StartseiteFAQMitgliederAnmeldenLoginGetting Started

Austausch | 
 

 Auf der Flucht [Beendet]

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2, 3  Weiter
AutorNachricht
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Auf der Flucht [Beendet]   23.11.16 22:09

Lydia Winter – Jerome Gattler | 5. September. Nachts. New York.

Jerome rannte in einer engen Seitengasse an und zwischen Müllcontainern, Feuerleitern und alten Zeitungen durch eine Häuserschlucht. Verzweiflung stand ihm im Gesicht. Dann spürte er plötzlich nichts mehr und fiel bewusstlos auf den Boden. Als er wieder erwachte, spürte er keinen Boden unter den Füßen. Und mehr als ein gedämpftes „Hmpf“ hörte er nicht, als er um Hilfe rufen wollte. Er atmete ruhig durch die Nasenlöcher ein und versuchte sich seiner Lage bewusst zu werden. Der Zwölfjährige Vampir konnte sich nicht bewegen. Er hing gefesselt in einer Art Lagerhaus mit Glasdach an einem Seil das über einen der Dachbalken gespannt war von der Decke, mit einem Knebel im Mund. Jetzt haben sie mich mich doch erwischt. Verrat mit dem Tode ist das Motto von Thule. Luna hatte er auf der Flucht vor Thule kurz vor dem hier verloren. Er versuchte noch ein paar mal durch ein Winden und Wenden seine Fesseln zu lösen, aber vergeblich. Sie hatten ihn hier wie eine Presswurst zusammengeschnürt und aus eigener Kraft war Flucht aussichtslos. Der Junge fing an zu weinen und zu schniefen. Er wollte doch nur ein freies Leben und sich seine eigenen Freunde suchen. Nicht diese ausgesuchten Freunde durch seine Eltern. Aber so verängstigt und mit Adrenalin im Blut wie er sich gerade fühlte, würde er wohl weder Luna noch sonst wen nach seiner Flucht wieder sehen. Wenn nicht irgendein Schutzengel kommen würde, dürfte er sich wohl sehr bald dem Familientribunal seines Vaters stellen und er würde den Rest seines Lebens auf dem Familienanwesen der Gattlers eingesperrt sein.


Zuletzt von Jerome Gattler am 07.01.17 19:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   24.11.16 16:00

Glücklicherweise hatte ich seit Sioux Falls keine weiteren Begegnungen mehr mit meinen Stamm mehr gehabt oder eben mit anderen Amazonen. Glücklicherweise. Und meine Wunden hatte ich verbinden können um dann ohne weitere Probleme durch diverse Bundesstaaten zu ziehen. Verdiente mein Geld so das man mich nicht aufstöbern konnte doch lange blieb ich nie an einen Ort. Sicher war sicher denn ich wußte was mir blühen würde nämlich zurück zu meinen Stamm nach Chicago um mich dort dem Todesurteil zu stellen denn ich hatte sämtliche Amazonen-Traditionen gebrochen die es gab. Darauf stand nun einmal der Tod oder eben eine andere Bestrafung. Was ich nicht wollte also blieb ich lieber auf der Flucht.

Ich ging an einer Fabrikhalle vorbei und suchte ein kleines Versteck wo ich heute übernachten konnte. Lange würde ich nicht hier bleiben auch wenn die Stadt groß genug war. Das war Chicago auch doch man konnte dennoch schnell aufgespürt werden also lieber in einer dreckigen Fabrikhalle übernachten. Genau deswegen versuchte ich an verschiedenen Stellen eine Halle zu öffnen doch erfolglos bis ich bei einer Erfolg hatte. Die Tür ging leicht auf und ich schlüpfte hinein.

Drinnen war es warm und ich mußte mich an die Dunkelheit gewöhnen als ich plötzlich eine Weinen und höhnische Worte hörte. Was war da los? Die Obdachlosen die sich ein Spaß erlaubten mit ihresgleichen? Dann würde ich mich nicht einmischen sondern einfach mir ein stilles Plätzchen suchen und dort schlafen. Oder waren das andere dunkle Gestalten die hier ihre Geschäfte abwickelten? Ich überlegte und schlich näher an das Geschehen heran. Musterte das ganze und ehrlich selbst mir als übernatürliches Wesen gruselte es was ich da sah.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   25.11.16 23:23

Jerome konnte sich nicht beruhigen, war angstvoll, erschrocken und tief verzweifelt da er nicht selbst bestimmen konnte, wie es mit ihm weiter ging. Die Tränen rannen ihm die Wangen herunter, während er einige Thule-Männer unter sich sah die ihn bewachten. Er hing eine Mannshöhe über den in schwarzen Langmänteln und Hütten behandschuhten Männern. Einige von ihnen trugen eine Maschinenpistole. Aber so wie sie rochen, handelte es sich bei seinen Bewachern um Menschen der Thule-Gesellschaft. Vampire besaßen eine andere Geruchsnote. Der moddrige Geruch von Zombies stieg in ihm die Nase. Und als er genauer hinschaute, konnte er aschfahle, weiße Gesichter unter den Hüten sehen. Sie trugen kreisrunde, schwarze Sonnenbrillen obwohl es Nacht war. Eine „Manifestation“, durch das okkulte Schwarzmagie-Wissen von Thule stand auch Wache. „Manifestationen“ waren Beschwörungen von Dämonen (oder höllischen Geschöpfen) aus der Hölle und nur hochrangigen Thule-Mitgliedern war es möglich diese zu beschwören, und ihre Dienste im Austausch für einen Menschenkörper zu einzufordern. Der Dämon hatte die Gestalt eines über zwei Meter großen, kräftigen Menschen. Aber er war komplett Schwarz. Nicht nur seine Kleidung, auch das Gesicht, in dem ein Paar leicht Giftgrün glimmende Augen aus dem Dunkel funkelten. Außer Mond und Sternen die durch das Glasdach ihr Licht strahlten, gab keine weitere Lichtquelle.

Der Junge ließ den Kopf hängen, schloss die verheulten Augen und versuchte an irgendwas anderes zu denken, als an das ihm bevorstehende Schicksal. Er wurde ganz ruhig, nur das leise Stöhnen durch seinen Knebel war hörbar. „Am besten du bleibst jetzt so ruhig. Dein Vater hat dir mit der Vampir-Verwandlung immer hin nach dem Judah-Attentat das Leben gerettet. Leider kannst du nicht in deines Vaters Fußstapfen treten. Wirst immer ein kleiner Junge bleiben. Ein Junge mit Superkräften. Ewige Kindheit. Du hast das Geschenk deines Vaters an dich durch dein Weglaufen entehrt.“,Hmpf! HmmHmm!“, protestierte Jerome durch seinen Knebel. Er hätte einiges darauf zu Sagen gehabt, aber das wollten diese indoktrinierten Fußsoldaten Thules offenbar nicht hören. Plötzlich flammte eine 3 Meter hohe Art holographische Projektion der Schwarzen Sonne vor Jerome und den Thule-Leuten auf. Wieder so ein okkultes Schwarzmagie-Ding. Dann erschien das Gesicht Warricks, seines Vaters: „Es ist traurig das diese Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Es betrübt mich, dich so zu sehen, Jerome.“ Urplötzlich wurde die Übertragung abgebrochen. Etwas musste passiert sein. Die Thule-Leute verteilten sich und entsicherten ihre Waffen.
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   26.11.16 17:16

Schon alleine was ich von meiner Position aus sah & hörte war an sich gruselig. Und das sagte ich obwohl ich schon einiges gesehen hatte. Und ich war auch ein Übernatürliches Wesen. Sollte ich mich da einmischen oder sollte ich es lassen? Eigentlich eher weniger weil ich ja selbst auf der Fluch war bloß andererseits tat mir irgendwie der Junge ja leid. Was also tun? Nachdenklich musterte das ganze. Einfach da reinmaschieren und alles niedermähen würde vielleicht woanders klappen doch hier bei diesen Kerlen wohl eher weniger. Die wirkten als würde sie nichts umhauen. Mein Blick schweifte umher und musterte weiter die Umgebung. Das einzige was mir einfiel war ein Feuer zu legen, den Jungen schnell zu retten und machen das man wegkam. Das mußte ich exakt timen oder ich war am Arsch. Dann konnte ich mich wohl darauf verlassen das man mich meinen Stamm ausliefern würde.

Vorsichtig erhob ich mich. Suchte nach einer Stelle wo ich das Feuer legen konnte und fand eine. Sie war in der Nähe aber es würde eine Zeitlang brauchen bis es die Stelle erreichen würde wo sich diese Kerle befanden. Einen Ausweg gab es auch. Gut. Ich zündete den Müll an und sofort züngelte die Flammen an den knochentrockenen Zeitungen hoch. Selbst die Umgebung wurde erleuchtet und schien in die Richtung wo sich die Kerle und der gefesselte Junge aufhielten. Schnell huschte ich in den Schatten und umging die Gruppe um dann mich weiter in Richtung des Jungen zu bewegen. Endlich war ich hinter ihm und musterte das ganze. Klettern also auch noch. Schnell blickte ich um die Ecke. Bloß ich mußte mich beeilen bevor das Feuer sich ausbreitete. Sofort eilte ich zu einer der Streben und kletterte. Jedoch so das man mich nicht sah. Hoffte ich jedenfalls.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   26.11.16 17:38

Es war nicht das Feuer Lydias als solches, nein, es war ein Feuergefecht vor der Halle von unbekannten Dritten, welches die Thule-Männer so ablenkte. Die Feuerlegung lenkte nur zusätzlich ab, so das für einen gewissen Zeitraum die Bühne frei war zu handeln. Jerome „zappelte“ aufgeregt etwas hin und her, schwang an dem Seil hin und her. Er sah von seiner gehobenen Position eine Frau die sich anschlich und versuchte die Lage auszunutzen. Urplötzlich wurde er ganz ruhig um ja nicht seine Bewacher aufmerksam zu machen die aus der Halle gerannt waren, um sich dem unbekannten Feuergefecht anzuschließen. Das „Geratere“ aus Maschinenpistolen war in abwechselnder Folge von Draußen hörbar. Der Junge drehte sich um seine eigene Achse, durch das vorherige Gezappel und sah die Frau an der Wand an einigen Streben hochklettern. „Hmm. Hmmpf!“, er wollte sie warnen, aber zu spät. Der Dämon war als einziger da geblieben und kletterte der Frau rasch hinter her. Was sollte er tun? Gar nichts. Er war ja bloß Beobachter, so lange die Frau ihn nicht befreite. Und das war wohl ihre Intention, vermutete der Junge stark.
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   27.11.16 14:42

Das wohl noch jemand anders diese Personen aufschrecken wollte hörte ich an den Schüssen die da draußen gewechselt wurden. Ob es nun sich um Gangster handelte oder tatsächlich um eine gegnerische Gruppe handelte wußte ich nicht. Es war mir auch egal denn eigentlich wollte ich ja den Jungen helfen. So schnell es ging kletterte icher über die Streben, wobei ich wirklich gut aufpassen mußte um nicht zu stürzen, um dann zu bemerken das mir so ein komischer Muskelprotz hinterher geklettert war. Leise fluchte ich in mich hinein. Das hier mußte noch schneller gehen als gedacht. Von meiner Position aus erkannte ich auch das sich das Feuer weiterhin unkontrolliert ausbreitete und in der Nähe von Benzintanks gelangte. Ich warf ein Blick zurück um dann endlich bei den Jungen angekommen zu sein, kletterte das Seil bis zu einer Stelle hinunter, schnitt oberhalb des Kopfes des Jungen das Seil ab und hoffte er konnte sich gut abfangen. „Sorry kleiner“, murmelte ich und schwang mit dem Seil bis ich dann gerade noch rechtzeitig die nächste Strebe dadurch erreichen konnte. Ein paar Schnitte in meiner Hand doch darüber konnte ich später nachdenken.

Endlich unten angekommen rannte ich zu den Jungen, warf ihn mir über die Schulter um dann in Zick-Zack-Kurs den bulligen Kerl auszuweichen. Bis ich durch eine Tür brach die hoffentlich nach draußen führte. „Tut mir leid Kleiner. Ich befreie dich von den ganzen Fesseln sobald ich hier raus bin“, versprach ich und suchte mir einen Weg mit ihm quer durch diverse Räume während hinter mir das Gebäude in Flammen aufging.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   28.11.16 18:08

Das kann ich nicht mehr mit ansehen. Jerome war total aufgeregt, weil wieder Hoffnung für ihn auf ein Leben weg von Thule und lebenslangen Hausarrest bestand. Er schloss die Augen und hoffte nun einfach darauf das er rechtzeitig gerettet wurde. Auf der einen Seite das Feuer das sich weiter ausbreitete und auf der anderen dieser Dämon der die Frau verfolgte. Und dann die Salvenschüsse von automatischen Handfeuerwaffen die er von draußen hörte. Auf einmal spürte er eine zusätzliche Spannung an dem Seil an dem er hing und versuchte, sich fast den Nacken dabei verrenkend, über sich zu schauen. Er erkannte was die Frau über ihn machte, also spannte er seinen Körper kerzengerade um den Fall abzufangen. Und dann fiel er auch schon, landete auf den Füßen und federte den Sprung in die Knie gehend mit seiner übermenschlichen Vampir-Stärke locker ab. Aber er hatte ja auch nicht sehr hoch gehangen. Das Problem war nur jetzt wieder aus der Hocke wieder gerade stehend das Gleichgewicht so zu halten und nicht umzufallen. Denn das Seil an dem er gehangen hatte war nur dazu da gewesen ihn von dem Blödsinn, den er nun hin und her hopsend versuchte, abzuhalten. Schließlich fiel er doch hin, über ein Holzstück das er übersehen hatte stolpernd „Hmpf!“. Dann versuchte er sich vor dem nahenden Feuer einfach schnell wegzurollen. Zum Glück landete er gerade eben noch rechtzeitig auf der Schulter der Frau die ihn dann auch von diesem „Sinkenden Schiff“ im Zickzackkursus durch die Halle eine Türe in angrenzende Räume durchbrechend fortbrachte. Der Dämon hinter ihnen, den Jerome, weil er mit dem Oberkörper auf dem Rücken der Frau lag, einige Male sehen konnte, war ihnen im Abstand keiner zwei Meter auf den Fersen und selbst das Feuerwerk das sich hinter ihnen abspielte und den Dämon leicht in Flammen hüllte, hielt diesen nicht davon ab seine Verfolgung fortzusetzen. Der Dämon ist wahrscheinlich von Urgroßvater Hugh extra beschworen worden um auf mich aufzupassen. Der lässt sich nicht wie die Thule-Zombies ablenken, der ist auf mich fixiert.

„Hmm...Hmmmpf!“, antwortete der Jerome auf ihre Aussage. Denn geknebelt war er ja immer noch. Als sie endlich vor der Lagerhalle waren, flog diese auch schon mehr oder weniger durch die Detonation der Benzintanks in die Luft. Aber der Dämon hatte einen gewaltigen, übermenschlichen Sprung hinter ihnen gemacht und stand nun vor der Frau und ihm. Also zumindest vermutete er das stark, weil er hinter ihnen gesehen hatte wie der Dämon gesprungen war. „Gib uns den Jungen und verschwinde. Oder verschwinde mit dem Jungen und werde Gejagte Thules.“, drang an seine Ohren. Jerome schüttelte mit dem Kopf und machte durch etwas Gezappel in den Fesseln und ein weiteres „Hmpf“ darauf aufmerksam das er von der Idee des Dämons gar nichts hielt. Wenn die Frau sich darauf einließ würde ihr der Dämon als Dank eine Kugel in den Rücken jagen. Ja so war Thule: Keine Zeugen am Leben lassen. Wahrscheinlich wollte der Dämon auch nur Zeit schinden.
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   28.11.16 21:29

Wenn ich gedacht hatte ich würde den Kerl abhängen können dann hatte ich mich wirklich geschnitten. Selbst die Explosion, ich spürte sogar den Lufthauch bis zu meiner Position aus, hielt ihn scheinbar wirklich nicht ab mir hinterher zu kommen. Was war der nur für einer? Da gab es so viele Möglichkeiten das es unendlich sein konnte. Aber der Junge mußte gerettet werden egal wie. Danach würde ich mich wieder um meine eigenen Angelegenheiten kümmern. Problem war nur wie wurde ich den Kerl wieder los? Mit diesen Gedanken beschäftigte ich mich bis der doch glatt vor mir stand. Wie kam das? Also ich war ja schon etwas schnell aber das war wirklich eine Meisterleistung.

Kurz musterte ich den Jungen, nahm ihm die Fessel aus dem Mund um dann wieder zu den Kerl zu sehen. „Was ist so besonders an ihm? Der scheint gerade mal grün hinter den Ohren zu sein. Folter ist wirklich nicht nett egal aus welcher Story du entsprungen bist.“ Thule. Hm. Der Name sagte mir gerade gar nichts und das obwohl mein Stamm dafür gesorgt hatte das wir alles über jedes Wesen erfuhren die es in unserer Welt gab. Waren die vielleicht neu? Und wenn schon. Die waren sicherlich auch irgendwie zu töten. „Was hälst du davon du gehst und sagst deinen Anführer Bescheid und wir spielen später weiter?“ Gott ich sollte wirklich meine Klappe halten und mich einfach davon machen bloß ich konnte ja schlecht einen Jungen in solchen Händen lassen. Ich wußte was es hieß eine harte Lektion zu bekommen eben weil alle Amazonen eine Menge durchmachten ehe sie dann die Kriegerinnen waren die sie sein sollten und den Traditionen folgten.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   28.11.16 21:49

Jerome spuckte aus, nach dem ihm die Frau den Knebel abgenommen hatte. Aber dann war er auch schon drauf und bei sie vor der Taktik des Dämons zu warnen. Der wollte nicht wirklich verhandeln „Renn weg, verzieh dich! Der interessiert sich nicht für das was du sagst. Der will nur Zeit schinden.“, ächzte der kleine Vampir mit getrockneter Kehle. Leider konnte er nicht beobachten was geschah, weil er immer noch mit den Oberkörper über der Schulter der Fremden auf dessen Rücken hing. Aber zumindest hatte er sich mal verständlich machen können. Und es schien auch genau die Absicht des Dämons zu sein. Seine Retterin mit Worten beschäftigen, bis der Rest seiner Bewacher dazu kam. Zumindest die Überlebenden. „Gib ihn mir. Dann kannst du ohne Schaden gehen.“, erwiderte der Dämon ohne die Frage der Frau zu beachten. „Von dem kriegst du keine Infos. Aber von mir, wenn du mich von hier weg bringst.“, meinte der Kleine. Sein Mund war total trocken durch den Knebel. Der Dämon machte plötzlich einen Satz vorwärts...
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   29.11.16 15:04

Das war ja ein ganz schlauer. „Es wäre nett wenn du dir was einfallen lassen könntest um ihn loszuwerden. Du kennst den besser als ich“, meinte ich zu den Jungen auf meiner Schulter und ehrlich mir tat mein Kreuz weh auch wenn ich etwas stärker als normale Menschen war. Problem war nur das die Gefahr immer noch bestand. Also mußte er auf meiner Schulter bleiben. Später konnte ich ihn herunter lassen sollten wir den komischen Kerl losgeworden sein. „Warum sollte ich dir glauben? Ich meine ich rede auch meist so ehe ich dann los lege“, war meine Antwort und fragte mich immer mehr was der Junge alles wußte. Was auch immer er alles wußte das brachte mir zur Zeit wenig außer er würde jetzt irgendwelche Informationen oder Gegenmaßnahmen einleiten um den Kerl loszuwerden. Als der dann plötzlich ein Schritt vorwärts machte drehte ich mich um um wieder loszurennen. Wieder im Zick-Zack-Kurs und bis zu einem Boot.

„Ich hoffe du kannst schwimmen“, meinte ich zu dem Jungen nachdem ich es geschafft hatte eine Sekunde Halt zu machen und ihn von der Schulter gleiten zu lassen.. „Halt deinen Atem an und bei drei springen wir.“ Schnell wickelte ich ihm noch die Handfesseln ab um dann schon bei 2 direkt ins kalte Wassser zu springen und zu tauchen.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   30.11.16 18:39

„Das ist eine Lüge. Den kenne ich nicht.“, erwiderte Jerome wahrheitsgemäß. Es gab Möglichkeiten einen Dämon aufzuhalten. Ja, das wusste er. Aber wie die aussahen: Keine Ahnung! Immer hin hatte ihn sein Vater von solchen Dingen fern gehalten. Warrick mochte ein Nazi sein, aber wenn es um den eigenen Nachwuchs ging, wurde bisher alles wahrhaft Böse fern von ihm gehalten. Sicher hatte er gewisse Dinge mitbekommen: Dinge, die seine Familie die eng mit der Thule Gesellschaft verwoben war, einfach offenkundig auch für ihn waren. Papa Gattler hatte ja nicht ahnen können, dass sein Sohn sich selbstständig machte um die internen Geheimnisse auszuplaudern. Also: Er wusste keine Anleitung den Dämon zu manipulieren. Aber seine Rettung nahm das anscheinend an.

„Weil ich kein verdammter Nazi bin der Adolf Hitler wieder erwecken und einen Weltenbrand will!“, knurrte Jerome aufgebracht. Als was sah sie ihn an? Warum sollte ich dir glauben?, äffte er sie innerlich nach. Aber so waren eben pubertieren Jungs, wenn sie sich angegriffen fühlten; immer mit dem Kopf durch die Wand! Nur handelte es sich bei dieser Wand um seine Retterin. Und was für ein Interesse sie daran hatte? Wer, der noch geistig bei Sinnen war, konnte schon einen kleinen Jungen dem bösen Schicksal das man über ihn vermutete, zurücklassen? Man war ja kein Unmensch. Man ging die Nacht auf den Tag nicht ins Bett und rühmte sich in Gedanken damit das ungewisse Schicksal eines Jungen auf dem Gewissen zu haben. So unterschieden sich die Guten von den Bösen: Den Skrupellosen, den Egoisten, war alles egal, außer ihrem Leben, in der Hauptsache war nur wichtig das sie selbst einen guten Schnitt machten.

„Nein, kann ich nicht mit den ganzen Fesseln am mir!“. erwiderte er und blickte die Fremde perplex an, die ihm nur die Fesseln löste, die seine Hände auf dem Rücken hielten. Viel half das ihm nicht im Moment. Seine Oberarme waren noch zusammengebunden und seine Beine an Knöcheln und Knien ebenfalls. Wie sollte er da schwimmen können? Aber das schien sie nicht zu interessieren und in Jerome kamen Zweifel auf. Wurde sie vielleicht von der Judah-Initiative geschickt um den Job ihn wirklich zu töten zu Ende zu bringen? Trotzdem zog sprang sie mit ihm ins kalte Nass und natürlich konnte er ihr nicht folgen. Er konnte nicht mal auftauchen um Luft zu schnappen. Da seine Hände aber nun aber wenigstens frei waren, konnte er sich von seinen Armfesseln auch lösen, nur das mit seinen Beinfesseln dauerte zu lange. Er hatte keine Luft mehr um die Knoten zu entwirren und sein Taschenmesser hatte man ihm abgenommen. Er ruderte mit den Armen zur Wasseroberfläche und paddelte dann einfach auf dem Rücken liegend und die Sterne ansehend weiter vorwärts. Bloß weit weg von dem Steg an dem das Boot lag.

Der Dämon schien sie nicht verfolgen zu wollen. Das grüne Glimmern in dessen Augen war selbst 10-20 Meter Entfernung in der Nacht zu sehen. Jerome wusste nicht ob dieser Wasser nicht leiden konnte oder sich ganz einfach nicht unnötig nass machen wollte. Und wo war Sie überhaupt? „Hallo?“, machte er rufend auf sich aufmerksam.
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   01.12.16 14:07

Mist verdammter und ich dachte der kannte den. Dann hätten wir sicherlich ein Problem weniger. Leise fluchte ich vor mich hin und überlegte wie bescheuert wie man jetzt wieder aus dieser Situation herauskommen könnte. Ich war keine Heldin sondern eine Amazone auf der Flucht vor dem eigenen Stamm. Das ich in diese Sache geraten war war sicherlich nicht absichtlich geschehen sondern nur weil ich einen Jungen vor einen bösen Schicksal retten wollte. Das so etwas herausgekommen war konnte ich ja nicht ahnen. Als er dann auch noch das mit Hitler erwähnte wurde ich noch blasser. Jedes Wesen kannte den Mann der Deutschland in den Untergang geführt hatte. Vielleicht war das ein Fest für das Böse gewesen aber für die guten Wesen oder gar Neutrale eher wohl weniger. Für Amazonen machte das an sich keinen Unterschied. Wer sie gut bezahlte für den kämpften sie. Das der scheinbar wohl wieder irgendwo auftauchen sollte oder es geplant war das war überhaupt nicht gut. Soweit ich wußte ging es Europa ganz gut aber auch nicht ganz so rosig. Bei dem was ich mir da ausmalte konnte jeder sich denken was herauskommen würde wenn der auf die Neuzeit losgelassen werden würde. Ganz schlimm. „Ich glaube ich wäre doch heute lieber im Bett geblieben“, murmelte ich vor mich hin und beschloß auf andere Art zu flüchten.

„Es muß gehen“, war meine Antwort und war dann mit ihm ins Wasser gesprungen. Tauchte damit wir den verdammten Suchund entgehen konnten. Erst als mir die Luft auszugehen drohte tauchte ich wieder auf und blickte mich um. Wo war der Junge? Nicht das ich ihn aus dem ganzen Mist gerettet hatte nur um dann ihn ertrinken zu lassen. Da hörte ich seine Stimme. Erleichterung machte sich breit und ich schwamm los wobei ich teilweise tauchte ehe ich dann neben ihm auftauchte. „Nicht so laut“, meinte ich zu ihm und mußte mich erst einmal orientieren. „Dort lang.“ Und wies auf die nahe Küstenlinie. Dennoch überprüfte ich ob er noch die Fesseln anhatte. Die Beine waren noch gefesselt. Also tauchte ich kurz ab, hantierte so gut es ging und als mir erneut die Luft auszugehen drohte schaffte ich es die zu lösen. Tauchte auf und schnappte nach Luft. „Ich hoffe der schwimmt nicht“, flüsterte ich leise und bewegte mich langsam aber so das ich vorankam.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   02.12.16 19:59

Na, da war sie ja! „Okay“, flüsterte er und dämmte seine Stimme. Er schwamm im Moment wie eine Meerjungfrau; paddelte mit seinen Händen und versuchte sich mit seinen gefesselten Beinen und Füßen über Wasser zu halten. Und das war alles andere als leicht. Denn jedes Wesen das Luft zum Atmen brauchte, fürchtete sich vorm Ertrinken. So auch der kleine Vampir. Es war ungewohnt auf diese Art zu schwimmen. Aber es funktionierte auf Jeromes Art und Weise. Es war nur gut das die Fremde bzw. inzwischen auch Nicht-mehr-Fremde neben ihm auftauchte.

Als seine Retterin abtauchte und sich an seinen Bein- und Fußfesseln zu schaffen machte, nutzte auch Jerome den Augenblick, sich endgültig von den letzten Seilüberbleibseln die um Schultern, Bauch und Hüfte gewunden waren und an denen sie ihn aufgehängt hatten, zu lösen. Nach dem sie seine Beine von den Fesseln befreit hatte, wand er sich strampelnd aus den Umwindungen an seinen Hüften heraus, und schwamm dann mit ihr zusammen zu der Küstenlinie. „Ich weiß auch nicht warum er uns nicht verfolgt.“, flüsterte er zurück. Er war erleichtert und fühlte sich frei; hatte Hoffnung den Schergen Thules mit Hilfe dieser Frau entkommen zu können. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte er beiläufig, als sie in die von ihr angewiesene Richtung schwammen. „Ich bin Jerome Gattler. Und warum hast du mich vor denen gerettet? Ich mein: Bist du zufällig da gewesen oder hat dir wer den Auftrag gegeben?"
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   02.12.16 22:09

Hätte ich vorher gewußt das er ein Vampir war hätte ich mich gewundert wieso er schwimmen ging. Gab es denn Vampire die das taten? Nun diese Frage würde ich mir wahrscheinlich erst später stellen wenn ich es wußte. Jetzt erst einmal in meinen Augen war er ein Junge der von seltsamen Personen gefesselt worden war und die ihn unbedingt zurückhaben wollten. Warum auch immer. Meine Meinung war das sie ihn wohl verkaufen wollten oder so. Sicherlich gab es einen Markt dafür. Da war ich schon inzwischen froh ihn gerettet zu haben. Ich würde ihn irgendwohin bringen und dann mich wieder verstecken. Denn ich war ja ebenfalls auf der Flucht vor meinen Stamm.

Das Wasser war ziemlich kalt auch wenn es teilweise immer noch Sommer war also hieß das so schnell wie möglich raus aus dem Wasser. Ich war zwar ein übernatürliches Wesen doch ich konnte mich auch erkälten. Wie es bei dem Jungen aussah wußte ich nicht aber ich wollte nicht das er krank wurde also schwammen wir leise zur Küstenlinie um dann endlich am Strand an Land zu gehen. Die Klamotten waren klatschnaß und klebten an Körper. „Ich hoffe der bleibt erst einmal weit weg“, flüsterte ich zurück und schaute mich um. „Ich bin Lydia“, stellte ich mich weiter im Flüsterton vor um dann in eine bestimmte Richtung zu gehen. Die Nässe versuchte ich so gut es ging zu ignorieren. „Reiner Zufall. Eigentlich hatte ich ein Versteck für die Nacht gesucht als ich dich da hängen sehen hab. Was hast du angestellt? Wollten sie dich verkaufen?“
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   03.12.16 20:30

Es dauerte eine Weile, aber dann waren sie am Strand angekommen. Jerome fror am ganzen Körper als er aus dem kühlen Nass heraus auf den Strand kam. Es war September, die Sonne hatte mit der Nacht getauscht. Trotzdem war es von der Temperatur angenehm wärmer an Land als im Wasser. Jerome atmete tief durch., als er sich aufrichtete. Die Nässe seiner Kleidung trat in den Hintergrund, ihm war zwar kalt, aber was hatte er gewonnen? Freiheit. Unabhängigkeit noch nicht. Aber frei zu sein, frei von seiner Familie, seinem Vater, von Thule, reichte um ihn aufrecht stehen zu lassen. Dann fiel die Erinnerung plötzlich über ihn herein. Er viel auf die Knie nieder. „Er hat meine Mutter getötet. Er hat sie in den Selbstmord getrieben. Estrith.“ Jerome schnaufte hastig. Und beruhigte sich wieder. „Lydia.“, wiederholte er ihren Namen leise. Er folgte ihr erschöpft. Die nasse Kleidung drückte und ihm fröstelte. Zitternd am Körper, die Arme um sich geschlungen, bewegte er sich vorwärts, weiter weg vom Strand. „Nein. Nein. Mein Vater, er ist..“

Jerome brach die Unterhaltung ab. Es näherten sich ihnen einige Personen. Sie waren mit Mps bewaffnet, aber hielten sie gesenkt. Das waren keine Leute Thules. „Jerome.“, sprach ein alter Mann seinen Namen aus. „Wir sind Zeloten der Judah-Initative.“ Die Männer und Frauen kesselten sie ein. „Ihr kommt mit!“, befahl der Alte und sie wurden zu einer Kolonne von vier Autos geführt. Man reichte ihnen Decken und ließ sie nebeneinander in einem der geräumigen Autos auf der Rückbank Platz nehmen. Dann fuhren sie los. Jerome bedeckte sich so gut es ging mit der Wolldecke und spürte bald die Wärme der Lüftung. Er begann das Gespräch, nun da wohl Ruhe und Sicherheit herrschte, erneut: „Mein Vater. Warrick Gattler. Er ist ein Nazi. Er arbeitet für die Thule Gesellschaft. Ich bin von Zuhause weggelaufen...“ Verkaufen? Ihn? Der Junge dachte nach. Trotz seiner behüteten Kindheit, hatte er ja ein paar Dinge erfahren. Zum Beispiel das die älteren Thule-Zombies mehr auf kleine Jungs standen und sich Straßenkids ins Bett holten. Auch ihn, als er in der Halle so hilflos hing, hatten sie begierig begafft. Aber da er der Sohn von jemanden Wichtiges war, hatten sie ihm kein Haar gekrümmt.

„Nein. Nicht verkaufen.“, er lümmelte sich in die Decke. Der Gedanke daran ängstigte ihn sichtlich. Wie nannte man das? Kinderhandel? Gab es da nicht mal in Europa einen gewissen Dutroux der Jungen entführte und an Staatsanwälte, Politiker und Wirtschaftsbosse verkaufte? Er sah sie einen Moment perplex an. „Nein. Ich bin der Sohn eines wichtigen Thule-Bosses. Meine Familie ist darin sehr verwickelt. Sie ist der Kopf der Thule-Gesellschaft in den USA. Ich hab dir ja gesagt was sie vor haben. Aber bitte nimm mich nicht in Sippenhaft für meine Familie.“ er legte ihr die Hand auf ihre, berührte sie. Sein Blick war jetzt klar, freundlich, obwohl man ihm ansehen konnte (seine Nasenlöcher bebten) das er aufgekratzt war. Und jetzt? Sie saßen in einem Fremden Auto in Richtung Unbekannt. „Wohin bringt ihr uns?“, fragte Jerome schließlich. „In Sicherheit. Thule hat unseren Angriff auf die alte Fabrikhalle abgewehrt. Sie formieren sich. Einige sind schon hinter uns her.“, „Wer?“, „So ein Typ auf einem Schnellboot. Er verfolgt uns entlang der Straße.“, „Das ist der Dämon!" Er sah zu Lydia und rückte zu ihr, kuschelte sich an sie. „Haben wir unser Schicksal noch in der Hand?“
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   05.12.16 14:33

(eigentlich besteht die Judah Initative nur noch aus einem Golem & dessen Besitzer da ausgestorben...*zwinker* aber die könnten ja noch in israel oder so existieren so wie die men of letters in europa)

Scheinbar hatte der Junge ziemlich viel mitgemacht und das tat mir wirklich leid wenn dieser komische Kerl auch noch die Mutter des Jungen, laut eigener Aussage, in den Selbstmord getrieben hatte. „Das tut mir leid“, sagte ich und legte kurz meine Hand auf seine Schulter um dann ebenfalls leicht vor mich hinzuzittern. Nun mußten wir weiter kommen denn ich hatte keine Lust noch einmal auf diese Typen zu treffen und mich weiter in irgendetwas verwickeln zu lassen. Das wäre nicht gut. Nur wohin mit den Jungen? Hatte er noch Familie die sich um ihn sorgte? Sein Vater was? Weiter redete er nicht denn plötzlich tauchten weitere Leute auf. Mit MP´s und wirkten nicht gerade freundlich. Na toll. Vom Regen in die Traufe. Judah-Initiave? Versteh einer die Welt denn ich hatte von ihnen nie etwas gehört und das obwohl mein Stamm mir alles Wissen über die übernatürlichen Wesen gelehrt hatte was ich wissen mußte. Da jedoch jedes wehren zwecklos wäre folgte ich ihnen zum Wagen.

Im Wagen drinnen erfuhr ich mehr und es gefiel mir immer weniger. „Du kannst ja nichts für deine Familie. Man sucht sie sich eben nicht aus.“ Nur weiter würde ich mich nicht in diese ganze Sache verwickeln lassen. Seine Hand auf meiner nahm ich war. Der Junge tat mir wirklich leid aber so wie die Leute sich benahmen würden sie gut auf ihn achten. Ich selbst war auch in einer Decke gehüllt und meinte dann zu einen der Leute: „Ich habe den Jungen gerettet aber mehr werde ich mich nicht in die Sache verwickeln lassen. Ich habe da noch einige eigene Probleme. Von daher also laßt mich an der nächsten Straßenecke raus.“ Das war es nämlich für mich nur um dann zu hören das auch noch ausgerechnet ein Dämon hinter uns her wäre. „Dann macht was. Exorziert ihn.“ Um dann zu Jer zu sehen. Strich ihm kuzr übers Haar. „Ich ja denn ich werde abhauen und wieder untertauchen. Diese Leute werden sicherlich gut auf dich aufpassen.“ Da war ich mir absolut sicher.
Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   10.12.16 11:13

(könnten auch Nachfahren laut der Foren-Info sein)

Jerome nutzte den Moment der Ruhe um nachzudenken. Er hatte Estrith, seine Mutter, eines Tages im Badezimmer vorgefunden. Sie lag im Whirlpool. Neben dem Pool lag eine Schachtel Schlaftabletten. Warrick, sein Vater, sagte nichts und regte sich auch nicht. Er stand nur da. Dann ging er und zog ihn mit sich aus dem Zimmer raus. Irgendwie musste sein Unterbewusstsein die Schwere dieses Erlebnisses und des Verlustes verschüttet haben. Damals war er noch kein Vampir noch jünger gewesen als heute. 10 Jahre. Das Kapitel Estrith endete mit ihrem Tod, denn sie wurde nie mehr erwähnt oder über sie gesprochen. Jerome hatte sich damit abgefunden und den Schmerz runter geschluckt. Aber jetzt, auf der Flucht, hatte ihn seine Erinnerung wieder eingeholt. Vielleicht war es gut sich wieder daran zu erinnern. Vielleicht auch nicht so gut. Das „Timing“ so eine Sache. Denn...

Gerade als Lydia ihm sagte das diese Leute gut auf ihn aufpassen würden, traf ein Kugelhagel auf die kleine Autokolonne. Jerome sah erschrocken das Seitenfenster auf der Fahrerseite zur See hin splittern und wie der Fahrer und dessen Sitznachbar im Kugelhagel in eine unschöne, blutige Masse verwandelt wurden. Durch übermenschlich Sinneswahrnehmung war es ihm Geistes gegenwärtig möglich sofort zu schalten und zu wissen was als nächstes passieren würde. Blitzschnell packte er also Lydia und sprang mit der Schnelligkeit und Stärke die ihm sein Vampirsein verliehen aus dem Auto die Fensterscheibe dabei zerbrechend heraus. Eine Sekunde danach überschlug sich das nun fahrerlose Auto auch schon. Jerome landete mit Lydia abwärts der Straße auf dem Waldboden. Kurz sah er sich um, betrachtete die Umgebung: Der Dämon und zwei Thule-Zombies schossen aus automatischen Waffen von dem Schnellboot aus auf die verbliebenen Fahrzeuge, und ihre Insassen schossen mit ihren MPs zurück. Sie behagten sich noch einen Moment gegenseitig, ehe sie bemerkten das ihr offensichtlich beider Ziel, Jerome, fort war. Die Typen von dieser Judah-Initative wendeten ihre Wagen und auch das Schnellboot drehte in einem Bogen. Jerome sah den dunklen Wald vor sich. Renne!, war sein erster Gedanke. Aber was war mit Lydia? Er sah sie mit schmalen Augen an. „Tja. Ich muss wohl alleine klar kommen. Du hast mich gerettet, ich habe dich gerettet, also sind wir so auch quitt. Weiß du, ich will nicht der Spielball zweier Parteien sein die einander bis auf den Tod hassen.“ Denn hassen musste man sich ja, wenn man sich gegenseitig tötete. „Bei diesen Leuten wäre ich auch nicht wirklich frei, auch wenn es mir gut gehen würde. Sie wollen mich doch nur als Druckmittel um Thule und meinen Vater zu erpressen. Da hin gehen wo ich hin ich will, dürfte ich nicht, aber das ist gerade die Freiheit wegen der ich von meiner Familie und Thule weggelaufen bin. Ich tausche doch nicht ein „Gefängnis“ gegen ein anderes aus. Freiheit gegen Sicherheit? Guck sie dir an, da kommt sie, meine Sicherheit. Ohne mich!“

Mit diesen Worten rannte er in den Wald hinein, wissend, dass seine Verfolger weder mit dem Boot noch mit den Autos zwischen den dicht stehenden Stämmen hindurch kommen würden. Sie würden es aber bestimmt zu Fuß versuchen. Nur war Jerome als Vampir schneller als sie, aber da er noch ungeübt im Einsatz mit seinen Kräften war, war er eben auch noch nicht ganz in Sicherheit. Und dann passierte ihm auch schon ein Missgeschick. Er hatte bereits einen guten Abstand zwischen sich und den Verfolgern gebracht, auch wenn er die Schüsse aus ihren Maschinen- Gewehren und Pistolen durch die Nacht ballern hören konnte, als er nur gerade aussehend und dem Geäst und Bäumen ausweichend, den Boden unter sich kaum beachtete, was dazu führte das er durch das Unterholz rennend über eine Baumwurzel stolperte und böse hinfiel. Alles tat ihm weh, aber es nutzte ja nichts, also biss er die Zähne zusammen und versuchte sich, wenn er im Moment auch nicht aufstehen und weiter laufen konnte, sich zumindest durchs Unterholz robbend ein Versteck zu suchen.
Nach oben Nach unten
Lydia Winter
avatar
Amazone
Anmeldedatum : 02.08.16
BeitragThema: Re: Auf der Flucht [Beendet]   11.12.16 14:51

(extra aus israel angereist.....xd)

Jerome wirkte ein Moment nachdenklich und ich ließ ihn in seinen Gedanken. Eher dachte ich daran mich sobald wie möglich abzusetzen wenn es mir möglich war. Denn ich hatte keine Lust mich in irgendetwas verwickeln zu lassen was nicht meine Sache war. Ich hatte eigene Probleme denn ich war mir sicher das mein Clan nicht lange brauchen würde um mich erneut aufzuspüren. Was mir nicht in den Kram paßte und noch weniger das ich dann zum Tode verurteilt werden würde. Also mußte ich hier weg.

Leider schien da jemand was dagegen zu haben denn im nächsten Moment wurde geschossen so das die Autscheiben zersplitterten und so mancher von denen hier im Auto was abbekamen. „Zum Teufel“, fluchte ich leise und strich mir über die Wange wo sich etwas Blut befand. Warum auch ausgerechnet ich? In meinen Überlegungen wurde weiter geschossen und dann plötzlich war keiner mehr im Auto. Ich sah noch wie der Fahrer zusammensackte. Erschossen von den Bastard da draußen. Als ich nach vorne klettern wollte um den Wagen doch noch zu lenken wurde ich geschnappt und befand mich blitzschnell draußen. Erst wollte ich mich aufregen bis ich sah wie der Wagen sich überschlug und explodierte. Ein netter Anblick dennoch traurig da es ein paar Tote gegeben haben mußte. Ich wendete mich ab und war froh das ich darin nicht mehr saß. Stattdessen sah ich zu Jeremy. Der kein normales Kind war sondern ein Wesen. Ich verurteilte ihn nicht schließlich war ich auch eines. „Dann paß auf dich auf. Ich verstehe wenn man sich aus dem Staub machen will um nicht in irgendetwas zu geraten.“ Ich zog den Jungen kurz in meine Arme, hielt ihn fest und blickte ihn dann wieder an. „Laß dich nicht erwischen und solltest du irgendwann mal meine Hilfe brauchen, falls ich nicht selbst in irgendetwas feststecke, ruf mich an.“ Ich reichte ihm einen Zettel wo meine Nr. stand um dann ihn nachzusehen wie er im dunklen Wald verschwand.

Kurz überlegte ich um dann in eine andere Richtung zu rennen wobei ich hörte wie da ein paar Idioten herumschossen. Mistkerle, dachte ich und schlug Harken um dann selbst etliche Meter weiter über jemanden zu stolpern der auf dem Boden lag. Ich stolperte und fiel hin. Schrammte mir die Hand auf und das Knie doch das störte mich nicht. Ich wollte wissen über wen ich gestolpert war.
Nach oben Nach unten
 
Auf der Flucht [Beendet]
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 3Gehe zu Seite : 1, 2, 3  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» hab beziehung beendet(ex) ist aber schwanger
» Ex-Back beendet...und wie es da weiter geht...
» Fahrerrücktritte
» Ende einer kurzen Beziehung
» Wann wieder auf Ex zugehen?

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: Szenenfundgrube-
Gehe zu: