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 Just a little pray (Beendet)

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AutorNachricht
Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Just a little pray (Beendet)   23.10.16 16:02

Just a little pray
      20. August
      Kirche
      Penelope und Amatiel

Auch wenn es Penelope in Marysville gut gefallen hat war sie nach ungefähr einer Woche weiter gezogen. Es war zwar schön gewesen aber sie wollte doch noch etwas von der Welt sehen den noch immer wollte sie nicht nach Hause zurück kehren. Einfach aus dem Grund das sie in Ohio einfach nichts mehr hielt. Ihren Schwestern schien es gut zu gehen, das wusste sie da sie sich mittlerweile bei ihnen gemeldet hatte und natürlich hatte sie den beiden eine Lüge aufgetischt warum sie auf einmal verschwunden war.  Sie hatte erzählt das irgendwelche Teenager ihre Bäckerrei in Brand gesetzthatten und sie jetzt einfach erst mal weg fahren musste da sie Zeit für sich brauchte. Zum Glück hatten sie beiden das geschluckt worüber Penny auch sehr erleichtert war, immerhin war es ihrer Meinung nach besser ihre Schwestern an zu lügen als ihnen dieWahrheit zu sagen. Sicher würden die beiden sie für Verrückt erklähren wenn sie den beiden irgendetwas über Dämonen erzählen würde. Hauptsache war das es den beiden gut ging und sie sich keine Sorgen machten, alles andere war egal. Seit sie Marysville verlassen hat blieb sie noch an verschiedenen anderen Orten, jedoch meist nur für wenige Tage bis sie wieder weiter zog. Vor kurzem hatte sie mit einer alten Schulfreundin telefoniert die mittlerweile in Washington lebte und die ihr Angeboten hatte sie mal ein paar Tage besuchen zu kommen. Ein besserer Zufall hätte nicht passieren kommen immerhin reiste sie nioch immer umher und würde sich sehr über Gesselschaft freuen. Darum hatte Penelope auch nicht gezogert nach Washington u fahren um ihrer alten Freundin einen Besuch ab zu statten.

Mittlerweile war sie schon seit drei Tagen hier in einer Stadt in Washington. Amanda , ihre Schulfreundin, hatte sich sehr darüber gefreut Penelope wieder u sehen und hat ihr gleich angeboten so lange zu bleiben wie sie wollte. Dieses Angebot hatte die Carter natürlich dankend angenommen und hatte Platz in ihrem Gästezimmer bekommen. Es war schön gewesen Zeit mit Amanda zu verbringen immerhin war sie eine überaus nette Frau und Penny errinnerte sich daran was für eine enge Freundschsaft die beiden in ihrer Kindheit verbunden hatte. Seit sie hier war verbrachte Penelope die meiste eit mit ihr und die beiden Frauen hatten viel Spaß miteinander indem sie zusammen Filme geschaut hatten und und gemeinsam shoppen gegangen sind. Es war wirklich schön mit ihr Zeit zu verbringen. Sie steckte die Hände in ihre weiße Jeansjacke als sie mit langsamen Schritten durch die Straße ging und sich interessiert umblickte. Sie war neugierig darauf was es hier wohl noch zu entdecken gab.

Mittlerweile war sie schon einige Zeit unterwegs als sie eine Kirche erblickte. Mit langsamen Schritten näherte sie sich der Kirche und blieb erst einmal davor zum stehen. Nachdenklich betrachtete sie das Gebäude. Sie war seit dem Vorfall mit ihrer Bäckerrei schon nicht mehr in einer Kirche gewesen und hatte auch seitdem nicht mehr gebetet. Eigentlich war sie ja sehr gläubig, war häufig in der Kirche und betete auch Viel zu sehr war sie damit beschäftigt das zu verarbeiten was passiert ist da ihr das was ihr passiert war einfach zu viel gewesen ist. Langsam setzte sich Penny in Bewegung nachdem sie sich Gedanken gemacht hatte und öffnete die Tür der Kirche. Schweigend blickte sich Penelope um als sie im inneren der Kirche war. Es schien niemand hier zu sein, zumindest konnte sie keinen anderen Menschen sehen. Langsam ging sie zu einer der letten Bänke und lies sich dort schweigend nieder. Sie faltete die Hände und senkte den Blick als sie Anfing zu beten. Hier war es zumindest still und sie konnte allein sein während sie hier war und betete.


Zuletzt von Penelope Carter am 01.11.16 18:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Amatiel
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Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   23.10.16 18:21

Es war eine Weile her seit er die Begegnung mit der Nephilim hatte und einer der Gregori mehr oder weniger freiwillig in seinen Gottesdienst geplatzt war. Wie er erwartet hatte, hatte der Auftritt des anderen ein wenig Gerede nach sich gezogen, aber alles in allen hatte er den Vorfall gut runterspielen können. Mit guten Zureden hatte man dann doch eingesehen, dass nicht einfach Leute aus dem Nichts auftauchen konnten und dass man wohl einfach nicht bemerkt hatte, dass der junge Mann die Kirche betreten hatte. Es konnte ja keiner außer dem Priester ahnen, dass es sehr wohl möglich war, dass so etwas passierte und das Mrs. Miller nicht ganz unrecht hatte, als sie ihren Ausruf über einen Diener Gottes getan hatte. Aber alles war wieder ruhig. Alltag war in diese kleine Stadt eingekehrt und auch in dieses Gotteshaus. Er hatte viel nachgedacht und hatte dann eingesehen, dass er im Moment eh nichts tun konnte. Die Nephilim hatte einen Punkt, wenn sie sagte, dass sie nicht freiwillig war, was sie war. Vielleicht hatte er sie deshalb nicht getötet. Es gab genug Engel auf der Erde, die das erledigen würden. Wer wusste schon wie weit die Rothaarige kommen würde. Mit Glück für sie, waren seine Geschwister wirklich genug abgelenkt. Ein anderer Grund warum er sie nicht getötet hatte war der, dass er in dieser Kirche kein Blutbad anrichten konnte. Denn er hätte auch alle Zeugen beseitigen müssen. Dann wäre seine Tarnung hinfällig und er würde auch fliehen müssen. Er wollte nicht ziellos umherziehen wie die anderen Engel. Er wollte einen Sinn in dieser Welt finden und dann handeln.

Die Kirche war heute wieder geöffnet. Diesmal ohne Beichtangebot. Zumindest nicht planmäßig. Es waren auch weniger Gäste im Inneren der Kirche. Er brachte ein paar Dinge in die Sakristei, vertrocknete Blumengebinde und Wachs- und Kerzenreste, die er später entsorgen würde. Die ältere Dame, die sich ehrenamtlich darum kümmerte, hatte frische Blumen vorbeigebracht und neu dekoriert. Er ließ nicht gern andere Leute in sein kleines Refugium hier, weshalb er viele Dinge selbst erledigt oder zumindest anwesend war. Amatiel hatte zwar nirgendswo Hinweise auf sein Wesen hinterlassen, aber fühlte sich auf diese Weise trotzdem sicherer. Außerdem wollte er wissen mit wem er es zu tun hatte und wer hier über die Schwelle ging. Ganz konnte man es nicht überwachen, aber bei Leuten, die nur beruflich hier waren, war ihm das wichtig. Es gab immer Diebe und die machten auch vor einer Kirche nicht Halt. Als er mit neuen Kerzen aus dem Nebenraum beim Altar kam, war es leer. Nur in einer der Bankreihen saß eine junge Frau, die offenbar in ein Gebet vertieft war. Er sah keinen Grund sie zu stören und verteilte stattdessen die Kerze, die er vereinzelt auch entzündete. Er klappte die große Bibel am Altar zu.

Im Grunde tat er das alles fast lautlos, wenn nicht eine der größeren Kerzen sich aus der Halterung gelöst hätte und er bei dem Versuch diese zu fangen den ganzen Metallständer umgeworfen hätte, der laut scheppernd zu Boden fiel. Der Lärm hallte an der hohen Decke nach. Zum Glück war ihm das noch nicht während einer Messe passiert und zum Glück war die Kerze nicht angezündet gewesen. Er blickte langsam auf und griff nach dem Ständer um ihn wieder hinzustellen.
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   23.10.16 19:54

Die Stille die hier herschte war wirklich sehr angenehm und Penelope schätzte die Stille hier. Zuhause war sie oftmals in die Kirche gegangen wenn sie ihre Ruhe haben wollte und einfach Stille haben wollte um mit ihren Gedanken alleine zu sein. Natürlich ging sie aber auch oft in die Kirche um an den Messen teil zu nehmen und zu beten. Hier in einer fremden Kirche zu sein fühlte sich trotz allem etwas komisch an, auch wenn sich Penny eigentlich hier wohl fühlte. Sie genoss die Stille hier im inneren der Kirche und war mitllerweile schon ganz in ihr Gebet versunken. In ihrem Gebet bittete sie Gott darum ihre Schwestern zu beschützen auf ihrem weiteren Weg. Ja sie liebte ihre Schwestern über alles und hoffte innerlich das es ihnen gut gehen würde und das ihr Gebet vielleicht helfen würde damit es auch so bleibt. Diese Welt war einfach nur verrückt und sie hoffte innerlich das ihren jüngeren Schwestern nicht irgendwann mal etwas schlimmes passieren würde. Es gab ja immerhin gefährliche Wesen auf dieser Welt und Penelope würde es sich nicht verzeihen wenn ihnen etwas passieren würde.

Noch immer war Penny ganz versunken in ihr Gebet als sie plötzlich ein lautes Scheppern hörte. Sogleich schreckte Penelope auf und sah erschrocken auf. Eigentlich hatte sie ja gedacht das sie alleine in der Kirche war und nicht bemerkt hatte das sich noch jemand hier aufhielt. Da aber erblickte sie einen Mann dergrade einen Ständer wieder hinstellte. Das musste sicher das Priester der Kirche sein. Sie blickte mit schüchternem Blick zu ihm während sie noch immer in ihrer Bank saß und die Hände gefaltet hatte. Jetzt wo sie wusste das sie hier doch nicht alleine war fühlte sie sich etwas unwohl und würde jetzt nicht einfach den Blick wieder senken um weiter zu beten. Nein das wäre ihr irgendwie unangehm vor allem da der Mann hier ein Fremder war. Zuhause wäre ihr das nicht unangenehm gewesen da man sie in ihrer Stadt kannte und auch der Priester ihrer Kirche sie ser gut kannte, hier wardas einfach anderns. Schweigend saß sie einfach da und beobachtete ihn ohne auchnur weiter auf sichaufmerksam zu machen.
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   23.10.16 20:58

Natürlich war es unangenehm, dass er so einen Krach veranstaltet hatte. Er hatte es auch geschafft, die junge Frau aus ihrem Gebet zu reißen. Das war schon eine peinliche Situation. Aber es war keine Absicht gewesen. Er stellte alles wieder zurecht, drückte die Kerze fester in die Halterung und hoffte, dass es einfach wieder so halten würde. Amatiel sah entschuldigend zu und nickte ihr zur Begrüßung zu. Kurz musterte er die Blonde. Er hatte sie noch nie hier gesehen. Es schien kein Mitglied seiner Gemeinde zu sein. Das war nicht so selten, aber doch ungewöhnlich. Vielleicht war sie auf Durchreise. Er hatte es auch schon erlebt, dass manche Menschen lieber Kirchen fernab ihres Wohnorts besuchten um sich freier und unbeobachteter zu fühlen. Das hatte ihm einmal ein Mann erzählt, der ein paar Orte weiter wohnte. Der Engel hatte sich gefragt warum das so war, aber er hatte nicht nachgefragt. Immerhin beobachtete er hier immer wie sich die Menschen aus seiner Gemeinde gut verstanden, wenn auch manchmal nur augenscheinlich. Aber sie redeten miteinander. Oft hatte er auch das Gefühl, dass es nicht ausschließlich gespielt war, sondern manche Leute sich wirklich umeinander kümmerten. Sie hatten sich auch um ihn gekümmert, als er neu in dieser Hülle war. Damals hatte man ihn für verwirrt und überarbeitet gehalten. Aber er hatte sich langsam mit diesem Leben zurechtgefunden. Er hatte die Aufzeichnungen und Tagebücher seiner Hülle gehabt. Das hatte ihm sehr geholfen.

Die Blonde beobachtete ihn. Vermutlich hatte er sie wirklich aus der Fassung gebracht. Das war nicht die Absicht des Priesters gewesen. Er versuchte in ihre Gedanken zu kommen und herauszufinden, was sie gerade dachte. Währenddessen lief er in die hinteren Bankreihen. Dort würde er einfach warten bis ihn jemand ansprach oder irgendetwas passierte. Allerdings hielt es ihn dort nicht lange. Er lief die Treppen zur Empore hoch und sah nach ob da noch weitere Gäste waren. Er klappte den Deckel der Orgel zu - diesmal leise und lief wieder herab. Der Engel war immer bemüht alles in Ordnung zu halten. Da war Paul sehr penibel gewesen. Es würde auffallen, wenn es nicht so wäre. Außerdem hatte er Gefallen an dieser Ordnung gefunden. Es beschäftigte ihn. Er hatte sonst nicht so viel zu tun. Er lief wieder den Gang zum Altar vor und blickte wieder zu der Fremden. "Sie sind nicht von hier.", meinte er dann mit einem Lächeln. "Aber fühlen Sie sich wie zuhause. Wenn Sie jemanden zum Reden brauchen. Ich bin dort drüben." Immerhin stand die Kirche für jeden offen. Manche wollten reden, manche nicht. Er selbst setzte sich auf der anderen Seite wieder in eine der Reihe und betrachtete nachdenklich den Altar und das Kruzifix dahinter. Die neue Blumendeko war wirklich schön geworden.
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   23.10.16 22:02

Wortlos beobachtete Penelope den Priester und überlegte was sie jetzt tun sollte. Sie überlegte einfach auf zu stehen um die Kirche wieder zu verlassen. Vielleicht sollte sie zurück zu Amandas Wohnung gehen um nach zu sehen ob die andere Frau jetzt doch wieder Zeit hatte und mit ihrer Arbeit fertig war. Dennoch rührte sich Penny nicht und blieb einfach in der Bankreihe sitzen. Eigentlich wollte sie ja eigentlich gerne hier bleiben den sie konnte hier die Stille genießen und wollte eigentlich nur mit ihren Gedanken allein sein und wieder für ihre Schwestern zu beten. Hier in der Kirche wäre sie ja grade richtig. Das einzige was sie nur grade etwas störte war das der Priester grade hier war, immerhin wäre Penny viel lieber einfach ganz alleine hier. Dennoch versuchte sie sich nichts anmerken zu lassen. Sie saß einfach schweigend da und öffnete die Hände wieder, die sie bis grade noch immer gefaltet hatte. Die Hände legte sie einfach auf ihren Schoss. Am beten war grade einfach nicht mehr zu denken a sie durch den ihr fremden Priester sich doch etwas zu unsicher dabei fühlen würde.

Als der Priester sie jedoch ansprach musste Penelope leicht lächeln. "Sie haben recht. Ich komme leider nicht von hier und bin daher auch kein Teil ihrer Gemeinde." erklährte sie mit ruhiger Stimme. Sie sah zu wie er sich auf der anderen Seite in eine der Bankreihen setzte und sah nachdenklich zu ihm. Er kam ihr eigentlich freundlich vor immerhin hätte er sie ja auch weg schicken können da sie ja eigentlich eine Fremde hier war und nicht zu dieser Gemeinde gehörte. Sie sah jedoch nur kurz zu ihm ehe sie den Blick abwandte und sich einmal umblickte. Erst jetzt fiel ihr auf wie schön die Kirche doch Dekoriert war, vor allem die Blumen fielen Penny ins Auge. Sie waren wirklich sehr hübsch und sahen auch noch sehr frisch aus. Ihr Blick ging wieder zu dem Priester der noch immer in einer der Bankreihen saß. Kurz machte sie sich Gedanken über das Angebot des Priesters nach das wenn sie jemanden zu reden bräuchte er dort drüben säße. Sie überlegte wirklich darauf ein zu gehen immerhin gab es viel was die Carter beschäftigte, beispielsweise die Sorgen um ihre Schwestern. Ja as beschäftigte sie wirklich sehr und vielleicht wäre es wirklich gut über ihre Sorgen zu reden. Nach kurzem überlegen entschied sie sich tatsächlich dafür das zu tun. Langsam stand Penelope daraufhin von der Bank auf und ging auf die Bankreihe zu in der der Priester saß. Neben der Reihe blieb sie erzt mal stehen und blickte ihn kurz an. "Darf ich mich zu Ihnen setzen ?" fragte sie dann mit leiser Stimme
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   23.10.16 23:01

Er spürte, dass sie sich offenbar etwas unwohl fühlte. Aber was sollte er denn bitte tun? Wenn jemand Berechtigung hatte sich hier in der Kirche zu bewegen, dann ja wohl er. Immerhin leitete er diese Gemeinde und er war Priester. Ein Mann Gottes. Eine Sache, die man bei ihm wörtlich nehmen konnte. Nicht einmal ein Mensch würde auf solche Dinge Rücksicht nehmen. Ein Mensch würde aber auch nicht ihre Gedanken spüren oder diese kleinen Gesten so genau beobachten. Aber für einen Engel, der nicht viel über Menschen wusste, waren solche Beobachtungen wichtig. Er hatte gelernt unauffällig dabei zu sein. Menschen mochten es nicht angestarrt zu werden. Vermutlich wäre es auch unangenehm von einem Priester angestarrt zu werden. Immerhin galten solche bei den Menschen als sehr ernste Gesellen. Das hatte er gemerkt. Man schien es als unangenehm zu empfinden, wenn man jemanden wie ihm auf offener Straße begegnete. Vielleicht fürchteten die Menschen, dass man jede ihrer Sünden durchschaute. Amatiel könnte es womöglich, wenn er ihre Gedanken lesen würde. Aber vor einem menschlichen Priester musste man vermutlich wenig Angst haben. Vielleicht erinnerte der Anblick auch einfach an die kleinen und großen Fehler und Ungerechtigkeiten, die man in seinen Leben getan hatte. Dafür hatte er noch keine Erklärung gefunden. Aber es gab immerhin auch Menschen, die einen Priester als vertrauensvolle und angenehme Gesellschaft empfanden.

Der Dunkelhaarige lächelte wieder. "Die Kirche steht jedem offen, der das Gespräch zu Gott sucht. Es kommt nicht darauf an aus welche Gemeinde Sie stammen." Nur, dass Gott nicht antworten wird. "Hier ist jeder willkommen." Er glaubte nicht, dass es wichtig war welche Kirche man besuchte, wenn man der Meinung war, dass man die Nähe zu Gott brauchte. Eine Nähe, die in der Wirklichkeit nicht existierte. Er ließ sie wieder in Ruhe. Immerhin konnte er nur diese Art Hilfe anbieten. Das verlangte sein Amt und die Höflichkeit. Menschen mochten so etwas. Er selbst saß entfernt. Irgendwann hörte er Schritte. Ihre Schritte Sie kamen näher und dann sah er auf und blickte zu ihr. Amatiel lächelte. "Selbstverständlich." Er rückte ein wenig in die Bankreihe um ihr Platz zu machen. Wollte sie nur jemanden in der Nähe wissen oder reden. Das konnte er nicht abschätzen. Also schaute er sie einfach fragend an. Sie würde sicherlich sagen, wenn sie ein Anliegen hatte. Es war seine Aufgabe zuzuhören und vielleicht auch etwas dazu zu sagen. Er sah wieder kurz zum Altarraum. Oft hatte er sich vorgestellt, wie es für Menschen wirkte. Die Größe des Gebäudes und das Innenleben. Das Kruzifix hob sich von der hellen Wand ab. Man kam nicht umhin es anzusehen, wenn man die Kirche betrat oder in den Bänken saß. Der Altar mit dem großen, bestickten Altartuch. Stellte man sich so einen Opferplatz vor? Ein Opferplatz ohne Blut. Und dazu Stille. Jedes Geräusch hallte. Er wusste nicht, was Menschen dabei dachten und wieso sie es so erbaut hatten. Er sah wieder zu der Blonden um zu schauen ob sie reden wollte oder nicht.
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   24.10.16 23:32

"Danke." bedankte sich Penelope als er zustimmte das sie sich dazu setzen konnte und setzte sich dann auch schon neben ihm auf die Bank. Ihre Handtasche stellte sie auf dem Boden ab und blickte erst mal schweigend in Richtung des Altars. Jetzt wo sie neben dem Priester saß zögerte Penny doch wieder ob sie wirklich das Gespräch mit ihm suchen sollte. Immerhin war er ja eigentlich ein Fremder und sie war ja auch kein Mitglied seiner Gemeinde. Vielleicht war es also doch nicht die Richtige Entscheidung mit dem Priester hier ein Gesprräch zu suchen und sollte stattdessen vielleicht warten bis sie wieder zurück in ihrer Heimat war um dort mit dem Priester ihrer Kirche zu reden. Aber konnte sie wirklich so lange warten, immerhin wusste Penny ja noch gar nicht wann sie überhaupt wann sie überhaupt wieder zurück kehren würde. Noch immer überlegte Penelope was sie jetzt tun sollte sah noch immer mit nachdenklichem Blick schweigend in Richtung des Altars. Es war irgendwie ein etwas unangenehmes Gefühl das zwischen dem beiden diese Stille herschte und keiner von ihnen irgendetwas sagte. Zumindest für Penelope fühlte es sich etwas unangenehm an.

Leise räusperte Penny sich. "Es gbt vielleicht doch etwas worüber ich eigentlich gerne mit jemanden Sprechen würde." begann sie mit leister Stimme und drehte leicht das Gesicht zu dem Priester der noch immer neben ihr saß. Mit etwas unsicherem Blick sah sie ihn an und zögerte wieder einen Moment lang. Sie strich eine blonde Haarsträhne, die sich zuvor aus ihrem Pferdeschwanz gelöst hatte, hinter Ohr während sie überlegte was sie jetzt sagen sollte. Es dauerte jedoch nicht lange bis sie wieder Worte fand und weiter sprach. "Nun ich gehöre ja eigentlich nicht hier her und bin eigentlich nur auf der Durchreise gewesen. Dadurch das ich meine Heimat verlassen habe, habe ich auch meine jüngere Schwester allein gelassen. Dabei habe ich mich immer um sie gekümmert wenn sie mich gebraucht hat und jetzt mache ich mir große Sorgen um sie. Ich hoffe nur das es meinen Schwestern gut geht und nun ja ich habe dafür gebetet das Gott sie auf ihrem Weg beschützt." erklährte sie mit ruhiger Stimme und seufzte leise. "Ich bin mir nur ein bisschen unsicher ob das überhaupt etwas bringt. Ich meine bringt es überhaupt etwas dafür zu beten das Gott meine Schwestern auf ihrem Weg beschützt. Ich mache mir nur einfach Sorgen immerhin ist die Welt manchmal wirklich gefährlich." kam es ihr nachdenklich über die Lippen und runzelte leicht die Stirn.
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   25.10.16 1:14

Er nickte ihr freundlich zu. "Das ist eine Selbstverständlichkeit.", erwiderte er nur. Sie musste sich nicht bedanken. Er hatte vermutlich schon unnötigere Gespräche geführt, die weniger höflich begonnen wurden. Sie saß eine Weile einfach nur neben ihn. Man sah es Amatiel nicht an, aber erwartete bis sie reden würde. Menschen setzten sich nicht einfach so dazu, vor allem nicht, wenn eine ganze Kirche leer stand. Es fühlte sich für ihn nicht unangenehm an. Sein Blick wanderte wieder durch die Kirche und blieb an der Stelle hängen an der der Kampf stattgefunden hatte. Er hatte einer Nephilim geholfen statt dieses verbotene Wesen zu vernichten und er hatte einen seiner Brüder getötet dafür. Dieser hatte ihn provoziert und behauptet, dass er es verdient hatte, dass er gefallen war. In dem Moment hatte er nicht gewusst, wer das größere Monster war: ein Halbengel auf den die Jagd eröffnet worden war oder die Engel selbst. Der Blick des Priesters wirkte abwesend und er runzelte leicht die Stirn. Langsam löste er den Blick von der Stelle im Raum.

Ihr Räuspern zog ihn wieder zurück ins Hier und Jetzt. Er hob eine Augenbraue, wirkte noch einen kurzen Moment in Gedanken und richtete dann seine Aufmerksamkeit auf die Blonde. Wieder setzte er ein Lächeln aus. Perfekt einstudiert, wie er es von seinen Mitmenschen gesehen hatte. "Nur zu.", erwiderte der Engel. "Manchmal fällt es uns leichter uns gegenüber Fremden zu öffnen, die uns nicht kennen und verurteilen können." Sein Gesicht wirkte verständnisvoll. Die junge Frau redete und er hörte einfach zu. Er redete von ihren Schwestern. Er dachte unwillkürlich an die kleine Schwester seiner Hülle. Fühlte sie sich von ihren Bruder im Stich gelassen? Er wusste es nicht.

Sie stellte die Frage ob es etwas brachte darum zu beten, dass Gott ihre Schwestern beschützte. Er grinste amüsiert. Gerne hätte er darauf eine Antwort gegeben. Aber die Menschen wollten diese Art Antworten nicht. Gott wird euch nicht hören., dachte er. Dennoch musste er seine Rolle spielen. "Der Glaube kann Berge versetzen.", meinte Amatiel dann. "Es ist schön zu wissen, dass es in dieser schnelllebigen Welt noch Leute gibt, die sich Gedanken darüber machen, wie es anderen Menschen geht." Ich weiß wie es mit meinen Geschwistern geht. Ich kann es trotzdem nicht mehr verstehen. Er sah zu ihr. "Ich kann Ihre Zweifel verstehen. Wir zweifeln alle hin und wieder. Aber wir haben alle etwas, was uns die Kraft gibt immer weiter zu machen." Der Engel nickte in Richtung des Kreuzes. "Für manche ist es der Glaube, für andere die Familie. Vielleicht beides. Aber egal, was es ist. Man sollte daran festhalten." Er lächelte. Und was treibt mich an weiter zu machen? Die Aussicht wieder in den Himmel zu kommen, wenn das alles vorbei ist? Er legte den Kopf etwas schief und musterte sie. Die Art, wie sie das mit der gefährlichen Welt aussprach. Es klang fast, als würde da mehr dranhängen. Aber er konnte sie nicht zum Reden zwingen. "Das ist sie in der Tat. Man weiß nicht, was einen dort draußen erwartet.", entgegnete er ihr deshalb und wartete ihre Reaktion darauf ab.
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   26.10.16 15:46

Es gab wirklich so viele Dinge die Penelope ur Zeit beschäftigten doch ihr war klar das sie nicht über alles sprechen konnte. Sie konnte nicht einfach anfangen über Dämonen zu reden und darüber wie verunsichert sie doch ist seit sie weis das es auf dieser Weklt noch andere Wesen gab aöls Menschen. Natütrlich hatte sie all das Lusia erzählt als die beiden sich in Marysville getroffen haben, aber hier war das anders immerhin saß sie hier mit einem Priester den sie noch nicht einmal kannte. Nein darüber sollte sie nicht reden und deshalb tat sie es auch nicht. Stattdessen redete sie darüber wie sehr es sie belastete das sie sich Sorgen um ihre Schwestern machte und daran zweifelte ob es überhaupt helfen würde wenn sie darum betete das Gott sie auf ihrem Weg beschützte. Das beschäftigte Penny wirklich sehr.

Aufmerksam hörte Penny zu als der Priester sie wieder ansprach und blickte ihn mit nachdenklichem Blick an. Der Glaube konnte Berge versetzen. Sie machte sie einen Moment lang Gedanken über seine Worte. Ob das in ihrem Fall wohl tatsächlich auch so war, tatsächlich war Penny da noch immer unsicher. Natürlich war sie ein gläubiger Mensch aber sie fühlte sich einfach unsicher da sie befüchtete das es nicht genügte einfach zu glauben. Leicht runzelte sie die Stirn und blicte schweigend in Richtung des Kreuzes. Nachdenklich betrachtete sie das Kreutz einen Moment lang nachdenklich. "Mir bedeutet der Glaube eigentlich sehr viel aber ich mache mir so viele Gedanken. Ich meine....nun ja meine Schwestern bedeuten mir nun mal mehr als alles in der Welt. Ich habe Angst das Glaube nicht genug ist damit sie auf ihrem Weg beschützt sind." sagte sie mirt leiser Stimme ohne den Blick von dem Kreuz ab zu wenden. Vielleicht sollte sie zurück nach Hause reisen um dort selbst nach ihren Schwestern zu sehen um sicher zu gehen das es den beiden gut ging. Womöglich wäre auch das beste wenn sie versuchen würde ihre Schwestern selbst zu beschützen. Sie versank einen Moment lang in Gedanken weswegen sie etwas abwesend wirkte als sie noch immer zu dem Kreuz sah. Da aber sprach der Priester sie wieder an und riss sie so aus ihren Gedanken. Sie drehte sich wieder in seine Richtung und blickte ihn wieder an. Ihre Miene wurde etwas ernster. "Es können wirklich gefährliche Dinge sein die einen draußen erwarten können. Immerhin treiben sich auch Monster dort herum und das bereitet mir wirkich viel Angst. Deswegen möchte ich meine Schwestern um mich einfach schützen." meinte sie mit besorgter Stimme und seufzte leise.
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Amatiel
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Engel
Anmeldedatum : 17.10.16
BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   26.10.16 17:27

Amatiel nickte langsam. Diese Zweifel waren berechtigt. Gott beschützte nicht jeden auf allen Wegen und zu jeder Zeit. Auch die Engel nicht. Wenn das jemand wusste, dann er. Aber er konnte der Blonden auch schlecht sagen, dass Gott sich auf unabsehbare Zeit verabschiedet hatte und vermutlich auch sämtliche Gebete ignorierte. Zumindest letzteres konnte der Dunkelhaarige ihm nicht verübeln. Niemand würde es schaffen diese Menge an Bitten und Flehen zu beantworten. Weder ein Engel noch Gott. Aber der war sowieso im Moment außen vor. "Gott hat viel Vertrauen in seine Kinder.", entgegnete er deshalb um das alles auf die Situation zurechtzuschneiden. "Er wacht über diese Welt. Er wird nicht immer eingreifen und wir werden oft das Gefühl haben, dass er nicht da ist.", erklärte der Priester weiter und versuchte dabei nicht verbittert zu klingen, sondern aufmunternd. "Aber er ist da. Irgendwo dort draußen. Er ist da, wenn wir hoffen und in unser dunkelsten Stunde, wird er da sein." Das hoffe ich zumindest. Denn im Moment hatte der Himmel eine dunkle Stunde und auch die Erde würde davon nicht unverschont bleiben. Es war alles zu merkwürdig in letzter Zeit. "Gott wird nicht jeden Schmerz nehmen können und auch nicht jeden Verlust verhindern können.", redete er weiter. "Aber er liebt seine... Kinder." Beinahe hätte er das Wort Schöpfung benutzt und das wäre sicher irritierend gewesen. "Es geschehen viele schlimme Dinge auf der Welt, aber nicht, weil Gott das will, sondern weil er den Menschen die Verantwortung für diese Welt gegeben hat." Und die Menschen oft jämmerlich darin versagen miteinander zurechtzukommen. Der Engel lächelte. "Es ist normal zu zweifeln und manchmal muss man es als Aufgabe und Herausforderung sehen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Wir finden unsere Stärke darin. Gott hilft uns zu wachsen und stark zu werden." Es war so absurd diese Dinge zu sagen. Aber er wusste, dass Menschen solche Worte brauchten. Einen Trost, dass Gott nicht große Gesten und Zeichen streute und sich doch sorgte. Amatiel glaubte sogar daran, dass sein Vater immer noch Sorge um seine Schöpfung hatte. Auch, wenn er nicht mehr erreichbar schien.

Und dann fing sie an zu reden. "Gefährliche Dinge?", wiederholte er dann langsam. Das klang als hätte er mit seinen Worten den richtigen Ton angeschlagen. Sie redete von Monstern und tatsächlich konnte er sich jetzt ein Lächeln nicht mehr verkneifen. "Was meinen Sie, was schlimmer ist: Die Monster da draußen oder die Monster in uns selbst?", flüsterte er dann. Menschen sprachen oft von inneren Dämonen ohne besessen zu sein. Menschen handelten schlecht und böswillig, wenn sie es wollten und Vorteile darin sahen. Vermutlich hatte sie mehr gesehen, als Menschen eigentlich sehen wollten und sollten. "Ich vermute, dass Sie nicht von schlechten Menschen reden.", erwiderte Amatiel mit einem leicht lauernden Tonfall. Er drehte sich wieder der jungen Frau zu und musterte sie. "Was haben Sie gesehen, was Ihnen so viel Angst macht?" Immerhin sorgte sie sich auch um ihre Familie. Aber das war normal. Der Priester wirkte für einen Moment nachdenklich. Er lächelte sanft. "Plötzlich hat man das Gefühl, dass es überall sein könnte, nicht wahr?" Er wusste nicht, was sie erlebt hatte, aber vermutlich verfolgte sie das alles. Dabei konnte man sich nicht einmal sicher sein ob es nur die Erinnerung war oder wirklich irgendetwas die Fühler nach einem ausstreckte. Er war noch keinen Menschen begegnet, der Kontakt zum Übernatürlichen hatte. Die Nephilim zählte nicht, sie war selber ein Teil dieser verrückten Welt.
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   26.10.16 20:44

Zögerlich nickte Penny als er wegen den Gefährlichen Dingen nochmals nachfragte. "Ja wirklich gefährliche Dinge lauern da draußen." stimmte sie mit leiser Stimme zu und presste dann leicht die Lippen aufeinander. Ja es lauern wirklich schlimme Dinge da draußem. Kurz schweifte sie mit ihren Gedanken ab da sie an die Begegnung mit dieser Dämonin dachte die ihre Bäckerrei damals im Brand gesetzt hatte. Noch immer lies das Geschehene Penny nämlich nicht los und sie hatte noch immer Angst davor diesem Monster nochmals zu begegnen. Leicht ballte sie die Hände zu Fäusten als sie über dieses Weib nachdachte und die Stirn abermals runzelte. "Ich finde die Monster da draußen um einiges schlimmer. Ich versuche zumindest gut zu sein auch wenn ich weis das auch in mir nicht ales gut ist. Ich lasse bei mir zumindest nicht zu dass das Monster in mir zum Vorschein kommt. " murmelte sie leise. Ja sie versuchte es zumindest gut zu sein aber ihr war klardas auch sie nicht perfekt war, immerhin konnte auch sie zum Monster werden vor allem wenn man ihr etwas antat. Bei der Begenung mit dieser Dämonin ist sie so furchtbar wütend gewordern und hätte diesem Weib am liebsten den Hals umgedreht. Ja damals hatte sie sich alles andere als wie ein guter Mensch verhalten da sie sich hatte so sehr provozieren lassen das sie die kontrolle verloren hatte und regelrecht ausgeflippt ist. Sie presste die Lippen aufeinander und senkte leicht den Blick.

All das stimmte Penny wirklich sehr nachdenklich. Das was er dann aber sagte riss Penny aus ihren Gedanken und sie hob wieder leicht den Blick. Sie sah den Priester etwas verwundert an als sie seine Worte hörte. Hatte er etwa tatsächlich Ahnung davon as es hier auf dieser Welt mehr gab als nur Menschen, seine Worte klangen zumindest so. Dennoch wusste Penny nicht was sie sagen sollte und blickte den Priester nur mit großen Augen an. Dann aber nickte sie zögerlich. "Ja man hat wirklich das Gefühl das überall etwas sein könnte." flüsterte sie  mit leiser Stimme nd zögerte dann einen Moment . Kurz blickte sich Penny um damit sie sicher gehen konnte das nicht noch jemand anderes hier war der das Gespräch möglicherweise mithören konnte, es war aber sonst niemand zu sehen. Sie drehte sich wieder zu dem Priester und sah ihn an. "Ich bin einem Dämon begegnet und das bereitet mir furchtbare Angst...." flüsterte sie leise und musste schlucken.
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   26.10.16 21:36

Was du nicht sagst., dachte er. Natürlich war die Welt nicht friedlich, auch wenn nur die wenigsten Menschen in Kontakt mit den Übernatürlichen kamen. Das war auch gut so. Menschen würden Angst bekommen oder Jagd auf alles und jeden machen, der verdächtig wirkte. Ohne Sinn und Verstand. Er beobachtete die Blonde ganz genau. Offenbar hatte sie wirklich eine Begegnung mit einer anderen Kreatur. Ihre Reaktion darauf war sehr interessant. Die geballten Fäuste... Das ist Wut., dachte Amatiel. Er hatte es ein paar Mal beobachtet und auch in diesem Kasten mit bewegten Bildern gesehen, dass Menschen so etwas taten. Der Engel war gespannt, was er gleich noch zu hören bekam. Immerhin redeten die meisten Menschen sicherlich nicht darüber, weil sie entweder glaubten verrückt zu sein oder Angst hatten oder es einfach nicht überlebten.
"Da ist kein Monster in Ihnen. Das hätte ich schon längst bemerkt.", erwiderte er amüsiert. Er dachte in dem Moment nicht weiter darüber nach, dass sie eigentlich davon ausging, dass sie es mit einem Menschen zu tun hatte. Einen Priester zudem. Aber es stimmte. Wäre sie ein Monster gewesen, dann hätte er es gesehen und vermutlich hätte er sie dann schon vernichtet. "Monster würden sich vermutlich nicht so viele Sorgen um ihre Familie machen.", versuchte Amatiel dann die Kurve zu bekommen. Er wollte sie nicht unnötig verwirren und musste seiner Rolle als fürsorgender Kirchenmann gerecht werden. Da waren irgendwelche Enthüllungen eigentlich auch nicht vorgesehen.

Immer noch sah man, wie es in der jungen Frau arbeitete. Seine Worte schienen sie ein wenig schockiert zu haben. Der Dunkelhaarige nickte langsam und verstehend. "Nun. So unberechtigt ist Ihre Angst nicht.", fügte er langsam an. "Sie können überall sein. Man kann sie nicht sehen, nicht hören. Sie könnten direkt vor Ihnen stehen und Sie würden es nicht bemerken bevor es zu spät ist." Amatiel wollte ihr keine Angst machen, aber er sah es auch nicht ein zu lügen. Für ihn war dieses Wissen auch viel zu normal, als dass er es als besonders oder erschreckend ansah. Die Frau blickte sich um und er runzelte die Stirn. "Lästige Biester, nicht wahr?", murmelte er über ihre Worte über Dämonen. Der Priester blickte zu ihr. "Aber offenbar haben Sie diese Begegnung ja überlebt." Besessen war die Blonde nicht. Das hätte er bemerkt. "Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Sie weiteren Dämonen begegnen werden. Vielleicht sind Sie schon etlichen begegnet ohne es zu bemerken.", redete er weiter. "Aber auch Dämonen sind nicht das Schlimmste, was einem begegnen kann. Die meisten von ihnen sind recht schwach." Er lächelte leicht. "Wenn Sie wüssten, was dort draußen lauert, würden Sie vermutlich nie wieder ruhig schlafen können."
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   26.10.16 22:47

Sie nickte leicht. "Wahrscheinlich würden sich Monster wirklich nicht sie viele Sorgen um Familie oder andere Menschen machen." stimmte sie nachdenklich zu. Sie dachte sich wenig dabei was der Priester zuvor gesagt hatte das er es wahrscheinlich gemerkt hätte wenn sie ein Monster wäre. Wahrscheinlich meinte er damit das sie sich nicht wie ein Monster verhalten würde, immerhin versuchte sie wirklich ein guter Mensch zu sein und wie er ja schon sagte Monster würden sich nicht so viele Gedanken über ihre Familie machen. Das er etwas anderes meinen könnte das kam ihr in diesem Moment überhaupt nicht in den Sinn.

Ein Gefühl von Verunsicherung machte sich in Penelope breit als er weiter sprach immerhin machte sie das was der Priester ihr sagte ihr doch noch mehr Angst. Er hatte wahrscheinlich recht man konnte überall auf Monster treffen ohne es überhaupt zu merken. Diesem Weib hatte sie Anfangs ja auch nicht angesehen was für ein Monster sie doch war. Allein die Vorstellung das man überall auf Monster treffen konnte machte der Carter wirklich Angst immerhin konnte sie doch nicht bei jedem der ihr begenete Befürchten das es in Wahrheit kein Mensch war der ihr Begegnete sondern irgendetwas anderes.Was sollte sie also tun immerhin konnte sie sich nicht den Rest ihres Lebens in ihrer Wohnung verstecken um nicht draußen auf irgendwelche Monster zu treffen. Im Moment wusste Penny nicht mehr weiter. Sie blickte den Priester nachdenklich an, sagte aber nichts mehr dazu. Viel zu sehr war sie in ihren Gedanken versunken und zerbrach sich den Kopf darüber wie sie mit dem Wissen das überall Monster lauern können umgehen sollte.
Da aber ging er auf ihre Aussage zu Dämonen ein und seine Reaktion überaschte Penny doch sehr. Ihre Augen weiteten sich vor Verwunderung und sah dem Priester überascht an. "Sie...Sie wissen das es wirklich Dämonen gibt?" kam es ihr überascht über die Lippen. Nein damit hatte Penny keinesfalls gerechnet das er wirklich etwas darüber wusste das es da draußen auch echte Dämonen gab. Leicht nickte Penny dann jedoch. "Ja wirklich überaus lästige Biester sind das. " antworte sie dann zögerlich ohne den Blick von dem Priester zu lösten. Dann aber sprach er weiter und schon stieg Pennys Unsicherheit nur noch mehr an. Sie senkte den Blick und schloss kurz die Augen. Allein die Vorstellung das sie schon mehreren Dämonen begegnet ist ohne es gemerkt zu haben machte Penelope nur noch mehr Angst . Musste sie sich jetzt auch noch bei jedem der ihr Begegnete Sorgen machen das es sich um einen Dämon handelte, all das Verunsicherte Penny nur noch mehr. Leise seufzte sie ehe sie die Augen wieder öfnete und den Priester wieder anblickte. "Ich denke das ich so oder so nie wieder ruhig schlafen kann. " erwiederte leise.
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   26.10.16 23:38

Vermutlich dachte sie erst nicht daran, dass er die Sache mit den Monstern in jedem seiner Worte ernst meinte. Wie viele Menschen begegneten schon irgendwelchen Wesen und würden es sich selbst eingestehen? Die meisten taten es als Märchen ab oder als Einbildung. So etwas passte einfach nicht in das Bild, was die Menschen von ihrer Welt hatten. Früher vielleicht eher als heute. Heute war alles so erforscht und aufgeklärt. Das waren Worte, die er oft las oder hörte, wenn er sich mit der Lebenswelt der Menschen beschäftigte. Er war immer noch der Meinung, dass es gut so war, dass nicht jeder daran glaubte. Seine Geschwister und er hatten auch immer aufgepasst um Schaden durch solche Kreaturen so gering wie möglich zu halten. Aber es war nicht mehr die alte Himmelsordnung. Alles war ein wenig anders. Aber die Monster und Gefahren blieben die gleichen, wurden höchstens mehr.

Amatiel musste lächeln. "Natürlich weiß ich, dass es Dämonen gibt. Ich weiß auch, dass es sehr viel mehr da draußen gibt, was den Menschen gefährlich werden kann.", erwiderte er. Er glaubte nicht, dass jeder Priester eine Ahnung davon hatte. Paul, seine Hülle, hatte so etwas in keinerlei Aufzeichnung erwähnt. Weder Dämonen, noch Engel, noch die Monster. Vermutlich waren sich nur sehr wenige Menschen bewusst, wie verbreitet diese Wesen waren und wie sie lebten. Aber einen solchen Menschen war er noch nicht begegnet. Der Engel hatte auch nicht viel Interesse daran einen solchen Menschen zu begegnen. Am Ende würde dieser noch versuchen den Engel zu töten. Das war sehr schwer, aber nicht unmöglich mit dem richtigen Werkzeug. Ihm kam wieder das Bild vor Augen. Die letzten Momente seines Engelsbruder, der hier in der Kirche gestorben war. Das helle Licht seiner Gnade, welches grell schien und dann erloschen war. Nein, es tat ihm auch jetzt nicht leid. Einer von beiden wäre gestorben. Wahrscheinlich sogar beide. Sein Bruder hätte ihn getötet und der Nephilim seinen Bruder. Nur, dass er unerwartet Hilfe von der Rothaarigen bekommen hatte. Es hätte dem Halbengel auch egal sein können, wenn sich die beiden töteten.

"Sie werden erst richtig lästig, wenn sie etwas von einem wollen.", meinte er trocken. "Ich schätze nicht, dass du dem selben Dämon noch einmal begegnen wirst. Die meisten sind doch nur darauf aus ein wenig Unfrieden zu stiften." Eine Garantie konnte er nicht darauf geben, aber es erschien ihm wirklich unwahrscheinlich. Er musste schmunzeln. "Sagen Sie so etwas nicht. Irgendwann werden Sie sich daran gewöhnen. Das machen Menschen nun einmal. Zuerst zweifeln sie, dann akzeptieren sie und dann leben sie damit." Der Priester wusste nicht wie lange diese Begegnung her war. Aber vermutlich konnte es nicht allzu lange her sein. Sonst würde sie nicht so darüber reden. "Die Menschen waren schon immer so. Egal wie sehr sie etwas gefürchtet haben, irgendwann haben sie diese Furcht überwunden." Sogar die Furcht vor Gott... "Die Furcht nützt Ihnen nichts. Man kann ein Leben lang in Angst leben. Aber es müssen keine Monster sein, die einen töten. Es reicht ein einfacher Unfall. Eine Krankheit. Ein Mensch lebt so kurz. 60 Jahre, 70 Jahre, 80 Jahre? Vielleicht auch älter. Aber die Angst lässt einen nicht alt werden."
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   30.10.16 13:36

Dieser Priester schien tatsächlich Ahnung davon zu haben was sich da draußen alles für Wesen herum trieben. Das überaschte Penelope wirklich sehr und eigentlich hätte sie mit vielem Gerechnet aber nicht damit das er von Dämonen und anderen Monstern wusste. Wie es wohl kam das er Ahnung davon hatte was da draußen lauern konnte ? Womöglich war er selbst schon mal irgendwelchen andereren Wesen begegnet und hatte nur deswegen Ahnung davon. Natürlich wusste Penelope nicht ob das wirklich so war, aber sie konnte es sich zumindest vorstellen. Immerhin schien er wirklich Ahnung von Dämonen oder anderen Monstern zu haben. Das beschäftigte Penelope wirklich sehr und sie machte sich wirklich viele Gedanken deswegen. Dennoch wollte sie nicht weiter nach fragen immerhin wollte sie nicht das man sie für neugierig hielt, aber eigentlich würde sie nur zu gerne nachfragen um noch mehr zu erfahren. Es interessierte sie ja eigentlich nämlich schon sehr woher er von anderen Wesen wusste.

"Ich hoffe das Sie Recht haben. Ich will diesem Dämon nämlich nicht nochmal begegnen." erwiederte sie trocken. Eigentlich hoffe ich ja das ich überhaupt keinem Dämon mehr begegne. fügte sie in Gedanken noch hinzu. Ob es aber überhaupt möglich war keinem Dämonen mehr zu begegnen, Penny bezweifelte das eher vor allem da der Priester ihr gesagt hatte das sie vermutlich schon etlichen Dämonen begegnet ist ohne das sie es gemerkt hat. Sie blickte ihn dann wieder nachdenklich an. "Ich soll damit leben ?" fragte sie mit leiser Stimme und runzelte abermals die Stirn. "Wie soll ich den damit leben ? Solche Wesen wie Dämonen sind doch Monster und ich kann doch nicht einfach damit leben so als wäre nichts passiert." Sie schüttelte den Kopf. Sie wusste wirklich nicht was sie davon halten sollte immerhin fand sie die Furcht vor Dämonen oder anderen Monstern durchaus berechtig war. Bei der Begegnung mit dieser Dämonin in der Bäckerrei hatte ihr ja gezeigt wie gefährlich solche Wesen doch waren. "Ich finde das Furcht durchaus berechtigt ist nach dem was ich erlebt habe als mir dieser Dämon begegnet ist. " sagte sie daher nachdenklich.
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   30.10.16 14:39

Man sah es ihr an, dass sie nachzudenken schien. Aber das war wohl normal , wenn ein Mensch aus seinen gewohnten und normalen Leben gerissen wurde und sich plötzlich um so etwas Gedanken machen musste. Die meisten konnten vielleicht darüber hinwegsehen und sich eine Ausrede einreden. Wie seltsam musste es also dann sein, wenn man mit jemanden redete, der einen nicht für verrückt hielt? Für den Engel waren diese Dinge schon immer real gewesen. Man konnte ihn damit nicht schockieren. Er war auch kein Mensch und er hatte auch weniger Probleme mit irgendwelchen Wesen fertig zu werden. Amatiel legte den Kopf schief. Vermutlich würde sie diesem Dämon nicht wieder begegnen. Aber es gab ja noch genug andere Dämonen dort draußen. Das sprach er aber nicht aus.

Der Priester sah zu ihr. Für einen Moment vergaß er wirklich, dass er es hier mit den Ängsten eines Menschen zu tun hatte. "Was wollen Sie denn sonst tun?", meinte er mit einem Lächeln. "Wollen Sie sich ewig in einer Ecke verkriechen, weil die Wahrheit wehtut und die Welt plötzlich unberechenbar auf Sie wirkt? Wollen Sie in ewiger Angst leben, weil es da draußen mehr als Menschen gibt?" Er schüttelte den Kopf. "Die Menschheit wird schon seit Ewigkeiten von Wesen wie Dämonen bedroht. Offenbar habt ihr Menschen das immer überlebt. Eure Zahl ist größer als je zuvor in der Geschichte eurer Schöpfung." Er runzelte etwas die Stirn. "Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich eher das Gefühl, dass ihr Menschen euch selbst auslöscht bevor es irgendwelche Monster und Dämonen schaffen könnten." Davon abgesehen, dass einige Engel immer darüber gewacht haben, dass die Menschheit nicht zu viel Schaden nahm. Amatiel zuckte die Schultern. Ihre Worte hoben ihn nicht sonderlich an. Dafür hatte er schon zu viel gesehen und erlebt. Außerdem wusste er auch nicht, dass die Bäckerei der jungen Frau abgebrannt war. "Sie sind am Leben. Das kann nicht jeder behaupten, der einem Dämon begegnet ist." Er sah sie verständnislos an und tippte vorsichtig gegen ihre Stirn. "Vor allem sind Sie noch Sie selbst." Immerhin hätte sie auch als Hülle für einen dieser Höllenbewohner enden können. Aber das hätte er schon längst bemerkt.

Er musterte sie. "Den Menschen wurde ein Leben und eine Welt zum Leben geschenkt. Es ist kein sonderlich langes Leben. Es ist auch nicht immer einfach und doch habt ihr so viele Möglichkeiten in die Hände gelegt bekommen es zu nutzen." Gott hatte es ja nun wirklich gut gemeint mit dieser Schöpfung. "Es wäre nicht in seinem Sinne, dass ihr euch euer Leben lang fürchtet.", meinte er entschieden und ernst. "Also sollten Sie es einfach akzeptieren und wachsam bleiben."
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Penelope Carter
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Prophetin des Herrn
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   31.10.16 23:10

Penelope hörte dem Priester aufmerksam zu und blickte ihn an. Seine Worte klangen doch recht verständnisslos und das verunsicherte sie nun doch etwas. Ob er ihre Furcht wohl einfach nicht verstehen konnte ? Penny wusste es nicht aber sie wurde das Gefühl nicht los das er ihre Furcht vor Monstern und Dämonen nicht wirklich ernst nahm. Das verstand sie jedoch nicht wirklich, immerhin waren ihre Ängste doch mehr als berechtigt. Sie zögerte da sie grade nicht wusste was sie sagen sollte und musste überlegen was sie jetzt bloss sagen sollte. Wieder herschte Stille zwischen den beiden da Penny nicht wusste was sie bloss sagen sollte. Es war ein wirklich unangehnehmes Gefühl da ihr klar war das sie irgendetwas sagen sollte nachdem er ihr so viel gesagt hatte und doch wusste sie grade nicht was sie sagen sollte. Stattdessen presste sie fest die Lippen aufeinander und saß einfach nur da während sie sich noch immer den Kopf darüber zerbrach was sie jetzt sagen sollte.

Es dauerte einen Moment bis sie endlich Worte fand und wieder sprach. "Sie reden so schlecht über uns Menschen." kam es ihr leise über die Lippen und runzelte die Stirn, Noch immer blickte sie den Priester neben sich an. "Ich meine es ist doch vollkommen Natürlich das man Angst vor solchen Monstern hat. Ich finde finde normal das ich nicht weis wie ich damit leben soll immerhin bereiten mir diese Wesen verdammte Angst." Sie musste leise seufzen. Wahrscheinlich würde er jetzt wieder etwas sagen von wegen das sie nicht in ihrer Angst leben sollte, doch so war es nun mal. Penelope hatte nämlich wirklich viel zu viel Angst vor Dämonen oder anderen Monstern und das würde wahrscheinlich auch so bleiben. Es fühlte si sich so an als währe ihre Furcht so groß an das sie überhaupt nicht mehr wusste was sie dagegen tun sollte. Es zu akzeptieren und einfach wachsam zu bleiben klang in ihren Ohren nicht grade nach einem effektiven Weg um ihre Ruhe vor solchen Monstern zu haben. Nein da musste es doch noch einen anderen Weg geben um damit fertig zu werden das es solche wesen gab, die Frage war nur wie dieser Weg aussah. Leicht runzelte Penny wieder die Stirn. "Ich versteh das einfach nicht. Ich meine ich kann es einfach nicht begreifen das Gott es zulassen kann das solche Wesen uns Menschen das Leben schwer machen."
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Amatiel
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Engel
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BeitragThema: Re: Just a little pray (Beendet)   31.10.16 23:44

Sie schwieg eine Weile. Vermutlich dachte sie über das eben Gesagte nach. Dann blickte der Priester doch etwas überrascht auf. "Ich rede nicht schlecht über die Menschen.", widersprach er dann. Auch wenn es wohl stimmte, dass er nicht menschlich dachte. Er war schließlich keiner. "Ich habe die Menschen lange genug gesehen und erlebt." So richtig erlebt hatte er diese Schöpfung erst seit dem Fall. Aber er existierte schon lange vor der Menschheit und er hatte oft genug gesehen, wie die Menschheit schlimme Übel überlebt hatte. Schon deshalb machte er sich keine Sorgen. Die Menschen waren stark, wenn sie es wollten. Sie waren auch grausam, wenn sie es wollten. "Aber die Angst davor, wird Sie nicht schützen." Amatiel legte den Kopf schief. "Das heißt nicht, dass man nicht Vorsicht walten lassen soll. Das heißt nur, dass Wissen mehr schützt, als Angst." Ob die junge Frau verstand, was er damit sagen wollte? "Ein Dämon wird kein Mitleid zeigen, nur weil jemand Angst hat. Er wird davon nicht verschwinden oder vernichtet." Er blickte wieder zu ihr. "Genauso wenig werden die meisten anderen Wesen davon beeindruckt sein." Der Engel zuckte die Schultern. Wenn es ihr so viel Angst bereitete, dann hatte sie doch sicherlich dazu gelesen. "Ich nehme an, dass Sie sich informiert haben?", fragte er deshalb.

Der Dunkelhaarige lachte leise. "Vater hatte sicher nicht gewollt, dass Monster auf der Erde wandeln." Immerhin hatte er schon einmal eine Schöpfung weggesperrt damit sie den Menschen nicht schadet. Wenn der Engel ehrlich war, dann war das, was jetzt an gefährlichen Wesen auf der Erde wandelte, gegen die ersten Wesen harmlos. Es würde die Menschheit nicht ausrotten. "Aber ein freier Wille bringt nun einmal auch Eigenverantwortung mit sich." Gott hatte sicherlich dafür gesorgt, dass es nie wirklich ernst für die Menschen wurde. "Es ist kein Problem, welches größeres Eingreifen von Seiten des Himmels erfordert." Davon abgesehen, dass der Himmel gerade andere Probleme hatte und die meisten Bewohner von diesem hier auf der Erde waren und das nicht in der Absicht zu helfen. Der Priester drückte es anders aus."Wie oft hört man in der Zeitung von solchen Übergriffen?", fragte er dann. "Die Antwort ist: Nie. Menschen finden Ausreden für übernatürliche Dinge. Menschen wollen es nicht wissen. Menschen sollten es auch nicht wissen." Amatiel schüttelte den Kopf."Es würde Chaos auslösen. Panik. Man würde jeden verdächtigen. Das wären unruhige und grausame Zeiten. Das können Sie mir glauben. Es ist gut, wenn Menschen nicht wissen." Er stand auf und lief aus der Bankreihe. Der Engel schritt in Richtung Altar. "Es lässt sich nicht vermeiden, dass solche Zusammentreffen passieren. Ich sage nicht, dass es gut ist, dass es passiert. Ich behaupte auch nicht, dass es nicht beunruhigend sein muss, wenn man plötzlich merkt, dass der Mensch nicht allein auf der Erde wandelt." Er drehte auf dem Absatz und lief wieder zu ihr. "Aber jetzt, wo Sie es wissen. Sollten Sie lernen sich zu schützen statt zu fürchten." Er blickte ernst drein. "Das ist das Einzige, was dauerhaft hilft."
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