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 Home is where your friends are

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AutorNachricht
Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   30.11.16 19:12

Humorlose Engel. Ich konnte mich nicht entscheiden was schlimmer war. Engel die nicht einmal wussten was Humor war und deshalb keinen Witz verstanden, eher verwirrt über diese Aussagen waren.. Oder Engel wie Metatron die meinten zu wissen was Humor war. Beides war ziemlich seltsam, aber Zweiteres wog vermutlich schwerer auf den Nerven. Ich grinste leicht und blickte mit erhobener Augenbraue zu ihm hinauf. Ich wusste das er nicht viel oder besser gar nichts von Nephilim hielt, aber das er mich für so unglaublich dumm hielt kränkte mein Ego. "Natürlich habe ich es gelesen." ,brachte ich gespielt empört hervor. "Ich weiß ja was du scheinbar von Nephilim hältst.. Nicht wirklich viel. Aber wenn du glaubst das wie so dumm und ungebildet sind tut es mir leid dich enttäuschen zu müssen." Wieder kehrte ein leichtes Schmunzeln auf meine Lippen. Natürlich war dieser Engel stärker als ich, das war gar keine Frage. Vermutlich war es auch die dümmste Idee in diesem Moment sarkastisch zu sein, aber so handelte ich unter extremer Anspannung. Manchmal überspielte ich so auch meine Angst. Lieber lachte ich dem Tod ins Gesicht statt vor Angst zu erstarren. Die Situation mit diesem Jäger mit der Armbrust hatte jedoch schon bewiesen das ich meistens den dümmsten Ideen folgte. "Ich sag ja.. Humorlose Traurige Clowns."

Wieder missfiel mir seine Aussage, denn ich konnte nichts damit anfangen oder sie einschätzen. Warum sollte ein Engel mich in den Himmel zerren lassen nur um mir dann 'Gastfreundschaft' entgegen zu bringen? Ich ahnte schon das diese Gastfreundschaft nicht so werden würde wie man sie sich vorstellte. Dieser Engel zeigte offensichtlich das ich in seinen Augen nicht mehr als Abschaum war, und mit seinem kleinen Zaubertrick wusste ich auch das es ihm gar nicht passte wie ich mit ihm sprach. Vermutlich war es jedoch egal was ich sagte, es würde nichts daran ändern. In meinem Kopf schwerbte eine Befürchtung für das was folgen konnte. Ich hatte die Worte von Amatiel wieder im Ohr, als er davon sprach das Engelsfolter die schlimmste Art des Schmerzes sei. Nicht einmal die Hölle konnte so grausam sein, Engel hatten die Folter erschaffen. Wenn selbst dieser es so erzählte musste es stimmen. Es erschloss sich mir zwar noch immer nicht weshalb ich im Himmel von Engeln gefoltert werden sollte, doch die Angst davor war deutlich spürbar. Mein Kopf legte sich wieder schief als er meinte der neue Gott zu sein. "Neuer Gott? Ich bezweifle stark das es reicht seinen dicken Hintern auf einen Stuhl im Himmel zu setzen und von sich zu behaupten der neue Gott zu sein." Dieser Kerl sollte Gott sein? Nie im Leben. "Ich mag in den Augen der Engel eine Abscheulichkeit sein. Aber ich frage mich gerade, wer von uns beiden der wahre Abschaum ist." ,sagte ich kühl und schluckte. Einen Engel der sich als Gott betitelt im Himmel zu beleidigen ist nicht unbedingt die beste Idee die du haben kannst..

Ich schüttelte nur den Kopf. Ich hatte nur pure Verachtung für diesen Engel über. Ich wusste zwar mittlerweile das Engel grausam waren, doch das ein Engel in Kauf nahm so viele andere zu töten und zu verletzen schlug wie eine neue Bombe ein. Riss den Krater noch größer. Ich ahnte langsam das ich ein ziemlich großes Problem hatte. Der Engel der den Himmel verschlossen hatte, all die anderen Engel verstoßen hatte drohte mir nun 'Gastfreundschaft' an und forderte Respekt. Das konnte nichts gutes heißen. Für einen Moment spielte ich mit dem Gedanken zu Amatiel zu beten und ich von ihm zu verabschieden. Ohne ihm zu sagen weshalb. Es würde ihn vielleicht nur unnötig aufwühlen wenn er wusste das ich im Himmel war. In dem zu Hause in das er nicht mehr zurück konnte. Das empfnd ich nicht als fair. Außerdem hatte ich die Befürchtung dieser Engel vor mir könnte diese Gebete ebenfalls hören und würde dann auch meinen Engel auf seine schwarze LIste setzen. Nein, das musste ich allein durchstehen. "Was willst du von mir? Wenn ich in deinen Augen so verachtenswert bin töte mich doch einfach. Vielleicht bist du der erste Engel der stärker ist als ich."
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Metatron
Plotcharakter
Anmeldedatum : 31.05.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   01.12.16 13:51

Sie würde schon lernen Respekt zu haben und keine vorlaute Klappe mehr sondern nur noch um Gnade winselnd wobei sie keiner hören würde. Im Grunde war ich froh das diese Abscheulichkeit nicht mehr die Erde verpestete sondern hier oben war wenn auch aus Gründen die nur mir bekannt waren. Wenn ich mit ihr fertig war würde ich sie tot vor die Füße von der Person schmeißen lassen die sich ihrer angenommen hatte. Damit gesehen wurde das der Himmel keine Abscheulichkeiten wie diese nicht mehr tolerierte. Ich tolerierte sie nicht. Auf jedenfall würde das was ich von ihr brauchte den Himmel noch besser verschließen als vorher und auch ansonsten würde mich die Folter an einer Abscheulichkeit erfreuen. Wie hoch wohl die Schmerzgrenze war? Da kam die Neugier in mir hoch doch das hob ich mir für später auf. Jetzt erst einmal ging es um etwas anderes. „Wie gut das du dann die letzte sein wirst denn nach dir wird es keiner wagen auch nur ansatzweise einen Nephilim zu zeugen“, sagte ich und hoffte die anderen Engel würden nicht die Freuden von Sex entdecken. Das wäre der Horror aber andererseits nun warum auch nicht. Um so besser würde die Jagd sein. Oder auch nicht. Je nachdem wo meine Prioriäten lagen. Auf den Satz mit den humorlosen Clowns erwiderte ich jetzt nichts mehr auch wenn ich sehr wohl Witze verstand aber mit einer Abscheulichkeit zu diskutieren hatte kein Zweck.

„Du kennst meinen Vater nicht und weißt überhaupt nichts über den Himmel. Also schweig oder ich werde dir ein für alle Mal die Zunge schon vorher entfernen“, sagte ich gefährlich in ihre Richtung. Auch wenn Gott unser aller Vater den Himmel verlassen hatte und mich in Bitterkeit zurückließ ehe ich ebenfalls beschlossen hatte abzuhauen weil die Erzengel auf ganz dumme Gedanken gekommen waren liebte ich ihn immer noch. Er hatte mich damals auserwählt und mich seine Herrlichkeit spüren lassen. Mich. Den letzten an der Tür und wahrscheinlich schon vorher ein Niemand gewesen. Wie geehrt kann man sich da fühlen? Sehr sogar wo doch die meisten, abgesehen von den Erzengeln, unseren Vater nie richtig gesehen hatten sondern nur seine Stimme gehört oder seine Anwesenheit gespürt hatten. Eine Anwesenheit die voller Liebe und doch Strenge gewesen war bis sich dieses gewandelt hatte bei seinen Verschwinden aus dem Himmel. Das Licht war der Gräue gewichen. „Ich jedenfalls bin ein besserer Gott als mein Vater denn ich bin hier. Führe die Engel die mir folgen dorthin wo sie hingehören und mache sie wieder zu dem was sie einst waren.“ Aber was verstand schon eine Abscheulichkeit davon? Nichts. „Du machst dich gut mich zu provozieren doch das wird dir vergehen“, versprach ich ihr und nutzte erneut eine Fähigkeit um sie Blut husten zu lassen. Zerquetsche ein bißchen ihre Lunge damit sie verstand wer hier die Macht hatte. Das ich keine Rücksicht nehmen würde egal gegen wen ich antreten würde.

Nach ein paar Minuten hob ich das ganze wieder auf und musterte sie wie sie da zu meinen Füßen war. „Alle Engel sind stärker als du. Vielleicht haben manche vergessen wie man kämpft weil sie zu lange auf der Erde sind als sie dir begegnet sind also unterschätze niemals einen Engel“, erwiderte ich darauf um wie ein Onkel freundlich zu lächeln. „Warum sollte ich dich jetzt schon töten? Da gibt es so manches was ich noch nicht über Nephilim weiß und zweitens sind so manche Sachen an dir noch wichtig für den Himmel. Also fühle dich geehrt mir zu helfen den Himmel noch besser zu machen als jetzt schon. Welche Nephilim kann das von sich behaupten? Ach ja die eine Nephilim die ich und Castiel töten mußten um das Herz eines Nephilim zu bekommen. Armer Asstiel. Hätte er vorher gewußt was ich ihm antue hätte er sicherlich nicht geholfen. Aber so ist das eben wenn man eine Schwäche hat." Dann zuckte ich mit den Schultern um dann wieder sie anzusehen.
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Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   02.12.16 5:17

Es war deutlich zu sehen, zu hören und vor allem zu spüren das ich, ein Nephilim in seinen Augen wirklich nur Abschaum war. Jeder Engel der bisher versucht hatte mich zu töten hielt nichts von meiner Rasse, das war kein Geheimnis. Ebenfalls fielen eigentlich immer Sprüche die diese Verachtung zum deutlichen Ausdruck brachten. Doch der Hass den Metatron scheinbar verspürte war deutlicher und stach beinahe schon durch meinen ganzen Körper. Wieder fragte ich mich weshalb genau Engel Nephilim so hassten, warum sie diese als abartig ansahen und sie verachteten, jagten und auslöschten. Mir war klar das sich das nicht ändern würde, das die Meinung über mich und das was ich war so bleiben würde. Und auch wurde mir langsam klar das dieser Aufenthalt im Himmel alles andere als gut war. Vielleicht wäre das wirklich mein Ende. Ich hatte immer darüber nachgedacht wie ich sterben könnte. Welche Arten des Todes für mich annehmbar war, welche nicht. Es gab wenige Tode bei denen ich wirklich aufgeben würde, sie akzeptieren würde. Das es durch einen Engel geschehen sollte war mir bewusst. Wenn der Himmel dich jagte was das nicht unbedingt eine Überraschung. Doch von einem Engel der nun scheinbar Gott war im Himmel getötet zu werden..? Darüber hatte ich bisher nie nachgedacht.
Ich schluckte schwer und konnte mir ein breites Grinsen gerade verkneifen. Ich hatte gemerkt wie ernst die Lage war und das jede Provokation wohl nciht gut für mich war. Immerhin kannte ich einen Engel der sich auf die Gefahr eingelassen hatte. Amatiel und ich hatten nicht darüber nachgedacht uns zu schützen. Außer mit den Dolchen.. Erst Lu hatte mich darüber aufgeklärt. Da hatte ich darüber nachgedacht. Ich würde niemals ein Nephilim das Leben schenken. Es wäre ein grausames Leben. Noch immer war der Gedanke gruselig. Ich war mir jedoch sicher das nichts passiert war. Man hätte doch etwas merken müssen. Oder etwa nicht?

Ich hielt tatsächlich meinen Mund und blickte von dem Engel fort, sah wieder auf einen Punkt in diesem Raum. Ich hatte die Befürchtung das der Engel es wörtlich meinte und mir die Zunge heraus schneiden würde. Nein, das wollte ich beim besten Willen nicht. In jedem Horrorfilm sah das verdammt blutig und übel aus. Trauriger Weise musste ich Metatron in diesem Punkt Recht geben. Gott war verschwunden und ließ es zu das seine Schöpfung sich gegenseitig zerstörte. Er ließ Leid, Hunger und Angst zu, Zerstörung und Hass. Er war einfach weg, selbst die Engel hatte er wohl verlassen. Metatron war hier. Auch wenn der Himmel vermutlich besser dran gewesen wäre ohne ihn. "Ich bin mir nur ziemlich sicher das Erde, Himmel, selbst die Hölle ohne dich als Gott besser dran wäre." Vermutlich war es wirklich so. Lieber einen Gott der fort war, als einen der nur noch mehr Leid brachte. Kaum hatte ich die Worte ausgesprochen sah ich wie er mich erneut fixierte. Im gleichen Moment stach etwas wie tausende Nadeln in mir, in meiner Brust. Es fühlte sich an als würde etwas brennen, als würde eine unglaubliche Kraft auf mich eindrücken. Dieser Druck brachte mich sofort zu Boden, bis ich ganz auf ihm lag und meine Hände erneut um meinen Hals gelegt hatte. Ich begann zu husten, stark und röchelnd. Ich schnappte wieder nach Luft, denn meine Lungen brannten und schmerzten unglaublich. Ich spürte wie es ein kratziger Husten wurde, wie wenn man sich an Wasser verschluckt hatte. Das jedoch war kein Wasser, es war rot. Blut. Ich hustete und spuckte nach und nach immer mehr Blut. Ich holte tief Luft und verschluckte mich, hustete noch stärker. Tränen schossen mir in die Augen ohne das ich etwas dagegen unternehmen konnte. Ich windete mich am Boden, bis der Druck wieder nachließ.

Nun lag ich am Boden, voller Blut. Ich lag in meinem Blut, schmeckte es noch immer in meinem Mund. Einige male hustete ich noch und atmete tief ein. Meine Lungen schmerzten weiterhin, klangen jedoch langsam ab. Der Schmerz blieb. Ich rührte mich nicht, legte meine Stirn am Boden unter mir ab und schloss schwer atmend die Augen um mich zu beruhigen. Engel unterschätzen? Nein, niemals. Das etwas an mir wichtig sein sollte was den Himmel betraf glaubte ich nicht. Nephilim waren Abschaum, warum sollten sie dann etwas gutes für den Himmel tun können? Die Sache mit dem Herzen eines Nephilim verunsicherte mich allerdings wieder. Dieser Name, Castiel.. Er kam mir bekannt vor. Im Zusammenhang mit dem was Metatron erzählte musste das der Engel sein der für den Verschluss des Himels verantwortlich sein sollte. "Du.. Du willst den Himmel weiter verschließen?" ,keuchte ich immer noch ein wenig heiser und blickte vom Boden zu ihm auf. "Du bist ein verdammtes Monster."
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Metatron
Plotcharakter
Anmeldedatum : 31.05.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   02.12.16 17:11

Da konnte Rae wirklich froh sein das sie damals Castiel nicht als Gott erlebt hatte, auch wenn seine Macht von den Leviathanen gestammt hatte. Wer wußte schon was dieser mit dieser Abscheulichkeit von Nephilim angestellt hätte. Vielleicht hätte er oder gar die Leviathane eine Lösung gefunden um sich für immer in den Körper zu verankern um den Himmel zu beherrschen. Und die Erde zu einem Spielball zu machen. Ob die Hölle auch darunter gelitten hätte wußte keiner. Da war meine Wenigkeit im Grunde noch human schließlich hatte ich keine Engel umgebracht so wie er. Wahrscheinlich litt ich unter Wahrnehmungsstörungen schließlich waren beim Fall auf die Erde so einige Engel gestorben doch so manches Opfer rechtfertigte den Zweck. Also machte ich mir da keine Gedanken das ich evtl. sogar auf der gleichen Stufe wie Leviathan-Gott stehen könnte oder schlimmer als Lucifer. Ich mußte es ja wissen was alles passiert war als Castiel Gott gespielt hatte schließlich hatte ich trotz allem mein Engelsradio damals, seit ich auf der Erde gelebt hatte, angehabt. Schließlich mußte ich auf den Laufenden bleiben was das ganze angegangen war. Und jetzt war ich hier. Der neue Gott. Mein Vater hatte sich mir nur einmal gezeigt gehabt, letzten Monat, doch ich war nicht bereit gewesen meine Position aufzugeben. Was hätte er denn getan? Nichts. Er ließ uns weiterhin im Stich und unter meiner Führung ging es dem Himmel doch gut. Zwar würde ich die Engel genau wieder dorthin führen wo sie hingehörten nämlich über die Menschen und mich selbst anbeten lassen doch alles im allem war der Himmel lange nicht mehr so friedlich gewesen. Na gut wenn man davon mal absah das ich nur eine gewisse Engelskreis hier oben hatte. Irgendwann würden die anderen Engel auch einsehen das sich das gegenseitige abschlachten auf der Erde nichts brachte sondern das ich die einzige Lösung war. So lange würden die unten bleiben.

Mein Blick war weiterhin auf Rae geheftet. Sah wie sie zu meinen Füßen Blut hustete bis ich die Bestrafung aufhob. Das hatte sie verdient. Damit verstand sie nun hoffentlich das ich keine Respektlosigkeit mir gegenüber zulassen würde. Wie erwartet, nachdem sie zu Atem gekommen war ahnte sie wohl wo der Hase lief. Begeistert war sie nicht nun das störte mich nicht. „Ich bin kein Monster sondern ich rette den Himmel.“ Mich mußte man nicht retten. Ich war unantastbar. Ahnte ja keiner woher tatsächlich meine Macht stammte außer die Person die ich benutzt hatte um den Himmel zu verschließen. „Da liegst du falsch.“ Genau da traten die zwei Engelswächter ein die schon Felicia begleitet hatten. Einer hatte seinen Engelsdolch in der Hand und der andere gewisse Handschellen. „Die beiden werden dich jetzt in dein Gästezimmer bringen. Genieße den Aufenthalt.“ Natürlich war das Engelsgefängnis gemeint aber ob sie das realisierte war eine andere Frage.

Der eine Engel trat auf sie zu. Packte Rae unsanft und legte ihr die Handschellen an. Sicher war sicher und dann ging es in Richtung Engelsgefängnis.
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Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   06.12.16 20:11

Wenn dieser Engel wirklich die Rettung für den Himmel bedeutete fragte ich mich was er wirklich vor hatte. Wie sollte man eine ganze Spezies retten wenn man eben diese zuvor stürzte und alle verletzte, sie schwächer machte als zuvor? Ich konnte doch keine Katzen retten indem ich erst einmal alle vor die Tür setzte und Angriffsfläche bot. Wie wollte er die Engel nur retten? Das er vor hatte Engel wieder an die Spitze der Nahrungskette zu bringen war mir natürlich klar. Ich wusste immerhin das Engel sich für besser hielten als die Menschen. Immerhin waren sie mächtiger als die Menschen. Bisher hatte ich gedacht sie wären auch klüger, scheinbar jedoch gibt es auch auf Wolke 7 Streitigkeiten um Macht. "Retten, indem du allen die geliebten Flügel stutzt, anzündest und ihnen das einzige nimmst was Sinn für sie ergab? Wow. Entweder willst du es nicht sehen, oder du bist wirklich so dumm um das selbst zu glauben." Ich blickte ihn vom Boden aus an und hustete erneut auf. Noch immer lag der Schmerz in mir uund zeigte mir deutlich das Metatron keinen fehlenden Respekt tolerieren würde. Ich wusste das dieser Aufenthalt im Himmel alles werden würde, nur nicht schön. Was genau dieser Engel damit meinte als er sagte Nephilim noch nicht gut genug zu kennen war nicht ganz klar, aber ich vermutete schon das er diese Situation für sich nutzen wollte. Wäre ich der Frosch auf dem Seziertisch?

Während meine Gedanken so vor mir her trieben und ich kraftlos am Boden lag hörte ich wieder die Tür und hob den Kopf leicht an. Im Raum standen nun zwei weitere Engel im glatt gebügelten Anzug und mit ernster Mine. Sie blickten stur geradeaus und sahen Metatron an. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich den Engelsdolch in der Hand eines Engels. Sofort trieb mir ein ungutes Gefühl auf, denn ich erinnerte mich an den grausamen Schmerz den dieser Dolch bei mir verursachte. Es war wohl der Nachteil das meine Engelshälfte auf diesen Dolch so arg reagierte. Der andere hatte Handschellen in der Hand. Es waren keine ganz normalen, sie wirkten anders. Stabiler. Ich hob den Kopf weiter an um zu Metatron zu blicken. Aufenthalt? Ich wollte keinen Aufenthalt im Himmel. Also versuchte ich meine Kraft zusammen zu nehmen um mich irgendwie aufzusetzen, jedoch waren die Engel schneller. Und in dieser Sekunde kräftiger. Ich konnte zwar den einen Engel von mir weg drücken, fixierte dabei den Engelsdolch. Doch der andere Engel legte mir hinte meinem Rücken die Handschellen an und zog mich unsanft auf die Beine. Ich spürte sofort das diese Handschellen mich daran hinderten meine Kraft zu nutzen. Scheinbar waren es Handschellen extra für Engel. Für wen auch immer sie waren, sie hinderten mich daran mich zu befreien und hielten meine Hände auf den Rücken. Ich war wehrlos.

Beide Engel hielten mich am Arm fest und zerrten mich aus dem Büro hinaus. Es ging auf einen Gang der genau so hell wie das Büro war. Es waren viele Türen aneinander gereiht und ließ diesen Flur wie ein unendliches Labyrinth wirken. Es Ort an dem man sich verlaufen könnte. Jedenfalls ich würde hoffnungslos ins Nichts laufen. Jetzt jedoch führten mich die netten Engel bis an das Ende eines Ganges, gleich durch eine schwere Tür. Es folgte ein Teil der wirkte, als würde er nicht zum Rest des Himmels gehören. Ein Weg aus Stein und runden Torbögen, bis ein Teil mit Zellen folgte. Es waren nur zwei Zellen nebeneinander, doch ich sah das ein weiterer Bogen zu weiteren Zellen führte. Ich schluckte schwer, als ich realisiert hatte das ich im Engelsgefängnis stand. Als der Gedanke verarbeitet war spürte ich auch schon einen unsanften Stoß zu Boden, hörte ein Quietschen der Gittertür und ein Schloss knacken. Mein Blick glitt auf die geschlossene Tür und sah beide Engel einfach wieder gehen. Es war still, unglaublich still. Die Zelle war klein und aus Stein, nichts außer einer Art Bank aus Stein stand direkt in der Mitte der Wand. Sogar ein winziges, vergittertes Fenster war in dieser Zelle. Jedoch fiel nur wenig Licht hindurch. Ich atmete tief durch und schloss die Augen, verdrängte alle Gedanken. Ich war im Engelsknast. Der Ort von dem Amatiel mir gesagt hatte das es der schlimmste Ort sein sollte, die Hölle für Engel. Die Handschellen und diese Zelle ließen mich spüren das nichts mehr möglich war. Weder meine Kräfte, noch die Gedanken als Gebet verließen meinen Kopf. Ich war mir sicher, das dieser Ort mein grausames Ende sein würde.
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Metatron
Plotcharakter
Anmeldedatum : 31.05.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   07.12.16 16:17

Diese Abscheulichkeit hielt nichts davon was ich getan hatte doch das war mir egal. Sie hatte in meinen Augen kein Recht mir das anzukreiden. Ich hatte es getan um den Himmel zu retten und zu dem zu machen was in meinen Augen richtig war. Der Himmel brauchte eine starke Hand und zweitens war es jetzt hier friedlich. Keine Machtkämpfe mehr oder ähnliches. Also war alles gut. „Du scheinst zu vergessen mit wem du redest“, sagte ich nicht mehr freundlich und ließ sie erneut spüren was ich davon hielt wenn man mir den Respekt verweigerte bzw. was ich von einen Nephilim hielt die sich einfach einmischte ohne jemals das Recht zu haben. Dieses Mal ließ ich sie zwei ganze Minuten ohne Luft bis ich das aufhob um dann die beiden Wächter hierher zu bestellen die dann Rae mitnahmen und ins Engelsgefängnis sperrten.

Erst nach etlichen Stunden, die ich damit zugebracht hatte einiges im Himmel zu regeln und natürlich hatte ich noch einige Berichte meiner Spione auf der Erde abgewartet, sorgte ich dafür das man Rae aus der Zelle holen ließ um sie in das Zimmer zu bringen wo schon vorher Felicia gewesen war um manipuliert zu werden. Nur sollte Rae ja nicht manipuliert werden sondern ich wollte einiges über sie erfahren und natürlich auch ein paar Sachen von ihr abzapfen um den Himmel noch besser geschlossen zu halten als jetzt schon. Lieber vorsorgen als das ich plötzlich Überraschungen erlebte.

Die beiden Engel tauchten wieder bei Rae auf. Einer schloß die Zellentür auf und der andere trat auf sie zu. Packte sie und blickte ihr ins Gesicht. „Wehr dich nicht oder du bekommst gleich die Folter zu spüren anstatt das unser Gott dir wehtun wird“, drohte er ihr und blickte sie eiskalt an um sie dann hinauszubringen. Der zweite Engel, weiblich dieses Mal, hielt ihren Engelsdolch bereit und behielt gleichfalls Rae im Blick.
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Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   07.12.16 22:10

Seine Stimme erhob sich wieder und merkte erneut meinen mangelnden Respekt an. Es schien ihm wirklich nicht zu gefallen das ich, ein unwürdiges Wesen welches es nicht verdiente in diesem Himmel zu sein keinen großen Respekt vor ihm zeigte. Wenn ich genau darüber nach dachte war diese Situation alles andere als klug. Zwar hielt ich diesen Engel nicht für einen Gott so wie er es mir weis machen wollte. Doch trotz jeglicher Zweifel war es eine Tatsache das dieser Engel alle anderen aus dem Himmel verstoßen hatte, den Himmel verschlossen hatte. Es war deutlich gewesen das er das tat was er für richtig hielt, egal mit welchem Mitteln und egal für welchen Preis. Also war es wohl nicht so klug genau diesem Engel mit größter Verachtung entgegen zu treten, ihm meine ehrlichen Gedanken über ihn offen mitzuteilen. Er hatte mir bereits gezeigt das es ihm egal war was mit mir geschah. Ich wusste das dieser mangelnde Respekt für mich nur Schmerz und Leid bedeutete, doch ich konnte nicht anders. Die eine Seite in mir hatte große Angst und beinahe Panik vor der Ungewissheit was kommen würde. Doch ein kleiner Teil in mir, der Teil der diese Verachtung offen legte wollte genau diesen Ärger in dem Engel sehen. Er wollte sehen wie diese freundliche Maske fiel und der wahre Engel sich zeigte. Vielleicht hoffte der Teil in mir das er mich einfach töten würde? Vielleicht ahnte ich das er mir schlimme Dinge antun wollte und hoffte deshalb auf diesen Gnadentot durch Provokation?

Wieder wurde mir deutlich klar gemacht das dieses Auftreten von mir ihm gegenüber nicht geduldet wurde. Erneut spürte ich diesen Druck auf meinen Lungen, dieses Gefühl an meinem Hals. Wieder hinderte mich dieses Gefühl daran Luft zu holen, presste die restliche Luft in mir quasi heraus. Erneut war dieses widerliche Gefühl da, wieder drängte mein Körper mich dazu Luft zu holen. Aber es ging nicht, ich bekam keine Luft. Meine Hände lagen erneut um meinen Hals und versuchten diese Kraft zu fühlen, versuchten irgendwie dieser Kraft entgegen zu wirken. Vergebens. Ich rang nach Luft und rollte mich am Boden zusammen. Es brachte nichts, die Luft blieb mir verwehrt. Ich spürte schon den Schwindel in mir aufkommen, wie er sich schwer wie Blei über mich legte. Bis meine Lungen im letzten Moment endlich wieder mit Luft gefüllt wurden, der Schwindel sich langsam wieder legte. Schnell atmend schloss ich erneut die Augen und genoss das Gefühl des Atmens, bis mich ein Engel grob packte und mit sich zerrte. Es ging in das einsame Engelsgefängnis.

Es war still. Es war einsam. Ich hörte nichts außer meinen eigenen Atem. Wenn ich diesen anhielt konnte ich mein Herz schlagen hören. Nach und nach verstand ich weshalb Engel sagten das dieser Ort grausam war. Es gab wohl kaum schlimmeres als tonlose Stille. So still, das die Gedanken zu schreien schienen. Ich stand an einer Wand und hatte mich mit dem Rücken leicht angelehnt, die Augen geschlossen um in den Gedanken diese Stille um mich herum zu verdrängen. Es dauerte bis ich diese Engel registrierte, riss die Augen auf und sah einem Engel direkt ins Gesicht. Wieder griff er fest nach mir, blickte mich diesmal jedoch ernst an. Die Worte erreichten meinen Kopf zwar sofort, doch wirklich verstanden hatte ich sie nicht. Ich wusste das Gegenwehr nicht geduldet wurde, dennoch versuchte ich mich los zu reißen. Die Handschellen allerdings schränkten meine Möglichkeiten ziemlich ein, weshalb ich mit auf dem Rücken gefesselte Hände versuchte mich irgendwie zu wehren. "Wehtun? Hey, nein. Nein!" Ich wollte nicht das dieser Engel mir etwas antat, oder einer dieser anderen Engel. Ich wollte das niemand mich verletzte. Ich wollte keinen Schmerz spüren. Während die Engel mich erneut den Flur entlang führten schossen mir wieder heiße Tränen in die Augen. Ich hatte pure Angst.
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Metatron
Plotcharakter
Anmeldedatum : 31.05.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   09.12.16 16:29

Ja das Engelsgefängnis war eine grausame Strafe gerade wenn man keine Fähigkeiten nutzen konnte und selbst das Engelsradio war abgeschaltet dank bestimmter Sigillen die so etwas verhinderten. Schließlich sollten sie keine Ablenkung haben und sich an irgendetwas festhalten können was ihnen half diese schrecklichen Strafen zu überstehen die ihnen angetan wurden. So waren die Engel mit sich alleine und so manch einer war verrückt geworden nach Folter sowie Alleinesein schließlich waren sie alle Familie. Zusammenhalt und kühle Liebe aber immerhin Familie auch wenn diese korrupt gewesen war. Quasi die Mafia-Familie des Himmels. Das jedoch war schon lange nicht mehr denn jetzt herrschte ein anderer Ton und der Himmel war noch nie so rein gewesen. Keine Korruption sondern starke Regeln die ich aufgestellt hatte. Alles lief so wie ich wollte und ich würde sicherlich mich nicht vertreiben lassen. Keiner hatte einen Plan und zweitens auf die Person die ich wartete schien sich wohl eher zu verstecken. Was ich schade fand denn er wäre wirklich ein würdiger Gegner gewesen. Egal. Ich hatte das was ich wollte und würde weiter machen wie bisher. Und den Himmel noch fester verschließen als jetzt schon.

Nachdem ich meine Angelegenheiten erledigt hatte, wobei ich immer noch darauf wartete das Felicia endlich mit einer Erfolgesmeldung kam, wollte ich mich nun meinen neuesten Gast widmen. Genau deswegen erwartete ich sie auch im klinisch weißen Raum. Etliche Gegenstände die man evt. nutzen konnte um diese Abscheulichkeit zu foltern waren vorhanden. Außerdem ein Buch über Rituale wofür man evtl. Nephilim-Blut gebrauchen konnte oder gar eben die Knochen. Wobei ich mehr daran interessiert war ihr Blut, ihr Herz und ihre Augen zu nutzen denn das waren die Zutaten die ich brauchte inklusive noch etwas von einen gefallenen Engel und die Seele eines frommen Menschen. Das würde eine interessante Sachen werden und deswegen hatte ich zwei meiner Leute losgeschickt mir diese Dinge zu besorgen denn ich hatte mich ja um andere Dinge zu kümmern.

Abwartend stand ich da und dachte nicht einmal darüber nach das ich es vielleicht zu weit treiben würde. Eher dachte ich nur darüber nach das der Zweck die Mittel heiligte. Als die drei zu dritt eintraten betrachtete ich die Abscheulichkeit. Sie wirkte etwas mitgenommen doch das hatte keinerlei Bedeutung. Sie würde keine Bedeutung haben außer eben dafür dazu sein das ich herausfand wie man Nephilim foltern konnte und wie hoch die Schmerzgrenze war um ihr später dann die Zutaten zu entnehmen. „Fesselt sie und dann laßt uns alleine“, befahl ich ihnen und trat schon einmal zu dem Tablett und dachte darüber nach ob ich jetzt schon mit den Engelsdolch beginnen sollte oder eher mit einen Instrument aus der Hölle.
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Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   09.12.16 21:09

Wenn man dazu gezwungen wird mit sich selbst allein zu sein, man nichts dagegen tun kann verfällt man schon in Gedanken und Gefühle die man sonst verdrängte. Wenn alles um einen herum so schwieg das die eigenen Gedanken so laut waren als würden sie schreien war es beinahe unmöglich sie irgendwie zm schweigen zu bringen. Im Alltag, in jeder normalen Situation versank ich kurz in Gedanken und überblickte einen Teil des Schlachtfeldes. Doch ich schüttelte diese Gedanken schnell wieder ab und setzte ein Gespräch fort, setzte einen Weg fort oder beschäftigte mich mit irgendetwas um für Ablenkung zu sorgen. Aber diese kleine Zelle machte deutlich wie grausam die eigenen Gedanken sein konnten. Ich saß in der Mitte der Zelle, auf dem küglen Boden und starrte einfach auf einen Punkt an der Wand mir gegenüber. Mein Rücken war zu den Gittern gerichtet, während meine Hände um meine Beine geschlungen waren. Erst war ich einige Runden durch diese Zelle getigert und überlegte wie ich ausbrechen konnte, aber nach einer Zeit hatte ich eingesehen das es sinnlos war. Selbst wenn ich entkommen wäre, wüsste ich nicht wo ich hätte hin gehen sollen. Ich war im Himmel, da konnte man nicht einfach raus spazieren. Zumindest wusste ich nicht wie. Hätte ich die Möglichkeit gehabt wäre ich wohl einfach in irgend eine Tür geflohen. Doch nun saß ich in diesem Raum und musste mich von meinen Gedanken quälen lassen.

Ich dachte über mein Leben nach, über das was mit meiner Familie und mir geschehen war. Es wirkte als würde eine Welle eine gesamte Stadt überrenen. Als würde eine riesige Wolke aus dem Nichts sich schwarz färben und alles andere was im Weg war verschlucken, unter sich begraben. Eine schwarze Wolke aus Hass, Vorwürfen und Verachtung. Lange Zeit war diese Wolke in meinem Kopf und stand im Vordergrund, nur langsam wich sie der Sonne. Amatiel war es der diese befleckte Sonne hat strahlen lassen, sie zum ersten mal richtig strahlen hat lassen. Seit ich diesen Engel getroffen hatte schien diese Sonne wärmend in mir und hatte die schwarzen Wolken verdrängt gehabt. Ich dachte nicht mehr an all das Böse, an all diese Vorwürfe die so sinnlos schienen. Doch in dieser gnadenlosen Stille war es beinahe so als würde etwas dieses schwarze Meer aufstacheln. Ich dachte wieder darüber nach das ich die Schuld an allem gehabt hatte. Das meine Mutter nur wegen mir so grausam sterben musste. Das auch meine Halbschwester und ihr Vater nur wegen mir getötet wurden. Drei Leben gegen meines. Diese Gefühle des stechenden, brennenden Hasses kamen wieder auf und fraßen sich tief in mir durch alles hindurch. Es war wie ein Feuer das sich in mir ausbreitete, wie eine Wut auf mich selbst. Was auch immer dieser Engel mit mir vor hatte.. Ich war mir sicher das es Schmerzen sein würden. Und sie hatten bereits begonnen.

Nach einer Zeit hielten wir an und warteten kurz vor einer Tür. Einer der Engel öffnete sie und zerrte mich hinein. Metatron stand schon in diesem Raum, gleich neben einem seltsamen Stuhl. Er wirkte wie ein etwas abgewandelter Zahnarztstuhl. Nur waren an diesem Fesseln und andere seltsame Dinge befestigt. Dinge die mir kein gutes Gefühl gaben. Dieser Raum wirkte so klinisch weiß das es schon in den Augen schmerzte. Sein abfälliger Blick musterte mich, ehe er den Befehl an die beiden Engel gab. Das ließen sie sich nicht zweimal sagen. Es ging alles schnell, zu schnell. Sie wussten wohl das ich Kraft hatte und riskierten deshalb nichts. Ein Engel bereitete die Fesseln an der Liege vor, während der andere die Fesseln an meinem Rücken löste. Innerhalb von wenigen Sekunden saß ich auf dem Stuhl und sah wie meine Hände an diesem fest gemacht wurden. Selbst meine Beine wurden fixiert. Es waren wieder Fesseln die die Kräfte einschränkten. Ansonsten hätte ich mich mit Leichtigkeit befreien können. Die beiden Engelssklaven verließen den Raum und ließen uns somit allein. Ich hatte Angst vor dem was folgen würde. Metatron blickte auf einTablett auf denen viele Dinge lagen. Messer, Dolche und andere Gegenstände. Er musterte den Engelsdolch und ich hoffte das er diesen nicht benutzen würde. Der Schmerz den ich in der Kirche durch diesen erlitten hatte war der schlimmste gewesen den ich jemals gespürt hatte. "Was willst du von mir?" ,wollte ich leise, beinahe schon erfürchtig wissen.
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Metatron
Plotcharakter
Anmeldedatum : 31.05.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   10.12.16 15:13

„Was ich von dir will? Habe ich dir das nicht schon bei unseren Gespräch erzählt? Du bist sehr vergeßlich du Abscheulichkeit“, erwiderte ich und musterte noch einmal eine Waffe um mich dann für einen Art Bohrer zu entscheiden. Kein hübsches Ding und ich konnte mich daran erinnern so manche Folter damit volzogen worden war als ich noch oben gelebt hatte. Damit die Engel bei der Stange blieben und nicht auf andere Gedanken kamen. Klar da gab es noch ein Mittel das Naomi immer benutzt hatte. Ihre Fähigkeit war legendär gewesen alle zu manipulieren doch dummerweise hatte ich sie getötet anstatt vorher darüber naczudenken das sie doch ganz praktisch gewesen wäre. Damit mußte ich leben und zweitens gab es ja einige ihrer Schüler hier die diese Fähigkeit wenn auch nur durch zukucken erlernt hatten. Ich drehte mich dann zu Rae um und trat auf sie zu.

Abfällig lag mein Blick auf sie. „Dein Vater. Wie lautet sein Name?“ Diesen Engel mußte ich in die Hände bekommen und natürlich auch ihre Mutter. Damit jeder gleich mitbekam das ich so etwas nicht zulassen würde. „Nun rede oder muß ich andere Seiten aufziehen?“ Der Bohrer näherte sich ihr und damit sie gleich eine Kostprobe bekam von Schmerzen berührte er damit ihren Arm. Bohrte langsam direkt in eine Stelle hinein und entnahm auch so etwas Knochengewebe.
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Rae Black
Nephilim
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Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   10.12.16 19:04

Die Antwort war wenig hilfreich, wie jede andere Aussage des Engels zuvor. Ich verdrehte die Augen und schnaubte verächtlich, riss erneut an meinen Fesseln. Natürlich erfolglos, aber ich wollte keinen Versuch unversucht lassen. Auch wenn dem Engel diese Gegenwehr nicht passen würde, oder er sich über meine scheiternden und aussichtslosen Versuche amüsieren würde war mir dies herzlich egal. Ich wollte mich nicht einfach ergeben, wollte nicht einfach so ohne Protest zulassen das dieser Engel mich verletzte. Es war schon irgendwie eine gewisse Ironie. Ein Halbengel saß im Himmel. Wurde in eine Zelle gesperrt, saß nun auf einem Stuhl und wurde gefesselt. Ich wusste das der Engel der behauptete der neue Gott zu sein mit all diesen Geräten nichts gutes tun würde. Ich wusste das all dies Schmerzen für mich bedeutete. Ein Himmel der vermutlich die Hölle für mich werden würde.

"Nicht vergesslich. Aber mit Aussagen die keine Frage beantworten?" Ich wusste nur das er vor hatte den Himmel noch fester zu verschließen, ihn noch besser abzusichern. Ich wusste das ich eine Rolle spielte, doch welche das war erschloss sich mir bisher nicht. Sein Blick glitt wieder zu dem Tablett, bis er ein Gerät nahm welches mich an einen Bohrer erinnerte. Meine Nackenhaare stellten sich sofort auf und eine Gänsehaut kroch mir den Rücken hinunter. Der Bohrer ging an und das Geräusch hallte durch den spärlich eingerichteten Raum. Es erinnerte mich an die verhassten Zahnarztbesuche, zumindest das Geräusch war genau so stechend. Es schmerzte beinahe nur das Geräusch.
"Ich weiß es nicht! Ich kenne meinen Vater nicht, ich habe ihn nie gesehen!" ,rief ich beinahe panisch und blickte den Bohrer an. Ich wusste tatsächlich nichts von meinem Vater. Er war mir lediglich einmal in einem Traum erschienen, mehr als diese Kette mit einem Hauch seiner Gnade besaß ich von ihm nicht. Amatiel hatte mir schon gesagt das es zu wenig Gnade sei um den Engel zu orten. Vermutlich war er sowieso schon tot. "Ich rede! Aber ich weiß es nicht!" Meine Augen weiteten sich, während der Bohrer sich meinem Oberarm näherte. Es dauerte nicht lang, bis ich den brennenden, stechenden Schmerz fühlte. Es wirkte als würde sich die Spitze des Bohrers so schnell drehen das sie sich durch die Haut brannte. Der Schmerz wurde immer stärker, bis ich hörte und spürte das der Bohrer meinen Knochen traf und auch ein Stück in diesen bohrte. Ich windete mich unter diesem Schmerz und schrie auf, kniff die feuchten Augen zusammen. "Aufhören! Bitte!"
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Balthazar
Engel
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BeitragThema: Re: Home is where your friends are   11.12.16 9:34

Balthazar hatte bis jetzt immer noch kein weg gefunden Castiels Gnade zu finden, auch wenn er es kurz geschafft hatte in das kleine Zimmer ein zu brechen, das Metatron gehört hatte. Aber eine Spur gab es nicht wirklich. Also sah er nicht wirklich einen Sinn sich noch länger im Himmel auf zu halten. Jedoch kam ihm da eine kleine Sache in den Ohren. Es sollte sich ein Nephilim hier im Himmel aufhalten. Das war nun wirklich mal was seltenes gewesen, was er sich doch mal ansehen wollte. Natürlich wusste er dank seinem Freund wo er diese auch finden konnte. So was konnte man sich ja immerhin nicht entgehen lassen.

Es dauerte nicht lange bis er sich einer Tür nähte wo man schreie hören konnte. Der Möchtegern Gott schien also keine halben Sachen zu machen. Aber so weit musste er doch nun auch wieder nicht gehen. Ein wenig belauschte er die Sache ehe Balthazar sich dann doch einmischte. "Es reicht Metatron. Und so was will sich nun wirklich ein Gott nennen. Das ich nicht lache.", kam er dann rein und hielt ihn gleich davon ob dem kleinen Halbengel mehr zu verletzten. "Ich bitte dich als ob wir wirklich Preis geben das wir Kinder haben und uns diese auch noch zeigen.", meinte er dann und stellte sich dann zwischen den beiden, damit konnte Metatron nicht mehr an sie heran, sonder musste vermutlich eher ihn verletzten. Aber das war Balthazar schon längst gewöhnt gewesen. Vermutlich hatte er selber immerhin auch noch ein oder zwei auf der Erde, so wie er mal sein Leben ausgekostet hatte. Aber die gingen ihm ja auch nichts an. Dennoch konnte er nicht zulassen den Himmel ganz dicht zu machen.

"Denkst du wirklich Vater hätte es gewollt das wir so weit gehen sollten. Nein das wollte er nicht. Er ist gegangen weil wir ungezogene Kinder gewesen waren. Er wollte uns eine Lektion erteilen. Und ich weiß wovon ich rede. Immerhin hatte er sich mir gezeigt. Er war bei mir gewesen und er wird auch nicht zurück kommen solange wir nicht lehren anständige Entscheidungen zu treffen.", meinte er mit einer ernsten stimme zu seinem älteren Bruder. Bis her hatte er es immerhin für sich behalten das er Vater über dem weg gelaufen war, oder eher anders herum. Niemand wusste davon außer Castiel, der danach selber ein Beweis erhalten hatte.
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Metatron
Plotcharakter
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BeitragThema: Re: Home is where your friends are   11.12.16 15:20

Das sie versuchte sich zu befreien fand ich innerlich amüsant doch äußerlich verzog ich keine Miene. Sie müßte eigentlich wissen das ein Entkommen nicht möglich war doch ich ließ sie mal ein bißchen spielen bis sie die Realität endlich ins Auge sehen konnte um zu wissen das es wirklich nicht klappen würde. Erst nach ein paar Minuten gab sie die Gegenwehr auf und saß still wie ein braves Mädchen auf dem Stuhl. Na also warum nicht gleich so? Warum machten manche solch ein Theater? Außerdem konnte sie sich doch glücklich schätzen hier zu sein und dafür herzuhalten das der Himmel weiter fest verschlossen wurde als jetzt schon.

„Ich brauche dir auch keine Antworten zu geben“, erwiderte ich und hatte mich erst einmal für den Bohrer entschieden und dennoch zuerst wollte ich wissen wer ihr Vater war. Nur angeblich wußte sie es nicht. Mit einer Hand nahm ich ihr die Kette ab die sie um den Hals hängen hatte. Darin wirbelte ganz wenig von einen Engel herum. Perfekt für mich. „Die wirst du nicht mehr brauchen denn so werde ich deinen Vater aufspüren können und ihm zeigen was für eine Abscheulichkeit er gezeugt hat.“ Die Restgnade in der Phiole fühlte sich lauwarm an. Wenn man darüber nachdachte war die Gnade eines Engels so etwas wie die Seele eines Menschen. Viele Gnaden waren kalt wie Marmor während nur ganz wenige sehr warm waren. Davon zeugten das sie Veränderungen durchgemacht hatten und sich schon fast den Menschen angenähert hatten wie z.B. Castiel seine, die ich auch deswegen ausgewählt hatte um den Himmel zu verschließen, und diese Restgnade von ihrem Vater. Da bräuchte ich nicht mehr suchen sondern konnte den Engel aufspüren ohne lange zu fackeln. Ich hing mir die Kette über meinen Hals und trug sie so unter meinen Klamotten um mich dann ihr zu widmen. Entnahm ihr so etwas Knochenmark und hörte auch ihr Schreien. Ihr Weinen doch das ließ mich kalt. Eine Nephilim mußte eben damit rechnen so etwas zu durchleiden. Da konnte sie sich bei ihrem Vater bedanken. „Nein. Bedank dich bei deinem Vater für deine Leiden“, antwortete ich ohne Erbarmen und nachdem ich mehrmals den Bohrer benutzt hatte entschied ich mich für ein Auffanggerägt das ihr Blut abzapfen würde aber auf keine angenehme Art. Nachdem ich also das Gerät angeschlossen hatte war ich zu meinen Geräten gewandert und nahm eine Art Bügel in die Hand. Erschaffen im Himmel aber in der Hölle etwas erweitert worden mit scharfen Zacken. Mit diesen Gerät trat ich zu ihr und setzte es an ihre Augen an als ich genau in diesen Augenblick von jemanden gestört wurde den ich eigentlich in meine Dienste hatte nur weil ich seine Waffen gewollt hatte.

Mein Blick ging zu Balthazar. Dieser Engel nahm sich eindeutig zu viel heraus. „Du solltest dich deiner Aufgabe widmen und nicht mich in meinen Studien stören.“ Wie konnte dieser Engel es wagen? Ich blieb ruhig aber das hieß nichtdas Balthazar es nicht bereuen würde. Wahrscheinlich würde ich ihm irgendetwas antun was ihn so schmerzen würde das er es nie mehr wagen würde mich zu unterbrechen egal bei was. Als dieser sich auch noch frech so hinstellte das Metatron nicht an diese Abscheulichkeit herankam machte Metatron eine Bewegung wobei er eine Fähigkeit nutzte die er aus einer anderen Quelle bezog um so Balthazar zu bestrafen. Ließ ihn spüren das selbst Gnaden schmerzen erleiden konnten. „Spürst du das? Gut denn ich sage es dir nur einmal danach werde ich dich ins Engelsgefängnis werfen lassen. Halte dich aus Dingen heraus die dich nichts angehen.“

Ein Moment lang wartete ich und dann hob ich das ganze wieder auf. Kurz verdunkelte sich mein Blick als ich daran dachte das auch ich Vater getroffen hatte vor einigen Monaten aber er es nicht mal für nötig gehalten hatte irgendetwas zu tun. Nein er ließ mich machen und das bewies mir das mein Anspruch gereecht war und das unser aller Vater ein Feigling war. „Ich traf ihn ebenfalls doch er mischte sich nicht ein sondern läßt mich machen. Also ist mein Anspruch gerecht. Und Vater ein Feigling.“ Was traurig war doch was sollte man sonst denken? Außerdem brauchte der Himmel eine straffe Hand. Die dieser von mir bekam. „Der Himmel war noch nie so rein wie heute. Erinenre dich an die alten Zeiten und du weißt wie schlimm es damals stand. Jetzt ist alles in Ordnung. Und wird es auch weiterhin bleiben.“ Mehr sagte ich nicht dazu und ignorierte Balthazar damit. „Geh oder ich lasse die Wachen rufen damit du für sehr lange Zeit im Engelsgefängnis endest.“ Ich ließ ihm die Wahl auch wenn ich ihn gerne so viel Schmerz bereiten wollte die ich kannte.
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Rae Black
Nephilim
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Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   11.12.16 22:06

Scheinbar schien es dem neuen Gott zu gefallen das ich resigniert hatte und den Kampf gegen die Fesseln aufgegeben hatte. Das ich den Kampf verloren hatte und ihm wirklich ausgeliefert war, ohne auch nur irgendeine Möglichkeit der Gegenwehr zu haben. Ich wusste das ich noch körperlichen Schmerz erfahren würde, dessen war ich mir sicher. Aber bereits dieses allein sein in der unnatürlichen Stille war seelische Grausamkeit gewesen. Eine Stille die die dunklen Wolken aus Angst, Hass und anderen Gefühlen aufstachelte und quasi anzog, ohne das man sich dagegen wehren konnte. Genau so wie es hier der Fall war. Es war ein grausames Gefühl zu ahnen was geschehen würde und genau zu wissen sich nicht annähernd wehren zu können. Diese Gewissheit zu haben das man schutzlos ausgeliefert war. Es war ein schlimmes Gefühl.

Natürlich müsste Gott mir keine Antwort geben. "Verzeih mir, Gott. Das ich mir anmaße eine Antwort zu verlangen,.. Ich schäme mich zutiefst." ,raunte ich gespielt respektvoll und verengte wieder den Blick. Ich war im Himmel an einem Stuhl gefesselt in einem Raum voller Dinge die mich verletzen konnten. Warum also darauf achten Respekt zu haben? Konnte es noch schlimmer werden? Seine freie Hand glitt an meinen Hals und nahm meine Kette ab. Mit großen Augen sah ich ihn beinahe ungläubig an und spürte die pure Wut in mir aufkochen. Jeden Schmerz würde ich irgendwie hinnehmen können, selbst wenn ich dabei starb. Egal welchen Tod ich erleiden würde. Aber niemand nahm mir das, was mich ausmachte. Das einzige was mir etwas bedeutete aus meiner Vergangenheit. "Gib mir sofort meine Kette zurück, du verdammter Mistkerl." ,sagte ich leise und mit einem tiefen Ton. Jeglicher Anflug von Respekt war nun bitter erloschen. "Ich sag es kein zweites mal!" Ich spürte wie die Gefühle aus Hass und Verzweiflung sich ineinander verzweigten. Ich wusste nicht was ich tun sollte.
Als der Bohrer das erste mal meinen Knochen traf und in diesen hinein bohrte konnte ich nicht sagen was für ein Schmerz es war. Wenn man ohne Betäubung einen Nerv im Zahn aufgebohrt bekam konnte annähernd vergleichbar sein. Der Bohrer hier allerdings war nicht so klein und zierlich wie der bei einem Zahnarzt. Der Bohrerkopf war ungefähr so groß wie der Zeigefinger und dementsprechend ziemlich groß. Ich spürte wie das Blut meinen Arm hinunter lief, wie er Nerven und Muskeln einfach so durchbohrte. Es waren betäubende Schemerzen, stumpfe und gleichzeit stechende. Als er nach einer gefühlten Ewigkeit den Bohrer zurück zog wollte ich aufatmen, doch er rammte ihn einfach an einer anderen Stelle hinein. Ich hatte die Augen geschlossen um es nicht zu sehen, es reichte wenn ich es hörte. Ich spürte nur wie mein Bein ebenfalls bis auf den Knochen gebohrt wurde, meine Schulter, an meiner Rippe und erneut am gleichen Bein. Irgendwann fühlte ich wie die Bewusstlosigkeit vor Schmerz sich näherte. So wirklich realisiert hatte ich nicht das der Bohrer weg gelegt wurde und er schon ein neues Gerät ausgewählt hatte. Es wirkte als würde der Bohrer weiterhin meinen Körper treffen, ich spürte diese Vibration quasi noch. Erst als ich spürte wie er etwas an mir angeschlossen hatte öffnete ich die Augen wieder und sah das Nadeln in meinen Körper führten, direkt in meine Venen. Ich spürte wie das Blut langsam meinen Körper verließ. Scheinbar hatte er gleich die nächste Idee, denn er setzte ein metallisches Ding an meinem Auge an. Panik stieg wieder auf, begleitet von dem Gefühl welches der Blutverlust langsam beschaffte. Ich spürte einen stechenden Schmerz am Auge und hatte im Kopf schon das Bild wie er dieses gezackte Ding in meinen Kopf versenkte, als die Tür sich öffnete und ein Engel eintrat. Ein anderer Engel, als die anderen die noch im Himmel waren.

Der bisher fremde Engel unterbrach Metatron bei seiner Arbeit und rettete mir so vermutlich vorerst mein Auge. Dafür war ich ihm schon unendlich dankbar, ob beabsichtigt oder nicht. Er stellte sich sogar so vor mich das der selber ernannte Gott nicht mehr an mich heran kam. Kurz nutzte ich diese Ruhe um durchzuatmen, konnte weitere heiße Tränen nicht verhindern. Der Schmerz lag zu tief in mir, wobei dieses Blutauffanggerät noch welchen verursachte. Metatron gefiel das ganze nicht, denn er brachte den Engel zu Boden. Ich sah ein wenig unsicher zu Boden. Warum wollte dieser Engel das Metatron mich in Ruhe ließ? Böse Worte fielen die ich nur schemenhaft wahr nahm. Irgendwie wollte ich nicht das dieser Engel wegen der Aktion hier, wegen mir in diesem grauenhaften Gefängnis landete. Ich kannte ihn nicht, aber er wirkte anders als die, die sonst hier waren. Ich blickte ihn eindringlich an und hoffte das er einfach gehen würde, eher er noch weitere Probleme bekam. Metatron schien schon weiter an mir herum doktoren zu wollen.
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Balthazar
Engel
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BeitragThema: Re: Home is where your friends are   13.12.16 17:06

Das der gefallene Engel Balthazar sich einmischte gefiel Metatron anscheinend ganz und gar nicht. So was hatte er schnell zu spüren bekommen und sackte auch schneller auf den Boden zusammen als im eigentlich recht gewesen war. Krampfend hielt sich der gefallene Engel selber fest und versuchte dagegen an zu kämpfen. Bis es dann endlich wieder vorbei war und langsam wieder aufstand. Metatron wollte so wieder an den Halbengel an, da Balthazar lies sich nicht davon abringen sich erneut ein zu mischen. "Es mag sein das er sich nicht einmischen wird. Aber es heißt nicht das es vielleicht andere machen. Ich werde mich einmischen so wie ich es schon die ganze Zeit mache.", knurrte er ihn dann an und schubste ihn somit ein wenig weg. "Glaubst du nicht das ich nicht wüsste weswegen ich hier bin. Warum du mich unbedingt hier haben wolltest.", fing er dann an und zückte seinen Engelsdolch.

"Ich weiß genau das du mich nur hier behält, weil ich dich Waffen habe die du unbedingt haben wolltest. Und genauso gut weißt du das ich sie dir eigentlich nie herausrücken würde. Aber ich habe aus einem ganz anderen Grund zugestimmt warum ich dir folgte. Und das nicht weil ich dich leiden kann. Ganz im Gegenteil. Am liebsten würde ich dich in Stücke reißen. Ich will einfach nur das wieder haben was nicht dir gehört.", knurrte er ihn mit einer ernsten stimme an und bereitete sich innerlich darauf vor das das hier sicherlich nicht gut enden würde. Aber selbst dafür hatte er eine Hintertür die er sich als letztes aufheben sollte offen gehalten. Noch würde er nicht damit heraus kommen. Noch hoffte er das er so mit dem allem herauskommen könnte.

Zum Glück hatte sich die kleine die festgebunden war ruhig verhalten und machte keinen Mucks. Darüber war er doch schon recht dankbar gewesen. Auch wenn ihm ihr Leben nicht sonderlich was anging, dennoch musste sie nicht draufgehen um dem Himmel ein wenig mehr zu verstärken. Zumindest so wie er es mit bekommen hatte. Das konnte Balthazar auch gar nicht zulassen. Dann würde ja so kein Engel mehr her her kommen können. Das musste dann doch wieder verhindert werden.
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Metatron
Plotcharakter
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BeitragThema: Re: Home is where your friends are   14.12.16 13:53

„Na also. Brave Abscheulichkeit“, tat ich sie abfällig loben wie ein Hund. Ich hatte also noch Hoffnung das sie endlich Respekt zeigte auch wenn ich nicht an ihr Schauspiel glaubte. Was solls? Sie war nur eine Abscheulichkeit. Unheiilig und gehörte getötet so wie ihre Nephilim-Vorfahren. Das diese sich mittlerweile von Riesig bis zu dieser Menschenform entwickelt hatten war zwar ein Vorteil aber dennoch waren sie immer noch eine Abscheulichkeit. Das aber auch manche Engel sich nicht zurückhalten konnten und die Fleischeslust fröhnten. Widerlich. Da konnte ich nur hoffen das die Engel unten das ganze nicht entdeckten. Und wenn doch dann fiel mir sicherlich etwas ein. Eine Jagd auf Nephilime wäre sicherlich für meine Engel eine Abwechslung auch wenn ich die Engelstafel nutzen könnte. Nun ich würde darüber nachdenken. Jetzt erst einmal war sie hier dran. Denn mit dem was sie in sich hatte konnte ich den Himmel noch besser verschließen als jetzt schon. Als sie sich jedoch wieder aufregte weil ich ihr die Kette genommen hatte ließ ich sie anderweitig spüren was ich von ihrer Respektlosigkeit hielt. „Das hier wird mir helfen deinen Vater zu finden und ihm später deine abscheuliche Leiche vor die Füße zu werfen. Als Warnung für alle anderen Engel.“ Um ihr dann weitere Schmerzen mittels Fähigkeiten zu verpassen. Ließ sie denken sie hätte Glasscherben in ihren Körper die diesen von innen aufschnitten. Kein angenehmer Schmerz und ich schaute dabei zu während ich dann etwas später dabei war ihr das Blut zu entnehmen sowie mit einen Gerät das Auge rauszunehmen als sich Balthazar einmischte.

Dieser freche Engel. Wie konnte er es wagen? Jedenfalls hielt ich die Bestrafung ein Moment lang aufrecht ehe ich das aufhob da ich dachte er würde sich benehmen und sich zurückziehen. Was nicht so war stattdessen wollte er doch glatt mit mir diskutieren. „Du weißt nicht mit wem du dich hier anlegst. Naomi und all die anderen haben es schon zu spüren bekommen. Und glaub mir ich werde nicht mit dir so gnädig sein wie mit Asstiel. Der ja so freundlich war mir seine Gnade zu überlassen. Also wage es nicht dich hier einzumischen.“ Dennoch tat es Balthazar indem er sein Engelsdolch zog und mich etwas zur Seite stieß. Stand da als würde er diese Abscheulichkeit beschützen wollen. Die Waffen hatte ich immer noch nicht gefunden. Es wurde demnächst Zeit mal ein paar andere Fähigkeiten auszuprobieren um diese zu finden. Dann war ich nicht auf ihn angewiesen. „Castiel´s Gnade? Nun die wirst du nicht finden. Aufgebraucht. Außerdem ist es wirklich schade das er nicht den Mumm hat selbst zu kommen.“ Das ganze redete ich entspannt auch wenn ich es nicht war denn so ließ ich mich nicht behandeln. Mein Blick lag auf der Engelsklinge. Sorgte dafür das sie heiß wurde. Das sie vor den Augen von Balthazar zu dem zerschmolz was sie einst gewesen war. Metall und dann drehte sich das ganze. Drang direkt in den Körper von ihm ein. „Spürst du den Schmerz?“ Und fixierte Balthazar. Sah ihn direkt an und bewegte meine Hand so das sich das Metall in seinen Körper bewegte.

Damit umrundete ich ihn und war nun wieder bei Rae wobei ich ab & an zu Balthazar sah. „Du siehst ich bin weitaus mächtiger als du. Du hast mindestens ein paar Sekunden um zu gehen oder ich werde dafür sorgen das der Engelsdolch dich von innen tötet.“ Dann sah ich wieder zu Rae. „Und nun zu uns meine Liebe.“ Und überprüfte wieviel Blut sie schon verloren hatte.
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Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   14.12.16 21:53

Mein verächtlicher Blick traf Metatron unter Schmerzen. Ich hatte zwar innerlich zu kämpfen um Bewusstsein und jegliche anderen Funktionen zu behalten, aber wie einen reudigen Hund wollte ich mich trotz allem nicht behandeln lassen. Ich hatte nicht mehr viel zu verlieren, immerhin rechnete ich nicht damit lebend aus diesem Albtraum hinaus zu kommen. Ich hatte eigentlich schon aufgegeben, mein Leben an den Nagel gehängt. Ich wollte es diesem Mistkerl lediglich nicht einfach machen und wenigstens so lange Gegenwehr leisten wie ich es konnte. Sterben würde ich sowieso.
Ich wollte noch weiter sprechen und ihm Dinge an den Kopf werfen die in mir auftauchten, doch zeigte er mir wieder mit alleinigen Gedanken das er hier die Kraft hatte. "Mein Vater.. Ist tot!" ,brachte ich noch hervor. Wieder fügte er mir Schmerzen zu, diesmal allerdings im gesamten Körper. Es fühlte sich an als würde Stacheldraht oder ein Haufen spitzer, scharfer Scherben durch mein Inneres rasen und mich von innen aufschlitzen. Ich spannte den Körper an und drückte mich an die Lehne hinter mir, kniff schreiend die Augen zusammen und spürte erneut Tränen. Ich schmeckte wieder Blut in meinem Mund, wusste aber nicht ob ich meinen Körper so sehr anspannte das etwas geplatzt war oder dieser Schmerz Schuld hatte.

Ich folgte den Worten der Engel nur beiläufig und eher unfreiwillig. Der Schmerz in mir hielt weiterhin an, auch wenn er langsam abebbte während die Aufmerksamkeit von Metatron auf dem anderen Engel lag. Ich bekam mit warum Gott scheinbar fort gegeangen war, das er sich doch noch diesem Engel gezeigt hatte. Ob die Engel wie ich sie gesehen hatte anständige Entscheidungen fällen könnten unter diesen Umständen? Ich glaubte nicht. Etwas über Castiels Gnade, die weg war. Doch ich dachte nicht darüber nach, meine eigenen Probleme waren groß genug. Der Engel stieß Metatron sogar mit gezogener Klinge von sich. Ich wusste nicht ob es mutig oder dumm war, vermutlich sogar beides. Doch ich hatte Respekt vor diesem Engel. Er sprach von einer Waffe und Gründen weshalb er sich ihm anschloss. W Metatron dann tat ließ mich für einen Moment die Luft anhalten. Wobei es wohl viel mehr war weil ich nur erahnen konnte welche Schmerzen der Engel mit dieser Methode des neuen Gottes durchlebte.

Metatron war scheinbar zufrieden mit seinem Werk bei dem anderen Engel. Ich blickte zu diesem Engel und hoffte das er einfach gehen würde. Ich war sowieso verloren. Es war von Anfang an klar gewesen das ich einmal sterben würde, auch wenn mir diese Art nicht zusagte. Doch wegen mir sollte dieser Engel nicht leiden und nicht sein Leben lassen. Er sollte ihn anders hindern den Himmel noch weiter zu verschließen, aber seine Kraft nicht an mir verschwenden und sein Leben riskieren. Metatrons Aufmerksamkeit glitt wieder vollkommen auf mich. Er blickte in den Behälter in dem schon ziemlich viel Blut gelandet war. Ich spürte wie mein Kreislauf immer mehr versagte und diesen Blutverlust deutlich machte. "Ich hoffe das man dich qualvoll und grausam tötet." ,flüsterte ich zu ihm. "Ich wette das selbst Gott, dein eigener Vater über deinen Tod lachen wird wenn es endlich soweit ist."

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Balthazar
Engel
Anmeldedatum : 19.04.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   15.12.16 18:48

Das Balthazar sich weiter einmischte schien Metatron überhaupt nicht zu gefallen. Das konnte der Gefallene Engel sehr gut merken. Er kannte es auch wenn Metatron es nicht zeigte. Aber was dann kann, damit hätte er dann doch nicht gerechnet. Er ahnte nicht wirklich das Metatron über solche Kräfte verfügte. So musste auch schmerzliche schreie von sich geben, als das Metall in seinem Körper eingedrungen war und sich langsam bewegen. Es fühlte sich an als ob es ihn innerlich verbrennen würde. Dennoch versuchte sich Balthazar zusammen zu reisen um nicht wieder auf den Knien zu laden, was nicht gerade leicht gewesen war. Erst nachdem es sich wieder ein wenig beruhigt hatte und Metatron sich wieder um die kleine Kümmern wollte, schien es sich sicherlich wieder zu beruhigen.

"Ich hätte die Tafel vielleicht doch vernichten sollen als ich diese in meiner Hand gehalten habe und sie versteckt habe. Ich habe zwar nicht Castiels Gnade gefunden um diese wieder zu ihm zu bringen, aber dafür hast du die Tafel wirklich miserabel versteckt.", fing er an und drehte sich zu ihm um. "Du hättest mich nicht in den Himmel holen sollen. Immerhin hatte ich ganz andere Pläne. Du hättest wissen sollen das ich dir niemals folgen würde, Metatron. Du bist ein verdammtes Arschloch und ich ein Diebischer Engel. Und ein guter noch dazu. Dachtest du wirklich ich konnte nicht ein deinem Büro einbrechen und diese auf den Kopf stellen. Ich bitte dich, du hättest mich nicht unterschätzen sollen.", knallte er ihm mit einem grinsen an den Kopf. Es war wie ein genug tun den er einfach genoss, auch wenn er dieses Gefühl nicht kannte und kein Wort dafür hatte außer Freude.

"Also verhandeln wir mal ein wenig. Ich habe die Engelstafel, die du sicherlich wieder haben willst. Was kannst du mir bieten.", grinste er ihn an und blickte kurz auf den Nephilim die nicht gerade gut aussah. "Ich hätte immerhin eine Idee. Wie wäre es wenn du sie und mich laufen läst, so würdest du die Tafel auch wieder bekommen.", meinte er zu ihm, auch wenn er sich innerlich drauf einstellte das Metatron nun völlige den verstand verlieren würde und es sicherlich an ihm oder den kleinen Halbengel auslassen würde.
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