StartseiteFAQMitgliederAnmeldenLoginGetting Started

Austausch | 
 

 Unfall mit Folgen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Unfall mit Folgen    16.12.16 21:58

„Ich glaube nicht, jemanden töten zu müssen, nur weil Menschenblut meine Nahrungsquelle ist.“, meinte er nur darauf. „Und zu den Monstern: Jeder ist ein Monster, der nicht Gut von Böse unterscheiden kann und gleichermaßen alles umbringt. So haben Weltkriege angefangen.“, verteidigte Jerome sich standhaft und überzeugt. Er war kein Monster. Kein Böser. Er war ein Vampir, das stimmte. Aber nur aufgrund seiner Rasse oder Art jemanden durch eigene Vorurteile vor zu verurteilen ohne sich ein eigenes Bild von dem Einzelnen gemacht zu haben zeugte von einer faschistoiden Weltsicht bei den Jägern, oder lag er da falsch? Er hatte es doch gerade gehört. Selbst ihn würden sie als Monster jagen. Als ob das Vampirsein ihn entmenschlichen würde und er nur noch eine Schießbudenfigur für diese Leute war. Nein wirklich, wenn das so war, taten sie ihm so leid wie seine Familie und Thule. Sie alle würden in der Hölle beim Herrn Luzifer landen, wenn sie alles stumpfsinnig nieder mähten.

Jerome betrachte ihren Hals und hörte ihr zu als sie sagte von einem Vampir angegriffen worden zu sein. „Du hast was durchgemacht. Keine Frage. Und ich deine Angst ist begründet und richtig. Aber es gibt immer Ausnahmen. Du hilfst mir doch, oder nicht? Selbst nach dem ich dir sagte, was ich bin. Du kennst meine Geschichte. Ich habe sie dir erzählt. Ich habe nicht weniger verloren als du. Und ich bin noch ein Kind. Jammere ich über böse Leute wie meinen Vater der meine Mutter als ich 10 Jahre alt war in den Selbstmord trieb herum? Ich kenne die Welt, sie ist hässlich und gemein, brutal. Aber sie muss nicht so sein. Man muss sich nicht gegenseitig töten, nur weil man gegensätzlicher Natur ist. Ich muss nicht das Monster spielen, vor dem du dich fürchtest und das dich gebissen hat...“ Er sah auf ihre Narben am Hals. „...Es gibt Alternativen. Krankenhäuser zum Beispiel. Die lagern doch Massen von Blutkonserven ein. Und wenn mir ein Mensch freiwillig von sich zu trinken gibt ist das auch kein Verbrechen, kein Monsterding. Nichts weswegen mich ein Jäger jagen müsste.“

„Okay. Aber warum muss ich das halten?“, fragte er Luna wegen des Krauts. Er legte es einfach auf das Armaturenbrett ihres Autos, weil er nicht einsah unnötig irgendeinen Hokuspokus in den Händen halten zu müssen, wenn das gar nicht nötig war. Endlich fuhren sie los und er genoss die Musik aus dem Radio. Aufbruchstimmung! „Die, die uns verfolgt haben und uns noch verfolgen, waren wohl eindeutig aus dem Vampir-Nest meiner Familie. Mein Großvater Hugh ist ein Zombie. Aber stell dir ihn nicht als einen dieser Film-Zombies vor. Seine Haut ist nur kreideweiß. Er ist 126 Jahre alt und auch kein normaler Thule-Zombie. Er verfügt über okkulte Magie, kann Dämonen beschwören. Hat Kräfte. Schwer zu sagen, ob du ein Gegner für ihn wärst. Was nicht heißt das ich ihn verteidige. Ich will von dem Nazi-Kram weg, weißt du? Aber es verfolgt mich eben. Ich werde verfolgt von meiner Vergangenheit, bin künftig Verfolgter der Jäger wie du meinst, und wer oder was mich noch in Zukunft verfolgt ist mir jetzt scheißegal.“ Warum auch sollte er nicht derb werden. Alles sprach dafür.

Als ob das „Scheißegal“ ein Stichwort gewesen wäre, gerade als der demolierte Wagen wieder auf die Straße zurückfand, tauchte Polizei hinter ihnen auf der Straße auf. „Die suchen den Wagen, nicht den Geruch. Aber wir sind doch unsichtbar, jetzt, oder? Die können uns nicht sehen? Was ist wenn sie uns rammen? Sie wissen ja nicht das wir auf der Straße sind? Oh man. Oh man.“ Der Kleine schloss die Augen und hoffte einfach das sich alles zum Guten wenden würde und Luna wusste was sie tat.
Nach oben Nach unten
Luna Amico
avatar
Medium & Hexe
Anmeldedatum : 07.06.16
BeitragThema: Re: Unfall mit Folgen    17.12.16 21:14

Irgendwie war der kleine einfach zu süß gewesen, wie er versuchte sich aus allem heraus zu reden und zu hoffen das sie ihm weiter helfen würde, was sie dann aber auch getan hatte. Es lang nicht daran das sie keine Wahl gehabt hätte sondern einfach nur weil sie vom Bauchgefühl her einfach richtig lag. Sie dachte es wäre gut den kleinen vor diesen Vampiren und Zombies zu retten. Und sie hoffte wirklich das er die Wahrheit gesagt hatte. Aber darum wollte sie sich dann später kümmern. Erst ein mal mussten sie ja weg von hier und zu sehen ein besseres Versteck zu finden. Oder eher ein Versteck für ihn zu finden. Im Grunde hatte sie da auch schon eine kleine Idee, aber sie musste das vorher noch abklären.

Dann seufzte sie wieder leicht. "Nun ich bin zwar eine Hexe, aber ich hab nicht wirklich vor wie eines aus den Geschichte zu enden. Ich mag zwar das Feuer aber Verbrennen wollte ich nun auch wieder nicht wirklich.", meinte sie dann zu ihm und ging sich leicht durch die Haare. Nein man brauchte wirklich nicht eine Hexe zu verbrennen um eine um zu bringen, das war vollkommener Unsinn gewesen die sich die Menschen ausdachten. Und nach ihrem Geschmack auch sehr grauenhaft. Aber zum Glück waren sie ja nicht in der Vergangenheit gewesen, sondern im hier und jetzt. Dennoch stieg sie mit ihm ein und machte sich mit dem Auto zusammen unsichtbar. "Also da solltest du ein wenig Positiv denken. Ich meine ich werde auch schon immer verfolgt. Nur bei mir sind es nicht die Jäger, sondern eher die Dämonen. Sie hoffen durch mich an ihren Ziel heran zu kommen und gut vorbereitet zu sein. Bisher hatte ich immer Glück gehabt und konnte auf den letzten Drücker immer davon kommen.", meinte sie dann mit einem leichten lächeln zu ihm.

Es dauerte ein wenig bis sie dann endlich die Straße gefunden hatten und nicht mehr holprig fahren musste. Das ganze Gewackel hatte sie doch ein wenig genervt gehabt. Als die Polizei hinter ihnen aufgetaucht war versuchte sie sich weiter zu Konzentrieren. "Wenn du jetzt mal eben deinen Mund halten könntest wäre ich dir wirklich sehr Dankbar dafür.", meinte sie dann kurz gereizt. Denn so konnte sie sich immerhin nicht wirklich konzentrieren wenn jemand dazwischen redete. Da nahm sich auch noch nicht mal Rücksicht darauf das er immer noch ein Kind war. Sie hatte sich dennoch weiter auf die Straße konzentriert und auf den Wagen hinter sich der immer näher kam. Als sie sah das keiner vor ihnen war, gab sie auch schon wieder Gas um schnell von hier weg zu kommen und aus dessen Blickfeld zu verschwinden. Es dauerte eine weile aber dann schien wieder alles okay gewesen zu sein.

"Siehst du. So schlecht bin ich auch wieder nicht.", meinte sie mit einem grinsen. "Und das mit dem Geruch musste sein. Immerhin kann man uns riechen selbst wenn wir nicht sichtbar sind. Darum auch das Kraut.", erklärte sie ihm als sie wieder ein wenig ruhe hatten und die Straße weiter fuhren, auch wenn sie immer noch unsichtbar gewesen waren.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Unfall mit Folgen    18.12.16 2:24

Als sie ihm die Geschichte über ihre Verfolgung durch Dämonen sagte, holte er Stift und ein kleines Notizblatt hervor auf das er seinen Namen und seine Handy-Nummer schrieb. Er reichte es ihr bzw. schob es ihr in die Tasche. „Entschuldige. Ich halt die Klappe.“, sagte er, denn was wusste Jer schon davon wie ein Unsichtbarkeitszauber wirkte, wie viel Konzentration das brauchte und man auch noch gleichzeitig Auto fahren musste. Er saß also auf dem Beifahrersitz und hörte sich die Musik aus dem Radio an um sich von seiner Angst abzulenken. Hoffentlich geht alles gut. Aber natürlich kam es wieder anders. Die Polizei war zwar weg. Aber nach einer halben Stunde fahrt - Jerome verglich die Zeit an seiner Armbanduhr - tauchte eine Straßensperre aus mehreren Polizeiautos auf die quer zur Fahrbahn standen. Kein Durchkommen. „Das ist nicht gut.“, murmelte er und sah Luna von der Seite an. Sie lenkte das Auto auf einen alten Forstweg von der Straße ab in den Wald hinein. War die einzige Chance. Jerome zog den Gurt und schnallte sich an. Jetzt wurde es doch wieder etwas holprig. Aber mit etwas Glück schafften sie es ungesehen aus dieser Mausefalle heraus. „Du bist schon stark.“, meinte er zu ihr anerkennend. „Also wo hin geht’s?“, fragte er nebenbei nach. Eigentlich war es ihm egal. Hauptsache weit weg von seinen Verfolgen. Er schloss die Augen und lehnte sich erleichtert auf dem Sitz zurück. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Er war wirklich erleichtert diese Hexe an seiner Seite zu haben. Sie konnte ihn hier raus bringen. In Freiheit. In Sicherheit. Hoffentlich auch etwas Geborgenheit.

Der Junge sehnte sich sehr nach seiner Freundin. Aber was nicht ist, konnte ja noch werden. Er hatte ihr vor seiner Flucht von Zuhause eine SMS geschrieben. Falls sie sie empfangen hatte, wusste sie Bescheid und würde ihn suchen kommen. So viele Tage und Nächte hatten sie zusammen verbracht. Er und sie. Zusammen gekuschelt unter der Bettdecke, sich neckend, Faxen machend, mit der Taschenlampe leuchtend Geschichten erfindend. Und wie sie dann auf ihr Fesselspiel kamen das absolutes Vertrauen forderte. Sie hatten sich abwechselnd gegenseitig in der Gewalt. Mal er, mal sie, und sie nutzten die Lage des jeweilig anderen Gefesselten gnadenlos aus. Jerome erinnerte sich, wie sie ihn gefesselt hatte und halb zu Tode gekitzelt hatte. Natürlich hatte er sich gerächt. Das waren schöne Erinnerungen. Auch von seiner Mutter in den Arm genommen zu werden, ihre Geborgenheit zu spüren. Doch das alles war jetzt weg. Er war hier. Alleine. Na ja, fast. Luna war bei ihm und half ihm aus seiner Lage herauszukommen. Eigentlich ging sie das ja nichts an. Schon in der Hütte hätte sie ihn gefesselt einfach zurücklassen können. Aber sie hatte es nicht getan. Und war das wirklich nur Mitleid was sie ihm gegenüber empfand? Oder war da mehr? Mitleid konnte man auch einem verletzten Tier gegenüber empfinden. Man pflegte es und setzte es dann wieder in der Wildnis aus. Jerome schlug die Augen wieder auf. Fast wäre er in Gedanken eingenickt.

„Suchen sie auch nach dir? Also. Wer auch immer. Dämonen. Aber dein ganzes Verhalten bisher. Ich habe dich beobachtet. Das ist nicht deine erste Flucht. Warum tun wir uns nicht einfach zusammen? Gemeinsam haben wir mehr Chancen unseren Verfolgern zu entkommen.“, wollte Jerome wissen, während sie über den unebenen Forstweg durch den Wald fuhren. Das einzige was von ihnen zeugte, waren aufgewirbelte Blätter und der Abgasgeruch des Autos.
Nach oben Nach unten
Luna Amico
avatar
Medium & Hexe
Anmeldedatum : 07.06.16
BeitragThema: Re: Unfall mit Folgen    20.12.16 21:20

Sie nahm seine Nummer entgegen und steckte diese in ihre kleine Tasche. Das würde sie später in ihr Handy eingeben, so konnte sie dann hoffentlich nicht verloren gehen. Zumindest war es ein neues Handy gewesen, da ihr altes immer noch bei diesem Gregori gewesen war. Das musste sie sich auf jedenfall wieder zurück holen. Aber nicht jetzt. Erst wenn sie sich sicher war das sie gegen einen Engel ankommen würde, der noch alle seine Fähigkeiten hatte und nicht wie wie die meisten Engel eben waren. Es war wirklich seltsam, aber nun gut. Es gibt immer neue Dinge die dazu kamen. Das sah sie eben auch bei dem kleinen Jungen.

Als sie dann endlich ein wenig ruhe hatten, sah sie hin und wieder zu ihm. Für sie war es ja nicht wirklich was neues gewesen. Die Hälfte ihres Lebens hatte sie damit verbracht hin und wieder abhauen zu müssen. Was leider nun immer schwieriger wurde, da sie das Gefühl hatte das immer mehr da zu kam. Vor allem seit sie bei den Brüder lebte. Irgendwie schien diese es magisch an zu ziehen. Aber sie kam dennoch eigentlich ganz gut klar. Es hätte ja auch immerhin schlimmer enden können. "Nun ich werde dich zu einen alten Freund meiner Familie bringen. Ich kenne ihn seit ich so alt war wie du. Nun ja vielleicht noch jünger. Er ist auch ein Hexer und seine Frau auch. Aber sie sind wirklich nette Leute und würden sich sicherlich gut um dich kümmern. Sie sind sogar mit der Magie besser als ich.", meinte sie dann mit einem leichten lächeln zu ihm. Ja dort wäre er sicherlich gut aufgehoben. Sie wusste auch das sie nichts gegen Monster hatten. Zumindest bei denen wo sie wussten das sie nichts schlimmes anstellen würde.

Jedenfalls konnte sie ihn auch nicht in den Bunker bringen, da sie ja nicht wusste wie Dean überhaupt auf den kleinen reagieren würde. Bei Sam sah es daher doch ein wenig anders aus. Er sah das nicht alle Übernatürlichen Wesen gerade gefährlich waren. Nein er hätte sicherlich den kleinen aufgenommen, oder so. Doch es war wirklich besser gewesen wenn sie ihn nicht mit ins Bunker brachte. Sie hatten ja so oder so schon viel um die Ohren gehabt. Da brauchte sie nun wirklich nicht mit einem kleinen Vampir auf zu tauchen. "Nun glaub mir. Ich würde dich gerne mit nehmen. Aber leider kann ich es nicht. Es ist ja nicht böse gemeint, aber wir haben so oder so schon sehr viel zu tun. Die Engel die Dämonen und der Krieg der hier gerade ist. Da bleibt nicht viel Platz um sich um alles zu kümmern. Aber darüber brauchst du dir wirklich keine Sorgen zu machen. Wie gesagt. Mein Freund wird sich sicherlich gut um dich kümmern. Genauso wie seine Frau.", meinte sie dann mit einem lächeln zu ihm und blickte aber schnell wieder auf die Straße. Es würde nicht mehr lange dauern bis sie die nächste Stadt erreichen würden.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Unfall mit Folgen    21.12.16 20:33

Bis sie die nächste Stadt erreichen würden. Schön wäre es gewesen, wenn sich alles so zusammensetzte wie man es gerne wollte. Aber Thule schien sie letztlich doch bemerkt zu haben. Ob sie eine Thule-Hexe bei sich hatten, eine die Lunas Zauber sichtbar und damit aufheben konnte? Jedenfalls schien plötzlich alles wieder auf Verfolgung zu stehen, denn hinter ihnen auf der Straße tauchten mehrere schwarze Humvees auf, und ein Hubschrauber tauchte über dem Wald den sie verlassen hatte auf. Aber zumindest hatten sie die Staatsgrenze von Georgia überschritten, welchen Vorteil das auch immer bringen mochte. „Sie haben uns gefunden. Dein Zauber wurde gebrochen. Weißt du, Thule rekrutiert auch solche Wesen wie dich. Hexen oder Hexer.“ Er guckte in den Rückspiegel und sah ihre Verfolger schnell näher kommen. Lunas Auto war zu langsam. „Jetzt sitzen wir ganz schön in der Scheiße. Kannst du vielleicht bewirken das wir schneller fahren können als die hinter uns?“, fragte er dann. Irgendein Zauber musste ihr doch einfallen. Etwas was sie Meilen weit weg brachte. Aus der Gefahr heraus? „Mist.“, fluchte Jerome, weil die Lage Aussichtslos schien. Warrick Gattler war wirklich überall. Würde er seinem düsteren Gefolge jemals entkommen können? Einmal hatten er sie mit Lunas Hilfe abgeschüttelt. Würde es ihr auch ein weiteres Mal gelingen? Der Kleine versuchte guter Dinge zu sein. Immer hin waren sie beide ja frei. Keine Gefangenen. Er drehte das Autoradio lauter aus dem gerade Joe Satriani tönte. Bloß nicht in Panik verfallen. Jerome vertraute darauf das Luna noch ein Ass im Ärmel hatte.
Nach oben Nach unten
 
Unfall mit Folgen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
 Ähnliche Themen
-
» Folgen der Ionisierung
» Wolfbluts Unfall
» Der verrückte Doc [Masaos Earthland Gegenstück]
» Eurer schlimmster Unfall bisher D:
» Eure Emotionalsten Folgen in The Tribe

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: Szenenfundgrube-
Gehe zu: