor ihr geht oder ich gehe." Dann sagte sie: "Du findest mich in Delaware, Ohio. Da ist ein ziemlich großes Antiquitätengeschäft. Es steht auch im Telefonbuch. Solltest du in Ärger stecken und in der Nähe sein, kannst du mich zur Not auch dort finden." Sie wollte keine Möglichkeit zur Hilfe auslassen. Er sah in den Himmel, dachte vielleicht an all das, was dort vor sich ging. "Ich glaube er wird das schaffen dort wieder lebendig herauszukommen.", lächelte sie. "Zumindest will ich es gern glauben." Glaube versetzte ja bekanntlich Berge. Sie senkte etwas den Blick. An ein Scheitern wollte sie gar nicht erst denken. Das würde sie nur traurig machen und nach all dem, wollte sie nicht traurig sein.
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Castiel
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   26.09.16 15:38

„Das tue ich gleichfalls“, erwiderte Castiel. Er vertraute Balthazar genauso auch wenn dieser Castiel in der Vergangenheit auch so manchesmal in Schwierigkeiten gebracht hatte wenn man bedachte was für dumme Sprüche oder eben Verhalten er an den Tag gelegt hatte. Nicht engelslike und ein Mensch hätte Blut & Wasser geschwitzt wenn die Vorgesetzten das irgendwie mitbekommen hätten. Auch deswegen hatte Castiel seine schützende Hand über seinen Bruder & Freund gehalten als der jüngste der Engel die Garnison geführt hatte. Dennoch wahrscheinlich hätte das sicherlich auch nicht geholfen wenn die Erzengel oder gar Naomi Balthazar in die Finger bekommen hätten um ihn zu manipulieren. Und auch jetzt würde er Balthazar ja gerne vertrauen und tat es ja auch nur machte er sich Sorgen was Metatron tun würde. Und ob Macht Balthazar nicht auch verderben könnte.

Bei seinen Gedanken wurde er unterbrochen als Lusia das mit Gott erwähnte. Castiel würde dennoch verbittert bleiben eben weil sein Schöpfer sich heraushielt obwohl alles scheinbar dem Bach runter ging. Wohl gemerkt mal wieder und dieses Mal hatte ein anderer Engel schuld. Und wie würden die Konsequenzen sein? „Er hat die Menschen geschaffen. Sie sind genauso seine Kinder wie meine Geschwister. Bedeuten sie ihm nichts? Ich habe viel von den Menschen gelernt als ich sie kennenlernte & beobachtete. Sie sind zwar manchmal ziemlich chaotisch und stellen Dinge an die nicht gut sind dennoch versuchen sie immer wieder gutes zu tun. Als ich ohne Gnade unterwegs war mit nichts als meinen Klamotten auf dem Körper habe ich viel Gutes erlebt. Menschen die Mitleid mit mir hatten und mir etwas zu essen oder trinken gaben obwohl sie vielleicht selbst nichts hatten. Mich mitnahmen damit ich weiter kam. Ich schätze noch so viel mehr an den Menschen. Mein Vater darf die Menschheit nicht untergehen lassen. Was wenn meine beiden Freunde es nicht mehr schaffen die Welt zu retten? Seine Welt wohlgemerkt? Ist es das was er möchte?“ Die Bitterkeit hatte er so gut es ging aus seinen Worten herausgelassen jedoch klang seine Stimme ernst und fragend. Wahrscheinlich weil alle Menschen so redeten? Vielleicht. „Die Hölle hat das gleiche Problem nur schlimmer. Bei ihnen fehlt es nur an Lucifer.“ Der Morgenstern und Lichtbringer. Der zweite der Erzengel und ebenfalls Castiel´s Bruder. Derjenige der die Hölle geschaffen hatte und sie dennoch verabscheute. Und im Käfig hockte zusammen mit Michael. „Wahrscheinlich. Soweit ich weiß hat sich mein Vater Balthazar gezeigt um ihn eine Aufgabe zu geben.“ Und jetzt hockte Balthazar da oben und versuchte Sachen die er sicherlich nicht hinbekommen würde. Gott hätte sich auch seinem jüngsten Sohn zeigen können doch scheinbar wollte der das nicht. Das warum stellte sich Castiel schon lange nicht mehr. Konnte auch an seinen Verlust am Glauben seines Vaters liegen auch wenn dieser ihm das Amulett von Dean zurückgeschickt hatte.

„Nicht immer“, wandte er ein und lenkte sich so von dem ab was sie eben besprochen hatten. Gott wollte seine Erde & Geschöpfe in Stich lassen nun dann war es eben so. Konnte ihn ja keiner zwingen sich seinen Kindern zu zeigen und mal Ordnung ins Chaos zu bringen das schon einige Jahrtausende bestand seit dem Moment als sich Gott aus dem himmlischen Geschäft verabschiedet hatte. Kurz musterte er sie, wobei sie einen sehr hübschen Körper zu haben schien, um dann ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht zu haben was ihn weitaus jünger aussehen ließ als er aussah. Und noch attraktiver. „Tut mir leid du hast Recht. Wenn du willst können wir auch dorthin gehen...“ Und wies zum Kiosk....“. um dort nach einen Stift & Papier zu fragen.“ Von April fehlte immer noch jede Spur und so langsam machte sich Castiel wirklich Sorgen um sie. „Danke“, sagte er ehrlich zu ihrem Angebot um dann kurz in den Himmel zu sehen ehe er wieder zu ihr sah. „Ich hoffe es auch.“ Und das Balthazar dann zu Lusia zurückkehrte. Dann konnte Castiel ihm mal die Leviten lesen. Was brachte es wenn er sich in Gefahr brachte für etwas was nicht mehr zu ändern war? Die Gnade war fest mit dem Zauber verbunden. Daran gab es nichts zu rütteln.
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Lusia Feligen
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   26.09.16 17:27

Sie nickte leicht, als Castiel sagte, dass er seinen Bruder vertraute. Manchmal musste man auch auf Personen und Dinge vertrauen, die man nicht verstand und die auf den zweiten Blick mehr als zweifelhaft erschienen. Lusia hätte auch nie erwartet, dass sie dem Engel irgendwann einmal vertrauen würde nachdem sie sich auf so unheimliche Weise begegnet waren. Allerdings schien der Dunkelhaarige momentan nicht wirklich auf das zu vertrauen, was sein Vater da tat oder eben nicht tat. "Mhm...", meinte sie nur nachdenklich. "Ich war sicher nie eines seiner treuen Schäfchen." Sie hatte sich schon als Kind immer schönere Dinge vorstellen können als sonntags in die Kirche zu gehen. "Aber vielleicht gibt es ja wirklich so etwas einen großen Plan." Dann zuckte sie die Schultern und winkte ab. Was wusste sie da schon? Immerhin war ihr Gegenüber quasi Teil der Firma da oben. Oder zumindest gewesen oder immer noch irgendwie? So ganz konnte sie dem auch nicht folgen. "Es freut mich, dass du so gute Erfahrungen machen konntest.", meinte sie dann mit einem Lächeln. "Das ist auch unter Menschen keine Selbstverständlichkeit. Aber das weißt du sicherlich." Oder wirst es noch merken. Dann sah sie ihn etwas irritiert an. "Ich nehme an deine Freunde sind keine Engel? Wie sollen zwei Menschen eine ganze verdammte Welt retten, wenn der Himmel verrückt spielt?" Die Rothaarige war da doch etwas zweifelnd. "Alles hat irgendwann ein Ende.", murmelte sie dann. "Auch diese Welt denke ich. Aber ich würde es schon bevorzugen, wenn dieses ganze Weltuntergangsding nach meiner Zeit stattfindet..."

"Die Hölle auch?", wiederholte sie seine Worte. "Großartig. Scheint so als hättet ihr euch da alle gut abgesprochen.", troff es vor Sarkasmus aus ihr heraus. Sie massierte sich die Schläfen. Nun es war vermutlich weniger ungewöhnlich, dass Dämonen die Erde unsicher machten. Aber das nun zu diesen illustren Zeitgenossen noch mächtig angefressene Engel dazu gekommen waren, war mit Sicherheit nichts Gutes. Sie dachte an ihre erste Begegnung mit Dämonen zurück. Wobei Begegnung etwas übertrieben war. Es war eher eine unheimliche Beobachtung gewesen. Aber eine Beobachtung, die sie zu eigenen Nachforschungen angestiftet hatte. Bisher waren aber weitere solche Begegnungen ausgeblieben worüber sie eigentlich auch ganz glücklich war. Sie sah zu dem Dunkelhaarigen. "Wenn dein Vater Balthazar eine Aufgabe gegeben hat, dann wird er sicherlich auch einen Plan haben." Vielleicht den ganzen Verfall beschleunigen..., dachte sie trocken. Immerhin hatte Balthazar ihr auch nicht umsonst eine Aufgabe gegeben. Auch, wenn keiner der beiden hier irgendwie helfen oder handeln konnten. "Irgendeinen Sinn wird das schon haben." Sie grinste leicht. Menschen suchten irgendwie immer nach einen Sinn hinter den Dingen. Vermutlich war das einfacher als zu glauben, dass man hoffnungslos in der Weltgeschichte herumstand.

Dann lächelte er ja doch noch. "Du solltest mehr lächeln.", meinte sie dann ebenfalls lächelnd. "Du weißt doch was man sagt: Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. Außerdem macht das meist einen guten Eindruck auf andere.", zwinkerte die Diebin. Castiel dürfte es mit dem Aussehen zumindest nicht schwer haben auch als Mensch gut durchs Leben zu kommen. Irgendeine Dame mit Sympathie - oder anderen Interessen - würde ihm sicherlich immer weiterhelfen. Egal wie schüchtern er war oder nicht war. Sie folgte seinem Blick und nicke. "Das können wir tun. Ich würde dir dann später eine Nachricht schicken, dass du meine Nummer hast." Sie erhob sich langsam. Auf seine Wort, knuffte sie ihn neckend in die Seite. "Das wird schon. Ansonsten trete ich ihn persönlich in den Hintern." Wenn sie denn die Gelegenheit dazu bekommen würde, falls er da oben schon von anderen Engeln zerpflückt werden würde. "Wenn das geschafft ist, sollten wir unbedingt alle zusammen einen trinken gehen.", meinte Lusia dann gut gelaunt. Oder zumindest besser gelaunt, denn die Sorgen waren ja immer noch da.
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Castiel
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   27.09.16 16:43

Die Frage war nur welchen Plan verfolgte Gott denn nun? Die Welt war von den ganzen Engeln bevölkert die sich selbst wohl dezimierten, wovon Castiel noch nicht sehr viel wußte, und wenn das so weiter ging würde es bald kaum mehr Engel geben die nach Hause kämen falls Metatron nicht doch noch ein Herz haben würde um den Himmel zu öffnen. Und den Zauber brach. Diese Frage hätte Lusia eher Gott stellen sollen als Castiel. Der es auch nicht wußte. Und am liebsten nicht wissen wollte. Er hatte praktisch mit seinen Schöpfer abgeschlossen. „Da mußt du ihn selbst fragen falls er dir antwortet“, erwiderte Castiel neutral und hatte damit keine Probleme das sie kaum zu denjenigen gehörte die Gott anbeteten. Solche Menschen gab es auch. Der freie Wille eben. „Ja das weiß ich.“ Menschen waren so verschieden wie die Engel dennoch glaubte Castiel weiterhin an das Gute in Menschen und würde auch selbst versuchen als Mensch gut zu sein. „Nein sie sind Menschen. Irgendwie werden sie es schaffen.“ Nur er selbst würde sich raushalten oder doch helfen? Noch schlug sein Helfersyndrom nicht gänzlich an. Was nicht lange dauern würde dann könnte er sowieso nicht widerstehen. „Die Welt war schon öfters nahe am Weltuntergang“, erwiderte Castiel und mochte Lusia mittlerweile. Balthazar hatte eine gute Wahl getroffen und selbst wenn nicht dann würde Castiel dieses Gespräch nicht so lange führen. „Das weiß man nie.“

„Soweit ich weiß ja.“ Dennoch würde die Hölle das wie immer regeln da war sich Castiel sehr sicher und hoffte er würde nie das Ergebnis mitbekommen. Sie schien immer noch voller Hoffnung zu sein das Gott einen Plan hätte weil er Balthazar eine Aufgabe gegeben. Darüber nachdenken wollte Castiel nicht. Nie mehr. Er würde sich raushalten und eben versuchen als Mensch zu leben so gut es eben ging.

Auf seinen Lippen lag immer noch ein Lächeln und scheinbar hatte das eine Frau in der Nähe gleich in ihren Bann gschlagen doch jede Geste die sie machte ignorierte er. Weil er eben auf das Gespräch mit Lusia konzentriert war und zweitens war er mit April hier. Bei dem Satz mit `Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.` runzelte er die Stirn da er es noch nicht so hatte mit menschlichen Sprüchen und Witzen. Immer noch nicht obwohl er seit über 5 Jahren mit Menschen direkt im Kontakt stand. Wahrscheinlich würde er das nie verstehen egal wie lange er mit Menschen redete. „Das verstehe ich jetzt nicht aber ich lächel gerne wenn es dir gefällt.“ Und stand dann gemeinsam mit ihr auf um in Richtung Kiosk zu gehen.

Als sie ihn leicht knuffte lag schon wieder ein leicht fragender Gesichtsausdruck. „Weswegen tust du das?“ Sie kannten sich nicht oder besser gesagt ziemlich wenig. Hätte das jetzt einer der Winchesters getan oder wer anders den er kannte & vertraute hätte er das als eine Art Freundschafstgeste verstanden. So war es ihm unverständlich. „Dann laß mich das machen.“ Das mit dem trinken war so eine Sache. „Ich werde mich lieber an Wasser halten dennoch würde ich sehr gerne das mit euch tun.“ Endlich war der Kiosk erreicht.
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Lusia Feligen
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   27.09.16 18:21

Sie hob kurz die Augenbrauen. "Ich glaube ich würde vermutlich nicht mal bis auf seinen Anrufbeantworter kommen.", meinte sie mit schiefen Grinsen. Denn wenn Gott schon nicht einmal auf seine eigenen Kinder hörte und seine andere Schöpfung offenbar auch gern im Chaos versinken ließ, dann würde es so ein Menschlein mit schwachen Glaube auch nicht schaffen zu ihm durchzukommen. Konnte man noch von Glaube reden, wenn man wusste, dass es Engel und Dämonen, Himmel und Hölle und all das gab? Wog Wissen stärker als Glaube? Diese Fragen würden sie heute nicht klären können. Vermutlich würde man diese Fragen nie klären können. "Aber falls sich die Gelegenheit auf göttlichen Smalltalk ergibt, lege ich gern ein gutes Wort für dich, Balthi und die Menschheit ein.", zwinkerte sie. Dann musterte sie Castiel. "Ich verstehe Balthazar, wenn er sagt, dass du etwas anders bist als die anderen Engel. Ich habe noch keinen Engel getroffen, der so große Erwartungen an zwei Menschen hat oder daran glauben würde, dass Menschen so etwas schaffen könnten." Nicht einmal Balthazar würde so viel Sympathie für die haarlosen Äffchen und deren Welt aufbringen. Sie hielt kurz inne. "Okay. So vielen Engeln bin ich ja zum Glück auch noch nicht begegnet, sonst wäre ich vermutlich jetzt nicht hier." Das mit dem Weltuntergang überraschte sie etwas. "Also haben die Verschwörungstheoretiker doch recht, wenn sie ständig sagen, dass sie den Termin für den Weltuntergang haben.", erwiderte sie trocken. Vielleicht wollte die Diebin diese ganzen Details auch nicht wissen. Bisher hatte sie doch immer relativ gut geschlafen.

"Reden wir nicht über die Hölle. Ich glaube es gibt andere Probleme, die für uns wichtiger sind." Beziehungsweise für dich und deine Geschwister und deine weltenrettenden Supermenschen. Denn was Lusia groß tun konnte, war verschwindend klein. Ihr entging die Reaktion der Frau nicht und sie grinste etwas als Castiel das offenbar komplett ausblendete. "Macht ihr das eigentlich absichtlich?", fragte sie dann. "Euch Hüllen heraussuchen, die atttraktiv auf andere Menschen wirken? Ist das Teil der Tarnung oder so?" Immerhin erinnerte sie sich noch zu genau an den Tag nach ihrer nächtlichen Begegnung als sein Bruder ihr halbnackt die Tür geöffnet hatte und sie echt nicht wusste, was sie davon halten oder wie sie reagieren sollte. Hätte er das zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Bekanntschaft gemacht, hätte sie ihm auf jeden Fall Absicht unterstellt. Der Spruch schien den Dunkelhaarigen zu verwirren. Die Rothaarige schmunzelte. "Das ist nicht so schlimm. Die Bedeutung wirst du sicher noch lernen." Spätestens dann, wenn es in dieser verdammten Welt immer weniger zu lachen gibt.

"Warum? Weil du so ein entzückender, kleiner Pessismist bist.", entgegnete sie dann. "Nimms nicht so ernst. Egal wie schlimm es auch gerade aussieht. Es ändert sich auch nicht, wenn man Trübsal bläst.", versuchte sie Castiel aufzumuntern. "Wenn es dich erheitert kann ich dir gern von Balthazars ersten Autofahrten erzählen." Das würde der Engel ihr sicherlich übel nehmen, aber wenn es dazu diente seinen Bruder ein wenig die Stimmung aufzuhellen, wäre das sicher in Ordnung. "Okay... ich halte ihn fest und du trittst ihn in den Hintern.", schlug sie vor. "Dann haben wir beide was davon." Aber bis dahin musste man eben hoffen, dass alles gut laufen würde. "Wasser? Das Leben ist zu kurz für Wasser..." Dann nickte sie. "Gut, dann nehme ich dich beim Wort. Wenn das vorbei ist, ziehen wir alle um die Häuser." Sie bat die Frau am Kiosk nach den Schreibzeug und reichte es dann Castiel. Hatte er nicht eigentlich gesagt, dass er hier mit jemanden war? "Scheint so als hättest du einen Korb bekommen...", murmelte sie dann.
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Castiel
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   28.09.16 18:27

Wahrscheinlich würde sie tatsächlich nicht soweit kommen. Sein Schöpfer hörte ja nicht einmal die Gebete seiner Kinder. Da würde er auf einzelne Gebete von Menschen auch nicht antworten. Was er früher ja auch kaum getan hatte doch das war nicht von Belang. Trotzdem würde sich Castiel darüber freuen wenn sein Schöpfer sich einmischen würde um seine Welt wieder geradezurücken. Das würde nicht nur den Engeln die Hoffnung zurückgeben das ihr Schöpfer sich doch für seine Kinder interessierte. Nur zwingen konnte ihn ja keiner. „Danke sehr nett. Vielleicht sollte mein Vater es mal bei den Delphinen versuchen. Er hat sie erschaffen damit sie durch die Meere streifen und diese sauber halten. Vielleicht würde er auf sie hören.“ Gott das klang jetzt wirklich schon wieder etwas verbittert, ohne Hoffnung und leicht sarkastisch. Sofort lenkte er seine Gedanken weg davon und auf die Gegenwart. Auf das Gespräch mit Lusia. „Das kann auch an meinen Alter liegen das ich mehr an die Menschheit glaube“, vermutete Castiel auch wenn er früher genauso wie Balthazar gedacht hatte bzw. wie alle anderen Engel auch bis er auf Dean getroffen war. Ab da hatte sich alles geändert. „Man kann diesen Tag nicht berechnen“, erwiderte Castiel und wollte auch nicht das erneut die Welt unterging. Schon mehrmals war die Welt nahe dran gewesen doch immer hatten es die Winchesters verhindert gehabt. Ob das Theater mit den Engeln auf der Erde und dem was in der Hölle los war auch zum Weltuntergang führen würde war eine andere Frage. Und ob das ganze zu verhindern war wenn es tatsächlich geschehen würde.

„Wie du möchtest“, war er einverstanden um dann sie etwas seltsam anzusehen als sie das mit der Attraktivität erwähnte. „Ich bin nicht attraktiv.“ Kurz sah er an sich herunter und dann wieder zu ihr. Gut er hatte sich schon öfters im Spiegel gesehen doch attraktiv fand er sich sicherlich nicht. Was evtl. daran liegen konnte das er immer noch wie ein Engel dachte auch wenn er jetzt ein Mensch war. „Nein wir wählen unsere Körper nicht deswegen aus sondern aus anderen Gründen wie Gläubigkeit oder wenn die Blutlinie passend ist für einen Engel“, erwiderte er dann und hoffte sie hatte es nun verstanden. Mit Absicht wählte kein Engel einen Körper der nach menschlichen Maßstäben als attraktiv erschien. Oh ok und hörte ihr zu als sie gemeinsam weiter zum Kiosk gingen.

Ihre Erklärung klang schlüssig doch die Ernsthaftigkeit war nun einmal ein Teil seines Charakters. Er war nicht wie Balthzaar oder eben wie andere Menschen. Lachen tat er ziemlich selten und noch weniger war er so offen um mehr über das zu erzählen was ihn beschäftigte. Da war eine Auster nichts dagegen. „Trübsal blasen?“ Wieder runzelte er die Stirn versuchte das in Einklang zu bringen mit diversen Wörtern die er mal gelernt hatte bis er es verstanden hatte. „Ich bin nicht wie Balthazar“, war dann seine Antwort darauf. „Ich schätze sie verlief so wie meine“, glaubte Castiel der es nicht wissen konnte wie schlimm es tatsächlich gewesen war. Er auf alle Fälle hatte es mittleweile einigermaßen hinbekommen auch wenn er wahrscheinlich noch so einige Probleme haben würde mit Automatik oder eben mit einer normalen Schaltung. „Gewalt ist auch keine Lösung. Wir können auch mit ihm reden“, meinte er darauf denn Gewalt wollte Castiel nun wirklich nicht anweden wenn es nicht sien mußte. Dazu hatte er in der Vergangenheit wirklich viel zu viel Blut & Tote hinterlassen. Noch mehr wollte er wirklich nicht tun. „Das freut mich“, und hatte dann erneut ein Lächeln auf den Lippen um dann das ganze entgegenzunehmen. Mit einer ordentlichen und sauberen Handschrift schrieb er seine Handy-Nr. auf inklusive seines Namens um ihr dann den Zettel zu reichen. Schon wieder schmiß sie mit einen Satz umher den er wieder einmal nicht einordnen konnte doch da er das irgendwo schon mal gehört hatte war er sich sicher wie er antworten konnte. „Ich bin mir sicher sie ist hier irgendwo. Ich hoffe nur das ihr nichts passiert ist.“ Leicht Sorgenvoll klang dabei seine Stimme und auch seine Gesichtszüge hatten nun diese Besorgnis.
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Lusia Feligen
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BeitragThema: Re: Swimming as a drunk men is not a good idea (beendet)   28.09.16 20:27

Für einen Moment starrte ihn die Rothaarige mit erhobenen Augenbrauen an. "Zur Reinigung der Meere? Ernsthaft?" Das klang irgendwie ernüchternd in Anbetracht der Intelligenz dieser Tiere. Der einzige Sinn und Zweck waren schwimmende Reinigungskräfte? Sie sah ihn eine Weile ein wenig verwundert und auch etwas enttäuscht an. "Dann sollte er mal ein paar mehr ins Wasser werfen, denn die Meere werden schon lange nicht mehr sauberer." Gott konnte so etwas bestimmt. Einfach aufs Meer schauen, kurz Blinzeln und Delphine auftauchen lassen. So stellte man sich das zumindest vor. Aber offenbar war das mit Gott eh eine Sache für sich. Ihr entging auch Castiels Tonfall nicht. Dieser schien wirklich schlecht auf seinen Vater zu sprechen zu sein. Vermutlich war das aber keine rebellische Phase in den Teenagerjahren. Durchlebten Engel so etwas wie eine Pubertät. Der Gedanke war absurd.
Lusia schmunzelte ihn an. "Normalerweise wird man im Alter doch pessimistischer.", lachte sie. "Das ist zumindest bei den meisten Menschen so. Du solltest meinen Nachbarn mal erleben.", zwinkerte sie. Aber sie konnte das auch irgendwie nachvollziehen. Sie erwischte sich auch manchmal beim Fluchen über die Jugend und dabei war sie selbst nicht gerade ein Mauerblümchen gewesen. Vermutlich war dieser Prozess im Menschen einprogrammiert. Eine Sache, die sie Gott auch fragen würde. Gut, wahrscheinlich gab es wichtigere Fragen, wenn so ein Treffen je zustande kommen sollte. Die Diebin nickte langsam. Dann konnte man das eben nicht berechnen. Vermutlich gab es trotzdem irgendwelche Anzeichen. Wie zum Beispiel einen Haufen angepisster Engel auf der Erde. Sie bließ sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Das war alles so verwirrend.

Sie sah ihn an. "Es sei denn du möchtest weiter über diese Probleme diskutieren.", meinte sie ironisch. Daran glaubte sie nicht. "Erzähl doch mal, was hast du alles gemacht? Wie lebst du so?", fragte Lusia ihn. Es ging sie nicht viel an, aber es war ganz gut zu wissen mit wem man es zu tun hatte und wem man da helfen sollte. Wieder musste sie schmunzeln. "Nicht so bescheiden.", meinte sie. "Ich sehe hier mindestens zehn Personen, die dir da etwas anderes sagen würden." Sie lachte kurz. Offenbar war er wirklich schüchtern. "Puh...dann muss ich ja keine Angst haben, dass bei mir irgendwann jemand anklopft.", lachte sie leise. Nein, gläubig war sie nicht. Nicht wirklich. Selbst nach der Begegnung mit Engeln und Dämonen. Und wenn man den Dunkelhaarigen zuhörte, dann gab es auch nicht wirklich einen Grund etwas daran zu ändern.

"Das habe ich schon gemerkt.", nickte die Rothaarige und legte den Kopf schief. Nein, er war wirklich nicht Balthazar. Das ganze Verhalten war ein anderes. Sie musste kurz grinsen. "Es wäre auch furchtbar, wenn es so wäre. Ich glaube zwei von seiner Sorte würden mich wirklich noch fertig machen." Offenbar hatte Castiel sich auch schon an den fahrbaren Untersatz gewagt. "Mhm...also hast du sämtliche rote Ampeln ignoriert, fast eine Touristengruppe umgebracht, den Gehweg zweckentfremdet und um ein Haar eine Tankstelle in Brand gesteckt?", fragte Lusia belustigt nach. Das waren nur ein paar Highlights aus ihren Erfahrungen mit autofahrenden Engeln. "Davon abgesehen, dass ich als Beifahrer auch innerlich mehrere Tode durchlebt habe."
Er schien das mit den Tritt in den Hintern wirklich sehr wörtlich zu nehmen. "Ich verstehe deinen Punkt, aber ich glaube trotzdem, dass ein kleiner Tritt ihn nicht umbringen würde...Und sind wir mal ehrlich: er hätte ihn verdient." Sie dachte an ihre Ohrfeige zurück. Da hatte sie für einen Moment auch geglaubt, dass sie die feine Linie überschritten hatte, die Spaß und Gefahr im Umgang mit Engeln trennte. Aber sie hatte es überlebt, keiner ist zu schaden gekommen. Vermutlich lachte Balthazar sich allenfalls darüber kaputt, dass ein Äffchen versucht hatte ihn Schmerz zuzufügen. Dann nahm sie den Zettel von ihrem Gegenüber entgegen und nickte. Dann reicht sie den Stift zurück über die Theke. "Gut, dann bleiben wir in Verbindung.", lächelte sie. "Ich melde mich, wenn ich etwas von ihm höre, was hoffentlich bald sein wird.", fügte sie etwas ernster hinzu. Wenn die Engel ihm misstrauten würde der andere sicherlich keine Extraspaziergänge auf der Erde einlegen. Aber auf ein Lebenszeichen und wieder hoffte sie ja schon. "Soll ich dir suchen helfen?", fragte sie dann. Immerhin wirkte Castiel besorgt. "Ich meine so weit weg kann sie nicht sein..."
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