StartseiteFAQMitgliederAnmeldenLoginGetting Started

Austausch | 
 

 What does it mean to be an Angel? (beendet)

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9  Weiter
AutorNachricht
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   11.11.16 19:49

Ein wenig überrascht blickte ich auf als der Engel meinte es würde der Schwester seiner Hülle ebenso ergehen. Oder zumindest ziemlich ähnlich. "Leider ist so etwas viel zu Oft Alltag in Familien." sagte ich bitter und schloss einen Moment die Augen. Es stimmt das Menschen grausame Wesen waren wenn man das Gesamtbild betrachtete. Vor allem untereinander gab es viel Schmerz und Zerstörung. Es war eigentlich schade das so viele schlechte Dinge offensichtlich waren. Wenn ich die Kleinigkeiten zusammen zählte die wirklich gut waren, glich es sich zwar nicht aus.. Doch die guten Dinge wogen doch auch etwas. Beispielsweise Menschen die nichts besaßen, die dennoch teilten mit Menschen die ihrer Ansicht nach Hilfe brauchten. Das war wahre Menschlichkeit. "Wenn es ihr ähnlich ergeht, ist diese Ehe mit Sicherheit nicht glücklich." vermutete ich. Wer so behandelt wurde konnte nicht glücklich sein. Vielleicht verdrängte er diese Schmerzen im körperlichen und seelischen Sinne wie ich es tat, aber glücklich war man auf keinen Fall. Während ich mich ein wenig enger an ihn schmiegte streichelte seine Hand vorsichtig über meinen Rücken. Mein Lächeln wurde ein wenig breiter, denn ich stellte mir vor wie er vorsichtig versuchte irgendetwas zu tun. Ähnlich wie jemanden vor eine Steuerkonsole zu setzen, und dieser drückte dann unsicher irgendwelche Knöpfe um zum Ziel zu gelangen. Amatiel drückte die Richtigen, denn ich fühlte mich wohl und genoss sowohl die Wärme seines Körpers, den Geruch dessen als auch dieses Gefühl seiner wahren Engelsgestalt so nah zu sein.

Urplötzlich hatte ich nun Amatiel im Kopf, wie er wie ein Ninja anfliegendes Gemüse in Kleinteile zerschnitt. Nein, diese Engelsklingen waren wirklich zu unpraktisch um irgendetwas damit vernünftig klein zu schneiden. Lediglich zum töten und kämpfen waren sie geeignet, zumindest nutzte ich sie für nichts anderes. Es war wohl seltsam genug zu wissen das diese Waffe aus dem Himmel stammte und eines der einzigen Wege war einen Engel zu töten. Hätte ich diese Klinge damals nicht mitgenommen wäre ich wohl nicht so einfach aus den Kämpfen mit den Engeln gekommen. Zumal ich nun auch wusste wie es sich anfühlte wenn man mit dieser Waffe getroffen wurde. Irgendwie schon ungerecht den selben Schmerz wie ein vollwertiger Engel zu spüren, allerdings keinerlei dieser Selbstheilungskräfte zu haben. Vielen Dank für diese gerechte Aufteilung, Gott. Hätte er Nephilim nicht einfach nur diese Kraft geben können? Dann wäre ich alles andere als gefährlich.. Eher sogar nützlich.
Grinsend nickte ich. "Das ist es auch nicht. In meinen Augen. Aber viele denken, sie würden die Gastfreundschaft so beleidigen. Jetzt weißt du ja, das dein Kaffee Tote hätte wecken können." Ich sah ihn an. "Umgangssprachlich." Nicht das er glaubte damit wirklich etwas bewirken zu können. Dankend lehnte ich ab einen weiteren Kaffee zu trinken. Dieser Schluck würde wohl reichen um die Nacht wach zu liegen, da wäre es eher unpraktisch eine weitere Tasse zu trinken. Ich wollte wirklich nicht hyperaktiv werden und den Engel damit noch mehr verwirren. Immerhin wusste ich nun beruhigt das er nun gesehen hatte wie viel Kaffee er eher nehmen sollte.

Ich räumte das Messer vorsichtig in das Spülbecken und stellte das Brettchen dazu. Die Kartoffeln kochten, das Gemüse garte und das Fleisch lag nun in den Gewürzen, mit einem Schuss Rotwein im Backofen. "Nein, das brauch nun ein wenig Zeit bis es fertig ist." meinte ich lächelnd und blieb an der Küchenzeile gelehnt, musterte den Engel. Während er durch die Küche tigerte nahm er einen Topfhandschuh in deine Hand, musterte diesen. "Nein.. Der hilft dir nicht bei Kälte." Ich lachte leise, ging einen Schritt auf ihn zu und nahm den anderen Handschuh, steckte die Hand ebenfalls in diesen. "Damit kann man Töpfe aus dem Ofen holen, ohne sich die Hände zu verbrennen." erklärte ich sanft lächelnd und grinste ihn an. "Spürst du Hitze? Also, mit den Händen der Hülle? Oder Kälte?" Hatte er gemerkt, wie kalt meine Hand gewesen war als ich sie auf seine gelegt hatte? Ich konnte mir nicht helfen. Es gab so unendlich viele Fragen die durch meinen Kopf kreisten, die diesen Engel betrafen. Und viele dieser Fragen gingen in eine Richtung die ich selbst mit hochrotem Kopf begegnen würde. Ich legte den Kopf schief, während mein Blick etwas verträumt auf ihm lag. Rae, hör auf auch nur daran zu denken. Ja, du magst diesen Engel irgendwie. Ziemlich. Und seine Hülle trägt dazu bei. Und er hat schöne Lippen.. Vergiss diese Gedanken, verdammt. Reiß dich zusammen.
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   11.11.16 21:25

Er lachte kurz bitter auf. "Was soll ich dazu sagen. Du hast einige aus meiner Familie ja schon kennengelernt." Die waren immerhin auch nicht die freundlichsten Zeitgenossen und auch immer wieder für böse Überraschungen gut. "Aber offenbar haben die Menschen diesen Makel auch bekommen." Es war schon traurig, aber man konnte das nicht ändern. Es war unmöglich die Welt mit einem Fingerschnipp zu verbessern. Vermutlich könnte nicht einmal Gott das. Amatiel nickte. "Ich hoffe, dass sie da irgendwann herauskommt.", meinte er. "Ich rede immer auf ihre anderen Brüder ein. Ich weiß nicht inwiefern sie etwas tun." Er hatte nur sporadisch Kontakt zu dieser Familie. Immerhin war es nicht seine eigene und er hatte selbst problematische Geschwister. Die Umarmung tat offenbar gut. Wie er darüber befand, das wusste er nicht. Immerhin hatte er noch nie solange eine Umarmung gehalten und dann auch noch nie bei so einer ernsten Sache. Er fragte sich ab wann eine Umarmung als unhöflich und aufdringlich galt. Er klopfte ihr irgendwann noch einmal leicht auf die Schulter und löste sich langsam aus der Umarmung. Er lächelte leicht.

"Wieso schneidet man Gemüse eigentlich? Es würde doch aus in den Topf passen? Er ist groß genug." Er begutachtete das Kochutensil. Das selbe galt für die Pfanne. Das mit der Schale konnte er ja noch irgendwie nachvollziehen. Immerhin war bei den Kartoffeln teilweise etwas Dreck dran. Er wusste nicht inwieweit man das abwaschen konnte. Im Fernsehen schnitten sie es auch immer, aber erklärten es nie. Es schien eine Tatsache zu sein, dass es zu sein hatte und nicht anders. Der Engel runzelte die Stirn. "Es würde mich nicht beleidigen. Und ich denke Paul wäre davon auch nicht beleidigt. Ich versuche doch auch aus Fehlern zu lernen." Da war halt nur das Problem, dass keiner außer Rae wusste, dass da ein Engel in dem Priester steckte. Dann blickte er mit erhobenen Augenbrauen zu ihr. "Ich brauche keinen Kaffee um Tote zu wecken..." Das würde auch so ganz gut funktionieren, wenn er es denn wollte. Aber dazu müsste es einen sehr guten Grund geben. Außerdem musste man schneller als der Sensenmann sein. Alles andere wäre ungünstig. Aber sie erklärte ja auch schon gleich, dass man das nur so sagte. Wieder nickte er. "Ihr mögt solche bildlichen Dinge, nicht wahr?" Das fiel ihm immer wieder auf. Dann eben nicht noch mehr Kaffee. "Dann versuchen wir das mit dem Kaffee später noch einmal, ja?" Irgendwer musste das ja testen ob er das richtig machte.

Der Priester nickte. "Dann können wir das mit der Musik ja etwas vorziehen, wenn du das möchtest." Er hatte keine Ahnung wie lange Essen braucht um fertig zu werden. Dann erklärte sie die Topfhandschuhe. Er musterte die Handschuhe. "Seltsam, was die Menschen sich alles einfallen lassen." Amatiel nickte. Natürlich spürte er Temperaturen über die Hülle, wenn es ihn auch weniger störte. "Es schadet mir nur nicht so sehr, wie einem Menschen." Er schob den Topf beiseite und griff auf die Herdplatte. Nach einer Weile verzog er das Gesicht leicht und nahm die nun gerötete Hand weg. Ja, der Schmerz war definitiv da. Aber es heilte auch. Er betrachtete die Hand und schob dann den Topf zurück. "Nichts schlimmes...", meinte er gelassen. Ihre Hände waren verdammt kalt gewesen. Daran erinnerte er sich auch.

Er spürte ihre Blicke auf sich und konnte diese wieder nicht einordnen. Es war nicht fragend, es war eher nachdenklich. Aber auch wieder nicht nachdenklich. Der Blick war intensiv und verwirrend. Der Dunkelhaarige sah die Nephilim fragend an. "Ist alles in Ordnung?", fragte er dann nach. Musste er sich Sorgen machen oder verstand er nur wieder etwas nicht. "Ich hole den Weihrauch.", meinte er dann leise. "Das Klavier ist im Wohnzimmer, wenn du schon beginnen möchtest. Dort sind auch Bücher mit Noten." Und Bücher, die erklärte, was sie bedeuteten und wo man sie auf den Tasten fand.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   11.11.16 21:47

Scheinbar hatten wie irgendwo alle Ähnlichkeiten was die Probleme in der Familie anging. Engel waren wohl eine wesentlich stärkere und mächtigere Gattung als der Mensch, das stand ziemlich außer Frage. Doch es schien als würden Mensch und Engel sich in vielen Dingen kaum unterscheiden. Allein bei der Sache als Familie. Engel war Zusammenhalt wohl ebenfalls wichtig, Familie und ein Ort zur Zuflucht. Ebenso wie es bei den Menschen der Fall war. Wenn man die Dimensionen dazwischen außer Acht ließ, könnten sich Mensch und Engel bei dem Thema die Hand reichen. "Ja, deine Geschwister sind,.. Ziemlich eigen." murmelte ich nur und fuhr mir mit der Hand durch mein Haar. "Ich hoffe es für sie.. Das die Brüder ihr helfen." Diese Frau tat mir leid obwohl ich sie nicht kannte. Doch da ich wusste wie es sich so anfühlte wenn man in dieser Situation war hatte ich ehrliches Mitgefühl mit dieser Frau. Die Umarmung dauerte länger als es bei einem Menschen wohl gewesen wäre. Doch ich machte keine Anstalt mich zu lösen oder etwas zu sagen, nein. Ich genoss diese Wärme und das Gefühl von Zuflucht so lange es anhielt. Ein wenig hatte ich das gefühl als würden sich seine starken Flügel um mich legen, mich für diesen Moment vor der Kälte dieser grausamen Welt schützen. Aber es fühlte sich einfach nur so an. Das Lächeln erwiderte ich sanft.

"Damit man es besser essen kann und es schneller, gleichmäßiger gart und kocht." erklärte ich ihm und folgte seinem Blick zu dem Top und der Pfanne. Natürlich gab es auch manchmal Gemüse das man ganz kochte, doch in diesem Falle war es klein geschnitten einfach passender zu dem Braten. "Das wissen die Leute wohl nicht.. Es gehört irgendwie zur Freundlichkeit der Gesellschaft." Da ich mich mit der Gesellschaft nicht identifizierte, das noch nie getan hatte war ich eben anders und sagte jedem was ich dachte. Es war nicht immer schön oder nett, doch so wusste man gleich wo man dran war und vor allem was Sache war. Lachend stieß ich mich von der Küchenzeile ab. "Ja, Menschen mögen das.. Vielleicht, damit sie sich Dinge besser vorstellen können.. Ich bin diese Aussprache so gewohnt. Für mich ist das normal. Und gerne. Wir versuchen das später noch mal." Ich lächelte ihn an und hoffte, das er es diesmal ein wenig eleganter schaffte aus einem Kaffee kein Gift zu machen. Und selbst wenn nicht.. Amatiel würde ich wohl alles noch einmal zeigen, bis er es konnte.

Meine Augen leuchteten als ich nickend zu ihm sah. Ich freute mich wirklich auf dieses Klavier, warum genau es so starke Freude war wusste ich nicht wirklich. Vielleicht weil es einer der wenigen Dinge war die ich konnte? Ein wenig fasziniert betrachtete ich wie er den Topf zur Seite schob und die Hand auf die Herdplatte legte, ungewöhnlich lang bis er mit verzogenem Gesicht die Hand wieder weg legte. Mein Gesicht war ebenfalls verzogen, denn ich konnte den Schmerz quasi spüren. "Autsch.. Das mach ich jetzt mal nicht nach." Grinsend strich ich mir über meine unverletzte Hand. Schmerz durch Hitze war wirklich einer der übelsten.
Seine Frage riss mich aus meinen Gedanken und ich wirkte ein wenig ertappt. Ich wusste das er nicht in meine Gedanken sehen konnte, darüber war ich wirklich froh. Der Gedanke jedoch ließ nicht wirklich ab, er rutschte nur in den Hintergrund. Schnell ging ich zum Herd und stellte alles ein wenig runter, ehe ich zum Klavier ging damit Amatiel den Weihrauch holen konnte. Die Notenbücher bekamen nur kurz meine Aufmerksamkeit, ich wusste was ich spielen wollte. Sachte setzte ich mich auf den Sitz vor den Tasten und begann gleich dieses Stück zu spielen. Das Erklingen der Tasten erfüllte mich mit Freude, und so schloss ich die Augen und ließ meine Hände beinahe schwerelos über das Klavier fliegen. Ich war froh das ich dieses Stück noch perfekt beherrschte.




Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   11.11.16 23:43

Natürlich wusste die junge Nephilim, wie seine Geschwister waren. Da musste er nicht viel erklären. Sie hatte das schon ihr ganzes Leben lang so abbekommen. Aber nicht nur den Hass des Himmels sondern auch den Hass aus ihrer Familie. Das tat ihm leid. Besonders das mit ihrer Familie. Das war wesentlich bitterer als das, was die Engel taten. Eine Familie, die keinen Schutz bot. Pauls Schwester bekam auch nicht wirklich Schutz durch die Familie, wie ihm schien. Offenbar war wirklich nichts mehr sicher und auch nichts mehr heilig. "Ich habe versucht sie anzurufen. Ich hatte nur ihren Mann dran. Aber ich habe sie im Hintergrund gehört." Jedenfalls hatte er sich das so vorgestellt, dass sie es war, denn Pauls Name war von ihrer Seite aus gefallen. Aber er konnte nicht mit ihr reden. Manchmal fragte er sich ob Paul auch immer so abgewimmelt worden war. Es war eine ungerechte Welt.
Die Umarmung war nicht unangenehm. Vielleicht machten Menschen deshalb solche Gesten. Auch, wenn er sicherlich über ihre Vorstellung mit den Flügeln geschmunzelt hätte. Von der einstigen Pracht war nun wirklich nichts mehr zu sehen. Aber das wusste er nicht, als ließ er die Eindrücke dieser Umarmung einfach auf sich wirken. Es war ein friedliches Gefühl. Es brachte Ruhe. Ja, vielleicht würde er noch verstehen, was Menschen an so etwas fanden. Ruhe war nach so einem Tag gut. Vermutlich würde aber keine Umarmung der Welt gutmachen, was Rae wiederfahren war.

Das mit dem Essen war interessant. "Zeitsparend.", wiederholte er leise. Gut, Menschen mussten zeitsparend. Sie konnten nicht den ganzen Tag kochen und mussten nebenbei auch arbeiten und leben und sich um anderes kümmern. Aber er schob das Essen beiseite. Denn es würde noch eine Weile brauchen. Das hatte die Rothaarige gesagt. "Nein.", lächelte er. "Das können und sollten sie nicht wissen." Das wäre seltsam und würde sicher dafür sorgen, dass er von hier fliehen würde. Er wollte keine Menschen, die ihn durchschauten und Ärger bereiteten. Das würde nicht gut enden. Da war er sich sicher. Der Engel nickte wieder. "Es gibt so einiges, was Menschen sich nicht vorstellen können. Ich bin mir auch sicher, dass es keine passenden Umschreibungen dafür gibt." Aber die Menschen mussten auch nicht alles wissen. Und für manche Dinge gab es keine Worte. Für manche Dinge würde es auch nie Worte geben. Das mit den Kaffeekochen würde er noch einmal versuchen wollen. Nur so konnte er sich bessern. Es machte ihm auch irgendwo Spaß so etwas zu lernen. Es waren lauter kleine Erfolge.

"Das solltest du auch nicht nachmachen.", meinte er ernst, als hätte er Angst, dass sie doch jeden Moment die Hand auf die heiße Platte halten. Er lauschte dem Blubbern des kochenden Wassers. Was für das Zubereiten von Gemüse gut war, war für den Menschen ungesund. Aber dieses Gerät erschien effizienter und sicherer als ein offenes Feuer. Im Fernsehen sah man oft, wie Menschen mit Feuer kochten. Diese Angewohnheit schien es auch noch zu geben. Meist in großen Metallschalen und einem Gitter.
Ihre Reaktion war seltsam. Fast etwas erschrocken, was ihn noch etwas fragender dreinblicken schien. War es ein Geheimnis? Er wusste es nicht. Der Priester lief in einen anderen Raum um die Kohle und das Harz zu holen. Das Behältnis zum Schwenken war in der Kirche. Aber er hatte dazu eh schon längst eine kleine Schale zweckentfremdet. Er zündete die Kohle und krümelte dann den Weihrauch darüber. Dann betrachtete er nachdenklich die hellen Krümel beim Schmelzen und verdampfen. Als er die Schale und die Packung mit dem Weihrauchkörnern ins Wohnzimmer trug, hörte er schon die ersten Klänge. Sie spielte ohne Notenblätter. Das war faszinierend. Er stellte die Schale auf dem Tisch ab und stellte sich dann neben das Klavier. Für einen Moment schloss er die Augen um nur der Musik zu lauschen. Es war ein wirklich schönes Stück. Es hatte schwermütige Momente, die dann wieder in etwas Leichtigkeit zerfielen. Er öffnete dann die Augen und sah zu ihr.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 0:15

Während ich ihn ansah konnte man beinahe ein wenig erkennen wie er sich wirklich Gedanken über diese Frau machte, die eigentlich Fremd für ihn war. Irgendwie beruhigte mich diese Tatsache, denn mittlerweile hatte ich gemerkt das dieser Engel nicht nur einfach irgendeine Hülle genommen hatte um seinen eigenen geflügelten Hintern zu retten. Dieser Engel tat wirklich alles um sich anzupassen und weiterhin den Menschen zu helfen, Pauls Leben so weiter zu führen wie er es aufgebaut hatte. Selbst um die Familie versuchte er sich zu kümmern, obwohl er genug eigene Probleme hatte. Für mich ein Zeichen das es irgendwo in dieser Welt doch noch wahre Engel gab. Vielleicht war auch er nicht so wie man sich einen Engel vorstellte, doch er war der erste und Einzige der sich wirklich bemühte. "Irgendwann wird sie da raus kommen." flüsterte ich beinahe. Ob durch Hilfe der Familie oder von selbst. Jedenfalls wünschte ich ihr das. Über meine eigenen Gedanken musste ich ein wenig schmunzeln. Ich hing gerade einem Engel in den Armen, den ich seit nicht einmal einen Tag kannte und mit dem ich einen anderen Engel getötet hatte, dessen Leiche in einem ald verscharrt hatte. Der erste mit dem ich gesprochen hatte, der erste der mich nicht töten wollte. Und nun ließ er mich in seinen Armen für einen Moment Ruhe und Schutz suchen und finden. Ich hatte das Gefühl das selbst der Engel es nicht als unangenehm empfand, es vielleicht sogar mochte. Jedenfalls schien er entspannt als er sich von mir löste und mich anlächelte.

Ich nickte und lächelte nur breit. Menschen ging es oft darum Zeit zu sparen um möglichst viel zu schaffen, in so wenig Zeit wie es nur ging. Manchmal war es wirklich praktisch. Zum Beispiel Gemüse zu zerkleinern statt es ganz zu kochen sparte enorme Zeit. An sich nahm ich mir die Zeit die ich brauchte, ich lebte unabhängig und brauchte keine Rücksicht auf jemanden nehmen. Manchmal war es zwar ziemlich einsam, sehr oft sogar.. Aber meine menschliche Seite gewöhnte sich wohl an alles. "Besser wäre es. Wenn sie weiter den netten Priester in dir sehen reicht das völlig." Es wären fatale Ausmaße zu erahnen, wenn jemand erfuhr das Amatiel in diesem Priester steckte. Ausmaße die unnötigen Stress bedeuten würden.

Amatiel schien beinahe Sorge zu haben das ich meine Hand doch auf diese heiße Platte legen könnte. Irgendwie war das wirklich lieb, dieser Engel sorgte sich um mich.. Das hatte seit vielen Jahren niemand mehr getan. Selbst meine Mutter lange Zeit nicht. Daher lächelte ich nur sanft. "Nein, keine Sorge. Ich tu mir ungern selbst weh.. Zumal ich mich nicht selbst heilen kann." Selbst wenn ich diese Fähigkeit gehabt hätte: Es wäre zu bezweifeln gewesen das ich dann auf diese Platte gefasst hätte.
Während ich am Klavier saß und dieses Stück spielte nahm ich bald einen Geruch wahr der wirklich angenehm war. Ich ging davon aus das dies der Weihrauch war den Amatiel entzündet hatte, also ließ ich die Augen noch geschlossen und zog den Duft tief ein. Tatsächlich erinnerte mich dieser Duft an etwas Reines, friedliches. Ich konnte mir vorstellen bei diesem Duft wirklich zu entspannen. Der Engel hatte mir nicht zu viel versprochen. In meinem Spiel hatte ich nicht bemerkt wie sich der Engel neben das Klavier und somit neben mich gestellt hatte, mir zusah. Erst als ich die letzten Töne angeschlagen hatte und sie ausklangen sah ich zu ihm und lächelte ein wenig verlegen, strich mir eine Strähne hinter mein Ohr. Mit einem Ruck rutschte ich auf der kleinen Bank ein wenig und deutete mit der Hand neben mich. "Setz dich. Jetzt bist du dran.. Wenn du möchtest helfe ich dir auch."
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 1:03

"Das hoffe ich sehr.", erwiderte er. Wie sehr bald Pauls Schwester schon dort herauskommen würde und unter welchen Umständen wussten sie wohl beide nicht in diesem Moment. Man konnte die Welt eben nur im Kleinen verbessern. Das bedeutete eben, dass man an manchen Tagen vielleicht Wesen leben ließ, die eigentlich nicht sein sollten und sich dafür sogar gegen die eigene Familie wand. Ein merkwürdiger Tag, den er nicht so schnell vergessen würde. Einfach weil er eigenartig besonders war. Dann schwieg er. Stille war auch schön. Vermutlich hing jeder der beiden gerade seinen eigenen kleinen und großen Gedanken hinterher.
"Das sehe ich genauso.", nickte Amatiel. "Es ist nicht gut, wenn Menschen zu viel wissen. Sie würden Wunder erwarten, die weder ich noch meine Geschwister bieten könnten." Er legte den Kopf schief. "Es ist nicht gut sich bei den Menschen zu sehr einzumischen. Wir sollen sie eigentlich schützen. Nicht mehr. Nicht weniger." Sein Blick fiel zu Rae. "Das heute bleibt unser kleines Geheimnis.", schmunzelte er. Eigentlich war es ein großes Geheimnis. Aber er wusste, dass es bei ihr sicher war. Immerhin war sie auch ein Geheimnis, was niemand erfahren sollte.

Es war auch gut, dass sie offenbar nicht den Hang zur Selbstzerstörung hatte Das ließ er einfach so stehen. Immerhin wollten sie Musik machen. Ihm gefiel das Stück und zusammen mit dem Weihrauch, war es eine wirklich angenehme Atmosphäre. Das Radio aus der Küche ging komplett in den vollen Klängen des Klaviers unter an dem die Nephilim saß und die Tasten drückte. Er beobachtete, wie ihre Finger das Instrument entlang wanderten und diesem so Klänge entlocken. Es sah so einfach bei ihr aus. Es hatte eine Leichtigkeit, als würde sie die Tasten kaum berühren. Der Engel fand das fast interessanter als das Kochen. Immerhin schien ihr das wirklich etwas zu bedeuten, diese Melodie, diese Musik. Er blickte erst auf, als das Lied verklungen war und sie ihn ansprach. Sein Blick lag immer noch auf den Tasten bevor er wieder zu ihr sah.
Er setzte sich zu ihr auf den kleinen Hocker. "Zum Glück habe ich keinen dicken Hintern...", meinte er mit einem belustigten Unterton. Dann wäre es wirklich eng geworden auf dem Klavierhocker. Der Priester war etwas nervös. Immerhin hatte er immer nur für sich gespielt. Ohne jemanden der zuschauen und urteilen konnte. Er griff nach einem der Notenblätter. Es war weniger spektakulär als ihr Stück. Aber es war eines, was er mittlerweile schon relativ gut konnte. Für Elise. Der Anfang saß zumindest gut. Es gab viele Wiederholungen und dann verlief sich das etwas im Chaos. Der Dunkelhaarige setzte sorgsam die Finger auf, sammelte sich kurz und begann zu spielen. Was erst holprig begann, denn es war seltsam jemanden neben sich zu haben, der das saß und hörte. Dann fing er sich und dann wurde es doch hektisch und er landete wieder bei den üblichen Problemen des Stückes. Vielleicht hätte er ein anderes aussuchen sollen. Aber hatte gegriffen, was oben lag.

"Ich sagte ja, dass ich nicht so gut bin.", entschuldigte er sich dann und nahm die Hände wieder von den Tasten. Der Rauch der Schale waberte wie feiner Nebel durch das Wohnzimmer. Er blickte wieder zu der Nephilim und hoffte heimlich, dass sie weiterspielen würde um ihn eine weitere Blamage dieser Art zu ersparen. Er musste wirklich mehr üben. Eigentlich hatte er ja auch die Zeit. Aber am Ende schaute er doch fern um die Menschen kennenzulernen. Oder las ein Buch oder grübelte über einfache Dinge des menshclichen Lebens nach.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 1:27

Die Stille die sich nach diesem Moment über uns legte war alles andere als unangenehm. Es wirkte eher wie eine Pause für beide, wie ein warmes Schweigen ohne Zwang. Er schien gerade in seinen Gedanken zu sein, ebenso ich. Wenn ich den Tag von Anfang bis jetzt überdachte war es schon ziemlich verrückt. Nicht nur das ich einem Engel vertraute.. Ja, ich vertraute ihm auf eine seltsame Art und Weise. Ich vertraute einem Engel und saß mit ihm in seinem zu Hause, dem zu Hause seiner Hülle. Ich hatte mich in dieser Umarmung geborgen gefühlt, wohl und sicher. Unglaublich viele Gefühle die ich seit Ewigkeiten nicht hatte, die ich hinter dieser Mauer in mir versteckt hatte schlichen sich an diesem Tag hervor. Und ich fand es nicht einmal schlimm, ich fühlte mich wohl dabei. Es war mehr als nur seltsam.
Die Menschheit würde nie bereit dazu sein zu erfahren was Wirklichkeit war. Es würde immer nur Probleme machen und vermutlich keinem helfen. Auch nicht das Wissen das es Engel wirklich gab. Oder Dämonen, Geister und viele andere Wesen. Breit grinsend nickte ich. "Ja, das bleibt unter uns." Ein kleines Geheimnis, das niemals jemand erfahren wird.

Immer wenn ich Musik hörte versank ich für diese Zeit in einer anderen Welt, fern von all den Problemen die sich so an mich ketteten und sich anfühlten wie Zementblöcke. Oft gab es Tage an denen mein Leben wie ein unendlich tiefes Meer wirkte. Die Probleme, Sorgen und Ängste klammerten sich an mich, zogen mich unter das Wasser. Langsam ging ich unter, bis ich keine Luft mehr bekam und das Wasser meine Lunge füllte, es brannte und ich diesen schmerzenden Druck spürte.. Oft träumte ich genau das, wurde schweißnass wach und stellte fest das alles nur ein Traum war. Meine Brust schmerzte dennoch immer.
Amatiel ließ sich langsam neben mir nieder und grinste mich an. Ich lachte laut und grinste ihn breit an. Wer hatte geahnt das dieser Engel Humor hatte? "Ja, ein Glück für uns beide. Sonst hättest du dich auf mich setzen müssen." Ich grinste und sah dann wieder auf die Tasten. Er wirkte ein wenig nervös und angespannt, was mich doch ein wenig wunderte. Vor einigen Stunden hatte ich nicht gedacht das ein Engel so viele Emotionen und Gedanken haben kann. Aber es war schön das es doch so war. Es war schön, das Amatiel so war. Er fischte nach einem Notenblatt und begann zu spielen, ein Stück das ich auch kannte und beherrschte. Für Elise, ebenfalls ein schönes Stück. Ich erinnerte mich an meine Anfangszeit und lächelte verträumt, während er immer mal wieder durcheinander kam und sich wieder fasste, wieder ansetzte. "Das war für den Anfang doch gar nicht so schlecht." gab ich ehrlich frei und sah ihn an. Ich überlegte eine Sekunde, dann rutschte ich ein Stück näher zu ihm, so dass unsere Beine aneinander lagen. "Vielleicht fällt es dir leichter den Wechsel zu schaffen.." begann ich, nahm vorsichtig seine warmen Hände und legte sie sanft auf die Tasten zurück. Lächelnd brachte ich sie in die Position die ich beim spielen hatte, ehe ich meine Hände auf seine legte. "Du spielst nur aus den Händen heraus, die Arme bleiben parallel angespannt. So.." Ich drückte seine Hände auf die entsprechenden Tasten. "So klappt der Übergang leichter und weicher." Meine Hände lagen weiterhin auf seinen, diesmal waren sie jedoch nicht so eiskalt. Sie passten sich seiter Körpertemperatur an. Ich sah ihn an und lächelte, musterte beinahe unterbewusst sein Gesicht.
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 2:07

Wieder nickte er. Das mit dem Geheimnis blieb wohl besser auch unter ihnen. Vermutlich würden seine Geschwister es nicht gutheißen, dass er geholfen hatte einen anderen Engel zu töten damit Rae leben konnte. "Ich bereue es nicht.", flüsterte er dann. Er bereute es wirklich nicht. Gedanklich ging er das Gespräch mit seinem Bruder durch. Noch immer war er der Meinung, dass es in dieser Kirche heute nur ein Monstrum gegeben hatte, welches vom Angesicht der Welt getilgt gehörte - und wurde. Es war fast so als wäre dieser Halbengel ihm näher als seine Geschwister. Vielleicht waren sie ja müde vom Kämpfen. Vor allem wenn man nicht mehr wusste, gegen wen man eigentlich kämpfen sollte und für was. Aber an das Chaos in Himmel und Hölle dachte er gerade nicht. Der Priester genoss einfach gerade die Ruhe und den Frieden. Vielleicht war das auch das, was ihn in Pauls Leben hielt. Paul war wirklich ein guter Mensch gewesen. Vielleicht etwas naiv, was die Welt betraf, aber vielleicht fehlte anderen einfach nur die Hoffnung, die dieser Mann gehabt hatte und die noch irgendwo mit Paul in ihm schlummerte.

Ihr Spruch irritierte Amatiel wieder. "Ich glaube meine Hülle ist dafür zu schwer.", meinte er dann nachdenklich. "Du hättest dich höchstens auf mich setzen können." Hintergedanken hatte er bei diesen Worten nicht. Immerhin kannte er sich mit irgendwelchen Zweideutigkeiten nicht aus. Aber offenbar hatte er mit den dicken Hintern für Erheiterung gesorgt. Das hatte den ganzen Tag über schon geklappt. Er war sich nicht mal wirklich bewusst, dass er einen richtigen Witz gemacht hatte. Aber es war schön, wenn es etwas zum Lachen gab. Er hatte schon oft Menschen lachen gesehen. Er selber tat es wirklich ganz selten. Meist war es gestellt, weil man es erwartete. Aber diesmal hatte er gelacht, weil er es wollte und sich nicht verstellen musste.

Er wirkte fast erleichtert, als sie sagte, dass es nicht ganz so furchtbar war, wie er es gerade empfunden hat. Die junge Frau rutschte näher und für einen Moment der Engel hatte fast eine Umarmung erwartet. Immerhin kam man sich sonst nicht so nah. Menschen mochten eigentlich einen gewissen Abstand. Noch mehr irritierte es ihn, als sie seine Hände nahm und ihre über seine legte um die Tasten zu drücken. Wenigstens waren ihre Hände nicht mehr kalt. Sie erklärte ihm ein paar Dinge, die er beachten musste, aber der Engel hörte nur halb zu, weil er gerade er versuchte ihr Verhalten zu verstehen. Er musste sich eingestehen, dass er es nicht schaffte. Es hatte nichts mit Zeitersparnis zu tun und auch nichts mit Energie und Ruhe. Wenn dahinter Gefühle steckten, dann konnte er diese nicht erraten. Vermutlich wollte sie freundlich sein und ihm helfen. Immerhin half sie ihm die ganze Zeit mit diesen Fragen über Menschen. "Danke.", meinte er leise.

Und doch konnte er wieder ihren Blick nicht erklären. Es hatte große Ähnlichkeiten mit dem Blick, den sie ihm in der Küche zugeworfen hatte. Diesmal sah er den Blick auch näher, weil sie immerhin sehr nah beieinander auf dem kleinen Klavierhocker. Er konnte wieder ihren Geruch wahrnehmen. Also war es verdammt nah. Amatiel runzelte leicht die Stirn und legte den Kopf schief. "Alles in Ordnung?", fragte er wieder und musterte sie leicht besorgt.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 2:31

Es tat gut als er sagte es nicht zu bereuen. Immerhin war dieser Engel sein Bruder gewesen und somit Familie. Nach dem Fall hätte ich es verstanden wenn er froh gewesen wäre einen seiner Brüder gefunden zu haben, doch stattdessen lebte ich noch. Er hatte mein Leben vor das seines eigenen Bruders gezogen, das bedeutete mir ziemlich viel. Eigentlich alles. Ich wäre in diesem Kampf definitiv gefallen und hätte es nicht allein gegen Zwei Engel geschafft. Nach dieser Unterhaltung in der Kirche hätte mir der Gedanke auch nicht gefallen Amatiel zu töten. Wir hatten uns wohl gegenseitig geholfen, auch wenn ich der festen Annahme war das er mir den Tod erspart hatte. Dieses Ereignis und der Rest des Tages fühlte sich seltsam vertraut an. Nicht, das was wir erlebt hatten. Sondern die Gesellschaft von dem Engel. Genau wusste ich nicht weshalb ich noch lebte, aber ich schätzte das Amatiel nach dem Fall einfach nicht mehr sicher war ob seine Familie wirklich Familie war für die es sich lohnte zu kämpfen.

Seine Worte schienen für ihn normal zu klingen, er konnte mit Zweideutigkeit ziemlich sicher nichts anfangen. Ich jedoch musste grinsen und mich zusammen reißen nicht wieder los zu lachen. "Ja, du hast Recht. Wie schade, das er Hocker groß genug ist." flüsterte ich beinahe und war mir nicht sicher ob er meine ausgesprochenen Gedanken gehört hatte. Selbst wenn, würde er sie vermutlich nicht deuten können. Ich war ihm ein großes Fragezeigen mit fast allem was ich sagte und was ich tat. Aber das war in Ordnung, Amatiel lernte ja noch die Menschen zu verstehen. Alles würde er niemals verstehen können, das tat nicht einmal ich. Doch immerhin die grundlegenden Dinge die sich ihmals Frage aufzeichneten. Ich war froh ih helfen zu können, auch wenn es nur ein paar Fragen zur Menschheit waren. Es tat gut ihn lachen zu sehen. Ich hatte das Gefühl das er wirklich lachte weil er es wollte, und nicht weil er dachte es wäre angebracht.

Während ich seine Hände vorsichtig führte und ihm ein paar Griffe zeigte machte er keine Zeichen davon das es ihm unangenehm war. Wäre es so gewesen hätte ich natürlich sofort von ihm abgelassen. Aber ich war froh das es nicht so kam. Ich nickte nur lächelnd. "Immer gern." erwiderte ich. Während meine Augen ihn musterten sah auch er mich an, ich konnte sehen das er versuchte zu erraten was in mir vorging. Ich blickte ihm in seine Augen und legte den Kopf leicht schief. Es waren schöne Augen, auch wenn sie dem Priester gehörten. Doch ich sah hinter diesen Augen auch den Engel, Amatiel. Ich konnte seinen blumigen Duft in der Nase spüren und lächelte wieder sanft, biss mir leicht auf die Unterlippe. Mir war klar das Amatiel absolut keine Ahnung hatte, was genau ich hier veranstaltete. Vielleicht war ich auch froh darüber. Denn den nächsten Schritt konnte ich selbst kaum verstehen. Statt auf seine Frage zu antworten, näherte ich mich mit meinem Kopf langsam seinem, ließ den Blick nicht aus den Augen des Engels. Bis meine Lippen sich auf seine legte, ganz sanft und beinahe schüchtern. Es fühlte sich unglaublich seltsam an. Gut, denn mir wurde augenblicklich warm. Meine Hände lagen weiterhin auf seinen, meine Lippen lagen sanft auf seinen. Ich versuchte zu merken ob er zurück schreckte. Ich würde sofort von ihm ab lassen, auch wenn ich innerlich hoffte das er es nicht tun würde.
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 3:02

Mit ihrer Aussage konnte er nun wirklich nichts anfangen. Es war doch gut, dass der Hocker Platz für beide hatten und keiner stehen oder auf dem anderen sitzen musste? Das sah er zumindest so. Amatiel warf ihr einen verwunderten Blick zu und setzte an etwas zu sagen, ließ es dann aber. Vielleicht war das auch so ein Ding zwischen Menschen. Ein Scherz oder ein Freundschaftsbeweis. In der Kirche stapelten sich die Menschen auch nie. Aber da war auch immer genug Platz in den Bänken. Vermutlich wäre es auch seltsam, wenn in der Kirche die Menschen aufeinander sitzen würden. Überhaupt hatte er noch nie gesehen, dass Menschen sich aufeinander setzten. Außer im Fernsehen. In der Werbung: Mutter mit Kind oder so etwas in der Art. Vermutlich würden ihm noch andere Situationen einfallen, wenn er länger nachdenken würde. Aber im Moment kämpfte er gegen die Verwirrung. Sein Blick wanderte zum Hocker. Mehr als die beiden würden aber auch nicht darauf passen. Es war wirklich eng.

Der Engel erwiderte den Blick. Wollte sie etwas sagen oder etwas erklären? Wollte Rae irgendetwas machen? Und wenn ja, was? Die Augen eines Nephilim waren wirklich verräterisch. Aber vermutlich dachten sich die Menschen nichts dabei. Sie war wirklich jung, wenn er sie so betrachtete. Manche hatten in hundert Jahren vielleicht nicht so viel erlebt, wie sie in ihren wenigen Jahren. Er wusste nicht wie alt sie war. Aber sie war kein naives Kind. Auch keines, was sich im Supermarkt auf den Boden werfen würde. Vermutlich war sie nie wirklich so gewesen, wie junge Menschen sein sollten. Das tat ihm auch irgendwie leid. Vielleicht war ihr Stiefvater daran schuld. Aber ihre Mutter trug gewiss auch etwas Schuld. Aber das würde er nie aussprechen. Sein eigener Vater hatte sich ja auch ewig nicht mehr sehen lassen und seine ganzen Schöpfungen hinter sich zurückgelassen, wie es schien. Er lächelte als sie meinte, dass sie gerne half. "Das weiß ich zu schätzen."

Was dann kam konnte er auch nicht verstehen. Sie kam näher. Er hatte das bei Menschen beobachtet. Sie flüsterten dann. Der Priester fragte sich warum sie denn flüstern wollte. Es war immerhin wirklich kein Mensch hier und auch sonst niemand. Also wartete er einfach gespannt ab. Er war nicht wirklich nervös. Jedenfalls nicht bis sie ihn küsste. Das hatte er wohl am wenigsten erwartet. Er hatte es oft beobachtet und auch im Fernsehen gesehen, aber was es wirklich bedeutete - vor allem jetzt, wusste er nicht. Amatiel war etwas verunsichert, wie er darauf reagieren sollte. Er versuchte sich in Gedächtnis zu rufen, wie andere darauf reagiert hatten. Ihre Lippen waren weich. Über so etwas wie das Gefühl von Lippen hatte er nie nachgedacht. Genauso wenig wie über Umarmungen. Aber ja, ihre Lippen waren angenehm weich So viel konnte er feststellen. Vermutlich konnte sie spüren, dass seine Hände etwas zitterten. Immerhin wusste er nicht ob er etwas sagen sollte oder etwas tun sollte. Er beschloss einfach das zu tun, was andere in solchen Situationen tun würden. Der Dunkelhaarige erwiderte den Kuss. Vorsichtig und behutsam. Er wusste nicht, wie das funktionieren sollte und warum man das tat. Aber sie hatte das angefangen, also würde sie schon wissen, was es für einen Sinn machte.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 3:25

Ich konnte deutlich erkennen das der Engel innerlich überlegte. Er hatte es also gehört und fragte sich sicher nun warum es schade war das genug Platz für beide war. Irgendwie war es wirklich lustig das er über solche Dinge wirklich so ausführlich nachzudenken schien. Für mich war es selbstverständlich, einfach nur eine Redewendung oder wie in diesem Falle eine leicht zweideutig angehauchte Aussage. Er rätselte sicherlich darüber warum Menschen das tun sollten, wie es wohl ging und was deer Sinn darin war. Ich ergänzte nichts und schwieg einfach, grinste in mich hinein. Vielleicht war ich irgendwo auch einfach froh das er meine Andeutungen nicht verstehen konnte. Was wohl wäre, wenn er solche doch als solches verstehen würde?

Als auch er mir in die Augen blickte war es beinahe als könnte er in mich hinein sehen. Als würde dieser Engel mich lesen können wie ein offenes Buch, wie ein Tagebuch ohne Schloss. Vermutlich fühlte es sich jedoch nur so an, denn wenn er Gedanken lesen könnte hätte er längst etwas bemerkt oder mich etwas dazu gefragt. Ein wenig beruhigt darüber fragte ich mich nun was wohl in seinem Kopf vorging. Philosophierte er innerlich noch darüber warum man Gemüse schnitt, warum Kartoffeln schwer sein sollten oder über eine gewisse Redewendung der Menschen? Vielleicht fragte er sich allerdings auch was in mir vorging, wenn ich den Blick so deuten konnte. Ein wenig wirkte es als würde er versuchen durch meine Augen zu sehen was ich dachte, was ich vielleicht sogar vor hatte.

Seine Gedanken als mein Kopf seinem immer näher kam hätte ich ebenfalls gern gehört. Was er wohl dachte, was er vermutet hatte was ich tun wollte? Er hätte es niemals erraten. Ich fragte mich ob er jemals gesehen hatte wie Menschen sich küssen, ob er wusste was das bedeuten konnte? Eigentlich hatte ich damit gerechnet das er zurück schreckte und mich verwirrt ansah, fragte was das war. Doch er tat genau das nicht. Nein, er erwiderte diesen Kuss sogar sanft. Mit meinen Händen konnte ich spüren das seine leicht zitterten. Ich nahm sie kurz von seinen ab und nahm seine Hände nun richtig, so das sie nicht mehr zitterten. Hielt sie sanft, dennoch sicher fest. Meine Augen schloss ich und legte die Lippen ein wenig fester auf seine, spürte seine weichen Lippen. Ich hätte nie gedacht das sie so weich sein würden. Im Kontrast zu dem leichten Kratzen seines Bartwuchses war das wirklich eine Überraschung gewesen. Eine positive. Ich wusste ebenfalls das er sicher nicht wusste was er tun sollte, das ich ihn 'führen' müsste, egal was wir tun würden. Und das war in Ordnung, wie sollte der Engel so etwas auch wissen? Also strich ich mit dem Daumen über seine Hand und küsste ihn beinahe leidenschaftlich, legte die eine Hand die nicht über seine Hand strich an seinen Rücken und glitt bis in seinen Nacken. Sie lag sanft in diesem, beinahe als würde ich ihn zerbrechen können. Sie fuhr durch sein Haar, spürte wie unglaublich weich es war. Trotz ein wenig Gel in diesen waren sie flauschig und scheinbar frisch gewaschen, denn auch diese rochen herrlichen nach Blumen.
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 3:48

Für eine Weile schien es als würden sie beiden angestrengt versuchen gegenseitig ihre Gedanken zu lesen. Der Kuss wurde nicht unterbrochen. Er spürte nur, wie sie seine Hände ergriff. Das Zittern ließ nach. Aber etwas nervös war er trotzdem und das würde sich so bald nicht legen. Das waren so viele neue Eindrücke, die da auf ihn einströmten und die erklärt und geordnet werden wollten. Aber das musste warten. Im Moment konzentrierte sich der Engel mehr auf das, was hier passierte. Auch wenn er es gerade nicht einmal annähernd begreifen konnte. Gefühle, Geruch und Gedanken wirbelten in seinen Kopf herum. Tatsächlich dachte er für einen kurzen Moment wie Paul darüber denken würde. Denn er glaubte nicht, dass Pfarrer küssten. Sie durften sich auch nicht auf andere in so einer Weise einlassen. Keine fleischlichen Gelüste. Amatiel überlegte kurz. Er würde das hier nicht unter diese zählen. Immerhin war das ein Kuss. Das war doch harmlos, oder? Er spürte wie Rae ihren Daumen bewegte. Es wirkte beruhigend, war angenehm.

Ihr Kuss wurde intensiver. Er wusste nicht warum, aber versuchte ihr diesbezüglich entgegen zu kommen. Irgendwo waren ihre Hände nicht mehr an seinen sondern an seinem Rücken und in seinem Nacken. Irgendwie bestimmt und doch sanft. Amatiel glaubte, dass sie wusste, was sie tat und er vertraute ihr. Sie hätte ihn schon längst töten können. Aber das hatte die Nephilim bisher nicht versucht und es würde ihn ehrlich gesagt schockieren, wenn sie es jetzt tun würde. Denn er fühlte sich wohl in ihrer Gegenwart. Sie hatte die Hand in seinen Haar. Über das Zerstören der Frisur dachte er nicht nach. Das war unwesentlich. Außerdem war er gerade 'zuhause'. Der Engel wusste immer noch nicht, was er tun sollte, also tat er es der rothaarigen Frau gleich. Eine Hand ruhte auf ihrem Oberschenkel die andere streichelte über ihren Rücken, fast so wie bei der Umarmung. Aber das hier war so anders als die Umarmung von vorhin. Das wurde sogar ihm bewusst. Aber er konnte es nicht erklären.

Wenn er es in Worte packen müsste, dann wären diese wohl: seltsam, verwirrend und aufregend. Es war irgendwie interessant. Wieso taten Menschen das? Wieso tat Rae das gerade und was bedeutete es. Er würde sich später fragen müssen. Aber eigentlich hoffte er, dass er das nicht tun müsste. Er wusste nicht, wie man solche Dinge ansprach und ob es vielleicht unhöflich war. Aber das musste alles warten. Er ließ es einfach zu und versuchte sich ihr anzupassen. Immerhin war sie menschlicher als er je sein würde. Sie kannte die Dinge, die Menschen taten. Sie wusste, was das hier war. Er wusste es nicht. Der Engel seufzte leicht und konnte sich das auch nicht erklären. Es war eigenartig. Das alles.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 11:43

Während meine Hände auf seinen lagen und sie vorsichtig griffen ließ das Zittern nach. Diese Tatsache beruhigte mich zusätzlich, immerhin wusste ich nicht was der Engel wohl dachte, was er fühlte. Das einzige was ich wusste war das er sich in seinem Kopf sicher viele Fragen hierzu stellte, ebenso wie ich es tat. Seine Haut war für den Körper eines Mannes ziemlich weich und glatt, als hätten diese Hände bisher nie schlimme Dinge getan. Sie waren schön warm und gaben meinen Händen die Möglichkeit noch etwas wärmer zu werden. Ich mochte das Gefühl mit dem Daumen über seine Hand zu streichen, mochte es das meine Hände wärmer wurden. Ich spürte wie mir Hitze durch den ganzen Körper strömte, wie meine Wangen warm wurden und meine Ohren förmlich glühten. Es waren all diese Gefühle und Eindrücke die durch meinen Kopf rasten die mir nicht gestatteten wirklich einen Gedanken zu fassen. Neben diesen Gefühlen die alle auf eine Art angenehm waren hielt sich jedoch der Gedanke im Kopf das ich etwas tat, was vermutlich das VIP-Ticket in die Hölle war. Ich küsste einen Engel in der Hülle eines Priesters. Allein das klang nach einem schlechten Scherz. Amatiel wusste nicht was das hier sollte, dessen war ich mir sicher. Ich jedoch wusste es auch nicht, es war einfach passiert. Irgendetwas in mir verlangte danach. Ich konnte nur hoffen das diese Situation dem Engel auch angenehm war, obwohl er sie vielleicht nicht zuordnen konnte.

Meine Hände fuhren über seinen Rücken an seinen Hals und endeten in seinen weichen Haaren, irrten in diesen umher. Meine Lippen drückten sich sanft, doch bestimmend fester auf seine, ließen ihm jedoch immer die Möglichkeit zurück zu weichen. Auch die Hand lag so weich auf ihm das sie ihn nicht fest hielt, oder das Gefühl geben könnte das ich ihn dazu drängte. Eine Hand von ihm ruhte auf meinem Oberschenkel, während die andere ebenfalls an meinen Rücken glitt und sanft über diesen streichelte. Vielleicht wusste er nicht was er tun sollte und versuchte einfach das zu tun was ich auch tat? Dieser Gedanke ließ mich in den Kuss hinein lächeln. Ich ging fest davon aus das er das alles unterbunden hätte wenn es ihm unangenehm gewesen wäre.

Dieser Kuss wirkte wie eine Ewigkeit, eine schöne Ewigkeit. Erst als ein zischendes Geräusch an mein Ohr drang und mein Kopf langsam schaltete was dies wohl sein konnte öffnete ich die Augen wieder, löste mich von ihm und nahm die Hände von seinem Körper. "Fuck.. Das Essen!" zischte ich erschrocken und sprang auf, hechtete in die Küche und schob den Topf von der Platte. Mit einem Handgriff stellte ich den Ofen und die Platten aus, holte mit den Handschuhen das Fleisch aus diesem und ließ es ein wenig abkühlen. Die Kartoffeln fischte ich aus wem Wasser und war beruhigt das sie nicht zerkocht waren. Hektisch nahm ich den Topf mit dem kochenden Gemüse um das Wasser in den Abguss zu gießen. Vermutlich war es die Aufregung die noch immer in mir herrschte, das ich Genie vergaß das auch der Topf heiß war. So kam es das ich mich an dem Topf verbrannte, vor Schreck los ließ, im gleichen Moment jedoch versuchte ihn wieder aufzufangen. Bei diesem Versuch goss mir das heiße Wasser über Hand und Unterarm, was ich mit einem zischen kommentierte. Immerhin das Gemüse war gerettet. Mit verzogenem Gesicht betrachtete ich die ziemlich großflächige rote Haut. Aus Reflex meines Körpers hatte ich Tränen in den Augen, die ich zum Glück noch kontrollieren konnte. So viel zu keinen Hang zur Selbstverletzung. Verdammter Mist,.. Autsch.
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 12:42

Immer wieder versuchte er zu entscheiden ob er darüber nachdenken sollte oder es erst einmal abwarten sollte. Irgendwie wechselte das immer sehr schnell ohne dass er es beeinflussen konnte. Diese neue Situation war ungewohnt und nicht vergleichbar mit irgendeinem Erlebnis seit seinem Fall, welches er als Vergleich nehmen könnte. Nur die Umarmung. Aber bei einer Umarmung küsste man sich nicht und eine Umarmung ging auch nie so lange. Oder doch? Ob die Gedanken des Engels dazu nun richtig oder falsch waren, er fand es angenehm. Fast so angenehm wie duschen. Immerhin war hier auch Wärme im Spiel. Kein warmes Wasser, was den Körper berührte, sondern ein anderer Körper. Hätte er gewusst, was das hier war, hätte es ihn vielleicht verschreckt oder misstrauisch gemacht. Aber vor allem hätte es ihn noch mehr verwirrt. Wieder suchte der Priester in Gedanken die Dinge ab, die er irgendwann mal über das Küssen aufgeschnappt hatte. Nähe war vorhanden, Lippenkontakt auch. Solche Berührungen, wie die am Rücken und am Nacken waren womöglich optional. Offenbar konnte man das Küssen beliebig ausbauen und erweitern. Da waren ein paar Dinge, die er im Fernsehen aufgeschnappt hatte. Seine Hand wanderte von ihrem Rücken zu ihrem Gesicht und streichelte ihr vorsichtig über die Wange. Ihre Haut schien im Gesicht schien leicht gerötet und er fragte sich woran das lag. Ging es ihr nicht gut? Er hatte mal von etwas gehört, was die Menschen Fieber nannten. Aber die junge Frau sah nicht aus als würde es ihr schlecht gehen.

Diese ganze Stille und Ruhe wurde jäh unterbrochen von einem Zischen, was vor allem die Nephilim erschrocken aufhorchen ließ. Er hatte für einen Moment an die Schale mit dem Weihrauch gedacht, aber die hatte nie so gezischt. Aber ihr Aufschrei war an das Essen gerichtet. Stimmt, sie hatte gekocht. Das hatte Amatiel gerade fast vergessen. Rae war so schnell aufgesprungen und in die Küche gerannt, dass im Wohnzimmer ein sehr verwirrter Engel zurückblieb. Er starrte einen Moment vor sich hin, dann auf dem Klavierhocke, wo sie gerade noch gesessen hatte und tippte sich dann leicht mit den eigenen Fingern an die Lippen. Es war als könnte er ihren Kuss immer noch spüren. Der Dunkelhaarige runzelte die Stirn und drehte sich langsam in Richtung Tür. Sein Blick ruhte kurz auf der rauchenden Kohle. Die kleine Portion Weihrauch war schon längst verdampft.

Die Geräusche aus der Küche ließen ihn dann doch aufstehen und der Rothaarigen nachgehen. Etwas Wasserdampf lag wie leichter Nebel in der Luft. Dann bemerkte er die Wasserlache auf dem Boden. Zuerst war er verwirrt dann blickte er fragend zu seinem Gast und der Anblick beantwortete den Großteil der Fragen. Sie hatte Tränen in den Augen. Aber er war sich zumindest sicher, dass er nicht die Schuld daran hatte. Er näherte sich wieder, betrachtete ihren Arm, den er sanft mit einer Hand festhielt und begutachtete. Das sah fast so aus wie seine Handfläche vorhin. Nur weiter verteilt und auf wesentlich sensiblerer Haut. Sie war genug Mensch um große Schmerzen zu haben. Davon ging er jedenfalls aus. Während er noch immer leicht ihren Arm hielt, tippte er mit der anderen Hand gegen ihre Stirn um ihr die kleine Verletzung und den Schmerz zu nehmen. Als er damit fertig war, strich er noch einmal sanft darüber und begutachtete sein Werk. Dann blickte er auf und lächelte. Als er sich weiter umsah, stellte er fest, dass das Essen nun fertig war Für einen Moment fragte er sich auch, wie lange sie auf dem Klavierhocker gesessen hatten.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 13:10

Die ganze Zeit über fragte ich mich immer wieder ob seine Gedanken genau so verwirrt umher irrten wie meine es taten. Ich war durcheinander und verwirrt, wie musste es ihm dann nur gehen? Er wusste vermutlich nicht was ein Kuss bedeutete, wobei selbst ich es in deser seltsamen Situation nicht wusste. Das einzige was klar war: Ich fühlte mich bei ihm wohl und geborgen. Ich mochte den Engel, fühlte mich zu ihm hingezogen. Seine Nähe war wie eine wohlige Wärme die sich um einen legte, einem zeigte das man sicher war. Seine Hand löste sich von meinem Rücken und lag einen Augenblick später auf meiner heißen Wange, streichelte sanft über diese. Ich fragte mich in welchem Film er wohl mal gesehen hatte wie sich zwei menschen küssten und ob er versuchte dieses Gesehene nun zu nutzen. Der Gedanke brachte mich wieder zum lächeln.

Mit dem dampfenden Topf neben mir auf der Arbeitsfläche stehend begutachtete ich die Verletzung. Das Gemüse hatte ich in das dafür vorgesehene Sieb bekommen, nur eine Pfütze Wasser unter mir zeugte von dem Missgeschick welches mir passiert war. Mein Arm schmerzte ziemlich, es brannte und stach. Der Schmerz wanderte ruckartig durch den ganzen Körper und machte die ganze Sache nicht wirklich besser. Es war nicht mit dem Schmerz der Engelsklinge zu vergleichen, das waren Welten Unterschied. Doch Verbrennungen waren neben Engelswaffen wohl der schlimmste Schmerz für den menschlichen Körper. Während ich dort wie verlassen stand und auf meinen Arm blickte, spürte ich noch diese Wärme auf meinen Lippen. Es kribbelte ein wenig und war so als würden seine Lippen noch auf meinen liegen. Selbst die Wärme seiner Hände auf Rücken und Wange schien noch spürbar zu sein, was mich doch ziemlich verunsicherte.

In meinen Gedanken hatte ich gar nicht bemerkt wie er die Küche betreten hatte und mich musterte. Er erkannte schnell was geschehen war, trat zu mir und nahm mit seinen zarten Händen meinen Arm. Er betrachtete die Verbrennung und führte seine Hand zu meiner Stirn, berührte sie kurz. Wie in der Kirche war der Schmerz auf der Stelle verschwunden und nur das Wasser und die Tränen in meinen Augen erinnerten an die Verletzung. Er hielt meinen Arm noch immer leicht fest und sah weiter auf ihn, strich mit den Fingern sanft über die Stelle die zuvor noch Rot gefärbt war. Sein Blick traf wieder den meinen und er lächelte. Sein Blick wanderte kurz durch die Küche. Ich konnte mir nicht helfen, doch die Berührungen wirkten alle viel sanfter und liebevoller als zuvor. Ich lächelte ebenfalls sanft. "Danke." flüsterte ich und atmete erleichtert aus. Ich war froh das dieser Schmerz gleich wieder wich. Verbrennungen hatten die schöne Angewohnheit ziemlich lang so zu schmerzen.. Nachdem er meinen Arm los gelassen hatte strich ich mir verlegen durch mein Haar und widmete mich wieder dem Essen. Ich füllte mir einen Teller, stellte ihn auf den Tisch und griff nach einem Tuch um das Wasser am Boden zu beseitigen. Bei meinem Glück würde ich auch noch ausrutschen und mir etwas brechen. Als das erledigt war, ließ ich mich am Tisch nieder.
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 13:57

Sie lag mit ihren Gedanken vollkommen richtig. Er versuchte das anzuwenden, was er gesehen hatte. Amatiel hatte auch gesehen, dass manche die Zunge verwendeten, da er das aber auf geschmackliche Gründe zurückführte, die für ihn nicht greifen würden, ließ er das. Außerdem war das sicherlich ziemlich gewagt. Er war ja jetzt schon leicht mit der Situation überfordert. Zumindest überrollten ihn die ganzen Eindrücke und das verwirrte ihn. Dass bei der Nephilim ein ähnliches Durcheinander im Kopf herrschte, ahnte er tatsächlich nicht. Immerhin war sie unter Menschen aufgewachsen, da hatte sie sicherlich Ahnung davon. Anscheinend war das mit der Wange auch in Ordnung, denn sie tat nichts dagegen. Es war wie ein langsames Vortasten. Es fühlte sich fast so an, als der Tag an dem er zum ersten Mal Pauls Amt übernommen hatte. Das war alles chaotisch und verwirrend gewesen. Aber glücklicherweise hatte er zwei Messdiener, die ihm gelegentlich halfen. Die hatten gute Schadensbegrenzung betrieben. Man hatte sich Sorgen um ihn gemacht. Natürlich kannten sie ihren Priester nicht so. Aber er war auch nicht ihr Priester gewesen. Er hatte nicht einmal die Namen der beiden gekannt zu dem Zeitpunkt. Es war ein Sprung ins kalte Wasser gewesen. Doch er hatte das relativ schnell aufgeholt. Zumindest die richtig wichtigen Dinge.

Der Engel war ganz froh, dass er so etwas konnte. Denn wie das mit dem Krankenhaus ablief wusste er nicht genau. Außerdem hätte er sie nicht fahren können und er wusste nicht ob sie mit den Arm hätte fahren können. Dass die Verletzung nicht wirklich ein Fall für das Krankenhaus gewesen wäre, wusste er nicht. Da er sich mit den Verletzungen von Menschen nicht auskannte, ging er grundsätzlich erst einmal vom Schlimmsten aus. "Gerne.", meinte er dann. Natürlich hätte er sie da nicht sitzen und leiden lassen. Das hatte er schon in der Kirche nicht. Immerhin waren sie so etwas wie gute Bekannte? Er wusste nicht ob sie Freunde waren. Freundschaft erschien auch immer so kompliziert zu sein. Also wusste er nicht, was das war. Küssten sich Bekannte? Der kleine Schreck mit der Verbrennung hatte den Kuss nicht rückgängig gemacht. Amatiel wirkte wieder nachdenklich.

Sie richtete sich einen Teller an und setzte sich dann. Das ließ ihn wieder aufblicken. Essen war eben auch faszinierend. Aber Menschen brauchten das eben. Energie und so. Sein Blick ruhte eine Weile auf den Kartoffeln. Er fragte sich immer noch wie sich diese Schwere im Körper bemerkbar machte. Aber er würde es nie fühlen. Der Priester war auch froh, dass er auf diese komplizierten Dinge nicht angewiesen war. Er schwieg eine ganze Weile und betrachtete sie beim Essen. "Ist das unter Menschen unhöflich?", fragte er dann nach. Man starrte Menschen sicher nicht beim Essen an. Sein Blick hing kurz an ihren Lippen. Er war immer noch verwirrt darüber. Über den Kuss und wie es sich angefühlt hatte. Es war warm und angenehm gewesen. Dann sah er wieder auf die Tischplatte und studierte die leichte Holzmaserung darauf. Er wollte wirklich nicht stören, wenn sie aß. Irgendwann sah er dann ins Leere und dachte weiter über das von eben nach. Unbewusst tippte er sich wieder gegen die Lippen. Es war wirklich eigenartig.
Nach oben Nach unten
Rae Black
avatar
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 14:21

Einen Engel zu haben der Verletzungen innerhalb einer Sekunde heilen konnte war wirklich praktisch. Das er keinerlei Problem dabei hatte selbst meine Schulter die von einem Engelsdolch durchbohrt wurde sofort so heilen zeigte mir das Engel wirklich Kraft hatten, auch von den Kampfkünsten abgesehen. Ich war froh das er mir geholfen hatte, mit dem unangenehmen Schmerz der durchgehend angehalten hätte wären die nächsten Tage erstmal gelaufen gewesen. Vor allem wenn ich wieder in der Welt unterwegs war wäre das ziemlich unpraktisch gewesen, es schränkte mich immerhin ein. Schwäche war das erste Todesurteil in einem Leben wie es meins war. Das der Engel ziemlich nachdenklich wirkte fiel mir natürlich auf. Ich ahnte das er über die Sache die kurz zuvor geschehen war nachdachte, widmete mich deshalb schnell dem Essen.

Amatiel hatte sich ebenfalls an den Tisch gesetzt und musterte die Kartoffeln, während ich den ersten Bissen nahm. Es war schon ziemlich lustig wie sehr ihn Kartoffeln beschäftigen konnten. Schade, das er nie eine schmecken würde. Ich genoss das warme Essen sichtlich. Es war mir gelungen und nebenbei seit langem das erste, richtige gekochte Essen was ich aß. Ich sah das er mich interessiert musterte, als würde man ein Insekt beobachten. Grinsend leerte ich den Teller nach und nach, störte mich nicht an seinem Blick. Seine Frage ließ mich wieder aufblicken. Ich lächelte und blickte ihn an. "Naja, die meisten mögen es nicht beobachtet zu werden." erklärte ich. "Aber du kannst mir ruhig zusehen, mir macht das nichts aus. Muss für dich immerhin wirklich interessant sein." Früher fand ich es wirklich befremdlich wenn man mich länger ansah. Das lag jedoch daran das dies nur der Freund meiner Mutter tat wenn er mir mit Blicken drohte oder mir Angst machen wollte. Seit ich alleine war und in der Welt umher streifte hatte ich gelernt Blicke zu ignorieren. Ich sah eben anders aus, da wurde man angesehen. Bei Amatiel war das noch etwas anderes. Ich mochte ihn und wusste, das er mich nicht anstarrte weil ich komisch war. Er beobachtete mich beim essen, weil es interessant für ihn war. Also durfte er mir ruhig bei allem zusehen, wenn es ihn interessierte.

Als er den Blick auf den Tisch senkte und sein Finger leicht auf seine Lippe tippte lächelte ich breit und verlegen. Der Kuss war da gewesen und er war wirklich schön gewesen. Ich hätte mich am liebsten nicht von ihm gelöst, auch wenn ich mir unsicher war ob es ihm da genau so ging. Er wusste immerhin nicht warum ich es getan hatte. Wobei ich das selbst nicht ganz wusste. Ich musterte ihn noch einen Augenblick, ehe ich weiter aß bis der Teller leer war. Ich fühlte mich so gut wie lang nicht mehr. Satt, mit gutem Essen, Gesellschaft die ich mochte und das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
Nachdem ich ihn beinahe unbewusst eine ganze Zeit ansah, vor allem auf seine Lippen blickte riss ich mich räuspernd zusammen. "Wenn du nichts dagegen hast, würde ich das Bad benutzen und mich duschen." Eine Dusche wäre das Highlight des Tages. "Vielleicht könnte ich mir sogar eine Shorts von dir borgen?" In meinem kleinen Rucksack hatte ich zwar Wäsche die frisch gewaschen war, Waschsalon sei dank. Ein Top hatte ich dabei, aber Schlafsachen besaß ich nicht. Und nur in Unterhose wollte ich dann doch nicht durch das Haus laufen, wer wusste schon was er davon denken würde?
Nach oben Nach unten
Amatiel
avatar
Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: What does it mean to be an Angel? (beendet)   12.11.16 18:10

Rae schien es als angenehm zu empfinden, Nahrung zu sich zu nehmen oder sie war wirklich hungrig gewesen. Vielleicht beides. Das wusste der Engel nicht. Er wusste so vieles nicht. Aber der Anblick lenkte ihn kurz davon ab, was vor wenigen Momenten im Wohnzimmer geschehen war. Auch wenn er es nicht so ganz aus dem Kopf bekam. Er nickte ihr zu. "Ich meide es Leute anzustarren.", meinte er. "Ich habe es anfangs sehr oft gemacht, aber sie wurden nervös und unruhig. Ich hatte den Eindruck, dass es unangenehm für sie ist. Aber es ist manchmal schwer sie zu verstehen und ihre Gefühle zu deuten." Da war es einfach gewesen, wenn man sie beobachten konnte. Dass er sie angestarrt hatte, wie ein interessantes Forschungsobjekt, konnte er ja nicht wissen. Vermutlich war er vielen unheimlich vorgekommen. Aber er hatte das mit den Beobachten ja etwas verfeinert. Nicht mehr so offensichtlich. Außerdem hatte er ja schon etwas gelernt.
"Es ist interessant.", bestätigte Amatiel. "Es scheint dich glücklich zu machen." Konnte Nahrung glücklich machen? Immerhin diente es ja dazu den Körper am Leben zu erhalten und zu versorgen. Er sah zu den Töpfen. "Es gibt so viel, was die Menschen entwickelt haben um Essen zuzubereiten. Manchmal zeigen sie Menschen, die kochen im Fernsehen.", redete er weiter. Sie sollte sich nicht beim Essen gestört fühlen. "Manchmal frage ich mich, wie sie von so wenig satt werden können." Er blickte zu ihr. "Da ist ganz wenig auf dem Teller, seltsam angeordnet. Die Menschen scheinen das zu mögen." Dass das teure Gourmetküche war, die rein dem Prestige diente und nicht dem eigentlichen Sattwerden konnte er ja nicht wissen. Der Dunkelhaarige sah zu ihrem Teller. Das war nicht merkwürdig angeordnet gewesen und es war auch ein voller Teller gewesen.

Als er die Blicke der jungen Frau auf sich spürte, blickte er auf und ließ verlegen die Hand sinken. Der Priester fragte sich, wie sie darüber dachte und ob sie darüber nachdachte. Sie lächelte. Vielleicht dachte sie wirklich darüber nach. Amatiel lächelte leicht zurück, weil er nicht wusste, wie er sonst reagieren sollte. Dann aß sie weiter und er schwieg wieder eine Weile. Natürlich merkte er, wie sie ihn ansah. Aber vielleicht war er auch interessant. Auch wenn er sich nicht vorstellen konnte, dass es so war. Was sollte an jemanden interessant sein, der nicht aß aber andere beim Essen beobachtete? Mit dem Kuss brachte er ihre Blicke nicht wirklich in Verbindung. Eines war ihm aufgefallen. Er tippte sich wieder gegen die Lippe und lächelte. "Diese Kugeln. Sie sind kalt.", meinte er. Die waren ihm zwar schon aufgefallen, aber er hatte nicht gewusst, wie er das in einer Frage packen sollte. An der Nase war auch so etwas. Es hatte ihn fasziniert. "Haben diese Metalldinger eine Funktion?"

Als sie sich räusperte blickte er auf. Das mit dem Badezimmer hatte er ja schon angeboten. "Natürlich. Die Trockenmachtücher sind im Regal.", erklärte er. Was die Kleidung betraf. "Ich werde etwas holen.", erwiderte der Engel und stand vom Tisch auf. Irgendwann hatte er sich mal die Mühe gemacht und den Schrank genauer angeschaut. Die Kleidung war vorwiegend dunkel Aber das störte ihn nicht. Er konnte sich nicht vorstellen leuchtende Farben zu tragen. Nachdem er zwei Schubladen abgesucht hatte. fand er wonach er gesucht hatte. Er lief zurück in die Küche und übergab ihr das Kleidungsstück. Er würde die Zeit nutzen um etwas Ordnung hier zu schaffen.
Nach oben Nach unten
 
What does it mean to be an Angel? (beendet)
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 4 von 9Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Who am I - Kein System ist Sicher
» When Angels Deserve to Die
» Die NORTH RIM RAIDERS
» Die Chroniken der Schattenjäger – Clockwork Angel
» Aaron Igashi [fertig]

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: Szenenfundgrube-
Gehe zu: