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 Blutige Anfänger [beendet]

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AutorNachricht
Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   20.11.16 17:05

Es überraschte sie ein wenig, als ihre Kollegin an sie herantrat. "Lauren... da will dich jemand sprechen." Das irritierte die Kellnerin ein wenig. Wer wollte sie denn sprechen? Wenn sie auf der Arbeit war, dann hatte sie in der Regel auch keine Zeit zum Plaudern und ihre Freunde wussten das eigentlich auch. "Irgendein Bulle, wie es aussah.", meinte die Blonde mit einem fragenden Blick zu Lauren, die nur noch mehr verwirrt war. Sie hatte ja nun wirklich nichts ausgefressen. Sie war in letzter Zeit nicht einmal Auto gefahren um irgendeinen Strafzettel zu bekommen. Plötzlich überkam sie Sorge. Vielleicht war einer ihrer Schwestern etwas passiert und man würde ihr jetzt eine 'traurige Mitteilung' machen. "Im Pausenraum.", rief die andere ihr noch hinterher. Tatsächlich hatte sie gerade mehr Angst um Penny oder Judith als um sich selbst. Sie hatte sich nun wirklich nichts vorzuwerfen. Also bahnte sie sich an ihren Kollegen vorbei. Der bullige Barkeeper, hielt sie kurz an der Schulter fest. "Wenn der Typ dir Probleme macht, sag mir Bescheid. Er ist so ein FBI-Schnösel." Sie schmunzelte leicht und nickte. So gefährlich der Mann aussah, desto weichherziger war er. Er war der älteste Angestellte und passte meist mit auf, dass niemand den Kellnerinnen zu nahe rückte oder Betrunkene Streit suchten. Immerhin bekam so ein Türsteher draußen ja nicht so schnell mit, wenn es drinnen verrückt wurde. Davon abgesehen hatte Hulk, wie sie ihn alle nannten, sehr eigene Mittel um Probleme zu lösen. Man hörte einige Gerüchte über ein mögliches Vorstrafenregister. Man wollte ihn wirklich nicht als Feind. Aber im Großen und Ganzen doch ein netter Kerl. Sie konnte sich gut vorstellen warum der Boss ihn eingestellt hatte. Aber Lauren glaubte nicht, dass es nötig war, dass eingegriffen wurde. Wobei es sie jetzt irritierte, als er das mit dem FBI sagte. Kam das FBI nicht eigentlich nur, wenn es ganz schlimm war? Umso mehr beeilte sie sich um in den Pausenraum zu kommen.

Die Brünette riss die Tür schwungvoll auf und fragte dann sofort ins Leere: "Ist meinen Schwestern irgendetwas passiert?" Sie sah irritiert zu der leere Sitzecke und erblickte den anderen dann am Fenster. Da stand der ominöse Mann vom FBI und noch immer erkannte sie ihn nicht. Immerhin sah sie seinen Rücken und blickte in den Hinterhof. Dort standen eigentlich nur leere Getränkekisten und die Müllcontainer. Sie trat dann langsam auf ihn zu. "Um was geht es denn?" Sie war nervös. Der Gedanke, dass ihrer Familie etwas passiert sein könnte. Vielleicht war ihr Vater jetzt wirklich richtig ausgerastet und mit Judith war etwas schlimmes. Oder Penny ging es nicht gut. Sie hatte mit beiden so lange nicht mehr geredet. Die junge Frau hatte ein richtig schlechtes Gewissen in diesem Moment. Als er sich umdrehte, kam er ihr dann doch etwas bekannt vor... allerdings konnte sie sich keinen Reim darauf machen. Der Fahrer hatte eine Sonnenbrille getragen. Man merkte trotzdem das sie kurz nachdachte. "Kennen wir uns nicht?"
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   21.11.16 15:24

Noch ein Moment starrte er nach draußen. Hing seinen eigenen Gedanken nach als er hinter sich hörte wie die Tür schwungvoll aufgerissen wurde und eine Person eintrat. Eine Frau wenn man den Schritten Glauben schenken durfte. Dann war das hoffentlich wirklich diese Lauren Carter und keine andere Angestellte. Doch ob es tatsächlich so war oder nicht das würde er gleich feststellen. Gerade als er sich umdrehen wollte trat sie neben ihm und er war vollkommen überrascht. Die Fremde die er vorhin aufgelesen hatte entpuppte sich doch glatt als Lauren Carter und sie arbeitete doch in keiner Oben-Ohne-Bar. Dafür entschuldigte er sich innerlich doch äußerlich blieb er normal. Freundlich aber bestimmend. Eben so wie FBI-Agenten auftreten mußten. Und im Anzug fühlte sich Cole zwar nicht gänzlich wohl doch er würde ja nicht lange brauchen bis er den wieder ausziehen konnte.

Und sie machte sich auch noch Sorgen um zwei Personen wie er sie vorhin beim Eintreten verstanden hatte. „Ja wir kennen uns. Ich habe dich vorhin mitgenommen. Wie ich sehe ist das mit dem Knöchel besser geworden.“ Cole wies an den Tisch damit sie sich setzen konnten. Da sie vorhin beim Du gewesen waren führte er das jetzt fort. „Deinen Schwestern ist nichts passiert.“ Die er ja nicht einmal kannte. „Wir müssen eher über ein anderes Thema reden und zwar über den Angriff auf dich. Erzähl mir alles.“
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   21.11.16 17:29

Es war tatsächlich der Mann von vorhin. "Ich habe ja gesagt, dass man sich immer zweimal im Leben sieht.", schmunzelte sie kurz bevor sie wieder ernst wurde. Allerdings hätte Lauren wirklich nicht erwartet, dass dieser Fall wirklich eintreten würde und dann unter solchen Umständen. "Hat man dir gar nicht angesehen, dass du Bul... vom FBI bist." Das irritierte sie wirklich. Er hatte gar nicht so gewirkt, als wäre er beruflich hier. Aber vielleicht war das so eine Geheimagentenmasche. Und bei der Army war er auch gewesen. Sie hatte doch von solchen Dingen keine Ahnung. Sie sah zu ihrem Knöchel. "Ja, was so ein Kilo Crushed Ice alles bewirkt.", grinste sie leicht. Dennoch waren sie nicht mehr munter plaudernd im Auto, sondern es schien etwas ernstes zu sein, wenn der Herr hier im Anzug anrückte. Die Kellnerin setzt sich und sah wieder etwas ruhiger drein. Man konnte deutlich sehen, wie sich Erleichterung breit machte, als er sagte, dass er nicht wegen ihren Schwestern hier war. "Gott sei Danke...", flüsterte sie mehr zu sich. Sie hatte sich schon Sorgen gemacht.

Noch bevor sie fragen konnte, weshalb der Mann dann mit ihr reden wollte, ergriff er wieder das Wort. "Überfall?", fragte die Brünette verwundert. Was für einen Überfall meinte er? Es dauerte eine Weile bis ihr dämmerte, dass er wohl den Zwischenfall im Mai meinte. "Das ist fast vier Monate her.", erwiderte sie dann. "Ich habe der Polizei doch schon alles gesagt. Ich wusste gar nicht, dass ihr Jungs vom FBI euch um solche Kleinigkeiten kümmert." Sie wirkte deutlich nervös. "Habt ihr den Typen gefunden?", fragte Lauren dann. "Zumindest glaube ich, dass es ein Mann war." Wie sollte sie erklären, dass sie ganz genau wusste, dass es ein Werwolf war, weil sie zu Vollmond jetzt auch jedes Mal ein verdammtes Problem hatte und ihr das Angst machte? Entweder hielt man sie für verrückt oder es würde am Ende wírklich irgendwelche komischen Monsterjäger kommen und sie töten, so wie Aaron das gesagt hatte. Sie atmete dann tief durch. Da musste sie wohl irgendwie möglichst unauffällig durch. "Es war am 25. Mai. Ich bin von hier aus mit dem Fahrrad nach Hause und habe dann irgendwann gemerkt, wie mir jemand." Etwas, dachte sie. "folgt. Ich bin dann schneller gefahren, aber er hat mich trotzdem gepackt. Ich habe es irgendwie geschafft mich loszureißen und zur nächsten Straße zu rennen." Sie fuhr wieder an die Stelle auf ihren Arm entlang. "Der Typ hat mich gebissen. Ich meine welches kranke Schwein macht denn so etwas?" Die junge Frau fuhr dann fort. "Zum Glück kam dann gleich jemand und hat mich mitgenommen bevor er mich einholen konnte. Wir sind ins Krankenhaus. Die haben die Wunde auch gleich versorgt." Jetzt näherten sie sich wieter den unangenehmen Teil der Geschichte und sie wurde wieder nervöser. "Der Arzt hat gemeint, dass ich von einem Hund angefallen wurde, wegen des Bisses. Die Polizei hat das auch so in ihre Akte eingetragen und meinte, dass ich mir den Mann nur eingebildet habe, weil ich unter Stress stand und es dunkel war." Sie lehnte sich zurück und versuchte sich absolut nichts anmerken zu lassen. "Das ist alles, was ich dir dazu sagen kann. Ich wüsste nicht wie das dem FBI dienlich ist. Ob es nun ein Hund oder ein Mann war. Was macht das schon für einen Unterschied? Es war verdammt gruselig..." Es ist verdammt gruselig und beängstigend. , dachte sie bei sich. "Nun Agent....wie kann ich ihnen sonst weiterhelfen?"
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   22.11.16 17:09

Stimmt das hatte sie gesagt. Er hatte ja nicht geahnt das sie es gewesen war die er befragen wollte. Irgendwie war das schon lustig. Da hatte das Schicksal wohl mal gedacht sich einen Scherz draus zu machen. „Das hattest du tatsächlich gesagt und muß man immer nach einen FBI-Agenten aussehen?“ Er hatte ja auch gänzlich was anderes von ihr gedacht und traf sie nun als Kellnerin in einer normalen Bar an. Ihren Knöchel ging es wohl etwas besser. „Das ist gut zu hören. Aber trotzdem solltest du zum Arzt gehen.“ Immer besser als wenn man mit einen Ballon herumlief.

Sie saßen nun beide am Tisch. „Manchmal hat das FBI viel zu tun auch gerade weil es das gleiche Muster gibt was du eben erzählt hast. Deswegen dauerte es etwas aber jetzt bin ich ja dafür hier.“ Sie erzählte was passiert war. Cole hörte ihr zu und musterte ihre verheilte Verletzung. Darüber mußte er noch mehr herausfinden. Gerade weil er sich nicht sicher war was sie da angegriffen hatte. Engel konnte er ausschließen so würden sie sicherlich nicht handeln. Dämonen auch nicht. Ab da gab es eine Menge Spielraum für Wesen die sie angegriffen und gebissen hatten. Moment mal gebissen? Ok das würde er später noch herausfinden was gerne biß und aussah wie ein Mann obwohl der Arzt behauptete es wäre ein Hund gewesen. „Das hört sich wirklich gruselig an und wir hoffen das wir diesen Mann so schnell wie möglich erwischen bevor noch weitere solche Vorfälle stattfinden. Ich hoffe du hast dich gegen Tetanus geimpft?“ War eine strange Frage aber war besser so zu tun als hätte man keine Ahnung. "Kannst du mir sagen wie er aussah?" Oder er würde bei der nächsten Polizeidienststelle mal nachforschen.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   22.11.16 18:42

Lauren schmunzelte. Vermutlich musste man nicht immer gleich nach FBI aussehen. "Hätte ja sein können, dass du undercover unterwegs bist.", lachte sie dann. Aber dann würde er jetzt nicht hier im Anzug sitzen. Aber wahrscheinlich hätte sie ihm dann die Sache mit dem Ausweis nur schwer abgenommen. Wann kam man im Normalfall schon mit dem FBI in Kontakt. Vermutlich nie. "Hätte nie gedacht, dass ich mal auf einen von euch treffe. Ich meine ich habe nicht mal ein Ticket vom Falschparken und dann so was." Sie strich sich nervös über das Haar. Mit einem letzten Blick zu ihren Knöchel nickte sie. "Werde ich gleich morgen machen, Sir." Das letzte Wort sagte sie mit einem leichten Zwinkern. So richtig ernst nehmen konnte sie ihn nicht. Nicht nach dem Gespräch über Pralinen. Aber immer noch war sie beruhigt, dass es ihren Schwestern offenbar gut ging. Die Kellnerin fing sich wieder. Der Mann war immerhin nicht hier um nett mit ihr zu plaudern. Das hatten sie im Wagen ja schon gemacht. Also sah sie ihn erwartungsvoll an.

"Du meinst also, dass dieser Irre hier in der Stadt noch weitere Menschen angefallen hat? Oder quer durchs Land zieht um andere zu überfallen." Warum hatte die Polizei sie dann nicht nochmal befragt. Anfallen war das bessere Wort, wenn sie darüber nachdachte. Denn geklaut wurde ihr nur ein normales, ruhiges Leben und nichts Materielles. Ein Werwolf, der die Nachbarschaft außer Atem hielt. Das konnte sie sich gut vorstellen. Solange sie nicht dieser Werwolf war. Am liebsten hätte sie nachgefragt ob es zufällig immer bei Vollmond war, wie in dieser Nacht im Mai. Seine Wortwahl irritierte die Kellnerin reicht. Redeten FBI Agents immer so locker oder lag es daran, dass sie sich kannten. "Gruselig...ich glaube nicht, dass dieses Wort ausreichend ist." Sie nickte. Natürlich war sie geimpft. Wäre nach vier Monaten auch ein wenig spät. Etwas widerwillig hielt sie ihm den Unterarm mit der blassen Narbe hin. War vielleicht nicht so auffällig, wenn man etwas kooperierte oder man kam direkt in Teufelsküche. "Es war dunkel. Er war groß und...ungepflegt. Seine Fingernägel waren ziemlich lang." Das war ihr erster Gedanke bei diesen Krallen gewesen. Aber im Dunkel hatte sie nicht wirklich gedacht, dass es Klauen waren. Wer dachte auch an so etwas. "Er war in etwa.... 1,80 groß." Sie strengte sich an. Das war alles so schnell gewesen. Es interessierte sie ob dieser andere Werwolf noch hier in der Stadt war. "Waren die Überfälle zu bestimmten Tagen?", fragte sie dann leise und vorsichtig nach. Es war nicht ihre Aufgabe nach Mustern zu suchen, aber es interessierte sie. Vielleicht wollte sie einfach denjenigen dafür in den Arsch treten, der ihr das eingebrockt hatte.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   23.11.16 12:33

Überraschung und hätte sie gewußt das er ein Jäger war anstatt ein FBI-Agent hätte sie ihn wohl für bekloppt erklärt anstatt sich so kooperativ zu verhalten. War schon ein Vorteil das in der USA das FBI so anerkannt war oder eben jeder andere Geheimdienst wie die CIA oder NSA so das jeder gleich sofort alles auspackte was man wußte. Lieber so als wenn man gleich vorgeladen wurde. Cole hatte auch noch andere Ausweise im Gepäck wie der von seiner Armee-Zeit aber den würde er nur nutzen sollte er irgendwann mal eine Jagd in Area 51 vollziehen auch wenn das wahrscheinlich kaum bis gar nicht vorkommen würde. Auf alle Fälle verzog er kurz das Gesicht zu einen Lächeln. „Wir kümmern uns nicht um solche Lappalien wie Falschparken doch wir erhalten auch für so etwas Meldung.“ Damit hätten sie das nun wahrscheinlich geklärt das die Geheimdienste, auch wenn das FBI und die CIA offen operierten nur um nicht mit Geheimoperationen in Verbindung gebracht zu werden, über alles Bescheid wußten. Ob das tatsächlich so stimmte konnte Cole auch nicht sagen doch wichtig war nur das man das FBI akzeptierte.

„Das ist sein Muster. Wir haben ihn bis zu dir verfolgt. Wir müssen ihn also erwischen bevor weitere Sachen geschehen. Dieser Mann muß Dingsfest gemacht werden.“ Eher eben auf Jägerart erwischt werden anstatt das er eingesperrt wurde. Sein Blick fiel auf die Narbe, die etwas verblaßt war, dennoch konnte er sich vorstellen das es wehgetan haben mußte. Immer noch wußte er nicht gänzlich worum es sich handelte. Aber beißen und Narben hinterlassen war schon mal ein guter Hinweis. Bloß ausschließen konnte er noch nicht alle Wesen. Sie erklärte wie er aussah und erwähnte auch lange Fingernägel. Das behielt er im Hinterkopf. Ein Wesen das lange Fingernägel hatte und gerne biß. Hm. Bei ihrer nächsten Frage blickte er sie sehr ernst an. Nächster Hinweis und er kam den Wesen etwas näher. „Darüber darf ich nicht sprechen.“ Da sollte er doch mal lieber nachsehen zu welchen Datum sie überfallen worden war um die bestimmte Tageszeit sowie die Mondphasen mal überprüfen. „Das verstehst du sicherlich.“
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   23.11.16 17:50

"Aber wenn es um Irre geht, die Leute beißen, seid ihr zur Stelle?", fragte sie. Lauren hatte keine Ahnung von Polizeiarbeit. Sie war nicht naiv genug zu glauben, dass das Fernsehen und die ganzen Serien die Wahrheit zeigten, aber auch unwissen genug um das einfach so akzeptieren zu müssen und wenn der Mann noch andere überfallen hatte, dann war es wohl auch wichtig. Sie runzelte die Stirn. Es war aber ein verdammter Werwolf und das konnte sie dem Mann nicht sagen. Entweder hielt er sie für komplett bescheuert oder falls er wirklich empfänglich für solche Gruselgeschichten wäre, dann hätte sie ebenfalls ein Problem. Dort draußen streunt ein Werwolf herum und gefährdet andere., dachte sie. Die Dunkelhaarige hätte nicht erwartet, dass sie dieses Gespräch in einen Gewissenskonflikt bringen konnte. Während sie überlegte, wie sie andere vor sich schützte, lief da draußen jemand rum, der genauso war wie sie, vielleicht sogar gefährlicher. Denn bisher hatte sie noch niemanden auf dem Gewissen. Da war nie Blut gewesen.

Den Worten des FBI-Agents entnahm sie, dass der andere bisher offenbar noch nicht wieder aktiv gewesen war. Sie nickte vorsichtig. Die Werwölfin könnte ihm sagen, dass es kein Mann war. Und mit dem Hintergedanken, dass es andere treffen könnte, wurde sie nachdenklich. Wenn sie sich vorstellte, wie so ein Mistvieh Penny oder Judith verletzen würde. Das tat weh. Vermutlich würde sie freiwillig vor einen Laster springen, wenn sie die Schuld daran haben würde, wenn ihren Schwestern etwas passierte. Das Muster hatte ihn zu ihr geführt. Welches Muster?, dachte sie. Wenn er das mit den Vollmond als Muster sehen würde, dann hätte er doch schon eine Antwort. Vielleicht würde er glauben, dass es ein Verrückter war, der sich für einen Werwolf hielt. Gab es sicherlich. Nur wusste sie es wirklich besser. "Ich verstehe schon. Top Secret und strategische Ermittlungsgründe..." Doch ein bisschen wie im Fernsehen. Sie musterte den Mann nachdenklich. Wie sollte man einen Hinweis geben, ohne selbst ein Problem zu haben? Ein wenig würde ihr es ja gefallen, wenn sie den Täter bekommen würden. Aber wer sagte, dass sie nicht auch irgendwann in den nächsten Monaten zuschlagen würde?

Die Kellnerin stand irgendwann auf und lief nervös etwas her. "Glauben sie denn an solche Geschichten? Menschen, die wie Hunde zubeißen können und bewusst Menschen angreifen?", fragte sie dann nach und sah wieder auf die Narbe. "Ich meine diese Zähne... ich weiß nicht ob Menschen so etwas haben. Vielleicht war es doch ein großer Hund." Entweder würde er gehen und woanders nachdenken oder sie verstrickte sich gerade in einem Problem. "Ich hoffe sie finden ihn.", fügte sie an. "Das würde nichts ungeschehen machen, aber mir wenigstens etwas Trost geben." Lauren wusste nicht ob so ein Werwolf so einfach verhaftet werden konnte und wie es wohl war, wenn er ausbrach.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   24.11.16 16:29


„Nur wenn es um einen Serienkiller geht der solche Verhaltensmuster zeigt“, antwortete Cole ganz FBI und beobachtete sie. Sie wirkte wirklich etwas durch den Wind aber da konnte er wirklich nichts für. Er war nur hier um das zu jagen was sie sowie andere angegriffen hatte. Das war sein Job den er sich freiwillig ausgesucht hatte nachdem sein Leben bergab gegangen war. Wenigstens konnte er hier auch etwas gutes tun. Und andere Personen retten so wie er es als Soldat getan hatte. „Genau das.“ Und wartete. Vielleicht hatte sie ja noch andere Hinweise für ihn damit er wußte was er jagte. Später würde er sowieso recherchieren müssen wie man das Vieh erledigte. Ein Hoch auf das Internet.

Eine kurze Weile war Stille, die nur von leisen unterbrochenen Lärm der von der Bar kam unterbrochen war, ehe sie dann wieder sprach. Vorsichtig und so als wollte sie nicht alles verraten. Er hörte ihr zu. „Ja daran glaube ich. Ich habe schon andere Monster getroffen die weitaus bösartiger sind als Menschen die nur beißen“, erwiderte er und ob sie das jetzt so oder so interpretierte nun das war ihre Entscheidung. „Wahrscheinlich hatte sich der Serienkiller die angespitzt um besser zubeißen zu können“, sagte er und nickte. „Das werde ich und dann werde ich ihn seiner Bestrafung zuführen.“ Und eben jeden anderen der von dem Wesen infiziert war. Evtl. würde das Wesen was sie angefallen hatte sogar erneut aufsuchen. „Du solltest nur aufpassen das er dich nicht erneut aufsucht. Wenn ja...“ Er war nun ebenfalls aufgestanden und reichte ihr seine Visitenkarte. „Ruf mich an und dann werde ich da sein.“
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   24.11.16 19:30

Sie lächelte etwas bitter. Sie wusste nicht ob Serienkiller das richtige Wort war. Immerhin waren Serienkiller im Grunde Menschen. Aber sie handelten genauso durch Instinkte und Triebe. Vielleicht war es doch nicht so weit her geholt. Lauren nickte. Was sollte sie schon dazu sagen. Vermutlich wusste er mehr als er zugab, aber das war bei ihr ja nicht anders. Die junge Frau hatte nie Probleme mit irgendwelchen Behörden gehabt, aber fragte sich wirklich ob und wie weit sie ihm trauen konnte. Davon abgesehen, dass ihre Geschichte für einen gesunden Menschenverstand vermutlich verrückt klingen würde. Seine Worte ließen sie aufblicken. Es war das Wort Monster. Das war immerhin eine Steigerung von Serienkiller. Die Brünette musterte ihn nachdenklich und fragte sich ob er immer noch Menschen meinte. Lauren. Du wirst paranoid. Das ist nur ein Typ vom FBI und nicht so ein komischer Geisterjäger. Immerhin hatte es erfahren, dass es solche Jäger gab und das machte ihr Angst. Die würden sicherlich nicht entscheiden ob man gerne oder ungerne Werwolf war oder ob man absichtlich biss oder nicht. Ersteres würde bedeuten, dass man wusste, was mit einem passierte und das bezweifelte sie. Da war immer nur ein großes Loch in der Erinnerung.

Dann wurde aus dem Monster wieder ein Killer und sie war der Meinung, dass er wirklich nichts wusste. "Das wäre doch schon irgendjemanden aufgefallen, wenn jemand wie Dracula herumrennt." Ein leichtes Lächeln huschte dabei über ihr Gesicht. Das klang ziemlich freakig, aber es war fast nichts unmöglich, wie sie gemerkt hatte. Die Vorstellung war lustiger als die Realität. "Ich nehme an, dass ich nicht erfahren werde, wenn ihr ihn habt?", fragte sie dann. "Ich würde ihn gern in die Augen sehen und ihn fragen warum." Vielleicht wollte sie auch einfach nur wissen ob es wirklich nur ein Unfall war oder ob es so etwas wie Absicht bei diesen Wesen gab. Sie nahm die Karte entgegen. "Das werde ich. Aber ich schätze, wenn er wirklich noch einmal kommt, wird er diesmal gründlicher sein." Dann könnte sie nicht mehr anrufen. Ob irgendetwas in dem Wesen sie erkannt hatte und er wirklich den Wunsch hatte sie zu eliminieren? Das Gespräch mit ihren Gegenüber warf nur noch mehr Fragen auf. Sie fuhr kurz mit den Fingern über die Schrift. "Angenommen, dass...", fing sie einen Satz an, schüttelte dann den Kopf. "...es beschäftigt mich einfach nur. Es gibt Tage da erkenne ich mich selbst nicht mehr wieder.", zwang sie sich zu einem Lächeln. Aber es stimmte. Sie ließ die Visitenkarte in ihrer Handtasche am Kleiderhaken verschwinden. "Viel Erfolg bei der Jagd.", meinte sie dann. "auf den Killer.", fügte sie hastig an. Das klang sonst seltsam.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   25.11.16 16:43

„Du glaubst gar nicht was Personen nicht alles bemerken selbst wenn es ziemlich auffällig ist“, erwiderte er. Da hatte er so manche Dinge erlebt was das ganze beeinhaltete. Nachbarn die nicht bemerkten das der beste Freund ein Wesen war. Oder eben irgendwer anders. Die Wesen hatten sich gut angepaßt außer es war ein Engel oder eben ein Dämon. Wenigstens konnte er diese beide Kategorien ausschließen außer der Dämon hatte Spaß am beißen. „Eine Frage habe ich noch. Hat dieser Mann nach Schwefel gerochen? Oder hat es an sich nach angebrannten Eiern gerochen?“ Fragen konnte er ja mal und sollte eine Nachfrage kommen würde ihm irgendetwas einfallen was er dazu sagen konnte. „Leider nein. Tut mir leid. Aber wenn du möchtest kann ich dir ja Bescheid sagen wenn er der Gerechtigkeit zugeführt ist.“ Was hieß das Wesen wäre tot und jeder in der Umgebung war wenigstens sicher. Bis das nächste Monster durchdrehte um anzugreifen.

Da wurde er aufmerksam. Konnte er sie als Köder benutzen? Was wenn das Monster in ihrer Nähe war und wartete? Wäre zwar unfair aber wenn man ein Wesen erwischen wollte mußte man alles probieren. Darüber sollte er wirklich später mal nachdenken. „Nicht wenn ich ihn vorher erwische außer du willst helfen sollte ich seine Spur verlieren“, redete er nachdenklich anstatt das er innerlich aufgeregt war. Erst einmal herausfinden was das an sich für ein Wesen war. Sie hatte ja genug Hinweise gegeben. „Danke. Und du paß auf dich auf. Wenn ich weitere Fragen habe werde ich wieder hierher kommen oder möchtest du mir deine Nr. geben?“ Eben nur für alle Fälle.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   28.11.16 22:41

Seine Worte brachten Lauren wieder zum Grinsen. Da hatte er Recht. "Vielleicht ist es besser, wenn man nicht immer weiß, wen man da neben sich hat." Aber im Moment war sie auch glücklich, dass er offenbar den Wald vor lauter Bäumen nicht sah. Ansonsten hätte sie womöglich ein Problem, wenn er Mensch und Hundebiss in einen Zusammenhang stellen würde. Aber die Gefahr schien im Moment nicht zu bestehen. Vielleicht wäre er schon weit weg, wenn es ihm auffallen würde. Die junge Frau runzelte die Stirn. Gut, der andere wusste jetzt, wo sie arbeitete, aber der Mann vom FBI offenbar wirklich nach einem Menschen suchte, machte sie sich vermutlich zu viele Sorgen. Die Frage nach dem Geruch verwirrte sie etwas. "Ähm...nein? Wieso sollte man so stinken?" Der Werwolf war eben Werwolf gewesen. Als sie noch geglaubt hatte, dass es ein Mensch gewesen war, hatte auch gedacht, dass er ungepflegt war. Aber das mit den Krallen war nun einmal keine mangelnde Maniküre gewesen. "Außerdem hatte ich andere Probleme als an dem Typen zu riechen. Da war keine Schnapsfahne oder so was." Das wäre aufgefallen. Den Geruch kannte sie aus der Bar zu gut. Schwefelgeruch. Das war eine merkwürdige Frage. Sie sah ihn fragend an. "Das würde ich gern.", nickte sie. Sie würde gerne wissen, wer der Typ war, der ihr das angetan hatte.

"Ich würde auch gern helfen. Ich wüsste nur nicht wie.", erwiderte sie dann. Immerhin wird der mich kein zweites Mal beißen, wenn er denn überhaupt noch da ist. Offenbar wusste ihr Gegenüber wieder mehr, als er zugab. Sie musterte ihn wieder nachdenklich. "Immerhin ist das ja alles Top Secret.", griff sie seine Aussage auf. Erst wollte er nichts sagen und jetzt bot er an, dass sie eventuell helfen könnte. Die Werwölfin lachte nervös auf. "Ich werde gut auf mich aufpassen, keine Sorge." Ich sollte eher auf meine Mitmenschen aufpassen. "Du solltest auch aufpassen. Der Typ ist ein Monster...nicht, dass er dich auch noch erwischt." Das konnte man ganz wörtlich nehmen. Sie hoffte nicht, dass es den anderen erwischte. Immerhin war er ziemlich nett gewesen, wenn auch diese ganze Fragerei seltsam gewesen war. "Ich bin die Wochenenden immer hier. Aber ich kann dir auch gern die Nummer geben. Falls ich mal hier nicht erreichbar bin und das FBI nicht extra bis nach Delaware kutschen will." Sie holte einen Notizblock von der Theke und schrieb ihre Nummer auf. "Da bin ich fast immer erreichbar, wenn nicht gerade viel los ist."
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   29.11.16 15:41

Da hatte sie eindeutig recht. Sie wollte lieber nicht wissen was da um einen herum war wenn man keine Ahnung von der übernatürlichen Welt hatte. Was wohl auch besser war. Cole hätte sich das auch gerne erspart aber leider hatte das irgendwer nicht so gesehen und seitdem Moment hing er in dieser Welt fest. Ob er nun wollte oder nicht. „Das wäre wohl wirklich besser“, antwortete er darauf und beobachtete sie wobei sie langsam wirklich nervös wirkte. Da wurde es Zeit das er langsam ging, recherchierte und das Vieh erwischte das so etwas tat. „Das war nur eine zentrale Frage da der derzeitige Kerl nach verfaulenden Eiern gerochen hat“, antwortete Cole soverän und beschloß keine weiteren Fragen mehr zu stellen sondern das zu tun was er sich eben gedacht hatte.

„Ich werde das mit meinen Vorgesetzten absprechen dann hoffe ich das du helfen kannst bei der Jagd“, erwiderte Cole wobei er froh war überhaupt keinen Vorgesetzten zu haben sondern das er alleine entscheiden konnte was er tat und was nicht. „Keine Angst. Ich bin schon mit anderen Monstern fertig geworden“, sagte er dazu und lächelte sie höflich an, nahm den Zettel und steckte ihn erst einmal ein um dann in Richtung Tür zu gehen. Die Jagd konnte gleich beginnen. „Danke schön. Bis dann.“ Und verließ die Bar um zurück zu seinen Motelzimmer zurückzukehren wo er sich, nachdem er den Anzug losgeworden war, an die Recherche machte.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   29.11.16 16:42

Sie nickte eifrig. "Man weiß es eben nie so genau.", grinste Lauren etwas aufgesetzt. Das war auch wirklich gut so. Jedenfalls für den Moment fühlte sie sich sicherer, wenn ihr keiner auf die Schliche kam. Ihren Schwestern würde sie es irgendwann erzählen müssen. Irgendwann würde vermutlich auch jemand auf der Matte stehen und sie stellen. Aber im Moment fühlte sie sich einfach besser, wenn andere im Dunkeln tappten. Trotzdem hatte sie ihn nicht anlügen können. Immerhin wollte sie nicht, dass das noch anderen passierte. Sie hatte nur gewisse Dinge verschwiegen zu ihrer eigenen Sicherheit. Er erklärte das mit dem Geruch und die Kellnerin sah zwar verwirrt drein, aber nahm es so an. Wer weiß mit was das zusammenhing. "Okay...." Sie zuckte mit den Schultern. Sie konnte sich nicht an diesen Geruch erinnern. Es war nicht mal der Geruch nach Hund da gewesen. Aber sie war auch wirklich aufgeregt gewesen.

"In Ordnung.", erwiderte die Brünette. "Ich werde gerne helfen. Es soll anderen nicht genau so gehen." Sie bewegte sich auf dünnen Eis, aber sie musste das auch irgendwie mitspielen, wenn sie das mit angefangen hatte. Keine Bange, Lauren. Das wird alles gut gehen., versuchte sie sich zu beruhigen. "Das glaube ich..." ...nicht! Sie musterte den vermeintlichen Agenten noch einmal und nickte. "Sie wissen, wo sie mich finden und wie sie mich erreichen. Ich werde noch bis 4 Uhr morgens hier sein." Lauren bezweifelte zwar, dass sie ihn so bald wieder sehen würde. Immerhin war das FBI nicht der Postbote, der jeden Tag vorbeischneite. "Gute Nacht.", meinte sie dann freundlich und folgte ihn zurück in den Schankraum, wo sie gleich wieder an die Arbeit ging.

Die Zeit verging recht schnell. Es gab keine weiteren Begebenheiten. Nur der große Barkeeper hatte sie noch einmal fragend betrachtet und zur Seite genommen um von ihr zu hören, dass alles gut war. Aber das war eben seine Natur. Er mochte die Polizei und alles, was da dran hing nicht besonders. Sie half mit aufzuräumen und verabschiedete sich dann von den restlichen Kollegen, die noch auf eine Zigarette und ein Bier zurückgeblieben waren. Damit machte sie sich auf dem Heimweg.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   30.11.16 11:53

Das war das Problem das man nie wußte wer sich da neben einem tummelte. Wenn man darüber nachdenken würde würde man sicherlich verrückt werden und würde in einer Nervenklinik landen. Worüber sich Cole mittlerweile keine Gedanken mehr machte sondern erst einmal jeden als Menschen ansah bis das Gegenteil bewiesen war. „Da hast du leider recht“, nickte Cole und atmete tief durch. Sie hatte ihm einige Informationen gegeben die ihn hoffentlich halfen das Wesen zu finden das er jagte. Hoffentlich brauchte er nicht zu lange um herauszufinden wo sich das Wesen aufhielt. Nicht das ein paar Menschen zu schaden kam. Das konnte er nicht zulassen.

„Danke das du dich bereit erklärst zu helfen. Wenn etwas ist und mein Chef grünes Licht gibt werde ich dich einweihen damit wir gemeinsam den Serienmörder jagen können.“ Oder eben das Monster wovon sie hoffentlich nichts ahnte. „Gute Nacht.“ Mit einen Nicken verabschiedete sich Cole dann um etwas später dann im Motelzimmer zu recherchieren. Was er herausfand war dann nicht ganz so prickelnd. Dennoch er mußte das Wesen erwischen egal wie es nun aussah.

Genau deswegen machte er sich, nachdem er die Sachen herausgefunden hatte wie man einen Werwolf tötete, auf den Weg zurück zur Bar. Dort schien gerade Feierabend zu sein was ihn die Sache erleicherte. Lange brauchte er auch nicht warten bis Lauren aus der Bar kam. Ohne das sie es bemerkte folgte er ihr. Denn hier auf der belebten Straße konnte er ihr ja schlecht eine Kugel in den Körper jagen. Da wollte er lieber abwarten bis sie abbog.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   30.11.16 12:52

Sie wusste nicht ob sie sich wirklich freuen sollte, dass sie in diese Suche mit eingebunden wurde. Immerhin könnte der andere Wolf sie dann immer noch ans Messer liefern. Generell fragte sie sich ob es vielleicht ein Fehler gewesen war so viel zu reden. Aber vielleicht hatte Lauren einfach nur Gerechtigkeit für sich gewollt. Außerdem wollte sie wirklich niemand anderen schaden. Weder jemanden töten noch beißen. Genauso wenig wollte sie aber auch sterben. Sie hatte nicht diese schreckliche Kindheit durchlebt und sich die Freiheit erkämpft um jetzt wegen so etwas wieder in Ängsten gefangen zu sein und dafür zu sterben. Und wenn sie sterben müsste, dann würde die Kellnerin doch gern vorher ein letztes Mal bei ihren Schwestern sein wollen. Diese wussten nichts davon. Vielleicht würde sie dieses Geheimnis auch mit ins Grab nehmen. Immerhin wusste sie nicht, wie man so etwas erklären sollte ohne als verrückt abgestempelt zu werden oder eine ungeheure Angst bei den beiden zu schüren. Die Brünette könnte es nicht ertragen von den beiden gehasst zu werden, denen sie am meisten vertraute. Sie löste sich aus diesen Gedanken. Hör auf damit, Lauren. Hier stirbt keiner... Stattdessen setzte sie ein gequältes Lächeln auf. "Das klingt aufregend."

Es war immer noch einiges los. Die kühle Nachtluft tat nach all der stickigen Luft dort drinnen gut. Für einen Moment stand sie einfach nur vor der Bar und schloss die Augen um ein wenig die aufkommende Ruhe zu genießen. Dann lief die Werwölfin los. Den Bürgersteig entlang bis sie in eine Querstraße abbog - eine Abkürzung zur nächsten Bushaltestelle. Es war noch ein wenig Zeit bis der nächste Bus kommen würde. Mit dem Knöchel konnte sie eh nicht sehr schnell gehen. Ihr fiel zunächst gar nicht auf, dass sie verfolgt wurde. Erst in der leeren Seitenstraße, hörte sie die Schritte. Es fühlte sich ein wenig an wie ein schreckliches Dejavu. Sie bezweifelte, dass es der Werwolf war, der ihr jetzt folgte, aber die Tatsache, dass sie verfolgt wurde, ließ ihr einen kleinen Schauer über den Rücken laufen. Auch wenn sie jetzt vermutlich stärker war, als ein einfacher Mensch, änderte sich dieses Gefühl von Angst nicht. Lauren fühlte sich wie Beute und fragte sich wer der Jäger war - ohne zu wissen, dass es tatsächlich ein Jäger war. Sie drehte sich nicht um und lief ein wenig schneller um in einer weiteren Seitengasse zu verschwinden und versteckte sich hinter einem kleinen Müllcontainer. Sie drückte sich eng in den Schatten um nicht gesehen zu werden und versuchte irgendwie Herr über ihren Herzschlag zu werden. Diesen konnte man vermutlich noch zehn Meilen weiter hören. Sie brachte das Ganze auch nicht mit dem vermeintlichen FBI-Agent zusammen. Erst als dieser - nun wieder ohne Anzug - an ihrem Versteck vorbeilief.

Sie trat aus ihrem Versteck hervor und stellte ihn zur Rede. "Warum verfolgst du mich?", fragte sie ihn dann direkt, als es ihr etwas dämmerte. "Du bist nicht vom FBI, oder?" Die Kellnerin wurde ein wenig blasser. "Und du suchst auch keinen Serienmörder, richtig?" Sie blieb auf Abstand. Immerhin wusste sie nicht, was er genau wusste und was er tun könnte. Noch war ihr auch nicht ganz klar, warum er ihr gefolgt war. Aber sie hatte keinen Verdacht. Genug Hinweise hatte sie ihm ja gegeben. Glückwunsch. Du hast dir dein eigenen Untergang bereitet. Sie sah mit ernsten Gesicht zu ihm. "Wir wissen beide, dass es kein Mensch war.", flüsterte sie dann in seine Richtung. Mit einem Mal fror sie und die Nachtluft war nicht mehr angenehm sondern eisig. Das Gefühl von Angst war auch wieder etwas stärker geworden. Die Brünette wusste nicht, was gleich passieren würde. "Warum bist du hier?", fragte sie dann misstrauisch.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   30.11.16 15:40

Cole war zwar kein Profi-Jäger sondern immer noch ein Anfänger aber er war ein Soldat gewesen und die lernten sich leise zu bewegen aufgrund bestimmter Umstände in den verschiedenen Kriegsgebieten. Genau deswegen versuchte er sich auch so zu bewegen damit das Wesen, Lauren sah er nicht mehr, ihn nicht bemerkte. Bis zu einer bestimmten Stelle ging auch alles klar bis sie plötzlich abbog und verschwunden war als er in die Seitengasse einbog. Sein Blick ging umher und kniete dann nieder um evtl. Spuren zu lesen falls das hier möglich war. Leider waren sie hier in einer Kleinstadt und die Gasse war dreckig. Von daher war es also nichts mit Spurenlesen. Er erhob sich. Die Waffe zog er schon und da trat sie auch schon aus ihrem Versteck. Wäre sie doch mal vorher weggelaufen anstatt sich ihm zu stellen. Jetzt hatte er keine andere Wahl als sie zu töten.

„Kannst du dir das nicht denken?“, sagte er auf beide Fragen von ihr und blickte ihr ruhig ins Gesicht. Er selbst fühlte sich auch ruhig wobei die Waffe nun auf sie zielte. „Du hattest deine Chance wegzulaufen. Jetzt tut es mir leid aber ich muß dich töten“, sagte Cole ruhig um die Waffe zu entsichern. Es gab keine andere Wahl. Laufen lassen konnte er sie ja schlecht schließlich war sie ein Wesen. Eine Werwölfin. Und die war eine Gefahr für alle Menschen in ihrer Umgebung.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   30.11.16 16:43

Eigentlich war ihr ein wenig nach heulen zumute. Sie war starr vor Schreck und starrte ihn ein wenig ungläubig an. Er wollte sie wirklich töten. Lauren fing kurz an bitter zu lachen. "Habe ich wirklich so einen schlechten Eindruck hinterlassen?", meinte sie dann ernst. Ihre Stimme war leider nicht so fest, wie sie es gern gehabt hätte. Man hörte heraus, dass sie Angst hatte. Sie hörte das Entladen der Waffe, sah aber weiter zu ihm. "Wirke ich auf dich wie ein skrupelloses Monster?", fragte sie nach. Die Werwölfin wusste, dass sie nicht schnell genug war um anzugreifen oder wegzurennen. Vor allem nicht mit dem Knöchel. Der hatte sich zwar schon etwas erholt, aber war immer noch deutlich spürbar. "Es war ein Fehler gewesen dir so viel zu sagen. Aber ich hatte gehofft. dass du dich um den kümmerst, der mir das angetan hat, bevor er andere erwischt." Dabei konnte sie selbst nicht garantieren, dass sie nicht irgendwann jemanden erwischte. Langsam ging sie ein paar Schritte rückwärts - als würde das etwas an der Tödlichkeit der Kugel ändern. Irgendwo konnte sie ja verstehen, dass er andere davor schützen wollte, aber das hier war etwas anderes. "Das ist nicht fair.", rief sie ihm dann zu. Da kochte langsam Verzweiflung in ihr hoch und auch Frust. "Ich bin kein Monster.", fuhr sie trotzig fort. "Ich habe sehr wohl Gefühle und so etwas wie ein Gewissen." Ihre Stimme gewann langsam wieder an Kraft, auch wenn das Zittern in ihrem Körper nicht nachließ.

"Was kann ich dafür, dass ich die schlechte Schachtel Pralinen erwischt habe?" Sie versuchte doch irgendwie an die Momente zu appellieren, als er noch nicht wusste, was sie war. Eigentlich hatten sie sich nett unterhalten. Das sah jetzt anders aus. Lauren versuchte auf Zeit zu spielen und zu verhandeln. Sie wusste nur nicht ob er sich darauf einlassen würde. "Hast du eigentlich eine Ahnung, wie beschissen es ist nach jeder Vollmondnacht mit dieser Ungewissheit aufzuwachen?" Das wusste er vermutlich nicht. Woher auch? Er hatte das Problem ja schließlich nicht. "Du hast keine Ahnung, wie es ist... ich habe versucht die Türen zu verriegeln oder mich anzuketten, aber am nächsten Morgen war alles abgerissen und umgeschmissen. Ich habe meine Schwestern seit Monaten nicht gesehen, weil ich Angst habe ihnen wehzutun." Sie spuckte ihm vor die Füße. Die junge Frau war einfach nur frustriert. "Du weißt gar nichts." Ein paar Tränen liefen ihr über das Gesicht. "Gut. Dann bring mich halt um, wenn du meinst, dass es diese Scheißwelt besser macht und wenn du meinst, dass ich es verdient habe ins Gras zu beißen." Sie holte tief Luft. "Aber vorher will ich noch einmal mit meiner Schwester reden.", forderte sie. "Sieh es als letzten Wunsch. Ich könnte nicht gehen ohne mich zu verabschieden. Ich würde sterben und sie würde nicht einmal wissen warum ich sterben musste. Sie würde sich Sorgen machen und ich will nicht, dass es ihr wegen mir schlecht geht. Ich will, dass sie es verstehen kann." Sie wandte den Blick nicht von ihm ab und fühlte in ihrer Tasche nach ihrem Handy. Sie hoffte, dass sie Penny erreichen konnte bevor er ihr das Licht auspustete. Sie wartete trotzdem seine Entscheidung ab. Immerhin hatte er die verdammte Waffe.
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Cole Trenton
Jäger
Anmeldedatum : 12.01.16
BeitragThema: Re: Blutige Anfänger [beendet]   01.12.16 14:52

Sein Gegenüber wirkte etwas geschockt und ihr Lachen klang bitter als sie etwas aussagte. „Nein doch da dachte ich du wärst ein Mensch“, antwortete Cole wobei es ihm wirklich leid tat das er das hier tun mußte doch er würde es tun egal wie nett sie vorher gewesen war. Jetzt fing er ebenfalls schon an in schwarz oder weiß zu denken. Das war ihm klar aber er konnte sie ja nicht herumlaufen lassen wo sie doch eine Gefahr für die Menschen in ihrer Umgebung war. Ein Gefängnis für übernatürliche Wesen gab es nicht also mußten die sterben die etwas taten. Eine andere Lösung gab es eben nicht. „Jedes Monster tarnt sich als ein gutes nur um nicht getötet zu werden.“ Wie die Engel. Die spielten die Guten und waren Monster. Sie zerstörten Familien. Er lenkte seine Gedanken wieder auf Lauren und das sie wirklich Angst hatte zu sterben. Wie er sie verstand doch eine Wahl hatte er doch nicht. „Leider scheint er nicht mehr hier zu sein und alle Hinweise führen bis jetzt zu dir. Wenn ich dich jetzt nicht töte wird es ein anderer Jäger tun“, erwiderte Cole und fühlte so langsam Mitleid in sich aufkommen. Nein. Er mußte sich bezwingen. Abschalten und das tun wofür er hergekommen war. Der Ex-Soldat zielte weiter auf Lauren. „Das Leben ist niemals fair und doch bist du eins. Ob du willst oder nicht.“ Ja das hörte er heraus und auch als sie vorher sich gut unterhalten hatten. Problem er konnte sie nicht laufen lassen.

Lauren machte es ihm wirklich schwer doch er versuchte weiterhin keine Gefühle zuzulassen weil er doch wußte das Gefühle niemals gut waren egal ob als Soldat oder eben als Jäger. „Ich kann es mir nicht vorstellen und dennoch du weißt das du eine Gefahr bist. Dann mußt du sterben. Auch damit du deine Geschwister nicht doch noch infizierst.“ Eben um ihre Schwestern vor ihr zu schützen und alle anderen Menschen die Lauren mit einem Biß infizieren konnte. Das ging nicht. Von daher also zielte er weiter auf sie. Die Waffe war entsichert und er brauchte nur den Abzug zu drücken um ihr die Silberkugel direkt in den Körper zu jagen. Nur als sie ein paar weitere Tränen auf ihren Gesicht hatte und Cole fühlte das sie echt waren schwankte er beträchtlich um ihr die Kugel in den Körper zu jagen. „Ruf sie an. Mehr kann ich nicht für dich tun“, willigte er zur Hälfte ein und behielt sie im Blick. Er war eben nur ein Anfängerjäger und hatte noch Gefühle im Gegensatz zu den Vollprofi-Jäger.
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