StartseiteFAQMitgliederAnmeldenLoginGetting Started

Austausch | 
 

 Keep calm and carry on

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Keep calm and carry on   11.11.16 19:14

Keep calm and carry on
10 August 2013
Nachmittags
Cas and ?


Nachdem ich Claire überreden konnte mich doch zurück nach Lebanon zu fahren aufgrund dieser unberechenbaren Gnade denn ich wollte nicht das Claire, die für die tiefe Bauchwunde verantwortlich war, etwas passierte. Ich hatte ihr schon längst verziehen weil ich nicht anders konnte. Es war mein Herz das ihr verzieh und auch alles andere in mir. Es war meine Schuld das sie nun so war wie sie jetzt war. Ich konnte nur hoffen das sie jetzt verstand das Rache nichts brachte. Helfen konnte ich ihr nicht weil ich nie gelernt hatte mit Menschenkindern umzugehen. Vielleicht konnte später irgendwer sich Claire annehmen. Jemand der mehr von Kindern verstand als ein gefallener Engel wie ich. Glücklicherweise wußte sie nicht wo der Bunker war da ich mich alleine dorthin begeben hatte obwohl ich wirklich gerne in Ohnmacht gefallen wäre aber das mir nicht erlaubt hatte. Also mußte ich so lange warten obwohl der Schmerz mir wirklich fast die Sinne geraubt hätte.

Im Bunker angekommen war ich wirklich froh gewesen das ich keinen angetroffen hatte. War auch besser so. Ich schämte mich nicht meinen Zustand aber ich wollte nicht das sich jemand um mich kümmerte. Wahrscheinlich lag es an meinen Dickkopf oder daran das ich als Engel so geschaffen worden bin. Ich wollte auch nicht das irgendwer aufgeschreckt wurde oder das die beiden Brüder sich Sorgen machten. Ich war derjenige der sich um alle Sorgen machte und immer half. Die beiden Brüder waren meine Verantwortung auch wenn ich mit Dean ein tieferes Band teilte aufgrund weil ich ihn damals aus der Hölle rettete. Leider spürte ich das Band nicht mehr weil meine eigene Gnade immer noch mit dem Zauber verbunden war. Etwas was mich immer noch innerlich zerstörte. Auf alle Fälle hatte ich mich in mein Zimmer zurückgezogen. Dafür gesorgt das es so aussah als wäre ich noch nicht zurückgekehrt um dann wirklich einfach auf meinen Bett in Ohnmacht zu fallen.

Ich weiß nicht wie lange ich so komisch auf dem Bett lag bis ich irgendwann wieder zu mir kam. Mein Bauch schmerzte und meine rechte Schulter ebenfalls. Aushalten würde ich es müssen so wie sonst auch. Langsam richtete ich mich auf. Fühlte den Schwindel doch ich ignorierte es stattdessen musterte ich kurz die Bauchwunde. Das Hemd war immer noch blutig. Darunter leuchtete sachte die fremde Gnade wobei es schon so aussah als würde sich die Wunde schließen. Wie es um meine rechte Schulter bestellt war konnte ich mir denken. Es würde wirklich einige Zeit brauchen bis ich geheilt war. Wie lange? Bei den beiden Wunden in der rechten Schulter und im Bauch? Das konnte ich nicht voraussagen. In der Vergangenheit hatte es meist unterschiedlich gedauert. Je nach Schwere der Wunden und mit welcher Waffe. Ich vermutete mal das es extrem dauern würde bis ich soweit auf den Beinen war das ich wenigstens ganz normal agieren konnte auch wenn ich keine Fähigkeiten hatte. Und da diese Gnade nicht meine eigene war wahrscheinlich noch länger.

Mit diesen Gedanken im Kopf war mir klar würde ich nicht helfen können dennoch würde ich es tun. So wie immer. Meine eigenen Wünsche hatten keinerlei Belang sondern nur andere wie z.B. die der Winchesters. Sie waren mir wichtig genauso wie Charlie und Luna die ich mittlerweile ebenfalls zu meiner Familie dazu zählte. Ein Moment lang würde ich ausruhen. Meditieren damit ich etwas besser geheilt war um den anderen entgegen treten zu können. Ich legte mich wieder hin, schloß die Augen doch anstatt das ich mediterte schlief ich wieder ein. Schlafen taten Engel im Grunde nicht doch wenn sie wie ich verletzt waren kam es schon vor. Wie lange wir schliefen kam auf den Verletzungsgrad an.

Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
Dean Winchester
Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   12.11.16 11:59

Mit einer Tüte unter den Arm geklemmt und einem Sixpack Bier in der Hand betrat ich den Bunker und lief durch die ruhigen Flure zur Küche. Selbst ich musste ab und an mal in einen Supermarkt oder eine Tankstelle um Kleinigkeiten zu besorgen. Es war einer solcher Tage, weshalb ich wenig später vor dem Kühlschrank stand und das Bier, ein paar Kleinigkeiten und einen Kuchen für den Nachmittag einräumte. Sam hatte wirklich einen Hang dazu zu viel Hasenfutter in diesen Kühlrschrank zu räumen, da fiel mein Zeug kaum auf. Immerhin war ich der einzige der das aß, also musste ich mir keine Gedanken machen das es nicht reichen würde. Lediglich Charlie bediente sich manchmal, fragte aber immer wieder zuvor. Eigentlich müsste sie das überhaupt nicht, das sagte ich ihr auch immer. Aber sie tat es dennoch, was wirklichlieb von ihr war.

Nachdem die Einkäufe verstaut waren und die Plastiktüte im Müll landete griff ich mir eine Flasche Wasser und trank einige große Schlücke davon. Es tat gut wie das kühle Wasser mit dem prickelnden Sprudel meine Kehle hinunter lief und sich in meinem Bauch ausbreitete. Die Flasche stellte ich zurück in den Schrank, fuhr mir durch mein ungemachtes Haar und setzte an zurück auf mein Zimmer zu gehen um im Internet noch ein wenig für gewisse Dinge zu recherchieren. Unterwegs jedoch runzelte ich die Stirn und hob eine Augenbraue an. Im Flur zu den Zimmern sag ich an der Wand etwas, was verdächtig nach Blut aussah. Sofort schoss in mir der ernste und besorgte Dean in den Vordergrund. Ein Bewohner des Bunkers war scheinbar verletzt, nur wer? Charlie konnte es nicht sein, ich wusste das sie unterwegs war für einige Tage. Luna? Oder doch Sam? "Sam?!" rief ich durch den Bunker und lief den Flur entlang. Nein, sein Zimmer war leer.

Die Spur zog sich weiter, also folgte ich ihr mit schnellen Schritten. An der Zimmertür von Cas blieb ich stehen, denn die Spur endete. Kräftig klopfte ich gegen die Tür, wartete einen Augenblick. Dann öffnete ich sie und trat in das Zimmer ein, erblickte gleich Cas auf dem Bett liegen. Er war blutverschmiert und schien verletzt zu sein, denn seine Schulter sah mitgenommen aus. Sein Bauch hatte ebenfalls etwas abbekommen, eine klaffende Wunde zeigte dies. "Verdammt, Cas! Was zur Hölle ist passiert?" zischte ich, ging zu einem Schrank und nahm einen Verbandkasten in die Hand. Kurz darauf stand ich neben seinem Bett und kniete mich daneben, musterte ihn mit einer Mischung aus Sorge und Wut auf den der dafür verantwortlich war.
Nach oben Nach unten
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   12.11.16 16:09

Das ich eine Menge Blut verloren hatte hatte ich gar nicht bemerkt gehabt denn ich war der Meinung gewesen das sich der meiste Teil davon mehr verloren gewesen war als mich Claire bis zu einer bestimmten Stelle gefahren hatte. Hätte ich das mit dem Blut wirklich bemerkt hätte ich wahrscheinlich doch den Bunker gemieden um woanders auszuruhen. Das Problem war das in meinen derzeitigen Zustand mich jeder irgendwo finden konnte und auch mein Tattoo mich nicht geschützt hätte. Also war der Bunker wirklich die einzige Alternative gewesen. Ein Ort den ich mein Zuhause nennen konnte. Das einzigste Zuhause das ich nun hatte da der Himmel verschlossen war und meine eigene Familie mich jagte. Weil ich auf einen Engel hereingefallen war der mir erzählt hatte das er unsere Geschwister genauso liebte wie ich und gewollt hatte das sie sich vertrugen um allen Kämpfen ein Ende zu machen. Ich war ein Dummkopf. Wie immer lag es an meinen guten Herzen das ich so handelte wie ich handelte.

In meinen traumlosen Schlaf versuchte ich mich zu erholen doch plötzlich riß mich eine Stimme da heraus. Ich öffnete mühsam die Augen und blinzelte. Das Licht war vorher ausgeschaltet gewesen, aus einem guten Grund da ich gewollt hatte das niemand hier mich hier vermutete, doch da ich Besuch hatte war nun das Licht an. Dean also. Dabei hatte ich mehr gedacht er wäre nicht hier sondern auf der Suche nach Cain. Gut ich hätte ihn begleitet und würde das auch tun aber ich hatte ihn, eben weil ich ihn kannte, so eingeschätzt das er seinen Willen doch durchsetzte um allen ein Ende zu bereiten. Was mir nicht gefallen hätte. Noch weniger gefiel mir das er mich in diesen schwachen Zustand entdeckt hatte. Obwohl er mich früher schon ein oder zwei Mal in einen solch schwachen Zustand gesehen hatte. Ich war derjenige der sich Sorgen um die anderen machte und nicht andersherum. Etwas unangenehm war es mir schon doch ich versuchte abzuwimmeln. Besser wäre es. Außerdem würde ich ihm verschweigen wer genau für die Bauchwunde verantwortlich war. Ich wollte nicht das Claire weitere Schwierigkeiten bekam. Und Dean niemanden ermordete. Vorsichtig rutschte ich etwas auf dem schmalen Bett etwas höher um ihn anzusehen. In Dean´s Gesicht stand wie immer die Sorge geschrieben. So wie immer wenn es jemanden erwischt hatte den er zu seiner Familie zählte selbst wenn sie nicht von seinem Blut waren. Eine Eigenschaft die ihn auszeichnete aber auch eine Schwäche war. „Eine kleine Meinungsverschiedenheit mit meinen Geschwistern“, war meine Antwort darauf. Teilweise war es ja auch wahr woran Claire ebenfalls nicht ganz so unschuldig gewesen war. Im Grunde schmerzte es mich das ich meine beiden Brüder getötet hatte. Es tat mir wirklich leid so wie immer wenn ich jemanden von meinen Geschistern töten mußte. Ich hatte schon so viel von ihnen auf den Gewissen. Weiter durfte ich nicht denken sonst würde ich mir weitere Gedanken machen. Gedanken die sich um bestimmte Dinge drehten. Die ich nicht ansatzweise denken durfte weil es zu verlockend war sich in meinen Engelsdolch zu stürzen um den seelischen Schmerz zu entgehen.

Deswegen konzentrierte ich mich wieder auf Dean und das er einen erste Hilfe Kasten in der Hand hatte. Eigentlich wollte ich ja wirklich behaupten das es mir gut ging nur bei solchen offensichtlichen Verletzungen würde Dean mir das nicht abnehmen. Es blieb mir nur übrig einfach das ganze zu überspielen und zu versuchen das er sich nicht zu sehr um mich sorgte. Das Licht der fremden Gnade schien noch schwach unter den Blut hervor. Es war nicht mein Ich sondern ein fremdes so das ich mir Sorgen machte. Nicht um mich sondern um Dean wenn er nur ansatzweise die Haut berührte. Zwar hatte sie bis jetzt nicht auf ihn reagiert doch das bedeutete nicht das es zu keiner Reaktion kommen konnte wenn er die Nadel benutzen würde. „Ich bin mir nicht sicher ob nicht diese Sachen helfen werden. Die Gnade könnte den Faden mißverstehen.“ Und dafür sorgen das die Wunden wieder offen waren. Also würde alles von alleine heilen müssen. Was es auch würde nur eben dauerte alles dann länger. Was mich selbst nicht aufhalten würde. Ich würde sofort mit Dean losziehen wenn er es verlangen würde. Um meine eigene Belange ging es nie sondern nur um andere.
Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
Dean Winchester
Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   13.11.16 15:54

Castiel reagierte ziemlich spät auf meine Worte. Er regte sich als hätte er sich ein wenig erschreckt, als wäre er nicht darauf vorbereitet gewesen jemanden hier zu sehen. Eigentlich wäre ich auch nicht im Bunker gewwesen, sondern auf der Suche nach Cain. Vermutlich war Cas deshalb so überrascht. Ich sah sofort wie schlecht es ihm ging und wie er versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Cas und ich nahmen uns in dieser Sache wirklich nichts, denn auch ich ließ mir niemals wirklich ansehen wie schlecht es mir ging oder wie geschwächt ich war. Nicht einmal Sam durchblickte immer diese Maske. Scheinbar war es aber eine große Hilfe das ich genau so handelte um zu sehen das es Castiel schlecht ging. Mein Blick lag auf seinen Wunden, ich versuchte zu sehen wie schwer sie waren. Die Erklärung das er Ärger mit Geschwistern hatte klang plausibel, immerhin gab es beinahe immer Ärger wenn man einem Engel begegnete. Sie waren eben nicht die freundlichen Flattermänner von Wolke 7.

Während ich neben seinem Bett saß und aus dem Arztkoffer nach und nach die nötigen Dinge fischte, sah ich auf und musterte ihn. "Okay,.. Dann keine Nadel." Meine Stirn lag weiterhin in Falten, doch ehe ich nachfragen wollte warum ließ ich es. "Was ist passiert? Hast du die Mistkerle getötet?" Mein Blick war auf das Verbandmaterial gerichtet. Ich griff ein Tuch und schob sein Hemd nach oben um an die Wunde zu kommen. "Könnte ein wenig weh tun." Mit Purem Alkohol übergoss ich die Wunde und tupfte sie trocken, legte ein sauberes Tuch darüber und befestigte es mit Pflaster. Ich wollte nicht riskieren das die Wunde sich irgendwie entzünden würde, oder die Heilung beeinträchtigt würde. "Verdammt, Cas. Wieso rufst du nicht um Hilfe wenn du in Schwierigkeiten steckst? Das Thema haben wir doch unzählige male durch." Ich seufzte und fuhr mir durch mein Haar. Nachdem ich das zerfetze Hemd wieder runter gezogen hatte rutschte ich etwas höher um mich seiner Schulter zu widmen, die ebenfalls ziemlich böse aussah. Ich legte den Kopf schief und verzog das Gesicht ein wenig. Was auch immer er getan hatte, es musste ein wirklich harter Kampf gewesen sein. Umso verärgerter war ich das er nicht um Hilfe gebeten hatte oder zuvor wenigstens bescheid gesagt hatte. Aber wen verurteilte ich? Vielleicht war ich in dieser Sache so sensibel weil ich selbst es nie anders gehandhabt hatte.

Wieder sah ich ihm ins Gesicht. Er schien wirklich nicht begeistert davon zu sein das ich mich um ihn kümmern wollte und sorgte. "Was ist da mit den Engeln passiert?"
Nach oben Nach unten
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   14.11.16 17:37

Das stimmte. Es gab immer Ärger mit meinen Geschwistern doch seit dem Fall war es noch schlimmer geworden. Es war meine Schuld das es so gekommen war auch wenn Metatron schuld hatte. Er hatte mich ausgetrickst und meine Schwäche für meine Familie ausgenutzt indem er mir Hoffnung gemacht hatte. Und jetzt war es so. Entweder wollten mich manche Engel tot sehen oder sie wollten Hilfe. Doch diesen Geschwistern war ich noch nicht begegnet. Ich hoffte es denn ich wollte doch auch wieder nach Hause. Ich vermißte den Himmel und alles was damit zu tun hatte. Mein Lieblingsparadies mit dem autistischen Mann. Von dieser Sehnsucht jedoch hatte ich nie gesprochen und würde es auch nicht. Weil es nicht immer gut war von dem zu sprechen was in einen vorging. Ich war wie Dean ebenfalls eine Auster. Selten zu knacken wenn überhaupt. Obwohl ich unsere Gespräche schätzte und alles andere.

Sein Gesicht musterte mich kritisch und besorgt um dann sich kurz auf den Koffer zu konzentrieren. Ein Gegenstand der im Haushalt der Winchesters nicht fehlen durfte auch wenn ich in der Vergangenheit oft ihre Wunden geheilt hatte. Das er dann so etwas sagte tat mir immer noch im Inneren weh. Er wußte doch das es mir schwerfiel meine Geschwister zu töten selbst wenn es aus Selbstschutz war. Ich zog einen Rattenschwanz an Tod und Blut hinter mir her. Sehr viele Leichen kreutzten meinen Weg. Darunter auch eine Menge toter Geschwister. Ich war nicht besser als jeder Dämon. „Ja“, murmelte ich einsilbig und musterte kurz was er in der Hand hielt. Mit links hielt ich etwas von dem Hemd fest während er das ganze mit puren Alkohol behandelte. Weh tat es nicht. Das war kein Schmerz sondern eher ein Kitzeln wenn man bedachte welchen Schmerz durch meinen Körper ging. Nur die fremde Gnade schien es nicht so zu gefallen denn kurz flackerte das Licht. Dann ging es aus. Scheinbar hatte ich doch noch etwas Fähigkeiten zurückgewonnen die jetzt jedoch wieder auf Null waren. Ich mußte die fremde Gnade wieder unter Kontrolle kriegen. Nicht das Dean doch noch etwas geschah auch wenn die Fähigkeiten der Gnade gerade auf 0 waren.

Es war zwar dunkel doch von dem Flur aus war immer noch das Licht zu sehen das meinen Raum beschien. Wenn auch weniger stark. Die Frage von Dean ließ mich nachdenken in Sekundenschnelle. Ich konnte ihn nicht die Wahrheit sagen sonst würde er irgendetwas tun was nicht gut war. Für Claire auf alle Fälle auch wenn Dean sicherlich ihr nicht wehtun würde oder ähnliches. „Ich kann schlecht um Hilfe anrufen wenn ich in einen Kampf stecke“, war meine Antwort darauf und hoffte er würde es schlucken. Meinen Gesicht konnte man nicht ansehen ob ich log oder nicht aber darauf hoffen sollte ich nicht. Auch wenn wir nicht mehr durch meine Gnade verbunden waren kannten wir uns beide in- und auswendig. Er konnte sogar Dinge in meinen Gesicht lesen die ich eigentlich nie aussprach oder eben in meinen Tonfall. Heute jedoch hoffte ich er würde es dabei belassen. Weil ich nicht wollte das Claire noch weitere Schwieirgkeiten bekam. Das hatte sie trotz ihrer Tat nicht verdient. Das Hemd lag nun wieder auf der Wunde und stattdessen wollte sich Dean nun um die Schulterwunde kümmern. Ich versuchte mit links den Trenchcoat sowie die Anzugsjacke auszuziehen. Was ziemlich schwierig war doch ich konnte es hinbekommen. Unter Schmerzen. Und war fast einen zweiten Ohnmachtsanfall nah doch dann war beides auf dem Boden. Ein paar Knöpfe wurden noch geöffnet so das Dean an die Stelle herankam. „Ich glaube ich brauche später ein T-Shirt und eine andere Hose“, murmelte ich unzusammenhängtend. War doch klar das ich etwas anderes anziehen mußte so lange ich nicht auf der Höhe war die Sachen mit einen Schnipps zu säubern oder eben heile zu machen. Normalerweise würde man meine Klamotten wegwerfen doch ich mochte sie. Trug sie schon lange außer als ich ein Mensch gewesen war. Glücklicherweise hatte ich noch die Sachen in meinen Schrank liegen so das man mir nichts leihen brauchte. Bei Sam wäre ich wohl in den Sachen versunken. Bei Dean lag es anders. Wir hatten fast die gleiche Größe.

Endlich war er fertig und ich schob den Rest des Ärmels so hoch das meine nackte Schulter wieder bedeckt war. Saß da und fühlte mich immer noch nicht gut. Es würde tatsächlich einige Zeit dauern bis ich wieder richtig auf dem Damm war. Was mich nicht aufhalten würde um zu helfen. Meine Wünsche, Belange und Gesundheit hatten keinerlei Bedeutung. Wie immer waren die anderen wichtiger als ich. „Die beiden trafen auf mich als ich ein Problem an dem geklauten Auto hatte und da ich nicht ihnen helfen konnte passierte das“, erwiderte ich und blickte Dean ins besorgte Gesicht. Hätte ich mich hierher teleportiert, auch wenn die Flügel Schrott waren, hätte das noch ganz anders ausgehen können. „Habt ihr herausgefunden wo Cain ist?“, fragte ich nach und war sofort bereit aus dem Bett zu kommen um mit Dean dorthin zu fahren. Auf mich würde ich keine Rücksicht nehmen. Die Welt war wichtiger.
Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
Dean Winchester
Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   15.11.16 15:29

Noch während ich seine Wunde im Bauch versorgte, hätte ich schwören können das irgendetwas nicht stimmte. Ich blinzelte mehrmals da ich glaubte es sei nur Einbildung. So viel Bier hatte ich doch noch gar nicht getrunken gehabt.. Meine Augenbraue lag wieder in der Höhe, während ich die Wunde versorgte und erst zu ihm sah als sie fertig war. Meine Frage schien ihm nicht gefallen zu haben. Jedenfalls sprach sein Gesicht Bände und ich seufzte kurz, fuhr mit meiner Hand durch mein kratziges Gesicht. "Entschuldige.. Aber du weißt das ich nicht viel von deinen Geschwistern halte. Wie man sieht zurecht." Engel und ich würden sich wirklich nie verstehen, worüber ich auch froh war um ehrlich zu sein. Die Engel hassten mich, das schon seit ich denken konnte. Im Gegenzug jedoch lag auch bei mir hauptsächlich Verachtung in der Luft wenn es um diese geflügelten Dämonen ging. Cas war einer der wenigen die ich mochte, die ich beschützte.
"Gut." Auch wenn ich wusste das ihm das nicht gefiel und es ihm noch immer schwer fiel andere Engel, seine Geschwister zu töten.. Es war gut das er sie vernichtet hatte. Weniger Probleme.

Castiel legte seine verletzte Schulter frei und ich sah das er Schmerzen hatte. In diesem Moment erinnerte er mich sehr an mich selbst wenn ich verletzt war. Bei mir fehlte jedoch der starke Alkohol den ich trank um mich von innen heraus zu betäuben.. Ich nahm auch in der Schulter dieses seltsame Bild wahr, also konnte es nicht nur Einbildung sein. Es war beinahe als würden die Wunden leuchten, mit einem kühlem, blauem Licht. Doch es verschwand gleich und die Wunde sah aus als wie jede herkömmliche, schlimme Wunde. Kurz schüttelte ich den Kopf und konzentrierte mich wieder darauf ihm zu helfen. Auch die Schulter wurde ordentlich gereinigt und auf Wunsch von Castiel nicht genäht. Auch hier verklebte ich alles ordentlich, doch zusätzlich band ich ihm einen festen Druckverband um, damit wenigstens Halt für die Heiling gegeben war. Somit war das schon einmal erledigt. Das Verbandszeug wurde wieder ordentlich weg geräumt damit es für die nächste Verletzung bereit war, blieb jedoch sitzen. "Natürlich. Ich leg dir gleich etwas raus." In solchen zerrissenen und blutigen Klamotten konnte der Engel wirklich nicht in der Öffentlichkeit herum laufen. Wie gut das ihm meine Sachen ebenfalsl passten.

Ich nickte und musterte ihn ein wenig misstrauisch. "Du hättest dich nach dem Kampf melden können, Cas. Und das weißt du auch." Es gefiel mir nicht das er versuchte, seine Verletzung und die Tatsache des Kampfes zu verstecken und hinunter zu spielen. Zumindest bei mir würde das nicht funktionieren. Ich schüttelte nur leicht den Kopf. Gut, das Cas diese hinterhältigen Engel erledigt hatte. Vermutlich wäre es ein unschönerer Tod geworden wenn ich sie in die FInger bekommen hätte. Ich blickte wieder auf und nickte nur. "Ja, ich weiß wo Cain ist. Aber.." Mein Blick musterte ihn kurz. "In dem Zustand..? Meinst du, du schaffst das?" Ich war mir unsicher ob Cas dazu in der Lage war, auch wenn ich wirklich gern zu diesem Dämon wollte.

Nach oben Nach unten
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   16.11.16 14:27

Die fremde Gnade in mir jedenfalls schien das ganze nicht gefallen zu haben so das sie reagiert hatte aber wenigstens hatte sie Dean nicht verletzt. Das hätte mir noch gefehlt. „Dean? Alles in Ordnung?“ Nicht das ich ihn doch noch geschadet hatte. Dean wirkte ein Moment lang verwirrt. Warum? Hatte er noch nie mein wahres Ich gesehen? Natürlich kannte er es das wußte ich genau schließlich kannten wir uns seit einigen Jahren. Er wußte wie ich tatsächlich aussah. Nicht wie ein Mensch sondern eine blau/weiße Wolke. Ein Lichtwesen. Ein Engel. Auch wenn es nicht gerade meine Gnade war sondern eine Fremde. Das hier worin ich lebte war nur eine Hülle auch wenn diese nun die meine war seit dem Moment als mich damals Lucifer auseinandergerissen hatte und ich aus unerfindlichen Gründen wieder lebendig war. Das ich eine Seele hatte hatte ich erst später bemerkt als die Ereignisse sich verselbstständigt hatten. Ob das so gut gewesen war? Ich weiß es nicht. Manchmal wünschte ich mir wieder der Engel zu sein wie vor langer Zeit. Ohne all das ganze Leid, den seelischen Schmerz und die Erinnerungen an so manche Sachen. Nur einfach ein Engel unter vielen. Dienen und gehorchen. Was aber bedeuten würde das ich auch alles andere verlieren würde. Da aber Naomi nicht mehr lebte, und ihre Fähigkeiten damit verloren gegangen waren, hatte sich dieser Wunsch sowieso erledigt. Ich würde weiter machen wie bisher. Mein seelischer Schmerz und all das ganze konnte ich zwar nicht vergessen doch ich konnte weiter machen auch wenn ich mich alt & müde fühlte obwohl ich der jüngste der Engel war. Menschen würden wohl denken ich hätte eine Mid-Life-Krises. Womit sie wohl Recht hätten aber darüber zu sprechen? Niemals. Also lenkte ich meine Gedanken wieder auf das Jetzt.

Ja das wußte ich das er und meine Geschwister auf Kriegsfuß standen und zwar seit dem Moment als er sich damals weigerte zu Michael Ja zu sagen und ich mich auf seine Seite gestellt hatte. Ab da war alles bergab gegangen. Ich hatte meine Familie verloren. Eine Familie die mich am liebsten tot sehen wollte auch gerade wegen der Verfehlungen der letzten Zeit und weil Dean mich angeblich verdorben hatte. Was er nicht hatte. Wir hatten ein tiefes Band und eine sehr lange Freundschaft aber andere Dinge hatte er nie getan. Weder hatten wir uns körperlich berührt wie es manchmal Menschen tun wenn sie einander liebten noch waren andere Dinge zwischen uns geschehen wenn man das Fegefeuer nicht dazu zählte. Im Grunde war also Dean nicht Schuld das ich meinen Weg gewählt hatte. Ich hatte alles nur getan um die Welt zu schützen die uns Gott anvertraut hatte auch wenn mein Vater sich schon lange nicht mehr darum kümmerte. Oder sich gar einmischte. Eine leichte Bitterkeit machte sich in mir breit bis ich es wieder zurückschob. Vater hatte sich entschieden. Er hatte sich nur Balthazar gezeigt doch mir nicht sondern mir nur das Amulett zurückgeschickt damit ich es Dean geben konnte was ich ja getan hatte. „Sie tun nur das was sie für richtig halten.“ Einen Verräter und derjenige der den Himmel erneut geschadet hatte zu töten. Ich wußte wirklich nicht wie man den Himmel wieder öffnete. Meine Gnade war der Schlüssel und ich evtl. dazu. Ob ich bereit war zu sterben wenn es das bedeutete um den Himmel wieder zu öffnen? Würde das klappen und das mit absoluter Sicherheit würde icih mein Leben ohne zu zögern geben weil es meine Geschwister nicht verdient hatten so zu leben. Weil ich sie immer noch liebte trotz allem. Andererseits evtl. gab es auch ein Ritual um den Himmel ohne ein Opfer zu öffnen. Das ich die beiden getötet hatte tat mir immer noch leid aber ich hätte nicht einfach so mich töten lassen. Nicht so.

Die Schulterwunde war nun auch verarztet. Auch wenn ich mich immer noch schwach fühlte. Müde und erschöpft doch das würde mich nicht aufhalten. Ich würde alles stehen & liegen lassen um den Brüdern zu helfen. Ich hatte keinerlei Bedeutung weder meine Wünsche noch meine Gesundheit. Evtl. lag ich falsch doch ich konnte nicht anders. Egoistisch war ich nie sondern stellte mein Wohl unter das der anderen. Das lag vielleicht auch daran das ich aus meinen vergangenen Fehlern gelernt hatte als ich Gott gespielt hatte und vorher im Bürgerkrieg mit Raphael gesteckt hatte. Das hatte mich geprägt. „Ich glaube in meinen Schrank müßte noch etwas sein aber ich glaube das müßte gewaschen werden“, schlug ich vor auch wenn ich bereit war etwas von Dean´s Klamotten anzuziehen. Wir hatten die gleiche Größe auch wenn er ein paar Zentimeter größer war als ich.

Ja das wußte ich und dennoch...Ich konnte ihn ja schlecht anrufen wenn ich Claire schützen wollte. Vor sich selbst und vor Dean. Zwar würde ihr Dean nicht schaden aber er konnte sehr verletzend mit Worten sein. Das wußte ich sehr genau weil ich schon öfters solche wörtlichen Attacken ausgehalten hatte. In Claire´s seelischen Zustand wäre das sicherlich nicht gut gekommen. Also war es gut das ich sie nicht erwähnt hatte. Ich war hier und das war alles was zählte. Zwar sah ich in seinen Gesicht das Mißtrauen aber lange würde es sicherlich nicht anhalten. „Ich wußte nicht ob es noch weitere meiner Geschwister gab die unterwegs waren deswegen wollte ich nicht das du kommst. Es hätte dir sicherlich geschadet und das habe ich vermeiden wollen.“ Das hätte ich nicht gewollt das sich Dean meinetwegen in irgendwelche Gefahr stürzen würde nur um zu beweisen das niemand seinen Schutzengel & besten Freund schadete. Für mich mußte man nicht sein Leben opfern. Ich war derjenige der alles tat damit seine Freunde & Familie beschützt war auch wenn ich momanten eher weniger kämpferisch war aufgrund der Verletzungen. Was mich dennoch nicht aufhalten würde eine Waffe in die Hand zu nehmen um zu kämpfen wenn es sein mußte. Er wußte also nun wo Cain war. Gut dann konnten wir aufbrechen und ich mich etwas im Impala erholen. Bloß die Fähigkeiten der Gnade würden sehr lange brauchen um sich zu erholen. Da konnte man nur hoffen das Cain nicht aggressiv war oder ähnliches. Aber wie vorhin erwähnt ich würde dennoch kämpfen wenn es sein mußte egal wie schlecht es mir ging. Dean war meine Verantwortung. „Dann brechen wir auf.“ Und musterte ihn. Seine Besorgnis verstand ich nur zu gut dennoch... Meine Stimme klang fest und so sah ich ihn auch an. „Dean ich werde nicht hier bleiben wenn es um das Wohl der Welt geht.“ Von daher also könnte man mich nicht aufhalten höchstens wenn man mich fesselte. Selbst dann wohl eher weniger.
Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
Dean Winchester
Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   20.11.16 19:19

Mein Blick lag noch immer auf der mittlerweile verarzteten Bauchwunde. Dieses Licht hatte mich irritiert, auch wenn ich entfernt schon geahnt hatte was dies bedeutete. Es musste seine Gnade gewesen sein, die einfach die Wunden heilte oder eher nicht mochte das etwas anderes diese Wunden heilte. Ich ahnte jedoch das diese Wunden länger zum heilen brauchen würden, also war es unverzichtbar sie vernünftig zu versorgen. Ich wollte kein Risiko eingehen, auch wenn er ein Engel war. Seine Worte rissen mich aus den Gedanken und ich blickte ihn an. "Ja, alles okay. Ich habe nich nur noch nicht daran gewöhnt das du wieder eine Gnade besitzt." gab ich zu. Es kam mir noch immer vor wie gerade erst geschehen, wenn ich an das Chaos eines Engels dachte der nicht wusste wie ein Mensch überlebte. Er musste plötzlich schlafen, essen, zur Toilette gehen. Er hatte Gefühle und Empfindungen seines Körpers die er zuvor nie gefühlt hatte. Allein die Tatsache das er das Essen schmecken konnte hatte ihn immer wieder aufs Neue fasziniert. Umso schöner war es das Charlie sich die Zeit und die Geduld genommen hatte um mit dem Engel zu kochen und zu backen. Sie hatte ihn wie ein Kind an die Hand genommen und ihm vieles gezeigt, ohne die Geduld zu verlieren. Bei ihr wirkte es immer so einfach und entspannt. Ich hätte definitiv nicht die Geduls dazu gehabt. Von mir hätte er einen Burger bekommen und somit wäre das Thema Kochen erledigt gewesen. Wie gut das Charlie doch noch da war.

Castiel wirkte plötzlich wieder ziemlich abwesend. Er schien in seinen Gedanken fest zu hängen und diesen mit vollem Einsatz nachzugehen. Zu gern hätte ich nun Gedanken lesen können um zu wissen was in diesem Kopf vorging. Ich vermutete das es wieder um seine Geschwister ging, das diese ihn tot sehen wollten. Er gab sich doch für alles die Schuld und gab sogar diesen Engeln oft genug Recht. Natürlich hatte Cas wirklich viele Fehler gemacht. Fehler, die die ganze Welt betrafen und in Gefahr brachten. Es war viel passiert wofür man ihm die Schuld geben konnte, auf der anderen Seite aber hatte dieser Engel schon viel Gutes getan. Mehr als jeder andere dieser geflügelten Affen. Ich sagte ihm immer wieder das er sich nicht die Schuld geben sollte. Ich war keinen Deut besser, immerhin gab ich vor allem mir die Schuld an so vielem. Doch da sagte dann der Engel das das nicht stimmte. Manchmal glaubte ich das er sich zu viel von mir abgeguckt hatte. In vielen Hinsichten. Doch dieses sich für alles verantwortlich machen und seine Schwächen nicht zugeben, ignorieren.. Das konnte eigentlich nichts gutes heißen.
Es war irgendwo verständlich das Castiel die anderen Engel in Schutz nehmen wollte. Familie nannte ich sie nicht mehr, Geschwister. Cas war Teil meiner Familie und würde das bleiben, was auch immer er tun sollte. Genau so wie Sam. Er könnte tun was er wollte, könnte die Welt zerstören, mich töten oder alles auslöschen. Er wäre weiterhin mein Bruder und ich würde ihn weiterhin beschützen wollen. "Ja, und das ist das Falsche. Sie haben alle genug Blut an den Flügeln kleben. Sie suchen sich doch nur jemanden den sie verantwortlich machen können, statt selbst mal vor der eigenen Türe zu kehren." Man hörte mir deutlich an das ich von diesen Engeln noch immer wenig hielt.

Mit der Hand abwinkend erhob ich mich langsam von dem Bett. "Nein, ich gebe dir was. Sollte dir ja passen. Bleib liegen, ich suche etwas raus." Somit verließ ich das Zimmer und betrat mein eigenes, fischte aus dem Schrank eine Jeans, ein schwarzes Shirt und frische Unterwäsche heraus. Mit dieser Kleidung auf dem Arm kehrte ich zurück und legte es neben den Verletzten. "Zieh dich gleich um. Ich halte es trotzdem nicht für eine gute Idee, wenn du mitkommst." Mein Blick lag mit einer Mischung aus Sorge und Skepsis auf ihm. Ich hatte mit der Hilfe von Luna heraus gefunden wo sich Cain aufhalten musste, doch ob es eine gute Idee war einen verwundeten Engel in die Nähe dieses mächtigen Dämon zu bringen? Ich glaubte eher weniger. "Ich kann das auch allein tun, Cas. Ich will nicht das du dich unnötig in Gefahr bringst. Sollte uns jemand angreifen wärst du zu verwundet um zu kämpfen. Nicht, das es einer deiner Engels-Feinde ausnutzen will." Ich wusste irgendwo das der Engel niemals einfach so darauf verzichten würde mit mir zu Cain zu gehen, aber einen nett gemeinten Versuch war es immerhin wert. Ich sorgte mich um Castiel.

Nach oben Nach unten
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   21.11.16 16:57

„Diese Gnade ist nur ein Mittel zum Zweck bis ich meine eigene wiederhabe.“ Irgendwann hoffte ich auch wenn ich wußte wie ich daran gelangen könnte. Mein Tod aber ob das tatsächlich helfen würde war eine Frage die ich nicht beantworten konnte. Vielleicht gab es auch ein Ritual um sie zurückzuerlangen. Für mich war es schön wenigstens wieder Fähigkeiten zu haben auch wenn ich nun momentan verletzt war so das diese Fähigkeiten wieder auf 0 waren. Wenigstens eine Zeitlang doch im Grunde wußte ich jetzt wie man als Mensch überlebte. Die Zeit als Mensch würde ich nicht missen. Ich hatte viel gelernt, dank Charlie und den anderen, obwohl ich nur knapp 3 Monate ein Mensch gewesen war. Es war fazinierend gewesen und ich würde so einiges vermissen aber eins nicht nämlich den Toilettengang. Das war etwas was ich verabscheut hatte. Und war froh das ich das nicht mehr tun würde. Das ich nun aufgrund dessen weil Crowley mir diese Gnade praktisch aufgedrängt hatte irgendwann in den nächsten Monaten sterben könnte wußte ich noch nicht aber hatte manchmal das Gefühl gehabt das etwas nicht stimmte. Leider hatte ich nur noch schwach in Erinnerung gehabt was oben in einen der Bücher über so etwas gestanden hatte und das wenige was darin gestanden hatte war recht blumig umschrieben gewese. Außerdem war das sowieso ein Tabu was Crowley gebrochen hatte nur damit ich wieder als Engel herumlief. Um seine Sachen hinter ihm aufzuräumen was nun in Form von Abaddon sowie Cain bestand. Im Grunde fühlte ich mich wirklich nicht so wohl mit der fremden Gnade aber ich würde sie nutzen für einen guten Zweck. Um zu helfen auch wenn ich eigentlich wußte das bezüglich Metatron da noch etwas offen war. Das Problem mußte gelöst werden wobei ich mich fragte wo sich Balthazar aufhielt. Mein Bruder hatte sich darum kümmern wollen. Da machte ich mir wirklich Sorgen um ihn.

Nur kurz hatte ich über so manche Dinge nachgedacht bis Dean sich wieder bemerkbar machte. Seine Stimme klang wieder recht abweisend was meine Geschwister anbelangte. Ich verstand ihn ja da er & Sam eine Menge durchgemacht hatten dennoch wären meine Geschwister nicht gewesen wäre er immer noch in der Hölle und ein Dämon. Böse war ich Dean nicht das er sie verabscheute doch ich selbst würde nie so denken von ihnen. Sie waren meine Geschwister egal was alles noch kommen würde. „Sie sind nicht die einzigen die Blut an ihren Flügeln haben“, erwähnte ich ruhig und versuchte den Schmerz meiner Wunden zu ignorieren. Um dann kurz etwas verwirrt zu schauen als er dieses mit der vor der eigenen Tür erwähnte. Den Spruch kanne ich noch nicht und war trotz der Jahre immer noch nicht so ganz mit Sprüchen und Zitaten vertraut. Bis ich darauf kam das er meinte das die Engel vielleicht selbst einmal ihre Sachen erledigen sollten. „Das wird geschehen.“ Eben mit meinen Tod wenn sie mich erwischten. Dann hätten sie ihren Willen und quasi aufgeräumt wobei dann natürlich noch Metatron fehlte. Der jedoch war Gott und ich am Leben. Doch so lange ich lebte würde ich nicht aufgeben meinen Geschwistern zu helfen egal wie sehr sie mich haßten. Es lag eben an meiner Veranlagung als Engel und an die Liebe zur Familie obwohl ich die Winchesters mittlerweile auch als meine Familie ansah. Sie hatten mich aufgenommen als meine eigene mich tot sehen wollte als ich mich für die Winchesters immer wieder entschieden hatte. Egal was ich auch danach getan hatte die Brüder hatten zu mir gestanden auch wenn ich immer wieder versucht hatte so gut wie möglich ihnen zu helfen. Absolution zu erlangen und kein Streit. Von dem was mich ansonsten im Inneren beschäftigte sprach ich nicht und würde ich auch nicht sonst würde Dean wahrscheinlich noch besorgter aussehen als jetzt schon. Das wollte ich nicht. Niemand sollte sich um mich sorgen.

Nachdem er kurz aus dem Zimmer war versuchte ich meine Positon im Bett etwas zu verändern und spürte erneut die Schmerzen durch meinen Körper rasen. Etwas was mich nicht aufhalten würde. Krieger gaben nicht auf. Also ignorierte ich diese Schmerzen und hatte es geschafft jetzt am Rand zu sitzen. Genau da tauchte Dean wieder auf. Mit Klamotten auf den Arm. „Danke.“ Andere Schuhe würde ich ebenfalls anziehen da diese Halbstiefel eher zu den ganzen Anzug paßten als zu dem Look den ich nun tragen würde. Im Schrank war sicherlich noch meine alten Schuhe. „Ich weiß deine Sorge zu schätzen Dean aber ich werde mitkommen.“ Da könnte er mich nicht aufhalten. Ich mußte ihn beschützen und zweitens ausruhen? Niemals. Ich mußte das tun um zu beweisen das mich selbst Verwundungen nicht aufhielten. Sollte ich jemals zugeben das ich lieber hier blieb anstatt einen der Brüder zu helfen dann war etwas nicht in Ordnung. So jedoch wartete ich eigentlich ab das Dean das Zimmer verließ weil ich wußte das er seine Privaspäre schätzte schließlich würde ich gleich nackt vor ihm stehen. Wie er zu nackten Männern stand, abgesehen vom Fegefeuer, wußte ich nicht gänzlich. Das war mir meist verborgen.

Jedenfalls versuchte ich mich so gut es ging umzuziehen. Es wurde eine Qual und mehrmals war ich nah dran in Ohnmacht zu fallen oder eben nach Hilfe zu verlangen. Was ich nicht tat. Ich biß die Zähne zusammen und arbeitete mich langsam vor bis ich dann endlich fertig war. Erschöpft und wirklich nicht gerade taufrisch aber ich war bereit. Die beiden Wunden waren gott sei dank nicht offen aber die Gnade leuchtete schwach unter dem Verband hervor. Schwach stand ich auf, tappte mit nackten Füßen zum Schrank. Öffnete diesen und holte ein paar ältere Schuhe hervor die zum Look paßten. Ich weiß nicht mehr wer sie mir gegeben hatte doch sie würden passen. Ich schaffte es hinein zu kommen. Jetzt konnten wir losfahren. Den Engelsdolch und mein Handy fischte ich aus den Trenchcoat um dann die Tür zu öffnen.
Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
Dean Winchester
Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   21.11.16 19:21

Ich war wirklich noch immer kein Freund davon das Cas eine fremde Gnade genommen oder eher bekommen hatte. Das war wohl ein zweiseitiges Schwert und wird es weiterhin bleiben. Auf der einen Seite war es gut das Castiel wieder die Kräfte eines Engels hatte, in vielen Hinsichten. Es war nicht nur nützlich für ihn und für die Pläne die er hatte, sondern auch irgendwo für uns alle. Als Mensch war er nunmal ziemlich unbeholfen und ein Tollpatsch gewesen, auch wenn er nach und nach immer besser als Mensch zurecht kam. Alleine hätte ich ihn jedoch ungern gelassen. Allein aus Angst das er den Bunker abfackeln könnte oder irgendetwas ausversehen in die Luft sprengen würde. Aber er hatte sich wirklich gebessert, das musste ich ihm lassen. Die Gnade nun war gut für alle. Dennoch hatte ich meine Zweifel daran das alles einfach gut gehen würde. Die Welt hatte mir bisher immer gezeigt das nichts einfach war oder funktionierte wie man es sich vorstellte. Also war ich mir sogar sicher das es einen riesen großen Haken geben würde. Es gab immer eine Schattenseite.

Ich ignorierte seine Worte erst einmal und schüttelte nur den Kopf mit einem verächtlichen Gesichtsausdruck. Nein, ich verstand nicht warum er sie wehement in Schutz nahm nach alles was geschehen war. Für mich waren sie keine Familie für ihn, vermutlich lag es daran. Ich würde seine Ansicht nicht ändern können, also versuchte ich es auch überhaupt nicht. Ich hatte meine Meinung zu den Engeln und die kannte er bestens. Es war wirklich nicht schwer diese Meinung in Erfahrung zu bringen. "Das mag sein. Aber sie haben genug Blut vergossen und geben immer jemand anderem die Schuld an ihrem Versagen." Ich konnte es einfach nicht leiden. Die Engel waren gefallen und waren verwirrt, das war in Ordnung. Ich verstand es, sie wussten nicht was geschehen war und gaben Cas die Schuld daran. Doch statt zu hinterfragen was geschehen war suchten sie gleich jemandem dem sie die Schuld geben konnten und töten konnten. Obwohl das kein bisschen an der gesamten Situation ändern würde. Der Tod von Cas würde auch keinen zurück in den Himmel bringen.

"Nicht dafür." Weiterhin besorgt musterte ich den Engel erneut und seufzte nur leise. Ich wusste das ich diesen sturen Engel nicht davon abhalten könnte mit mir zu kommen, er war eben genau so stur wie ich es war. Also nickte ich nur, auch wenn es mir wirklich missfiel. "Okay.. Unter einer Bedingung." Ich sah ihn ernst an. "Du wirst dich nicht in irgendeine Gefahr stürzen und versuchst nicht mein Schutzschild zu sein, verstanden?" Sollte es zu einem Kampf kommen würde ich mich schon selbst verteidigen können. Da brauchte ich keinen angeschlagenen Engel ohne Kraft der sich in die Schusslinie warf. Ich erhob nich langsam und fuhr mir durchs Haar. "Zieh dich um. Wenn du fertig bist..Ich warte draußen." Somit verließ ich das Zimmer und schloss die Tür hinter mir. Es dauerte nicht lang bis sich die Tür wieder öffnete und er in anderer Kleidung vor mir stand. Er wirkte wirklich schwach auf den Beinen. "Ruh dich im Auto noch ein wenig aus, es sind ein paar Stunden. Okay?" Der Blick auf dem Engel blieb ernst, während ich langsam vor zur Garage ging um den Weg zu Cain anzutreten.

Nach oben Nach unten
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   23.11.16 13:45

Dean´s Sorge um mich kannte ich mittlerweile auch wenn er das nie offen zugab oder eben in leicht harschen Worten umschrieb. Wir beide waren so doch ich würde dennoch mich immer wieder in seiner Schußlinie stehen um ihn zu retten oder einer der anderen egal wie schlimm es um mich stand. Meine Belange oder Wünsche hatten keinerlei Bedeutung. Auch wenn ich dennoch das tun würde was er nicht wollte gerade weil ich sein Schutzengel war. Wenn ich das nicht tun würde dann hätte ich versagt. Als bester Freund und als Schutzengel. Mit ihm darüber zu diskutieren würde nichts bringen also gab ich scheinbar nach um keine weiteren Verzögerungen bezüglich Cain zu haben. „Verstanden.“ Das schien ihn zu beruhigen auch wenn ein Hauch von Mißtrauen zu bemerken war. Ob er mir glaubte oder nicht das war nicht relevant. Er ging raus und ich begann mich umzuziehen auch wenn es etwas länger dauerte aufgrund der Verletzungen.

Endlich war ich fertig und ich trat aus dem Zimmer hinaus. Vor dem Zimmer stand Dean auf dem Flur. Ein Gesichtsausdruck der meinen oft ähnelte wenn ich wußte das einer der beiden Brüder ziemlich verletzt war oder eben jemand von den anderen hier im Bunker. „Gehen wir“, sagte ich nur daraufhin denn eigentlich wollte ich mich nicht ausruhen andererseits hatte er Recht. So gewann ich an etwas Kraft und wirkte nicht so als würde mich jeder Windhauch sofort umhauen. Vielleicht hatte ich sogar bis zu Cain ein bißchen Fähigkeiten zurückgewonnen. Das war mein Ziel und ich würde es schaffen. Mein Engelsdolch war bereit uns beide zu verteidigen sollte etwas geschehen was nicht geschehen sollte. Man wußte nie wie Cain tatsächlich drauf war und ob er das Morden aufgegeben hatte. Ich folgte Dean so gut es ging zur Garage, stieg auf der Beifahrerseite ein und versuchte nicht zu sehr leidend auszusehen sondern neutral um dann abzuwarten das Dean losfuhr.
Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
Dean Winchester
Dämon
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 38
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   23.11.16 17:26

Ich sah dem Engel an das er verdammt angeschlagen und geschwächt war. Eigentlich hätte ich ihn hier gelassen und ihn dazu gezwungen sich zu genesen ehe er auch nur daran denken konnte irgendetwas zu tun. Aber ich musste nicht an unser Wohl denken, das durfte ich nicht. Es war wichtig Cain zu finden und ihn aufzusuchen. Immerhin wussten wir nicht wie viel Zeit wir noch hatten ehe der King of Hell sich diese Gelegenheit heraus nahm. Es war einfach zu wichtig gewesen. Also musste ich seinen Zustand so hinnehmen und hoffen das es mal keinen Kampf zwischen und und einem Dämon geben würde. Mir war sofort klar das Cas es dennoch versuchen würde sich in jede Schusslinie zu werfen. Das tat er immer. Das würde ich jedoch schon zu verhindern wissen, ob er wollte oder nicht. In dieser Sache war ich wohl der Führende.

Cas lief genau so wie ich es mir dachte. Wie ein getretener Hund. Es wunderte mich das er sich überhaupt auf den Beinen halten konnte. Kurz vor der Garage drehte ich mich zu ihm um und sah ihn an. "Gehts? Wir können noch umdrehen, Cas." Vielleicht würde er doch bleiben wollen? Eher nicht. Aber die Hoffnung starb ja bekanntlich zuletzt. Wir kamen am Auto an und ich setzte mich hinein, sah im Augenwinkel wie auch der Engel sich in den Sitz lehnte. "Nutz die Zeit zum ausruhen. Wirklich, Cas." Ich blickte ihn eindringlich an. Wenn er schon darauf bestand nun zu fahren sollte er sich wenigstens etwas zurück nehmen und seinem Körper die Chance geben zu heilen. Der Blick ging wieder nach vorn, während ich den Motor startete und auf die Straße fuhr. Mit einem Handgriff schaltete ich die Musik ein und atmete tief durch. I'm gonna Highway to hell,.. Oh ja. Hello back, Bitch.

Nach oben Nach unten
Castiel
Engel/Admin
Anmeldedatum : 30.08.15
BeitragThema: Re: Keep calm and carry on   24.11.16 17:01

Selbst wenn er mich hier gelassen hätte hätte ich sicherlich einen Weg gefunden dorthin zu gelangen um ihn dennoch zu helfen. Das würde ich mir nicht nehmen lassen obwohl es noch andere Baustellen gab. Dennoch war das Höllenproblem am wichtigsten ehe ich darüber nachdenken würde das der Himmel auch gerettet werden mußte. Vor Metatron und vor den ganzen Krieg. Noch mehr Tote und alles nur weil ich Schuld hatte. Weil ich gedacht hatte ich würde gutes tun um dann weiteres Chaos auszulösen. Ich lenkte meine Gedanken auf das was wir jetzt vorhatten nämlich zu Cain zu fahren. Das war jetzt vorrangig wichtig.

„Mir geht es gut. Wir haben zu tun Dean“, erwiderte ich darauf und blickte ihn ernst an. Ich würde sicherlich nicht zurückbleiben oder ähnliches. Das hier war wichtig. Wir hatten keine Wahl. Ich hatte keine Wahl. Nicht das Dean erneut dem Bösen verfiel nur weil Crowley da seine Finger im Spiel hatte. Das würde ich nicht zulassen. Also lief ich weiter neben ihm her und war dann froh als ich auf der Beifahrerseite saß. Wieder bekam ich einen sorgenvollen Blick geschenkt der mich eindeutig an mich erinnerte wenn ich um Dean oder eben Sam besorgt gewesen war. „Ich verspreche es“, sagte ich nur daraufhin denn die Zeit im Auto konnte ich wirklich nutzen um auszuruhen. Das war natürlich notwendig um wenigstens ein paar Prozent von den Fähigkeiten zurückzuerlangen sowie natürlich das die Wunden sich schlossen damit die Gnade nicht hervorschien. Der Schmerz würde an sich langsam zurückgehen. Hätte ich mehr Zeit würde ich natürlich in meinen Zimmer schlafen, auch wenn Engel nicht schliefen jedenfalls so lange sie nicht verletzt sind, doch das ging nicht. Wir hatten zu tun. Also lehnte ich mich etwas gegen den Beifahrersitz und schloß die Augen. Der Sound des Impalas, diese Musikwahl von Dean sowie seine schiefen Töne beim Mitsingen begleitete meinen Schlaf. Sicherheit und Wohlbefinden.


----> TBC: ???
Nach oben Nach unten
http://route666.forumieren.com/
 
Keep calm and carry on
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: Szenenfundgrube-
Gehe zu: