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 Blutige Anfänger [beendet]

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AutorNachricht
Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Blutige Anfänger [beendet]   11.11.16 22:37

Blutige Anfänger
16.08.13 - Bar in Delaware - Cole u. Lauren

Es war schon ein wenig Zeit vergangen seit sie die Bekanntschaft mit dem Familiar gemacht hatte. Wenn sie daran dachte, was für ein Chaos der Luchs und der große Hund in der Küche veranstaltet hatten, hatte sie jetzt noch die Schnauze voll. Aber immerhin hatte sich Aaron kooperativ gezeigt und es war ja dann noch ganz lustig geworden. Die Hundebesitzerin hatte den Schaden auch schon beglichen. Das war doch alles noch einmal gut gegangen. Heute war wieder so ein Tag gewesen indem sie die letzten Stunden alleine im Café gewesen war. Aber es war ruhig gewesen. Sie hatte die Zeit damit verbracht über den herannahenden Vollmond zu grübeln. Der Fotograf hatte gemeint, dass sie eine Möglichkeit finden musste sich einzusperren, wenn sie nicht als herzenfressende Bestie umherstreunen wollte. Lauren hatte schon einige Nächte wachgelegen und hatte dann festgestellt, dass sie nicht wusste, wie sie das anstellen sollte. Sie war sich nicht einmal sicher, was für Kräfte sie als Werwolf aufbauen konnte. Woher sollte sie also wissen, dass sie sich nicht losreißen konnte und gar nichts erreicht hatte? Sie wusste, dass sie ein Problem mit Silber hatte, aber das würde ihr auch nicht viel helfen.

Und dann war da noch ihre Familie. Sollte sie es ihren Schwestern sagen und wie sollte sie es ihren Schwestern sagen? Die junge Frau verzog das Gesicht. Wieso war das alles so kompliziert. Aber sie würde sich nicht davon unterbuttern lassen. Sie war in etwas hineingeraten, was sie nie wollte und wogegen sie sich nicht hatte wehren können. Jetzt musste sie einfach versuchen das Beste zu machen. Es würde einfach weiter gehen wie bisher. Diese eine Nacht im Monat würde sich schon schaffen. Und noch waren es ein paar Tage bis dahin. Sie band sich die dunklen Haare zusammen und machte sich ausgehfertig. Ein wenig schicker gekleidet und mit passendem Make-Up. Immerhin musste sie wieder auf Arbeit. Gute Laune zeigen und die Drinks verteilen. Das war ihr Job. Eigentlich wollte sie den Abend frei nehmen. Aber das würde sie vielleicht nächsten Freitag machen. Nach dem Vollmond ging es ihr nie wirklich gut. Da reichte schon der Job im Café. Da würde sie nach dem Vollmond nicht gerade viele Nerven haben sich supermotiviert an die Verkaufstheke zu stellen und Kaffee zu verteilen, den sie lieber selber trinken würde. Es schlauchte sie jedes Mal, wenn sie am nächsten Morgen erwachte und nachdachte, was sie getan oder nicht getan hatte. Aber die Stelle im Café brachte einfach das meiste Geld. Also musste sie da durch.

Der Abend war noch warm und die Sonne war noch nicht ganz unten als sie die Tür hinter sich schloss und sich ins Nachtleben aufmachte. Lauren stieg in den nächsten Bus und fuhr weiter in die Stadt. Es war gut Menschen um sich zu haben. Egal ob Fremde oder Freunde. Sie mochte es nicht allein zuhause zu sein. Das Kellnern in der Bar lenkte sie ab. Das brauchte sie jetzt mehr denn je. Man hatte nette Gespräche, lernte interessante Leute kennen. Etwas, dass sie auch in ihrer Freizeit schätzte. Außerdem war da immer etwas Trinkgeld, was sprang, wenn man sich bemühte. Es war nicht so, dass sie den Leuten auf den Schoß kroch, aber man merkte schon immer in etwa bei wen man gutes Spiel mit netten Worten hatte.


Zuletzt von Lauren Carter am 14.12.16 20:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   12.11.16 14:45

Als Anfängerjäger machte sich Cole einigermaßen. Sein Training als Soldat half ihm so manche Situation zu überleben doch er stellte auch fest das er noch so einiges lernen mußte. Genau deswegen hatte er sich mehrere Tage irgendwo vergraben. Hatte gelesen und ausprobiert. Ob das half konnte er nicht wissen also hatte er die nächste Jagd beschlossen. Auf etwas was sich wohl stark nach einem Wesen anhörte. Was genau es war wußte er noch nicht. Aber er würde es herausfinden.

Mit einen kleinen Wagen, der unauffällig genug war, fuhr er in die Stadt hinein. Es war eine recht verschlafene Stadt. Genau wie die Stadt wo sich das ehemalige Haus seiner Mutter befand. Das er verkauft hatte aufgrund der Ereignisse die er erlebt hatte. Nun war er hier und überlegte ob er evtl. Penny doch noch eine SMS schreiben sollte. Sie stammte doch von hier oder? Jedoch zuerst war eines wichtig nämlich sich erst einmal in ein Motel einmieten. Danach konnte er sich umsehen. Anfangen zu recherchieren um dann hoffentlich das Wesen zu finden.

Sein Blick glitt umher während er den Wagen über die Straße lenkte. Wo waren diese vertrackten Motels wenn man sie mal brauchte?
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   12.11.16 17:20

(ooc: Penny stammt aus Cleveland Wink )

Delaware war vielleicht nicht der Nabel der Welt, aber es war Laurens Welt geworden. Hier lebte sie schon eine ganze Weile nachdem sie sich von ihrer Geburtsstadt bis hierher durchgearbeitet hatte. Hier hatte sie dann das Gefühl gehabt, dass man doch recht gut leben konnte. Die Mieten waren ganz okay und damit war ihre Weiterreise unterbrochen wurden. Sie war froh darüber. Sie hätte sicherlich keien Freude daran gehabt jeder kleinen Gelegenheitsarbeit nachzurennen. Sie war nicht allzuweit von ihren Schwestern weg und doch hatte sie den nötigen Abstand, den sie zu ihrer Vergangenheit brauchte. Trotzdem freute sie sich jedes Mal, wenn sie den anderen beiden begegnete. Sie nestelte kurz an dem kleinen Armband, was Judith ihr geschenkt hatte. Die Jüngste würde auch bald mit der Schule fertig sein und konnte dann endlich weg von diesem schrecklichen Ort. Eigentlich hätte sie gerne die Kleine bei sich aufgenommen. Aber vermutlich würde sie das jetzt mit Penny klären müssen. Hauptsache Judith kam dort raus.

Sie stieg an der Bushaltestelle aus und beschloss den Rest des Weges zur Bar zu Fuß zurückzulegen. Es war noch immer nicht richtig dunkel und der Betrieb ging auch noch nicht los. Die junge Frau war immer etwas eher da um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen damit dann alles glatt lief. Aber sie hatte gerade genug Zeit um noch ein wenig Ruhe zu tanken bevor es losging. Sie hatte gelesen, dass heute ein Konzert irgendwo in der Stadt war. Sie hatte sich nicht näher damit beschäftigt, da sie eh nicht hingehen konnte. Dann würde vermutlich eh weniger Gäste kommen. Das bedeutete weniger Trinkgeld, aber auch ein paar Momente zum Durchatmen. Sie lief den Gehweg entlang, als zwei Teenager mit ihren Fahrrädern um die Ecke kamen und sie fast zu Fall brachten. Lauren stolperte ein paar Schritte und ließ ihre Handtasche fallen deren Inhalt sich auf dem Gehweg verteilte. Verdammte Gören... Die beiden waren schon längst weiter gefahren. Sie rieb sich den Knöchel und hoffte, dass sie nicht allzu sehr umgeknickt war. Die Kellnerin fluchte etwas lauter vor sich hin, als sie alles wieder einsammelte. Sie fühlte sich wie eine verdammte Taube, die irgendwelche Körner aufpickte. So sah es sicher auch für andere Menschen aus, die auf der Straße unterwegs waren - und das waren wirklich nicht viele. Ihr Knöchel schmerzte noch leicht und wenn sie sich vorstellte, dass sie in diesen Schuhen noch mehrere Stunden durchhalten musste, wurde ihre Laune nicht sonderlich besser. Diese beiden kamen ihr besser nicht noch einmal unter die Augen...

Allerdings schien sie alles wieder beisammen zu haben. Sie stand langsam auf und sah sich um. Vielleicht sollte sie doch wieder zurück zur Bushaltestelle. Wenn sie eine Bushaltestelle weiterfuhr, konnte sie einen anderen Weg nehmen, der kürzer und angenehmer war. Also stand sie für einen Moment nur nachdenklich an der Straße und sah fast aus als würde sie auf jemanden warten.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   12.11.16 21:41

Langsam fuhr Cole mit dem Auto weiter doch das Motel war einfach nicht zu sehen. War schon wirklich nervig. Doch er war ein Soldat gewesen. Soldaten behielten die Ruhe und das machte er sich wieder zu eigen. Das einzige was er machen konnte war jemanden zu fragen der sich hier auskannte. Es blieb ihm einfach nichts anderes übrig jemanden zu fragen bevor er viel zu viel Benzin verbrauchte. Genau deswegen fuhr er langsamer. Sah sich nach jemanden um den er evtl. fragen konnte. Die meisten Personen eilten in Hektik umher und hielten nicht einmal an um eine ältere Frau, die bettelnd auf dem Bürgersteig saß, etwas Geld zu geben. Warum war ihm diese Hektik erst jetzt aufgefallen? War sein Leben früher auch so verlaufen? Darüber hatte Cole noch nie nachgedacht. Wahrscheinlich weil sein Leben früher anders verlaufen war bis zu dem Moment als die Engel ihm alles genommen hatten und er vor den Trümmern seines vorherigen Lebens gestanden hatte. Danach hatte er höchstens ein oder zwei Engel erwischt um sich zu rächen. Mehr hatte er nicht mehr gefunden aber er würde sie wieder antreffen da war er sich sicher.

Seine Gedanken kehrten in die Gegenwart zurück. Und sah eine junge Frau am Straßenrand stehen. Ob sie nun zum örtlichen Gewerbe gehörte oder nicht darüber machte sich Cole keine Gedanken stattdessen hielt er den Wagen neben ihr an. „Entschuldige kannst du mir den Weg zum nächstgelegenen Motel beschreiben?“, fragte er sie und blickte sie durch seine Sonnenbrille hindurch an.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   12.11.16 22:38

Kurz bevor sie sich wirklich für die Variante mit der Bushaltestelle entscheiden konnte, hielt ein Wagen neben ihr und ein Mann sprach sie an. Das war recht überraschend, aber sie sah sich den Fremden trotzdem an. Er trug eine Sonnenbrille. Ansonsten schien er wenig auffällig zu sein. Nicht, dass sie Angst hatte, aber man musste ja schon ein wenig auf sein Umfeld achten. Lauren hob die Augenbrauen als er nach einem Motel fragte. Als ihr bewusst wurde, dass sie am Straßenrand herumstand und wie das auf ihn wirken musste, ohrfeigte sie sich innerlich selbst. Immerhin war sie für den Abend gekleidet und das war nun einmal ein kurzes Kleid und keine Jogginghose. Für einen Moment war sie sprachlos. Vielleicht lag es daran, dass ihr Ärger über die Teenager noch nicht ganz verflogen war, aber ihr entfuhr dann ein sehr ernstes "Wie bitte?" Sie holte aus um das alles weiter auszuführen, aber dachte dann noch einmal über seine Worte nach. Dann war sie selber irritiert. "War das eine sehr schlechte Anmache oder willst du wirklich zu einem Motel?", fragte sie dann noch einmal unsicher nach. Sie musterte ihn kurz.

Der Bus fuhr vorbei und sie verzog das Gesicht. Das wäre ihr Bus gewesen. "Großartig.", murmelte die Werwölfin dann. Sie seufzte und sah zu dem Mann. Das war wirklich nicht ihre Art, aber im Anbetracht ihres Knöchels musste sie das wohl so machen. "Wenn ich dir zeige, wo das Motel ist.", fing sie langsam an. "Würdest du mich ein Stück mitnehmen? Ich komme nämlich sonst wirklich zu spät auf Arbeit." Sie fuhr sich nervös durch ihr dunkles Haar und zerstörte damit fast die sorgsam gesteckte Frisur. "Ich habe mir den Knöchel umgeknickt...sonst würde ich laufen.", erklärte sie dann. Dann musste sie etwas über sich lachen. Jetzt klang es so, als hätte sie die schlechte Anmache ausgegraben. "Also was sagst du? Es gibt sogar mehr als eins und wenn du magst, zeige ich dir den Weg zu dem mit den besseren Frühstücksangebot.", grinste sie.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   13.11.16 14:51

Die Fremde wirkte wirklich ungehalten bei seiner Frage nach einen Motel. Hatte sie heute einen schlechten Tag oder eher kaum Kunden gehabt? Cole konnte doch nichts dafür das sie heute so war. Er wollte doch nur einfach das nächste Motel aufsuchen um sich ganz auf die Jagd vorzubereiten. „Entschuldige. Ich frage dann doch jemand anderen“, meinte er und wollte gerade wieder den Motor starten als sie dann doch etwas netter schien obwohl ihr Gesicht mehr verwirrt schien. „Das war keine Anmache. Das war eine allgemeine Frage. Ich wollte dir wirklich nicht auf die Füße treten.“ Damit hatte er sich bei ihr entschuldigt und wollte gerade das Gaspedal durchtreten, ein Bus fuhr gerade an seinen Wagen vorbei, als sie ihn erneut aufhielt.

Bittend und scheinbar mußte sie woanders ihren Dienst antreten. Eigentlich nahm er ungern solche Damen mit, darauf war er nicht angewiesen und im Grunde hatte er zur Zeit keinerlei Interesse daran, doch sie wirkte so hilflos das er die Tür aufmachte. „Steig ein. Dein Angebot klingt nicht nach einer Anmache.“ Sie war wirklich hübsch das sah man nur jetzt hatte er wirklich kein Interesse an einer Frau. „Wo hast du dich verletzt? Warst du schon beim Arzt?“ Und nickte zu ihrem Knöchel. Dann fuhr er los und wartete das sie ihm sagte wo lang.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   13.11.16 17:42

Fast hätte sie darauf geschmunzelt, als er meinte, dass er ihr nicht auf die Füße treten wollte. Das haben schon andere..., dachte sie deshalb. "Schon okay. Man weiß nur nie wem man überhaupt noch trauen kann." Die Sache mit dem Bus war ärgerlich und ihr Weg zur Arbeit wurde jetzt wirklich auf die Probe gestellt. Lauren war dankbar und erleichtert, als er sie tatsächlich mitnehmen wollte. Sie wusste nicht ob sie jemanden mitgenommen hätte, der sich so aufgeführt hatte. Es war ihr schon ein bisschen unangenehm. Das Motel, was sie im Kopf hatte, lag in der Nähe der Bar. Das würde ihr wirklich helfen. Außerdem war es eines von den ordentlichen. Es gab durchaus schäbigere Abstiegen hier mit zweifelhafteren Ruf. Die junge Frau blickte auf. "Nein, ich war noch nicht beim Arzt. Mir sind gerade so ein paar verdammte Teenies auf Fahrrädern in die Hacken gefahren.", erklärte sie dann in ruhigem Tonfall. Sie selber war auch noch ziemlich jung. Ihre Teenagerzeit lag nun wirklich nicht so lange zurück und auch jetzt wurde sie noch ständig nach ihrem Ausweis gefragt. Das war nervig, aber sie konnte es ja verstehen. "Die sind einfach weiter gefahren." Das war das, was sie am meisten an diesem Zwischenfall störte. Sie zog ihren Schuh aus und tastete den Knöchel ab. Er schmerzte, aber sonderlich dick war er nicht. "Ich glaube ein Arzt ist nicht nötig. Ich werde einfach fragen ob ich heute hinter der Theke arbeiten kann. Dann muss ich nicht so viel herumlaufen." Vermutlich konnte sie das vergessen, aber einen Versuch war es wert.

"Danke nochmal.", meinte die Dunkelhaarige dann. "Es tut mir leid. Ich bin manchmal etwas... anstrengend." Ihr Blick war auf die Straße geheftet. "Da vorne müssen wir nach links. Dann kommt eine Apotheke und hinter der Apotheke müssen wir gerade aus. Dann kommt eine Ampel und dahinter müssen wir rechts.", erklärte sie den Weg. "Und dann dürfte man es fast schon sehen." Sie nestelte leicht an ihrem Armband. Wie ein Geschäftsmann sah der andere ja nicht aus. Eher wie ein Tourist. So viel hatte die Stadt ja nicht zu bieten. Deshalb verwunderte sie das ein wenig. "Bist du wegen dem Konzert heute Abend hier oder was verschlägt dich in die Gegend?" Sie schmunzelte. "Es ist nicht so als wäre hier das tobende Leben." Da war es schon ungewöhnlich, wenn jemand bleiben wollte. Aber ein Motel sprach auch dafür, dass er nur kurz bleiben würde. Vielleicht ein Familienbesuch oder so. Es ging sie im Grunde nichts an, aber sie hasste einfach diese Stille. Da konnte man auch ein wenig harmlosen Smalltalk betreiben. Ihr Handy klingelte. Es war jemand aus der Bar. "Hi - Ja, ich bin unterwegs. - Nein, ich kann keine Limetten mitbringen. Frag Keith. - Dann hättest du mir eher Bescheid sagen müssen. - Gut. - Bis gleich." Sie legte auf und rieb sich die Schläfen. Wenn das schon so anfing. Aber sie war nicht für die Einkäufe zuständig. "Ich kann mich auch nicht zerteilen.", murmelte sie dann leise.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   14.11.16 16:18

Da hatte die Fremde eindeutig recht. In der heutigen Zeit konnte man niemanden mehr trauen. Cole hatte damit leidvolle Erfahrungen gemacht als aktiver Soldat und als Angstellter bei den Militärbehörden. Als Zivilist ebenfalls. Alles war schlimmer geworden seit Cole von den ganzen übernatürlichen Kram wußte doch er gab nicht auf. Es half ihm alles zu vergessen wenn er jagen ging auch wenn er immer noch ein Anfänger war. „Da gebe ich dir recht. Man weiß nie wer sich alles wo verbirgt.“ Mit diesen Worten fuhr er dann schon los und konzentrierte sich auf den Verkehr. „Das solltest du tun sonst könnte das noch schlimm enden.“ Bei dem Thema Teens lächelte er kurz weil er sich an seine Teenie-Zeit erinnerte doch dann verging ihn das Lächeln da er wußte das er nie mehr seinen Sohn sehen würde. Wie dieser zum Teen und später zu einen Mann aufwachsen würde. Vorbei seit die Engel ihn getötet hatten. „Wundert mich das die so sind. Die heutige Zeit ist doch mehr am TV hängen oder am Handy“, erwiderte Cole ruhig darauf und lenkte so den Wagen wohin sie ihm den Weg wies. „Also arbeitest du in einer Bar?“ Er rechnete mehr das es eine Oben-Ohne-Bar war oder ein Stripclub. Konnte er doch nicht wissen das sie wirklich seriös war.

„Das ist kein Problem. Ich hatte schon früher mit anstrengenden Leuten zu tun“, gab er zur Antwort und versuchte etwas zu lächeln auch wenn es schwer fiel. Sie konnte ja nichts dafür. Von daher also fuhr er weiter. Hielt an wenn die Ampel rot war oder eben wenn es mal einen kurzen Stau gab. Eine Baustelle sorgte für aufgeregte Gemüter doch Cole wartete einfach ab. „Nein ich bin aufgrund von anderen Dingen hier aber das Konzert hört sich gut an. Welche Band spielt denn?“ Und blickte kurz zu ihr. Genau in den Augenblick klingelte ihr Handy und sie mußte wohl einiges regeln. Glücklicherweise löste sich der Stau auch auf und Cole konnte weiterfahren. Das Gespräch verfolgte er nicht hörte jedoch ihre Worte die wohl an niemanden gerichtet waren. „Wenn man das könnte wäre man Superman“, scherzte er und setzte den Blinker um abzubiegen.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   14.11.16 20:24

Sie nickte und meinte mit leichtem Sarkasmus in der Stimme: "Ohja. Man weiß nie, was einen erwartet." Sie hatte immerhin auch nicht damit gerechnet, dass sie irgendwann von einem Werwolf angefallen werden würde oder das es diese posierlichen, pelzigen Zeitgenossen überhaupt gab. Lauren lächelte dann wieder etwas. Wem wollte sie schon etwas erzählen? Es hatte sicherlich jeder schon einmal etwas erlebt, was ihn nicht geprägt hatte oder was nicht geplant war. Sie würde ihre ganze Kindheit dazu zählen. Wie es im Leben des Fremden aussah, wusste sie nicht. Es ging sie auch nichts an. Immerhin zeigte sie ihm nur den Weg und er nahm sie mit, weil er offenbar ganz nett schien. Da tat ihr die Unterstellung mit der Anmache fast leid. Aber die junge Frau hatte da schon einige seltsame Dinge zu hören bekommen. Wieder winkte sie ab. "Ich kann auch noch morgen zum Arzt. Ich will mir schon nächsten Freitag frei nehmen. Dann kann ich heute nicht auch noch fehlen. Die Miete verdient sich nicht von selbst." Sie mochte den Job in der Bar ja auch. Sie mochte ihre kleinen Arbeiten. Das sorgte dafür, dass die Dunkelhaarige aus dem Haus und unter Leute kam und nicht über irgendwelche Dinge nachgrübelte.

"Vielleicht hätten sie besser vorm Fernseher bleiben sollen...", murmelte sie dann. Dann wäre das nicht passiert. "Manieren hatten sie zumindest nicht." Lauren war zwar manchmal zu direkt und etwas unwirsch, aber sie hätte sich das als Teenager nicht erlaubt. Sie wusste was Respekt war. Es gab nur wenige Personen, den sie jeglichen Respekt absprach. Darunter ihre Eltern und besonders ihrem Vater. Da war nur tiefe Verachtung. Wieder nickte die Kellnerin. "Ja. Es ist eine kleine Bar in der Nähe des Motels.", erklärte sie weiter. "Eine meiner liebsten Bars in der Stadt." Dann schmunzelte sie. "Und das sage ich nicht nur weil ich dort arbeite." Ihr Grinsen wurde breiter. "Die Bar mit den härtesten Billard-Gegnern der Stadt." Sie lachte leise auf. Nach kurzem Überlegen fügte sie an. "Delaware hat diesbezüglich einige gute Orte. Kommt immer darauf an, was man sucht. Ich kenne eine echt gute Karaoke-Bar. Jeden Samstag all you can sing." Die Dunkelhaarige musterte ihn von der Seite. Er sah nicht so aus, als würde er auf Karaoke stehen. Sie selbst konnte diesem Hobby auch nicht so oft frönen. Immerhin arbeitete sie die meisten Wochenenden. "Also frag mich einfach, wenn du etwas wissen willst."

Die Baustelle kannte sie noch nicht. Die wurden manchmal wirklich von einem Moment zum nächsten aus dem Boden gestampft. Es fraß wieder etwas Zeit, aber da konnte man nichts machen. Sie wollte ihm gerade die Frage mit dem Konzert beantworten als der Anruf dazwischen kam. Die Kellnerin schmunzelte. "In erster Linie wäre man dann ziemlich tot." So einfach war das mit den Aufteilen nicht. "Aber manchmal muss man es eben selber machen, wenn es etwas werden soll." Sie hob dazu leicht das Handy hoch. Das war der beste Beweis. Wenn nicht einmal derjenige seine Aufgaben gebacken bekam, der dafür verantwortlich war. Dann griff Lauren die Frage wieder auf. "Ich weiß nicht. Irgendso ein Gewinner dieser einen Castingshow." Sie dachte angestrengt nach. "Ich komme nicht auf den Namen. Ziemlich bekannt. Aber ich verstehe den Hype eh nicht." Damit zuckte sie die Schultern. Als ihr der Name einfiel nannte sie ihm dann doch. "In einem Jahr wird man von ihm sicher auch nichts mehr hören." Nach der Ampel bogen sie rechts ab. "Wir dürften gleich da sein."
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   16.11.16 13:26

Da hatte sie Recht. Man wußte nie was einen erwartete. Das Leben war ein Überraschungspaket. Und wenn man nicht wußte das das Übernatürliche ein Teil des Lebens war konnte man wirklich von Glück sagen. Leider hatte Cole da kein Glück sondern wußte davon. Doch er hatte beschlossen es zu bekämpfen weil das Schicksal es so gewollt hatte. Diese Challenge hatte er angenommen und würde kämpfen bis zum Umfallen. Für die Menschen die nicht so in etwas geraten sollten wie er. Nur kurz dachte er an seinen toten Vater der damals schon scheinbar ein Monster gewesen war, laut Dean´s Worten, und der eigentliche Mann schon längst tot gewesen war. Er lenkte seine Gedanken wieder auf die Gegenwart. „Wie sagte Forrest Gump mal? Ich glaube das war wie Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie was man bekommt.“ Cole fuhr weiter und innerlich zuckte er mit den Schultern doch äußerlich meinte er: „Dann solltest du trotzdem das Bein hochlegen. Sonst schwillt es an und du hast ein Ballon als Knöchel.“ Das Problem mit der Miete hatte Cole schon lange nicht mehr.

„Da gebe ich dir leider Recht. Die heutige Jugend hat wirklich kein Benehmen. Ihnen würde wahrscheinlich der Drill der Armee gut tun“, meinte Cole denn ihn hatte es geholfen auch wenn er später eine Menge seelischer Probleme bekommen hatte als er in den Kriegsgebieten Dinge erlebt hatte die einen wirklich seelisch zerschmettern konnten. Doch er hatte sich gefangen wenn auch unter Schwierigkeiten. Und dann war das mit seiner Familie gekommen. Seit dem Moment hatte er allen seelischen Schmerz beiseite geschoben und sich auf die Rache verlegt. An Engeln und wenn er nebenbei noch andere Wesen erwischte war es gut auch wenn er noch ein Anfänger-Jäger war. Das mit der Bar hatte er schon verstanden und ehrlich er hielt sie immer noch eine Stripperin die in einer Oben-Ohne-Bar arbeitete. Nun jeder wie er wollte. „Ich bin froh eine Einheimische getroffen zu haben die sich auskennt“, sagte er nur daraufhin und fuhr weiter durch den Verkehr. Ob das Motel genauso war wie man es sich vorstellte konnte er nicht sagen. Das würde er ja gleich feststellen. „Das mache ich später mal.“ Nicht jetzt.

Das mit dem Tod war so eine Sache doch darüber sprach Cole nicht. „Das kann man jetzt so oder so sehen. Aber man muß auch Aufgaben delegieren können.“ Als sie dann erwähnte das es wohl so ein Casting-Gewinner gewesen wäre runzelte er die Stirn. Das TV-Programm hatte er schon lange nicht mehr verfolgt. „Ich hatte in den letzten Monaten eh keine Zeit für das ganze. Von daher also verstehe ich den Hype auch nicht so ganz. Vielleicht höre ich ihn mir mal an wenn ich doch noch Zeit habe.“ Ob das tatsächlich so war oder nicht mußte sie ja nicht wissen. Endlich war fast das Motel erreicht und Cole fügte sich ihren Anweisungen.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   16.11.16 15:43

Die junge Frau schmunzelte, als er Forrest Gump ansprach. Da war so viel Wahres an diesem Zitat und sie wusste auch, dass die Leichtigkeit mit der Tom Hanks diese Worte im Film sprach eine Lüge war. "Es gibt Überraschungen auf die ich wirklich gern verzichtet hätte.", meinte sie leise. "Das Leben geht weiter, aber die Angst bleibt ja doch.", fügte sie flüsternd an. Sie dachte an den Überfall. Früher hatte sie gedacht, dass das furchtbarste, was es auf der Welt gäbe die Schläge ihres Vaters waren, wenn dieser wieder betrunken und außer Kontrolle war. Aber sie hatte das noch einmal überdacht. Trotzdem sah sie ihren Vater als ein Monster an. Dagegen konnte Lauren dem Werwolf zugute halten, dass diese nicht wirklich Kontrolle darüber hatte. Sie fuhr sich unbewusst über die Stelle am Unterarm an der sie gebissen wurde. Eine verblassende Narbe, aber deutlich genug um sie immer wieder daran zu erinnern .Sie wurde für einen Moment sehr ruhig und sah dann nickend auf. "Ich versuche es. Wenn es morgen nicht besser wird, komme ich um den Arzt eh nicht vorbei." Aber er hatte nun einmal recht. Wenn es nicht ging, dann ging es halt nicht. Doch im Moment hoffte sie, dass das mit den Knöchel wirklich etwas Leichtes war. In der Bar war genug Eis, da konnte sie ihren Knöchel noch etwas kühlen bevor es losging.

Die Brünette hob eine Augenbraue. "Ich glaube nicht, dass sie auch nur eine Woche dort durchhalten würde.", grinste sie. "Aber schaden würde es sicherlich nicht um ihnen ein bisschen Respekt beizubringen." Im Grunde war sie gegen Gewalt, aber es gab einfach Dinge, die sie verärgerten. Außerdem wurde man bei der Armee auch nicht geschlagen, sondern bekam lediglich ein straffes Tagesprogramm aufgedrückt. Das wiederum war etwas, was sie auch nicht wollen würde. Hätte sie seinen Gedanken mit der Oben-Ohne-Bar gehört, dann hätte sie das sicher auch nicht auf sich sitzen lassen. Immerhin war die Bar wirklich eine durchschnittliche bis etwas feinere Bar. Klar, bekam man manchmal Komplimente, die mehr als anzüglich und fragwürdig ware, aber das war nicht gerade die Norm. Ihm den Weg zu zeigen war das Mindeste, denn immerhin hatte er ihr einen schmerzhaften und langen Fußweg erspart und schien entgegen ihrer ersten Vermutung doch ein anständiger Kerl zu sein.

Da hatte er auch wieder recht. Lauren nickte. "Aber offenbar ist derjenige, der delegieren soll, überfordert mit dieser Aufgabe und wenn dann auch noch die anderen nicht richtig mitmachen." Sie schüttelte schmunzelnd den Kopf. "Das ganz normale Chaos eben." Trotzdem ärgerlich. Aber irgendjemand würde irgendwo noch Limetten auftreiben können bevor es losging. Es war keine Schande dem Fernsehprogramm nicht aufmerksam zu folgen. "Da verpasst man eh nicht mehr viel. Manchmal ist der Wetterbericht das Spannendste vom ganzen Tag oder man lässt sich von den Nachrichten frustrieren." Sie ging lieber abends aus. Nur manchmal gammelte sie doch vor der Glotze oder schaute einen Film auf DVD. "Da wären wir. Das helle Gebäude da vorne.", merkte sie dann an. "Na, habe ich zu viel versprochen?" Sie zog ihren Schuh wieder an, denn immerhin würde sie gleich laufen müssen. Aber sie würde püntklich da sein. "Und danke nochmal. Das hat mir eine Menge Weg gespart." Die Kellnerin lächelte. Ja, sie war wirklich dankbar. "Das Konzert ist übrigens am anderen Ende der Stadt. Wenn du wirklich dort hin möchtest, musst du noch vor der Baustelle abbiegen und dann eigentlich nur gerade aus und am Stadtpark rechts abbiegen. Aber ich denke bei dem Andrang wirst du es nicht übersehen können."
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   17.11.16 15:23

Scheinbar war er auf eine Leidensgenossin getroffen wenn er ihre Worte richtig verstand. Er wußte ja nicht das sie eigentlich was ganz anderes meinte als es nach außen sich anhörte. „Das stimmt leider aber irgendwie stimmt ja das Zitat doch. Ich hätte auch auf so manche Sachen in meinen Leben verzichten können“, meinte Cole aber eben nicht auf alles. Das mit dem Soldaten-Leben hatte er so gewollt doch das Übernatürliche eher weniger. Das war nicht in seinen Plänen mit drin gewesen wenn man davon mal absah das er sich damals an Dean rächen hat wollen nur um dann durch ihn in der Kapelle zu erfahren das er doch alles im allem Recht gehabt hatte was seinen Vater anging. Sein Blick ging kurz zu ihr und sah noch wie sie sich über ihren Arm rieb. So als würde sie Dinge noch einmal erleben die sie eigentlich vergessen hatte wollen. Jeder trug ein Päckchen an Leid mit sich herum. Cole hatte bis jetzt kaum jemanden getroffen der fröhlich war. Oder er trieb sich in den falschen Kreisen herum. „Ich bin leider kein Arzt auch wenn ich die Grundkenntnisse beherrsche sonst hätte ich dir sicherlich was gegeben. Nur in meinen Erste-Hilfe-Koffer ist auch nur wenig drin.“ Nun sie würde das schon machen da war er sich sicher.

„Nein wahrscheinlich würden sie das nicht durchhalten. In meiner Zeit war es noch härter als heute in den Bootcamps die aus den Boden schießen wie Pilze. Auch wenn ich wirklich der Meinung bin das ihnen das in der Armee nicht schadet als diese Bootcamps. Die sind in meinen Augen überflüssig.“ Fand er und würde auch davon nicht absehen. Zwar hatten sich die Krisenherde verdreifacht in der Welt und eigentlich müßte sich die USA nicht beteiligen aber sie tat es dennoch. Mehrarbeit und Mehrleid für alle Soldaten egal aus welchen Ländern. Cole lenkte seine Gedanken wieder auf die Gegenwart.

Wenn man Chaos mochte dann schien man wohl richtig in dieser Bar zu sein. Wenn der Betrieb auch so ablief na dann gute Nacht. „Da bin ich froh das ich da kein Chef bin“, erwiderte Cole darauf und wollte lieber nicht dabei zu sehen wie diese Bar den Betrieb aufrechterhielt wenn das pure Chaos herrschte. Da bekam er das grausen. Vielleicht lag es daran das er das geordnete und straffe aus der Armee immer noch in sich trug. Selbst den Wetterbericht verfolgte er kaum mehr im TV. Er las mehr die Zeitungsberichte auf der Suche nach Wesen die er jagen konnte. Das zu lernen wie man die Artikel auseinanderzupflücken hatte war eine Kunst gewesen doch er hatte es geschafft auch dank eines anderen Jägers. Der sich kurzzeitig Cole angenommen hatte um ihn die Kleinigkeiten beizubringen die man als Jäger noch zu beachten hatte. „Das einzige wozu ich noch Zeit habe ist die Zeitung zu lesen wobei ich die Krisen gleich überlese. Davon hatte ich genug in meiner Zeit bei der Armee.“ Eigentlich war er ja nach seiner Aktiven Zeit in den Zivildienst bei der Armee doch seit den ganzen Sachen hatte er sich nun auf dieses Leben konzentriert. Bei seinen Pech hatte man ihn längst unehrenhaft entlassen was er nie gewollt hatte. Nur wenn man in solche Sachen geriet konnte man von Glück sagen wenn man die Engel überlebte. Seine Gedanken lenkte er wieder auf die Gegenwart.

Das Motel war erreicht und schien von außen recht ansehnlich. Was nichts zu bedeuten hatte. Es konnte auch die innere Katastrophe sein selbst wenn sie behauptete das es das nicht war. „Von außen sieht es hübsch aus“, erwiderte er und parkte nun damit sie aussteigen konnte. „Ich werde darüber nachdenken. Paß gut auf dich auf.“ Das wünschte er ihr ehrlich gerade bei dem Gewerbe das sie sicherlich nachging.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   17.11.16 20:21

"Ja. Da hast du recht.", nickte sie. Vermutlich hatte jeder Dinge auf die er lieber nie erlebt hätte. Aber das Leben war kein Wunschkonzert und irgendwie überlebte man solche Rückschläge ja doch. "Irgendwann lässt man einfach die Finger von Pralinen und sucht nach etwas bekömmlicheren.", lächelte sie. Man musste sich sein Leben ja nicht aufdiktieren lassen und man konnte immer einen anderen Weg einschlagen. Gut, das konnte sie weniger. Zumindest war ihr kein Heilmittel bekannt, was ihr helfen könnte und es war auch nicht so, dass man einfach den Arzt fragen konnte. Sie würde schon einen Weg finden sich gut vorzubereiten. "Danke.", meinte sie dann mit einem freundlichen Blick zu ihm. "Es hilft schon viel, dass ich nicht die ganze Strecke laufen muss." Es war nett, dass er das so anbot. "Ich kühle es einfach ein wenig bevor der Betrieb losgeht und gehe morgen zum Arzt." Seine Armeezeit schien ihn ja ganz schön geprägt zu haben. Das hörte man ja öfters. Lauren selber konnte das nicht beurteilen. Alles was sie darüber wusste, kannte sie aus dem Fernsehen oder aus den Unterhaltungen anderer. Sie war auch nicht traurig darüber. Vermutlich hätte sie das Ganze auch nicht durchgehalten. Immerhin war es mehr als zeitiges Aufstehen, Antreten und eine Waffe in der Hand halten. "Es gibt vieles, was überflüssig ist und dennoch viel Anklang findet.", nickte sie dann.

"Das bin ich auch.", grinste die Wölfin. "Es reicht schon, dass man als Kellnerin immer den ganzen Ärger für das bekommt, was andere verbocken." Dann wollte sie nicht noch der Chef von dem Chaos sein. Den Schuh wollte sie sich wirklich nicht an. Mit einem Zwinkern fügte sie an. "Der Trick ist es sich das Durcheinander nicht anmerken zu lassen, sonst würden wir wohl pleite gehen." Natürlich gab es die üblichen Verdächtigen in der Bar, die auch so immer wieder kommen würden, weil sie die Atmosphäre mochten oder weil es einfach eine familiäre Runde war. Irgendwo zwischen schick und gewöhnlich. Vielleicht fühlte sich auch die Brünette deshalb dort wohl. Zeitung las sie selten. Höchstens zum Frühstück bei einer Tasse Kaffee. Das mit den Krisen glaubte sie dem Mann aufs Wort. Sie sah etwas mitfühlend zu ihm. "Das war sicherlich oft ziemlich hart. Ich meine man sieht die Bilder in den Medien, aber wenn man nicht dort war, kann man sich es sicherlich nicht mal im Ansatz vorstellen." Sie schwieg kurz. "Ich beneide die Jungs bei der Armee wirklich nicht. Ich bin schon mit meinen eigenen Problemen manchmal überfordert."

Jetzt hatte sie auch ihren Teil der kleinen Abmachung erfüllt. Es war ein nettes Gespräch gewesen. Es war immer angenehm, wenn es nicht über das Wetter oder Politik ging. Dann lieber kleine Grübeleien über Pralinen und das Leben. Sie nahm ihre Handtasche und öffnete die Tür. "Danke. Das werde ich.", meinte die junge Frau dann. "Pass du auch gut auf dich auf und lass die Finger von Pralinen.", grinste sie. "Einen schönen Aufenthalt noch." Sie erwartete nicht den anderen noch einmal zu sehen. Wer wusste schon, was seine Pläne waren. Sie stieg aus, zupfte sich die Kleidung zurecht und lief dann los. Sie trat vorsichtig mit dem Knöcheln auf. Es war sicherlich verstaucht, aber wenn die Arbeit rief, dann konnte man nicht immer Nein sagen. Also verschwand sie bald am Ende der Straße und betrat zehn Minuten später die Bar. Tatsächlich hatten sich noch Limetten auftreiben lassen. Damit war der Abend weitestgehend gerettet. Die Vorbereitungen gingen gut von der Hand. Ob die nötige Entlastung durch ihre Kollegen kam, wusste sie nicht, da einer von ihnen noch nicht da war. Sie setzte sich mit einem improvisierten Eisbeutel auf den Barhocker und kümmerte sich um den dicken Knöchel. Hinter der Bar würde sie die Schuhe auslassen können. Sie hoffte wirklich, dass sie den Großteil der Zeit dort bleiben würde. Gegen halb 10 fing der Laden an sich zu füllen. Recht überschaubar, wie erwartet. Aber das war ihr auch ganz lieb so.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   18.11.16 16:49

„Wird aber schwer die Pralinen auszulassen wenn darunter einige sind worauf man Hunger hat“, setzte er hinzu und so mancher Weg war doch so gelaufen weil man sich dachte das wäre doch was besseres als der andere. So erging es wahrscheinlich jeden und Cole war da keine Ausnahme gewesen gerade was seine Ehefrau anging. Sie war ein Geschenk gewesen und er hatte sie geliebt bis zum Ende. Alles nur wegen der Engel. Er lenkte seine Gedanken auf die Gegenwart und nicht auf das was er verloren hatte. Das sie ein Werwolf war ahnte er nicht im Geringsten doch da er hier auf der Jagd war nach etwas würde es evtl. doch vorkommen das er ihr erneut über den Weg laufen würde. Aber noch wußte er nichts von ihrem Geheimnis. „Vielleicht hilft ein Verband den Knöchel ruhig zu halten. Ich glaube ich habe da einen in meinen Erste-Hilfe-Kasten“, erwiderte er und dachte kurz nach. Ja er war sich sicher das er welche hatte. Als Jäger erlitt man so manche Verletzungen und als Anfängerjäger genauso. Da war es immer gut alles mögliche im Erste-Hilfe-Kasten zu haben. Da hatte sie absolut recht. „Da stimme ich absolut zu was das ganze betrifft. Nun wenn es manche Leute so haben wollen wer sind dann wir das wir dagegen reden?“ Überflüssiges blieb in seinen Augen weiter überflüssig.

So zu arbeiten würde ihn verrückt machen. Was wohl daran lag das er mehr ein Ordnungsfanaktiker war aufgrund der zurückliegenden Militärzeit. Zuhause war es genauso gewesen auch wenn seine Mutter, Gott habe sie selig, auch leicht chaotisch gewesen war. „Das würde mich verrückt machen. Ordnung ist doch besser. Da weiß man wo was ist.“ Als Jäger war das Leben weniger ordentlich doch damit hatte sich Cole mittlerweile arrangiert. Weil er keine andere Wahl hatte. Bei der Erzählung hielt er seine Stimme neutral ohne einen Hauch von Gefühl weil er sonst wahrscheinlich emotional werden würde. Das wollte er nicht. Nicht hier und nicht bei ihr. Die für ihn praktisch eine Fremde war. „Es war härter. Blutiger und man sieht Dinge die nicht in den Nachrichten gezeigt werden. Grausame Dinge. Kindersoldaten unter Drogen. Folteropfer die man kaum mehr erkennt. Menschen die sich einfach opfern ohne zu hinterfragen ob das ganze überhaupt einen Sinn macht. Anschläge die jederzeit stattfinden konnten ohne das man wußte wo zugeschlagen wird. Freunde die eigentlich Feinde sind....“ All das und noch viel mehr war damals passiert. Diese Bilder würde er nie mehr los werden. Er erinnerte sich das auch viele Freunde in seinen Armen gestorben waren nach Anschlägen oder bei einer Friedensmission. Das konnte einen sehr niederschmettern. Seine Gedanken lenkte er wieder weg davon. Wäre besser. „Manchmal bereitet das eigene Leben manchmal auch einen Krieg vor.“

Der Wagen hatte nun geparkt und sie war im Begriff auszusteigen. Cole war froh gewesen sich einmal mit jemanden auszutauschen auch wenn es eine Fremde gewesen war. Dauernd zu schweigen war auch nicht lustig. „Ich werde mein bestes versuchen den Pralinen aus den Weg zu gehen“, erwiderte er wobei ein leichtes amüsiertes Lächeln auf seinen Lippen lag. Was ihn etwas weniger härter machte sondern etwas weiches an sich hatte. Das seit schon ein paar Monaten schon lange nicht mehr zum Vorschein gekommen war. „Danke.“ Er sah ihr nach um dann den Wagen auf den Parkplatz zu fahren wo er sich dann erst einmal Motelzimmer buchte.Wobei er überrascht wurde denn das Zimmer weitaus sauberer als erwartet. Dann begann er sich genauer per Internet über die Stadt zu informieren.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   18.11.16 19:00

Sie musste etwas schmunzeln. "Ich glaube, dass genau da der Haken ist." Er war schon absurd, wenn man anhand eines Filmes und dem Zitat mit der Pralinenschachtel über das Leben philosophierte und dann auch noch mit Fremden. "Wenn man leben will, muss man auch all die unschönen Dinge hinnehmen, wie es scheint. Wäre sonst auch zu einfach." Es war nicht so, dass kleine Überraschungen das Leben nicht aufregend machten. Aber eben nicht alle. "Aber ich glaube darüber kann man Stunden reden und am Ende könnte man doch nichts ändern." Dabei war sie kein schicksalsergebener Mensch. "Ich würde nicht behaupten, dass alles, was passiert einen Grund hat in irgendeinem göttlichen Gefüge, aber man muss immer das Beste aus dem machen, was einem das Leben in die Hand drückt." In Laurens Fall war das nicht übermäßig viel gewesen. Sie hatte es aus Cleveland geschafft und war recht unabhängig in dem, was sie tat und wie sie lebte. Sie hatte keine erfolgreiche Karriere, aber sie konnte nicht sagen, dass es ihr deshalb schlecht ging. Eigentlich war sie bis auf wenige Abstriche glücklich. Fast alles nach Cleveland war besser gewesen.
"Nur keine Umstände.", murmelte sie dann, als er vom Verbandskasten redete. "Ich möchte dich auch nicht weiter aufhalten." Der Mann hatte sicher Pläne für den Abend und wenn es nur der Plan war ein Motel zu finden und dann die Beine hochzulegen. Sie wusste nicht wie lange er schon unterwegs war. Sie selbst konnte nach einem langen Tag wirklich unleidig werden, wenn sie müde war und dann noch irgendjemand mit irgendwelchen Dingen daherkam, die eigentlich warten konnten. Die junge Frau grinste etwas. "Genau...", meinte sie ironisch. "So viele Menschen können nicht irren." Und wie sie irren konnten. Sonst gäbe es nicht so viel Chaos auf der Welt.

Sie fuhr sich kurz durchs Haar. Vielleicht gehörte sie ja in diese Bar. Sie war noch nie superordentlich gewesen und hatte immer Menschen bewundert, die etwas planten und es auch strikt einhalten konnten. Lauren war da viel zu undiszipliniert und legte sich ungern fest. Manchmal dachte sie darüber nach etwas daran zu ändern. Aber solche guten Vorsätze hielten nie sonderlich lange. "Du würdest dich wundern an was man sich alles gewöhnen kann, wenn man nur lange genug davon umgeben ist." Das Chaos war eine Nebenerscheinung. Manchmal witzig, oft auch nervig. "Man kann sich vermutlich an alles gewöhnen." Sie hoffte das zumindest sehr.... Sie sah zu ihrem Gegenüber. "Bei mir verschwinden Sachen immer, wenn ich aufräume." Woran das lag, wusste sie nicht. Sicher gab es dafür irgendein Naturgesetz. "Dabei legt man es immer dorthin, wo man glaubt es wiederzufinden." Sie zuckte die Schultern.
Was sie dann hörte, machte sie etwas betroffen. Immerhin hörte sich das hart an. Die Kellnerin wusste fast nicht, wie sie darauf reagieren sollte oder ob man überhaupt etwas wie eine Antwort darauf erwartete. Sein Tonfall war zwar undeutbar, aber vermutlich hatte er durchaus Gedanken und Gefühle, die er damit verband. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er so eiskalt sein konnte , dass ihn das nicht berührte. Er war nett genug gewesen sie mitzunehmen und das obwohl sie sich im Ton vergriffen hatte. Das klang nicht nach einem schlechten Menschen. Wie ein verrückter Mörder sah er auch nicht aus - wobei man das vermutlich auch nicht jedem verrückten Mörder ansehen würde. Man hörte von bleibenden Störungen, die Soldaten mit nach Hause nahmen und die sie ewig quälten. Es war sicher nicht einfach für ihn und all die anderen. Eine leichte Gänsehaut fuhr ihr über die Haut, wenn sie darüber nachdachte. Sie schluckte kurz. "Das...das tut mir leid für dich.", meinte sie mit leiser Stimme. "Das ist sicher nicht einfach." Vermutlich war das auch eine der widerlichen Pralinen, die er gern aussortieren würde.

Sein Lächeln war ansteckend. Vielleicht lag es daran, dass diese Pralinensache wirklich wie ein roter Faden durch das Gespräch gegangen war. Sie kannte seinen Namen nicht. Aber sie wünschte ihm trotzdem innerlich alles Gute. Er würde sich sicherlich seinen Weg finden und vermutlich auch in Delaware eine gute Zeit haben. So schlecht war die Stadt wirklich nicht. "Man sieht sich immer zweimal im Leben.", lachte sie leise bevor sie dann doch losging. Ob sie das ernst meinte? Vermutlich nicht. Das müsste schon verrückt zugehen. Wobei die Stadt ja wirklich klein war im Vergleich zu anderen Städten.
Natürlich meldete sich der Kollege krank und natürlich musste sie mit herumlaufen. Ein wenig störte sie das ja. Aber da musste sie durch und Alice versuchte so gut wie möglich ihr die Wege abzunehmen, wenn sie nicht selber einen Tisch hatte. Lauren lächelte ihr dankbar zu. Das Leben schien es heute doch mit ihr gut zu meinen. Zweimal Freundlichkeit von anderen. Das hatte man selten. Im Moment mischte sie zwei Cuba Libre zusammen. Als ihr Blick auf die Limetten fiel, musste sie schmunzeln. "Viel Lärm um nichts.", murmelte sie leise. Aber besser als Pralinen... Es wurde mit der Zeit noch ein wenig voller. Man sah nicht unbedingt, wer da genau alles den Raum betrat oder was.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   19.11.16 21:14

Ja das war wirklich schon verrückt das man miteinander über solche Dinge redete wenn man sich nicht kannte. Dennoch das Gespräch war sehr aufschlußreich und freundlich geführt. „Wenn alles so einfach wäre würden wir wohl in einen Paradies leben. Selbst das wäre dann wohl nach einiger Zeit langweilig und wir würden uns nach den ganzen Schwierigkeiten zurücksehnen.“ Nun er jedenfalls nicht. Nicht nachdem was er alles erlebt und durchlebt hatte. „Eine Diskussionsrunde wäre sicherlich spannend“, antwortete er um dann kurz das Gesicht zu verziehen als sie das mit dem göttlichen Schicksal und alles erwähnte. Seit das mit den Engeln passiert war, also das sie seine Familie auf den Gewissen hatten, war er schlecht auf alles was mit Gott zu tun hatte zu sprechen. Aber das wußte sie ja nicht. Und er würde sich hüten mit ihr darüber zu reden. „Dazu habe ich eine andere Meinung was das göttliche Gefüge angeht aber stimmt man sollte selbst seines Schicksals-Schmied sein.“ Er hoffte nur nicht das sie eine dieser Bibelfanatikerin war. Ok dann hätte sie sicherlich nicht in einer Oben-Ohne-Bar gearbeitet wofür er sie immer noch hielt.

„Wie du möchtest.“ Sie hielt ihn nicht auf aber da sie das nicht wollte konnte er sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Dann mußte sie selbst sehen wie sie weiterkam. Erst bei den anderen Thema mit der Unordentlichkeit fand er das er was zu sagen hatte. „Das wäre wirklich nichts für mich aber wenn du damit klar kommst ist das doch gut. Das dein Boss überhaupt solche Unordnung zuläßt verwundert mich dann schon.“ Vielleicht war der gleichfalls so ein Typ der das Chaos mochte. Wie lief dann diese Bar überhaupt? Nun ihn war es egal. Da er sicherlich nicht vorhatte da zu arbeiten oder ähnliches. Um dann zu schmunzeln. Das kannte er auch noch von seiner Frau. „Das scheint wirklich ein Naturgesetz zu sein das alles von seinen angestammten Platz verschwindet um dann irgendwo anders aufzutauchen.“ Aber in den Trenton-Haushalt hatte das Suchen weniger Zeit verbraucht da alles meist ordentlich gewesen war. Bis sie dann bei dem Thema Kriege angekommen waren und sie sprach schon praktisch ihr Mitleid aus. „Das muß dir nicht leid tun. Man muß damit klar kommen oder geht unter.“ Mehr sagte er nicht aber war froh das es Personen gab die nicht so etwas kalt ließ. Wenigstens tat die Armee etwas für ihre Soldaten wenn sie aus den Kriegsgebieten traumatisiert zurückkehrten. Auch wenn die Gespräche schwierig waren damit man alles verarbeitete. Besonders für ihn. „Nein ist es nicht. Es gibt immer noch viele die darunter leiden aber die Armee tut etwas dagegen.“ Ein Fortschritt.

Absolut stimmte er darin überein. „Nun dann hoffentlich unter anderen Umständen.“ Und sah ihr nach ehe er dann in seinen Motelzimmer anfing zu recherchierehn über das Monster das wohl hier sein Unwesen trieb. Über Werwölfe im allgemeinen auch wenn er noch nicht richtig einordnen konnte um was sich es handeln könnte. Es könnte ja auch eine wildgewordenen Hauskatze gewesen sein. Das letzte Opfer hatte überlebt und genau das würde er jetzt befragen. Schnell fand er noch heraus wo sich das Opfer befand & wie es hieß. Schmiß sich in einen obligatorischen schwarzen Anzug um als FBI-Agent durchzugehen, steckte den gefakten Ausweis noch ein um dann sich auf den Weg zu machen sie arbeitete.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   19.11.16 22:29

Die Brünette nickte langsam. "Ich glaube die Menschen würden ein Paradies gar nicht mehr zu schätzen wissen oder es innerhalb kürzester Zeit aus Habgier zerstören." Das war traurig, aber so würde es sein. "Es wird sich wegen so kleinen Dingen gestritten. Es werden Leute für eine Geldbörse mit fünf Dollar getötet...." Sie schüttelte den Kopf. "Ich glaube nicht, dass ein Paradies etwas ändern würde. Es liegt wohl in der Natur der Dinge, dass der Mensch immer unzufrieden ist." Wer kannte das nicht? Jeder stellte sich vor, dass er es etwas besser haben könnte oder etwas Besseres verdient hatte. "Die Schwierigkeiten würden von alleine kommen." Dann seufzte sie. "Ich glaube das wäre eine verdammt lange Diskussionsrunde" Da würde eine Woche nicht ausreichen. "Aber man kann nicht immer über die schlechten Dinge nachdenken. Davon gibt es so schon genug." Lauren lächelte aufmunternd. Man konnte zumindest versuchen ein wenig positiv zu denken. "Das göttliche Gefüge kann mich mal... ich unterwerfe mich nicht irgendwelchen Dingen nur weil sie passieren." Das machte sie nur, wenn sie musste und wirklich keinen Einfluss nehmen konnte. Sie glaubte auch nicht an Karma. Sonst würde ihr Vater schon lange in der Hölle schmoren.

Wieder grinste sie leicht. "Ich glaube er bekommt davon nicht viel mit." Das Personal war mittlerweile ein eingespieltes Team, wenn auch ein chaotisches. "Irgendwie gleicht sich am Ende des Abends alles wieder aus. Vielleicht ist es genau das, was die Arbeit und die Atmosphäre dort ausmacht. Es läuft nicht alles glatt, aber wir sind ein gutes Team." Der Mann neben ihr schien zumindest Humor zu haben. "Vielleicht sollte man Wissenschaftler dafür bezahlen das zu erforschen. Das wäre doch mal sinnvoll." Aber vermutlich blieb das genau so ein Geheimnis wie die Socken, die heimlich in der Waschmaschine verschwanden. "Solange es wieder auftaucht ist alles gut. Ich glaube manche meiner Sachen werden direkt ins Bermuda-Dreieck gebeamt." Die Kellnerin musste leise lachen. Das war albern, aber manchmal konnte man sich so etwas nicht anders erklären.
"Vermutlich...", meinte sie dann leiser. Sie wusste nicht ob sie mit so etwas umgehen könnte. Sie stellte es sich wirklich heftig vor, aber er schien es zu können. Vielleicht hatte man auch irgendwann so viel gesehen, dass es an einem abprallte oder man zumindest ein so dickes Fell bekommen hatte, dass man es mit dem nötigen Abstand betrachten konnte ohne den Bezug dazu zu verlieren und kaputt zu gehen. "Das sollte sie auch. Immerhin macht sie diese Leute auch so kaputt."

Lauren schmunzelte. "Das hoffe ich auch." Auf Arbeit war es nun gut gefüllt. Es war anstrengend. Leute konnten wirklich nervig und aufdringlich sein. Aber sie würde es auch ein wenig vermissen, wenn sie nicht mehr das ganze Getümmel um sich herum hatte. Musik, Gespräche, ein paar Spiele am Billardtisch oder Karten. Tanzende Menschen oder die, die versuchten sich bei dem Lärm zu unterhalten und die, die einfach nur vom Tag abschalten wollten. Sie schnitt gerade eine Orange für einen Cocktail klein, als jemand die Bar betrat, der optisch sofort hervorstach. Die Leute, die hier her kamen waren zwar meist zurechtgemacht, aber der Herr im Anzug wirkte doch etwas verloren. Dass es sich um den Mann handelte, der sie mitgenommen hatte, erkannte sie auf den ersten Blick nicht. Immerhin hatte der Mann im Auto eine Sonnenbrille getragen. Er schien sich umzusehen.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   20.11.16 16:32

Auf das ganze Gespräch folgte bald ein Abschied so das sich jeder seinen Sachen widmen konnte. Und falls Cole eine Überraschung erlebte so kam sie jetzt denn als er in einen schwarzen FBI-Anzug die Bar betrat sah er völlig deplatziert aus, andererseits sah man zwei oder drei ebenfalls in Anzügen, doch da mußte er jetzt durch schließlich spielte er nur einen Agenten. Er atmete kurz durch. Sah sich um und arbeitete sich langsam durch bis er an der Bar angekommen war. Vor ihm stand ein Mann. Gute 2 Meter Groß und Glatze. Wirkte mehr wie ein Rausschmeißer als ein Barkeeper aber Cole ließ sich davon nicht beeindrucken. „Was möchtest du bestellen?“, hörte Cole wobei der den Kopf schüttelte. „Nichts. Ich möchte nur mit Lauren Carter sprechen“, und ließ kurz seinen gefakten FBI-Ausweis aufblitzen. Der Kerl nahm den entgegen. Musterte den gründlich um dann wieder an Cole zurückzureichen. „Die ist da hinten.“ Und wies in Richtung von Lauren. Nur schien sie schwer beschäftigt zu sein und von hinten erkannte er sie ja auch nicht. „Kann ich sie irgendwo sprechen wo es weniger laut ist?“ „Klar. Hinten im Pausenraum. Ich schick sie zu dir.“ Er winkte eine Kollegin heran, die löste ihn ab dann begleitete er Cole in den Pausenraum um dann zu Lauren zu gehen damit sie Bescheid wußte.

Cole selbst betrachtete den kleinen Pausenraum. Etwas durcheinander aber sauber ohne Spinnweben. Das hätte er nicht erwartet. Sein Weg führte ihn zum Fenster. Sah hinaus und sah nur den Hinterhof. Wie lange würde diese Carter wohl brauchen?
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