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AutorNachricht
Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Pro-Tips   04.12.16 22:37

Pro-Tips
Lebanon / Kansas
28.September.2013
Filou && Sam

Behutsam verlagerte Filou ihr Gewicht auf das andere Bein, während sie mit dem Rücken nahe einer Hauswand stand, diese allerdings nicht berührte. Seit sie im August in Stillwater von der Polizei gefasst worden und dieser in einer spektakulären Flucht entwischt war, wobei sie sich sämtliche Knochen des rechten Armes gebrochen hatte, hielt sie sich bedeckt. Nie wieder würde sie eine derartig filmreife Flucht hinlegen. Obwohl ihre Knochen längst verheilt waren, war es ein mehr als unangenehmes Gefühl gewesen. Eigentlich wollte sie überhaupt nicht mehr mit der Polizei in Kontakt kommen. Sie wusste nicht wie intensiv sie mittlerweile gesucht wurde, sie hatte sich auch nicht darum gekümmert das herauszufinden. Aber sie war sich sicher, dass sie andere Probleme hatte, als sich mit ihrem Vorstrafenregister herumzuschlagen. Wahrscheinlich wäre sie inzwischen auch irgendwo im Westen und würde sich dort verstecken, weit weg von Arkansas, Lousiana und Minnesota, hätte sie nicht Wind davon bekommen, dass sie hier einem der Winchester Brüder über den Weg laufen könnte. Schon seit ihrer Begegnung mit Damian wollte sie mehr über diese geradezu legendären Jäger herausfinden, da hatte sie sich nicht einfach aus dem Staub machen können.

Das Geräusch von Schritten, auch wenn sie es nur dank ihrer feinen, übernatürlichen Ohren wahrnahm, erregte ihre Aufmerksamkeit. Vorsichtig spähte sie um die Hausecke, wobei sofort ihr gesamter Rücken schmerzte. Es war noch nicht lange her, als sie von einem Blitz getroffen wurde - ein dummer Unfall, der sie erstaunlicherweise nicht umgebracht hatte. Aber obwohl sie es überlebt hatte und es ihr soweit auch physisch ganz gut ging, schmerzte jede Bewegung. Ihre Wirbelsäule zeichnete sich bläulich-lila auf ihrem Rücken ab und ihre Adern waren in blauer Farbgebung deutlich sichtbar, von den bunten Blutergüssen mal ganz zu schweigen.* Die Schritte kamen näher, der Phoenix konnte den sich nährenden Mann mittlerweile erkennen. Wenn ihre Recherchen sie nicht im Stich ließen handelte es sich dabei um den jüngeren der Winchester Brüder. Sam? Durfte man ihren letzten, zugegeben unfreiwilligen, Informanten Glauben schenken, war er außerdem der umgänglichere der Beiden. Filou jedenfalls hatte sich fest vorgenommen nicht als Übernatürliche enttarnt zu werden, konnte ja nicht so schwer sein oder?

Andererseits wusste sie noch gar nicht so genau, was sie jetzt vor hatte. Sie hatte nie darüber nachgedacht, was sie machen wollte, sollte sie tatsächlich einen Winchester finden. Sie könnte ihm weiter nachschleichen, aber entweder er hatte sie schon längst entdeckt - da sie auf Grund ihrer aktuellen Verwundung nicht so beweglich war wie sonst - oder er würde es in Kürze tun, zumal es hier gefühlt keine Deckung gab. Sie könnte natürlich auch einfach mitten auf die Straße treten und dann? 'Hi, ich bin angehende Jägerin, nett dich kennenzulernen'. Definitiv auch nicht ihre beste Idee. "Verdammt", murmelte sie leise, darüber hätte sie nun wahrlich früher nachdenken können, war ja nicht so viel dabei und ausreichend Zeit hatte sie auf jeden Fall gehabt. Unterdessen sie noch stumm vor sich hin fluchte und versuchte herauszufinden, was sie nun vorhatte, behielt sie den Mann so gut es eben ging im Blick.
[Kann das Datum natürlich noch anpassen
* (Achtung!) So sieht Filou's Rücken aus]
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   05.12.16 14:16

Ich wußte nicht was ich fühlen sollte aber ich war froh Jess wieder zu haben. Dieses Glücksgefühl wollte ich mir so lange bewahren wie es ging und das ging bis zurück bis nach Lebanon. Was würde Dean sagen wenn er wußte das Jessica zurück war? Wahrscheinlcih erst schießen und dann fragen. Ich hoffte nicht sondern das er sie so nahm wie sie war. Als Engel und hoffentlich eine gute Hilfe für das was kam. Ich hatte es im Gefühl das sich was großes anbahnte. Woher ich auch das immer wußte es fühlte sich nicht gut an sondern mehr wie ein Donnerschlag. Von daher also mußte ich später mit Dean & Cas sprechen. Und hoffte es war nichts weiteres passiert.

Leider hielt der Wagen nicht lange durch so das er irgendwo in der Innenstadt von Lebanon den Geist aufgab. Genau deswegen ließ ich den Wagen stehen und machte mich zu Fuß auf den Weg zum Bunker. Ich überquerte einige Straßen und auch Seitenstraßen wobei ich kurz auf mein Handy sah doch keine SMS von Dean. Das mußte nichts bedeuten. Also steckte ich das Handy wieder weg und lief weiter. Sah in der Ferne einen Pizza-Laden und beschloß eine mitzunehmen. Ein paar Schritte vor dem Laden hörte ich etwas. Sofort drehte ich mich um. Die Waffe in der Hand und ich blickte mich um. Nichts zu sehen. Hatte ich schon eine Paranoia? Eigentlich nicht schließlich war ich Jäger und da ging das beides Hand in Hand. Das Wesen würde sich sicherlich zeigen oder es war nur eine Katze die hier lebte. Oder eben ein Obdachtloser. Ein Moment noch wartete ich, sah kurz dort nach woher das Geräusch gekommen war doch da war nichts. Also steckte ich die Waffe wieder weg und ging erneut in Richtung Pizza-Laden.
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   05.12.16 18:29

Filou musste ein unbedachtes Geräusch gemacht haben, denn der Winchester hatte sich mit gezogener Waffe umgedreht. Obwohl er ihr damit nichts antun konnte und obwohl er sie offensichtlich nicht entdeckt hatte, war auch ihre Hand instinktiv zu der gestohlenen Waffe gewandert, die sie seit Neuestem bei sich trug - allerdings ungeladen, weil ihr die Munition ausgegangen war. Insofern könnte sie damit also höchstens auf jemanden einschlagen, was ebenfalls nicht zu unterschätzen, aber auch nicht ganz zielführend war. Dennoch war sie eilig um die Hausecke und auf die gegenüberliegende Straßenseite verschwunden, als er Anstalten machte, in der Richtung nachzusehen, in der sie bis eben gestanden hatte. Von ihrem neuen Standpunkt aus konnte sie beobachten wie er, natürlich, niemanden dort fand und die Waffe wegsteckend eine Pizzeria ansteuerte. Besser ging ja wohl kaum.

Schnell war ein zweiter Eingang - der wahrscheinlich nicht als solcher gedacht war - gefunden und das dunkelhaarige, etwas mitgenommen wirkende, Mädchen stand in der Pizzeria und hätte genauso gut durch die Tür gekommen sein können. Aufmerksam überprüfte sie ihre Umgebung und andere Anwesende, aber es war ruhig hier und friedlich. Angenehm. Die größte Gefahr hier im Raum war wahrscheinlich ihre ungeladene Waffe, die sich nur schwach unter ihrer Jacke abzeichnete und wenn normalerweise nicht zu sehen war. Sich in Sicherheit wiegend richtete sich ihre Aufmerksamkeit auf die Pizza, unterdessen sie mit der linken Hand in ihrer Hosentasche kramte. Skeptisch betrachtete sie die klägliche Ausbeute besagter Hosentasche und musste nicht zum ersten Mal feststellen, dass es relativ schwierig war im Moment eine Bank zu betreten ohne sämtliche Alarmanlagen auszulösen. Damit stand sie nun vor der Entscheidung, was ihr wichtiger war: Ein Platz zum Schlafen oder Pizza. Das unangenehme Ziehen in ihrem Bauch, das ihr verriet wie kläglich ihre Ernährung aktuell ausfiel, nahm ihr diese Entscheidung ab. Gerade als sie also eine Pizza kaufen wollte - obgleich stehlen einfacher gewesen wäre - ging die Tür des Ladens auf. Ihre ganzen Überlegungen konnten nicht lange gedauert haben.

Als hätte sie den Mann, der für das Öffnen der Tür verantwortlich war, nicht eben schon verfolgt und generell noch nie zuvor gesehen, sah sie über ihre Schulter, schenkte ihm ein - erziehungsgemäß höfliches - Lächeln und ließ ihm den Vortritt, was die Pizza anbelangte, indem sie etwas zur Seite trat. So konnte sie hier bleiben, ohne es auffällig wirken zu lassen und musste ihm nicht den Rücken zukehren, denn so leichtsinnig war nicht einmal der kleine Phoenix.
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   06.12.16 14:27

Noch einmal sah ich mich um doch da ich nichts mehr entdeckte konnte ich hoffentlich den Laden betreten. Wahrscheinlich hatte icih wirklich nur einen Obdachtlosen oder eine Katze aufgeschreckt auch wenn meine Jäger-Instinkte mir etwas anderes gesagt hatten. Ich litt wohl unter Paranoia aber verständlich wenn man ein Jäger war. Ich betrat den Pizza-Laden und sofort wurde ich von den Gerüchen begrüßt. Dieser Laden war quasi unser Stamm-Pizza-Laden wenn wir welche bestellten oder eben einfach mal zwischendurch holten. Wir konnten ja schlecht den Boten bis zum Bunker bestellen. Sofort wurde ich auch schon von den Besitzer begrüßt. „Wie schön Sie zu sehen. Das übliche?“, wollte er wissen und ich nickte. „Das übliche.“ „Sofort.“ Er rief die Bestellung zu dem Koch und der begann sofort die Pizza herzustellen. Mir fiel auf das ein junges Mädchen sich hier befand. Sie wirkte etwas hilflos und scheinbar etwas vernachlässigt. Da ich etwas warten mußte bestellte ich noch ein Wasser und trank ein paar Schluck nur dieses Gesicht von dem Mädchen das irgendwie auch hungrig aussah. „Hast du Hunger?“, fragte ich sie und blickte ihr dabei ins Gesicht. Normalerweise tat ich das nicht doch ich konnte mein gutes Herz eben bei diesen Anblick nicht verschließen.
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   06.12.16 19:45

Filou lauschte der kurzen Konversation zwischen Kunde und Verkäufer unauffällig, wie es schien war der Winchester öfter hier - vielleicht auch beide, das ließ sich aus dem Gespräch nicht entnehmen, war aber auch nicht essistenziell wichtig. Wichtiger war dagegen, dass bisher niemand die Polizei über ihr Auftauchen alarmiert hatte, seit ihrer spektakulären Flucht war die Fahndung nach ihr freigegeben und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie eines dieser 'Lieber tot als lebendig' Ziele war, weswegen sie ganz froh war, hier offenbar sicher zu sein. Zumindest für den Moment. Gerade wog sie also noch einmal ab, ob ihr die Pizza das wenige Geld, welches sie noch übrig hatte, wirklich wert war, schließlich konnte sie technisch gesehen nicht verhungern, sondern würde halt einfach wiederauferstehen - obgleich das ein wirklich peinlicher tot wäre, da wäre ja der Blitzschlag vor einer Weile noch spektakulärer gewesen. Dann hätte sie Damian oder welcher Reaper auch immer auftauchen sollte, wenigstens eine lustige Geschichte erzählen können, aber verhungern? Sie würde doch zum Gespött der - zugegeben nicht mehr ganz so lebendigen - Leute werden.

Jedenfalls war sie noch nicht ganz zu einem Entschluss gekommen, als sie angesprochen wurde. Schon zuvor hatte sie den Blick des Winchesters auf sich gespürt, es aber als neugierige Musterung abgetan. Dennoch fuhr sie kurz zusammen, was ihrem Rücken gar nicht gut tat und sie mit einem leisen "Au, verflucht" das Gesicht verziehen ließ, bevor sie sich wieder gefangen hatte und Sam mit einem misstrauischen und vor allem ungläubigen Blick mustern konnte. Gut, die Perspektive aus der sie die Winchesters kennengelernt hatte war sehr einseitig, zumal sie das Letzte waren, was so manches Monster sah bevor es ins Fegefeuer wanderte, dementsprechend übertrieben und horrormäßig waren die Geschichten auch, trotzdem hätte sie sich soetwas in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Und ihr Misstrauen war nun auch keineswegs das eines Übernatürlichen Wesens, das einem Jäger gegenüberstand. Es war ganz normales, gesundes Misstrauen gegenüber einem Fremden. Andererseits, was sollte schon passieren. Nach einigen Sekunden der Musterung nickte sie also zaghaft. "Ja", antwortete sie zusätzlich.

Ihr erster Impuls war eine neugierige Frage nachzuschieben, aber das wäre dreist und auffällig. Ihr ursprünglicher - dennoch spontan gefasster - Plan wäre gewesen, sich als Jägerin zu outen, aber auch das ließ sie vorerst wohl lieber bleiben, erst Recht dort, wo neugierige Ohren alles mithören konnten. Der Phoenix entschied sich also für die dritte Möglichkeit: Smalltalk. Ganz in der Hoffnung Jägerinstinkte wären nicht ähnlich fein wie die von Übernatürlichen und würden ihn ihr gegenüber direkt alarmieren (wahlweise könnte er auch die Fahnung nach ihr kennen, andererseits bezweifelte sie, dass Kriminelle Jäger sonderlich interessierten). "Mein Name ist Filou, freut mich", stellte sie sich zögerlich vor und streckte eine Hand aus, darauf wartend, ob er sie annehmen würde. Wobei ihr auffiel, dass sich die blau-lila Färbung ihrer Adern und die Blutergüsse vom Blitzeinschlag auch auf ihrem Handrücken abzeichneten. Nun, das konnte sie jetzt nicht ändern.
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   07.12.16 16:36

Das Mädchen hatte wirklich Hunger und ich beschloß noch eine weitere Pizza zu bestellen damit sie was essen konnte um die Stunden zu überleben. Vielleicht wäre es besser für sie wenn sie sich ein Amt suchte wo sie unterkam. So ein Leben konnte sicherlich hart sein. „Dann noch eine kleine Pizza für sie“, bestellte ich bei dem Chef und der nickte. Zwar nicht gerade begeistert über das Mädchen aber er nahm die Bestellung auf und gab sie weiter. Danach widmete er sich dem Telefon das gerade geklingelt hatte. Das sie wußte wer ich war konnte ich nicht wissen sonst wäre ich schon weitaus mißtrauischer als sonst gewesen. So jedoch hielt ich sie für ein armes verwahrlostes Mädchen das auf der Straße lebte und versuchte zu überleben.

Nur kurz hatte ich sie angesehen da ich eine SMS von einen anderen Jäger erhielt die sich wohl um irgendeine Sache in Westen der USA drehte was mit Engeln zu tun hatte. Die sich gegenseitig abgeschlachtet hatten. Das tat mir verdammt leid und wir konnten nichts tun weil wir keine Ahnung hatten wie wir das beenden sollten. Was ich mir jedoch vornahm. Die Biblitothek im Bunker würde ich später nach einen Ritual durchsuchen. Es mußte eine verdammte Lösung geben den Himmel zu öffnen um alle Engel wieder dahin zu befördern wohin sie gehörten. Schnell beantwortete ich die SMS, steckt dann das Handy weg um sie dann anzusehen. Selbst wenn ich sie von einen Fahnungsfoto erkannt hätte hätte mich das nicht gestört. Warum auch? Wir waren ja selbst sehr oft gesucht worden und nur durch einen geschickten Zufall offiziell für tot erklärt worden. „Ich bin Sam“, antwortete ich und schüttelte sachte ihre Hand wobei mir auffiel das sie grün & blau war an der Hand. „Ärger?“, fragte ich sachte und hatte ihr Hand dann losgelassen.
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   08.12.16 6:33

Filou beobachtete mehr als verblüfft und weiterhin misstrauisch, nun aber mehr irritiert, wie der für ihren Geschmack etwas zu freundliche Mann für sie eine kleine Pizza bestellte. Andererseits entging ihr der unglückliche Blick des Chefs nicht, den sie hinter Sams Rücken hinweg kurz böse anfunkelte. Sie wusste schon selber, dass sie im Moment ziemlich verwahrlost aussah, aber wer würde das nicht, nach einem Monat auf der Flucht. Wäre sie doch nur weiter nach Westen gegangen. Dann wäre sie vielleicht schon aus dem Fahndungsgebiet heraus oder wäre zumindest nicht mehr so nahe am Schauplatz ihrer zahlreichen Verbrechen. "Danke", wandte sie sich - sichtlich unwohl mit der Situation - an den Winchester. "Ich werde es Ihnen zurückzahlen oder es abarbeiten oder so", fügte sie verlegen an. Wenn sie eines nicht leiden konnte, außer bevormundet zu werden, dann war es in jemandes Schuld zu stehen. Schon gar nicht, wenn es so eine Gradwanderung war, wie das hier. Hart an der Grenze zwischen etwas unglaublich Dummes sagen und geradeso die Kurve kriegen. Obgleich bisher nichts passiert war, wer wusste schon, wie viel man ihr heute wieder ablesen konnte.

Dem jungen Phoenix entging auch nicht, dass er auf eine SMS antwortete, obwohl sie gerade so tat als musterte sie .. irgendwas, jedenfalls nicht ihn. Nun, sie versuchte es zumindest, denn eigentlich ließ sie ihn keine Sekunde aus den Augen. Er schüttelte ihre Hand und stellte sich ebenfalls vor, was wohl hieß, dass alles im grünen Bereich war. Ausgezeichnet. Darüber hinaus bekam sie die Bestätigung, dass ihre Informationen stimmten: Der Mann ihr gegenüber war Sam Winchester. Sie wusste nicht, ob sie darüber in Panik verfallen oder erfreut sein sollte. Sie entschied sich für ein Lächeln, das keines von beidem wirklich war. Sie zog die Hand zurück, sobald er sie losließ und drehte mit einem Kopfschütteln, auf das als Frage ausgesprochene Wort 'Ärger', und drehte die Hand so, dass sie ihren Handrücken skeptisch mustern konnte. "Ein Blitzschlag", antwortete sie ehrlich, auch wenn es wirklich eine bescheuerte Geschichte war. So bescheuert, dass sie selbst fast darüber lachen musste - täte es nicht so verdammt weh. "Nicht meine glorreichste Erfahrung, wie ich zugeben muss", dabei lächelte sie dann doch.

"Und Sam", sie mochte den Namen irgendwie, "was tut man in so einem 200 Einwohner Ort am Ende der Welt?" Berechtigte Frage mit ehrlicher Neugierde hätte sie die Antwort nicht mehr oder weniger gekannt, immerhin wohnten hier tatsächlich schätzungsweise 200 Menschen (Stand 2013). Mal abgesehen davon, dass Lebanon so ziemlich im Zentrum der USA lag, weshalb von hier aus alles in ungefähr gleichem Zeitaufwand zu erreichen war. Aber das sprach sie natürlich nicht aus, das wäre ein Stück zu offensichtlich. Sie musste sich ja vorsichtig herantasten. "Ein Familienbetrieb?", riet ie ins Blaue. Sie hatte ja keine Ahnung, wie Treffend das war. Es war einfach naheliegend. Viel etwas anderes gab es hier draußen ja wohl kaum und auch keinen Grund zu bleiben, im Zeitalter der Mobilität und Urbanisierung.

[Der Joke mit dem Family Business tut mir ein bisschen leid]
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   08.12.16 16:25

(nicht schlimm...xd)

Ich winkte ab. „Laß ruhig.“ Das mußte sie nicht tun. Sie war sowieso schon gestraft mit dem Leben auf der Straße da mußte sie nicht auch noch die Pizza bezahlen. In meinen Augen sollte sie die einfach genießen und versuchen ein normales Leben hinzubekommen wenn sie es schaffte. Sie wirkte an sich etwas erschöpft und krank um dann auch noch zu erzählen das sie einen Blitzschlag abbekommen hatte. Da konnte man sich denken das ich etwas erstaunt darüber war auch weil sie noch lebte. Das hätte auch anders ausgehen können nämlich mit ihrem Tod. „Das du noch lebst wundert mich. So ein Blitzschlag hat so einige Tausende von Volt“, meinte ich zu ihr und musterte sie genauer. „Du solltest wirklich zum Arzt gehen. Nicht das Folgeschäden auftreten“, gab ich ihr den Tipp und betrieb mit ihr etwas Smalltalk da ja die Pizza etwas brauchen würde bis sie fertig war.

Das Lebanon recht klein war wußte ich. Warum ausgerechnt hier die Men of Letters hier ihren Standort aufgebaut hatten wußte ich bis heute nicht und hatte auch keine Erklärung gefunden in den Unterlagen. Wobei mir New York oder eine größere Stadt lieber gewesen wäre. So eine Kleinstadt hatte auch so ihre Vorteile aber auch Nachteile weil jeder jeden kannte. Na gut uns nicht so ganz schließlich lebten ich & Dean verborgen mitsamt Luna, Cas und Charlie. „Nichts interessantes“, erwiderte ich und lächelte freundlich. „Und du?“ Ja was trieb sie hier? Lebte sie hier oder war hierher gezogen bzw. auf den Weg von einer größeren Stadt in diese Kleinstadt gekommen um hier besser betteln zu können? Wissen konnte man das nie. „So ungefähr. Ist nicht sehr bekannt“, antwortete ich vorsichtig und mit einen leichten Mißtrauen. Eben das Jäger-Gen auch wenn mein Bauchgefühl etwas anderes sagte. „Wirst du hier zur Schule gehen oder eher was anderes tun?“
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   09.12.16 20:47

Filou biss sich auf die Unterlippe. "Das war kein Angebot", murmelte sie, "Ich kann es nicht leiden in jemandes Schuld zu stehen." In dieser Hinsicht konnte sie wirklich durchsetzungsfähig sein und selbst, wenn er erneut abwehren sollte, würde sie schon einen Weg finden, ihm diesen Gefallen zurückzuzahlen. Vielleicht würde eines Tages einfach das Geld bei ihm auftauchen oder, sollte sie jemals mitbekommen, dass er - oder sein Bruder - einen Hinweis benötigten, den sie zufällig besaß, würde ihm dieser von unbekannter Quelle zugespielt werden. Es gab Mittel und Wege. Aber dazu sagte sie nichts weiter, sondern ließ nur die Hand sinken, die sie noch betrachtet hatte, als sie beichtete von einem Blitz getroffen worden zu sein. Ein überaus seltenes Ereignis, normalerweise gab es höhere Punkte als eine ein Meter sechzig große Person, die von einem Blitz eher getroffen wurden. Aber da war wohl mal wieder Gott gegen sie gewesen. "Was das Überleben angeht habe ich ein unverschämtes Glück", erwiderte sie lachend, auch wenn daran rein gar nichts lustig war, bedachte man dass es für so eine Feststellung zunächst einmal ausreichend Nahtoderfahrungen geben musste, um eine Bilanz zu ziehen. Angefangen mit dem Unfall, bei dem ihre Väter gestorben waren, über die Begegnung mit Cain, Balthazar, dem Erschossen werden und der Flucht vor der Polizei, bis zum Blitzschlag kam da mittlerweile doch Einiges zusammen. Davon abgesehen wurden Blitzschläge tatsächlich vergleichsweise häufig überlebt. Bei dem Vorschlag mit dem Arzt zog das Mädchen eine Augenbraue hoch.

Kurz überdachte sie, was sie darauf antworten sollte. Sie könnte sagen, dass das schon von allein wieder werden würde, aber das würde den Jäger sicherlich misstrauisch machen, er war ja nicht dumm. "Das wäre ... keine so gute Idee", antwortete sie zögerlich, ausweichend. "Wegen soetwas geschnappt zu werden ist es mir eigentlich nicht wert", fügte sie erklärend hinzu und fand diese wahrheitsgemäße Aussage nicht einmal besonders abwegig. Nein, dieses Risiko konnte und wollte sie nicht eingehen. Lieber wartete sie, bis ihre Regeneration das selber auskurierte - außerdem könnte da auch kein Arzt sonderlich viel tun. In den nächsten Tagen sollten die Spuren auch verschwinden, zumindest die Blutergüsse.

Nichts interessantes tat man also in so einer kleinen Stadt am Ende der Welt? Das nahm der Phoenix Sam beim besten Willen nicht ab. "Irgendwie glaube ich dir das nicht. Du siehst nicht wie jemand aus, der ein ruhiges, uninteressantes Leben führt. Entschuldige", sie lachte leise, "ich weiß wie jemand aussieht, dessen Leben spannend und gefährlich ist." Sie sah es jeden Tag im Spiegel. Und wenn nicht dort, dann auf dem Foto ihrer kleinen Familie. Vielleicht lag ihr der Hang zum Abenteuer doch irgendwie im Blut, obgleich sie weder mit Ianto noch mit Jack blutsverwandt war. "Ich?", fragte sie überrascht als die zu erwartende Gegenfrage gestellt wurde. Besonders als noch hinterher gesetzt wurde, ob sie hier zur Schule gehen würde - es gab hier eine Schule? "Ich war eigentlich auf dem Weg nach Westen, hauptsache weit weg. Zur Schule gehe .. oder ging ich in Lafayette, aber das ist vorerst nicht möglich. Aber auch nicht so wichtig, nein. Ich ehm", sie zögerte, eigentlich war das der perfekte Moment sich zu outen, außerdem fiel ihr gerade keine gute Lüge ein. "Ich suche jemanden", sie traute sich doch nicht, es so direkt auszusprechen, "eine sehr ungewöhnliche Person. Und ich suche schon lange, manchmal kommt es mir vor als jagte ich etwas Übernatürliches." Man könnte meinen sie wüsste wirklich nicht wovon sie da sprach. Aber sie wusste es ganz genau. "Und, was ist das für ein Familienbetrieb? Bestimmt irgendetwas Handwerkliches?" Das hier entwickelte sich zum reinsten Kreuzverhör. Früher oder später würden die unterschwelligen Signale ankommen, von der einen oder anderen Seite. Dabei war das Mädchen wirklich darauf bedacht alles mehrdeutig zu formulieren, jedem Satz einen doppelten Boden zu verpassen. Ein gewöhnlicher Mensch, ohne besonderes Wissen, würde ihr das alles abnehmen.
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   10.12.16 14:59

Das verstand ich absolut doch ich wollte nicht das jemand der eindeutig kein Geld hatte mir etwas zurückzahlte. So etwas mußte sie nicht tun. „Verständlich doch das mußt du nicht. Solltest du mal etwas über Geld verfügen und dir begegnet jemand der genauso Hunger hatte wie du dann gib ihm etwas ab. Denk dabei an mich.“ Ein besseren Dank hätte sie mir damit nicht machen können. Damit wären wir dann wirklich quitt und ich mußte nicht befürchten das sie etwas tat was sie nicht sollte auch wenn es mich nichts anging. Bei dem Thema Blitzschlag behauptete sie glatt das es pures Glück gewesen sei. „Da hattest du wirklich Glück. Es hätte auch anders ausgehen können.“ Mit ihrem Tod zum Beispiel. Hoffentlich würde sie beim nächsten Mal besser aufpassen und sich nicht mehr ungeschützt im Freien aufhalten. Nur schien ihr der Gedanke das sie im Krankenhaus aufgespürt werden könnte gar nicht gefallen. Was ich noch viel mehr verstand auch wenn wir seit Jahren nicht mehr gesucht wurden weil wir offiziell als tot galten. Nur diesen Tipp würde ich ihr sicherlich nicht geben auch wenn es mich nichts anging was sie trieb auch wenn es schade war das sie so leben mußte. „Vielleicht gibt es ja irgendwen den du kennst der sich das ganze mal ansehen kann“, erwiderte ich und blickte auf meine Uhr. Es würde nicht mehr lange dauern dann war die Pizza fertig und ich konnte mich auf den Weg in den Bunker machen um dort zu recherchieren.

Um dann sofort aus meinen Gedanken gerissen zu werden als sie das erwähnte. Sofort war ich hellwach und mißtrauisch. Wer wußte schon wer da vor mir stand. Oder gar was? Selbst Jäger waren vorsichtig wenn sie einander trafen. „Kommt darauf an. Ich studiere nebenbei und das ist höchstens für die Gehirnzellen gefährlich. Und unsere kleine Firma ist höchstens für die Bettwanzen gefährlich“, antwortete ich höflich und mit einen leichten gespielten Lächeln auf den Lippen. Immer weiterhin vorsichtig denn ich konnte sie ja kaum hier gegen die nächste Wand donnern um ihr die Waffe an den Schädel zu halten damit sie die Wahrheit sagte. Zeugen mußte man nicht ausgerechnet haben. „Dann bist du aber weit weg von deiner Schule“, um sie fragend anzusehen wobei ich wirklich mich beherrschen mußte ihr nicht eher Ruby´s Messer an den Bauch zu halten. Ihre Worte konnten vieles bedeuten aber auch gar nichts. Es war so verdammt schwierig. Dean hätte da wohl weniger Schwierigkeiten. Er hätte sofort gehandelt egal welche Zeugen gerade da waren. „Wenn du ungefähr weißt wo sich diese Person befindet kannst du sie auch finden. Nutze die Medien“, antwortete ich und blickte sie sehr streng an. Versuchte mit meinen Bauchgefühl oder gar einer Vision etwas zu sehen aber beides ließ mich in Stich. „Kammerjäger.“
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   10.12.16 16:52

Filous Lippen bildeten für den Bruchteil einer Sekunde einen schmalen Strich, aber sie sah ein, dass es nichts brachte mit ihm zu diskutieren. Still und für sich hatte sie ohnehin schon ihren Plan gefasst, weshalb sie einfach kapitulierend nickte. "In Ordnung, ich werde daran denken, sobald ich Zugriff auf mein Geld hab." Sie konnte nicht verhindern bei dem letzten Teil ihres Satzes ein wenig verbittert zu klingen. Seit sie auf der Flucht war, war es nicht nur zu gefährlich eine Bank zu betreten. Sie war einmal in eine eingebrochen und hatte feststellen müssen, dass sie keinen Zugriff mehr auf ihre Konten hatte, inklusive dem ihrer Väter, auf dem ihr Erbe lag. Stattdessen hatten sich in wenigen Minuten etliche Polizeibeamte der Stadt um die Bank versammelt und sie aufgefordert mit erhobenen Händen das Gebäude zu verlassen. Natürlich war sie ihnen entkommen, aber dieser Vorfall hatte sie doch ein wenig verstimmt. "Ja, das hätte es", bestätigte sie zum Thema Blitzschlag, dass diese Geschichte auch anders hätte ausgehen können. Allerdings schien es sie nicht sonderlich zu stören, denn sie zuckte leicht mit den Schultern, was sie natürlich direkt bereute. "Alle die ich kannte sind tot", brachte sie mit einem leisen lachen heraus. Ja Ianto und Jack hätten sich darum kümmern können, aber die waren tot. Zu ihrer Tante konnte sie nicht zurückkehren. Und sonst? Ihren Mentor hatte sie höchstpersönlich umgebracht, sie konnte nicht riskieren einen ihrer menschlichen Freunde in Gefahr zu bringen - davon abgesehen, dass die keine große Hilfe wären. Wer blieb da noch? Balthazar, ja der Engel hätte vielleicht eine Idee. Aber sie würde den Teufel tun und ihn anrufen. Niemals.

Der Phoenix erhaschte einen Blick auf die Uhrzeit, als Sam auf seine Uhr sah. Auch wenn die Uhrzeit für sie effektiv uninteressant war, konnte es nicht schaden. Zeit gab ihr Sicherheit, sie verging immer gleich und hielt keine Überraschungen bereit. Und sie stoppte auch niemals. Egal was geschah, die Zeit ging weiter. Die Zeit wäre auch noch da, wenn die Welt unterging. Die Augen des Mädchen hellten sich auf, als sie das gespielte Lächeln Sams sah. Sie konnte fast spüren, wie er misstrauischer wurde. Gut so. Er war ein Jäger, er sollte nicht auf sie hereinfallen, das wäre peinlich. Natürlich konnte er hier auch nicht viel ausrichten. Sie sah sich um, während sie ihm zuhörte. "Ja weit weg, aber ist besser so", murmelte sie. Zeugen gab es hier nicht viele, aber bei so einer kleinen Stadt waren es vermutlich genug, um nichts zu riskieren, wollte man noch eine Weile hierbleiben. Im Umkehrschluss bedeutete das, dass der Winchester nicht für einen Kurzurlaub hier war. "Sieh mich nicht so streng an, was versuchst du damit zu erreichen?", fragte sie beiläufig, als sie wieder in seine Richtung blickte. Aber ihr Körper war bei weitem nicht so entspannt wie ihre Worte. Wie zufällig veränderte sie ihre Position so, dass keiner der anderen Gäste sehen konnte, wie sie ihre Jacke zur Seite schob, ihre Fingerspitzen streiften die gestohlene Waffe. "Ich will keinen Ärger mit dir, okay?" Das praktische an gestohlenen Waffen war, dass sie keine Kennungsnummer hatten oder zumindest keine, die zu ihr zurückzuverfolgen war. Sam keine Sekunde aus den Augen lassend zog sie diese langsam und entfernte, weiterhin ungesehen von den Gästen, das Magazin - auch wenn es leer war - und legte es weg, natürlich darauf bedacht, dass es weiterhin niemandem auffiel.

"Pass auf Kammerjäger", sie betonte das letzte Wort ironisch, "ich habe keinen Ärger mit euch. Im Gegenteil." Sie sprach so leise, dass es niemand anders hören könnte und stand so dicht bei ihm, dass er sie erstechen könnte, ohne überhaupt Aufsehen zu erregen. Auch wenn sie das sichtlich nicht beunruhigte. "Ich kann allerdings nicht abstreiten, dass ich wegen dir hier bin. Also wenn du mich bedrohen willst, mit jeder Waffe die dir zur Verfügung steht, dann tu das. Aber nicht hier drin. Einverstanden, Winchester?" Damit lagen die Karten offen, vorsichtshalber behielt Filou beide Hände vor ihrem Körper, wo Sam sie sehen konnte. Sie musste es nicht unnötig darauf anlegen, immerhin wollte sie wirklich keinen Streit. Da nahm sie die Defensive gern in Kauf.
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   10.12.16 20:42

Ich wollte lieber nicht wissen wieso sie kein Zugriff auf ihr Geld hatte. War wahrscheinlich besser so und da Jäger niemals ihre Nase in anderer Leute Angelegenheiten steckten würde ich mich auch da heraushalten. Jedenfalls so lange da nichts Übernatürliches im Gange war. Nur scheinbar war da draußen doch mehr los als geahnt wenn man bedachte was sich alles abgespielt hatte. Hoffentlich hatte Dean keinen Mist angestellt auch wenn Castiel ihn begleitet hatte. Selbst wenn die beiden zusammen herumfuhren konnte man nie wissen ob da kein Chaos herauskam. Wenn man es genau sah konnte man eigentlich uns alle drei als Chaos-Könige bezeichnen. Team Free Will die Chaos-WG. Ich lenkte meine Gedanken wieder auf das Gespräch mit dem Mädchen. Nur um dann zu erfahren das die Personen die ihr hätte helfen könenn tot waren. Da konnte ich leider nichts machen weil solche Angelegenheiten nichts für Jäger waren außer eben sie hätte zur Familie gehört doch sie gehörte nicht zu meiner Familie. Meine bestand aus Dean sowie aus Castiel den wir praktisch adoptiert hatten als Bruder und jetzt auch Jessica. Luna & Charlie. Die Bunker WG wuchs. Das Team Free Will wuchs um die Welt zu retten. Was danach kam wußte keiner. Fokus lag auf die Engel und auf die Dämonen. Und nebenbei noch jedes andere Wesen. Kurz dachte ich an Jessica und hoffte sie würde den Weg finden. Jessica die mir zurückgegeben worden war ohne das ich wußte wer sie zu einen Engel gemacht hatte. So einfach ging das ja nicht oder? Später. Nicht jetzt. „Das tut mir leid zu hören“, sagte ich bedauernd und verstand sie. So viele Tote hatten wir auch zu beklagen. Mum, Dad, Ellen, Jo und Bobby. Familie und Freunde. Die uns nah gestanden hatten.

Jedoch hatte wohl nach ein paar Minuten jemand keine Lust mehr auf das Versteckspiel und offenbarte sich. Bloß was sie genau war das wußte ich noch nicht außer eines nämlich das die Menschen in diesen Raum, insgesamt ohne uns 4, in Gefahr waren. „Ich weiß zwar nicht was du genau bist doch du forderst dein Glück heraus“, nuschelte ich in ihre Richtung und hatte Ruby´s Messer mittlerweile ungesehen gezogen. Hielt es ihr an den Bauch und blickte sie an. Sie hatte Recht. Ich konnte nicht einfach so sie hier ermorden, wobei ich mir immer noch sicher war das sie ein Wesen der niedrigen Kategorie war und leicht mit dem Messer erledigt werden konnte, wo sich Zeugen aufhielten. Also mußten wir raus. „Ich komme gleich wieder“, versprach ich den Chef des Pizza-Ladens und forderte Filou auf den Laden zu verlassen. Immer mit dem Dolch an ihren Körper damit sie auf keine dumme Gedanken kam.
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   11.12.16 11:30

Ein leises Schnauben und ein Schulterzucken waren die Antwort auf die Aussage, es täte Sam leid zu hören, dass ihre Familie tot war. Sie benötigte kein Mitleid, nicht von ihm und auch von niemandem sonst. Mitleid war ein Zeichen dafür, dass man sie für schwach hielt und mittlerweile war sie sicherlich vieles, aber nicht mehr schwach. Höchstens gefährlich. Doch sie sagte auch nichts mehr dazu, das war etwas, das den Winchester nichts anging. Stattdessen löste sie das Versteckspiel schlagartig auf. Es hatte keinen Zweck mehr. Sie wusste schon wem sie gegenüber stand und er hatte auch längst angefangen an dem verwahrlosten, menschlichen (vor allem menschlichen) Mädchen zu zweifeln, also worin läge der Sinn diese Maskerade aufrecht zu erhalten?

Natürlich hatte sie mit einer 'vorsichtigen' Reaktion gerechnet. Langsam, ohne den Kopf stark zu neigen, sah sie auf seine Hand und das Messer. In Überraschung und Verwirrung zogen sich ihre Augenbrauen zusammen. Ein derartiges Messer hatte sie noch nicht gesehen und da es im Besitz ausgerechnet dieses Jägers war konnte sie davon ausgehen, dass es keine gewöhnliche Stichwaffe war. Auch die eingravierten, für sie nicht lesbaren, Zeichen sprachen für diese Theorie. Anschließend sah sie aus den Augenwinkeln zu den anderen anwesenden Personen. Auch wenn sie niemals einem Menschen Schaden zufügen würde, solange es sich vermeiden ließ, hielt sie es für besser nicht hier zu bleiben. Man konnte niemals wissen, was geschehen konnte. "Ich fordere gar nichts heraus", gab sie leise zurück. Mit einem leichten Nicken gab sie zu verstehen, dass sie die Aufforderung den Laden zu verlassen verstanden hatte und befolgen würde. Mit Sam und seinem kleinen Spielzeug im Rücken - auch wenn sie daran zu zweifeln wagte, dass ausgerechnet dieses die Waffe war, die sie töten konnte, hieß es nicht die sei verschollen? - trat sie nach draußen. "Ich bin Jägerin, Sam", murmelte sie, weiterhin leise, damit niemand es mitbekommen konnte, über ihre Schulter unterdessen sie sich umsah und zu einer Seitenstraße nickte. Weit genug entfernt, um nicht belauscht oder gesehen zu werden, aber nahe genug, damit sie keine dummen Ideen ausprobieren würde. Obwohl ihr das ehrlich gesagt unglaublich egal war.

Das Mädchen lenkte ihre Schritte dorthin und drehte sich zu ihm um, sobald sie weit genug im Schatten standen. "Naja, genau genommen arbeite ich daran, Jägerin zu werden." Sie seufzte leise, sie hatte nicht daran gedacht wie verklemmt Menschen sein konnten. "Ich habe einen Puls, wie ihr. Ich blute, wenn man mich verletzt und ich benötige die gleiche Menge an Sauerstoff, um meinen Kreislauf am Leben zu erhalten", erklärte sie und schob das Messer nach oben während sie weitersprach: "Ich habe kein Bestreben und keinen Nutzen an einer Auseinandersetzung mit euch. Im Gegenteil, ihr habt meinen größten Respekt. Ich kam her, weil ich mehr über euch herausfinden wollte, aber nicht, weil ich Böses will. Also, wenn du mich erstechen möchtest, dann bitte richtig."
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   11.12.16 15:58

Ich zeigte ihr bewußt so Ruby´s Messer damit sie verstand das ich nicht scherzte sondern sofort handeln würde falls sie auch nur ansatzweise irgendwelchen krummen Dinger drehen sollte. Das Übernatürliche nahm eben keine Rücksicht dennoch war ich froh das wir ohne Probleme raus aus dem Pizza-Laden waren und in einer Seitengasse davon. Hier konnte ich mich in aller Ruhe ihr widmen und wenn es sein mußte töten. Das war die Arbeit eines Jägers. Zwar tat es manchmal leid wenn man etwas tötete was unschuldig wirkte aber wenn dieses Wesen bösartig war dann mußte es sein. Bei ihr hier war ich mir nicht gänzlich sicher was sie nun war. Sie konnte alles mögliche sein das den Weg gefunden hatte um mir aufzulauern und wahrscheinlich mich zu töten.

Das sie eine Jägerin war war schwer zu beweisen andererseits kannte ich Mittel & Wege um sie das nachweisen zu lassen. War sie ein Mensch würde es ihr nicht schaden. War sie ein Wesen dann eher. Leider hatte ich kein Weihwasser bei mir aber ein Christo würde auch helfen. In diesen Gedanken kam sie dann schon eher mit der Wahrheit heraus nämlich das sie eine angehende Jägerin sei inklusive eines Zusatzes. Ich musterte sie. Wurde ich belogen oder nicht? Böse oder gut? Es war schwer zu entscheiden. „Du wirst sicherlich verstehen das man nicht jeden trauen kann der das erzählt oder? Von daher also wirst du wohl verstehen das ich nicht alles glaube was du von dir gibst.“ Und ritzte sie blitzschnell mit Ruby´s Messer in den Arm sowie ein gemurmeltes `Christo` sollte erst einmal zwei Sachen ausschließen. Wobei ich dann noch ein Exorzismuß für Engel, den ich mal von Alastair gehört hatte bevor ich ihn tötete, aufsagte:

„Omni potentis Dei potestatem invoco,
omni potentis Dei potestatem invoco,
abrogo terra,
hoc angelorum in obse quentum,
Domine expuere,
Domine expuere,
unde abeo Dei per... "

und ergänzte die letzten Worte. Danach beobachtete ich sie und war auf das Ergebnis gespannt. Wenn sich herausstellte das sie weder Dämon noch Engel noch etwas anderes war sondern sie vielleicht ein anderes Wesen war das Hilfe bräuchte, was an sich schon völlig bekloppt war daran zu denken, dann würde es kompliziert werden. Ich war da noch human was manche Wesen anging doch Dean eher weniger auch wenn er sich in Laufe der Jahre wirklich verändert hatte was das anging. Dennoch ich vertraute auch nicht allen Wesen. Vorsicht gehörte immer zu einem Jäger.
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   11.12.16 17:24

Natürlich konnte Filou zu keiner Sekunde davon ausgehen, ihr würde einfach geglaubt werden. Wenn sie so darüber nachdachte würde sie sich selbst vermutlich auch nicht besonders viel Vertrauen entgegen bringen. Immerhin hatte sie im aufgelauert und in seiner Position musste man sich wohl bedroht fühlen, sobald man gefunden wurde und das auch noch beabsichtigt. Insofern konnte sie ihm nicht verübeln, dass er sie kritisch musterte, offensichtlich nicht wusste, ob er belogen wurde oder nicht. Daher hielt sie seinem Blick auch erst einmal einfach nur Stand, als er erklärte, dass man nicht jedem trauen konnte, der soetwas erzählte und, dass er daher auch nicht glaubte, was sie sagte. An dieser Stelle könnte sie sich zu Tode quatschen und würde trotzdem nicht damit ereichen, also nickte sie einfach nur verstehend. "Ja, natürlich. Na los, Winchester, tu was du nicht lassen kannst." Sie hatte genau genommen nichts zu verbergen, dementsprechend auch keine Angst vor ihm.

Blitzschnell ritzte er ihr in den Arm, weshalb sie wegen des aufkommenden Schmerzes den Arm kurz wegzog. Sein gemurmeltes 'Christo' hätte sie darüber beinahe nicht mitbekommen und beantwortete es auch nur mit schiefgelegtem Kopf. Dabei versuchte sie möglichst nicht den Blickkontakt zu unterbrechen, damit er auch wirklich sicher sein konnte, dass ihre Augen nicht schwarz wurden. Nur kurz richtete sie den Blick auf ihren Arm. Der Schnitt hatte sich bereits wieder geschlossen und der Schmerz war verloschen. Scheinbar ging das bei kleinen Verwundungen schneller je öfter es vorkam. Wenn nicht gerade Eisen in ihrem Körper zurückblieb, sie hatte da überaus unangenehme Erinnerungen an einen gebrochenen Arm mit Eisensplittern, die sie selbst einfach nicht losgeworden war. Irritiert sah sie Sam wieder an, aus ihren Erinnerungen gerissen und hörte seinem aufgesagten Latein zu, wobei ihr Grinsen langsam breiter wurde, bis sie wahrlich Mühe hatte nicht loszulachen. "Warte, warte, warte", brachte sie mit unterdrücktem Lachen heraus, als er fertig war. "Mein Latein ist nicht das Beste, aber war das gerade ein Exorzismus für Engel?" Sie hatte nur ungefähr so viel wie 'hoc angelorum in obse quentum' und 'Domine expuere' herausgefiltert, was in etwa so viel wie 'Herr, rufe diesen Engel in deinem Dienste zurück' bedeutete. Vermutlich war damit ein abziehen des Engels von der Erde gemeint, so genau konnte sie das nicht ausmachen. Den sollte sie sich vielleicht merken, falls sie noch einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte in einen Engel zu stolpern. Letztes Mal war ihr Glück gewesen, dass es Balthazar war, der ihr obendrein noch das Leben rettete.

Filou seufzte, als ihr wieder einfiel in welcher Lage sie sich befand, und schloss kurz die Augen, bevor sie Sam wieder ansah. "Okay, ich kürze das mal ab, ja? Ich bin kein Werwolf, kein Vampir, kein Formwandler, kein Engel und kein Dämon - ehrlich nicht. Ich bin nicht einmal böse und könnte niemals jemandem etwas zu Leide tun, also keinem Menschen", außer die paar Polizisten, aber das tat hier nichts zur Sache. "Mit nichts, was ich gesagt habe, habe ich gelogen. Mein Name ist Filou Lloyd, ich komme aus Lafayette und bin auf dem Weg Jägerin zu werden, wenn auch auf die harte Tour. Der Name Winchester ist bekannt, ich hab mal gehört, dass ihr Eve zurück ins Fegefeuer geschickt habt und wenn man nach euch fragt, kriegt man die unterschiedlichsten Dinge zu hören. Da war ich eben neugierig und als mir jemand sagte, ich könnte vielleicht hier fündig werden, da hab ich eben gewartet." Sie lächelte leicht verlegen, als sie fortfuhr: "Zugegeben war es nicht meine beste Idee dir aufzulauern, aber was sollte ich denn tun? Du hättest mich wahrscheinlich direkt attackiert, wäre ich einfach aufgetaucht und hätte dich offen und ehrlich angesprochen. Nicht, dass das weiter schlimm gewesen wäre, aber ich lebe eigentlich ganz gerne und sterben ist eine unangenehme Sache." Wahrscheinlich waren Pheonixe insgeheim die Lachnummer bei den Reapern, schlugen immer wieder in der Zwischenwelt auf, aber kehrten dann zurück ins Leben. Das musste doch lustig und nervig zugleich sein.

"Also, noch einmal." Das Mädchen streckte eine Hand aus und sah Sam in die Augen. "Ich bin Filou, auf dem Weg Jägerin zu werden. Es ist mir eine Ehre." Noch weiter konnte sie nun wirklich nicht auf ihn zukommen.
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   12.12.16 13:30

Man mußte mir verzeihen das ich wirklich nicht zuerst darauf vertraute was man mir erzählte schließlich waren Wesen trickreich und nicht alle waren dumm. Und in der Vergangenheit hatten wir schon viel zu viel erlebt. Jäger waren immer mißtrauisch egal wo sie sich aufhielten. Von daher also hatte ich sie getestet wobei mir aufgefallen war das ihre Wunde sich schnell schloß als üblich. Also ein Wesen aber eben kein Dämon oder Engel. Das konnte ich schon mal ausschließen. Wofür ich dankbar war. Jetzt hatte ich das Problem welches sie nun war. Da gab es so unendlich viele Wesen die sich als Menschen tarnten. Über den Engelsexozismuß lachte sie sogar. Klar wenn man kein Engel war war das sicherlich lustig. „Das war einer.“ Den ich mir von Alastair gemerkt hatte als er vor etlichen Jahren Castiel aus seiner Hülle exorzieren hatte wollen und ich ihn gerade noch davon abhalten konnte indem ich ihn getötet hatte. Was lange her war. Meine Kräfte waren schon lange nicht mehr aktiv, was wohl auch daran lag das ich kein Dämonenblut trank aber aufpassen mußte wenn ich es roch, worüber ich froh war.

Sie jedoch versuchte immer noch zu sagen das sie nicht die Wesen war die sie aufzählte. Problem das konnte auch immer wieder jemand erzählen um dann jemanden hinterrücks zu überfallen. Jägermißtrauen war wirklich schlecht aber es half auch ungenmein. Also mußte ich anders vorgehen. Versuchte auch mein Bauchgefühl miteinzubeziehen. Es war mehr ein neutrals Gefühl was ich in mir spürte. Visionen? Leider Fehlanzeige. „Du mußt schon verstehen das man nicht allen vertrauen kann die behaupten das nicht zu sein was du eben aufgezählt hast. Denn deine Schnellheilung beweist das Gegenteil. Und in der Vergangenheit haben wir schon so manche Sachen erlebt die nicht glücklich waren. Ich schätze du würdest genauso handeln wenn ich zu dir gekommen wäre.“ Eine übernatürliche Jägerin wäre wirklich mal was neues dennoch ich blieb weiterhin vorsichtig. „Du kannst froh sein das ich es bin und nicht Dean.“ Dean hätte sicherlich sie sofort erledigt anstatt mit ihr Smalltalk zu halten. Und wer hatte ihr erzählt das wir hier waren? Das war nicht gut. „Sam“, erwiderte ich und schüttelte ihr erneut die Hand wobei ich immer noch darauf wartete was noch kommen würde. Ich ließ ihre Hand los. „Also womit kann ich dir helfen? Und du erzählst sicherlich nicht was du bist oder?“
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Filou Lloyd
Phönix
Anmeldedatum : 16.09.16
BeitragThema: Re: Pro-Tips   23.12.16 23:34

Filou blinzelte ein paar Mal irritiert, als Sam ihr tatsächlich bestätigte, dass es sich um einen Exorzismus für Engel handelte. "Sowas gibt es?", entfuhr ihr die ungläubige Frage. Zwar hatte sie halbwegs verstanden, was er gesagt hatte, aber sie könnte es auch falsch übersetzt oder sich verhört haben oder es war einfach etwas ganz Anderes gemeint, als es zuerst den Anschein hatte. Aber offenbar war es tatsächlich ein Exorzismus für Engel, ein Umstand der sie für den Moment aus der Bahn warf. Fassungslos musste sie diese neue Information erst einmal verarbeiten, bevor sie wieder dazu übergehen konnte, ihn von sich zu überzeugen.

Seufzend schüttelte sie mit dem Kopf. "Natürlich weiß ich, dass du mir nicht glaubst. Aber ich bin wirklich nichts von dem eben aufgezählten, aber auch kein Mensch, ja das stimmt." Letzteres gab sie zähneknirschend und mit doch durchklingender Enttäuschung zu. Obgleich sie sich mittlerweile mit ihren Kräften arrangieren konnte blieb die Abscheu in ihrem Inneren. Sie selbst war ein Wesen. Wesen hatten ihr ihre Familie genommen und sie zur Mörderin gemacht, welchen respektablen Grund gäbe es, dabei keinen Hass zu empfinden? Könnte sie ändern was sie war, so würde sie es ohne zu zögern tun, aber sie konnte gar nichts tun. Sie konnte ja nicht einmal sterben, was so betrachtet gar kein so großer Vorteil war. Um zu verbergen, wie blankes Entsetzen ob dieser Erkenntnis, über ihr Gesicht huschte, drehte sie den Kopf kurz weg, bis sie sicher war ihre Mimik wieder unter Kontrolle zu haben. "Ich denke, das wäre nicht weiter schlimm", gab sie zu, als Sam erwähnte, dass sie froh sein konnte nicht Dean begegnet zu sein. "Wenn ich den Gerüchten glaube, hätte dein Bruder vielleicht erst geschossen und dann gefragt, aber das hätte nicht viel geändert. Es wäre unter Umständen nur ein wenig unangenehmer gewesen." Gut, das war eine glatte Lüge.

Sobald der Winchester ihre Hand tatsächlich entgegennahm, fiel ihr auch schon ein, was sie vergessen hatte zu erwähnen. "Oh doch, natürlich, entschuldige ... Ich ignoriere diesen Umstand gerne", entschuldigte sie sich eilig, strich sich ein paar Haarsträhnen zurück und sah mit leicht schief gelegtem Kopf zu ihm auf. Würde er ihr das wohl glauben? Hatten diese Jäger schon einmal mit einem Phoenix zu tun gehabt? Ihre Art schien nun nicht an jeder Straßenecke zu stehen. "Ich bin ein Phoenix, nichts worauf ich stolz bin, glaub mir. Aber ich kann es ja nicht ändern. Und es ist in dieser Art Job manchmal doch überaus praktisch." Sollte er die Schwächen eines Phoenix kennen hatte sie sich hiermit angreifbar gemacht, kannte er sie nicht war es egal. So oder so würde das schon gut gehen, denn er hatte Recht, in dieser Hinsicht war es Glück auf ihn und nicht auf Dean zu treffen. "Glaubst du mir?", fragte sie schließlich doch noch zaghaft nach. Und sie meinte damit nicht nur was sie war – diesen Beweis könnte sie im Zweifelsfalle leicht erbringen – sie meinte auch, dass sie Jägerin war, dass sie keinem Menschen etwas Böses wollte.
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Sam Winchester
Jäger
Anmeldedatum : 30.12.15
BeitragThema: Re: Pro-Tips   24.12.16 17:03

Der Umstand das es einen Exorzismuß für Engel gab schien für sie was neues zu sein. Verständlich denn ich hatte zuerst auch nichts davon gewußt wenn denn Alastair damals nicht versucht hätte Castiel aus dem Körper von James Novak zu vertreiben. Ich hatte dann, als wir in den Bunker gezogen waren, mal recherchiert in der Fundgrube der Bücher und hatte den Exorzsimuß tatsächlich dort gefunden gehabt. Die Men of Letters waren wirklich schlau gewesen. Dabei fragte ich mich immer noch wer denen diese ganzen Informationen gegeben haben könnte. Die Engel die ich kannte waren keine Plaudertaschen gewesen und nicht gerade sehr umgänglich. Also wer? Nun darüber hatte ich längst aufgegeben zu grübeln und nahm die Informationen einfach so hin. Und war froh das wir überhaupt so vieles an Informationen über alles mögliche hatten. „Ja so etwas gibt es“, bestätigte ich ihre Worte und beobachtete sie weiterhin mißtrauisch.

Mein Mißtrauen blieb aber dennoch war ich zu ihr höflich auch als sie bestätigte das sie ein Wesen sei aber scheinbar eine von den Guten. Gut das lag im Auge des Betrachters. Aber ich hatte schon ein paar Wesen getroffen die zwar z.B. für Böse gehalten wurden aber dennoch gut waren. Die ließ ich auch laufen wenn ich mir sicher war das sie es tatsächlich waren. Dean nahm da weniger Rücksicht. Nur sie schien das nicht so zu stören. „Das wundert mich das du das so hinnimmst wenn Dean dich erschossen hätte anstatt sich hier mit dir zu unterhalten“, meinte ich ruhig um dann sie verblüfft anzusehen. Ein einziges Mal waren wir auf einen Phönix getroffen doch das war in der Vergangenheit gewesen. Die Asche eines Phönix hatte gegen Eve geholfen. Und einen Phönix selbst konnte man nur durch den Colt umbringen. Der uns leider verloren gegangen war. „Ich dachte die wären ausgestorben nachdem wir in der Vergangenheit einen töten mußten.“ Obwohl das eher Dean gewesen war. Ich hatte weniger dazu beigetragen außer eben den Colt von Samuel Colt wiederzubeschaffen. „Leider habe ich kein Eisen bei mir um das bei dir nachzuweisen ob du tatsächlich einer bist“, antwortete ich nachdenklich und fragte mich warum ausgerechnet ein Phönix als Jäger arbeitete. „Und selbst wenn du tatsächlich einer bist wieso möchtest du ausgerechnet Jägerin sein anstatt dich deinen Leben zu widmen? Du kannst uralt werden wenn dich nicht gerade jemand zufällig mit dem Colt erschießen sollte.“
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