StartseiteFAQMitgliederAnmeldenLoginGetting Started

Austausch | 
 

 Home is where your friends are

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4
AutorNachricht
Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   25.12.16 0:13

Das er lachte beruhigte mich ein wenig, scheinbar war er also nicht böse, zornig oder anderweitig verärgert. Mein Vertrauen gegenüber Engeln war vermutlich erstmal noch zerstörter als es vorher sowieso schon war. Der Schmerz und der Schreck saß definitiv zu tief um alles einfach zu vergessen, selbst für einen Verdrängungslünstler wie mich. Er lachte wieder und ich musterte ihn dabei ein wenig genauer. An seinen Augen bildeten sich Lachfalten während seine Augen freundlich wirkten. Wenn man nicht wüsste das er ein Engel war könnte er als netter Nachbar durchgehen. Ein gutaussehender netter Nachbar. Also war Balthazar mit einem Menschen zusammen. Das waren langsam echt viele Zufälle. Erst führte ich mit einem Engel so etwas wie eine Beziehung, dann traf ich auf Luisa de ebenfalls einen Engel an ihrer Seite hatte und nun traf ich einen Engel der in einer Beziehung steckte. Scheinbar zog ich solche Dinge an. Ich grinste und musste automatisch an Lu denken. "Naja, wenn jemand Temperament hat kann man das als Mensch schon mal so ausdrücken." Ich wusste selbst nicht wie ich reagieren würde wenn Ama für eine lange Zeit weg wäre. Vermutlich genau so. Bei dem Namen den Balthazar dann nannte blieb ich abrupt stehen und starrte ihn ungläubig an. "Hast du.. gerade Luisa gesagt?" Naürlich. Schlagfertiger Engel der im Himmel unterwegs war. Wieso fiel es mir nicht sofort auf? War Balhazar also der Engel von dem Lu mir so viel erzählt hatte? Dessen Feder ich berühren durfte wie einen seltenen Schatz? Nun musste ich an die Geschichte denken wie er fast unbekleidet die Tür geöffnet hatte. Ich schluckte und starrte den Engel an.

Wenn die Tafel zerstört würde wäre das also auch mein Ende. Vermutlich sah es genau so aus wenn sie beschädigt wurde. Ich malte mir aus wie man sie auf den Boden warf und sie in millionen Stücke zersprang. Ich schüttelte mich. Dieser verdammte Mistkerl. Ich musste leider zugeben das es kein dummer Zug von ihm war. Balthazar an sich binden und mich an die Tafel. Ein mieser aber kein dummer Zug. "Natürlich. Wenn er uns schon nicht im Himmel zur Folter behalten kann, dann eben so." Mein Blick glitt wieder zu ihm und ich sah wie er ein wenig verletzt wirkte. So waren die Worte wirklich nicht gemeint. "Tut mir leid, wirklich. Ich wollte dir keinen Vorwurf machen.. Aber es ist einfach ziemlich ungewohnt das ein Engel mich nicht töten will und mir sogar das Leben zu einem hohen Preis rettet." Bisher wollten alle Engel bis auf Amatiel nur meinen Tod oder Schlimmeres.

Er schien immerhin im Hinterkopf gehabt zu haben das dieser Plan nicht so glatt laufen würde. Das beruhigte mich irgendwie, immerhin ging es um viel mehr als mein Leben. Es ging um den Himmel und die Möglichkeit diesen wieder zu öffnen. Seufztend fuhr meine Hand durch mein Gesicht welches ich vor Schmerz verzog. "Ich bin sicher das du dir etwas einfallen lässt." ,meinte ich schmunzelnd. Ich konnte mir zwar nicht ansatzweise vorstellen was das sein würde, aber nach dieser Aktion würde ich wohl alles tun um mich erkenntlich zu zeigen.

Nach oben Nach unten
Balthazar
Engel
Anmeldedatum : 19.04.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   25.12.16 1:41

"Ja ich habe Lusia gesagt. Sie ist meine kleine Elster. Du hättest uns mal bei den Raubzügen zusehen sollen. Rein und raus ohne das uns einer erwischen konnte, dank mir. Weißt du. Ich habe sie kennen gelernt, bevor wie gefallen sind. Sie hat mir einiges über die Menschen beigebracht. Und viele andere Dinge auch. Ich wollte schon früher nicht wirklich was mit dem Himmel zu tun haben, daher hab ich meinen Tod vorgetäuscht. Tja und heute. Nun bin ich ein Diebischer Engel der eine große klappe hat und sich mal wieder in eine scheiße geritten hatte, wo man mal wieder nicht so leicht herauskommen kann.", meinte er mit einem lachen. Das sie Lusia kannte, wusste er ja nicht ein mal. Immerhin wusste er ja nicht wirklich was Lusia trieb.

"Wie gesagt. Es wäre vermutlich auch mein Plan gewesen.", meinte er dann mit einem leichten nicken zu ihr. "Tja. Die einzige Möglichkeit die wir haben ist einen weg zu finden wie wir uns von diesem Zauber lösen können. Ich hab zwar Magie Erfahrung, da ich mich damit beschäftigt habe, aber leider bekomme ich da auch wieder nicht alles hin. Immerhin bin ich ja kein Hexer sondern ein Engel mit gerupften Flügel, dankt dem Vollidiot da oben.", meinte er dann und blickte in den Himmel. "Ist ja schon gut. Ich weiß immerhin das Nephilims nicht gerade beliebt unter den Engeln sind. Immerhin seit ihr verbotene Kinder, die normalerweise nicht existieren sollten. Aber einige von uns können eben keine Regel einhalten. Mich mit einbezogen.", musste er dann doch mit einem leichten grinsen von sich geben. Nein Regeln gab es bei dem gefallenen Engel schon lange nicht mehr.

"Naja erst ein mal muss ich schauen, was ich als nächstes mache. Immerhin konnte mir mein Vater ja nicht gleich sagen wie ich den scheiß Zauber auflösen könnte. Dabei wäre es so einfach wenn er es selber machen würde.", seufzte er und ging sich leicht durch seine Haare. "Ja das kannst du von mir aus hören. Finde nicht nett das ich es alleine machen muss.", brummte er dann und blickte in den Himmel, wobei er wusste das Gott nicht oben war. Dann sah er aber dann mit einem grinsen zu ihr. "Wir sollten erst ein mal zu sehen das wir deine Wunden versorgen. Wie gesagt, würde es gerne Heilen, aber leider, Naja.", meinte er dann mit einem leichten Schulter zucken.
Nach oben Nach unten
Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   25.12.16 2:05

Der Name klingelte in meinem Kopf wie mehrere Alarmglocken. Immer noch ein wenig irritiert starrte ich ihn an und nahm nur nebenbei mit was er über sie und ihr Kennenlernen erzählte. Kleine Elster, Raubzüge und ein Kennenlernen vor dem Fall. Das war genau das was Lu auch mir über ihren Engel erzählt hatte. Balthazar war also der Engel über den ich mit dieser Frau die ganze Nacht gesprochen hatte. Meine Hände legten sich für einen Moment in mein Gesicht. Wie groß könnten Zufälle noch werden? Ausgerechnet dieser Engel stolperte in diesem Moment an der Tür vorbei hinter der ich von dem grausamsten Engel gefoltert wurde. Wenn ich es nicht besser wüsste könnte man wirklich noch an so etwas wie Schicksal glauben. Aber das gab es nicht, also war es vermutlich einfach nur Glück. "Große Klappe, erfolgreicher Dieb.. Ja. Und einen Hang zum Alkohol." ,grinste ich breit. Ich wusste das sie mit diesem Engel gern trank, das hatte sie mir mehrmals gesagt. Ich erinnerte mich an die Aussage das ein ganzer Schnapsladen nötig war um einen Engel betrunken zu machen. "Ich kenne deine kleine Elster." ,sagte ich direkt und sah ihn an. Seine diebische Elster war für mich irgendwie schon wie eine Mutter. Zwar kannte ich sie nur durch diesen Abend und diese Nacht, aber es reichte um für mich festzustellen das sie mich verstand und mir sehr ähnlich war. Das sie mir ziemlich ans Herz gewachsen war. "Wir sind uns bei einem Einbruch begegnet, der beinahe schief gegeangen wäre weil ich Ein Mann-SWAT gespielt habe.. Verdammte Wachhunde." ,murmelte ich und sah automatisch an meinem Bein hinunter.

Metatron war zwar ein riesen großer Arsch, aber dumm schien er wirklich nicht zu sein. Sonst wäre er nun nicht da wo er saß. Im Himmel, während alle anderen Engel auf der Erde fest saßen. Das musste man ersteinmal schaffen. "Dann sollten wir wohl nach Möglichkeiten suchen, bevor irgendetwas passiert." Ich wusste nicht was diese Bindung an die Tafel noch alles für Auswirkungen hatte. Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst war wollte ich es auch gar nicht heraus finden, denn ich war mir sicher das es mit Schmerzen verbunden war. Wie von selbst sah ich einen Moment lang durch die Hülle durch auf den Engel selbst, seine wahre Gestalt. Doch ich wendete den Blick wieder ab, ich wusste wie unangenehm Engeln es oft war. "Das ist noch nett ausgedrückt. Wenn ich ein Buch über himmlische Beleidigungen schreiben würde wäre es ein Bestseller." Es war manchmal erstaunlic wie kreativ Engel in ihrer Wut wurden. "Hey, auch ein Engel muss seinen Spaß haben dürfen.." Ich lachte leise, unterließ es jedoch sofort wieder. Lachen schmerzte ziemlich.

Gott war verschwunden und wollte diese Arbeit nicht selbst erledigen. Das wusste ich bereits. "Schade das er es nicht einfach selbst tut. Er könnte diesen Arsch da oben sicher mit Leichtigkeit zurück in den Dreck verfrachten." Aber warum sollte etwas einfach sein? Nein, diese Katastrophe musste man wohl irgendwie selbst beheben. Ich wusste wohin ich gehen müsste, wohin ich wollte. Es gab nur einen Ort der mir nun gut tun würde. "Brauchen wir nicht. Ich weiß schon wo ich jetzt hin muss. Ist nicht weit,.. Denke ich. Außerdem will ich dich nicht länger aufhalten. Du hast genug um die Ohren."
Nach oben Nach unten
Balthazar
Engel
Anmeldedatum : 19.04.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   25.12.16 20:21

Als sie anfing mit dem Alkohol sah er sie dann doch etwas verdutzt an. Das hatte er immerhin nicht erwähnt gehabt und dennoch wusste sie es. Dann sagte sie auch noch das sie Lusia sogar kannte. Na das war ja mal was gewesen. "Nun wenn es so ist, dann ist doch alles okay.", grinste er dann und legte den Kopf ein wenig zur Seite. "Als fast schief gegangen. Naja ein Dieb muss eben ein Talent haben. So was kann wirklich lange dauern bis man den richtigen dreh raus hatte. Immerhin weiß ich noch, wie Lusia versucht hatte bei mir ein zu brechen, da war ich gerade aus dem Himmel abgehauen und hatte nicht viel Verständnis für Menschliches Leben. Dann hatte ich sie eben dazu gebracht mir bei zu bringen wie ich mich als Mensch verhalten muss. Tja und jetzt stehe ich eben hier.", grinste er dann und ging mit ihr weiter, wobei sie erzählte wie sie auf Lu gestoßen war.

"Ihr scheint es wirklich mit Hunden zu haben. Als ich Lusia das letzte mal gesehen hatte, wurde sie auch kurz zu vor von einem Hund angegriffen weil sie einbrechen wollte.", seufzte er leicht und musste aber dennoch grinsen. Ja Hunde scheinen beide nicht sonderlich zu mögen. Aber das konnte er nun auch wieder nicht ändern. "Also ich werde es so oder so machen. Ich muss nicht unbedingt an ihm gebunden sein. Es reicht ja schon das er mein Bruder ist.", musste er dann doch mit einem leisen lachen von sich geben. Ja das war der Nachteil wenn man ein Engel war. Man konnte sich seine Geschwister nicht aussuchen. Mal abgesehen das es ja nicht gerade wenige waren.

"Ja in der tat das muss er. Glaub mir ich weiß wovon ich rede. Auch wenn es am Anfang doch ein wenig merkwürdig gewesen war. Aber ich habe nach und nach gefallen daran gefunden. So eine Ausgelassenheit gab es nicht im Himmel. Nein da waren Regel und Gehorchen ganz oben auf der Liest. Da kannst du dir ja vorstellen, warum ich abgehauen bin.", grinste er und ging mit ihr weiter. "Nun ja das will er aber nicht. Er hatte mir gesagt, dass wir lernen sollten auf eigenen Beinen zu stehen. Und solange wir uns nicht zusammen reißen wird er auch nicht wirklich was machen. Aber da einige Macht im Himmel haben wollen, wird es leider nicht so gehen.", seufzte er leicht. "Bis du dir da auch wirklich sicher? Zu wem willst du den gehen?", wollte er von ihr wissen.
Nach oben Nach unten
Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   26.12.16 20:03

Meine Worte schienen den Engel ein wenig verwirrt zu haben, jedenfalls sagte mir sein Blick ganz deutlich das er sich fragte woher ich diese Informatione wohl hatte. Zurecht, ich würde ihn auch unglaublich dämlich ansehen wenn er solche Dinge von mir wüsste. Aber die Erklärung das ich dieses Wissen von Luisa hatte schien Erklärung genug zu sein. "Das hab ich auch gelernt. Ich wäre ohne Übung wohl ein füchterlicher Dieb. Schneller im Gefängnis als ich bis Zehn zählen könnte. Oder Schlimmeres wenn ich mir eure Begegnung so in Erinnung rufe." ,meinte ich leicht schmunzelnd und sah ihn an. Das Lu dem Tod durch die Hand eines Engels gerade so entgangen war wusste ich und ich war darüber ziemlich froh. Sonst hätte ich sie nie kennen lernen dürfen und das wäre doch ein ziemlicher Verlust gewesen. Das sich aus einer solchen Begegnung eine Art Beziehung formte war vermutlich ähnlich verrückt wie die Sache zwischen Amatiel und mir. Etwas, womit man selbst nicht einmal ansatzweise gerechnet hätte.

Hunde und ich würden definitiv keine Freunde mehr werden. Lu vermutlich ebenfalls nicht, wenn ich darüber nachdachte das sie extra diese hohen Lederstiefel besorgt hatte um solchen Angriffen vorzubeugen. Oder die Leckerlies die mir vermutlich ebenfalls meinen Hintern gerettet hatten. "Nein, das wird wohl keine gute Beziehung mehr." ,meinte ich also lachend und hoffte Hunden weitestgehend aus dem Weg gehen zu können. "Große Familien haben wohl immer Nachteile.. Vor allem wenn man ein Engel ist." Ich musste an die Worte des kleinen Vampirs denken. Das er gemeint hatte man solle mich zu einem vollwertigen Engel machen weil ich so ein gutes Herz hatte. Ich schüttelte mich. Bloß nicht. ,dachte ich nur erneut.

Balthazar war also der Typ Engel der die Korken knallen ließ und sein Leben mit vollen Zügen genoss. Der das schon vor dem Fall tat, immerhin hatte ich die Feder gesehen die er Luisa geschenkt hatte. Ich fragte mich weshalb das nicht viel mehr Engel getan hatten. Der Himnmel war zu Hause und die Regeln die dort herrschten wichtig, aber so ganz ohne sich selbst irgendetwas zu gönnen? "Da kannst du meinem Engel wohl noch einiges beibringen.." ,murmelte ich leise und räsuperte mich schnell. Nicht laut denken, du Idiot. Wenn Gott darauf wartete das alle miteinander harmonierten, das die Engel sich untereinander wieder einkriegen würden.. "Dann kommt Gott also niemals wieder. Ganz schön optimistisch zu denken das die Engel sich so weit zusammen reißen könnten, wenn man sich Metatron anschaut." Dieser Engel würde niemals Frieden geben. Nicht ohne das zu haben was er wollte. Ich blickte auf und überlegte was ich sagen sollte. Konnte ich ihm sagen das ich zu einem Engel wollte? Würde er misstrauisch sein oder Ähnliches? "Ich.. Kenne da jemanden der mir helfen kann." ,sagte ich. Doch der prüfende Blick ließ mich seufzen. "Zu einem Engel. Er wohnt in einer kleinen Gemeinde und ist dort Priester. Da bin ich soweit sicher.. Er kann mir helfen."

Nach oben Nach unten
Balthazar
Engel
Anmeldedatum : 19.04.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   27.12.16 21:12

"Schlimmer?"wiederholte er und sah sie doch noch ein mal überrascht an. "Nun so wie es kling sollte ich mal lieber nicht fragen worüber ihr noch über mich geredet habt.", meinte er dann mit einem leichten grinsen und ging mit ihr ein wenig weiter, das sie endlich vom Friedhof runter kommen konnten. Also wo rüber habt ihr noch über mich geredet. Was hat sie über mich erzählt. Du musst mir alles erzählen.", meinte er dann neugierig zu ihr. Ja er wollte es wissen und er würde keine ruhe geben bis sie ihm eine Antwort geben würde. Wer wusste schon was Lusia alles über ihn erzählt hatte und ob es vielleicht doch Peinlich gewesen war. Auch wenn er jetzt nicht genau wusste was Peinlich sein könnte. Immerhin hatte er ja nicht wirklich was falsches angestellt.

"Oh das kannst du laut sagen. Wenn man es genauer anschaut, sind wir ja nicht gerade wenige. Und dann kann man im Grunde keinen was recht machen. Ein paar von uns stehen eben auf der Abschussliste. Und ich bin anscheint wieder nach ganz oben gerutscht, jetzt wo ich nicht mehr im Himmel bin und dir geholfen habe. Aber das macht nicht. Es ist nicht das neuest. Hab schon schlimmere Tage erwischt.", meinte er mit einem leichten zwinkern und ging weiter neben ihr her. Ja daran hatte er sich schon lange gewöhnt. Immerhin wurde er ja auch noch gejagt wo er noch ein richtiger Engel war und seine Flügel noch hatte. Da konnte man doch um einiges besser abhauen als jetzt.

"Also man könnten vielen Engeln was bei bringen. Sie könnten eben ruhig mal was lockerer werden, findest du nicht auch. Sehe mich an. Ich bin kein Steifer Typ. Nein ich habe eigene Entscheidungen die ich treffen und Lebe wie es mir gefällt.- Nun gut fast. Momentan muss ich eher schauen das ich mein Hintern nicht zur Zielscheibe mache, ansonsten war es das. Aber ich komm damit klar.", meinte er was nachdenklich und nickte dann. Ja im Grunde war er wirklich zufrieden gewesen mit seinem Leben. Es hätte immerhin schlimmer enden können. "Ein Bruder der sich als Priester aus gibt. Was für eine Ironie des Schicksals.", kam es dann lachend aus seinen Mund. "Aber so lange er die hilft. Ist es gut. Dann brauch ich es wenigstens nicht zu machen.", meinte er mit einem zwinkern zu ihr. Immerhin hatte er ja was anderes vor gehabt und da musste er seinen kleinen Bruder suchen.
Nach oben Nach unten
Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   28.12.16 2:39

"Ja, schlimmer. Obwohl ich mir nicht sicher bin was schlimmer ist.. Einen Engel beklauen und beinahe getötet werden oder im Knast sitzen." ,grinste ich und konzentrierte mich darauf die Schmerzen zu ignorieren. Die nächste Aussage ließ mich breit grinsend zu Boden schauen, ehe ich mich räusperte und ihn wieder anblickte. "Besser nicht.. Immerhin hast du gelernt Kleidung zu tragen. Vor allem beim Türen öffnen." Ich lachte leise und zog meine blutige Jacke ein wenig enger. Seine Neugier ließ mich grinsen, irgendwie war es ziemlich niedlich wie er wissen wollte was sie so von ihm erzählt hatte. "Naja.. Nur gutes. Nicht allzu viel. Deinen Namen hat sie nie genannt. Sie hat erzählt wie schön die Zeit mit dir ist und sie unendlich froh ist dich getroffen zu haben. Das dieser Einbruch die beste Entscheidung ihres Lebens war und sie dich unendlich sehr vermisst." ich sah ihn an. "Sie macht sich große Sorgen um dich, weil du dich nicht meldest. Sie hat Angst das dir etwas passiert ist und sie dich nicht mehr sieht, bevor sie irgendwann stirbt. Du solltest dich bei ihr melden.. Es tut mir weh zu wissen das sie so darunter leidet." Ein Gedanke der mir kam ließ mich wieder grinsen. "Ach, bevor ich es vergesse. Danke für das Retten der Titanic. Ich rechne dir hoch an das du die Welt vor dem grausamen Film retten wolltest. Schade das es nicht dabei blieb."

Der Stammbaum der Engel war wohl endlos und würde nie ganz aufgelistet werden können. Ich ahnte nur im Entfernten wie es sein musste so viele Geschwister zu haben die dazu Engel waren. Sture Perfektionisten die nichts duldeten was auch nur im Ansatz anders war als sie. "Freut mich das du damit klar kommst Staatsfeind Nummer Eins zu sein." ,murmelte ich leise. "Ich hoffe das Metatron mich in Ruhe lässt. Für ihn wäre es wohl das einfachste der Welt mich zu finden." Ich hatte wirklich eine gewisse Angst vor diesem Schritt. Aber er hatte das was er brauchte, vielleicht würde er mich ja in Ruhe lassen.

Ich grinste breit und dachte automatisch an Amatiel. Wobei auch er nun sein eigenes Leben lebte und das sogar ziemlich gut. Er führte mit vollem Einsatz das Amt seiner Hülle fort, doch er dachte selbst über Dinge nach. Allein die Tatsache das er mich nicht getötet hatte zeigte das er nun nicht mehr nur nach der Pfeife des Himmels tanzte. Er hatte seinen eigenen Kopf und fällte eigene Entscheidungen. Das machte mich ziemlich stolz auf den Engel. "Ich denke das einige nun sehen wie es ist selbst entscheiden zu können." ,meinte ich daher lächelnd. Kurz räusperte ich mich. Eine Ironie die noch lustiger war wenn man wusste das wir uns näher gekommen waren. Engel und Priester, zwei Dinge die man niemals mit solchen Gedanken in Verbindung brachte. Und ich hatte beides verführt. Ich nickte und lächelte. "Ja, er wird mir helfen. Er ist ein guter Engel.. Sonst wär ich längst tot. Zieh du weiter, du hast genug wichtige Aufgaben zu erledigen." Ich wollte so schnell wie ich konnte zu Amatiel, immerhin wusste ich nicht wie es nun weiter gehen würde. "Ich denke du findest mich auch ohne Handynummer, wenn dir etwas eingefallen ist als anfängliche Wiedergutmachung, oder?"

Nach oben Nach unten
Balthazar
Engel
Anmeldedatum : 19.04.16
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   28.12.16 12:49

Als er ihr zu hörte musste er dich dann doch ein wenig verlegen durch die Haare gehen. Da schien jemand wirklich aus dem Nähkästchen ausgeplaudert zu haben. "Nun dafür konnte ich wirklich nichts. Sie sagte ich sollte dieses Hemd nicht anziehen, also habe ich es ausgezogen. Naja als sie am nächsten Tag wieder kam wusste ich aber nicht was ich anziehen sollte. Also war es auf der einen Art Lu Schuld und nicht ich.", musste der Engel mit einem grinsen von sich geben. Jedoch musste er sie fragend anschauen. Er verstand nicht so ganz was sie genau damit meinte. "Nun das mit dem Unendlich Froh verstehe ich glaub ich unter Freude, richtig? Aber wieso machen sich Menschen Sorgen? Das verstehe ich nicht?", meinte er dann und sah sich auch fragend an. ""Entschuldige. Mit einigen Gefühlen komm ich immer noch nicht so klar, selbst das ich schon was länger unter den Menschen bin. Es ist auch dieses komische Gefühl wenn ich in ihre Nähe bin oder an sie denken muss. Es macht mich fast wahnsinnig. Am Anfang hatte ich es nicht so, aber wo ich das letzte mal sie gesehen hatte kam es hoch. Ich finde dieses Gefühl eigenartig, aber sie sagte es ist okay und das ich keine Angst davor haben sollen.", musste er dann mit einem leichten seufzen zugeben.

"Das hat dir sicherlich auch Lusia erzählt. Immerhin merken es Menschen nicht wenn wir in der Vergangenheit an der Geschichte herum spielen. Aber ich danke dir sehr. Es war nämlich zum Teil auch der Grund warum ich das Schiff nicht ab saufen lassen wollte. Bei dem Film und vor allem bei dem Lied bekommt man noch Kopfschmerzen. Und ich hatte noch nie Kopfschmerzen. Und mein Bruder brauchte Seelen, da kam es wie gerufen. Naja leider musste ich es aber wieder rückgängig machen, dank den miesen Schicksalsgöttinnen. Kannst du dir vorstellen wie anstrengen sie sind? Aber eins kann man allen dreien lassen. Die haben ein unglaublichen reiz den man nicht widerstehen kann.", grinste er. Ja da konnte man wirklich nichts sagen und man konnte auch heraushören das er mit ihnen schon was hatte. "Bitte sag es nicht Lu, ich glaub das würde ihr nicht gefallen.", musste er dann von sich geben.

"Nun das kann ich dir nicht Versprechen das er sich in ruhe lassen würde. Viele Engel von uns mögen  eben keine Nephilim. Er wird dich nicht in ruhe lassen." Musste er sie enttäuschen. Aber kurz dachte er nach und blieb dann stehen. Dann zog er kurz sein Oberteil an der Schulter zur Seite und Zeigte ihr sein Tattoo. "Vielleicht solltest du dir auch so eins machen lassen. Es ist Henoisch und schirmt einen vor den Engeln ab. Nun ja man kann den Engeln nicht immer aus dem Weg gehen, aber man kann damit verhindern das man verfolgt und gefunden wird. Es ist wie ein kleiner Schutzzauber wenn man es genauer sehen will. Also seit ich es habe, bin ich bisher nicht so vielen Engeln über den Weg gelaufen und man hat ein wenig mehr ruhe, wo man sich nach einem Kampf ausruhen kann. Ich kann es jedenfalls nur raten.", meinte er dann mit einem lächeln zu ihr und zupfte dann an sich herum, bis alles wieder so saß wie er es wollte.

Ja vielleicht war der Fall nicht ganz so schlecht gewesen. Zumindest für einige von ihnen, aber Balthazar wusste was hier los war. "Nun vielleicht mag der Fall für uns doch nicht so schlecht gewesen zu sein. Doch ich weiß das viele von uns sich nun hier unten bekriegen und man sollte nur nicht vergessen das auch die Menschen mit rein gezogen werden. Also müssen sie ja auf der einen Art wieder zurück in den Himmel.", meinte er mit einem leichten seufzen. Aber daran konnte man wirklich nichts ändern, noch nicht. So musste er dann doch leicht nicken. "Gut dann fahr du mal zu ihm.", meinte er dann. "Nun Das könnte ich wirklich. Und wenn kann sich sicherlich Lu anheuern, Die dürfte deine Nummer haben.", meinte er dann und kramte kurz in seine Tasche, wo er ein Stift und Papier heraus holte, das er schon gebraucht hatte. Er riss ein Stück ecke ab und schrieb seine Nummer war um es ihr dann zu geben. "Aber du kannst mich nicht so leicht finden. Also wenn was ist, oder du unterrichte im Klauen braust, sag Bescheid.", grinste er dann und machte sich dann auf dem Weg um erst einmal seinen klein Bruder zu suchen.

TNC: ----->
Nach oben Nach unten
Rae Black
Nephilim
Anmeldedatum : 20.10.16
Alter : 25
BeitragThema: Re: Home is where your friends are   29.12.16 14:37

Ich sah ihn grinsend aus dem Augenwinkel an und rief mir die Erzählung der Rothaarigen in die Erinnerung zurück. Eine lustige Geschichte mit ziemlich interessanten Bildern die in meinem Kopf aufgetaucht waren. Aber das Gegenstück der Geschichte zu hören war auch angenehm. "Man, man.. Luisa." ,meinte ich leise lachend und sah aufmerksam zu ihm. Selbst für diesen Draufgänger-Engel waren Gefühle und menschliche Emotionen also unbekanntes Gebiet. "Ja, das kannst du unter Freude verstehen.. Menschen sorgen sich nun mal um die, die ihnen etwas bedeuten. Die ihnen viel bedeuten. Luisa mag dich sehr gern, deshalb macht sie sich Sorgen um dich. Wenn man sieht was du so treibst scheinbar zurecht." Ich machte mir ja schon Sorgen um Amatiel, und der war Priester in einer Kirche in einer kleinen Gemeinde. Ich war heilfroh das er nicht wie Balthazar im Himmel herum lungerte und sich ziemlich starke Gegener machte. Doch seine nächsten Worte ließen mich lächeln. Eine gewisse Wärme machte sich in mir breit die kurz die dunklen Schatten von dem was geschehen war vertrieben. "Damit hat sie Recht. Es ist nichts schlechtes und nichts was falsch ist. Es ist sogar etwas gutes und sehr schönes. Genieß die Gefühle, wenn sie schön sind. Egal ob du sie verstehst oder nicht." Das war eines der größten Probleme der Engel. Sie dachten über alles zu viel nach statt einfach zu fühlen.

"Ja, hat sie. Wir haben über schlechte Filme gesprochen und da konnte sie das doch nicht verheimlichen. Das ist ein großer Sympathiepunkt für dich, immerhin hast du es versucht." Scheinbar gab es immerhin für kurze Zeit eine Welt ohne diesen grauenvollen Film und die zugehörige Musik. Eine schöne Welt. Ich räusperte mich nur leise. "Ich schweige wie ein Grab. Das sollte Lu nur nicht raus finden. Gefallen würde ihr das wirklich nicht."

Es war klar das Metatron wohl keine Ruhe geben würde. Was sollte ich auch schon gegen einen solchen Engel tun? Er war mächtig und nicht dumm. Zusätzlich hatte er nun Dinge von mir und mich an die Engelstafel gebunden, also steckte ich tief in der Scheiße. Seufzend betrachtete ich das Tattoo und legte den Kopf etwas schief. "Das hilft?" Seine Worte waren Antwort genug. Eine Überlegung war es wert. Ob dieses Tattoo meinen Hintern wenigstens etwas sicherer machte? "Definitiv. Manche kommen ganz gut zurecht, aber genug eben nicht. Hoffentlich kommen die bald wieder zurück in den Himmel. Dann hab ich wieder mehr Ruhe auf der Welt." So lauerte ja hinter jeder Ecke ein Engel. Ich nahm den Zettel mit der Handynummer darauf entgegen und steckte ihn in meinen BH. Hosentaschen Fehlanzeige. Ich lachte wieder leise und nickte. "Okay, ich melde mich falls ich mal Profi Unterricht brauche. Viel Erfolg und pass auf dich auf. Lu brauch dich noch. Und.. Danke." Ich lächelte ihm noch mal nach, ehe ich mich dann selbst auf den Weg machte.

TBC ---> Take my pain, like an empty bottle takes the rain

Nach oben Nach unten
 
Home is where your friends are
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 4 von 4Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4
 Ähnliche Themen
-
» Hogwarts our Home
» Hogwarts is my Home | Pre Potter
» spickmich.de
» Who am I - Kein System ist Sicher
» Waves and says "see you later, my friends"

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: Szenenfundgrube-
Gehe zu: