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 The dangerous game with fire

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AutorNachricht
Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: The dangerous game with fire   18.10.16 0:39

The dangerous game with fire
20.August
In Felicias Zelle in der Hölle
Abbadon und Felicia

Ein weiterer Tag schien zu beginnen. Ein weiterer Tag in der Hölle, in dieser einen, kleinen Zelle. Ein Tag in meinem eigenen Blut, im Dreck und zwischen all den gefolterten Seelen. Mein Finger fuhr mit ein wenig Blut an der Wand entlang, zog einen erneuten Strich. Ich konnte die Striche nicht mehr zählen, die ich an die Wand malte wenn ich glaubte einen neuen Tag erreicht zu haben. Eigentlich machte das alles keinen Sinn mehr, doch ich fühlte mich einfach besser wenn ich diese Angewohnheit weiter führte. Beinahe die gesamte Zelle war voller Striche die sich selbst kreuzen und deuteten mir das ich schon ziemlich lange in dieser Zelle war. In der letzten Zeit sogar erstaunlich lange ihne wirkliche Folter, wobei mir diese Ruhe mehr Angst machte als von einem Dämon Ewig misshandelt zu werden. Ich hatte kein Zeitgefühl mehr, wusste nicht annähernd wie viel Zeit vergangen war. Es war ruhig, niemand kam zu mir oder sprach mit mir. Seit Cain mich wieder verlassen hatte saß ich die meiste Zeit in der Ecke, zusammen gekauert und starrte an die mit Blut bemalte Wand. Ich hatte begonnen die Wunden selbstständig wieder aufzureißen um Blut zu bekommen, mit welchem ich die Wände bemalte. Ich wollte es mir nicht eingestehen, ich wollte diese Schwäche einfach nicht wahr haben. Doch ich wurde langsam schwach, ich nahm Züge an die ich mir nie zugetraut hatte. Vielleicht drehte ich auch langsam durch?

Cains Worte hallten immer noch durch die Gedanken und wurden immer lauter, schrien beinahe. Manchmal schloss ich die Augen und sah ihn vor mir, wie er vor mir stand, mich an der Schulter hielt und rüttelte, wie er schrie das ich mich entscheiden sollte, mich richtig entscheiden sollte. Oft schreckte ich dann auf, denn irgendwer schrie in jener Sekunde. Es dauerte einige Momente bis ich realisierte das ich nur eine Einbildung hatte. Der Gedanke jedoch blieb, denn ich dachte nur noch daran.
Ich hatte mich entschieden nachzugeben, Abbadon zu geben was sie wollte. Ich gab mich geschlagen, gönnte ihr den Sieg. Es war unglaublich schwer gegen meinen eigenen Stolz vorzugehen und ihr zu sagen das ich mich ihr unterwerfen würde, das sie es geschafft hatte und bekam was sie wollte. Ich würde auf ihre Seite wechseln, Dämon werden und für sie foltern.
Es war einfacher, da ich wusste nur zum Schein auf ihrer Seite zu sein und Crowley sofort zur Seite zu stehen sobald ich etwas von ihm hören würde. Meine Treue zu ihm würde wohl nie wirklich zerstört werden, auch wenn er sich nie bei mir melden würde. Also spielte ich ein gefährliches Spiel, hoffte es zu gewinnen.

Ich hoffte zudem das Abbadon sich so sehr über diesen Gewinn freute das sie nicht groß hinterfragte weshalb ich einen Entscheidungswechsel vornahm. Ich würde ihr sagen das Cain bei mir war, sicherlich war ihr das längst zu Ohren gekommen. Ich wusste nicht wann und ob sie erneut kommen würde, doch ich hoffte es. Ich hätte nie gedacht das ich mal so denken würde, aber ich hoffe das Abbadon bald wieder kommen würde.
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Abaddon
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Plotcharakter
Anmeldedatum : 26.04.16
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   18.10.16 15:05

Abaddon hatte eine Menge zu tun gehabt und war zufrieden. Mittlerweile hatten sich fast alle Dämonen ihr angeschlossen. Nur noch wenige mußten noch überzeugt werden doch das würde auch schon klappen. Von Crowley sah und hörte man nichts. Was Abaddon gefiel. So einfach war es für sie noch nie gewesen zu siegen. Das Cain in der Hölle gewesen war wußte sie längst und doch war sie irgendwie traurig gewesen das er nicht zu ihr gekommen war. Dafür war er bei Felicia gewesen. Wie gut zu wissen das er scheinbar eine Schwäche hatte. Das Felicia die Folter durchhielt bloß in den letzten Tagen schien es als hätte sie ihre Meinung verändert.

Genau deswegen tauchte sie auch direkt bei ihr auf und musterte sie. Sie wirkte erbärmlich so wie alle gefolterte Seelen. Vielleicht hatte es endlich gewirkt oder der Zuspruch von Cain. „Ich hörte von meiner Dämonin das du mich sprechen wolltest. Was gibt es?“ Hatte sie doch endlich den richtigen Weg erkannt?
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Felicia Scales
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Dämon
Anmeldedatum : 20.06.16
Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   18.10.16 15:16

Irgendwann hörte ich ein bekanntes Geräusch, welches bald von einer einnehmenden Stimme bestätigt wurde. Abbadon stand direkt vor mir, musterte mich und dachte sich wohl wie erbärmlich ich in dieser Ecke aussah. Sie hatte Recht, ich musste wirklich wie ein geprügelter Hund in der dunkelsten Ecke wirken. Verletzt, eingeschüchtert und panisch vor jeder Bewegung.
Scheinbar hatte sie von einem Dämon gehört das ich sie sprechen wollte. Ob sie ahnte was ich von ihr wollte? Viele Möglichkeiten gab es nicht. Also richtete ich mich zumindest ein wenig auf und sah sie direkt an. Das würde nicht leicht werden, nicht für meinen Stolz.

"Ja.." begann ich leise, schloss kurz die Augen und räusperte mich um meine zitternde Stimme zu sammeln. "Du hattest Recht. Ich.. Ich habe eingesehen, das deine Seite die Richtige ist und das Crowley keine Chance haben wird die Hölle zu halten. Und vor allem das es das nicht wert ist für ihn zu leiden, statt ein Dämon ein deiner Seite zu sein.." sprach ich und sah sie dabei direkt an. Ich war innerlich selbst überrascht wie ehrlich und aufrichtig die Worte klangen. Nun musste nur noch Abbadon genau so denken und sich über ihren Erfolg, ihren Sieg freuen. Ob sie genau das tun würde?
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Abaddon
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Plotcharakter
Anmeldedatum : 26.04.16
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   19.10.16 17:23

Die angehende Königin der Hölle hatte die Arme verschränkt und beobachtete die zugerichtete Seele. Sie war wirklich gespannt was kommen würde. Hoffentlich genau das was Abaddon die ganze Zeit gewollt hatte. Andererseits sicher konnte sie nicht sein schließlich war Felicia störrisch geblieben egal wie sehr man sie gefoltert hatte. Ob Cain sie überredet hatte wußte Abaddon nicht. Hoffte es aber wirklich denn Felicia war wertvoll. Genau deshalb hatte sie auch ihre beste Dämonin auf sie angesetzt gehabt.

Felicia kam näher und wirkte noch geknickter als sonst. Nicht stark & mutig. Nicht erneut ihr bösartige Worte entgegenschleudernd oder gar verweigendernd. Nein so nicht sondern schwach und zugebend das Abaddon gewonnen hatte. Stirnrunzelend hörte sie dennoch zu. Konnte sie diesen Worten trauen? „Woher kommt der Sinneswandel? Ich hoffe Cain ist es zu verdanken das du zugestimmt und eingesehen hast wer die wahre Königin der Hölle ist.“ Ein leicht brutales Lächeln lag auf ihren Lippen. Dennoch blieb sie vorsichtig. Etwas stimmte nicht gänzlich.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   19.10.16 17:36

Abbadon betrachtete mich weiterhin genau. Scheinbar hatte sie nicht mit diesen Worten gerechnet, sondern eher damit wieder beleidigt zu werden und dumme Sprüche an den Kopf geworfen zu bekommen. Sie zeigte zwar nicht das sie überrascht war durch meine Worte, aber ich dachte mir das es ziemlich unerwartet kam. Ihre Stirn lag in Falten, die Arme waren misstrauisch vor der Brust verschränkt. Ihr Blick schien der eines hungrigen Löwens zu sein der seine Beute vor sich hatte und jede kleinste Bewegung genau betrachtete. Natürlich wollte sie wissen warum ich aus dem Nichts meine Meinung geändert hatte, nachdem ich trotz jeder Folter nein gesagt hatte und mich weigerte.

Ich nickte schwach. "Ja.. Cain war hier wie du sicherlich längst weißt." Natürlich wusste sie das Cain hier war. "Er hat mir.. Ins Gewissen geredet. Du dürftest wissen das er nicht gerade viel von Crowley hält.. Und er hat mir unmissverständlich beide Alternativen aufgezeigt." erzählte ich leise, beinahe beschämt. Es gefiel mir gar nicht zuzugeben, mich geirrt zu haben. Zumindest ihr das vorzuspielen, dennoch verlangte es einiges ab. "Für einen unfähigen King leiden der sowieso keine Interesse an einem hat.. Oder sich auf die stärkere Seite zu stellen und die Hölle zu einem grausameren Ort zu machen." Ich blickte sie nun wieder direkt an, atmete einmal tief durch. "Und ich will Zweiteres. Ich möchte nicht ewig für etwas leiden das es nicht wert ist."

Noch nie waren mir Worte so schwer gefallen wie es diese taten. Auf einer Weise war es genau das was Cain mir gesagt hatte, andererseits waren es meine Gedanken. Zwar war es nie das was ich als Wahrheit ansehen würde, denn egal was geschehen sollte: Crowley war für mich der einzig wahre König. Mein König. Doch wenn man in der Hölle war musste man die Karten neu mischen, beim Pokern betrügen, das Spiel anders aufziehen um zu überleben.
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Abaddon
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Plotcharakter
Anmeldedatum : 26.04.16
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   20.10.16 16:11

Was sollte sie von den folgenden Worten halten? Natürlich war Abaddon innerlich dankbar darüber das sogar Cain eingesehen hatte das Crowley nicht der passende König der Hölle war. Verständlich schließlich kannte er ja auch noch Lucifer. Lucifer der die Hölle zu einem schrecklich wunderbaren Ort gemacht und die Dämonen erschaffen hatte ehe Gott ihn bestraft hatte. Und Crowley selbst hatte diesen Ort übel zugerichtet. Das hielt ja praktisch kein Dämon aus. Und so wie es aussah auch nicht seine Geliebte. Diejenige die er wohl ausgewählt hatte um neben ihm zu regieren. Tja dumm gelaufen. Crowley hatte seine Liebste in Stich gelassen und war untergetaucht. Perfekt für alle. Abaddon würde die Königin der Hölle sein und später Lucifer befreien. Sie mußte nur noch herausfinden wo sich die Ringe der Reiter befanden. Alles zu seiner Zeit. Jetzt erst einmal war Felicia dran.

„Es ist gut das du auf Cain´s Rat gehört hast. Er ist weise.“ Sie klang ein Moment lang leicht verliebt ehe sie sich wieder ganz auf ihre böse Ader konzentrierte. Diese Art Liebe für Cain hatte hier kein Bezug sondern nur das was Abaddon wollte. „Wenn du wirklich mir dienen willst dann wirst du jetzt foltern. Und deinen wahren Wert beweisen. Später werde ich kommen und dir ein besonderes Geschenk bringen um zu sehen ob du das wirklich ernst meinst.“ Sie lächelte hinterhältig und die Idee die sie hatte würde ihr zeigen ob Felicia tatsächlich ehrlich war oder nicht.

Sie befahl ihre Dämonin herbei und gab ihr einige Anweisungen. Nach ein paar Minuten war Felicia von den Ketten befreit und die Folterinstrumente wurden ihr in die Hand gedrückt. Eine Seele wurde ihr zugeführt. „Das wirst du jetzt machen bis ich wieder zurückkomme. Sie hier wird darauf achten was du tust und dich gegebenfalls korrigieren“, sagte Abaddon und nickte zu der Dämonin. Dann verließ sie die Zelle um noch etwas zu erledigen.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   20.10.16 16:42

Zu meiner Überraschung war sie nicht übermäßig misstrauisch oder hinterfragte meine Entscheidung groß. Ein großer Stein fiel in meinem Inneren von mir ab und erleichterte mich ziemlich. Ich wusste nicht wie gut ich eine so mächtige und vor allem erfahrene Dämonin belügen könnte, immerhin war ich noch immer nur eine gefolterte Seele, klein und zusammen gekauert in einer Zelle, in Ketten in der Hölle. Es dauerte einen Moment bis Abbadon aus ihren Gedanken zurück kehrte und meinte das Cain ein weiser Dämon sei, es gut sei wenn ich auf seinen Rat hören würde. Diese Worte klangen beinahe schon sanft und ein wenig schwärmend wenn man genau hin hörte. Innerlich zog sich alles zusammen, bei dem Gedanken daran das sie, der grausamste Dämon den ich bisher kennen gelernt hatte weich würde bei einem anderen Dämon.

Ihre Stimme sagte mir das ich nun foltern sollte und ihr zeigen müsse das ich es ernst meinte, meinen Wert beweisen sollte. Ein Moment auf den ich lange gewartet hatte, für den ich eigentlich in die Hölle gefahren war. Doch welches Geschenk sie meinte konnte ich mir nicht vorstellen, zumal dieses Grinsen auf ihren Lippen alles andere als vertrauenswürdig war. Doch ich war nicht gerade in der Position irgendwelche Einwände zu haben, oder etwas in Frage zu stellen. Jetzt hieß es schauspielern und tun was befohlen wurde. Die Dämonin die mich Ewigkeiten gefoltert hatte kam zu mir und befreite mich von den schweren Ketten, zog mich auf die Beine und betrachtete mich. Es war ein unglaublich gutes Gefühl diese Last von mir zu wissen und wieder Bewegungsfreiheit zu haben. Abbadon grinste noch immer breit und sah mich an, meinte das ich nun unter strenger Beobachtung eine Seele foltern würde. Der Dämon neben mir drückte mir einige Dinge in die Hand die ich bestens kannte, mit denen ich vertraut war. Ich wusste welche Gefühle und vor allem welche Schmerzen sie auslösen könnten, welche Schmerzen sie auslösen würden.

Die Rothaarige wies mir eine noch ungenutzte Seele zu und verschwand wieder, ließ den Wachhund bei mir und befahl diesem mich falls nötig zu korrigieren. Mit den Werkzeugen in der Hand führte die Dämonin mich aus meiner Zelle weiter in einen der Räume die ausschließlichh zum Foltern genutzt wurden. Mitten im Raum, festgekettet wartete eine unschuldige Seele darauf befleckt zu werden. Ich stand ein wenig unbeholfen vor ihr und legte das Werkzeug weg, betrachtete sie. So war ich auch einmal, voller Angst und Ungewissheit was geschehen würde. Vermutlich war es als schon gefolterte Seele der Wechsel zum Foltermeister umso schwerer weil man genau wusste wie sich das anfühlte, weil man den Schmerz kannte. Vielleicht war aber auch genau das der Punkt der einen überzeugte: Von der Folterbank aufstehen und selbst foltern, all das erlebte weiter reichen und seine Emotionen, seine Wut, seine Hass und die Angst auslassen.
Ich nahm ein Werkzeug und begann die Seele zu foltern, schnitt und schlug sie, ließ Blut laufen und hörte die verzweifelten Schreie. Es dauerte eine ganze Weile bis meine Schmerzgrenze immer weiter fiel. Ich würde nicht sagen das ich die Schmerzen der Seele genoss, doch.. Es war erleichternd. Es war tat gut, all die Gefühle auslassen zu können.. Jetzt verstand ich, weshalb Dämonen waren wie sie waren.
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Abaddon
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Plotcharakter
Anmeldedatum : 26.04.16
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   21.10.16 18:09

Die Queen of Hell, schließlich tat ja Crowley nichts um sie aufzuhalten und genau deswegen hatte sie sich jetzt den Titel gegeben eben weil sie nur noch ganz wenige Dämonen überzeugen mußte ihr zu dienen, hatte einen ganz bestimmten Plan den sie sich ausgedacht hatte. Wenn Felicia wirklich sich auf ihre Seite geschlagen hatte würde sie sicherlich alles tun um ihr zu zeigen wie sehr sie es wollte. Nun genau deswegen hatte sie sich einen Formwandler geschnappt und ihn praktisch gezwungen die Gestalt von Crowley anzunehmen. War ja nicht schwer wenn man mal kurz in seinen Versteck in River Falls nachsah. Dort lagen immer noch Klamotten von ihm herum. Das war also geklärt und so hatte sie sich wieder mit dem Formwandler in die Hölle begeben.

Dieser war das erste Mal direkt in der Hölle schließlich kamen solche Wesen wie er eher ins Fegefeuer anstatt persönlich mal einen direkten Blick in die Hölle werfen zu können. Auf alle Fälle tuschelten alle Dämonen als Abaddon den Formwandler in Gestalt von Crowley fies behandeltte so das der mehrmals auf die Füße fiel. „Das hier ist euer Ex-König. Ich bin die neue Königin. Lang lebe Abaddon“, lächelte sie kühl obwohl sie sehr genau wußte das da draußen immer noch Crowley herumlief. Ihn würde sie auch noch erwischen doch das hatte jetzt kein Belang. Eher Felicia´s Treue.

Abaddon ließ ihn in Eisenketten direkt dorthin führen wo sich Felicia nun aufhielt. Sie schien schwer beschäftigt und man sah es ihrer Seele an das es ihr gefiel. Die wenigen dunklen Flecken schienen sich auszubreiten. Nun das würde noch dauern ehe sie vollständig ein Dämon wäre. Jetzt erst einmal war dieser Treuetest dran. „Hier ist mein Geschenk an dich. Zeige mir wie sehr du mir dienen wirst. Die neue Queen of Hell“, und einer der anderen Dämonen schubste den Fake-Crowley direkt vor Felicia.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   21.10.16 22:28

Ich wusste nicht wie lange ich diese Seele vor mir quälte, wie oft ich sie schlug und schnitt. Ich konnte nicht sagen wie lange die Schreie dieser armen Seele in meinen Ohren hallte. Das Zeitgefühl floss davon, doch diesmal verging die Zeit schneller. Es war als hätte ich Spaß daran diese Seele zu foltern und all meine Wut an ihr auszulassen. Innerlich fand ein Kampf mit mir selbst statt, denn der noch gute Teil in mir weigerte sich diese Seele weiter zu foltern, wollte nicht weiter Schmerzen verbreiten. Dieser Teil wusste wie es sich anfühlte und sah sich selbst wieder unter den Händen eines anderen Dämon. Doch der Teil in mir der nun zum Vorschein kam, der Teil der sich wie ein schwarzer Nebel über meine Seele legte genoss es alles auszulassen, diesem Teil war egal das diese Seele schrie, litt und blutete. Diese Seele war nicht umsonst in der Hölle, jeder musste dafür geradestehen was er im Leben tat. Das musste ich, das musste dieses leidende Ding vor mir.

Der Dämin der auf mich aufpasste stand ruhig in der Ecke der Zelle und betrachtete mich wie ich immer weiter aus mir heraus kam, wie immer mehr ans Licht kam und der Schmerz für diese Seele vor mir größer wurde. Nicht einmal berichtigte der Dämon mich, nicht einmal schritt er ein um Kritik oder Missfallen zu äußern. Erst als diese Schritte durch den Flur hallten und scheinbar etwas hinter sich her schliffen unterbrach sie mich. Ich legte das Messer weg und fuhr mit der Hand durch mein Haar, stellte mich neben die Bank auf der diese Seele blutete. Unverkennbar war es Abbadon die gerade mit schnellen Schritten den Flur entlang lief und irgendetwas in schweren Ketten mit sich brachte. Während ich mit einem Tuch das Blut von meinen Händen wischte schien sie die Zelle zu betreten. Ich sah auf als sie die Stimme erhob und erblickte neben ihr jemanden der mir den Atem raubte. Abbadon meinte dies sei das Geschenk an mich, an dem ich beweisen sollte wie ernst ich es meinte, für die neue Queen of Hell. Ein anderer Dämon stieß den Dämon in Ketten vor mich, direkt vor meine Füße. Crowley lag nun mit schweren Ketten gefesselt vor mir und rührte sich nur langsam.

Mein Blick lag nun nur noch auf Crowley, alles in mir zog sich zusammen. Ich wusste nicht was ich tun sollte, wie ich reagieren sollte. Das was um mich herum war blendete ich aus, als wäre es nicht da. Meine Aufmerksamkeit war nur auf Crowley vor mir gerichtet der den Blick langsam hob und mich ansah. Seine Nase blutete und er wirkte mitgenommen. Es war ein Stich in mein Herz ihn so zu sehen. Ich schluckte schwer und musste mich zusammen reißen ihm nicht sofort in die Arme zu fallen. "Crowley,.." flüsterte ich leise. Ich war nicht wütend auf ihn, kein bisschen. Er hätte sich vermutlich tausende Jahre nicht melden können und dennoch würde ich in der Sekunde genau so reagieren. Ich würde ihn gern aus diesen Ketten befreien, zu mir ziehen und ihm helfen. Ihn küssen und im Arm halten, dem Dämon Schmerzen antun der ihm das angetan hatte.
Hilflos sah ich wieder auf und schaute Abbadon direkt an. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Verlangte sie von mir, das ich ihn foltern sollte..?
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Abaddon
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Plotcharakter
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BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   22.10.16 17:55

Was würde nun passieren? Abaddon beobachtete Felicia und wie sie reagierte als sie erkannte wer da nun als Opfer herhalten würde. Der Fake-Crowley an sich war wirklich eine gute Idee gewesen und jetzt würde sich herausstellen ob Felicia es wirklich ernst meinte oder ob das ganze nur eine Lüge war. Dieser Treuetest konnte auch nach hinten losgehen dennoch würde Abaddon dann sie weiterhin unter Beobachtung haben. So einfach würde es also dann nicht für Felicia werden.

Der Fake-Crowley gefesselt so das er sich nicht in seine Ursprüngeliche Gestalt verwandeln konnte fand die Fremde, Felicia, sehr hübsch und dennoch eine gequälte junge Frau. Wie konnte dieser Mann es zulassen das sie hier litt anstatt zur Rettung zu eilen? Mußte er Crowley verstehen? Eigentlich gar nicht. Eher sollte er ihn spielen. Also gab er sich Mühe. „Felicia“, meinte er in den Tonfall von Crowley und tat als wäre das hier nichts. Stattdessen blickte er zu zwei oder drei Dämonen die in der Nähe waren um sich das Spektakel anzusehen. „Noch hat sie nicht gewonnen. Wählt mich und ihr bekommt alles was das Herz begehrt“, versuchte der besagte Fake-Crowley seine Rolle zu spielen auch wenn es sowieso so aussah als hätte Abaddon gewonnen.

Die ignorierte Fake-Crowley um dann zu Felicia zu sehen. „Nun...Was wirst du tun? Das hier ist mein Geschenk an dich. Wenn du nicht handelst werde ich es tun und du weißt wie grausam ich bin.“ Wieder lag ein grausames Lächeln auf ihren Lippen und spielte mit einen Engelsdolch in ihrer Hand.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   22.10.16 19:27

Ein unglaublich unangenehmes und schweres Gefühl lag in mir und es wirkte als würde es mich wie ein Betonklotz am Bein immer weiter unter Wasser ziehen. Ich bekam kaum noch Luft und hatte das Gefühl das mir jemand die Kehle zudrückte, doch niemand tat etwas. Kein Dämon wirkte irgendeinen Druck oder Schmerz auf mich auf, das war alles ich selbst. Seine Augen blickten ein wenig hilflos zu mir hoch, ehe seine kratzige Stimme erklang und meinen Namen aussprach. Ein weiteres Messer das man mir ins Herz rammte und fröhlich drehte. Mir wurde heiß und kalt, selbst Übelkeit stieg mir augenblicklich in die Gefühlswelt. Dieses plötzliche Auftreten von Crowley brachte alles durcheinander. Die Freude ihn zu sehen, die Gefühle die meine gefolterte Seele dabei aufbrachte kreuzte sich mit der Gewissheit das mein Plan Abbadon weiß zu machen das ich sie als Königin ansah schwer auf der Kippe stand. Wollte sie es vielleicht mit Absicht austesten, wie weit ich ging? Wusste sie die ganze Zeit das Crowley längst in ihren Händen war? Vermutlich konnte er sich deshalb nicht melden, vielleicht hat ihn nur das davon abgehalten zu mir zu kommen..

Sein Blick glitt zu den Dämonen hinter sich und meinte nur abfällig das das Spiel noch nicht gewonnen war, sie ihn wählen sollten um zu bekommen was sie wollten. Es war irgendwo schön zu sehen das er trotz dieser Situation noch immer den Glauben in sich hatte. Er wirkte geschwächt und anders als sonst, doch in Anbetracht der Situation war das kein Wunder, es spielte für mich keine Rolle. Ich war in erster Linie einfach froh das er noch lebte und es ihm den Umständen entsprechend gut ging.

Abbadons Stimme riss mich aus meinen gedanken. Sie verlangte von mir das ich ihn foltern sollte. Ich sollte Crowley, den Dämon foltern den ich liebte. Noch immer war es seltsam es so zu sehen, doch diese Begegnung hatte mir bestätigt was ich vermutete. Ich liebte Crowley aufrichtig. Er war zwar seltsam, doch ich nahm das nicht als Grund irgendwie misstrauisch zu sein. Vielleicht könnte ich einen Moment allein mit ihm gewinnen, wenn ich sagte das ich ihn foltern würde. Vielleicht könnte ich ihn in diesem Moment von den Fesseln befreien und ihm die Flucht ermöglichen, ihn aus den Fängen von Abbadon befreien. So könnte er vielleicht wieder an die Front und kämpfen, ihr zeigen das er der richtige King der Hölle ist. Ich sah sie an und nickte. "Okay. Ich werde es tun." Nun müsste ich nur noch irgendwie schaffen das sie mich allein ließen, nur einen Augenblick..
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Abaddon
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BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   23.10.16 16:10

Warum zögerte Felicia noch? Langsam wurde Abaddon wirklich ungeduldig und schaute ziemlich grimmig drein. „Wirst du jetzt wohl handeln oder soll ich ihn foltern? Ich habe damit kein Problem. Wenn du deine Pflicht nicht erfüllst muß ich wohl denken das deine Worte falsch waren und dann wirst du dir wünschen mich nie kennengelernt zu haben.“ Abaddon hielt den Engelsdolch fest in ihrer Hand. Wartete. Da sie jedoch wirklich daran glaubte das Felicia nur eine Erinnerung brauchte stach sie mit den Engelsdolch direkt in Felicia hinein. Zog den Dolch langsam nach unten so das eine Menge eingebildetes Blut herunter floß und der Schmerz sicherlich ziemlich unangenehm. Nach ein paar Minuten zog sie den Dolch wieder heraus und betrachtete erneut die geschundene Seele. „Tu es jetzt oder ich werde noch ungemütlicher.“ Da war wahrscheinlich jede andere Bestrafung die Abaddon noch einfallen könnte Kindergarten dagegen.

Fake-Crowley hatte zugesehen und tat so als würde es ihn überhaupt nicht kümmern das Felicia litt. Ein bißchen sah man es ihm trotzdem an wobei er seine Rolle ziemlich gut spielte. Die anderen Dämonen grinsten hämisch und freuten sich darauf das endlich Crowley, nichts ahnend das sie hier verarscht wurden, litt. Das Felicia zögerte hieß in ihren Augen nur das sie schwach war. Nicht wert eine Dämonin zu sein. „Tue es Felicia“, sagte Fake-Crowley und sah sie mit einen Hauch von Mitleid an. Ganz tief in seinen Inneren hoffte Fake-Crowley sie würde es natürlich nicht tun sondern ihn verschonen damit er hier endlich entkommen konnte. Und später sich dann mit Abaddon zusammenzusetzen. „Siehst du? Selbst dieser Trottel will das du ihn folterst“, war Abaddon der Meinung und zufrieden damit was ihr geboten wurde.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   23.10.16 20:19

Ich stand einfach wie angewurzelt auf einem Fleck, was Abbadon anscheinend gar nicht gefiel. Ihre Stimme erklang sehr tief und klang drohend, so wie ihr Blick mich fixierte sollte es auch genau so wirken. Sie drohte mir, das ich mir wünschen würde sie nie kennen gelernt zu haben wenn ich ihn nicht foltern würde. Ich wusste das Abbadon es ernst meinte und ich eigentlich keine Wahl hatte, als es zu tun. Dennoch war in mir eine Art Blockade die es mir verbot zu handeln und zu tun was man von mir verlangte. Wieder zischte sie einige Worte in meine Richtung, gefolgt von diesem Engelsdolch der mich durchbohrte. Ich zuckte zusammen, starrte auf diesen Dolch in mir der langsam hinunter gezogen wurde. Es schmerzte sehr und ich sackte kurz auf die Knie, hielt die Hände vor meine Brust sobald der Dolch aus mir zurück gezogen wurde. Sie meinte es wirklich ernst. Mühsam erhob ich mich wieder und atmete tief durch, um mich auf das was passierte zu konzentrieren.

Crowley sah mich von unten erneut an und ich erkannte ein wenig Mitleid in seinem Blick. Es sah ihm nicht ähnlich Mitleid zu zeigen, vor allem nicht wenn es darum ging jemanden zu foltern. Seine Stimme ertönte und meinte ich solle es tun, auch wenn sie leise klang. Ich war verwirr, wusste nicht was ich tun sollte. Also schloss ich die Augen, atmete tief durch und schlug Crowley. Ich griff nach seinen Ketten und zerrte ihn weiter in den Raum hinein, stieß ihn zu Boden und griff nach dem Werkzeug womit die Seele zuvor gefoltert wurde. Wenn ich nicht handelte, würde Abbadon ihn foltern. Das wäre weitaus grausamer als meine Folter. Ich musste sie nur so weit überzeugen das sie mich einen Moment mit ihm allein ließ, oder nur einen Aufpasser da ließ. Diese Chance würde ich nutzen um Crowley zu befreien.

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Abaddon
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BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   24.10.16 16:59

Na hoffentlich wurde es jetzt etwas denn endlich nahm Felicia Fake-Crowley und zerrte diesen zu dem Tisch wo sie vorher die andere Seele gefoltert hatte. Falls sie weiterhin zögern würde würde es Abaddon tun und die würde keinerlei Rücksicht nehmen. Natürlich nur so das es so aussah schließlich war das hier ein Schauspiel und keine echte Situation. Andererseits würde Abaddon sowieso den Formwandler töten denn sie konnte sich keine Mitwisser leisten. Das wäre sehr übel und zweitens würde es Felicia dazu bringen nicht das zu tun was sie sollte. Also würde dieser Zeuge beseitigt werden wenn alles vorbei war. Sie lächelte eiskalt und wartete.

Fake-Crowley fühlte sich unsanft behandelt doch um das ganze mitzuspielen tat er weiterhin so als wäre er der Herr der Lage. Redete teilweise immer noch zu den Dämonen die da standen und zuschauen wollten wie es ihn erging. Besser konnte es für Abaddon gar nicht laufen fand diese und grinste böse. Wo auch immer sich der echte Crowley aufhalten sollte niemand würde glauben das er es wäre schließlich hatte es ihn offiziell erwischt. Andererseits mußte Abaddon dafür sorgen das sie Crowley so schnell wie möglich erwischte denn er konnte immer noch ihre Pläne in Gefahr bringen. Was sie nicht wollte genau deswegen hatte sie loyale Spione auf ihn angesetzt damit sie ihn fanden.

Nun lag Fake-Crowley auf den Tisch und erwartete das schlimmste. Und auch das Abaddon rechtzeitig eingriff um das ganze zu verhindern denn es war ja ihr Plan und nicht seiner. Nur fühlte er sich wenig wohl dabei andererseits hatte er ihren Plänen zugestimmt und würde mitspielen. Sein Blick blieb auf Felicia hängen und wartete.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   25.10.16 15:35

Der Anblick von Crowley vor mir auf der Folterbank und der Blick der mir sagte das er genau wusste was nun geschehen würde tat weh. Ich war mir nicht sicher für wen das schlimmer sein würde: Für mich oder für ihn. Aber ich musste mich zusammen reißen, wenn ich nicht foltern würde wäre das die perfekte Gelegenheit für Abbadon ihn zu foltern und mich und meinen plötzlichen Meinungswechsel doch in Frage zu stellen. Ich konnte mir nur vorstellen was sie tun würde wenn sie heraus bekäme das ich im Grunde nur auf ihrer Seite bin um Crowley nützlich sein zu können sobald sich die Möglichkeit ergab. Noch war mir nicht klar, wie Dämonen reagierten wenn sie heraus bekämen das man sie verraten und belogen hatte. Zumindest ein Dämon wie Abbadon es war.

Crowley lag nun auf dieser Folterbank und sprach dennoch zu den umerstehenden Dämonen, die sich darüber jedoch nur köstlich amüsierten. Nachvollziehbar. Welcher Dämön würde einen König in Ketten, auf der Folterbank ernst nehmen wenn die Nachfolgerin oder besser die Anfechterin des Thrones daneben stand? Vermutlich keiner, der Verstand besaß. Also alle außer mir. Crowley sah mich weiterhin an, während ich das Werkzeug in meiner Hand ein wenig nervös von der einen Hand in die andere legte, ehe ich mich dazu drängen konnte ihn zu verletzen. Ich schnitt mit dem Messer in seine Haut, zog es mit geschlossenen Augen über seine Brust. Ich spürte wie er sich unter dem Folterwerkzeug bewegte, hörte Laute von ihm die deutlich machten das ihm das nicht gefiel. Aber um ihm helfen zu können musste ich mitspielen, auch wenn ich nicht wusste wie weit ich bei ihm gehen könnte. Immerhin war ich noch kein Dämon, sondern lediglich eine geschundene Seele die bisher einmal gefoltert hatte. Also hoffte ich das Beste, und hoffte das es nicht all zu schlimm werden würde wenn sie heraus bekommen sollte das ich niemals wirklich hinter ihr stehen würde.
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Abaddon
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BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   25.10.16 18:25

Die Dämonin die auf Felicia achten sollte beobachtete sie und bemerkte sehr wohl wie halbherzig da gefoltert wurde. Die Seele war nicht mit ganzen Herzen dabei sondern wohl aus Mitleid nur lari-fari an der Arbeit. So etwas ging schon einmal gar nicht. „Du sollst richtig foltern oder Abaddon zieht dir die Haut ab anstatt ihm“, mischte sie sich ein und nahm Felicia das Folterwerkzeug ab. Machte das ganze vor und ignorierte das geschundene Geschrei des Folteropfers. Ob es sich nun um den angeblichen König der Hölle handelte oder nicht es war egal wer gefoltert wurde. Hauptsache es wurde richtig gemacht.

Nachdem eine Menge Blut geflossen war Fake-Crowley nicht mehr so ganz erkennbar war überließ die Dämonin wieder Felicia die Hauptarbeit. „So macht man das. Und jetzt du.“ Und reichte ihr das Folterwerkzeug. Die anderen Dämonen hatten sich angesammelt und beobachteten was da geschah. Konnten teilweise gar nicht glauben und wenn dann würde es keiner wagen Crowley zu befreien wo doch Abaddon sowieso schon praktisch gesiegt hatte. Keiner von ihnen ahnte das Crowley da draußen noch irgendwo war.

Abaddon ließ sich sehr viel Zeit doch dann kehrte sie zurück. Von Crowley hatte sie bis jetzt nichts gehört doch das bedeutete noch lange nichts. Es wurde also Zeit ihn zu finden ehe er alles ins Wanken brachte. „Nun“, verlangte sie zu erfahren und betrachtete Felicia. Hatte sie ihre Arbeit vollbracht oder eher weiterhin gezögert?
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   26.10.16 2:17

Zu meinem Unglück schritt sofort die Dämonin ein die schon während der anderen Folter bei mir gewesen war und nahm mir grob das Werkzeug aus der Hand. Mit der Aussage das Abbadon mir die Haut abziehen würde statt ihm wenn ich das nicht richtig machte ging sie selbst an die Folterbank und begann Crowley ohne zu zögern zu verletzen, ignorierte jeglichen Schrei und jede Bewegung die er unter den Schmerzen machte. Es tat mir leid ihn so zu sehen, ich wäre am liebsten eingeschritten und hätte ihn von den Ketten befreit, zugesehen wie er sich an diesem Folterdämon rächen würde. Doch das alles geschah nur in meinem Kopf, denn in der Realität, in der Hölle stand ich unbeholfen neben dem Geschehen und sah zu Boden, überlegte wie ich meinen Plan weiter führen könnte. Ich war mir sicher das ich es nicht schaffen würde Crowley so zu foltern das es diesen perfektionistischen Dämon und vor allem Abbadon überzeugen könnte.

Unter all dem Blut erkannte man nur noch mit dem Wissen wer da auf dieser Bank lag das es Crowley war. Hinter uns hatten sich einige andere Dämonen versammelt die mit großem Interesse beobachteten wie ihr ehemaliger König hier gefoltert wurde, doch niemand traute sich etwas zu sagen. Alle starrten nur und warfen ab und an einen Blick zu den anderen Dämonen, zu mir und letztendlich auch zu Abbadon als sie wieder da war. Ich hatte nicht einmal mitbekommen wie sie verschwunden war, umso mehr könnte ich mir in den Arsch beißen diese Abwesenheit nicht genutzt zu haben um Crowley zu befreien. Ich schätzte meine Möglichkeiten ab. Wenn ich Crowley nicht foltern würde, würde Abbadon meine Meinungsänderung zu ihrer Seite wohl nicht glauben, würde mich als geschundene Seele ewig in der Hölle behalten. Oder was schwebte ihr sonst vor? Sollte ich Crowley foltern können würde die Chance wachsen zu einem Dämon zu werden. Dann hatte ich wesentlich bessere Chancen, auch um Crowley wieder aus dem Dreck zu helfen. Also atmete ich tief durch, nahm das Werkzeug von dem Dämon an und begann es ihr nachzumachen, ignorierte die Schreie und die Tatsache das es Crowley war.

In meinem Inneren schwor ich jeden Schmerz den ich ihm durch Abbadon antun müsste ihr und ihrer Folterdämonin zurück zu zahlen. Irgendwo redete ich mir ein das es Crowley sicher stolz machen würde, wenn ich für ihn so weit ginge. Auch, wenn er darunter litt. Also folterte ich ihn, sah zu wie das Blut durch die Zelle spritzte und sich mit dem angetrockneten vermischte welches noch von der Folter der anderen Dämonin übrig war. Abbadon trat in die Zelle, also hörte ich augenblicklich auf und holte tief Luft. Ich hätte sie gern auf der Stelle getötet, doch ich musste wohl darauf hoffen das es bald jemand anderes tun würde.
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Abaddon
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Anmeldedatum : 26.04.16
BeitragThema: Re: The dangerous game with fire   27.10.16 14:38

Na endlich tat Felicia genau das was Abaddon wollte. Zufrieden betrachtete sie das Werk was sie da veranstaltete. Zwar merkte man noch etwas Widerstand doch alles im allem tat sie was sie sollte. Endlich. Der Weg für Felicia würde sich wirklich genau dorthin entwickeln wohin sie gehörte nämlich zu Abaddon. Die Ritterin der Hölle und Queen of Hell würde weiter dafür sorgen das Felicia sich immer weiter entwickelte. Bösartig und hinterhältig. Über Leichen gehend und dann wenn sie soweit war würde Abaddon sie als ihre rechte Hand annehmen. Dauerte zwar noch etwas doch wenn die Entwicklung so weiter ging würde es nicht mehr lange dauern.

„Gut gemacht. Und jetzt töte ihn“, verlangte Abaddon und blickte Felicia hart an. Der Fake-Crowley wirkte ziemlich mitgenommen, was er ja auch im Grunde erwartet hatte, doch das nun wieder nicht. Als er etwas sagen wollte blickte Abaddon ihn nur an und er schwieg. Ein falsches Wort und sie würde einige seiner Freunde & Familie töten. Was für eine Ironie das auch manchmal Formwandler familienorientiert waren. Um so besser für die Dämonin. Die Stillschweigende Drohung half und so sah sie wieder Felicia an. „Nun mach schon oder ich überlege mir dich gleich anderen Wesen zum Fraß vorzuwerfen. Und dieser Ort wird dir gar nicht gefallen“, drohte Abaddon ungerührt. Das Fegefeuer würde Felicia so einiges lehren. Und Abaddon wäre diese Seele los. Wäre zwar schade um sie, und im Grunde müßte sie ja wenn man sie tötete ins Nichts gehen, doch wenn es nicht anders ging tat sie eben das. Dort würde sie so oder so sterben und dann wirklich ins Nichts gehen.
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The dangerous game with fire
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