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 Durch Raum und Zeit - Part II

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BeitragThema: Durch Raum und Zeit - Part II    26.11.16 14:16

Jessica Moore - Jerome Gattler | Raum und Zeit unbestimmt

Ein violetter Lichtblitz, grell und unvorhersehbar war Jeroms letzte Erinnerung, bevor er sich in einer seltsamen Welt wieder fand. Er zuckte zurück als es neben ihm blitzte und ein eben so heller Lichtblitz eine Frau erscheinen ließ. „Wer bist du?“, wollte er überrascht wissen. Er sah sich hastig um, doch es gab hier nur weißes, helles Licht, sonst nichts. Es schien so als ob sie sich in einer endlosen, großen Halle befanden. Der Boden war stabil, hart, aber von dichten Nebenschwaden verdeckt. Der Schall seiner Stimme wurde nicht gebrochen. Aber hatte auch leise gesprochen. „Hallo? Ist Irgendjemand hier?“, rief er in das weiße Licht hinein. Wieder nichts. Kein Echo. Der Ort schien ebenerdig zu sein, soweit Jerome das ausmachen konnte. Plötzlich fiel er auf die Knie und hielt sich den Kopf! Schmerzen. Fremde Erinnerungen. „Jessica?“ Er sah zu ihr auf. Dann spielte sich das gleiche mit ihr ab. „Was soll das hier? Was ist das für ein Ort?“, fragte er rhetorisch. Denn von dem Engel Jessica würde er wohl keine Antwort bekommen. Aber wer anders hatte ihn wohl gehört. Ein alter Mann, weißer Bart und in einem weißen Gewand gekleidet tauchte plötzlich vor ihnen auf. „Was wollt ihr? Wer seid ihr?“, stellte er zwei Fragen. Seine Stimme war gewaltig. Sie war stark wie ein Orkan, aber rau und tief. Jerome wusste nicht was er antworten sollte. Träumte er das nur? War das wirklich real? Er war sehr verwirrt. Auch darüber die Frau neben ihm, Jessica Moore, nun so zu kennen, als wäre sie sehr eng befreundet. Er kannte ihren Lebenslauf. Ihre Stärken und Schwächen. Alles. Das war seltsam. Überhaupt war das alles seltsam. „Wann und wo sind wir?“, stellte er eine Gegenfrage. Der Alte Mann schaute ihn väterlich an. „Am Anbeginn. Es gibt keine Zeit. Keine Namen. Keine Orte. Kein Vorwärts oder Rückwärts. Nur den Augenblick der Schöpfung.“, erwiderte der Alte Mann. Jerome warf einen unsicheren Blick zu Jessica.
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Jessica Moore
Engel
Anmeldedatum : 16.10.16
BeitragThema: Re: Durch Raum und Zeit - Part II    27.11.16 11:08

Jessica war gerade erst gestorben. Und sie konnte sie daran erinnern wie sie umgebracht wurde. Jedoch wusste sie nicht warum und was es für Wesen war. Als sie wieder zu sich kam, war alles anders gewesen. Sie hatte keine Ahnung wo sie war oder wie sie hier hergekommen war. Als Mensch hatte sie nie an ein Leben danach geglaubt. So musste sie etwas verwirrt umschauen. "Wo bin ich ...", meinte sie mit einer leisen stimme und ging ein wenig weiter. Es dauerte auch nicht mehr lange bis sie dann dicht mehr alleine war bis sie zur zwei Personen angekommen war. Einen älteren Mann und einem kleinen Jungen, der genauso verwirrt war wie sie selber.

Sie war tot, das wusste sie. Aber war der Junge auch tot. War das der Himmel? Sie hatte viele fragen gehabt, traute sich aber gerade nicht zu fragen. a stellte de Junge ihre Frage und sie blickte den Mann an, der sich dann erklärte. "Also sind wir gerade im Nichts? Oder eher da und sehen zu wie die Erde gerade entsteht?", wollte sie von dem Mann wissen und sah ihn fragend an. Das konnte sie sich sonst anders nicht erklären. Jessica blickte wieder zu dem Jungen und dann zu den Mann. "Sind wir Tod?", wollte sie dann genauer wissen. Anders hätte sie es nun wirklich nicht erklären können. Immerhin sah sie ja wie man sie um brachte. Wie einer sie an die Decke geschoben hatte und sie dann am Lebendigen Leibe verbrannte. Schnell sah sie an sich herunter und schaute ihren Körper an, aber es war nichts zu sehen gewesen. Kein verbranntes Fleisch oder der Geruch davon. Alles war wie es sein sollte.
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BeitragThema: Re: Durch Raum und Zeit - Part II    29.11.16 20:46

„Gute Frage“, antwortete Jerome unsicher. „Das sieht mir nach einer formatierten Festplatte eines Computers aus", witzelte er. Als sie fragte ob sie tot wären, lächelte der alte Mann sie väterlich an „Ihr seit am Leben und aus eurer Zeit hier her gebracht worden, weil ich über die Zeit und den Raum bestimme!“ Jerome konnte sich auch an nichts vor dem hier erinnern. Er war auf der Flucht vor Thule gewesen. Hatte schon viele andere Wesen kennen gelernt, die ihm bei der Flucht geholfen hatten. Hexen, Amazonen, etc. Aber dann? Nichts. Und dann war er hier gewesen. Sehr merkwürdig. Jerome besann sich auf die beiden zuvor von dem alten Mann gestellten Fragen. „Ich bin ein Vampir und will ein Abenteuer erleben und frei sein.“ Der Alte Mann schaute ihm in die Augen. „Ich will nicht wissen was du bist, sondern wer du bist.“ Danach schaute er Jessica eben so in die Augen. „Weißt du das nicht? Wenn du Gott, der Schöpfer bist, dann kennst du uns doch?“ Der Alte grinste. „Widerspenstig. Hm. Ich werde euch Beide herausfinden lassen, wer ihr wirklich seid und was ihr wollt.“ Wieder ein Lichtblitz! Er umfasste ihn und Jessica. Es war, als wären sie schwerelos in einem Licht gefangen.

Und dann gab es sie wieder frei und verschwand. Sie standen nun plötzlich an einem Meeresstrand. Der Sand war kreideweiß, das Wasser gelb und leuchtend und als er sich umdrehte, sah er hinter ihnen einen Wald aus rosaroten Tentakeln die sich zu einem violetten Himmel auftürmten und leicht hin und her bewegten. „Sind das Pflanzen?“, fragte Jerome unsicher. Wohin hatte der alte Mann sie verfrachtet? Wenn noch keine Erde, keine Hölle und kein Himmel existierte, musste das eine Art Testfeld für seine Schöpfungen sein. „Es ist wunderschön. Fremdartig. So was habe ich noch nie gesehen.“, meinte er zu Jessica. Er sah sie an. „Ich weiß viel über dich. Keine Ahnung warum. Aber der Alte wollte es wohl so.“, meinte er zu ihr. Plötzlich schob sich ein dunkler, großer Schatten über sie und verdunkelte den Himmel.

Es flog und schwebte über ihnen in einigen Metern Abstand, wie eine düstere Rauchwolke, die hier und dort eine Art von Tentakeln in unterschiedlicher Länge, aber durchaus vergleichbar mit einem Kraken in der Form, nur ohne Saugknöpfe, ausbildete. „Ist das lebendig?“ Dieses Wesen, wenn man es so nennen will, schien ein Gemisch sehr dunklen Gewitterwolken zu sein. Es zog sich über ihre Köpfe wie ein Gespinst hinweg. Die hin und her wedelnden Fangarme hatten etwas Dunkles an sich das man durchsehen konnte. Jerome versuchte sich eine Vorstellung von der Absicht dieses Unvorstellbaren zu machen. Dieses wolken- und gas- förmige Gebilde, schien mit der ihm bekannten Wissenschaft nicht-erklärbar, also musste es überirdischen oder außerirdischen Ursprungs sein. Plötzlich viel im ein Vergleich zu dem Gebilde aus der Mythologie ein. Leviathan!
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