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 Wolf im Schafspelz [beendet]

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AutorNachricht
Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Wolf im Schafspelz [beendet]   12.11.16 20:50

Wolf im Schafspelz
23.08. - Laurens Wohnung in Delaware - Penny und Lauren

Es war Freitag. Eigentlich hätte sie heute Abend wieder in der Bar arbeiten müssen, aber sie hatte sich frei genommen. Sie war noch so unglaublich müde. Es war schon hart gewesen gestern den Tag durchzuhalten und wach zu bleiben. Morgen würde sie vielleicht wieder auf Arbeit gehen, aber heute brauchte sie wirklich einen Tag zu Hause. Weg von der Welt. Der Vollmond war ermüdend gewesen. Sie hatte keiner Ahnung, was sie in dieser Nacht gemacht hatte oder wie weit sie gelaufen war. Sie war nur total fertig aufgewacht. Das war bisher noch nie so gewesen. An ihren Handgelenk hatte sie noch ein Stück der Kette gehabt. Der Rest war an der Wand zurückgeblieben. Sie hatte wirklich versucht sich irgendwie festzuketten um das in den Griff zu bekommen, weil sie niemanden da draußen verletzen wollte. Aarons Worte, dass Werwölfe menschliche Herzen aßen, hatte sie wirklich etwas verstört. Aber sie war nicht so. Sie würde zumindest nicht zulassen so zu werden. Auch wenn die junge Frau wusste, dass sie nicht gerade viel Einfluss darauf hatte.

Sie hatte sich einen Kaffee gekocht und saß in ihrem Wohnzimmer, vielmehr war es eine Wohnküche. Es war nicht viel Platz hier. Nebenan war noch das Bad, eine kleine Abstellkammer und ihr Schlafzimmer. Klein und erschwinglich. Die Terrasse war mit das Beste an der Wohnung. Allerdings hatte die Terrassentür über die letzten Monate wirklich gelitten. Man sah deutlich die Krallenspuren daran. Spuren eines Monsters, was raus in die Welt wollte, nicht die eines Einbrechers, der in ihre Wohnung wollte. Lauren wendete den Blick davon ab. Sie hatte überlegt die Tür zu ersetzen, aber würde man ihr glauben, wenn sie behauptete, dass sie einen Hund zu Besuch gehabt hatte? Überhaupt würde die neue Tür auch nicht lange neu aussehen. Wenn sie Besuch erwartete, dann stellte sie Blumentöpfe davor. Ansonsten war die Tür frei. Schon allein, wenn sie hin und wieder auf der Terrasse einen Kaffee trank oder etwas Ruhe genoss.

Ihre kleine Konstruktion mit der Kette im Schlafzimmer hatte sie auch wieder weggeräumt. Sie hatte sich nicht als effektiv erwiesen. Außerdem wollte sie nicht, dass man von ihr dachte, dass sie womöglich irgendwelche speziellen Vorlieben hatte. Sie hatte auch nicht das nötige Werkzeug gehabt um den Haken richtig festzuschrauben. Ein wenig Putz war auch von der Wand gebröckelt. Sie seufzte. Jetzt hatte sie ja wieder einen Monat Zeit um eine bessere Lösung zu finden. Sie rührte etwas lustlos in ihren Kaffee, der mittlerweile fast kalt war. Sie schüttete ihn in den Blumentopf neben sich. Wach würde der sie auch nicht mehr machen. Während sie auf dem Sofa saß ließ sie den Blick weiter wandern um weitere mögliche Schäden zu finden. Die aufgerissene des Sessels hatte sie schon mit einem Bezug notdürftig verdeckt. Das würde auch weiter so gehen. Die leichten Spuren auf dem Fußboden konnte man mit Möbelrücken erklären. Wieder hing ihr Blick an der Terrassentür, als es klingelte und sie aufblickte. Sie sah zur Uhr. War das die Post? Erwartete sie überhaupt Post? Besuch erwartete sie jedenfalls nicht. Die Dunkelhaarige stellte die Tasse beiseite und ging zu Tür um zu öffnen. Sie war wirklich überrascht.


Zuletzt von Lauren Carter am 20.12.16 23:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   12.11.16 22:25

Seit einigen Minuten saß Penelope in ihrem Auto in der Nähe der Wohnung ihrer Schwester. Heute hatte sie sich endlich dazu entschlossen ihre Schwester Lauren zu besuchen und war deswegen schon in den frühen Morgenstunden einfach los gefahren nach Delaware. Natürlich hatte sie keine Ahnung wie ihre Schwester reagieren würde wenn sie einfach vor ihrer Tür stand aber Penny musste einfach nach ihr sehen. Diese Welt war schließlich total verrückt und sie musste sicher gehen das es Lauren gut ging und außerdem vermisste sie ihre Schwester wirklich sehr. Ihre letzte Begegnung war einfach viel zu lange her. Die ganze Fahrt über machte sich Penny Gedanken über ihre jüngere Schwester und überlegte wie sie mit ihr umgehen sollte. Es war immerhin wirklich viel passiert und sie musste sich Gedanken machen was sie ihrer Schwester erzählte. Eigentlich wollte sie Lydia ja beschützen aber sie wusste wirklich nicht was sie ihr erzählen sollte immerhin wollte sie ihr ja keine Angst machen. Sie wusste wirklich nicht was sie mit Lauren machen sollte um sie zu beschützen.

Es dauerte bis Penelope endlich in Delaware ankam und zu der Wohnung ihrer Schwester fuhr. Das Auto stellte sie jedoch nicht direkt vor der Wohnung ab, sondern parkte es in der Nähe auf einem Parkplatz. Sie stellt grade dem Motor ab und blieb dann aber erst mal im Auto sitzen wobei sie mit nachdenklichem Blick in Richtung der Wohnung blickte. Ob Lauren wohl überhaupt da war ? Penny wusste es natürlich nicht. Tief atmete Penny durch und schloss kurz die Augen ehe sie sich leicht in ihren Autositz zurück lehnte. Jetzt wurde sie doch etwas nervös. Nicht das Lydia nicht da war oder sich gar nicht über Pennys Besuch freute. Allein die Vorstellung verunsicherte Penny etwas. Es dauerte einen Moment bis Penny die Tür ihres Autos öffnete und ausstieg. Vom Beifahrersitz nahm sie ihre Handtasche und ein kleines Schächtelchen. Sie hatte Lauren etwas schönes gekauft in der Hoffnung das es ihrer Schwester gefallen würde was sie ihr mitgebracht hatte. Über Schmuck freute sie sich aber mit Sicherheit da war sich Penny sicher. Sie schloss ihr Auto ab und ging mit dem Schächtelchen in der einen und der Handtasche in der anderen Hand ging sie zu Laurens Wohnung.

Vor der Wohnung blieb sie stehen und drückte dann auch schon auf die Türklingel. Hoffentlich war sie da. Ungeduldig trat Penny von einem Fuß auf dem anderen da ihr das Warten viel zu lange dauern würde. Da aber öffnete Lauren endlich die Tür und Penny grinste breit. "Überraschung!" rief sie begeistert und fiel ihrer Schwerster auch sogleich um den Hals. Ganz fest umarmte sie ihre Schwester und konnte nicht mehr aufhören zu grinsen. "Ich habe dich so sehr vermisst Lauren." sagte sie dann noch während sie ihre Schwester umarmte ehe sie sie wieder los lies. Fröhlich sah sie Lauren an und freute sich einfach nur so furchtbar ihre Schwester wieder zu sehen.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   12.11.16 23:04

Auf dem Weg zur Tür dachte sie nach, wer dort stehen und klingeln könnte. Sie hatte eigentlich nichts bestellt, was nicht auch in den Briefkasten passen würde. Waren es die Nachbarn um sich über Lärm zu beschweren oder die Polizei, weil irgendjemand etwas gesehen hatte? Ein wenig war sie ja nervös. Lauren schaute kurz durch den Türspion bevor sie die Tür öffnete und ihrer älteren Schwester gegenüber stand. Das war wirklich unerwartet gewesen. Vor allem der Ausruf der anderen ließ sie kurz zusammen zucken. Es war wirklich laut in ihren Ohren, die seit ihrer Wandlung doch etwas empfindlicher waren. Sie starrte die Blonde kurz etwas ungläubig an, bevor sie anfing zu lachen und sie ebenfalls umarmte. "Ich dich auch. Meine Güte ist das lange her." Ein wenig hatte sie ein schlechtes Gewissen. Das eine Treffen hatte sie verhindert. Aber wie hätte sie Penny unter die Augen treten können, wenn sie nicht wusste, was so richtig mit ihr selbst los war? Nicht einmal jetzt wusste sie, wie sie damit umgehen sollte. Aber nun war ihre Schwester da und sie freute sich riesig. "Was führt dich hier her? Hätte ich das gewusst, hätte ich Kuchen aus dem Café mitgenommen." Dann trat sie beiseite um ihre Schwester nicht weiter vor der Tür herumstehen zu lassen. "Möchtest du einen Kaffee oder Tee?", fragte sie. "Mach es dir doch bequem."

Ein wenig nervös war sie ja doch. Sie hatte nicht die Gelegenheit gehabt die Pflanzen vor die Tür zu schieben um die Krallenspuren zu verbergen. Aber das konnte sie auf irgendeinen Besuch mit Hund schieben. "Das ist wirklich eine schöne Überraschung." Sie lächelte. "Ich habe mir heute frei genommen." Ein wenig müde sah die Dunkelhaarige ja wirklich aus. "Ich brauchte etwas Ruhe." Sie lachte dann und zwinkerte. "Dann ist es wohl Fügung von oben, dass wir uns heute sehen." Lauren war nicht gläubig. Aber sie wusste, dass der Glaube für Penny wichtig war. Vermutlich war es oft das Einzige, was ihrer Schwester damals Halt gegeben hat. "Hast du wieder mal etwas von Judith gehört?", fragte sie dann. "Sie beendet bald die Schule. Dann können wir sie dort endlich rausholen." Das war das Beste für alle Beteiligten. Sie ging in die Küche, die ein Teil des Wohnzimmers war und setzte Kaffee an. Sie würde natürlich auch Tee oder etwas anderes kochen, wenn es gewünscht war. "Es tut mir übrigens leid, dass es letzten Monat nicht geklappt hat. Aber du weißt ja wie das ist. Ich hoffe du bist nicht ganz umsonst nach Delaware gefahren." Das hätte ihr dann noch mehr leid getan. "Hast du vor länger zu bleiben? Dann müssten wir vielleicht noch einkaufen. Du kannst mein Bett nehmen. Ich würde mir einfach das Sofa ausziehen." Sie plauderte munter drauf los. Es gab einfach so viel, was sie zu bereden hatten nach der Zeit und einiges, was sie nicht wusste, wie sie es ekrlären sollte. Denn immerhin musste sie es zumindest Penny erzählen. Sie konnte ihrer großen Schwester vertrauen. "Was hast du so Schönes getrieben in letzter Zeit?", fragte sie dann. Sie durchsuchte die Küche nach Keksen und fand noch welche. "Bei weitem nicht so gut, wie deine aber besser als nichts. Du weißt doch: sonst ist der Tee so trocken.", schmunzelte sie.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   15.11.16 21:42

Penelope freute sich riesig ihre jüngere Schwester endlich mal wieder zu sehen. Es war schön immerhin hatte sie Lauren wirklich sehr vermisst und hatte sich viele Gedanken über sie gemacht, vor allem seit den Vorkommnissen in der letzten Zeit. Immerhin wusste Penelope ja jetzt das die Welt keinesfalls normal war und das sich dort Wesen wie Engel und Dämonen herum trieben. Lauren jetzt wieder zu sehen erleichterte sie wirklich sehr. Sie blickte der brünetten Frau in die Augen und lächelte sie glücklich an. Ja sie war unglaublich glücklich ihre Schwester wieder zu sehen. "Ich dachte mir mal ich sollte meine kleine Schwester mal wieder besuchen." sagte Penny und betrat dann auch schon die Wohnung ihrer Schwester als diese zur Seite trat. Interessiert blickte sie sich um als sie eintrat und musste zugeben das die Wohnung von Lauren wirklich schön war. Noch konnte sie nichts ungewöhnliches bemerken den ganz genau schaute sie auch nicht hin. "Mach mir bitte einfach einen Kaffee." antwortete sie auf die Frage hin ob sie Kaffee oder Tee haben wollte.

Da aber begann Lauren weiter zu reden und begann zu erzählen das sie sich heute frei genommen hatte da sie etwas ruhe brauchte. Das Lächeln von Penny wurde etwas schwächer als sie das hörte. "Du brauchst deine Ruhe ?" fragte sie und blickte ihre Schwester mit großen Augen an. Sollte sie etwa gehen damit Lauren ihre Ruhe hatte ? Penny wurde plötzlich sehr unsicher. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Da sprach Lauren jedoch über Judith und leise musste sie seufzen. "Ich habe schon lange nichts mehr von Judith gehört. Ich hoffe nur das es ihr gut geht." sagte sie etwas nachdenklich. Vielleicht sollte sie Judith mal wieder abholen und ein paar Tage mit zu sich nehmen, natürlich durften ihre Eltern das nicht erfahren. Die würden ihr sicherlich den Kopf abreisen und um ehrlich zu sein fürchtete sie sich noch immer vor ihnen. Als sie Lauren in die Küche begab um den Kaffee zu kochen ging Penelope mit langsamen Schritten durch das Wohnzimmer und blickte sich dabei um. Erst jetzt fiel ihr Blick auf die Tür und bemerkte die Kratzspuren. Etwas irritiert betrachtete sie die Kratzer. Hatte Lauren ein Tier hier in der Wohnung ? Etwa ein großer Hund ? Vorsichtig strich Penny mit den Fingern über die Kratzer und betrachtete sie noch immer. "Ich würde gern etwas hier bleiben. Mich hält zur Zeit nichts in Cleveland." sagte sie leise und drehte sich wieder zu ihrer Schwester um. Sie versuchte leicht zu lächeln. " Wir können uns ja ein paar schöne Tage zusammen machen, einfach nur wir beiden. Wie wäre das ?" fragte sie und sah ihre Schwester erwartungsvoll an. Ja sie wollte einfach nicht zurück nach Cleveland immerhin hielt sie dort doch überhaupt nichts mehr. Ihre Bäckerei war ja jetzt Geschichte und auch sonst gab es nichts was sie dort noch halten würde. Sie setzte sich auf die Couch und schlug die Beine übereinander. Es gefiel ihr sehr jetzt hier bei ihrer Schwester Lauren zu sein und am liebsten würde Penny grade gar nicht mehr hier weg gehen wollen. Sie lehnte sich zurück und beobachtete Lauren in der Küche. Die Frage was sie getrieben hätte lies Penny unbeantwortet. Sie wollte Lauren nicht anlügen doch die Wahrheit konnte sie auch nicht sagen. Stattdessen beobachtete Penny sie einfach nur während sie auf dem Sofa saß.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   15.11.16 22:46

"Ich wäre vielleicht auch mal bei dir vorbei gekommen. Aber du weißt ja wie das ist, ich komme hier nicht allzu oft weg." Dazu hatte sie zu viel zu tun. Zwei Kellnerjobs und die Sache mit der Haushaltshilfe. Das spannte alles ganz schön ein. Aber Freiheit hatte eben einen Preis und sie bereute es nicht, dass sie Cleveland hinter sich gelassen hatte. Sie strich sich eine dunkle Haarsträhne aus dem Gesicht, die aus dem lockeren Zopf gerutscht war. "Aber schön, dass du da bist." Ihre Schwestern waren eben das Wichtigste in ihrem Leben, ihre richtige Familie. Dazu hatten sie gemeinsam so viel erlebt und überstanden. Sie nickte. "Möchtest du Milch oder Zucker in deinen Kaffee?", fragte sie dann während sie die Maschine bestückte Sie selbst trank ihren Kaffee schwarz. Es war bitter, aber manchmal brauchte sie diese Bitterkeit. Außerdem mochte sie den Geruch des Getränks. Er war angenehm. Tabakgeruch war ähnlich. Aber sie rauchte nicht. Es roch zwar interessant, aber schmeckte ihr einfach nicht.

Die Jüngere blickte auf, als Penny das mit der Ruhe wiederholte. Sie sah, dass ihre Schwester gleich etwas ruhiger und betretener wirkte. "Nein, nein. Es ist schon okay, dass du hier bist. Ich freue mich riesig." Dann fügte sie an. "Ich habe nur ein wenig schlecht geschlafen die letzten beiden Nächte." Sie setzte ein Lächeln auf. "Keine Sorge. Ich bin okay." Das war nur die halbe Wahrheit, aber immerhin ein bisschen Wahrheit. Sie war zumindest den Großteil des Monats wie immer. Fast wie immer. Natürlich hatte sie sich etwas verändert durch diesen Biss. Sie holte eine Tasse aus dem Schrank und setzte sie mit einer schnellen Bewegung auf der Theke auf. Allerdings ein wenig zu fest, denn die Tasse zerbrach. Manchmal hatte sie das mit dem Körperkraft noch nicht ganz drauf. "Nichts passiert.", meinte Lauren schnell und kehrte die Scherben zusammen. Vorsichtig holte sie eine neue Tasse heraus. "Judith geht es sicherlich gut. Sie kann jederzeit anrufen. Bald sind Ferien, dann kann sie mal ein paar Tage dort raus.", versuchte sie die Blonde zu beruhigen. Die Kellnerin sah, dass Penny zu der Tür blickte, aber da sie nichts sagte, würde sie es auch nicht weiter ansprechen. Lieber lenkte sie weiter ab und redete weiter. Sie wusste nicht, was in Cleveland passiert war. Wusste nichts vom Ende der Bäckerei. Also ging Lauren einfach davon aus, dass sich ihre Schwester einen Urlaub gegönnt hatte. "Jeder braucht mal eine kleine Auszeit.", meinte sie dan nickend. "Das klingt wirklich gut. Ich muss nur schauen ob ich die nächsten Tage frei kriege. Ich denke das Wochenende ist machbar, vielleicht noch ein paar weitere Tage." Darum würde sie sich gleich noch kümmern. "Es wird großartig. Wir könnten ein paar Filme ausleihen oder Bowling spielen gehen." Und kochen. Es war großartig zusammen mit Penny zu kochen. Dass die andere ihre Frage nicht beantwortete bekam sie zwar mit, aber sie würden ja ein paar Tage haben um darüber zu reden. Die Blonde hatte sicher auch eine längere Fahrt hinter sich und da brauchte sie sicher erst einmal etwas Ruhe. Lauren würde sie erst einmal ankommen lassen. Sie packte die Kekse und die Tassen auf das Tablett und lief zum Sofa. Sie stellte es auf dem Couchtisch ab. Dann setzte sie sich zu Penny und strahlte sie an. "Na dann. Auf ein paar schöne Tage." Sie hob leicht die Kaffeetasse. Man stieß vielleicht nicht mit Kaffee an, aber etwas anderes war gerade nicht zu Hand.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   16.11.16 19:48

"Mach dir keine Gedanken. Ich verstehe dich schon immerhin hast du ja auch immer viel zu tun." sagte Penny verständnisvoll zu ihrer Schwester. Niemals würde sie ihr Vorwürfe machen, dafür schätzte sie Lauren viel zu sehr. Sicher hatte sie viel um die Ohren gehabt und deswegen hatte die jüngere keine Zeit für sie gehabt. Das war jetzt aber egal immerhin waren sie wieder zusammen und das war das aller wichtigste, wie Penny fand. "Mach mir den Kaffee bitte mit etwas Zucker und Milch." antworte Penelope auf die Frage hin ob sie Milch und Zucker wollte. So schmeckte es ihr am besten, immerhin schmeckte ihr schwarzer Kaffee nicht wirklich. Der schmeckte häufig viel zu bitter für ihren Geschmack

Nachdenklich betrachtete Penny ihre Schwester. "Dann solltest du dich wirklich etwas ausruhen wenn du so wenig schläfst." meinte sie und sah die jüngere mit etwas besorgtem Blick an. Ob es ihr wohl wirklich gut ging ? Penelope machte sich natürlich Gedanken immerhin ging es hier um ihre Schwester. Vielleicht sollte sie etwas auf Lauren achten um dafür zu sorgen das sie etwas Ruhe bekam, immerhin wollte sie ja das es ihrer kleinen Schwester gut ging. Noch immer sorgte sie sich sehr um ihre Schwestern , immerhin waren sie ja schließlich eine Familie und Penny hatte sich immer schon um ihre Geschwister gekümmert. Noch immer sah Penelope es so das sie sich um Lauren und Judith kümmern sollte. Einen Moment lang versank sie in Gedanken an ihre Schwestern als sie plötzlich ein Klirren aufschrecken lies. Sofort blickte sie mit erschrocken zu Lauren und wollte grade nachfragen ob alles okay wäre doch die jüngere sagte gleich das nichts passiert wäre. Einen Moment lang sah sie zu ihrer Schwester ehe sie sich wieder auf dem Sofa etwas zurück lehnte. Sie sollte sich nicht einmischen immerhin konnte so etwas wie mit der Tasse doch jeden mal passieren. Stattdessen hörte Penny einfach nur zu als Lauren weiter erzählte und wartete bis Lauren mit den Tablett mit den Kaffee und den Keksen zu ihr kam. Tatsächlich schaffte es Penny nun wieder leicht zu lächeln. Sie hob ihre Kaffeetasse und stieß mit ihrer Schwester an. "Auf ein paar schöne Tage." stimmte sie zu und trank einen Schluck von ihrem Kaffee. Dann aber blickte sie wieder zu ihrer Schwester und sah sie mit freundlich an. "Lass uns heute aber einen ruhigen Tag zuhause verbringen. Etwas Ruhe könnte uns glaub ich beiden gut tun." meinte sie und lächelte etwas breiter. "Wir können uns ja ein paar Filme ausleihen und wir machen heute mal einen ganz entspannten Tag." schlug sie dann vor.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   16.11.16 20:51

Sie lächelte sanft. Penny war immer so unglaublich verständnisvoll. Da war nie ein böses Wort gewesen. Sogar, wenn die Jüngere mal über die Strenge geschlagen hatte mit ihrem Temperament. Wobei sie gegenüber ihren Schwestern auch nie wirklich laut geworden war. Dafür gegenüber vielen anderen, wenn es darauf angekommen war. Das war auch heute noch so. "Aber dafür haben wir ja jetzt genug Zeit.", strahlte sie dann. "Ich wette wir haben uns eine Menge zu erzählen." Es war wirklich so lange her. Sie nickte und schüttete etwas Milch in das dunkle Getränk, welches in hellen Wirbeln in der Tasse kreiste. Sie gab noch etwas Zucker dazu und rührte um.

Die Kellnerin legte den Kopf schief und klopfte der Blonden leicht auf die Schultern. "Mach dir keine Sorgen um mich. Das ist nur ein wenig Müdigkeit, ein bisschen wenig Schlaf. Du wirst sehen: morgen bin ich wie neu." Zumindest würde sie dann mit Sicherheit ausgeschlafener sein. Sie wollte auch nicht, dass Penny hier herkam und sich gleich wieder Sorgen machte. Immerhin gab es im Leben der Brünetten durchaus besorgniserregendere Veränderungen von denen ihre Schwester nichts ahnte und von denen sie nicht wusste, wie sie das ansprechen sollte. Vielleicht sollte sie noch eine Weile warten und nicht dieses Wiedersehen nach all der Zeit verderben. Was wären ein oder zwei weitere Monate des Schweigens. Sie konnte nur hoffen, dass sie bis dahin niemanden getötet hatte und nicht anderweitig in Problemen steckte. Immerhin gab es da draußen Jäger, die sich solchen wilden Wesen annehmen und wenn sie irgendwann wirklich Blut an ihren Händen haben würde, dann wäre sie sicherlich auch auf der Abschussliste. Eine fast größere Angst war es, dass sie andere damit anstecken würde. Wer wollte schon in so ein Leben gedrängt werden.

"Kaffee kommt sofort.", lächelte Lauren während sie das Tablett zum Tisch balancierte. "Bitte sehr." So ganz bekam man das mit den Kellnern eben nicht raus. Es war schön hier zu sitzen und einfach nur zu wissen, dass es der anderen Schwester gut ging. Auch, wenn sie hoffte, dass es für Judith ähnlich gut aussah. Wenn sie irgendwann dort raus war, ganz bestimmt. "Einverstanden.", grinste sie und deutete zum DVD-Regal. "Wir haben genug Auswahl. Wir könnten auch Pizza bestellen.", überlegte sie dann. Das wäre auch eine schöne Sache. Es gab so viele Möglichkeiten und wenn sie länger darüber nachdachte, dann freute sie sich wirklich auf die nächsten Tage. Sie griff nach ihrem Handy. "Ich kläre das nur eben mit der Arbeit.", erklärte sie. "Ich bin gleich wieder da." Damit verschwand sie durch die Terrassentür und wählte die Nummern ihrer Arbeit. Ihr fiel die Lücke im Zaun auf. Sie hatte schon notdürftig wieder einige Latten davor gezimmert. Die Anrufe waren erfolgreich und sie trat wieder ins Wohnzimmer. Beim Schließen der Tür betrachtete sie kurz nachdenklich selbige und setzte dann ein Lächeln auf. "Drei Mal darfst du raten, wer die nächsten Tage Zeit für dich hat!", kreischte sie vergnügt und ließ sich aufs Sofa fallen. Es würde großartig werden.

"Das bringt zwar meine eigentliche Urlaubsplanung etwas durcheinander, aber ich denke damit kann ich sehr gut leben.", zwinkerte sie. Sie nahm einen Schluck Kaffee und griff nach einem Keks. Dann sah sie wieder nachdenklich zu Penny. "Was meinst du eigentlich damit?" Die andere hatte gesagt, dass sie Ruhe brauchte. "Was bringt dich denn um den Schlaf?", fragte sie dann. Klar machte man sich dann automatisch Sorgen, aber dann grinste sie leicht. "Hast du jemanden kennengelernt?" War ja gut möglich. Vielleicht war das der Grund. Die Wahrheit konnte sie ja nicht wissen.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   19.11.16 16:33

"Pizza klingt großartig!" stimmte Penelope grinsend zu als ihre jüngere Schwester vorschlug das sie auch eine Pizza bestellen könnten und musste grinsen. Ja sie liebte Pizza wirklich sehr und würde niemals dazu Nein sagen. Sie freute sich jetzt schon darauf Zeit mit ihrer jüngeren Schwester zu verbringen und war wirklich froh darüber her gekommen zu sein. Natürlich machte sich Penny auch Gedanken über Lauren und hoffte das es Lauren wirklich Morgen besser gehen würde. Sie würde ein Auge auf ihre Schwester haben ob sie Morgen wirklich wie neu sein würde. Als Lauren dann sagte das sie das eben mit der Arbeit abklären würde nickte sie leicht und sah zu wie ihre jüngere Schwester durch die Terrassentür verschwand. Wieder setzte sie ihre Tasse mit Kaffee an ihren Lippen an und trank einen Schluck während sie darauf wartete das die Jüngere wiederkommen würde. Noch immer behielt sie dann die Tasse in der Hand und blickte zu der Terrassentür während sie geduldig wartete. Es dauerte jedoch nicht lange bis Lauren wieder rein kam und kreischte vor Freude. Amüsiert lachte Penelope über ihre Reaktion. "Das ist ja toll. Da Freue ich mich ja riesig!" sagte sie fröhlich und grinste noch etwas breiter. Ja sie freute sich riesig darüber und überlegte jetzt was die Beiden jetzt anstellen sollten. Penny wollte die Zeit mit ihrer Schwester vollkommen ausnutzen und wollte eine wirklich schöne Zeit mit ihr haben. Während sie aber noch überlegte sprach Lauren sie wieder an und fragte nach was sie um den Schlaf brachte. Grade überlegte Penny was sie sagen sollte da fragte sie auch schon weiter und fragte nach ob sie jemanden kennengelernt hat. Sie schwieg und senkte leicht den Blick als sie diese Frage hörte. Es war ihr ein bisschen unangenehm das Lauren so etwas fragte. Bisher war es nämlich so das sie noch nie jemanden kennengelernt hat und um ehrlich zu sein war sie sogar etwas traurig darüber. Leise seufzte sie. "Nein leider nicht." antwortete sie leise und nahm sich einen Keks. Sie hob dann leicht den Blick um Lauren an zu sehen. "Aber mach dir keine Gedanken um mich. Es geht mir gut. Ich mache mir momentan halt nur viele Gedanken über alles mögliche. Das raubt mir etwas den Schlaf."
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   19.11.16 19:15

Natürlich war Pizza großartig. Wie konnte man da auch widerstehen? Und es gab so viele gute Pizzen. "Dann haben wir das ja geklärt.", grinste Lauren ihre Schwester an. "Ich kenne eine wirklich gute Pizzeria. Du wirst nie wieder eine andere essen wollen." Der Boden war unheimlich knusprig und man konnte auch einen dickeren Boden mit Käsefüllung im Rand bestellen. Die junge Frau musste aufpassen, dass diese Begeisterung nicht gleich als immenser Wortschwall aus hier heraus kam. "Aber davon kannst du dich ja nachher selbst überzeugen." Sie legte den Kopf schief. "Wir müssen auch noch Popcorn besorgen.", überlegte sie und zog gleich einen Block und einen Stift hervor. "Wir müssen noch einkaufen.", fügte sie dann an. Jetzt, wo Penny da war, würde der Inhalt ihres Kühlschranks nicht reichen. Der war immer nur mit dem nötigsten gefüllt und wenn sie schon mal Besuch hatte, konnte sie auch mal wieder richtig kochen. Das hatte immer Spaß gemacht, wenn die drei Schwestern zuhause zusammen gekocht hatten, weil ihre Mutter das nicht auf die Reihe bekommen hatte. In solchen Momenten waren sie mehr Familie gewesen als sonst. Noch immer mochte sie die Zeit, die sie mit den beiden verbrachte. "Hast du auf irgendetwas Bestimmtes Appetit?", fragte sie die Blonde und nahm die Schreibutensilien mit zum Tisch, falls die Ältere ein paar Notizen machen wollte. "Dann lassen wir es uns so richtig gut gehen." Solche Tage gingen so schnell vorbei, dann musste man das richtig ausnutzen.

"Nicht nur du.", meinte sie immer noch quietschvergnügt und piekste der anderen kurz in die Seite. In solchen Momenten war sie doch noch Kind. Aber man konnte nicht immer ernst bleiben. Und die Aussicht auf ein paar entspannte Tage in denen sie vergessen konnte, was mit ihr los war, erschien ihr großartig. Vor allem weil es Penny war. Da musste man nicht lügen und nicht aufpassen, was man ansprach. Viele ihrer Freunde wussten nichts von den Dingen, die zuhause bei ihr los gewesen waren. Von dem prügelnden Vater und all diesen Dingen. Das war ihr gut gehütetes Geheimnis. Eines von vielen. Aber dieses eine Geheimnis würde sie noch ein wenig zurückhalten müssen. Sie wollte ihre Schwester nicht erschrecken, wenn Penny ihr denn überhaupt glauben würde. Aber sie sah es als ein Zeichen an, dass ihre Schwester jetzt aufgetaucht war. Vielleicht sollte sie reden. Und wenn es am letzten Tag ihres Aufenthaltes war.

Lauren verzog leicht das Gesicht und knuffte die Blonde dann aufmunternd. "Mach dir keine Sorgen. Irgendwann wirst du den finden, der dich auch verdient." Immerhin kannte die Kellnerin wie es war, wenn man immer auf die falschen Typen traf oder eine Beziehung von jetzt auf gleich zu Bruch ging. Da war es besser, wenn ihre Schwester nicht solche Bauchlandungen machte und wirklich irgendwann den Glückstreffer landete von denen andere träumten. "Du bist meine Schwester. Natürlich mache ich mir Sorgen, wenn es dir nicht gut geht.", meinte sie dann leise. Sie hatten sich immer umeinander gekümmert. Alle drei. Das mit dem Schlaf kannte sie ja auch die letzten Monate. "Wir bekommen das mit dem Schlaf schon hin." Sie trank wieder einen Schluck Kaffee. "Du weißt, dass du mit mir reden kannst?", fragte sie dann. "Aber jetzt müssen wir erst mal ein paar Vorbereitungen treffen.", grinste die Werwölfin schelmisch. "Heute werden uns höchstens ein paar gute Filme den Schlaf rauben."
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   20.11.16 0:33

Als ihre Schwester sagte das die auch Popcorn besorgen sollten musste Penny leicht grinsen. "Vergiss aber nicht die Chips. Ohne Popcorn und Chips ist an einem Filmeabend kaum zu denken." Sie schmunzelte leicht. Das klang wirklich so als wäre sie total verfressen aber nun ja so war sie nun mal. Penny aß nämlich unwahrscheinlich gerne und meist aß sie überaus ungesunde oder süße Sachen auch wenn man ihr das keinesfalls ansah da sie eine ziemlich schlanke zierliche Figur hatte. Kurz überlegte sie als ihre Schwester nachfragte ob sie auf irgendetwas bestimmtes Appetit hatte. "Hmmm wie wäre es wenn ich dir morgen mal ein ganz leckeres Frühstück mache ? Ich kann dir ja meine berümten Pancakes machen." schlug sie grinsend vor und zwinkerte ihr zu. Dann überlegte sie weiter worauf sie noch Lust hätte. "Wir können auch mal Pasta machen in den nächsten Tagen." schlug sie dann noch vor und zuckte dann leicht mit den Schultern. Mehr Vorschläge hatte sie nicht aber Lauren würde schon etwas einfallen was sie noch einkaufen konnten. Im Moment fühlte es sich wirklich wie früher an als alle drei Schwestern noch zusammen waren. Früher hatten sie auch viel Zeit miteinander verbracht und hatten den Haushalt schmeißen müssen wenn ihre Mutter mal wieder zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Jetzt wieder bei Lauren zu sein war wirklich ein sehr schönes Gefühl und merkte abermals wie sehr sie ihre jüngere Schwester doch vermisst hatte, vor allem nach all dem was in der letzten Zeit geschehen ist.

Als das Gespräch plötzlich zu dem Thema ging ob Penny jemanden kennengelernt hatte würde sie ein bisschen traurig. Laurens Worte schenkten Penny jedoch etwas Trost immerhin waren ihre Worte voller Wärme. Ein schwaches Lächeln schlich sich auf Penelopes Lippen . "Vielleicht werde ich irgendwann wirklich einmal jemanden kennen lernen. Wir werden sehen...." meinte sie leise. Nun Penelope glaubte nicht wirklich daran das sie jemals jemanden finden würde der sie verdiente. Meist bemerkten Männer sie nicht da sie so unscheinbar war, sie war nun einmal wirklich ein graues Mäuschen und so jemanden wie sie wollten Männer nicht wirklich. Sie hatte wirklich kaum Hoffnung aber so war das nun mal. Sie steckte sich den Keks in den Mund und nickte als ihre Schwester nachfrage ob sie wüsste das sie mit ihr reden konnte. Natürlich wusste Penny das ihr Schwester ein offenes Ohr für sie hatte und doch wollte Penelope grade nicht reden. Sicher würde sich Lauren nur noch mehr sorgen über sie machen wenn sie wüsste das ihre Bäckerei abgebrannt ist und das sie noch immer ziemliche Angst vor Dämonen hatte. Deshalb sagte Penny auch nichts mehr dazu. "Was für Vorbereitungen müssen wir noch treffen ? Sag mir wie ich helfen kann. Der Abend soll ja schließlich großartig werden." meinte sie und versuchte leicht zu lächeln.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   20.11.16 1:24

Ihr Grinsen wurde breiter. "Und Schokolade.", gab sie zu bedenken. "Wobei...ich habe immer Schokolade im Haus. Schokolade und Gummibärchen." Manchmal brauchte man einfach etwas Süßes. Vor allem, wenn das Leben mal wieder frustrierend war. Hin und wieder gab es wirklich solche Momente. Egal ob es an der Arbeit, Langeweile oder dem Vollmond lag. Es gab immer einen Grund für etwas Süßes. Auch gute Gründe, wie zum Beispiel dieser Filmeabend mit ihrer Schwester. Sie notierte die Vorschläge. "Ohja. Pancakes. Dafür könnte ich töten.", lachte sie dann. Was Pancakes betraf konnte niemand Penny etwas vormachen. Sie hatte noch nie woanders so gute gegessen, wie die von ihr. Da wurden schöne Erinnerungen wach. Lauren notierte noch die Nudeln. Wobei sie da vielleicht noch welche im Schrank auf Lager haben müsste. Aber sicher war sicher. "Gut...", meinte sie leise mit Blick auf die Liste. Am Ende kaufte man ja doch mehr und ganz andere Sachen, als man eigentlich wollte. Vermutlich würde es heute auch nicht anders werden. "Wir lassen uns einfach etwas vom Angebot leiden." Man könnte noch ein wenig Bier oder Sekt holen. Aber so wie sie die Blonde kannte, würde sie eh nichts mittrinken. Verübeln konnte sie es ihr auch nicht. Die Brünette selbst trank zwar, aber hielt wirklich ihre Grenzen ein. Sie würde nie so werden wollen wie ihr Vater. Es widerte sie manchmal in der Bar an, wenn sie sah wie sich betrunkene Leute prügelten.

Die Jüngere umarmte Penny kurz. Sie sah ja, dass es ihre Schwester traurig machte. Aber da konnte sie ihr auch nicht helfen. Sie konnte nur versuchen sie abzulenken und damit etwas fröhlicher zu machen. Aber das würde ihnen sicher gelingen. Also bei der Abendplanung. Die Werwölfin freute sich riesig darauf. Dennoch hatte sie das Gefühl. dass die Ältere ihr etwas verheimlichte. Aber sie würde sie nicht dazu drängen irgendetwas zu sagen, denn immerhin hatte sie auch Dinge, die sie nicht unbedingt ansprechen wollte. Jetzt jedenfalls nicht. Vielleicht wenn es sich anbot. Man wollte so ein Wiedersehen ja nicht gleich kaputt machen. Sie hätte eh nicht gewusst, wie sie das alles erklären sollte. Trotzdem schaute sie Penny besorgt an. Dann blickte die Kellnerin wieder auf die Liste, als die weitere Planung angesprochen wurde. "Wir müssen nur noch einkaufen, uns auf einen Film einigen und Pizza bestellen.", grinste sie gutgelaunt. "Ich muss noch das Bett frisch beziehen." Immerhin sollte ihre Schwester ja gut schlafen. Sie selbst würde mit dem Sofa Vorlieb nehmen. Sie schlief eh oft dort. Außerdem war das Sofa unter der großen Sofadecke auch angegangen und das sollte die Blonde nicht sehen. Vielleicht bildete Lauren sich das auch nur ein, dass man es merken würde trotz Bezug, aber es wäre ihr unangenehm. Sonst würde die Ältere sich am Ende wirklich fragen ob sie eine Horde wilder Hunde hier gehabt hatte.

Sie klatschte kurz munter in die Hände. "Ich würde sagen wir gehen einkaufen." Der Supermarkt war zum Glück nicht weit weg. "Wollen wir laufen oder den Bus nehmen?", fragte sie mit Blick zur Uhr. Der nächste Bus würde bald kommen. Aber wer wollte sich schon in einen vollen Bus quetschen, wenn der Feierabendverkehr einsetzte. Da machte auch die Parkplatzsuche mit dem eigenen Auto keinen Spaß. Sie trank ihren Kaffee aus. "Ich zieh mich eben um." Immerhin hatte sie ihre Schlabberklamotten an und die waren nur für zuhause. Ein paar Minuten später kam sie einkaufsfertig wieder ins Wohnzimmer und lief zur Küchenzeile um einen Korb zu holen. Dann griff sie zu ihrem Haustürschlüssel.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   20.11.16 13:40

Kurz schloss Penny die Augen als ihre jüngere Schwester sie umarmte. Es war ein wirklich angenehmes Gefühl das Lauren einfach da saß und versuchte sie auf zu bauen indem sie ihre ältere Schwester kurz umarmte. Es war wirklich ein schönes Gefühl. Nach einem kurzen Moment löste ihre Schwester die Umarmung und sie schlug die Augen wieder auf ehe sie Lauren leicht anlächelte. "Danke Lauren das du für mich da bist." sagte sie sanft und schmunzelte leicht. Ja sie war ihrer Schwester dankbar dafür das sie grade für sie da war immerhin brauchte Penny das grade irgendwie. In der letzten Zeit war sie häufig etwas einsam gewesen da sie einfach nur umher gereist war und meist nur von Fremden umgeben war. Natürlich war sie auf ihrer Reise auch Lusia begegnet aber sonst war ihr niemand auf ihrer Reise begegnet den sie kannte auch wenn sie doch einigen Leuten begegnet war. Trotzdem hatte sie immer Sehnsucht nach ihren Schwestern gehabt und war froh jetzt wieder mit Lauren zusammen zu sein.
Jetzt wieder bei ihrer Schwester zu sein war daher sehr angenehm und sie wollte im Moment gar nicht daran denken wieder von hier weg zu gehen. Was sollte sie auch schließlich machen wenn sie wieder alleine war ? Penny wusste es nicht. Sie versuchte diesen Gedanken aber einfach zu verdrängen immerhin wollte Penelope nicht das ihre Schwester sah wie besorgt sie doch war. Stattdessen versuchte sie ihre Sorgen hinter einem schwachen Lächeln zu verstecken.

Penelope trank ihren Kaffee aus und stellte die Tasse wieder ab. "Lass uns zu Fuß gehen." schlug sie vor und strich eine Haarsträhne hinters Ohr. Solange es nicht zu weit weg war konnte sie damit leben wenn sie zu Fuß waren. Außerdem mochte sie Bus fahren nicht wirklich. Als ihre Schwester das Zimmer verlies stand Penny langsam von dem Sofa auf und ging mit langsamen Schritten in Richtung der Terrassentür und blickte wieder au die Kratzer daran. Leicht presste sie die Lippen aufeinander und strich abermals mit den Fingern über die Kratzer. Diese Kratzer, irgendwie beschäftigten sie Penny wirklich sehr und sie fragte sich wirklich wo solche Kratzer bloß her kamen. Noch als sie die Kratzer betrachtete hörte sie wieder Schritte und drehte sich um. Auren war wieder unten im Wohnzimmer angekommen. Sie blickte ihre Schwester an und ging dann mit langsamen Schritten auf sie zu. "Wenn du magst kann ich dir Helfen. Wir können uns die Arbeit auch aufteilen wenn du willst. Ich meine ich könnte ja schon mal das Bett beziehen während du einkaufen gehst." schlug Penelope vor. Vielleicht half es ja auf andere Gedanken zu kommen wenn sie etwas zu tun hatte. "Oder ich gehe eben schnell einfach einkaufen während du alles in Ordnung bringst. Dann haben wir nachher mehr Zeit um uns einen schönen Tag zu machen."
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   20.11.16 15:12

Sie klopfte Penny leicht auf die Schultern. Es war nicht schön zu sehen, wenn sich andere herumquälten und man nichts tun konnte. Wobei es ihr bei vielen anderen egal wäre. Aber das hier war ihre große Schwester, ihre Familie. Sie schmunzelte auf ihre Worte. "Wir sind Schwestern. Natürlich bin ich für dich da.", flüsterte sie. "Ich bin immer für dich da. Das weißt du doch." Ihre Schwestern waren die Personen für die sie alles stehen und liegen lassen würde und auch zur Hölle und zurück reisen würde, wenn es nötig sein würde. Es war das bisschen Familie, was ihr Halt gab. Blut war eben dicker als Wasser und keine Freundschaft der Welt konnte ihr das geben, was die beiden anderen konnten. Vor allem jetzt, wo sie sich etwas von der Welt zurückgezogen hatte. Es war nicht mehr so schlimm wie nach ihrer ersten Verwandlung im Juni, denn sie hatte beschlossen, dass es ja irgendwie weiter gehen müsste. Aber sie war etwas vorsichtiger geworden. Lauren wollte niemanden verletzen und vor allem niemanden, der ihr wichtig war. Deshalb war sie unheimlich dankbar, dass die Blonde erst nach dem Vollmond aufgetaucht war. Wie hätte sie den Grund erklären sollen die andere wegzuschicken? Sie hätte schlecht mit der Wahrheit herauskommen können. Vermutlich hätte die Ältere das für einen schlechten Scherz gehalten und wäre gekränkt gewesen. "Du wirst sehen. Das wird wie früher, wenn wir uns alle nachts vor den Fernseher geschlichen haben um die Gruselfilme schauen zu können." Nur, dass sie niemand dabei erwischen würde und keiner ausrasten würde. Wieder lächelte sie aufmunternd. Sie blickte zu einem Foto an der Wand. Es zeigte die drei Schwestern. Es wurde an Judiths zwölften Geburtstag aufgenommen. Es war wirklich ein schöner Tag gewesen. Sie hatten ihn im Park verbracht.

"In Ordnung.", nickte sie dann. Das Wetter war gut und so viel würden sie sicherlich auch nicht einkaufen. Als sie wieder im Wohnzimmer ankam, sah sie ihre Schwester an der Terrassentür. Die junge Frau hatte das ungute Gefühl, dass es etwas mit diesen Kratzern zu tun hatte. "Sieht schlimm aus, oder?", meinte sie dann mit leicht nervösen Unterton. "Ein Freund war mit seinem Hund zu Besuch. Ein ziemlich großer Kerl. Er hat die Nachbarskatze auf der Terrasse gesehen." Sie zuckte die Schultern und lächelte, als wäre das etwas, was halt einfach so passieren konnte. Den Hund, der solche Spuren hinterließ würde sie selber auch gerne mal sehen. Vor allem waren die Kratzer nicht nur am Boden sondern auch eher dort, wo die Klinke war. Aber als Ausrede musste das erst einmal herhalten. Sie sollte dringend wieder die Pflanzen davor rutschen, dass es nicht so schnell wieder angesprochen wurde. Das mit der Arbeitsteilung klang gut. Allerdings würde sie Penny ungern auf die Nachbarschaft loslassen, wenn sie nicht wusste, wo der Supermarkt war. Allerdings wäre im Schlafzimmer auch das Problem mit den herausgerissenen Haken an der Wand beim Bett. Das würde sicherlich auch seltsam wirken. Die Wölfin wirkte nachdenklich und versuchte das geringere Übel abzuwägen. "Vielleicht sollten wir uns wirklich die Arbeit teilen." Dann hätten sie wirklich mehr Zeit miteinander. Sie beschloss, dass es für das Schlafzimmer irgendeine gute Erklärung geben würde. Die Kratzer waren dort nicht so auffällig, weil die Tür angelehnt gewesen war. "Ich werde schnell einkaufen gehen. Ich weiß wo alles steht." Dann sah sie auf. "Die Bettwäsche ist oben links im Schrank.", erklärte sie dann.

Dann schnappte sie sich den Korb. "Also bis gleich." Mit einem Lachen fügte sie an. "Und stell keine Dummheiten an an." Das würde ihre ältere Schwester nie tun. Damit verschwand die Dunkelhaarige aus der Wohnung und lief im zügigen Tempo die Straße entlang. Je eher sie fertig war mit dem Einkauf, desto eher hatten sie Zeit für die erfreulicheren Dinge des Lebens. Sie schob zwischen den Regalen entlang und war die Zutaten für eine gute Nudelsoße hinein, die für die Pancakes, Chips und Popcorn - gesalzen und süß, denn sie selbst mochte das salzige sehr. Der Wage füllte sich allmählich mit allerhand essbaren Sachen. Sie packte auch ein paar Dinge zum Backen dazu. Immerhin waren die Kuchen ihrer Schwester großartig. Nachdem sie an der Kasse durch war, stapelte sie alles in den Korb hinein. Es war sehr knapp vom Platz, weil es letzlich noch ein paar Dinge mehr geworden waren - besonders was Naschereien betraf. Verhungern würden sie die nächsten Tage definitiv nicht. Sie schnappte sich den Korb, der eigentlich zu schwer sein müsste, und machte sich auf den Heimweg. Zuhause angekommen schloss sie die Tür auf und rief. "Ich bin wieder daaaa." Als sie Penny erst mal nicht im Wohnzimmer sah, lief sie zur Terrassentür und stellte die Blumen wieder davor. Dann stellte sie die Sachen auf die Küchentheke und fing an sie auszuräumen.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   20.11.16 16:42

"Ich werde das Bett fertig machen bis du zurück bist. Und wenn irgendetwas ist dann ruf mich bitte an." sagte sie zu ihrer Schwester als sie auf ihr Angebot eingegangen war. Penny würde hier schon alleine zurecht kommen das war klar. Sie würde hier alles in Ordnung bringen während ihre Schwester unterwegs war. Vielleicht würde sie sich in der Zeit auch mal ansehen was für Filme ihre Schwester hier hatte, das half ihr vielleicht sich später zu entscheiden welchen Film sie sehen wollte wenn Lauren zurück war. Außerdem war es leichter wenn sich die beiden die Arbeit aufteilen würden. Schon schnappte sich Lauren ihren Korb und Penelope musste leicht grinsen. "Bis gleich. Und keine Sorge deine Wohnung wird schon noch ganz sein wenn du wieder kommst." Leise lachte Penny und sah zu wie ihre jüngere Schwester verschwand.

Kaum war Lauren weg ging Penelope gleich ins Schlafzimmer ihrer Schwester. Neugierig blickte sich Penelope in dem Zimmer ihrer Schwester um und schmunzelte leicht. Es war eigentlich ziemlich hübsch eingerichtet. Sie blickte sich jedoch nur ganz kurz um ehe sie zu dem Schrank ging und Bettzeug heraus nahm. Sogleich machte sie sich daran das Bett zu beziehen und machte sich dabei noch immer viele Gedanken. Die Arbeit lenkte sie nämlich leider noch immer nicht wirklich ab. Noch immer dachte sie an ihre Schwester Lauren und außerdem kreisten ihre Gedanken jetzt wieder um die Erlebnisse der letzten Woche. Sie dachte an das was mit ihrer Bäckerei passiert ist, an die Begegnung mit dieser Dämonin und an das was sie während ihrer Reise alles über Dämonen und andere Wesen erfahren hatte. Im Moment herrschte in ihrem Kopf ein ziemliches Chaos. Leicht rieb sich Penny die Schläfen und seufzte leise ehe sie damit weiter machte das Bett frisch zu beziehen. Wenn Lauren sehen würde wie schlecht es ihr doch in Wahrheit ging nach all dem was passiert ist, sicher würde sie sich furchtbare Sorgen um sie machen. Um ehrlich zu sein war Penny daher grade sogar froh das Lauren grade nicht da war. Sie hatte grade das Bett zu ende bezogen ging sie in Richtung eines der Fenster und schob den Vorhang etwas zur Seite. Mit nachdenklichem Blick sah sie nach draußen und beobachtete die Menschen die sich in der Nähe des Hauses herum trieben. Es waren nicht viele Leute draußen unterwegs aber dennoch beobachte Penelope sie mit nachdenklicher Mine . Wann würde Lauren wohl zurück kommen ? Sicher würde sie nicht lange weg sein da war sie sich sicher. Dennoch nahm Penny ihr Handy aus der Jeanstasche nachdem sie die Leute da draußen ein paar Minuten beobachtet hatte und schaltete es an. Keine Nachricht und kein Anruf von ihrer Schwester. Nein da war absolut gar nichts. Sie legte das Handy auf das Fensterbrett und blickte wieder nachdenklich nach Draußen. Vielleicht sollte sie ja ihre Schwester anrufen um nach zu fragen ob alles bei ihr in Ordnung war. Sie machte sich nämlich irgendwie Sorgen um Lauren obwohl sie erst vorhin weg gegangen ist, vielleicht spielte sie grade auch einfach nur etwas verrückt nach all dem was passiert ist.

Noch immer stand Penelope im Schlafzimmer ihrer Schwester und blickte durch das Fenster nach Draußen als sie Laurens Stimme hörte. Sie war also zurück! Penny musste grinsen. "Ich komme gleich!" rief sie laut und ging gleich mit schnellen Schritten aus dem Schlafzimmer. Gleich lief sie schnell ins Wohnzimmer wo sie ihre Schwester vermutete. Gleich erblickte Penny ihre jüngere Schwester und grinste sie an. "Da bist du ja wieder! Lass dir helfen!" schlug sie sofort vor und ging zur Küchentheke und begann ihr zu helfen die Sachen ein zu räumen. Da erblickte sie auch schon die Chips und grinste noch breiter. "Du hast ja an die Chips gedacht! Das ist ja klasse!" sagte sie begeistert und strahlte ihre Schwester regelrecht an.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   20.11.16 17:57

"In Ordnung." Das mit dem Anruf klang so, als hätte ihre Schwester Sorgen, dass sie wirklich gleich verschwinden konnte beim Einkaufen. Sie kannte die Strecke und so schnell passierte das sicherlich nicht. Obwohl sie schon mal gedacht hatte, dass die Strecke nach Hause ungefährlich sei. Aber es war immerhin noch hell draußen und da war es sicherlich ungefährlicher. Hatte man schon mal von Monstern gehört, die am Tage angriffen? Nein. Und auch schlechte Menschen wären da sicherlich gehemmter. Aber sie lächelte Penny zu, zog ihr Handy aus der Jackentasche und wackelte leicht damit. "Wenn etwas ist, werde ich dich sofort anrufen. Und du rufst mich an, wenn etwas los ist." Diese Sorge um ihre Schwestern war immer da gewesen. Für die Älteste war es sicherlich am schwierigsten. Sie hatte sicherlich viel um die Ohren gehabt den Ärger von den Jüngeren fernzuhalten, wenn ihr Vater wieder diese Momente hatte. Lauren war ihr dankbar. Vermutlich konnte man diese Aufopferung nie ausreichend vergelten. Trotzdem musste sich die Blonde da im Moment keine Sorgen machen.

Von den Sorgen der anderen wusste Lauren nun wirklich nichts. Sie hatte nur gesehen wie müde und abgespannt die andere aussah und dass ihre Schwester traurig gewirkt hatte. Aber sie hatte nicht darüber reden wollen. Gegen Pennys Probleme würde ihr eigenes Problem vermutlich nichtig aussehen. Sie hatte nur einmal im Moment das Problem der Verwandlung, aber der Lebensunterhalt ihrer Schwester war mit der Bäckerei zerstört. Aber davon ahnte sie nichts. Sie las auch zu selten Zeitung um zu wissen. Falls es denn überhaupt in der Zeitung erwähnt worden war. Würde sie all diese Dinge wissen, dann hätte die Werwölfin sicher noch größere Zweifel ob sie über ihre Sache reden sollte. Denn sie wollte auch nicht unnötig mehr Last auf Penny laden. Sie sah so schon müde genug aus. Aber sie hoffte, dass diese nächsten Tage das ändern würden. Im Moment ging sie sorgenfrei einkaufen und es gab auch keinen Grund einen Anruf abzusetzen. Nein, sie war voller Vorfreude auf heute Abend.

Als Penny die Treppe herunterkam und mit ihr sprach, lachte sie. "Natürlich komme ich wieder. Ich wohne hier. Und ich kann dich doch nicht einfach hier alleine lassen. Wir haben doch noch eine ganze Menge vor." Da müsste schon wirklich Schlimmes passieren, dass sie ihre Wohnung und ihre Schwester hinter sich lassen würde. Dann räumten sie die Sachen weg und der Kühlschrank füllte sich seit langem mal wieder richtig. Ein ungewohnter Anblick. "Ich kann dich doch nicht verhungern lassen.", grinste sie ihr zu. "Außerdem hast du es selber gesagt: Ein Filmeabend ohne Popcorn und Chips ist kein guter Filmeabend." Vermutlich hätte sie mindestens 10 Kilo mehr auf den Rippen, wenn Penny nach diesem Besuch gehen würde. Da hatte sie keine Zweifel. "Was machen wir jetzt?", fragte sie dann. Für Pizza war es noch zu früh. Es war nicht mal richtig dunkel genug für das perfekte Filmfeeling. "Hast du dir schon ein paar Filme ausgesucht?", fragte sie dann. Zur Not müsste man nochmal in die Videothek. Sie war kurz nachdenklich. "Ich habe auch ein paar Sachen mitgebracht, falls wir die nächsten Tage zusammen backen wollen.", lächelte sie. Sie liebte es mit ihren Schwestern etwas in der Küche zu zaubern. "Magst du dich vielleicht etwas hinlegen bis es losgeht? Du siehst müde aus." Das bereitete ihr doch Sorgen. "Ich bin ja da und pass auf.", lächelte sie und legte Penny eine Hand auf die Schultern.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   21.11.16 21:21

Nachdem Penelope ihrer Schwester beim Einräumen der Sachen geholfen hatte musste sie leicht lächeln. Jetzt hatten sie zumindest für die nächsten Tage genug zu essen haben, also hatte sie schon mal eine Sorge weniger. Verhungern würden sie also zumindest nicht in den nächsten Tagen. "Hoffentlich werden wir nicht kugelrund werden wenn wir nur so ungesunde Sachen essen." Leise kicherte Penny und griff dann dennoch nach der Tüte mit Chips. Im Moment hatte sie wirklich Heißhunger darauf, auch wenn es keinesfalls gesund war nur so ungesundes Zeug zu essen. Am allerliebsten würde sie die Tüte gleich aufreißen und anfangen zu essen, doch noch behielt sie die Tüte einfach in der Hand. Dann überlegte Penny was die beiden jetzt machen sollten immerhin war es wirklich noch ziemlich früh. Was sollten sie also jetzt machen ? Kurz überlegte sie. "Mhm ich weis noch nicht genau. Ich habe mir um ehrlich zu sein noch keinen Film ausgesucht. Wollen wir den jetzt schon mit dem Filme schauen anfangen ?" fragte sie nach und legte die Tüte mit den Chips dann doch erst einmal wieder zur Seite. Sie würde später noch genug Zeit haben um zu essen. Dann blickte sie wieder zu ihrer Schwester. "Such du den Film aus." sagte sie dann zu ihr und lächelte. Lauren würde schon einen guten Film aussuchen, da war sich Penny sicher.

Da aber sprach ihre Schwester weiter und leicht zog Penny ihre Schulter weg als ihre Schwester ihre Hand auf ihre Schulter legte. Das klang ja fast so als wäre ihre jüngere Schwester besorgt um sie, das gefiel Penelope nicht. Sie war nicht hier damit sich ihre Schwester sogen um sie machen sollte, ganz im Gegenteil sie war her gekommen um ein Auge auf ihre Schwester zu haben um sicher zu gehen das es ihr gut ging. Leicht schüttelte sie daher den Kopf und machte einen Schritt von ihrer Schwester weg. "Es geht mir gut. Du musst nicht aufpassen." sagte sie schnell und wandte ihrer Schwester dann den Rücken zu und ging mit langsamen Schritten zu dem kleinen Tisch am Sofa und griff dem Tablett mit den Tassen was sie vorhin dort stehen gelassen hatten als sie zuvor Kaffee getrunken hatten. Mit dem Tablett in der Hand und mit ernster Miene ging sie schweigend zurück zu der Küchenzeile und stellte dort das Tablet erst einmal ab. "Du musst dir wirklich keine Sorgen um mich machen. Aber ruh du dich ruhig aus. Du brauchst ja auch deine ruhe." sagte sie nur ohne ihre Schwester an zu sehen und drehte das Wasser des Spülbeckens auf. Im Moment wusste Penelope nicht wie sie mit ihrer Schwester umgehen sollte. Lauren schien sich ja schließlich Sorgen zu machen und das hatte Penny wirklich nicht gewollt. Wortlos begann sie die Tassen zu spülen.
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Lauren Carter
Werwolf
Anmeldedatum : 30.10.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   21.11.16 23:31

Lauren lachte. "Und selbst wenn. Das ist es wert." Sie selbst stopfte sich nicht jeden Tag mit solchen Dingen voll, aber hin und wieder musste man sich das gönnen. Die beiden Schwestern sahen sich auch so selten. "Ich glaube, wenn wir eine Diät machen wollen, kann das bis nach deinen Besuch warten.", zwinkerte sie. Das würde doch den ganzen Spaß verderben, wenn sie auf dem Sofa Salat knabbern würden und jedes Gramm zählen würden. "Wir lassen uns einfach mal ein paar Tage richtig gut gehen. Keine Arbeit, kein Stress. Nur die Dinge auf die wir Lust haben." Dazu zählte nun einmal viel Essen und Filme. Und wenn sie gerade beim Thema Filme waren... "Wir können gern schon ein paar Filme schauen, wenn du das möchtest. Wir haben alle Zeit der Welt." Aber die Pizza würden sie erst abends bestellen. Das wäre einfach besser. Wobei man eigentlich auch zweimal Pizza bestellen konnte, wenn man schon einmal auf den Rest der Welt pfiff. "Fangen wir mit etwas leichten an.", grinste sie. "Wir könnten Crank schauen. Der ist ziemlich gut. Oder Fight Club?" Sie wusste nicht welche Filme sie schon kannte. Watchmen war auch ein guter Film. "Wir haben genug Filme um die ganzen Tage durchgehend beschäftigt zu sein.", lachte die Werwölfin dann. Aber vermutlich würden sie die Zeit auch sinnvoller nutzen.

Sie merkte, wie die Blonde die Schulter weg zog und sah sie fragend an. Wenn sie sich vorher schon gesorgt hatte, dann hatte sie jetzt wirklich noch mehr Sorgen. Lauren sagte nichts, aber man konnte es in ihrem Blick sehen. Sie wusste, dass die Ältere nicht wollte, dass man sich sorgte, aber wie sollte man sich nicht Sorgen machen? Da draußen waren so viele verrückte Dinge. Hexen und ihre Untergebenen, Werwölfe und was wusste sie schon, was da noch alles dran hing. Mittlerweile glaubte sie an so ziemlich alles. Musste sie auch. Sie war unfreiwillig ein Teil davon geworden. "Penny...", meinte sie mit leicht warnenden Unterton. Sie wusste, dass ihre Schwester log. Aber sie würde sie nicht zum Reden zwingen wollen und können. Die Bäckerin wusste, dass sie mit der Dunkelhaarigen über alles reden konnte. Lauren würde sie nicht verurteilen. Würde sie nie. "Du musst das nicht machen. Das hätte ich auch noch später machen können." Sie sah ernst zu der Blonden, die sich auf das Spülen konzentrierte. Man merkte ihr immer deutlicher an, dass etwas nicht stimmte. "Ich glaube wir beide könnten etwas Ruhe gebrauchen.", seufzte sie leise. Sie wollte wieder die Hand auf Pennys Schulter legen, hatte aber eben schon gemerkt, dass sie das nicht wollte. Sie ließ die Hand wieder sinken. "Ich such einen Film...", meinte sie dann ruhig und ging rüber zum Regal um darin zu stöbern. Irgendetwas war gerade überhaupt nicht gut. Es fühlte sich etwas an, als sei die Stimmung von einem Moment auf den nächsten gekippt. Letztlich fiel ihre Wahl doch auf Fight Club. Dieser Film ging einfach immer. Sie legte den Film ein und setzte sich aufs Sofa um auf Penny zu warten bevor sie ihn startete. Sie zog die Knie an und legte die Arme darum und sah zu ihrer Schwester in der Küche.
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Penelope Carter
Prophetin des Herrn
Anmeldedatum : 09.09.16
BeitragThema: Re: Wolf im Schafspelz [beendet]   22.11.16 0:27

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren spülte Penelope einfach die zuvor benutzten Tassen und drehte ihrer Schwester weiterhin den Rücken zu. Sie hatte vorhin den Blick von Lauren gesehen als sie die Schulter weg gezogen hatte. Ihr Blick hatte auf sie so besorgt gewirkt und das machte Penny um ehrlich zu sein etwas traurig. Sie wollte nicht das sich ihre Schwester sorgen um sie machte und mittlerweile hatte sie das Gefühl das sie durch ihr Verhalten grade alles nur noch schlimmer gemacht hatte. Die ausgelassene und fröhliche Stimmung zwischen den beiden war von jetzt auf gleich vollkommen hinüber obwohl sie sich doch so sehr über das Treffen gefreut hatte. Jetzt war aber die komplette Stimmung im Eimer.
Mit traurigem Blick sah Penelope auf die gespülte Tasse in ihrer Hand und seufzte leise ehe sie begann diese mit einem Handtuch ab zu trocken. Noch immer sagte sie keinen Ton und drehte sich nicht einmal zu ihrer Schwester um. Lauren durfte einfach nicht sehen wie Traurig ihre ältere Schwester jetzt darüber war das sie den Tag ruiniert hatte mit ihrem Verhalten. Sicher würde sich ihre jüngere Schwester nur noch mehr Gedanken und Sorgen um sie machen und das war nun wirklich das letzte was Penny jetzt wollte.

Grade hatte sie auch die zweite Tasse abgetrocknet und legte sie neben die andere Tasse auf eine Ablage neben der Spüle. Tief atmete Penelope noch einmal durch und versuchte sich zu einem lächeln zu zwingen, nur damit ihre Schwester nicht gleich sehen würde wie traurig sie doch war. Das mit dem Lächeln gelang ihr nur dieses mal nicht so gut. Dennoch drehte sie leicht den Kopf zu ihrer Schwester und sah wie sie auf dem Sofa hockte und zu ihr sah. "Starte ruhig schon den Film. Ich brauche erst mal etwas frische Luft." sagte sie zu ihrer Schwester und versuchte ihre Traurigkeit hinter dem doch sehr gezwungenem Lächeln zu verbergen. Dann ging sie auch zu der Terrassentür und nahm die Blumen davor weg und wollte grade die Tür öffnen. Dabei fielen ihr wieder diese Kratzer ins Auge und sie hielt kurz inne."Hoffentlich bekommst du die Schaden bezahlt die dieser Köter angerichtet hat. Die Tür sieht echt übel aus." Leicht schüttelte sie den Kopf. "Kein Wunder das ich so große Köter nicht leiden kann. Die machen alles kaputt." sagte sie mit einem etwas abschätzigen Unterton. Ja sie mochte Hunde nicht und vor allem diese großen Köter konnte sie gar nicht leiden.

Dann öffnete Penny auch schon die Terrassentür und ging auf die Terrasse. "Ich komm gleich wieder rein." sagte sie noch ehe sie die Tür wieder etwas zu schob. Dann ging sie auch schon an den Rand der Terrasse und schloss die Augen. Tief atmete Penny die frische Luft ein und spürte wie sie wieder ihr Kummer und ihre Sorgen einholten. Was sollte sie nur mit Lauren machen ? Sie wollte nicht das sie sich sogen um sie machte und wollte sie doch eigentlich vor den Gefahren da draußen beschützen. Diese Welt war schließlich total verrückt und sie wollte keinesfalls das Lauren jemals etwas von anderen Wesen erfuhr. Penelope wusste nur einfach nicht was genau sie tun sollte um ihre Schwester zu schützen ohne das diese sie für verrückt hielt. All der Kummer überrannte sie regelrecht und grade fühlte sich Penny einfach nur Hilflos da sie nicht wusste das sein tun sollte. So stand sie nun einfach mit geschlossenen Augen da und eine Träne lief ihr jetzt auch schon über die rechte Wange während sie sich den Kopf zerbrach. Es war wirklich zum verzweifeln.
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