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 Go to Hell, for Heavens sake (beendet)

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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   16.11.16 13:47

Ich verdrehte die Augen leicht und schwang mich mit einem Ruck vom Bett, erhob mich. "Oh, wie gnädig." spottete ich mit deutlich hörbarer Verachtung und fuhr mit der Hand durch mein Haar. Ich hatte weder Angst noch Respekt vor einem dieser Engel, auch nicht vor denen im Anzug die vor der Tür kampierten und meine Wachhunde spielen sollten. Ich ging langsamen Schrittes auf Gadreel zu und konnte hinter ihm schon diese Zwei Bulldoggen des Himmels sehen, wie sie erneut die Engelsklingen in der Hand hielten und mir somit scheinbar Angst machen wollten, vor möglichen Konsequenzen meiner Handlung. "Eure Zahnstocher könnt ihr euch sparen, Jungs. Mich kümmert es nicht was für Waffen ihr in der Hand habt, ernst nehme ich euch mit keiner." Ich blickte einen Moment lang diese Engel an, ehe mein Blick wieder auf Gadreel landete. "Dieses Büro ist direkt neben diesem Zimmer. Sind für eine kleine Seele wirklich Drei Engel nötig?" wollte ich mit erhobener Augenbraue wissen, ehe ich dem großen Engel durch die hellen Flure folgte um mich kurz darauf wieder in diesem Büro wieder zu finden. Nun war ich gespannt, was dieser Engel oder Gott wie er sich nannte wirklich von mir wollte. Diese provukante Art in mir schien weiter machen zu wollen, wie ein Feuer das sich einfach nicht löschen ließ.. Ich vermutete, das dies wirklich Auswirkungen der Hölle waren.

Als halber Dämon, oder besser beschmutzte, gefolterte Seele war ich irgendwie kein richtiger Mensch mehr, gleichzeitig aber auch kein Dämon. Ich war ein Nichts und jedes andere Wesen wusste das scheinbar. Ich hoffte wirklich bald aus diesem Himmel wieder raus zu kommen. Doch was geschah dann? Abbadon ging davon aus das ich im Fegefeuer meinen Spaß hatte. Crowley wusste vermutlich nichts davon, und wenn er es wüsste hätte wohl auch er die Information des Fegefeuers. Und Cain? Ebenfalls Fegefeuer. Also alle Wesen der Hölle glaubten ich wäre in diesem.. Das wäre doch die Chance eines Neuanfangs, wenn ich diesen wollte. Aber schon der Gedanke daran brachte einen Missfallen auf. Nein, Neuanfang wäre unmöglich. Vielleicht sollte ich Sam mal wieder aufsuchen und schauen wie es ihm ohne diesen Engel ging.. Wie es Dean ging. Vielleicht würde mir da eine Idee kommen, wie ich Crowley kontaktieren könnte ohne das es auffallen würde. Jetzt jedoch saß ich wieder vor diesem Engel, der irgendetwas von mir wollte.
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Metatron
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   16.11.16 15:23

Ihre Worte erzeugten keine Reaktion in den Gesichtern der beiden Wachhunde. Sie sahen sie einfach nur ausdruckslos an. Eben was man von einen Engel erwartet auch wenn Metatron nur die lustigen ausgewählt hatte aber auch ein paar grimmige brauchte man eben für die Sicherheit des Himmels. „Warum provozierst du sie so?“, fragte Gadreel etwas verwirrt nach obwohl er eher der Meinung war das sie so war eben weil sie weder ein Dämon noch ein Mensch war. Ein Nichts quasi. Auch nicht schön und das sie hier oben war war auch nicht gerade förderlich für sie. Auf alle Fälle begleiteten sie alle drei bis zum Büro. „Das muß sein. Es tut mir leid“, entschuldigte sich Gadreel und öffnete die Tür zum Büro von Metatron während die beiden Engel draußen stehen blieben und wieder wie Wachen dastanden auch wenn sie wahrscheinlich nicht benötigt würden. Sicher war dennoch sicher. Gadreel selbst zog sich zurück als sie eingetreten war und schloß hinter ihr die Tür.

Ich selbst lächelte sie freundlich an. Wieder saß ich auf meinen Platz am Schreibtisch. „Nimm Platz. Hast du dich ausgeruht? War alles so wie du erhofft hast?“ Eigentlich wollte ich nicht so freundlich sein doch ich hatte ja vor sie zu benutzen. Von daher also mußte ich weiterhin sie so einwickeln.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   17.11.16 2:27

Es war schade das diese Engel nicht auf solche Dinge reagierten. Vermutlich war es besser so, das niemand auf meine Provukationen ansprang. In diesem Moment allerdings hätte ich zu gern gesehen wie ich einen Engel zur Weißglut brachte. Ich war nach allen so unglaublich auf Ärger aus das ich manchmal selbst nicht verstand warum ich gewisse Dinge sagte. Die Hölle schien meine Zunge spotz wie einen Engelsdolch geschliffen zu haben. Auf seine Frage hin zuckte ich nur die Schultern. Ich wusste es nun mal nicht, es rutschte einfach aus mir hinaus. Und es fühlte sich nicht falsch an, immerhin mochte ich Engel noch immer nicht. Ich hatte nicht vergessen wie ein Engelsdolch sich anfühlte, wenn er sich durch meinen Körper bohrte. "Vermutlich weil ich nicht viel von Engeln halte. Oder besser geflügelten Dämonen." Nein, ich hielt nicht viel von ihnen. Und diese gesamte Situation trug nicht wirklich dazu bei. Ich hob die Hand nur kurz ohne Gadreel dabei anzusehen. Es tat ihm sicher nicht leid. "Schon gut. Es ehrt mich das so viele Engelchen auf mich aufpassen müssen." Ich würdigte ihm keinen Blick mehr, bevor noch weitere unfreundliche Worte aus mir platzten. Im Grunde schien Gadreel nicht so böse zu sein. Es wirkte jedenfalls so, also wollte ich ihn nicht unnötig beleidigen. Dazu hatte ich ja nun diesen Metatron.

Besagter Engel saß schon an seinem Schreibtisch und blickte freundlich lächelnd auf. Ich stand misstrauisch an der Tür, trat bis zu dem Stuhl vor. Doch ich blieb stehen, sah weiter auf diesen Engel. Er war mir nicht geheuer. Er war zu freundlich, das konnte nichts gutes heißen. "Ich habe es versucht." Ich legte den Kopf leicht schief. "Erhofft hatte ich mir eigentlich so schnell wie möglich wieder zu verschwinden, und keine Engelchen vor der Tür zu haben die auf mich aufpassen sollten. Aber man kann wohl nicht alles haben." Ich rührte mich nicht weiter, musterte diesen Typen einfach misstrauisch. Ich konnte ahnen das er nicht so freundlich war wie er versuchte es zu spielen. Die Worte von Gadreel waren deutlich. "Hör zu.. Ich weiß nicht was zum Teufel du von mir willst. Vermutlich verwechselst du mich. Aber ich glaube wir beide wissen das du nicht der freundliche Engel der linken Schulter bist. Also, sag mir was du willst und lass mich dann von Wolke 7 verschwinden." Meine Arme hatte ich vor der Brust verschränkt. Mir war klar das er nicht so freundlich war wie er es vor gab. Vielleicht suchte in mir auch etwas nach seiner wahren Gestalt.
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Metatron
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Plotcharakter
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   17.11.16 14:40

Oh wie recht sie doch hatte. Ich war ein hinterlistiger Bastard der sehr lange auf seine Rache gewartet hatte bis ich sie bekommen hatte. Wohin sie mich geführt hatte sah man ja nämlich genau dorthin wo ich hingewollt hatte. Ich war nun Gott. Ich regierte den Himmel so wie es mir gefiel. Meine Familie hatte ich um mich jedenfalls den Teil der sich mir angeschlossen hatte weil ich ihnen etwas dafür geboten hatte. Der lustige Teil. Der andere Teil der Familie war immer noch auf der Erde und bekämpfte sich gegenseitig. Nur damit sie hier doch noch hochkamen. Was für Idioten. Sie hätten es sich wirklich einfach machen können. Einfach mir gehorchen und dann war alles gut. Egal. Das war nicht mein Problem sondern ein gänzlich anderes. Ich mußte verhindern das Abaddon irgendwie es schaffte in den Himmel zu gelangen. Mit ihr einen Deal zu machen das sie dort blieb wo sie war und ich hier. Das wir eine Einheit bildeten. Das war mir wichtig und nichts weiter. Jeder blieb dort wo er war. Natürlich hatte ich noch andere gefährlichere Gegner im Blick aber zur Zeit gab es kaum jemand der es wagen würde meine Position anzuzweifeln oder gegen mich zu kämpfen. Irgendwie hatte ich ja erwartet das die Winchesters oder Castiel gegen mich antreten würden doch diese hielten sich raus. Sollte ich enttäuscht sein oder eher nicht? Man sollte die Winchesters wirklich nicht unterschätzen das hatten andere schon vor mir getan. Ich würde mich hüten das auch zu tun aber dennoch...Ich erfreute mich das ich kaum etwas von ihnen zu befürchten hatte.

Wieder konzentrierte ich mich auf Felicia. Sie sah frischer aus und dennoch sie versuchte immer noch provozierend zu wirken. Wenn sie meinte das zu tun dann bitte sehr doch ich blieb weiterhin so wie ich mich ihr repräsentierte. Aus der Rolle zu fallen wäre eindeutig falsch. Ich hatte es auch bei den Winchesters, Castiel sowie einigen anderen durchgehalten und hier würde ich es auch tun. „Das freut mich das du dich praktisch erholt hast. Und was die Engel vor deiner Tür anging das mußte sein. Es gibt hier oben Engel die dich hier nicht sehen wollen obwohl du mein Gast bist. Da hätte es sein können das man dich vorzeitig umbringt“, gab ich mich ganz besorgt und wirkte weiterhin wie der gute alte Opa von Nebenan. „Ich habe dich nicht verwechselt. Glaubst du wirklich das Gott fehlbar ist?“ Und wies nun wieder auf dem Stuhl vor mir. „Setz dich dann können wir reden oder möchtest du weiterhin stehen?“ Es war mir egal ob sie nun saß oder nicht doch ich wollte eben weiterhin den freundlichen Mann von Nebenan spielen.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   18.11.16 4:12

Ich wusste nicht genau was mich wirklich mehr nervte. Das dieser Engel weiterhin so tun wollte als würde er sich um mich sorgen und als wäre er ein netter Gastgeber der nur mein Bestes wollte, oder das ich noch immer nicht wusste was zur Hölle ich im verdammten Himmel sollte. Ich könnte mich mit Sicherheit sofort in eines dieser Dinge rein steigern und mich tierisch darüber aufregen. Allein Unwissenheit war mir ein ziemlicher Hassgegner. Doch auch Heuchelei war mir ein großer Dorn im Auge. Und auch da konnte ich mich nicht entscheiden, was schlimmer war. Nicht zu wissen was dieser Engel von mir wollte,worüber er mit mir reden wollte.. Oder nicht zu wissen wer er war und wie sein wahres Gesicht aussah. Diese freundliche Maske schien wirklich stark zu sein, auch wenn ich längst durchblickt hatte das dies wirklich nur eine Maske war.

"Ja, vergeben und vergessen." meinte ich nur und sah ihn weiterhin an. "Ich hätte vermutlich nicht getrauert wenn ein paar geflügelte Idioten mich getötet hätten. Hölle, Fegefeuer.. Da war ich schon, also warten meine Freunde da nur auf mich." Genau gesehen war es mir wirklich egal ob man mich tötete. Kurz über lang würde ich sowieso wieder sterben, da war es einfach nur eine Frage wie ich diesmal abdanken würde. Hoffentlich nur keine Höllenhunde. Bei den nächsten Worten hob ich nur die Augenbraue und legte den Kopf wieder schief, sah diesen Mann an. "Unfehlbar? Ja. Davon abgesehen das ich dir nicht glaube das du Gott bist denke ich das selbst ein Gott verdammt viele dumme Entscheidungen trifft." Bisher hatte ich nichtmal an einen Gott geglaubt. Das es Engel und Dämonen gab, den König der Hölle.. Okay, das hatte ich akzeptiert. Letzteres wusste ich ja bestens. Aber einen Gott.. Das war für mich noch immer ziemlich weit her geholt. Seufzend verdrehte ich die Augen und setzte mich langsam auf den Sessel, musterte ihn weiterhin eingehend. "Okay. Ich sitze. Was willst du?"
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Metatron
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   18.11.16 16:22

Scheinbar akzeptierte sie die Maßnahmen die ich getroffen hatte nun doch auch wenn es so klang als würde ihr das ganze immer noch mißfallen. Für mich hatte ihre Art keine Bedeutung. Ob sie nun verzieh oder nicht. Es galt hier nur mein Wort. Ich war Gott und niemand anders. Befehle gab nur ich und kein anderer. Diese Position hatte ich mir durch Trickreichtum erarbeitet und da mich Chuck alias Gott sowieso nicht von meiner Position vertrieb konnte ich tun & lassen was ich wollte. Der Himmel lief doch besser als vorher und es gab keine Kämpfe wie sonst immer. Wie auch wenn diese besagten Engel immer noch auf der Erde waren und sich selbst abschlachteten? Vielleicht würden sie irgendwann doch einsehen das es keinen Sinn machte und stattdessen irgendwann meine Position anerkannten um mir dann doch zu folgen. Jetzt jedoch kümmerte ich mich erst einmal um Felicia. Das es ein bestimmtes Sprichwort gab: Hochmut kommt vor dem Fall wußte ich aber ich zählte mich nicht zu den Hochmütigen sondern zu einem Visionär der den Himmel endlich Frieden gebracht hatte. Meine Regeln und alles andere. Die Engel die hier waren würden bald endlich merken das die Menschheit verabscheuungswürdig waren und das sie über ihnen stehen würden. So wie früher. Dann hatte ich wahrlich den Himmel wieder zu dem gemacht wie er sein sollte.

„Willst du denn nicht leben?“, fragte ich nett nach und schenkte ihr ein nettes Lächeln, auch wenn es erzwungen war und sie das nicht merken konnte, um dann wieder ernst zu werden. Das Thema das ich gleich mit ihr erörtern würde war sehr ernst. „Mein Vater war fehlbar aber ich bin es nicht.“ Nein ich war ohne Fehl und Tadel aber das mußte man ja nicht auch noch auseinandersetzen. Naomi hatte mich, wie so viele unterschätzt, und sie war tot. Schade. Hätte ich doch mal besser überlegt dann wäre sie noch am Leben und ihre Fähigkeit nicht ausgestorben. Die hätte ich wirklich noch gebrauchen können. Aber gut man kann eben nicht alles haben. Endlich bequemte sie sich doch sich hinzusetzen und ich war zufrieden. „Gut dann können wir nun miteinander reden.“ Ich machte eine Pause um dann zu überlegen was ich sagte: „Ich möchte das du mit Abaddon einen Deal aushandelst. In meinen Namen. Du kennst sie und weißt wie sie auf bestimmte Sachen reagieren wird. Von daher also bist du die perfekte Person die für den Himmel die Verhandlungen führen kann.“ Natürlich würde ich Gadreel als Wachhund mitschicken denn man sollte einen Nicht-Wesen nicht gänzlich vertrauen. Felicia konnte mich betrügen und genau das würde ich zu verhindern wissen. Und ich würde sie an die Engelstafel binden. Jeder Verrat ihrerseits würde ihr unsägliche Schmerzen bereiten. So konnte ich wirklich sicher sein das sie nicht auf dumme Ideen kam.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   19.11.16 8:48

Wieder verdrehte ich die Augen und fuhr mir durch meine Haare. "Nein. Immerhin sollte ich tot sein. Da ich ja nun wieder lebe, kann ich erneut sterben. Danke dafür." Es war ja nicht so als wäre einmal sterben genug. Nein, da war es sicher praktisch gleich einen Zweiten Tod ausprobieren zu können. Natürlich könnte ich auch versuchen zu leben, vor allem zu fliehen.. Aber die Hölle oder der Himmel würden mich finden. Außerdem konnte ich Crowley doch nicht einfach allein lassen. Nein, das würde nicht in Frage kommen. Wieder hob ich die Augenbraue an und musterte den Engel. Ich fand ihn ziemlich überheblich und von sich überzeugt. Ich kannte ihn nicht, doch ich war mir zu 100% sicher das auch er Fehler beging. Einer davon saß nun vor ihm und wusste noch immer nicht was genau was all dies bedeuten sollte. "Unfehlbar? Nein, das glaube ich nun wirklich nicht. Auf keinen Fall. Aber ja, ich bitte doch darum. Ich hab genug Zeit hier verbracht." Es war mir noch immer irgendwie nicht geheuer und echt gruselig. Daran zu denken im Himmel zu sein.. Ich hatte nun die Hölle gesehen, das Fegefeuer gesehen und letzlich auch den Himmel. Gab es noch weitere Orte die ein Mensch sonst niemals sehen sollte oder besser konnte? Ich war mir sicher mit diesen Drei Orten ziemlich weit oben in der Rangliste zu stehen.

Die folgenden Worte ließen mich wirklich erstarren. Meine Augen schienen groß geworden zu sein, mein Mund stand leicht offen. Ich starrte diesen selbst ernannten Gott etwas fassungslos an. Das konnte doch nicht sein verdammter Ernst sein? Nein, das könnte er vergessen. Nur weil Himmel und Hölle gerade Krieg führten, hieß das noch lange nicht das ich mich da irgendwie einmischen würde. Wenn der Engel etwas von der Rothaarigen Schlange der Hölle wollte würde er seinen Hintern schon selbst in die Hölle bewegen müssen. Oder einen seiner Engel hinunter schicken. "Bitte was?" hakte ich also immer noch ungläubig nach. "Das kannst du vergessen." stellte ich sofort klar und fuhr mir durchs Haar. "Deine Verhandlungen kannst du selbst führen. Beweg deinen geflügelten Arsch selbst ins Höllenfeuer, oder schicke einen deiner Sklaven hin. Aber ich werde sicher nicht für irgendeinen dahergelaufenen Engel der sich Gott nennt zu Abbadon gehen und mit ihr verhandeln, für den Himmel." Mein Gesicht war ernst und meine Worte ruhig, rau. Meine Entscheidung stand für mich fest. Ich wusste zwar mittlerweile wie man mit ihr reden konnte, aber..Nein. Nicht mit mir, Engelchen.
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Metatron
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   19.11.16 19:38

Warum wollten alle gerne noch einmal sterben? Das verstand mal einer. Da ging das Gefüge und das Gleichgewicht durcheinander. Der Tod würde sich bedanken und wahrscheinlich drehte er gerade am Rad um wieder einmal irgendwen vorzeitig aus dem Leben zu nehmen nur damit Felicia auf der Erde rumturnen konnte. Andererseits wer sagte das? Ich würde darauf wetten das Abaddon sie eher erneut töten würde anstatt sie leben zu lassen. Nun meine Sorge war das nicht gerade weil mich persönlich Felicia´s Leben nichts anging sondern ich benutzte sie nur für meine Zwecke. „So schnell wirst du sicherlich nicht sterben. Und bist du sicher das du einen Körper hast und das nicht eine Illusion sein könnte“, gab ich ihr zu bedenken um sie direkt anzusehen. Quer über den Schreibtisch. Ihre Gedanken las ich ungeniert doch ich sagte nichts darauf sondern wartete nur auf ein bestimmtes Stichwort. Sie hielt mich weiterhin für Fehlbar. Sollte sie doch so denken. Ich hielt mich weiterhin für unfehlbar.

Bei meinen Worten das sie für mich mit Abaddon einen Deal aushandeln sollte verweigerte sie mir glatt den Dienst. Nicht mit mir. Nur schwer konnte ich weiterhin meine freundliche Miene aufrechterhalten. „Du vergißt wo du dich befindest und zweitens schuldest du mir etwas. Für die Menschheit. Oder willst du das die Menschheit ausgelöscht wird wenn es einen Krieg zwischen Himmel & Hölle gibt? Und glaub mir der könnte stattfinden wenn du nicht für mich das ganze aushandelst. Dann würde dein Name in den Annalen der Geschichte eingehen als diejenige die für den Krieg verantwortlich wäre. Du warst eine Jägerin oder? Jäger fühlen sich immer für die Menschheit verantwortlich. Das ist deine Chance deinen Namen reinzuwaschen und dir evtl. den Eintritt in den Himmel zu erkaufen wenn du erneut sterben solltest. Ich verspreche dir das du dann hierher kommen darfst und in deinen eigenen Paradies deine Lieben wiedersehen wirst.“ Bittend und mit einen gespielt leidvollen Blick, den ich mir von Castiel abgeschaut hatte, sah ich sie an.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   19.11.16 21:44

Innerlich regte ich mich über diesen überheblichen und von sich selbst überzeugten Engel tierisch auf. Was glaubte er eigentlich was er war? Nur, weil er ein Engel war und sich selbst als Gott bezeichnete hieß das noch lange nicht das er das Recht hatte mir irgendetwas vorzuschreiben oder mein Leben zu lenken wie es ihm beliebte. "Ich war bereits tot, aber vielen Dank für die Chance erneut zu sterben." knurrte ich nur missfallend. Kurz überlegte ich und sah an mir hinunter. Der Körper wirkte real, genau so real wie er im Fegefeuer gewirkt hatte. Im Endeffekt jedoch war es aber auch egal. Ich warmir sicher das Abbadon es raus bekommen würde das ich nicht mehr im Fegefeuer war. Und es war doch ziemlich unwarscheinlich das ihr das egal sein würde. "Selbst wenn mein Körper noch unter der Erde liegt und vor sich hin fault. Das ist mir ziemlich gleichgültig." Sein Blick lag beinahe löchernd auf mir. Es wirkte durch seine blauen Augen als könne er durch mich durch sehen, was ziemlich unangenehm war.

Meine Augenbraue hob sich und die Stirn legte sich in schwere Falten. Ich beugte mich ein wenig vor und sah ihn ungläubig an. "Bitte..Was?" Ich richtete mich wieder auf und stellte mich hin, atmete tief aus und versuchte mich zu beruhigen. Dieser Kerl brachte mich wirklich zur Weißglut. Himmel hin oder her. Ich sollte diesem Fremden Engel also etwas schuldig sein? Sollte dafür sorgen das die Menschen nicht von dem Krieg durch Himmel und Hölle zerstört werden würde? Das war unfassbar. Dann sollte mein Name doch auf irgendwelchen Tafeln stehen. Dann sollte mir der Weg in den Himmel doch versperrt bleiben. Ich hatte meine Seele nicht umsonst verkauft, ich hatte mit dem Leben abgeschlossen und war noch immer bei diesem Gedanke. "Ich schulde dir etwas? Ich denke nicht." Meine Stimme war kühl und mein Blick verengt. "Von mir aus kann der Himmel so viel Krieg mit der Hölle führen wie es ihm beliebt. Von mir aus können so viele Engel in diesem Krieg fallen, von mir aus kannst du von Wolke 7 direkt ins Nichts fallen. Das ist nicht mein Problem. Und das wird es auch nie sein." Mir war wirklich egal was der Himmel so machte. Es war doch nicht mein Problem wenn diese Wesen sich nicht selbst einigen konnten, oder? Ich war doch kein Streitschlichter zwischen Zwei Kindern die sich gegenseitig die Schaufel geklaut hatten. "Ja, ich war eine Jägerin. Das bedeutet aber lange nicht das ich für all das Böse in dieser Welt verantwortlich bin. Wer von uns ist denn Engel? Falls du es nicht mitbekommen hast: Ich war in der Hölle. Und das nicht ohne Grund. Meine Seele ist verkauft. Ich war tot. Mein Leben vorbei. Und du glaubst nur weil dein gefiederter Hintern auf diesem Sessel sitzt und du dich selbst Gott schimpfst unterwerfe ich mich dir und tu was du von mir verlangst? Such dir für deinen Kindergarten jemand anderen." Mit diesen Worten drehte ich mich wieder um, mit dem Gedanken das Zimmer erneut zu verlassen. Diesmal entgültig. Entweder würde ich den Ausgang suchen, oder von den Engeln im Anzug getötet werden. Mir war es gleich.
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Metatron
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   20.11.16 16:01

Die ganze Zeit versuchte sie wie ein bockiges Kind zu reagieren anstatt sich dafür zu bedanken das sie nun wieder so war wie sonst außer eben das der Körper nicht gänzlich real war. Undank war der Weltenlohn wie manche Menschen so schön sagten. Wenn sie meinte dann sollte sie eben wie ein bockiges Kind reagieren doch das hieß noch lange nicht das ich alles bei ihr durchgehen lassen würde. Auf alle Fälle reagierte ich kaum auf das was sie sagte um dann sie direkt später in die Augen zu sehen als ich ihr das sagte was ich von ihr verlangte.

Ab da war der Ofen aus. Felicia wirkte ungläubig um dann sich zu weigern. Da verweigerte sie sich aber bei dem genau falschen. Sie würde das tun was ich verlangte oder sie würde sich nie wieder auf der Erde befinden. Es gab noch schlimmere Arten als die Hölle & das Fegefeuer. Das Nichts war auch eine hübsche Bestrafung aber andererseits ich würde sie an die Engelstafel binden so das jede weitere Verweigerung ihr Schmerzen zufügen würde. Und ich würde sie etwas manipulieren. So ging das hier nicht weiter. „Dir sind also die Menschen egal? Deine Freunde?“, fragte ich leicht enttäsucht nach wobei ich das ganze spielte. Stand auf und ging in ihre Richtung auch wenn sie schon längst an der Tür war. Die wurde so eben von zwei Engeln geöffnet und die packten Felicia.

„Es tut mir sehr leid das du dich weigerst. Doch wenn es nicht anders geht werde ich nun andere Maßnahmen ansetzen. Danach wirst du helfen. Schließlich weißt du das alle deine Freunde sterben werden wenn nichts unternommen wird. Und ich weiß das dir diese nicht unwichtig sind.“ Ich nickte den beiden Engeln zu so das man Felicia in einen Raum brachte der absolut klinisch weiß war. Nur ein paar Geräte und eine Art Liegestuhl, der eindeutig an einen Zahnarzt-Liege erinnerte, stand dort. Gadreel betrachtete Felicia und ihm tat es leid was nun kommen würde doch sie hatte es sich selbst zuzuschreiben. „Warum hast du dich auch verweigert?“, fragte er kurz ehe ich dann ebenfalls eintrat zusammen mit einen ehemaligen Schüler von Naomi. Er hatte das gelernt worunter alle Engel gelitten hatten. Diese Art würde man nun Felica antun damit sie dem Himmel half.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   20.11.16 19:21

In meinem Kopf rasten noch immer unzählige Gedanken voller Verachtung und Wut umher. Es war so ein Chaos das ich nicht einmal einen einzelnen Gedanken fassen konnte. Wie konnten Wesen nur so unglaublich arrogant und von sich selbst überzeugt sein? Ich hasste die Engel zwar schon seit sie mich schon einmal fast getötet hatten, doch das hier schlug diesem dunklen Fass noch den Boden aus. Ich wusste nun zwar was er von mir verlangte, jedoch konnte ich mir noch immer keinen Reim darauf machen warum er mich als gute Wahl für solche Pläne ansah. Nur, weil Abbadon mich in der Hölle gefoltert hatte und auf ihre Seite ziehen wollte? Was glaubte er denn, was geschehen würde wenn ich lebendig und nicht im Fegefeuer fest sitzend wieder zu ihr gehen würde? Es würde wohl alles passieren, aber nicht das was er sich erhoffte. Sie würde mir niemals zu hören. Oder mich auslachen wenn ich ihr sagte das der Himmel mit ihr eine Einigung wollte. Es war absurd und es wurde nur schlimmer, desto mehr ich darüber nach dachte.
"Mir sind die Menschen nicht unbedingt egal." verteidigte ich mich schnell und sah ihn wieder kurz an. "Aber ich habe keine Freunde mehr. Keine Familie mehr. Alles ist tot. Ich bin tot. Und es ist nicht mein Kampf." Zwar lebten meine Eltern wieder, doch das verdrängte ich aus dem allgemeinen Weltbild. Natürlich waren auch die Menschen mir nicht egal. Doch ich war mir sicher nur mehr Schaden anzurichten als ich verhindern könnte. Himmel und Hölle gemeinsam.. Das wäre vermutlich schlimmer als das es jemandem helfen würde.

Ich vernahm hinter mir wie er sich nun erhob und mir hinter her kam. Kurz sah ich hinter mich um sicher zu gehen das er mich nicht angriff, oder ähnliches. Er tat nichts dergleichen, also richtete ich den Blick wieder nach vorn und blieb augenblicklich stehen. Ein wenig erschrocken starrte ich die beiden Engel an. Die Klingen lagen noch immer in ihren Händen und schienen bereit zu sein jemanden zu töten. Eigentlich rechnete ich damit das einer der beiden mich nun verletzte, oder einfach tötete. Doch sie packten mich beide je an einem Arm, fest und bestimmend. Sie drehten mich grob um, so dass sie mich nun beide fest hielten konnten und ich Metatron wieder ansehen musste. In meinem Blick musste man lesen können wie verwirrt ich war. Was sollte das alles werden? Was hatte er nun vor? Seine Worte trugen zu meiner Unsicherheit bei. Auf ein schlichtes Nicken hin setzten die Engel sich in Bewegung und zerrten mich stumm mit sich mit. Ich wehrte mich so gut wie ich konnte, windete mich in ihren Griffen. Doch sie drückten einfach fester zu, bis ich erschöpft aufgab. Engel waren einfach zu stark. Sie zerrten mich durch helle Flure, bis wir einen Raum betraten der beinahe noch heller wirkte. Alles war strahlend weiß, wirkte steril. Als hätte noch nie etwas diesen Raum betreten. In der Mitte stand eine Art Liegestuhl, so wie ich ihn nur vom Zahnarzt kannte. Der einzige Unterschied war das an diesem Fesseln waren. Die anderen Geräte und Dinge waren mir weiterhin Rätsel, auch wenn es offensichtlich war was hier geschehen würde.

Gadreels Stimme ließ mich erneut erschrecken, auch er stand in diesem Raum. Die beiden groben Engel drückten mich auf diese Liege und fesselten beide Hände an den Lehnen, befestigten diese Riemen fest an meinen Beinen. Ich konnte mich nun nicht mehr bewegen, nicht mehr wehren. Das auch an dem Kopfteil ein solcher Riemen war beunruhigte mich noch mehr. Diie Gefühle der Hölle kamen wieder hoch und ich spürte diesen Phantomschmerz schon wieder über all. "Weil ich nicht helfen kann!" Mein Blick war mittlerweile Panisch und blickte Gadreel an. So ungern wie ich es zugeben wollte: Ich hatte Angst. Panische Angst vor dem, was nun folgen würde. In der Hölle hatte ich gehört das Engel schlimmer als Dämonen foltern konnten und noch kühler, herzloser waren. Und das musste etwas bedeuten, wenn dies ein Dämon aus der Hölle erzählte. Ich blickte hilflos zur Tür und sah Metatron und einen unbekannten Engel an. Wieder zerrte ich an den Fesseln und riss meinen Kopf hin und her, doch es geschah nichts. Ich kam nicht frei, es bewegte sich nicht ein Stück. "Ich bin mir sicher das du die Falsche hast.. Ich kann dir nicht helfen!"


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Metatron
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   21.11.16 15:01

Sie konnte so viel erzählen wie sie wollte doch mir war es egal. Sie würde mir dienen jedenfalls in dieser einen Sache ob sie wollte oder nicht. Meine Wünsche waren zu erfüllen und sie war diejenige die es tun würde. Auf ihre Worte erwiderte ich nichts weil ich genau wußte das es überhaupt nicht so war. Jeder hatte eine Schwachstelle und diese nutzte ich aus. Für den Himmel und für mich selbst. Das ich irgendwann mal scheitern würde daran glaubte ich nicht auch wenn ich mir wirklich ein Beispiel an Castiel nehmen hätte sollen schließlich hatte er auch gedacht seine Tat würde dem Himmel helfen nur um dann rasant als Gott zu scheitern um dann offiziell zu sterben ehe ihn jemand mal wieder gerettet hatte. So würde es mir nicht ergehen. Den Himmel ging es gut, eben weil hier nur meine Lieblinge waren und alle die bereit waren mir zu folgen, und das war wichtig. Bald würde der Himmel wieder im vollen Glanz erstrahlen. Die Machtkämpfe hatten aufgehört und was auf der Erde los war mit den restlichen Engeln war mir egal. Andererseits vielleicht werde ich irgendwann bereit sein diese aufzunehmen aber jetzt mußte ich mich darum kümmern das Felicia meinen Deal mit Abaddon aushandelte.

Gadreel senkte den Blick bei ihren Worten und er hätte ihr evtl. geholfen weil er die Wahrheit teilweise hinter ihren Worten gehört hatte aber er hatte hier nicht das sagen sondern ich. Kurz warf ich Gadreel einen Blick zu um dann zu den anderen Engel neben mir. „Du weißt worum es geht?“ Dieser nickte. „Gut aber schade ihr nicht zu sehr. Ich brauche sie noch soweit intakt das sie meinen Willen ausführt und auch nicht irgendwen etwas erzählen kann.“ Das war mir wichtig und eben zur Not würde ich Gadreel mit ihr schicken. Und was das Binden an die Engelstafel anbelangte das würde ich natürlich auch tun. Nur zur Sicherheit. Der Engel neben mir ging zum Schrank, holte bestimmte Gerätschaften heraus und wartete kurz als Felicia sich noch einmal an mich wandte. „Du kannst und du wirst. Danach wirst du frei sein.“ Ob das so war ließ ich mal offen. Dann nickte ich dem Engel zu und er begann dann seine Arbeit an Felicia. Gadreel verließ den Raum während ich zusah.
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Felicia Scales
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Dämon
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   21.11.16 19:20

Keiner der anwesenden Engel sagte noch etwas oder widmete mir auch nur einen Blick. Ich lag halb auf diesem Stuhl und konnte mich nicht bewegen, spürte wie die Fesseln fest auf den Stellen lagen. Das Licht blendete mich beinahe und ich musste wirklich ab und an blinzeln. So lange war ich in der Dunkelheit der Hölle und des Fegefeuers gewesen, da war dieses plötzliche grelle Licht als würde man frisch aus dem Schlaf in eine Neonlampe schauen müssen. Die Panik in mir schürte sich weiter, blieb nicht still. Mein Blick raste durch den Raum und blieb an Gadreel hängen. Er sah mich als einziger mit einem Blick an der nicht aus Eis bestand. Scheinbar gefiel ihm das hier ebenfalls nicht, doch er nahm es so hin weil er Metatron nunmal diente. Bei meinen Worten senkte dieser sogar den Blick. Scheinbar wollte und konnte er mich nicht ansehen. Scheinbar war Gadreel doch nicht nur dieser Arschlochengel den ich kennen gelernt hatte. Vielleicht hate er schon zu der Zeit in Sam mit Metatron zu tun und wurde selbst unter Druck gesetzt? So viele Möglichkeiten die sich hätten ausspielen lassen. Doch in diesem Moment hatte ich eher andere Sorgen als zu rätseln warum dieser Engel so war.

Was auch immer geschehen würde, dieser unbekannte Engel wusste genau was er zu tun hatte. Und Metatron wusste was er erwartete. Selbst Gadreel schien zu wissen was hier gleich passieren würde. Nur ich stand weiter im Dunkeln, auch wenn ich eigentlich geahnt hatte das dies hier kein nettes Frage-Antwort spiel werden würde. Ich wusste im Grunde das es Schmerzen sein würden, doch ich hoffte irgendwo das alles nur ein Fehler war. Das sie die Falsche hatten und es rechtzeitig bemerken würden. Ich wollte einfach nicht die Richtige sein. Ich wollte nicht auch noch einem gnadenlosen Engel dienen müssen nur weil mein verkorkstes Leben ihm in die Karten spielte. Aber es schien kein Fehler zu sein. Metatron war sich sicher. Sehr sicher. "Wem zur Hölle sollte ich was erzählen?! Lasst mich hier raus.. Sofort!" rief ich wieder panisch und sah zu wie der fremde Engel sich bewegte und zu dem Schrank ging. Gleichzeitig verließ Gadreel das Zimmer was mir gar nicht gefiel. Ich hatte das Gefühl gehabt das er der einzige war der eine Spur von Mitgefühl hatte. Metatron blieb stehen wo er war und sah mich nun wieder kühl an.

Neben mir stand dieser Engel plötzlich mit Gerätschaften in der Hand, die er vorsichtig auf den Tisch direkt neben dem Stuhl ablegte. Ich sah Metatron nun wieder panisch an. "Ich weiß doch nicht einmal wie! Abbadon würde mit mir niemals reden! Sie würde mich sofort töten!" Niemals würde dieser Dämon mit mir sprechen. Ich war fest davon überzeugt das sie mich auf der Stelle und endgültig töten würde. Zurecht. Aber es schien egal zu sein was ich sagte. Der Engel neben mir nahm ein Messer in die Hand und begann mich damit zu verletzen. Es waren kleine Schnitte, doch verdammt tiefe. Ich schrie auf und windete mich unter dem Schmerz, versuchte bald unter Tränen wieder an den Fesseln zu zerren. Ich verstand weshalb Dämonen sagten das Engel grausamer foltern konnten. Ich spürte dies am eigenen Leib.

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Metatron
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Plotcharakter
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   22.11.16 16:48

Die ganze Szenerie hätte sich Felicia ersparen können wenn sie sofort gesagt hätte sie würde für mich das tun was ich von ihr verlangt hatte. Das Gadreel das Zimmer verlassen hatte hatte ich mitbekommen doch da ich wußte das er etwas weicher war, leider etwas zu weich was das anging, würde er später sie begleiten um auf sie aufzupassen. Aber ich würde ihn ermahnen keine dummen Spielchen zu spielen. Gadreel hatte sich mir angeschlossen und diente mir. Verrat würde ich nicht durchgehen lassen. Auf alle Fälle sah ich zu und nickte dann nach einer Weile dem Engel zu damit er damit beginnen konnte Felicia soweit zu manipulieren das sie mir gehorchte und keinen Widerstand mehr zeigte. Ich hörte ihre Worte aber darauf gab ich keine Antwort.

Der Engel hatte wirklich eine Menge Spaß, auch wenn er es nicht zeigte, daran eine widerspenstige Person zu foltern. Lieber wäre ihn ein Verräter gewesen aber man konnte nicht alles haben. Als er dann mein Nicken sah wechselte er die Gerätschaften und wählte eine Vorrichtung die schon Naomi genutzt hatte um alle zu manipulieren. Er hatte gut aufgepaßt und hatte bei zwei oder drei Engeln selbst Hand anlegen dürfen aber die waren danach etwas seltsam geworden. Verrückt geworden. Seitdem waren diese Engel auf der Erde obwohl einer hier oben war und im Engelsgefängnis. Zwar gab es auch zwei Engel die sich nicht erinnerten welche zu sein aber das war kein großer Verlust gewesen in seinen Augen. Jedenfalls hatte er jetzt ein weiteres Opfer woran er üben konnte und tat sein bestes um mich zufrieden zu stellen.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   22.11.16 19:17

Meine Worte wurden weiterhin gekonnt ignoriert, keinen der beiden Engel interessierte es was ich nun zu sagen hatte. In diesem Moment fragte ich mich wirklich ob ich nicht einfach hätte ja sagen sollen und diesem Engel geben sollen was er wollte. Doch was hätte das bedutet? Ich zweifelte stark daran das ich ganz entspannt zu Abbadon gegangen wäre, ihr die Wünsche des neuen Gottes vorgetragen hätte und nach ein paar Gesprächen frei gelassen worden wäre. Nein, das wäre nie passiert. Wenn ich mir Gadreel so ansah war mir klar das dieser Engel, Metatron einen nicht einfach gehen ließ. Ich hätte vermutlich zu viel gewusst um einfach so weiter zu streunern. Ich hätte eigentlich längst tot sein sollen, da war es ziemlich unwarscheinlich das ich durch Himmel und Hölle gehen konnte um einfach wieder auf der Erde zu leben. Metatron hätte sicher immer weiter dafür gesorgt das es einen Grund geben würde ihm zu dienen und zu helfen, egal um was es ging. Ich glaubte nicht daran das ich jemals wieder frei sein würde.

Der Engel der mich folterte schien entspannt und ziemlich zufrieden zu sein während er mit den scharfen Klingen weiter meinen Körper verzierte. Er verstand etwas davon einen kleinen Schnitt so tief zu setzen und so zu bearbeiten das es qualvolle Schmerzen waren die durch den Körper zuckten. Diese winzigen Schnitte bluteten ziemlich stark, so dass meine Kleidung nach und nach voller roter Blutpfützen war. Er zerriss es achtlos und fuhr mit seiner Arbeit fort. Ich schrie und windete mich weiter unter der Klinge, jedoch war das eher ungut für mich gewesen. Der Engel grinste nur. Auf ein schlichtes Nicken von Metatron legte der Engel sein Werkzeug weg. Ich atmete kurz erleichtert aus und glaubte für eine Sekunde das diese Tortur vorbei war. Als er jedoch ein bisher unbekanntes Gerät in der Hand hatte starrte ich dieses nur verwirrt an. Ich kannte dieses Gerät nicht, aber es sah böse aus. Es wirkte wie eine Art Helm aus Eisen, mit seltsamen Öffnungen und Rädchen daran. Es gefiel mir nicht. Der Engel setzte es mir auf den Kopf und schnallte es fest. Wieder stieg die Panik in mir. Was zur Hölle war das für ein Gerät?!

Diese Frage klärte sich bald. Dieser Engel zückte eine Art lange Nadel, ziemlich dick und ebenfalls aus Eisen. Drehte sie grinsend in den Fingern und näherte sich mir wieder. Ich zerrte an den Fesseln und versuchte den Kopf weg zu reißen, doch dieser war nun ebenfalls fixiert. Ich konnte mich nicht wehren. "Nein! Lass das! Geh weg.. Ich habe gesagt ich kann euch nicht helfen.. Nein!" Die Nadel berührte meine Schläfe. Ich spürte wie die Spitze kalt und scharf war, meine Haut langsam durchbohrte. Es war ein stechender Schmerz. Mit einem Ruck stieß er die Nadel tiefer und ich spürte einen unglaublichen Schmerz der durch den Gesamten Körper zuckte. Ich schrie lauter als zuvor, kniff die Augen zusammen. Tränen strömten mir durch das Gesicht. Es folgen weitere Nadeln, die einen wurden tiefer in meinen Kopf gebort, die anderen weniger tief. ich wusste nicht warum all das geschah. Ich spürte nur wie sich alles veränderte. Mein Blick flackerte, wurde einen Augenblick schwarz. Ich sah alles voller Schleier und in den seltsamsten Farben. Es fühlte sich an als würde ich paranoid werden, als würden alle Gefühle der Angst in mir aufblühen. Gleichzeitig jedoch war es als würde ein Schalter umlegen, der alle Aggressionen und Gewaltgedanken frei ließ. Ich fühlte mich nicht mehr wie ich selbst.
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Metatron
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Plotcharakter
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   23.11.16 11:57

Noch nie hatte der Engel mit einen Menschen bzw. Halbwesen gearbeitet um so mehr würde es interessant sein zu wissen wie das Ergebnis aussehen würde. Würde sie verrückt werden? Sich nicht mehr erinnern? Oder einfach sterben? Nun ja sterben eher weniger schließlich würde ich dafür sorgen das sie das nicht tun würde. Auf alle Fälle hantierte der Engel noch eine ganze Weile mit dem Gerät herum und hatte endlich genau die Stelle gefunden die für die Befehle im Gehirn verantwortlich war. Menschen waren weniger komplex als Engel. Wie das an sich bei Dämonen aussah wußte der Engel nicht aber sicherlich war es genauso kompliziert wie bei einem Engel. Von daher also war er wirklich froh das das ganze weniger kompliziert wurde sondern etwas einfacher. Nach einer Weile war er fertig und blickte zu mir.

In meinen Augen hatte sie nur das verdient was sie gebraucht hatte denn ich hatte es ja auf freundlicher Art versucht. Nur wer nicht hören wollte bekam eben das was er verdient. Und das war in ihren Fall eben Folter. Wobei sie das natürlich auch vergessen würde sondern sie würde nur daran denken das sie das zu tun hatte was ich wollte. So einfach würde ich sie nicht davon gehen lassen. Mein Blick fiel auf ihre blutige Kleidung, der Raum an sich hatte nichts abbekommen sondern war genauso klinisch weiß wie vorher auch, und die Tränen die das blutige Gesicht noch verschmierten. Kein Mitleid rührte sich in meinen Gesicht. „Laß mich mit ihr alleine“, befahl ich dem Engel und er ging. Draußen jedoch standen die beiden obligatorischen Wächter die später Felicia zum Portal begleiten würden. Gadreel würde sie jedoch nachher begleiten und aufpassen das sie meine Wünschen entsprach. Kurz wartete ich und als er draußen war sorgte ich dafür das ein bestimmte Art von Zauber, wie gut das ich selbst die Engelstafel geschrieben hatte die Gott mir diktiert hatte, ihr Blut an die Engelstafel band denn jeder Verrat von ihr, egal worum es gehen würde, würde ab sofort dafür sorgen das sie unendliche Schmerzen erleiden würde. Ob sie dadurch wahnsinnig werden würde oder nicht das war mir egal ich wollte nur das sie meine Wünsche durchsetzte.

Danach sah ich sie an. „Nun wie geht es dir?“ Ich nahm ihr das Gerät ab und stellte es wieder auf den Platz um dann zu ihr zu sehen.
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Felicia Scales
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Dämon
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Alter : 26
BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   23.11.16 17:26

Manchmal schien es so als würde der Engel einfach eine neue Stelle ausprobieren. Als wäre ich ein Experiment, um zu sehen wie ich darauf reagierte. Genau genommen war ich noch menschlich, also sollten Nadeln in meinem Kopf und Gehirn nicht so gesund sein. Es fühlte sich auch ziemlich ungesund an. Ich hatte irgendwann aufgegeben zu zählen oder mich zu wehren, hing in den Fesseln und hatte die Augen geschlossen. Ich hatte eingesehen das ich mich nicht wehren konnte, das ich nichts tun konnte außer das alles hier irgendwie zu überleben. Ich schrie weiter, aber leiser und heiserer. Ich hatte keine Kraft mehr um wirklich zu schreien. Ich brauchte diese Kraft zum überleben. Ich fühlte mich wie ein Radio an dem man den richtigen Sender suchte, so lange an den Rädchen drehte bis man ihn gefunden hatte. Scheinbar gab es diesen Moment irgendwann, es wurde keine Nadel mehr verrückt. Es war ein angenehmes Gefühl, auch wenn all diese Nadeln in meinem Kopf noch einen Schmerz ausströmen ließen. Es fühlte sich seltsam an.

Metatrons Stimme hallte um mich herum, er schien den anderen Engel aus dem Raum geschicht zu haben. Ich hörte wie jemand das Zimmer verließ. Langsam öffnete ich die Augen und blinzelte in das Licht und erkannte nur noch Metatron vor mir. Es wirkte als würden wir gemütlich zu einem Tee zusammen sitzen. Jedenfalls schien er ruhig und gelassen zu sein. Es wunderte mich nicht das ihm mein Leid herzlich egal war. Er hatte es immerhin veranlasst mich zu foltern. Ich sah wie er etwas machte, wusste aber nicht was. "Was.. Was soll das?" ,flüsterte ich nur und sah ihn ein wenig misstrauisch an. Ich spürte das sich etwas in mir veränderte, doch ich konnte nicht sagen was es war. Ich wusste nicht was für Möglichkeiten dieser Engel hatte um mich weiter zu quälen oder seine Wünsche durchzusetzen. Ehrlich gesagt wollte ich das aber auch nicht mehr wissen.
Ich lachte verächtlich und atmete tief durch. "Mir geht es bestens,.. Danke der Nachfrage." Egal was man mir antun würde: Meine sarkastische Ader würde ich niemals verlieren. Weder in Himmel, Hölle oder Fegefeuer. Metatron nahm mir dieses Gerät ab nachdem er alle Nadeln entfernt hatte. Es war ein Schmerz, doch ein angenehmer. Als würde ein Druck nachlassen. Doch ich spürte noch immer wie sich in mir etwas verändert hatte. Ich würde ihm helfen, würde das tun was er von mir verlangte. Warum ich das nun wollte war mir nicht klar, aber es schien mit dieser Folter zusammen zu hängen. Was auch immer er getan hatte, es war effektiv gewesen.
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Metatron
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Plotcharakter
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BeitragThema: Re: Go to Hell, for Heavens sake (beendet)   24.11.16 15:47

Sarkastisch wie eh und je. Waren alle Menschen so wenn sie Folter erlitten? Soweit ich wußte war nur einer noch so nämlich Dean Winchester. Nun um die Winchesters brauchte ich mir keine Sorgen machen denn sonst wären sie ja schon längst hier um mich zu bekämpfen. Da sie aber scheinbar mit ihren eigenen Problemchen zu kämpfen hatten brauchte ich mich keine Gedanken machen. Meine Position im Himmel war sicher und wenn die Hölle mit mir einen Pakt schloß dann noch weitaus sicherer als jetzt. Meine Gedanken kehrten wieder zu ihr zurück und musterte sie. „Dann ist ja gut.“ Und mit einem Schnipps war sie so sauber wie zuvor. Gastfreundschaft eben auch wenn sie die pure Hölle im Himmel erlebt hatte. Was mir egal war. Sie würde das tun was ich verlangte.

„Nun was ist deine Aufgabe?“, fragte ich beiläufig nach und blickte sie an. Sollte eine falsche Antwort kommen würde ich wohl doch noch mal dafür sorgen das das ganze von vorne begann. Wenn sie die richtige Antwort gab dann brauchte sie keine Folter mehr fürchten dann konnte sie gehen mit Gadreel als Aufpasser.
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Go to Hell, for Heavens sake (beendet)
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